Ihre Meinung zu: Florida ordnet Neuauszählung von Stimmzetteln an

10. November 2018 - 20:42 Uhr

Vier Tage nach den Kongresswahlen in den USA werden in Florida die Stimmzettel für zwei wichtige Wettbewerbe erneut ausgezählt. Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Kandidaten hatte zuvor zu Kontroversen geführt.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
4.285715
Durchschnitt: 4.3 (7 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Betrug?

Die Anschuldigungen von Trump und Rubio sollten hier von der Tagesschau schon deutlicher beleuchtet werden. Es geht um die "early votes", also Stimmen, die bereits vor dem eigentlichen Wahltag am Dienstag abgegeben wurden (vergleichbar mit der Briefwahl). Dem Gesetz nach muss bis 7 Uhr am Abend vor der Wahl (hier also Montag) mitgeteilt werden, wie viele Wähler auf diese Art gewählt haben. 30 Minuten nachdem dann am Wahltag die Wahllokale schließen, muss jedes County (Landkreis) die genauen Ergebnisse für die early votes bekanntgeben. Alle Countys in Florida haben sich daran gehalten, nur im Broward County wird immer noch ausgezählt, und die Gesamtanzahl der Stimmzettel ist auch nicht veröffentlicht worden. Im Laufe der Woche gab es nun schon 2 Eilbeschlüsse eines Gerichts, die Zahlen offenzulegen - bisher ohne Erfolg. Verantwortlich für den Wahlablauf ist in dem County übrigens Brenda Snipes, die 2016 während eines laufenden Verfahrens zur Auszählung die Stimmzettel vernichten lies

Konresswahl oder Gouverneurswahl?

Auch wenn der Artikel von Kongresswahl spricht, ist doch vermutlich eher die Gouverneurswahl gemeint? Bei Kongress wäre zudem noch interessant, ob es Senat oder Repräsentantenhaus ist.

Da bibbern die Demokraten

Da bibbern die Demokraten jetzt, weil der Siegesmarsch vielleicht doch deutlich kleiner ausfällt? Macht es natürlich schwerer zu rechtfertigen alle republikanischen Vorhaben zu blockieren, wenn man nur eine knappe Mehrheit hat

@ Ramuthra - Da bibbern die Demokraten

Welch ein Nonsens !
die Neuauszählung hat der bereits nach Stimmen vorne liegende Republikaner gefordert :-)
Außerdem muß gemaß des US Wahlrechtes
bei so knappen Ergebnissen sowiso eine Nachwahl erfolgen

ja sicher. ..

Es muss eine demokratische Verschwörung sein, wenn das Bundesgesetz, was vermutlich schon ewig vor Trump in Kraft war, nun angewandt wird, weil 0,15 % unter der gesetzlichen Grenze von 0,5% liegt.

Liebe Trump-Fans: merkt ihr was? ;-)

@21:48 von Palas

Trump hat keine Fans, nur Follower. Und denen ist offensichtlich vollkommen wurscht, was Trump- Gegner sagen oder denken.

@Karl Klammer

Es geht aber auch nicht nur um Florida, sondern auch Arizona, falls sie das nicht mitbekommen haben. Sollten sich da Unregelmäßigkeiten als Manipulation entpuppen könnte da noch einiges passieren. In 2 Staaten wird noch ausgezählt und wer weiß was in den anderen Staaten los war?

Und in allen Fällen kippen die early votes ganz zufällig noch das Ergebnis in Richtung Demokraten.

ach, wenn den Wählern in D doch

die eigenen Wahlen (z.B. in puncto Beteiligung) so sehr am Herzen liegen würden wie das Spektakel in den USA.....

ja, unsere amerikanischen Freunde...

haben schon immer merkwürdige Wahlriten. In einfacher gestrickten Ländern gewinnt einfach der Kandidat, der die meisten Stimmen hat, in den US der, der zufällig vorn ist, wenn ein Provinzgericht die weitere Auszählung verbietet (2. Wahl von G.W. Bush)
Ein Wahlsystem auf früheren Jahhunderten, als wären immernoch Provinzvertreter wochenlang mit Pferden in die Hauptstadt unterwegs um dort den Präsidenten zu bestimmen.

Nicht ganz so richtig....

Die Wahlen in den USA sind Staaten-Sache und nicht Bundes-Sache. Daher ist es falsch zu sagen, das US Wahlrecht schreibe irgendwas vor. In diesem Fall schreibt das Florida Wahlrecht vor, dass die Stimmen maschinell neu ausgezählt werden sollen, wenn die Differenz weniger als 0.5% und manuell ausgezählt werden soll, wenn es unter 0.25% ist.
Und es ist schon richtig, dass zumeist die Demokraten von Unregelmäßigkeiten profitieren.
In Arizona ist auch eine Unregelmäßigkeit, auch dort profitieren die Demokraten. Leider wird es da vermutlich keine Neuauszählung geben, da das AZ Wahlrecht eben das nicht vorsieht.
Es ist nicht so, dass Präsident Trump immer der Böse ist.

22:21 von Ramuthra

@Karl Klammer

Es geht aber auch nicht nur um Florida, sondern auch Arizona, falls sie das nicht mitbekommen haben. Sollten sich da Unregelmäßigkeiten als Manipulation entpuppen könnte da noch einiges passieren. In 2 Staaten wird noch ausgezählt und wer weiß was in den anderen Staaten los war?

Und in allen Fällen kippen die early votes ganz zufällig noch das Ergebnis in Richtung Demokraten.
///
*
*
Ohne offizielle Ergebnisse ist das doch eindeutig eine rechte Interpretation.
*
Muss ich langsam in dieser Demokratie befürchten.

re 22:27 von diskobolos

ja, unsere amerikanischen Freunde...

haben schon immer merkwürdige Wahlriten. In einfacher gestrickten Ländern gewinnt einfach der Kandidat, der die meisten Stimmen hat, in den US der, der zufällig vorn ist, wenn ein Provinzgericht die weitere Auszählung verbietet (2. Wahl von G.W. Bush)
Ein Wahlsystem auf früheren Jahhunderten, als wären immernoch Provinzvertreter wochenlang mit Pferden in die Hauptstadt unterwegs um dort den Präsidenten zu bestimmen.
///
*
*
In meiner Heimatstadt haben bereits mehrfach Gerichte die Auszählung von Gymnasiasten und Genossen korrigieren müssten.
*
(keine cdu-Stadt)

@Ramuthra 21:28

Bitte was? Es sind die Republikaner die gar nicht nachzählen lassen wollten. Die Demokraten haben übrigens in Arizona die Führung übernommen bei der Senatswahl und werden den Republikanern da wieder einen Sitz wegnehmen. An der Mehrheit im Haus wird sich nichts ändern. Es geht hier nur um den Senat. Wenn die Demokraten den Senatssitz in Florida doch noch gewinnen, dann wird aus einer 53:47 Mehrheit für die Republikaner nur noch eine 52: 48 Mehrheit. Deutlich knapper. Die Demokraten haben gesagt, dass sie bei vernünftigen Vorschlägen auch mit Trump zusammenarbeiten.

22:45 von Magfrad

@Ramuthra 21:28

Bitte was? Es sind die Republikaner die gar nicht nachzählen lassen wollten. Die Demokraten haben übrigens in Arizona die Führung übernommen bei der Senatswahl und werden den Republikanern da wieder einen Sitz wegnehmen. An der Mehrheit im Haus wird sich nichts ändern. Es geht hier nur um den Senat. Wenn die Demokraten den Senatssitz in Florida doch noch gewinnen, dann wird aus einer 53:47 Mehrheit für die Republikaner nur noch eine 52: 48 Mehrheit. Deutlich knapper. Die Demokraten haben gesagt, dass sie bei vernünftigen Vorschlägen auch mit Trump zusammenarbeiten.
///
*
*
Trotz der Ausfühlichkeit Ihres Beitrages, die deutlich knappere Mehrheit, würde in D keine linke oder rechte Landesregierung selbst bei 1 Stimme hindern von Mehrheit zu sprechen.
*
Aber bei Trump gilt ja andere Mathematik.

@Ramuthra 22:21

In Arizona haben die republikanischen Medien vorzeitig einfach rausgehauen die Republikanische Kandidatin habe gewonnen, dabei war nicht mal zu Ende ausgezählt worden. Wer sich so dumm verhällt ist selber Schuld wenn es am Ende doch noch anders kommt. Bei so knappen Zahlen so nach vorne zu preschen zeigt die Arroganz der Republikaner in Arizona. Was haben Sie gegen die Early Votes? Dies sind genauso Stimmen wie alle anderen Stimmen auch. Die Republikaner wollen am liebsten gar keine Early Votes zählen lassen, denn dann könnten die die Koffer packen wenn es nur nach den Early Votes ginge!
Ausgerechnet die Republikaner, die 2000 die Wahl gestohlen haben, die 2016 die Wahl gestohlen haben und die durch ihr Gerrymandering sämtliche US Wahlen manipulieren beschweren sich über Wahldiebstahl. In den USA nennt man Leute die so ein Verhalten was die Republikaner in den letzten Tagen an den Tag gelegt haben "Sore losers"

Es ist noch viel schlimmer!

22:24 von Zundelheiner
ach, wenn den Wählern in D doch
die eigenen Wahlen (z.B. in puncto Beteiligung) so sehr am Herzen liegen würden wie das Spektakel in den USA.....

Nicht nur den Wählern! Auch den Medien gehen doch "Unregelmäßigkeiten" bei Wahlen in D am A...vorbei.
Man stelle sich nur vor, in Russland oder China würden, wie unlängst in Hessen, "geschätzte" Ergebnisse von den Wahlvorständen gemeldet. Wir sind im Moment in der Situation, daß in Hessen vor dem amtlichen Endergebnis noch immer keine Koalitionsverhadlungen stattfinden können. Zu groß und zahlreich sind die Ungereimtheiten bei der Auszählung. Jedes Ergebnis ist noch möglich. Und wie findet sich dieser Skandal in hiesigen Medien wieder?
Bildlich gesprochen unter Gemischtes auf Site 7.

@frludwig 22:35

Es gibt 0 Beweise für Unregelmäßigkeiten in Arizona. Diejenigen die behaupten es gäbe diese sind parteiische Republikanische Medien die HOAX und Fake News verbreiten.
Es wird zurecht keine Neuauszählung geben, wenn die Republikaner in Arizona so blöd sind bevor die Auszählung zu Ende ist den Sieger auszurufen und dann plötzlich zu realisieren, dass die Wahl doch noch verloren wurde. Für eigene Dummheiten wird sicher nicht nochmals ausgezählt.
Die Demokraten in Florida wollen zurecht, dass alle Stimmen gezählt werden und genau kontrolliert werden. Wäre nicht das erste Mal, dass die Republikaner in Florida eine Wahl manipulieren. Man erinnere sich an die US Wahl 2000

@ Zundelheiner

"ach, wenn den Wählern in D doch die eigenen Wahlen (z.B. in puncto Beteiligung) so sehr am Herzen liegen würden wie das Spektakel in den USA....."

Die Wahlbeteilung der deutschen Bürger lag und liegt seit ewig über der eher mauen in den Vereinigten Staaten.
Sie werden es wohl nicht für möglich halten, aber dem ist tatsächlich so!

Sie scheint eher zu stören das sich der "Best President for ever" hier und da mal einen Dämpfer hinnehmen muß...

re frludwig

"Die Wahlen in den USA sind Staaten-Sache und nicht Bundes-Sache. Daher ist es falsch zu sagen, das US Wahlrecht schreibe irgendwas vor. In diesem Fall schreibt das Florida Wahlrecht vor ..."

Eben. Es wird das Parlament des gesamten Landes gewählt, aber das Procedere frickelt sich jeder Bundesstaat selbst zusammen.

Neben anderen Punkten ein Thema, dass die USA im Verfassungsrecht reformunfähig sind.

Meines Erachtens ein größeres Zukunftsproblem als die Episode einer Trump-Präsidentschaft.

re boris.1945

"Trotz der Ausfühlichkeit Ihres Beitrages, die deutlich knappere Mehrheit, würde in D keine linke oder rechte Landesregierung selbst bei 1 Stimme hindern von Mehrheit zu sprechen.
*
Aber bei Trump gilt ja andere Mathematik."

Dann definieren Sie doch mal Ihren Begriff von "Mehrheit" beispielsweise bei einem Landtag mit 100 Sitzen.

51? 52? 53? oder erst 60?

um 22:45 von Boris.1945

>>
In meiner Heimatstadt haben bereits mehrfach Gerichte die Auszählung von Gymnasiasten und Genossen korrigieren müssten.
<<

Kann es sein, dass Sie das gerade ausgedacht haben ? Wahlhelfer müssen im wahlberechtigten Alter sein, also jetzt 18, früher 21. Bei der Besetzung gibt es niemals eine einheitliche Parteizugehörigkeit.
Und Richter korrigieren keine Wahlergebnisse - wie könnten sie denn auch. Oder glauben Sie, der Richter zählt selbst mal nach. Nennen Sie Quelle, Stadt und Wahl.

Eigentlich unglaublich!

Sie flogen auf den Mond (?), aber sie können keine Stimmzettel auszählen. Wenn es jedoch Betrug ist, dann sieht die Sache natürlich anders aus (nicht das mit dem Mond :-)).

@diskobolos

Sie sollten schon Ihre Fakten auf die Reihe kriegen, bevor Sie sich zu Wort melden.

@21:28 von Ramuthra

"Da bibbern die Demokraten jetzt"
soll das ein sachlicher Beitrag sein oder ist es genutzte Gelegenheit, Hähme auszugießen?

@Boris.1945

"In meiner Heimatstadt haben bereits mehrfach Gerichte die Auszählung von Gymnasiasten und Genossen korrigieren müssten."

Lustige Geschichte. Aber wohl kaum wahr.
Es werden Wahlhelfer aus ALLEN Parteien gemeldet. Keine Partei darf alleine stellen. Stehen nicht genug zur Verfügung werden zufällig Bürger ausgewählt, die der Verpflichtung nachkommen müssen. Mehrere Gymnasiasten und Genossen kann also schon Mal nicht sein.
Gerichte korrigieren NIEMALS Auszählungen. Es gibt einen Wahlvorstand der neu auszählen lassen kann. Ein Gericht kann lediglich einer Klage zur Neuauszählung stattgeben.

@22:21 von Ramuthra

"Und in allen Fällen kippen die early votes ganz zufällig noch das Ergebnis in Richtung Demokraten."

und das ist gut so!

ist denn nicht in hessen auch vieles

aus dem ruder gelaufen beim zählen? schäfer dümpel träumt doch nun auch schon von seiner ministerpräsidentenpension

@Umfaller

Schöner Beitrag, mit dem Mond und so, teile ihr Fragezeichen.
Koennen die Amerikaner Stimmzettel auszählen? Natürlich, aber bei einigen Counties wird halt nachgebessert, bis das Ergebnis stimmt.
Schon nicht mehr überraschend: Es sind immer die demokratischen Counties, allen voran Broward und Palm Beach.
Alle Mittel sind recht. Einige Democrats haben es mit der Demokratie nicht so.

Darstellung: