Ihre Meinung zu: Tote und Vermisste nach Überschwemmungen in Jordanien

10. November 2018 - 19:53 Uhr

Nach heftigen Regenfällen in Jordanien sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Aus der berühmten Felsenstadt Petra mussten mehr als 3700 Touristen in Sicherheit gebracht werden.

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Kommentare

Klimawandel

Es regnet derzeit in den eher trockenen Regionen rund ums Mittelmeer. Dies ist ein Indiz dafür, dass der Klimawandel nicht zur Wüstenbildung beiträgt. Meiner Einschätzung nach wird sich das gemäßigte Klima Mitteleuropas, aufgrund einer besseren Durchmischung der Atmosphäre, vom Nordkap bis nach Nordafrika ausdehnen.

Etwas zu viel

Aber im Mittelmeerraum regnet es endlich mal genug. Talsperren bauen!

Extremwetter oder Klimawandel?

Anfang 1991 war ich In Jordanien und habe Schneefälle erlebt. Ich bin wahrlich kein Klimawandelleugner, aber warte auf eine Aussage von Fachleuten. So oder so ist es tragisch, wenn es Opfer zu beklagen gibt.

Hilfe ist die Notwendigkeit

Wetterkapriolen mit Todesfolgen stimmen mich nachdenklich und traurig.

Hilfe ist die Notwendigkeit, die jedes Kind benötigt.
Nicht nur im Naturkatastrophenfall!

22:04 von Allahkadabra

Extremwetter oder Klimawandel?

Anfang 1991 war ich In Jordanien und habe Schneefälle erlebt. Ich bin wahrlich kein Klimawandelleugner, aber warte auf eine Aussage von Fachleuten. So oder so ist es tragisch, wenn es Opfer zu beklagen gibt.
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Haben Sie auch die von Abiturieneten immer noch zu akkzeptierenden Eiszeiten mehrfach erlebt?
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1991in Jprdanien war also representativ, nur Trump hat das nicht erkannt?

@Allahkadabra

Schon vor 40 Jahren wurde in Jordanien vor den Sturzfluten in Petra gewarnt, die völlig unerwartet auftreten können, da das Wasser durch fernen Regen im Kanal resp. Zugang zur Felsenstadt schnell hoch ansteigen kann. Heute bauen die Länder im Nahen Osten in den Wadis ihren Wüstenautobahnen Rohre ein, damit das Regenwasser gegebenenfalls schnell abfliessen kann und Menschen nicht zu Schaden kommen.

um 22:27 von Boris.1945

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Haben Sie auch die von Abiturieneten immer noch zu akkzeptierenden Eiszeiten mehrfach erlebt?
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1991in Jprdanien war also representativ, nur Trump hat das nicht erkannt?
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Ihre Texte sind derartig wirr, dass Sie eine gute Vertretung für Helge Schneider abgeben würden. Mich wundert nur, dass Sie das Wetter noch nicht als zu sozialistisch bezeichnet haben.

Eem Warmzeit

Vor 125000 Jahren gab es die in Deutschland sogenannte Eem Warmzeit. Zu dieser Zeit war es in Deutschland etwa 4 Grad wärmer, es regnete weniger als heute. In Jordanien war es nur unwesentlich wärmer aber wesentlich feuchter, weite Teile der Sahara und Arabiens bestanden aus Wäldern.
Schön, dass bald aus Wüsten wieder fruchtbares Land wird. Ein Hoch auf den Klimawandel!
Mir hat bisher keiner dieser Klimawissenschaftler erklären können, weshalb früher es häufige Klimaschwankungen gab, aber jetzt im Holozän bisher das Klima recht stabil war.
Wieso muss es weiterhin so stabil bleiben?
Der Mensch war in der Vergangenheit kaum ein Faktor dafür, warum sollte er es heute sein?

Kanäle in der Antike

In den Nabatäer-Gebieten hat es in der Antike umfangreiche Kanalsysteme gegeben, die eben solche Regenfälle auffangen konnten und damit ganze Städte mit Wasser versorgten. Diese Kanalsysteme sind im Laufe der Jahrhunderte verkommen. Vielleicht besinnt man sich nun darauf, so etwas wieder in Angriff zu nehmen.

re alleeinstein

" Meiner Einschätzung nach wird sich das gemäßigte Klima Mitteleuropas, aufgrund einer besseren Durchmischung der Atmosphäre, vom Nordkap bis nach Nordafrika ausdehnen."

Dann können sich die Heerscharen von Klimaforschern ja endlich zur Ruhe setzen. Ihre "Einschätzung" genügt.

@Nackigschläfer

Schauen Sie doch mal auf den Seiten der NOAA (https://www.climate.gov/news-features/category/96/all). Wie wollen Sie diese Grafik der letzten 11.000 Jahre ohne Industrialisierung erklären?

um 23:03 von Nackigschlaefer

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Vor 125000 Jahren gab es die in Deutschland sogenannte Eem Warmzeit. Zu dieser Zeit war es in Deutschland etwa 4 Grad wärmer, es regnete weniger als heute. In Jordanien war es nur unwesentlich wärmer aber wesentlich feuchter, weite Teile der Sahara und Arabiens bestanden aus Wäldern.
Schön, dass bald aus Wüsten wieder fruchtbares Land wird. Ein Hoch auf den Klimawandel!
Mir hat bisher keiner dieser Klimawissenschaftler erklären können, weshalb früher es häufige Klimaschwankungen gab, aber jetzt im Holozän bisher das Klima recht stabil war.
Wieso muss es weiterhin so stabil bleiben?
Der Mensch war in der Vergangenheit kaum ein Faktor dafür, warum sollte er es heute sein?
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Können Sie freundlicherweise dazu die damaligen und hetigen Bevölkerungszahlen angeben ? Könnte das relevant sein ?

re nackigschlaefer

"Der Mensch war in der Vergangenheit kaum ein Faktor dafür, warum sollte er es heute sein?"

Weil er mittlerweile etwas häufiger vorkommt und seine Emissionen nicht mehr vom Lagerfeuer kommen, wo er die Mammutkeule gart?

„Neben den Todesopfern gab es in verschiedenen Teilen des Landes auch Verletzte. Regierungssprecherin Dschumana Ghuneimat sagte, der Zivilschutz suche nach Vermissten. Das Militär setzt Helikopter ein“.

In dieser Weltgegend sicher eine mehr als ungewöhnliche Wetterlage. Beim Umgang mit ihr und der Bewältigung ihrer Folgen kann man allen mal wieder nur viel Glück ( und vor allem Erfolg) sowie den größtmöglichen Beistand bei ihren Rettungseinsätzen wünschen.

Aus der TS-Meldung „Zehntausende fliehen vor Waldbrand“ (gestern, 09.11.2018):

„Kalifornien erlebt eines der schlimmsten Waldbrandjahre in seiner Geschichte. Bislang fiel fast doppelt so viel Fläche wie im Vorjahreszeitraum den Flammen zum Opfer und fast das dreifache Gebiet wie im Fünfjahresdurchschnitt.“

Aus der heutigen "Es ist wie eine Apokalypse":

„An einer Kreuzung dort wartet Linda auf ihre Tochter, die (...). „Jetzt mach ich mir richtig Sorgen", sagt sie.“

Ich auch.

Das wärmere Mittelmeer lässt die Sahel ergrünen

Die Erwärmung im Mittelmeerraum, die den dortigen Ländern seit etwa 20 Jahren größere Hitze und Trockenheit bringt, führt in der Sahelzone offenbar zu mehr Niederschlag. Das haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg haben im Juli 2016 in der Ausgabe der Zeitschrift Nature Climate Change berichtet.

Höhere Temperaturen des Mittelmeers sind nach ihren Forschungsergebnissen die Hauptursache dafür, dass zu Beginn des westafrikanischen Monsuns im Juni mehr feuchte Luft aus dem östlichen Mittelmeer an Südrand der Sahara gelangt und dort zu vermehrtem Niederschlag führt.

Damit führt der teilweise menschengemachte Klimawandel zum ergrünen der Sahelzone, die bis Mitte der 1980er-Jahre von mehreren verheerenden Dürren heimgesucht wurde, die insgesamt mehr als 100.000 Menschen das Leben kostete. Seitdem nahm der Niederschlag durch den teilweise menschengemachten Klimawandel wieder zu. Das führt, im Zusammenspiel, mit dem höheren CO² Gehalt zu erhöhten Ernteerträgen.

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