Ihre Meinung zu: Merkel und Macron erinnern an Ende des Ersten Weltkriegs

10. November 2018 - 16:37 Uhr

Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron haben mit einer symbolträchtigen Zeremonie an das Ende des Ersten Weltkriegs erinnert: Gemeinsam besuchten sie den Ort, an dem die Deutschen 1918 kapitulierten.

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Kommentare

Problematisch

Ich habe gewisse Probleme damit, das Regierungschefs von Staaten, die Waffen produzieren, und auch mit ausdrücklicherDuldung dieser Regierungschefs in Krisengebiete verkaufen, dem Ende eines Krieges gedenken.

Hach, wie schön!

Hach, diese Bilder!

Wäre die kleine Angela dann noch in Weiß, wären das schöne Hochzeitsbilder!

;)

Korrektur für die Redaktion

Nicht "kapitulierten"... sondern "den Waffenstillstand unterzeichneten"

weltfriedenszentrum

Und wenn dann noch im oberen Bereich des Weltfriedenszentrums in Verdun der Verkauf von (ausschließlich Alliierten) kleinen Plastiksoldaten und Spielzeugpanzern eingestellt wird, kann es vielleicht wirklich Mal friedlich werden.

Menschen mit Charakter

Die Erinnerung an den 1. WK verkommt zu einem Medienspektakel und zur Selbstddarstellung machtbesessener Politiker. Es gibt sie aber noch, die Menschen mit Charakter.
Während uns hier der Eindruck vermittelt wird, der 1. WK spielte sich zwischen D und F ab, zeigen Menschen wie Jürgen Klopp, wie es auch gehen kann. Zum Spiel in Belgrad lief er mit einem Abzeichen des serbischen Phoenix auf, dem Symbol zum Gedenken an die Opfer des Krieges. Dem fielen nämlich nicht nur Deutsche und Franzosen zum Opfer. Das damals kleine Serbien verlor mit 1,2 Mio Toten 27% seiner Bevölkerung! Davon allein 800.000 Zivilisten. Prozentual mehr also, als der Kregsverlierer Deutschland.
Wer die gegenwärtige Umschreibung der Geschichte des 2. WK erlebt, muß leider feststellen, daß solche Art Geschichtsklitterung inzwischen Methode hat. Das geht bis zu vergangenen und gegenwärtigen Bundespräsidenten. Schade, gerade Deutschland hätte hier Maßstäbe für Wahrhaftigkeit setzen können.

Atomwaffen

Es wäre schön wenn im Gedenken des schrecklichen Krieges die Atomwaffen in Europa abgeschafft werden.

Schöne Gesten reichen nicht.

Der gemeinsame Besuch des französischen Staatspräsidenten und der Bundeskanzlerin im Wald von Compiègne ist eine schöne Geste.
Ich finde es jedoch sehr bedauerlich, dass die meisten deutschen Nachrichtensprecher auch 55 Jahre nach Abschluss des Elysée-Vertrags nicht in der Lage sind, den Ortsnamen Compiègne richtig auszusprechen (vgl. etwa die DLF-Nachrichten von 18 Uhr).
Wenn auf dem Gebiet der deutsch-französischen Freundschaft nicht deutlich mehr Anstrengungen unternommen werden - nicht nur, aber auch bzgl. des Erlernens der jeweils anderen Sprache -, wird das Fundament der Europäischen Einigung mittelfristig gefährdet.
Es braucht eben mehr als schöne Gesten!

Deutschand hat dort den

Deutschand hat dort den Waffenstillstand unterzeichnet und nicht kapitulliert. Das war erst 1919 in Veesailles der Fall. Bitte korrigieren.

Solange hochrangige Politiker

Solange hochrangige Politiker ihrem falschen Geschichtswissen anhängen, wird es keinen wirklichen Frieden geben.

@17:20 von Mormoloc

es war ein Waffenstillstand, gleichbedeutend mit der Kapitulation Deutschlands.

...und beschliessen

MEHR Waffen und Kriege zur Friedenssicherung. Soviel zum Thema "der Mensch ist lernfähig". Ich beziehe mich auf das treffen Macron/Trump....

@18:37 von Quakbüdel

Lassen Sie uns teilhaben an Ihrem Wissen. bitte beschreiben Sie das falsche Geschichtswissen hochrangiger Politiker und was zum wirklichen Frieden fehlt .

@ 18:27 von alleeinstein

Sehr geehrte/r Herr/Frau alleeinstein,

Zu ihren Worten: "Es wäre schön wenn im Gedenken des schrecklichen Krieges die Atomwaffen in Europa abgeschafft werden."

.... muss ich Ihnen sagen, dass ich Sie hiermit sofort für den Friedensnobelpreis vorschlagen werde!

... Ich würde Ihnen den Preis sogar persönlich überreichen, - wenn Sie es schaffen würden, Herrn Putin, ...Pakistan, ....Indien, ....China, ...Nordkorea und sonstige Länder -ausserhalb Europas-, auch von ihrer genialen Idee so einfach zu überzeugen.

Im Augenblick schützen uns unsere Waffen eher vor Agressoren - als vor gutmenschlich-friedlichen Mitmenschen, die z.B. ja auch keine Giftgasbomben in oder auf Syrien werfen würden usw.

-Danke-

Echt peinlich, diese Kuschelei & Küsserei *

Erinnert etwas an die Kinderbildnisse von Sarah Kay. Sind das Kleinkinder oder seriöse Politiker ?

Nun ja, E. Macron ist ja auch ursprünglich ein ausgebildeter Theaterdarsteller.

Glaubwürdigkeit
Kein Wunder, wenn nicht mal seine auswendig gelernten Politikerfloskeln mehr für ernst genommen werden. Ihre Image-Berater lagen offensichtlich falsch damit, dass das jeder sehen will.

Es wirkt eher ziemlich schauspielerisch, die Politiker somit noch unseriöser, & der Unmut des franz. Volkes über dessen Vernachlässigung & finanz. Belastung immer lauter in den Nachrichtenmedien zu hören.

Gesten der Freundschaft

Gesten der Freundschaft sind hilfreich, gerade wenn sie ehrlich sind und von den politischen Führungspersonen und auch der Mehrheit der Menschen getragen werden.

Vielleicht sind sie auch ein Schutz gegen Versuche, alte Verletzungen und Gräben wieder aufzureißen, wo das politisch opportun erschiene.

Alles, was hilft, Frieden wirksam zu bewahren und zu fördern, was vor neuen Kriegen schützt und neues Sterben verhindern kann, ist in meinem Augen hochwillkommen.
Die Geschichte Europas der letzten gut hundert Jahre sowie die Geschichten der betroffenen Menschen aus dieser Zeit sind furchtbar genug. Das braucht keine Fortsetzung oder Neuauflage.

von Mormoloc

Wenn eine Seite von sich aus um Waffenstillstand bittet ist das eine Kapitulation. Alles andere ist Wortklauberei.
Im Endeffekt hat die OHL kapituliert. Lediglich den Papierkram überließ man den Vertretern der neuen Republik, damit man diese auch gleich mit der Dolchstoßlegende ("Im Felde unbesiegt") madig machen konnte.

Wer denkt an hier an

Waterloo.
Durch das Eingreifen der preussischen Armee unter Blücher wurde die " Bestie" Napoleon besiegt.
Die Folge war die Unabhängigkeit vieler Staaten unter Anderem der Schweiz und Frieden.

Ich bin sehr glücklich darüber...

...dass aus den Erbfeinden Deutschland und Frankreich Freunde geworden sind. Das ist so etwas tolles, das macht Mut für die friedliche Zukunft Europas. Wir müssen das unterstützen, wir müssen das leben. Ich freue mich, ein Austauschschüler mit Frankreich gewesen zu sein. Paris ist unsere Lieblingsstadt außerhalb Deutschlands. Wir lieben den Eiffelturm. Michael Streibel

Der Friedensvertrag vom 1WK

war der Nährboden für das Aufkommen der Nazis in Deutschland. Ein Friedensschluß, darf den Verlierer nicht zu sehr belasten, das schaffte neue Feindschaft. Der 2WK wurde beendet und Deutschland wurde im Westen wieder aufgebaut, mit Hilfe der Alliierten, das hat, letztendlich, die Nationen vereint. Danke an die Alliierten von damals, sie hatten verstanden!

Compeigne ist auch der Ort des 2. Waffenstillstandes!

Gut gewählter Ort.

Abschaffung der Atomwaffen: Auch USA dagegen, D. nicht dafür.

@18:53 von Freiherr von Eggburg
Und die einzige Macht, die sie bisher eingesetzt hat, waren die USA - in Japan gegen Zivilisten!

Und wer ist in Syrien völkerrechtswidrig zugange? Unsere Verbündeten einschließlich USA und Frankreich!
Zu Giftgas in Syrien empfehle ich die wissenschaftlichen Untersuchungen des Massachussets Institute of Technology zur Kenntnis zu nehmen.

re cbecker

"Deutschand hat dort den Waffenstillstand unterzeichnet und nicht kapitulliert. Das war erst 1919 in Veesailles der Fall."

Stimmt auch nicht. Eine Kapitulation gab es überhaupt nicht.

Versailler Friedensvertrag...

und jetzt haben wir wieder eine Armee (Bundeswehr) mit 100000 Man/Frauen.
Keine Wehrpflicht.
Beschränkungen in der Marine.
Etc.etc.
Ist das die Erfüllung des Versailler Friedensvertrag?
Diese Punkte stehen so drin.

@Ich bin sehr glücklich darüber... 19:15 von MichaStr

"...dass aus den Erbfeinden Deutschland und Frankreich Freunde geworden sind"

Ich auch. Und das, obwohl ich weiss,
dass unsere beiden Völker 'gewisse' Eigenheiten haben,
die es immer noch schwierig machen, uns gegenseitig zu verstehen.

Aber wer soll dieses Europa retten,
wenn nicht die beiden grössten Kernländer voranschreiten.
Und zwar ohne Gewalt und unter Respektierung der 'Kleineren'.
Die USA erkauften sich ihren Staatenbund in einem grausamen Bürgerkrieg.

Das irdische Theater

Es ist in Ordnung, wenn die deutsche Kanzlerin eine Versöhnungsgestik mit Frankreich, bzw. deren Präsidenten zeigt. Das was frühere Präsidenten und Kanzler in ähnlicher Weise gezeigt haben, hatte einen anderen Charakter. Frau Merkel mimt nach und hat keinen Plan für Europa. Das ist gleichermaßen durchsichtig, wie frustrierend.

Frieden von 1871 war Nährboden für 1. WK.

@19:16 von Defender411
... könnte man oder müsste man dann auch sagen. Bismarck scheint sich dessen bewusst gewesen zu sein. Er wollte ursprünglich nicht die Annexion von Elsaß-Lothringen.
Das hat sicher den "Rechten" in Frankreich Auftrieb gegeben, und ähnlich war es wohl auch in Versailles mit den deutschen Rechten.

Erinnerung

Erinnerung ist wichtig!
Auch wenn nicht alles Gold ist was glänzt:
Schöner als heute war das Leben noch nie!
Auf eine gute Nachbarschaft! :)

@Tammy Speed Mind und andere

Über alles und jeden zu meckern, ist auch kein Beitrag zum Weltfrieden.

An den Ersten Weltkrieg muss erinnert werden, denn er war die erste Stufe der Barbarei im letzten Jahrhundert. Wie wichtig das gerade heute ist, muss ja nicht betont werden.

Und wenn ich die neuerlichen Äußerungen von Trump lese, bin ich froh dass die Staatschefs von Frankreich und Deutschland sich offensichtlich als Menschen mögen, dan plant es sich leichter gemeinsam; das kann für Europa nur positiv sein.
Global gesehen, kann Europa nur eine nützliche Rolle in der Friedenspolitik spielen, wenn es sich von den Interessen der Großmächte abkoppelt. (Und natürlich, wenn die Waffenexporte der Herstellerländer in der EU rigoros reglementiert werden.)

@19:12 von iog

"Wer denkt an hier an Waterloo.
Durch das Eingreifen der preussischen Armee unter Blücher wurde die " Bestie" Napoleon besiegt."

Ich weiß nicht, was das mir dem 1. WK zu tun haben soll, aber soviel zur "Bestie Napoleon": sie hat Europa modernisiert, u.a. mit einem Gesetzeswerk, dem Code Napoleon.

Könnt ihr auch mal ANDERS außer Kritisieren?

Wenn ich mir hier einige Kommentare ansehe, habe ich das Gefühl, dass einige in der Zeit zurückgeblieben sind.
Nationalistisches Denken und Vergleiche mit anderen führen nur zum Neid und zur Missgunst. Lernt doch endlich den Frieden in Europa zu schätzen. Lernt doch endliche alle Menschen unabhängig von Ihrer Herkunft und Ihrem Status zu schätzen.
Lernt doch erstmal Euch selber zu verstehen.
So sind wir Deutschen in der Mehrheit nunmal: besserwisserisch, rechthaberisch, neidisch, eingeschränkt in Ihrem Weltverständnis.
Kleine Gesten können der Anfang von etwas Großen sein!

@19:16 von Defender411

"Der Friedensvertrag vom 1WK war der Nährboden für das Aufkommen der Nazis in Deutschland."

der Vertrag von Versailles hat unzweifelhaft das seine zum Erfolg der damaligen Rechtspopulisten beigetragen (die sich später als Wahnsinnige erwiesen haben), aber er war nicht die alleinige Ursache. Damals wie heute haben rasche Änderungen der globalen Wirtschaftslage (allen voran der Börsencrash in den USA) zu starker Verunsicherung der Menschen und dem Wunsch nach einfachen Lösungen beigetragen. Die sich bald als Trugbilder erwisen haben. Derzeit ist es vor allem die globale Flüchtlingskrise, die solche Wünsche befördert, aber es könnte auch noch eine globale Wirtschaftskrise hinzukommen, Herr Trump arbeitet ja bereits eifrig daran ...

Betulichkeit & kriegerische Realität

Rührige Bilder für die Medien. Da sich beide Polit-Personen gerne eher als eloquente Worthülsen-Fabrik päsentiert haben, kann ich dieser Veranstaltung nicht viel abgewinnen.
Die Kriegsmaschinerie hinter den offiziellen Kulissen agiert natürlich munter-aggressiv ständig weiter.
Zudem gilt der Satz von Tolstoi nach wie vor: 'Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.'

Sehr geehrter Freiherr von Eggburg

Vielen Dank für Ihre verantwortungsvolle Meinung. Ich habe zwar eine andere Meinung. Aber ich respektiere ihre Meinung.
Ich bin der Überzeugung das die Konflikte in Zukunft vor allem digital ausgetragen werden. Auch auf unseren heimischen Computern. Ich sehe nicht das unser Staat, sei es nun Deutschland oder die Europäische Union, sich darum kümmert. Da helfen auch keine klassischen Waffen.

19:16 von Defender411

"" Ein Friedensschluß, darf den Verlierer nicht zu sehr belasten, das schaffte neue Feindschaft. ""
#
Und das war auch der Grund der Hitler erst ermöglicht hat. Und der Beginn des 2ten WK.
Nach 45 haben die Alliierten es verstanden diesen Fehler nicht noch einmal zu machen.
Ich bin dankbar hier in 73 Jahren in Europa in Frieden zu leben.Denke ich zurück an meinen Vater,mit 17 eingezogen zum 1.WK. mit 39 ein zweites mal zum 2.WK. Alles was meine Eltern aufgebaut hatte war wieder verloren. Und hier mache ich mal einen großen Brückenschlag und denke an die Menschen in der heutigen Zeit wo es immer noch Krieg auf vielen Ländern dieser Erde gibt.

Hm, ziemlich viel Show und wenig Friedensgeist.

Von Heuchelei will ich hier nicht schon wieder reden, aber sehr viel Theater ist dabei - heutzutage, auch bei den europäischen Staaten.
Die Geste und das Treffen an sich sind begrüßenswert, jedoch:
Waffenproduktionen und -lieferungen in kriegstreibende Länder sind anscheinend nicht nur okay, sondern werden sogar ausgebaut ?!
In diesem Punkt stehen die Bundesrepublik und die westeuropäischen NATO-Staaten den USA traurigerweise kaum nach...

genialer Kommentar

@ Herr Wohlzufrieden.

Anhand Ihrer Kommentare sehe ich, das es noch denkende Menschen gibt.

Leider viel zu wenige.

Angenehmen Abend an Sie persönlich.

Zeigten die Franzosen nur

Zeigten die Franzosen nur einen Bruchteil der Moral und Anstand, den man nun seit 70 Jahren von uns verlangt, dann hätten die auch einmal zu diesen Kapitulationen und ihren Folgen für Deutschland und die Welt, sich ihre Kapitulationen von 1815 und 1871 und deren Konsequenzen für Frankreich angeschaut. Jedenfalls wurden da die Franzosen nie als Kriegsverlierer zu dem gezwungen, zu dem sie uns gebracht haben. Nur durch unsere Einsicht, dass ohne unser Nachgeben kein Friede möglich sein wird, war die heutige Situation zu erreichen. Aber diese war nicht umsonst zu bekommen, denn die Franzosen haben ihren Stil, seit Luise seize über die Napoleons eingehalten, nämlich sich in und an Deutschland mit allen Mitteln schadlos zu halten. Komischer Weise ist das aber nie als ein Fehlverhalten vom Rest der Welt entsprechend kritisiert worden worden.
In alter Tradition ist Macrons 'Interesse' an Deutschland uns zu Finanzabsicherer seiner wackeligen Haushalte und der in der EU zu machen.

@ Martinus

Auch mir ist die die Aussprache von Compiègne in den Nachrichten sofort aufgefallen. Eigentlich peinlich!

Die Alliierten haben aus den Fehlern beim Verhalten nach dem 1. Weltkrieg gelernt und diese Fehler am Ende des 2. Weltkriegs nicht mehr begangen zum großen Glück von Deutschland, leider nur Westdeutschland. Sie haben dabei geholfen, daß Deutschland wieder wirtschaftlich auf stabile Beine kommt, deshalb vielen Dank an die Alliierten.

"Danke an die Alliierten von damals, sie hatten verstanden!"

Und warum sind dann die Freunde aus Übersee immer noch allgegenwärtig ?

Sagte nicht ein ehemaliger US Präsident "bis 2099" ?

@Defender411

"Deutschland wurde im Westen wieder aufgebaut, mit Hilfe der Alliierten, das hat, letztendlich, die Nationen vereint."

Dem kann ich mich nur anschließen. Ein Handeln der Sieger wie 1918 auch am Ende des 2. Weltkrieges hätte nicht zu dem längstem Frieden seit Menschengedenken geführt.

"Hier unterlag am 11. November 1918 der verbrecherische Hochmut des Deutschen Reiches, besiegt von den freien Völkern, die zu unterjochen es beansprucht hatte."

Es ist schön das diese Tafel ersetzt wird. Den Ersten Weltkrieg wollten verrückter Weise fast alle Beteiligten. Jeder dachte das gerade seine Nation allen anderen Überlegen war und der Krieg in wenigen Wochen gewonnen sei. Das Attentat in Sarajewo war nur der vorgeschobene Grund für den Kaiser von Österreich den Krieg zu beginnen.

Die "freien Völker" Frankreich und England hatten damals die halbe Welt erobert. Nicht das der Imperialismus in Deutschland weniger arrogant war, Deutschland kam einfach nur zu spät um das selbe zu machen.

Wieviel Elend

wurde durch Napoleon nach Europa und Afrika etc. hineingetragen?
Die Preussen haben mit der Armee von Wellington dem ein Ende gesetzt und vielen europäschen Ländern ihre Souveränität zurückgegeben.

Die deutsch-französische Freundschaft

ist wertvoll und in vielen Jahren gewachsen. Sie darf nicht von einzelnen Personen oder der jeweiligen Regierung abhängen. Ich habe in Frankreich gelebt und gearbeitet und fühlte mich immer (bis auf eine Ausnahme) gut aufgenommen und integriert. Und diese gute Nachbarschaft wünsche ich mir auch mit den Osteuropäern, insbesondere Polen UND Russland

@Nemesis 76 und @Thomas Wohlzufrieden

bin von Nemesis 76 um 20:42 günstiger Weise auf den wieder sehr treffenden Kommentar von @Thomas gestoßen, (hatte mir - Entschuldigung - mal wieder das Lesen der - wenn auch (noch) wenigen - Kommentare hier zuerst "gespart");
Danke, ich bin voll eurer Meinung!

21:09 von deutlich

Die deutsch-französische Freundschaft

ist wertvoll und in vielen Jahren gewachsen. Sie darf nicht von einzelnen Personen oder der jeweiligen Regierung abhängen. Ich habe in Frankreich gelebt und gearbeitet und fühlte mich immer (bis auf eine Ausnahme) gut aufgenommen und integriert. Und diese gute Nachbarschaft wünsche ich mir auch mit den Osteuropäern, insbesondere Polen UND Russland
///

*
Wenn wir mehr von den französischeen Visionen bezahlen, können wir sicher vergessen, das wir die höhren Flüchtlingskosten haben.
*
Deutschland arbeitet ja um mehr von der EU zu profitieren.
*
Könnten nicht Andere für Ihren Sozialismus auch für Ihr Geld arbeiten?
*
Oder ist die Frage zu rechts?

Russland

Vielleicht ist die Geste etwas übertrieben und die echten Fakten wurden ja schon von meinen Vorkommentatoren erwähnt.
Gerade Frankreich hat - neben England, Spanien, usw. - viele Länder unterjocht und als "Kollonien" brutal ausgebeutet.
Da hat Deutschland eine weniger schlimmer Vergangenheit!
Aber egal.
Wichtig ist, daß wir diese Schmuserei nicht nur mit Frankreich betreiben, sondern vor allem auch mit Russland und mit Polen.
Wir Deutschen haben Russland mehr Schaden zugefügt als jedem anderen Land auf der Welt!
Haben wir das vergessen??????

Boris.1945

ich habe das ganz allgemein gemeint. Die deutsch-franz. Freundschaft zwischen den Völkern als gute Nachbarn, Kollegen, Touristen, Austauschschülern hat zunächst nichts mit Macrons Träumen von gemeinsamem Haushalt, Schuldenunion, Zugriff auf deutsche Steuern zu tun. Meine Freunde pumpen mich nicht ständig an und umgekehrt auch nicht. Freundschaft geht ohne finanzielle Vorteile

21:04 von iog

Wieviel Elend

wurde durch Napoleon nach Europa und Afrika etc. hineingetragen?
Die Preussen haben mit der Armee von Wellington dem ein Ende gesetzt und vielen europäschen Ländern ihre Souveränität zurückgegeben.
///
*
*
*
Gerade das soll ja jetzt korrigiert werden?
*
Multikulti hat nicht funktioniert, jetzt nochmal, auch mit aller schön geredeten traditionellen Gewalt?
*
Anders ist unsere Pleiten-, Pannen und Pechgesellschaft nicht mehr schönzureden.
*
(dagegen böser Erdogan, Flugplatz in 4 Jahren?)

Am 10. November 2018 um 20:46 von Heidemarie Bayer

Die Alliierten haben aus den Fehlern beim Verhalten nach dem 1. Weltkrieg gelernt und diese Fehler am Ende des 2. Weltkriegs nicht mehr begangen zum großen Glück von Deutschland, leider nur Westdeutschland. Sie haben dabei geholfen, daß Deutschland wieder wirtschaftlich auf stabile Beine kommt, deshalb vielen Dank an die Alliierten.

Volle zustimmung!

EU-Augenwischerei

Spektakel vom Feinsten.

man meint...

wohl ..der Ort an dem Frankreich kapitulierte...

21:33 von Puqio

Wir Deutschen haben Russland mehr Schaden zugefügt [...]

Russland beschwert sich nicht, dass wir ihm was schulden würden und das hat auch seinen Grund ...

Ist bei Polen vielleicht was anderes, doch ob die in diesem Zusammenhang in einem Satz mit Russland genannt werden wollen, sollten Sie sich vielleicht vor Ihren Apellen überlegen.

Wohin will Macron?

Wettkampf im Händedrücken mit US-Präsident Trump.
Kooperation von dem deutschen Leopard 2 Panzerhersteller mit dem französischem staatlichen Rüstungskonzern.
Schmusekurs von Frau Merkel ala "wir gehen unter euren Schutz und sind dafür sehr dankbar" ( Ein Bild sagt mehr als tausend Worte).
Der Ausdruck "Allerletzte Versöhnung" und wenn die nicht klappt, was dann?
Kann irgendwer diesen Sachverhalt zufriendstellend beantworten?

@ 20:44 von Hepheistos

Danke, dass das hier mal erwähnt wird!

Volle Zustimmung und danke nochmals!

“Die Alliierten haben aus den

“Die Alliierten haben aus den Fehlern beim Verhalten nach dem 1. Weltkrieg gelernt und diese Fehler am Ende des 2. Weltkriegs nicht mehr begangen zum großen Glück von Deutschland, “

Die Franzosen wollten einen neuen Versailler Vertrag und die Engländer wollten Deutschland isolieren.

Die Amerikaner haben dann aus politischen Eigeninteresse ihre Vorstellungen eines friedensvertrags durchgedrückt und auch den Marschallplan allein finanziert. Wäre es nach Frankreich und England gegangen wäre alles wie vor dem 2 WK. Bedanken sie sich bei den Amerikanern, wenn sie sich bedanken wollen und bei den Deutschen, die die Chance genutzt haben. Nicht bei denen die wieder eine Unterwerfung Deutschlands anstrebten, statt echten Frieden.

@iog - Die Preussen haben ....

Warum fangen sie nicht früher an
als der afrikanische Homo sapiens
Europa übernommen hatte :-)

21:59 von iog

Wohin will Macron?

Wettkampf im Händedrücken mit US-Präsident Trump.
Kooperation von dem deutschen Leopard 2 Panzerhersteller mit dem französischem staatlichen Rüstungskonzern.
Schmusekurs von Frau Merkel ala "wir gehen unter euren Schutz und sind dafür sehr dankbar" ( Ein Bild sagt mehr als tausend Worte).
Der Ausdruck "Allerletzte Versöhnung" und wenn die nicht klappt, was dann?
Kann irgendwer diesen Sachverhalt zufriendstellend beantworten?
///
*
*
Macron hat keine Hemmungen die Saudis mit den besten Kompomeneten der deutschen Panzerproduktion zu beliefern.
*
Die Flüchtlinge dafür sollen die Deutschen bevorzugt finanzieren.
*
Wenn diese Antwort die Redaktion passiert.

Ohne

die Amerikaner und Russen wäre Frankreich, England und Deutschland und Andere von verbrecherischen Despoten weiter regiert bzw. beherrscht worden.

Obwohl es eine negative (insbesondere menschl) Eigenschaft gibt,

...die heute mehr denn je zu Wünschen übrig lässt, hatten wir so lange Frieden in Europa.
Eigentlich unglaublich, denn das, was so stark immer mehr abnimmt, ist Demut und Bescheidenheit, erst recht Uneigennützigkeit.
Sorry, wenn es so antik und verstaubt klingt, aber:
"Edel sei der Mensch, hilfreich und gut."

Nie...

wieder darf es einen Krieg zwischen Franzosen und Deutschen geben. Nie wieder darf der Rhein Frontgebiet werden das darf ich als Rheinländer sagen. Das müssen wir als die Enkelgeneration von Charles de Gaule und Konrad Adenauer immer ins Bewusstsein zu rufen . Es lebe Frankreich es lebe Deutschland es lebe Europa. NIE WIEDER KRIEG NIE WIEDER.

@Phonomatic

...egal ob im 1 oder zweitem Krieg-keinem Volk wurde mehr Schaden zugefügt als dem russischen.
Von daher verstehe ich nicht warum man die Russen von deutscher Seite nicht einfach in Ruhe lasssen kann.

@21:33 von Puqio

"Wir Deutschen haben Russland mehr Schaden zugefügt als jedem anderen Land auf der Welt!
Haben wir das vergessen??????".....
ja, das hat D wirklich vergessen!

und wenn ich mich recht erinnere

hat putin vor vielen jahren eine beeindruckende rede im rechstag gehalten. man fragt schon, warum alles aus dem ruder gelaufen ist. merkel und putin können sich sowohl auf deutsch und russisch verständigen. warum verstehen sie sich nicht?

Es würde nie wieder Krieg

Es würde nie wieder Krieg geben, wenn sich ein jeder auf ein sehr einfaches berufen würde:

Leben und leben lassen

Hier noch eine Anmerkung

Der heutige Frieden in Europa ist auch dem Gleichgewicht des " Schreckens vor einen Atomkrieg " geschuldet.Dieser " kalte Krieg" zwischen den Westmächten und der Sowjet Union nach 1945 der bis 1990 mit dem Zerfall der Sowjet Union, dankt Gorbatschow eingeleitet wurde,hat erheblich zur Friedenssicherung beigetragen.

Die Gnade der späten Geburt

ich wurde als Deutscher geboren habe aber mit den Greultaten, die begangen wurden nichts zu tun.
Ich soll also für Taten aufkommen, die andere Menschen im Namen meiner Volkszugehörigkeit begangen haben.
Dies widerspricht jeglichem Rechtsverständnis

Am 10. November 2018 um 22:14 von skydiver-sr

.egal ob im 1 oder zweitem Krieg-keinem Volk wurde mehr Schaden zugefügt als dem russischen.
Von daher verstehe ich nicht warum man die Russen von deutscher Seite nicht einfach in Ruhe lasssen kann.

Wo lassen wir die Russen nicht in Ruhe?
Das man damit die Augen verschliest vor politischen realitaeten, braucht niemand!
Russland hatte seine gelegenheit vertrauen aufzubauen,ist aber mit der DDR leider voll daneben gegangen!

In der Ukraine wird Krieg bezahlt

In der Ukraine wird der Krieg mit deutschen Millionen finanziert.
Schon makaber da wird
gemordet und hier wird vom Frieden geprahlt.

Versöhnung und Frieden.

Schönes Bild ... Aber ... Frieden ist so fragil ...
Nur ein starkes Europa kann uns vor solchen Katastrophen schützen. Die ,,Erbfeinde" von gestern, die ,,Freunde" von heute. Da wir über 70 Jahre lang keinen Krieg gekannt haben, sollen wir bloss nicht daraus schliessen, dass das ein auf ewig gegebenes Geschenk ist. Immer wieder soll daran gerarbeitet werden.

@berelsbutze

"Es würde nie wieder Krieg geben, wenn sich ein jeder auf ein sehr einfaches berufen würde: Leben und leben lassen"

Dafür gibt es leider alle die Wehrdienstleistenden, die den Nationalstaat "schützen" wollen. Viel zu wenige Verweigerer und Selbstdenker/Freidenker (Humanisten).

Frieden.

Ein schönes Bild ... Aber an Frieden soll immer wieder gearbeitet werden. Nur ein starkes Europa kann dazu beitragen.

Können wir nicht erkennen?

Immer gibt es Schuldzuweisungen, können wir nicht erkennen, dass der Staatenbund EUROPA viele Kriege verhindern konnte.

An de Menschen

Alles mündet in den Satz:
"Denke immer daran was Menschen Menschen antun können"
und die Realität lehrt uns - es ist noch nicht vorbei.

22:30 von schiebaer45

wenn ich ein wenig korrigieren darf. nicht wegen gorbatschov. aber er als strammer kommunist hat verstanden, daß reagan ihn in die pleite gerüstet hat. also hat er uns die ddr zum höchstpreis verkauft. und putin ist auch ein wenig verstimmt, weil ihn der amerikanische friedensnobelpreisgewinner als chef einer regionalmacht bezeichnet hat

Verlogene Trauer

Wenn so sehr den Kriegstoten des 1. Weltkrieges gedacht wird, warum liefern Deutschland und Frankreich dann Waffen an Schurkenstaaten? Welche Schurkenstaaten gemeint sind, wissen wir alle. Doch es ist in Deutschland mittlerweile besser, nicht mehr direkt die Probleme anzusprechen. Das ist unerwünscht, leider!

Große EuropäerInnen

Sowohl Merkel, als auch Macron sind große EuropäerInnen. Auch weil sie transatlantische Partnerschaft pflegen, was mit Trump gerade nicht so einfach ist.

Dass Merkel "North Stream 2" durchgewunken hat, ein Projekt, das eigentlich in erster Linie Putin nutzt und jungen europäischen Staaten wie Polen oder der Ukraine wirtschaftlich schadet, hat mich verwundert.
Davon abgesehen rate ich der CDU aber, im Europawahlkampf nochmal auf Merkel zu setzen. Ihr hat Deutschland und Europa viel zu verdanken. Und nach dem Ende der Legislaturperiode wird man sie sehr vermissen, übrigens auch die CDU. Diese Partei hatte in Hessen gerade Studiengebühren eingeführt, als ich im ersten Semester war. Dass ich sie im letzten Jahr dennoch erstmals wählte hatte definitiv mit Merkel und ihrer Gesamtbilanz zu tun.

2018 um 22:30 von iog

"" ich wurde als Deutscher geboren habe aber mit den Greultaten, die begangen wurden nichts zu tun.
Ich soll also für Taten aufkommen, die andere Menschen im Namen meiner Volkszugehörigkeit begangen haben.
Dies widerspricht jeglichem Rechtsverständnis""
#
Auch ich wurde als Deutscher nach 1945 geboren und habe auch nichts mit den Greueltaten die im Namen des deutschen Volkes vor 1945 begangen wurden auch nichts zu tun. Deshalb denke ich man kann daran erinnern das so etwas nie wieder geschehen darf.Ich persönlich habe mir keine Vorwürfe zu machen.

Mehr Mut zur Verteidigung der Menschenrechte, weniger Pathos!

Glaubwürdiger würden diese (im Sinne der Aufrechterhaltung des Geschichtsbewusstseins zweifellos notwendigen) Gedenkveranstaltungen, wenn dabei nicht nur auf die Fehler der Vergangenheit (aus denen es zu lernen gilt) geschaut würde, sondern die Bürger auch den Eindruck gewinnen könnten, dass ihre jeweiligen „politischen Vertreter“ aus diesen Fehlern konkrete Schlüsse hinsichtlich einer gangbaren Lösung für die (mehr als herausfordernden - und sie als Einzelpersonen offensichtlich überfordernden) Probleme der Gegenwart gezogen hätten.

Angesichts der Tatsache, dass unsere „Wirtschaftskraft“ auch heute - und das in letzter Zeit sogar in zunehmendem Maße! - auf der Produktion von (und dem Handel mit) Rüstungsgütern aller Art beruht, sind da leider Zweifel angebracht.

Auch, wenn man sich ansieht, mit welchem Gleichmut geradezu ungeheuerliche Menschenrechtsverletzungen überall auf der Welt (siehe „China übt Druck auf Bundestagsabgeordnete aus“) einfach als „Realpolitik“ hingenommen werden.

22:14 von skydiver-sr

Von daher verstehe ich nicht warum man die Russen von deutscher Seite nicht einfach in Ruhe lasssen kann.

In Ruhe Kriege gegen seine Nachbarn führen und die bestehende Friedensordnung untergraben, meinen Sie das? Darf man vielleicht erwarten, dass auch die derzeitige politische Elite in Russland etwas aus der Vergangenheit gelernt hat?

@Karl Napf

"...hat er (Gorbi) uns die ddr zum höchstpreis verkauft."
Darf ich daran erinnern, dass die ddr an die brd zum schnäppchenpreis verhökert wurde! auch dank gorbi, aber vor allem, weil die demonstrierenden/systemveränderung wollenden ddr-bürger (bündnis '90) sich 1990 nicht durchsetzen konnten.... gegenüber den herrschsüchtigen und selbstherrlichen west-bonzen.
Aber das nur zur Klarstellung. Frieden in Europa ist ja tzotzdem weiterhin gegeben gewesen...

22:45 von Karl Napf

22:30 von schiebaer45

wenn ich ein wenig korrigieren darf. nicht wegen gorbatschov. aber er als strammer kommunist hat verstanden, daß reagan ihn in die pleite gerüstet hat. also hat er uns die ddr zum höchstpreis verkauft. und putin ist auch ein wenig verstimmt, weil ihn der amerikanische friedensnobelpreisgewinner als chef einer regionalmacht bezeichnet hat
////
*
*
Warum haben das die bundesdeutschen, linksträumrischen Lehramtsabsolventen das immer noch nicht erkannt, das mit der generellen Insolvenz?

22:36 von Andron

Richtiger wäre es zu schreiben, dass Deutschland Russlands Armee in der Ukraine mit Millionen finanziert. Denn Russland gehört weiterhin zu den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands, die Ukraine hingegen, taucht da gar nicht auf ...

"https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/52845/handelspartner"

Wie Sie so schön sagten: Makaber ist das. Nur anders als Sie denken.

22:45 von Karl Napf

"" wenn ich ein wenig korrigieren darf. nicht wegen gorbatschov. aber er als strammer kommunist hat verstanden, daß reagan ihn in die pleite gerüstet hat.""
#
Sie haben völlig Recht,es war Reagen der gesagt hat: Er werde diese Sowjet Union durch ein Wettrüsten zum Zusammenbruch bringen.
Ähnlich war damals auch der umstrittne Nato Doppelt Beschluss den Helmut Schmidt gegen erhebliche Widerstände durchgebracht hat.Auch hier sind zwischen Reagen und Trump Parallelen zu sehen.

@Karl Napf 22:45

Hier geht es um Frankreich und Deutschland und nicht um Putin, nicht um Gorbatschow. Die russische Regierung ist ganz groß dabei wenn es darum geht den Rest der Welt zu mahnen, selber aber historische Fehler eingestehen ist etwas was man äußerst ungerne macht. Man hat jahrzentelang behauptet man habe nichts mit den Morden von Katyn zu tun, irgendwann musste man es dann zugeben. Was Ehrlichkeit angeht hinkten leider diverse russische Regierungen hinterher und die derzeitige tut es auch.

Ich habe mich lange dagegen

Ich habe mich lange dagegen gewehrt, nun habe ich doch einen “account“.
Was ich beileibe nicht verstehe (zum Glück, denn es macht mir ein wenig Sorge) sind diese vielen Hass-beiträge. Egal welches Thema. Aber gerade über das Thema vom Ende des ersten Weltkrieges empfinde ich als extrem abstossend.
Europa hat viel Leid erfahren und auch viel Leid erbracht.
Und da wird so ein Bericht (mal wieder) zur Hetze benutzt.
Ich persönlich finde es widerlich.

Merkel und Macron haben nichts gelernt!

Sowohl Merkel wie auch Macron haben nichts aus der Geschichte gelernt! Dabei hat Merkel noch den Geschichtsunterricht in der DDR genossen, in dem sehr dezidiert die Ursachen von Kriegen behandelt wurden! Beide zündeln in Nahost, unternehmen nichts, um den Krieg in der Ukraine zu beenden und lassen massiv aufrüsten! Merkel schickt gar Truppen an die russische Grenze, was Russland nur als Provokation ansehen kann. Ich habe auch noch nichts gehört, welche Konsequenzen sie aus der angekündigten Kündigung des INF-Vertrages durch die USA ziehen wollen, um die Kriegsgefahr in Europa nicht noch weiter anzuheizen! Echte Sicherheitspolitik um den Frieden in Europa und der Welt zu sichern, sieht jedenfalls anders aus, als das, was Merkel und Macron tun!

Wichtiger Gedenktag

Solche Gedenktage finde ich sehr wichtig, um zu zeigen, wie viel, viel besser es uns geht als vor 100 Jahren.
Der mörderische 1. Weltkrieg mit seinen Millionen von Toten war ein Produkt des übersteigerten Nationalismus in nahezu allen beteiligten Ländern.

Gott sei Dank sind wir heute in der glücklichen Lage, dass wir Deutschen in Frieden und Freundschaft mit unseren Nachbarn leben können. Diese große Errungenschaft darf bei allem "Klein-Klein" der Alltagspolitik (und Differenzen mit manchen EU-Partnern) niemals vergessen werden.

Die Lehre für die Zukunft muss nach wie vor sein:
Nie wieder Krieg, nie wieder übersteigerter Nationalismus!

Ich nehme an, daß Ihnen die

Ich nehme an, daß Ihnen die aktuelleren Ergebnisse der Kriegsursachenforschung nicht bekannt sind, denn sonst würden Sie sich Ihre Rückfrage verkneifen. Lesen bildet - und das sollten Sie tun. Rache für 1871, Neid auf den wirtschaftlich erfolgreichen Konkurrenten und innenpolitische Probleme waren die wirklichen Ursachen - doch die Einsicht fällt schwer, wenn man über nun fast ein Jahrhundert die deutsche Alleinschuld beschwört (weil das so hübsch bequem ist).

Merkel feiert die deutsche

Merkel feiert die deutsche Kapitulation 1918. Natürlich in Frankreich.

In Deutschland ist man schon happy, wenn man zu derartigen Siegesfeiern eingeladen wird.

Wohl zur Bekräftigung und Erneuerung der Kapitulation.

Gab es je ein zweites Volk auf Gottes weiter Erde, das am liebsten seine eigenen Niederlagen gefeiert hat ?

Ich glaube kaum.

I

@ Andron 22:36

Mir ist unbekannt, dass "deutsche Millionen" in die Aufrüstung russischer Seperatisten in der Ostukraine fließen oder in die Annexion der Krim flossen. Eventuell sprechen Sie von der Partnerschaft mit einem europäischen Nachbarland, das versucht, nach der Loslösung von Russland, Fuss zu fassen. Auf dem Maidan in Kiew demonstrierten Zehntausende für Freiheit. Ein beispielloses Massaker tötete dabei hunderte Bürger. Die Ukraine braucht Unterstützung. Von mir aus könnte sie auch in die EU, das will im Moment aber, außer der Ukraine, scheinbar keiner. Dann aber wenigstens Partnerschaft und Kooperation. Natürlich.

@ Gegenhass 23:10

stimme zu.

In Israel

wird das Gedenken an die Opfer der Shoa jedes Jahr am Jom haSho`a Tag gedacht. Unter Anderem heulen die Sirenen um 10 uhr für 2 Minuten und im ganzen Land stehen die Menschen still und Gedenken der 6 Millionen Opfer des Holocaust. Ob das auf der Autobahn (die Autos, Busse, Lkws halten an und die Menschen steigen aus), auf dem Einkaufsmarkt, an der arbeit, am Imbis, im Restaurant oder anderswo ist.
Dieses Gedenken kann ich mir in Deutschland nicht vorstellen - ich denke aber es wäre angebracht.

Ein kurzer

Ein kurzer Rückblick:

Adenauers Handshake mit de Gaulle hatte seinerzeit noch reale politische Bedeutung und war ein wichtiger Schritt.

Schon Kohl und Mitterand in Verdun war reichlich inszeniert.

Merkel und Macron ist reiner Polit-Pop auf den Gräbern von Millionen.

I

@"Demokratie-Jetzt", 23:18

"Merkel feiert die deutsche Kapitulation 1918."

Nein, die Bundeskanzlerin geht zurecht zu solchen Veranstaltungen, um zu zeigen, wie gut es ist, dass Deutsche und Franzosen nicht mehr aufeinander schießen, sondern in Frieden und Freiheit als gute Nachbarn leben können.

"Gab es je ein zweites Volk auf Gottes weiter Erde, das am liebsten seine eigenen Niederlagen gefeiert hat ?"

Das Denken in Kategorien von militärischen Siegen und Niederlagen ist sowas von vorgestern.
Der größte Feind der europäischen Völker ist nicht das jeweils andere Volk, sondern der Krieg und der Militarismus als solcher.

re demokratie-jetzt

"Merkel feiert die deutsche Kapitulation 1918. Natürlich in Frankreich.

In Deutschland ist man schon happy, wenn man zu derartigen Siegesfeiern eingeladen wird.

Wohl zur Bekräftigung und Erneuerung der Kapitulation.

Gab es je ein zweites Volk auf Gottes weiter Erde, das am liebsten seine eigenen Niederlagen gefeiert hat ?

Ich glaube kaum."

Wie hätten Sie's denn gern? Dass die deutsche Niederlage als Volkstrauertag begangen wird?

Ganz im Sinne von Bernd Höcke, der es auch nicht verknusen kann, dass die Deutschen in Berlin ein "Denkmal der Schande" gebaut haben ...

23:18 von Demokratie-Jetzt

"" Merkel feiert die deutsche Kapitulation 1918. Natürlich in Frankreich.""
#
Auch hier sage ich mal,Merkel scheint Deutschland wohl mehr als den eigentlichen Kriegstreiber des WK1 zu sehen. Dem ist aber nicht so.

Phonomatic

Gegen welche Nachbarn führt Russland Krieg?
Als Antiterroroperation wurde der Krieg im Osten der Ukraine gegen die russischsprachige Bevölkerung begonnen! Nicht von Russland, sondern von der vom Westen finanzierten und unterstützten Regierung! Und bei der sogenannten Annexion der Krim sind von den 18.000 Mann ukrainischer Truppen auf der Krim ca. 14.000 Mann dort geblieben! Komische Annexion! Muss man sich eben nur einmal mit beschäftigen! Und falls sie den Konflikt mit Georgien 2008 meinen, den hat, das musste sogar die damit beauftragte Kommission kleinlaut zu Protokoll geben, der georgische Präsident Saakaschwili begonnen!
Die politische Elite Russlands hat sehr wohl aus den beiden letzten Kriegen gelernt! Fahren Sie nach Russland, um sich davon zu überzeugen!

Ich war selbst im Wald von Compiegne

und war auch in besagtem Waggon. Insbesondere die zahllosen Bilder vom Krieg, die dort in speziellen Apparaten dreidimensional zu sehen sind, haben mich tief beeindruckt! Und ich möchte keinen Krieg, kein solches Elend, kein solches Grauen, keine weinenden Mütter, Frauen und Kinder miterleben müssen! Meine Forderung lautet deshalb kurz und knapp: Schluss mit der neuerlichen Aufrüstung, Schluss mit der Konfrontationspolitik gegenüber Russland oder China! Auch dort will man keinen Krieg!

@Demokratie-Jetzt 23:18

Unglaublich was Sie raushauen. Wer hat denn den Krieg erklärt gemeinsam mit Österreich Ungarn und dies völlig ohne jede Not? Richtig das Deutsche Kaiserreich. Deutschland hat eine verdammte Pflicht dahinzugehen genauso wie zu den 2.Weltkriegsgedenkfeiern. Auch wenn es Ihnen nicht passt, Deutschland ist für beide Weltkriege Mitschuldig und hat sie einmal mit begonnen(erster Weltkrieg) und einmal eindeutig begonnen. Wenn es Ihnen nicht passt dass Deutschland beide Weltkriege verloren hat, dann ist dies schon Ihr persönliches Problem.

@iog

Genau. Eine Elsässerin meiner Familie sagte immer anlässlich des 2. Weltkrieges: Man muss unterscheiden zwischen den Nazis und den ,,normalen" deutschen Bürgern. Die Nazis waren Deutsche, aber nicht alle Deutschen waren Nazis. Und die jüngeren Generationen sind nicht für die Greueltaten der vorigen Generationen verantwortlch. Ich habe es immer im Kopf behalten, und fand es sehr sehr klug und weise von ihr, die in ihrer Jugend die Besatzung vom Elsass durch die Nazis miterlebt hatte.

Man reibt sich beim ein oder

Man reibt sich beim ein oder anderen Kommentar die Augen: wie geschichtsvergessen muss man denn sein, an so einem Tag nicht zu würdigen, dass Europa es geschafft hat, aus erbitterten Feinden Freunde zu machen, die gemeinsam die Erinnerung an den Wahnsinn zweier Kriege wachhalten und sagen: "nie wieder". Und dazu gehört die Absage an jede Form dumpfen Nationalismus' und Abschottung.

Groß-Europa

Ich lebe lieber in einem mit Frankreich verfeindeten Deutschland, als in Groß-Europa.

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