Ihre Meinung zu: "Die neue Abnormalität" - Waldbrände in Kalifornien

12. November 2018 - 8:26 Uhr

Mindestens 31 Tote, Hunderte Vermisste, Tausende Häuser zerstört: Die Wäldbrände in Kalifornien haben eine historische Dimension erreicht. Der Gouverneur rechnet damit, dass solche Katastrophen häufiger auftreten werden.

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Kommentare

Klimaänderung und Folgen

Tja, was erwarten wir denn?

Noch nie waren die Klimaveränderungen so offensichtlich.
Und mittlerweile sind Regenerative Energien in vielen Erdölproduzierenden Ländern sogar Rentabler als Fossile Energieträger. (z.B. USA, Norwegen)

Wie wird also folgerichtig reagiert?

Richtig, die USA verdreifachte ihre Erdölförderung in den letzten 10 Jahren, strich alle Subventionen für regenerative Energien und erhöhte gleichzeitig die Selben für die Ölindustrie.

Und wer jetzt meint, tja ist doch mal wieder typisch Trump, weit gefehlt, Deutschland hat sogar als erster mit dem selbstzerstörerischem Kurs begonnen.

Alternative Energieförderung runter die für Kohle drastisch rauf, ausstieg aus dem Kohleausstieg.

Wer die Analyse aller internationalen Gremien gesehen hat und Nachkommen hat, die noch 50 Jahre+ leben dürften.. dem steht das Wasser in den Augen... denn wenn es so weiter geht werden die eine großflächige Verwüstung erleben....
denn unser Handlungsfenster beträgt nur noch etwa 10 Jahre.

Anpacken!

Statt über globale Klimaveränderungen zu klagen, muss man anpacken: Stauseen, Feuerschneisen, Frühwarnsysteme.

Ursache ist Kombination vieler Faktoren

Während alle Verantwortlichen ihre Anteilnahme für die Opfer ausdrücken beginnt gerade das "Blame Game", bei dem jeder seine Position bestärkt sieht. Klimawandel versus schlechte Forstwirtschaft.
Ohne ideologische Brille sieht man folgendes: Waldbrände gab es schon immer, lange vor Klimawandel und Forstwirtschaft. Waldbrände spielen eine Rolle im Kreislauf eines Waldes. Angehäufte Biomasse verbrennt, Siedlerpflanzen besiedeln die neu entstandenen Lebensräume. Die Frage wie man Waldbrände verhindert ist daher die falsche Frage - man sollte akzeptieren, dass sie vorkommen und nur versuchen die Folgen in punkto Menschenleben und Kosten zu reduzieren. Das ist die Aufgabe der Forstwirtschaft, was offensichtlich tatsächlich mangelhaft erledigt wurde. Klimawandel hingegen spielt durchaus auch eine Rolle, nämlich wenn durch Wetteränderungen die Bedingungen für solche Brände besser werden (Dürre, Wind...) Es ist jedoch keinesfalls der einzige Grund, auch wenn es gerade gut passen mag.

Wäre es nicht sinnvoller

Entsaltzungs- und Bewässerungsanlagen zu bauen anstatt jedes Jahr Mrd in Rauch aufgehen zu lassen. California hat ja eigentlich genug Sonne um das umweltneutral zu betreiben.

Gott sei Dank,...

daß der große DT sofort die Ursache dieser Katastrophe gefunden hat.
Wie sollte auch irgendein Klimawandel dafür verantwortlich sein?

Klimawandel

Wer weiterhin so naiv ist und denkt der Klimawandel kann durch politische Absichtserklärungen wie das Klimaabkommen gestoppt werden, der sollte besser aus der Politik ausscheiden!
Nur eine drastische Erhöhung der Energiepreise könnte eventuell den Wandel verlangsamen, doch dazu sind weder die meisten Staaten noch die meisten Bürger bereit (z. B. müsste gemessen an der Kaufkraft der Liter Benzin in Europa mindestens 3 Euro kosten, denn in Afrika kostet er ca. 1 Euro).
Das ist aber eine Forderung, die nicht einmal die Grünen wagen auszusprechen!
Folglich sollte man sich auf den Klimawandel vorbereiten (höhere Dämme, Staubecken für Dürrezeiten, Entwicklung entsprechender Nutzpflanzen, ...).
Alles andere ist Wunschdenken und realitätsfern!

Kein Wunder

Statt etwas zu unternehmen, das im Notfall wirklich Hilft (wie Paul Puma oben bereits schrieb "Stauseen, Feuerschneisen, Frühwarnsysteme"), wird immer noch darüber diskutieren, ob und dass der Mensch schuld sei und wer nun mehr oder weniger CO2 produzieren sollte.

Jeder Tourist, der hier an der Nordsee oder Ostsee Urlaub macht und ein Schiffsrundfahrt mitmacht wird seid Jahren per Lautsprecher damit zugetextet, was sich klimatsch bereits geändert hatte, welche Auswirkungen das auf Stürme und Überflutungen hat und welche Maßnahmen laut der Seeleute noch nötig seien.
Und dass die Politiker was das angeht auf beide Ohren taub seien, weil es Geld kostet.

@smirker

"Nur eine drastische Erhöhung der Energiepreise könnte eventuell den Wandel verlangsamen, doch dazu sind weder die meisten Staaten noch die meisten Bürger bereit (z. B. müsste gemessen an der Kaufkraft der Liter Benzin in Europa mindestens 3 Euro kosten, denn in Afrika kostet er ca. 1 Euro)."

Würde nichts bringen, außer finanziellen Effekten! Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass die Leute an den Dingen sparen die ihnen Freude bereiten (es sei denn sie können es sich tatsächlich überhaupt nicht mehr leisten- aber meist wird auch dann woanders gespart...). Energie einsparen heißt Konsumverzicht: utopisch.

Er kann halt nicht anders

"Es gibt keinen Grund für diese massiven, tödlichen und teuren Feuer in Kalifornien außer dem schlechten Forstmanagement", schrieb Trump auf Twitter.

Offensichtlich ist Trumps Hauptanliegen, schnellstmöglich irgendjemanden die Schuld zuzuschieben - Auf dass niemand auf die Idee kommen könnte, dass Dürren und Waldbrände mit dem Klimawandel zusammenhängen könnten...
Naja, der Herr kann halt nicht anders - "sad".

bald keine Waldbrände mehr

Wenn man sich am Mittelmeer umschaut, weiß man, dass die Wälder aufgrund der klimatischen Bedingungen nach der Abholzung nicht nachwachsen; stattdessen herrschen Errosion und Trockenheit. Das wird auch Kalifornien passieren.

Klima kann man nicht

Klima kann man nicht verändern. Das ändert sich von ganz alleine. Es hilft also nicht, irgendwas zu heulen, der oder die sei schuld. Das ist die Natur.Und da hilft nur, sich anzupassen. Weg vom Wasser zu ziehen, und weg aus Dürregebieten. Alles andere ist vergebene Liebesmühe. HAt man beim Oderbruch gesehen. Tausende Menschen schuften wie bekloppt und trotzdem alles abgesoffen. Bringt alles nichts, wenn die Natur wirklich ernst macht.

Der Satz

stimmte aber nur zum Teil, ich kann mich an kein Jahr erinnern, wo es nicht dort gebrannt hat.
" Die Wäldbrände in Kalifornien haben eine historische Dimension erreicht. "

Richtig ist, das es diesmal schlimmer als sonst ist, und eine andere Klientel betroffen hat.
Das ist nicht weniger schlimm als sonst, nur die Aufmerksamkeit bei bekannten Namen ist auch wesentlich größer.
Vielleicht muss man das Wasser dort auch mal für andere Dinge verwenden, als Anwesen und riesige Pools.

@Deeskalator

Blöderweise hat es da den Ökostaat der USA getroffen. Vorreiter beim Kat und den Elektrokarren. So.l uns der diesjährige Waldbrand also sagen, dass dies ein Fehler ist und die Lithium-Technik brandgefährlich ist?

Oder sagt uns das, dass man auch mal Pech haben muss und die Brände nicht jedes Jahr kurz vor den großen Ortschaften aufgehalten werden können? Filme darüber gab es schon vor der großen Club of Rome Veröffentlichung. Und wenn man sich die Vegetation anschaut, gab es die Brände auch schon lange bevor sich da Südeuropäer herum trieben.

Wenn es menschliche Ursachen hat, liegt es ehern daran, dass der dicht besiedelte Küstenstreifen dort das Binnenland austrocknet, damit u.a. der Gummibärbotschafter seinen Pool über den grünen Rasen betreten kann, Das Wasser dafür legt Farmen in einem recht großen Umkreis trocken. Noch spielt der Klimawandel da eine sehr untergeordnete Rolle.

auch der Mensch ist nur ein Säugetier

Nach Darwin wächst die Population irgend einer Tierart so lange, wie genügend Lebensraum und Nahrung vorhanden sind. Ergo expandiert die Weltbevölkerung nach den gleichen grundsätzlichen Kriterien bis zum Kulminationspunkt - der m.M. nach nicht mehr allzu fern liegen dürfte. Was dann? Es folgt die Anpassung des Homo sapiens an geänderte Lebensbedingung oder sein Aussterben. Das ist der Kreislauf des Lebens auf unserer Erde.

08:10, Paul Puma

>>Anpacken!
Statt über globale Klimaveränderungen zu klagen, muss man anpacken: Stauseen, Feuerschneisen, Frühwarnsysteme.<<

Stauseen? Feuerschneisen? Frühwarnsysteme?
Sie kennen Kalifornien nur vom Hörensagen, oder?

08:15, Theconservative

Was verstehen Sie unter "Siedlerpflanzen"?

@Paul Puma

Keine Angst, die tun was und warten nicht nur aif die Wiederwahl Obamas. Schau Dir auf YouTube den Kanal von Wranglerstar an. Einer seiner Jobs ist es Waldbrände zu bekämpfen.

Für deutsche Ohren klingt die Organisation über Privatfirmen mit Saisonarbeitern, die USA üblich ihr eigenes Handwerkszeug mitbringen, etwas ungewöhnlich, scheint aber gut zu funktionieren. Ob das so auch in Kalifornien gehandhabt wird, kann ich aber nicht sagen. Als Aussenstehender hat man in den USA immer nur ein sehr lokales Wissen. Check your locale laws :-\

08:22, smirker

>>Folglich sollte man sich auf den Klimawandel vorbereiten (höhere Dämme, Staubecken für Dürrezeiten, Entwicklung entsprechender Nutzpflanzen, ...).
Alles andere ist Wunschdenken und realitätsfern!<<

Sie meinen, Ihre Ideen wären kein Wunschdenken und nicht realitätsfern?

Oder ist das Absicht?

Mich wundert, dass so wenig reflektiert wird, ob diese Waldbrände nicht absichtlich gelegt worden sind.
Es gäbe so viele Motive, angefangen von dem IS - nie war Terror so einfach - bis zu Klimaveränderungsaktivisten, die nachdrücklich zeigen wollen, dass es schon 5 nach 12 ist und natürlich den Dummköpfen, die mit Feuer einfach nicht umgehen können.

Viele Gründe

Lassen wir mal den Klimawandel kurz außen vor. Er ist da und das ist keine Frage.
Als ich 2014 das letzte Mai in Kalifornien war, da hatte es schon 3 Jahre kaum geregnet. Aus dem Flugzeug konnte man schon sehen, wie verdorrt viele Landstriche aussahen und in etlichen Stauseen der Wasserspiegel gesunken war. Außerdem sah man sehr deutlich, dass im Yosemite Nationalpark Feuer und Rauchwolken zu sehen waren. Außerdem kam man später nur am Nordeingang in den Park. Es wurden hier in D nur kurz erwähnt, da es nur einen Park betraf. Aber in den letzten Jahren hat es sich mehr oder weniger großflächiger ereignet wg. Wassermangel und es sind viele Menschen zu Schaden gekommen.
Außerdem muss man festhalten, dass die meisten Häuser, auch mehrstöckige, aus Holz gebaut werden. Verputzt fällt es nicht auf aber brennt wie Zunder.
Soeben erreicht mich privat eine Nachricht aus CA. Kritik am forest managment. Billion of dollars are given each year...erfolglos. Problem: mismanagement...kein Platz mehr.

Auf die Expertise der Bürger setzen das einzige, was hilft

„So hatte Trump mit Blick auf die jüngsten Brände den Behörden Missmanagement vorgeworfen und mit dem Entzug von Bundesmitteln gedroht. "Es gibt keinen Grund für diese massiven, tödlichen und teuren Feuer in Kalifornien außer dem schlechten Forstmanagement", schrieb Trump auf Twitter.“

Es wird immer deutlicher, dass die parlamentarische Demokratie sich nach 100 Jahren überlebt hat. Die arbeitet - bildlich gesprochen - im fortgeschrittenen digitalen Zeitalter immer noch mit Papier und Bleistift. So kann man den Herausforderungen der Gegenwart natürlich nicht gerecht werden.

Wir bräuchten heute überhaupt keine Berufspolitiker mehr. Solche wie Trump schon gar nicht.

Sondern Leute, die zielgerichtet und tatkräftig anpacken:

„Es gab aber auch einen Lichtblick. Dank eines massiven Löscheinsatzes konnte einer der drei Großbrände - das "Hill"-Feuer - zu 70 Prozent eingedämmt werden.“

Wenigstens etwas. Die Einsatzkräfte dort brauchen dringend größtmögliche, effiziente Unterstützung aller.

09:11, Tada

>>Statt etwas zu unternehmen, das im Notfall wirklich Hilft (wie Paul Puma oben bereits schrieb "Stauseen, Feuerschneisen, Frühwarnsysteme"), wird immer noch darüber diskutieren, ob und dass der Mensch schuld sei und wer nun mehr oder weniger CO2 produzieren sollte.<<

Bitte beschäftigen Sie sich ein wenig mit Kalifornien, seiner Geographie, seinem Klima und seiner Flora. Wohlfeile Ratschläge, die von offensichtlicher Ahnungslosigkeit, was die Verhältnisse dort betrifft, geprägt sind, helfen nicht wirklich weiter. Feuerschneisen beispielsweise sind in dichten Wäldern angebracht. So etwas gibt es im küstennahen Kalifornien, wo es brennt, aber nicht. Es handelt sich um eine von zahlreichen Straßen durchzogene parkähnliche Landschaft. Und was die Stauseen betrifft, was wollen Sie denn aufstauen? Blicken Sie mal auf eine Landkarte und versuchen Sie, dort Flüsse zu finden. Ich weiß auch nicht genau, welche Art Frühwarnsyteme Ihnen vorschweben. Die Gegend ist ziemlich dicht besiedelt.

Wen wundert‘s ?

Hierauf sollte jetzt niemand mit ja Antworten.
Ursachen? Ein Blick auf die Straße reicht. Ist nicht das einzige, natürlich.
Umdenken muss der Endverbraucher. Denn wir leben in einer Welt in der es schlicht um Geld geht. Solang der Endverbraucher nicht drauf besteht und dementsprechend einkauft, bringt umweltschonende Produktion kein Geld.
Von der Politik ist in der Hinsicht auch nichts zu erwarten. Die Menschen haben so gewählt. Parteien gewählt, die sich Umweltschutz nicht gerade auf die Fahne geschrieben haben.

Also wenn jetzt noch einer auf die Frage mit Ja antwortet, dann will derjenige nicht sehen

Maßnahmen müssen getroffen werden, aber damit sie getroffen werden muss jeder einzelne durch verantwortungsvolles Wählen, Einkaufen, ...
seinen Teil beitragen

Dass hier mit dem Klimawandel ist absolut zutreffend

Dass hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/waldbraende-kalifornien-115.html

"Die neue Abnormalität"

Gouverneur Jerry Brown zeichnete ein düsteres Bild für den dürregeplagten Westküstenstaat. Brown vertritt die Position zahlreicher Forscher, die den Klimawandel mit steigenden Temperaturen für schlimmere Dürren, heftigere Waldbrände und andere Wetterextreme verantwortlich machen. "

ist absolut zutreffend. Und das was wir aktuell sehen ist erst das Vorspiel zu dem, was noch kommen wird. Es wird schlimmer statt besser. Und genau deswegen muss mehr gegen den Klimawandel unternommen werden, auch in den USA. Aber eu-weit und weltweit. Und genau deswegen fuehrt kein Weg mehr an einem weltweiten Ausstieg aus Erdöl, Steinkohle, Braunkohle und anderen solchen fossilen Brennstoffen (auch Uran und MOX) mehr vorbei.

@ Paul Puma (08:10): auch Löschjumbos helfen bei sowas

hi Paul Puma,

Feuerschneisen sind richtig und Fruehwarnsysteme ebenfalls. Aber: Stauseen können Sie nicht ueberall machen. Das ist das Problem. Und Sie vergessen noch etwas, was man gegen solche Waldbrände machen kann: solche Löschjumbos wie in den USA:

https://tinyurl.com/yb96ja6m
ingenieur.de: Der größte Feuerwehr-Jumbo der Welt kann 74 t Wasser versprühen (11.10.2017, 08:34 Uhr)

Mit einer Geschwindigkeit von 960 Kilometern pro Stunde und einer Reichweite von 7400 Kilometer kann The Spirit of John Muir, wie der Feuerwehr-Jumbo getauft wurde, auch ohne Probleme bei Bränden in Europa, in Südamerika, in Afrika und Asien helfen.

Jumbo kann Wasserschneisen legen und es regnen lassen

Genauso ist es aber möglich, die Flüssigkeit als stärkeren Regen niedergehen zu lassen, wobei sie am Boden tropfenweise ankommt. Die unterschiedlichen Beregnungsverfahren werden je nach Art des Brandes eingesetzt.

Klima allein?

Faszinierend, dsss es immer noch leugner der klimaerwärmung gibt .. ebenfalls die ewige erklärung, ein wald brauche/tue dies alles immer schon und es passiere ganz von allein ..

Unabhängig von der erwiesenen klimaerwärmung, schauen sie doch bitte einmal nach, wieviele feuer der letzten jahre durch brandstiftung oder unsachgemäßen gebrauch von feuer ausgelöst wurden. Außerdem empfehle ich, einmal den abartig verschwenderischen wasserverbrauch für industrie, viehwirtschaft und konventionelle landwirtschaft in erwegung für das austrocknen von flüssen/seen und den drastisch sinkenden grundwasserspiegel in die argumentation mit einzubeziehen ..

Der großteil all dieser Katastrophen ist hausgemacht ..

p.s. bitte keine heulaktionen mehr über den verlust von milionärsvillen, diese leute haben nicht alles verloren ..

Überforderung

Einmal mehr stellt Herr Trump entweder seine außergewöhnlich hohe Inkompetenz oder sein patologisches Lügen zur Schau. Da ich ihn persönlich nicht kenne, kann ich nicht beurteilen welche der beiden Optionen zutrifft, hoffe nur inständig, dass es keine Mischung aus beidem ist.

@ Paul Puma (08:10): sows können wir hier auch gebrauchen

Hier mehr ueber diesen Löschjumbo:

https://tinyurl.com/yb96ja6m
ingenieur.de: Der größte Feuerwehr-Jumbo der Welt kann 74 t Wasser versprühen (11.10.2017, 08:34 Uhr)

Zudem kann das Flugzeug Schneisen legen, um Brände zu lokalisieren oder eine Weiterverbreitung zu erschweren.

Der Jumbo kann beim Abregnen in Höhen von nur 120 bis 240 Metern über dem Brand mit einer Geschwindigkeit von etwa 260 Kilometern pro Stunde fliegen. Bei jedem Überflug kann ein Streifen von bis zu 5 Kilometern Länge mit Wasser oder Löschflüssigkeit bewässert werden. Bis zu sechs Wasserladungen kann der Jumbo so pro Flug ablassen.

Damit wäre das Feuer viel schneller unter Kontrolle gewesen und das Feuer hätte sich nicht so dermaßen ausbreiten können und auch bei uns hier in Deutschland könnten solche Löschumbos bei solchen Bränden wie im Meppener Moor oder bei anderen solchen Bränden helfen. Denn damit hätte man aus der Luft löschen können ohne Feuerwehrler in Gefahr zu bringen.

09:59, crumble

>>Wenn es menschliche Ursachen hat, liegt es ehern daran, dass der dicht besiedelte Küstenstreifen dort das Binnenland austrocknet<<

Sie kennen Kalifornien ganz offensichtlich nicht.

Von daher bleibt das hier von Trump Populismus

Von daher bleibt dass hier von Trump:

https://www.tagesschau.de/ausland/waldbraende-kalifornien-115.html

US-Präsident Donald Trump und der liberale Westküstenstaat sind oft auf Kollisionskurs. So hatte Trump mit Blick auf die jüngsten Brände den Behörden Missmanagement vorgeworfen und mit dem Entzug von Bundesmitteln gedroht. "Es gibt keinen Grund für diese massiven, tödlichen und teuren Feuer in Kalifornien außer dem schlechten Forstmanagement", schrieb Trump auf Twitter. Brown wies diese Darstellung vehement zurück.

absoluter Populismus! Brände gibt es auch ohne Wälder. Siehe Brandstiftung, technische Defekte in Häusern und an Autos (Lithium-Akkus die als Feuerteufel bekannt sind, fuer die es aber als Lösung diese neuen Glas-Akkus gäbe).

https://tinyurl.com/yavewrho
ingenieur.de: Wird die Glasbatterie der Lithium-Ionen-Batterie den Rang ablaufen? (18.12.2017, 07:31 Uhr)

Ergo: diese Lithium-Akkus brauchen wir nicht merh und her mit diesen Glas-Akkus.

@Klimaänderung und Folgen 7:38 von Deeskalator

Ich schrieb es hier schon vor Jahren:
Die schlimmsten Folgen der kommenden Heisszeit treffen ausser
den ärmsten der Armen (u.a. BanglaDesch)
diesmal auch die Nutzniesser, nämlich den amerikanischen Mittelwesten.
(Kornkammer der Erde)

Das ist alles den Klimaforschern bekannt, und sogar dem 'stabilen Genie'.

Da er dann nicht mehr da ist, ist ihm das bei seiner zur Tag gelegten Rhetorik
auch schnuppe.

Holzbauweise in CA (Fortsetzung)

Da auch hier die Städte epandieren, wird in die Waldgebiete hineingebaut und entsprechend viel Wald für Bauholz vernichtet. Es handelt sich hierbei um Nadelhölzer wie z.B. Redwood (Sequoia sempervirens) und viele Arten von Scheinzypressen, sowie Eukalyptus, die alle sehr harzhaltig sind und viele ätherische Öle enthalten und somit als Brandbeschleuniger wirken. Verstärkt wird das Ganze natürlich durch die Winde, die im Herbst häufiger sind. Da wird tatsächlich deutlich, dass die Menschen nicht so gut vorbereitet sind auf diese Unwägbarkeiten. Bis diese Wälder sich erholt haben wird es Jahrzehnte dauern oder länger. Inzwischen geht die Erosion ihren Lauf wie es schon jemand erwähnt hat.

@Crumble

Bezüglich der Katastrophen meine ich auch eher Stürme und sonstige durch Temperaturänderungen in der Atmosphäre ausgelöste Wetterphänomene.

Wald und Flächenbrände gab es wie sie schon sagten auch schon immer.

Aber die Trockenheit wird eben nicht nur durch Zwangsbegrünung bei den Reichen ausgelöst, sondern auch dadurch das fehlender Regen die Wasserreserven langsam leert.

Dafür müssen wir ja nicht bis in die USA schauen, im Moment kann man den Rhein an einigen stellen trockenen Fußes überqueren und benötigt dafür nur Gummistiefel.

Auf Bürgereinsatz und -expertise setzen das einzig Hilfreiche

„So hatte Trump mit Blick auf die jüngsten Brände den Behörden Missmanagement vorgeworfen und mit dem Entzug von Bundesmitteln gedroht. "Es gibt keinen Grund für diese massiven, tödlichen und teuren Feuer in Kalifornien außer dem schlechten Forstmanagement", schrieb Trump auf Twitter“

Es wird immer deutlicher, dass die parlamentarische Demokratie sich nach 100 Jahren überlebt hat.

Die arbeitet - bildlich gesprochen - im fortgeschrittenen digitalen Zeitalter immer noch mit Papier und Bleistift.

So kann man den Herausforderungen der Gegenwart natürlich nicht gerecht werden.

Wir bräuchten heute überhaupt keine Berufspolitiker mehr. Solche wie Trump schon gar nicht.

Sondern Leute, die zielgerichtet und tatkräftig anpacken:

„Es gab aber auch einen Lichtblick. Dank eines massiven Löscheinsatzes konnte einer der drei Großbrände - das "Hill"-Feuer - zu 70 Prozent eingedämmt werden.“

Wenigstens etwas. Die Einsatzkräfte dort brauchen dringend jede mögliche (und effiziente) Unterstützung.

Aride Gegenden in Spanien o. Griechenland waldfrei

Und dort kann es dann auch keine „Waldbrände“ geben.

Oder auch die neue Normalität.

Der Rest lässt sich wortreich bewährt drumherum bauen.

Eigentor Trump

60-70% des Forrest Managements liegen in staatlicher Hand. Also muss er sich selbst bestrafen.

Donald Trump mal wieder unterirdisch

Zitat Donald Trump: "Es gibt keinen Grund für diese massiven, tödlichen und teuren Feuer in Kalifornien außer dem schlechten Forstmanagement"

Hauptsache, der US-Präsident hat mal wieder einen Schuldigen bei seinen politischen Gegnern gefunden...
Noch während die Rettungskräfte dabei sind, die Feuer einzudämmen und Menschenleben zu retten, beschäftigt sich der Präsident vor allem damit, wem er die Schuld in die Schuhe schieben kann.
Was für ein unterirdisch niedriges Niveau.

@Mr. President: Haben Sie noch nie etwas von dem Grundsatz gehört "erst mit vereinten Kräften helfen und danach, wenn die Gefahr gebannt ist, in Ruhe Ursachenforschung betreiben"?

Einen Aspekt lese ich nie

In Südfrankreich beobachte ich, wie bei langandauernder Trockenheit und starken Winden Autofahrer ihre endgerauchten Zigaretten nachts glutsprühend aus dem fahrenden Fahrzeug werfen. Raucher fahren heute mit offenem Fenster, Asche, Kippe, Qualm und Glut outside. Ein Verbot, Rauchen im Auto, wie an der Tankstelle, könnte manchen Brandschaden verhindern.

@fathaland slim

"Bitte beschäftigen Sie sich ein wenig mit Kalifornien, seiner Geographie, seinem Klima und seiner Flora. Wohlfeile Ratschläge, die von offensichtlicher Ahnungslosigkeit, was die Verhältnisse dort betrifft, geprägt sind, helfen nicht wirklich weiter. Feuerschneisen beispielsweise sind in dichten Wäldern angebracht. So etwas gibt es im küstennahen Kalifornien, wo es brennt, aber nicht. Es handelt sich um eine von zahlreichen Straßen durchzogene parkähnliche Landschaft"
Am 12. November 2018 um 10:42 von fathaland slim

Eine Straße, richtig angelegt und mit gepflegten Straßenrändern, ist bereits eine Brandschneise.

@fathaland slim

Die Folgen des Klimawandels werden verheerend sein!
Man kann diese Folgen nur etwas abmildern, verhindern kann man sie in diesem Wirtschaftssystem nicht!
In meiner neuen Heimat Thailand gibt es bereits Staudämme und in der Provinz Chonburi, in der ich lebe, sind die Dämme so voll, dass wir keinen Wassermangel haben auch wenn es 2019 gar nicht regnet!
Das nenne ich eine weise, realistische Politik im Gegensatz zu den Träumereien in Europa von einer besseren Welt, die nicht kommen wird!

11:26, Möbius

>>Aride Gegenden in Spanien o. Griechenland waldfrei
Und dort kann es dann auch keine „Waldbrände“ geben.<<

Was empfehlen Sie?

Kalifornien komplett abholzen?

Macchia brennt aber auch sehr gut.

Außerdem haben Sie offensichtlich die verheerenden Brände in Griechenland letztes Jahr vergessen.

12:13, Tada

>>Eine Straße, richtig angelegt und mit gepflegten Straßenrändern, ist bereits eine Brandschneise.<<

Fahren Sie mal nach Kalifornien. An Straßen ist da nun wirklich kein Mangel.

Was sind "gepflegte Straßenränder"?

12:17, smirker

>>In meiner neuen Heimat Thailand gibt es bereits Staudämme und in der Provinz Chonburi, in der ich lebe, sind die Dämme so voll, dass wir keinen Wassermangel haben auch wenn es 2019 gar nicht regnet!
Das nenne ich eine weise, realistische Politik im Gegensatz zu den Träumereien in Europa von einer besseren Welt, die nicht kommen wird!<<

In Ihrer neuen Heimat Thailand regnet es sehr viel, Wassermangel ist dort unbekannt. Das Land liegt im Monsungürtel und ist eher von Überschwemmungen geplagt.

Der Vergleich mit Kalifornien geht also komplett in die Irre.

Sie haben gut lästern über "Träumereien von einer besseren Welt". Sie können Ihren Aufenthaltsort auf dieser Erde offensichtlich frei wählen.

Glückwunsch!

re demokratieschue...

"Hier mehr ueber diesen Löschjumbo:
...
Damit wäre das Feuer viel schneller unter Kontrolle gewesen und das Feuer hätte sich nicht so dermaßen ausbreiten können"

Quatsch. Soweit es die Bedingungen erlauben wird auch in Kalifornien aus der Luft gelöscht. Aber kein Feuer wird aus der Luft gelöscht oder auch nur niedergehalten. Wasser und Löschmittel aus der Luft helfen nur, kurzfristig und lokal das Feuer zu verlangsamen.

re tada

"Eine Straße, richtig angelegt und mit gepflegten Straßenrändern, ist bereits eine Brandschneise."

Das ist höherer Blödsinn. Bei entsprechendem Wind überspringt das das Feuer Ihre "Brandschneise" ruckzuck.

trump hat recht

wenn er sagt das in californien wild gebaut wurde ohne sicherheitskorridor usw.
in der heissesten gegend der usa und beliebsten zu gleich wird wahlos gebaut und mit strassen alles verpflastert.
wasser giebt es nicht weder feuerzpfsäulen was eigentlich die norme ist in ballungsgebieten, aber kein geld dafür da ist. naja hauptsache der garten ist grün.
selber schuld. es ist halt so das in einigen gebieten hochwasser, anderen trockenheit und anderen lawinen schnee ist. bitte nicht immer wieder die altei leyer von wegen klimawandel, ist schon zu dumm alles nahczuplappern um sich intelligent oder inn-modern zu fühlen. der mensch sollte bessere planungsmethoden shcafen als immer nur geld und macht und gier!

@demokratieschue...

"Hier mehr ueber diesen Löschjumbo:
...
Damit wäre das Feuer viel schneller unter Kontrolle gewesen und das Feuer hätte sich nicht so dermaßen ausbreiten können"

Ich empfehle Ihnen sich den Film "No Way Out" einmal anzusehen, in dem es um Menschen geht, die daran beteiligt sind/waren solche Feuer zu löschen. Vielleicht begreifen Sie ja dann, dass Ihre Aussage an der Realität vorbei geht.

12:48, Petersons

>>trump hat recht
wenn er sagt das in californien wild gebaut wurde ohne sicherheitskorridor usw.<<

Das hat er aber gar nicht gesagt.

08:15 von Theconservative

>>Ohne ideologische Brille sieht man folgendes: Waldbrände gab es schon immer, lange vor Klimawandel und Forstwirtschaft. Waldbrände spielen eine Rolle im Kreislauf eines Waldes. <<

Das ist richtig. Australien hatte in der jüngsten Vergangenheit verheerende Waldbrände und Buschfeuer WEIL lokale Waldbrände immer unterdrückt worden sind.

10:42 von fathaland slim

>> Blicken Sie mal auf eine Landkarte und versuchen Sie, dort Flüsse zu finden. Ich weiß auch nicht genau, welche Art Frühwarnsyteme Ihnen vorschweben. Die Gegend ist ziemlich dicht besiedelt.<<

Die Probleme die ich in den ´80ern dort sehen konnte ist der sehr starke und trockene Wind der ab Mittag aus dem Landesinneren wehte. Funkenflug ist da einfach nicht zu unterbinden und eine Feuerschneise von 50 Meter ist da mal gar nichts.

12:52, Klärungsbedarf

>>s ist nicht konsequent gedacht. Besser wäre es, wenn man ohne Entsalzung bewässern würde. Das hätte den Zusatzeffekt, dass auch kaum noch Brennbares nachwächst.<<

Sie möchten Kalifornien in eine Salzsteppe verwandeln?

Dieser Thread hier ist an originellen Vorschlägen wirklich nicht arm.

Wenn man davon ausgeht, daß sich die Menschen in Politik und Verwaltung nicht groß von anderen Menschen, also auch meinen lieben Mitforisten, unterscheiden, dann erklärt das so einiges.

@fathaland slim

Sie sollten Ihre Kenntnisse über Thailand dringend auffrischen!
2016 gab es eine große Dürre und auch dieses Jahr leiden einige Provinzen unter Wassermangel!
Und ja, ich bin einer der Hochqualifizierten, die Deutschland aufgrund der schlechten Merkelschen Politik verlassen haben!

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