Ihre Meinung zu: Höhere Sozialbeiträge für Kinderlose: Gegenwind für Spahn

10. November 2018 - 7:33 Uhr

Der Vorschlag von Gesundheitsminister Spahn, Kinderlose und Eltern bei den Sozialbeiträgen unterschiedlich stark zu belasten, stößt auf Kritik. Spahn bekräftigte seine Forderungen unterdessen.

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Kommentare

Krankenkassen zusammenschließen

Dadurch weniger Vorstände und Aufsichtsräte, im Zeitalter der sehr weit entwickelten Technik kein Problem. Es könnten dadurch viele Gelder gespart werden und den Versicherten zu Gute kommen. Auch die Ärztehäuser, früher Polikliniken haben sich bewährt. Es gibt viele effektivere Wege , wie höhere finanzielle Belastungen der Versicherer.

Sonderfall unerfüllte Kinderwunsch

Was ist mit Paaren, die sich sehnlichst ein Kind wünschen, deren Wunsch aber aufgrund medizinischer Sachverhalte unerfüllt bleiben muss?

Ja, bitte bald

Entlich Mal eine Idee die Fair ist. jetzt nur noch die Beitragsbemessungsgrenze abschaffen. Denn jeden sollte prozentual gesehen die Gesundheit gleich viel wert sein.

eben!

Es entlastet Familien nicht, wenn Kinderlose mehr Beitrag zahlen und es bringt Familien auch nichts. Damit werden nur die Löcher gestopft, die durch eine katastrophale Lohnpolitik im Zuge der Agenda 2010 aufgerissen wurden. Sorgt dafür, daß Arbeitgeber vernünftige Löhne zahlen, dann gibt es in keinem der Sozialsysteme irgendwelche Probleme. Und schafft endlich die Beitragsbemessungsgrenzen ab! Alles andere ist praktische Kurpfuscherei, wie der Versuch, Knochenbrüche mit Blutegeln zu heilen.

Zu kurz gedacht!

Warum sollen Sozialbeiträge nur von den Beschäftigten gezahlt werden?
Auf alle Einkommensarten müssen Sozialbeiträge erhoben werden!
1. Auf Zinszahlungen und Dividenden
2. Auf Mieteinnahmen
3. Auf Unternehmensgewinne
...
Die zukünftige Wertschöpfung wird immer weniger von Menschen erbracht werden, folglich muss die Finanzierung des Sozialsystem auf eine breitere Grundlage gestellt werden!
Und dann kann man die Sozialbeiträge für die Beschäftigten auch senken!

Co2 Steuer, höhere Beiträge

Co2 Steuer, höhere Beiträge für Kinderlose und, und......
Von Steuerentlastung hab ich schon lange nichts mehr gehört. Ohne mit der Wimper zu zucken mindestens 390 Millionen für nutzlose Beraterverträge ausgeben, das können unsere Politiker, aber irgendwie muss der Migrationspakt vom deutschen Steuerzahler ja bezahlt werden.

Entlastung von Eltern

Die Entlastung von Eltern sollte erst mal bei den Steuern anfangen, vor allem wenn hier die Einnahmen 'sprudeln'.
Warum ist für die Entlastung über Steuerklassen die Ehe entscheidend, und nicht die Elternschaft?
Kinderlose Ehepaare (die es meist überhaupt nicht nötig haben) sind dadurch viel besser gestellt als nicht verheiratete Eltern (die es meist sehr bitter nötig haben, vor allem nach einer Scheidung).
Willkommen in der Steinzeit.

eine Unverschämtheit!

... hat Herr Spahn sich schon einmal damit auseinandergesetzt, welche Kraftanstrengungen viele (!) unternehmen um Kinder zu bekommen und es funktioniert trotzdem nicht?
... hat Herr Spahn sich schon einmal angeschaut, wie Singles bei Steuern, Lebenshaltung und Abgaben draufzahlen?
Die Unterstützung von Familien mit Kindern ist eine Sache - aber was Herr Spahn hier fordert ist eine völkisch anmutende Unverschämtheit!

Wer soll wirklich entlastet werden?

Warum werde ich das Gefühl nicht los, dass es dabei nicht vorrangig um die Entlastung von Eltern geht, sondern hauptsächlich um die Entlastung der Unternehmer? Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei diesem Modell die gerade wieder eingeführte Parität dann auch für Kinderlose gelten würde. Oder irre ich mich, Herr Spahn?

Das ist die gleiche Geschichte wie die "zufällig" abgesenkte Arbeitslosenversicherung bei gleichzeitig eingeführter Parität in der Krankenversicherung. Das wurde doch nur gemacht, um den Arbeitgebern einen Ausgleich für die Parität zu ermöglichen.

Nicht noch mehr Erhöhungen

Außer Steuererhöhungen fällt den Regierenden mal wieder nix ein. Ich denke ja auch, wenn mal von einem Individuum auf einen Haushalt schaltet, ist bei allein wohnenden Singles die prozentuale Abgabenlast schon jetzt höher als bei einer Familie. Zudem kommen sie in den Genuss weniger Vergünstugungen (Steuerklasse, Kindergeld etc). Ich halte Herrn Spahn für einen ziemlichen Rohrkrepierer. Da soll die CDU sich lieber hinter Merz scharen, der hat wenigstens schon im richtigen Leben außerhalb der Politik gezeigt dass er was kann.

Ja und wie

will man das mit den Gleichgeschlechtigen Ehen machen?
Schaut endlich mal über den Tellerrand,und schaut wie andere Länder das machen.
Nur noch eine Frage an TS:Wieviel Steuern wurden dieses Jahr für Sachen ausgegeben,für die ja so viel weniger veranschlagt waren?
Wieviele haben wieder Steuern hinterzogen,was unseren Staat irgendwie garnicht nicht interessiert.

Korrekt, viele Kassen kosten viel Geld

und sogar noch weitergehend: Private Krankenversicherung abschaffen - EINE Kasse für alle. Und für alle bedeutet auch: ALLE zahlen ein. Und ebenfalls ALLE zahlen wieder in die Rentenversicherung ein, eben auch Selbständige. Warum soll ein reicher Unternehmer sich nicht an der Gemeinschaft beteiligen? Und das Problem von Selbständigen, die nicht genügend vorgesorgt haben und nun vor der Rente mit nichts dastehen, wäre auch gelöst.
Wobei wir beim nächsten Punkt sind: Beitragsbemessungsgrenze - vorgegeben ist, wieviel Prozent des Einkommens für RV, KV abzugeben ist. Warum wird das gedeckelt?

Aufregerthema lenken nur von den wirklichen Themen ab....

Der Eine investiert nur in sich selbst und seine Immobilien, der Andere in seine Kinder. Und diese Kinder zahlen dann wiederum die Rente für die Kinderlosen!

Dieser oder so ähnliche Kommentare gab es auch schon vor 50 Jahren. Ein Aufregerthema, dass allen Beteiligten kein Ergebnis bringt.

Warum lassen wir es in unserer Gesellschaft zu, dass internationale Konzerne 160 Milliarden € jährlich an der Steuer vorbeischaffen und die Politiker nicken das auch noch ab.

Cum Cum Geschäfte werden auch heute noch getätigt und schädigen die Gesellschaft nachhaltig.

Kinderlose mehr zur Kasse

Kinderlose mehr zur Kasse bitten? So ein Schwachsinn!
Herr Spahn sollte einmal einige Vorschläge unterbreiten, die zu etwas führen. Wie will er denn das vor dem Gleichheitsgrundsatz durchbringen? Es wird Klagen geben und das Ganze wird von Karlsruhe gekippt, wie schon so oft.
Wie wärs einmal damit....
- Alle zahlen in die Sozialsaysteme. Ja, auch das Heer der Beamten.
- Bemessungsgrenzen abschaffen. "Breite Schultern", sollten doch etwas mehr tragen können.
- Alle Einnahmen sollten dabei herangezogen werden. (Beispielstaaten wo das gemacht wird, haben wir direkt in der Nachbarschaft.)

Das ist sind nur einige Punkte.
Für jeden Mist bringt die EU entsprechende Gesetze, nur da haperts immer wieder. Warum? Lobbyismus?
Ich glaube eher das man das ganze System gegen die Wand fahren wird, wie in Amerika. Wir sind auf dem besten Weg dazu.
Weiter so Herr Spahn.

Völlig richtig!

Allerdings muss es da eine Mindeststufe geben, unterhalb der keine Mehrbelastung stattfindet, damit nicht die bestraft werden, die mangels ausreichendem Einkommen ohnehin keine Kinder bekommen können, da beide Elternteile arbeiten müssen.
Aber karriere- und geldgeile Yuppies, die lieber am Wochenende zum Shoppen nach NY jetten, die braucht kein Staat. Jedenfalls keine Gesellschaft, die nach dem Solidarprinzip aufgebaut ist.

völkisches Getöse

Ich habe selbst zwei Kinder und weiß, was das finanziell und zeitlich bedeutet.

Mich aber neidisch den Kinderlosen zuzuwenden und denen ins Portemonnaie zu langen ... auf solch eine abstruse Idee wäre ich im Leben nicht gekommen!

Hat Herr Spahn sich schon einmal mit Menschen unterhalten, die einfach keine Kinder bekommen können?

Hinter Herrn Spahns Vorstoß kann man nur völkisches Gedankengut erkennen ...

... und solch ein Vorstoß hat eindeutig spaltende Wirkung!

Familie sinnvoll fördern

Familien haben besondere finanzielle Belastungen zu tragen. Diese gilt es auszugleichen durch :
-angemessene Steuerfreibeträge
-kostenfreie Kita-Plätze, die eine Arbeitsaufnahme ermöglichen
-kostenfreie Bildung , nicht rückzahlbares Bafög
-Förderung der Eigentumsbildung für Familien
-bezahlbare Mietwohnungen
-Regulierung der prekären Arbeitsverhältnisse, um soziale Sicherheit zu schaffen.
-Mitversicherung von in Deutschland lebenden Kindern in der gesetzlichen KV
Das könnte durch den kompletten Wegfall des KG und aus Steuermitteln finanziert werden.
Ob eine Reduzierung der SV Beiträge für Familien sinnvoll ist ( bei Ausgleich durch Steuermittel für die SV) kann ich nicht erkennen. Das käme vermutlich aufgrund der mickrigen Entlastungswirkung weniger den Familien und eher den Arbeitgebern zu gute...

Kinderlos

Wunderbar Herr Spahn,
ich bin kinderlos und alleinstehend, bin in der Pflege beschäftigt und soll nun noch extra hohe Sozialabgaben zahlen. ( wir kinderlose zahlen bereits höhere Pflegeversicherungsabgaben, egal in welchem Beruf wir arbeiten)
Stigmatisierung vom Feinsten zum Einen, zum Anderen frage ich mich, ob Sie, Herr Spahn,sich wirklich mit der Materie auseinandersetzen und überlegt handeln.
Wir sind eine Sozialgesellschaft. Gleiches Recht für Alle.
Mit freundlichen Grüßen...

verfassungskonform?

Ich denke nicht, dass Spahns Forderung mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Nicht jeder ist gewollt kinderlos.
Kinderlose Arbeitnehmer*innen
zahlen zum größten Teil
jahrzehntelang durchgängig hohe Steuern.
Man kann viele andere
Faktoren zur Sicherung
der Pflegeleistungen
heranziehen.

Diskriminierung von Kinderlosen

Ganz schlechter Vorschlag, beleidigend für Kinderlose. Es gibt schon genug Menschen auf der Welt. Jeder muss selbst entscheiden, welche Prioritäten gesetzt werden. Die Ressourcen jedes einzelnen sind begrenzt, man kann nicht alles haben. Ich habe mich dazu entschieden, alle Kräfte und Zeit in meine Forschung zu investieren, da bleibt keine Zeit für Familie und Kind. Und ob es nun ein neues Medikament zur Behandlung von Ovarialkarzinomen gibt oder ein Kind mehr oder weniger – die Kosten/Nutzen Rechnung ist nicht so simpel, wie der Vorstoß von Herrn Spahn aussieht; typisch Polit-Theater, eben.

"Sie ziehen für uns alle die Beitragszahler von morgen groß", begründete der CDU-Minister seine Forderung.
----
Richtig.
Ich habe z.B. sechs Kinder und daher erhebliche Karrierebrüche. Meine Rente wird daher nicht das Niveau einer Kinderlosen erreichen können im ebenbürtigen Berufsfeld.
Die Kinderlosen Nachbarn fahren mehrmals im Jahr in Urlaub und können Kapital ansparen und für Renten vorsorgen und zudem die volle Rente beanspruchen, die ihnen durch ihre Arbeitsjahre möglich waren.
Meine Kinder , alle im Arbeitsleben, bzw im Studium, werden daher nicht die Rente für mich erarbeiten, sondern vorrangig die hohen Rentenversorgungen der Kinderlosen sichern.
Wir als Eltern haben dann also doppelt finanziell verloren; während der Erziehungszeiten und während der Rentenzeiten.

Entweder sorgen die Kinderlosen für sich selbst ganz allein vor und belasten die Eltern dadurch nicht weiter, während meine Kinder für mich sorgen können, oder sie zahlen entsprechend mehr u tragen ihre eigene Last.

Schreckliche Idee

Was die Eltern brauchen ist mehr ZEIT. Abgesehen davon finde ich die Idee grausam, da wird es motiviert mal eben Kinder in die Welt zu setzen und ich finde wichtiger für die Seele des Kindes, dass dieses auch wirklich gewollt wird!

es ärgert mich schon immer

dass ich als "Besserverdiener" einen geringeren prozentualen Anteil in die Sozialkassen zahle als jeder schlecht bezahlte Leiharbeiter. Wenn es nach mir ginge, gäbe es schon längst keine Beitragsbemessungsgrenze mehr, und Sozialbeiträge würden auf alle Arten von Einkommen erhoben.
Aber eine systematische Benachteiligung von Kinderlosen, sowas kann ja wohl nur der Union einfallen. Was kommt als nächstes? Halbe Rente für Kinderlose? Weniger Urlaub? Doppelte Krankenhauszuzahlung?

Und so etwas will/wollte Parteivorsitzender werden :-)

Kinder kriegen fürs Vaterland
sonst kommen höhere Steuern.
Offenbar ist da jemand noch nicht trocken genug hinter den Ohren

Geld ist genug da...

es muss nur an die richtigen Adressen kommen. Renoviert die Schulen, sorgt für ordentliche und einheitlich bezahlte Lehrer und eine gute Ausbildung. Politische Aushängeschilder haben wir schon mehr als genug.

Auf Mieteinahmen Zinsen u. D.

Wir umgelegt auf die Mieter, Zinsen welche Zinsen und bei Dividenden zahle ich schon über 48 % Steuern wegen der nicht Anrechenbarkeit der Körperschaftssteuer die ich mitzahle

Andere Möglichkeiten

Bittet doch endlich die nicht zahlenden, wie Google & co zur Kasse. Aber da hält ja Herr Scholz schützend die Hand darüber, wie er unlängst im EU Parlament unter Beweis stellte.

@Dicodes, 8:01

aber irgendwie muss der Migrationspakt vom deutschen Steuerzahler ja bezahlt werden

Erstens hat das hier diskutierte Thema mit dem Migrationspakt nun mal gar nix zu tun.
Und zweitens geht es hier um die gesetzlich Versicherten und nicht um den Steuerzahler.

Höhere Beiträge für Kindelose

Ist schon erstaunlich auf was Politiker die selber keinen Cent zur solidarischen Versicherung beitragen, so kommen. Ist es nicht so, daß gerade die kinderlosen Ehepaare meist beide Beitragszahler sind und somit einen sehr großen Beitrag dazu leisten. Die Kinder sind bei Familien kostenfrei mitversichet meist auch noch die Ehefrau wenn sie nicht arbeitet. Ich glaube damit leiste ich einen recht großen Beitrag zur Finanzierung der Sozialkassen. Holt einfach die ins Boot die sich bis jezt komplett dafor drücken, wie Heer Spahn zum Beispiel.

Kinder doppelt wichtig

Die Idee ist nur logisch, denn zum einen sind Kinder Beitragzahler von morgen und zum andern, werden eben diese Kinder finanziell herangezogen, wenn die Eltern ins Heim kommen. Genauso gerecht wäre natürlich, Eltern genauso zu behandeln wie Kinderlose, dafür dann aber auch die Kinder nicht für Pflegekosten heranzuziehen. Finanziert werden könnte das gerecht, in dem alles Gewinne mit Sozialbeiträgen belegt werden, nicht nur die Bruttogehälter.

Kann ich nur begrüßen

Richtig so, weil kinderlose gar nicht wissen, was es für Kraft und Geld kostet Kinder groß zu ziehen.
Wer Kinder hat der wird es mir bestätigen.
Ein sehr guter Vorschlag!

Verunsichert und verärgert

Ich bin verunsichert bis verärgert über diesen Vorschlag.
Verärgert, weil der Vorschlag an einem ungenauen Hebel ansetzt, aber auch weil er als Gesundheitsminister wissen sollte, dass etwa 10% aller Paare in Deutschland ungewollt kinderlos sind und sich (auch dank CDU Ablehnung) teils mit enormen finanziellen Kosten für Versuche künstlicher Befruchtung finanziell ruinieren (mal abgesehen von der psychischen Belastung), vor allem wenn unverheiratet oder mehr als 3 Versuche.
Auch für gleichgeschlechtliche Beziehungen (weitere 5-10% deutscher Paare?) ist finanzielle Belastung durch künstliche Befruchtung oft der einzige Weg, um sich den Kinderwunsch zu erfüllen.
Verunsichert bin ich, weil es offenbar im Ministerium keine erste Qualitätssicherung für derlei Vorschläge gibt, die wenigstens die gröbsten Kinken vor Veröffentlichung bereinigt. Das lässt mich an der Professionalität solcher Beraterstäbe zweifeln, wie kann das sein?

Das Motiv hinter diesem

Das Motiv hinter diesem Vorschlag scheint mir klar ein doppeltes zu sein: einerseits braucht Spahn mediale Aufmerksamkeit, um sein Ranking bei den cdu-Mitgliedern in der Vorsitzenden-Wahl (7%) zu verbessern, und das geht nun mal am besten mit Vorschlägen, die auch viel Gegenwind produzieren; und andererseits muss er sein konservatives Profil schärfen, und das versucht er schon länger mit einer Annäherung an die verstaubten 50er und 60er Jahre und einer überwunden geglaubten Stigmatisierung derer, die - aus welchen Gründen auch immer - keine Kinder haben. Seine Verzweiflung scheint groß zu sein angesichts der Tatsache, dass die Richtungsentscheidung in der cdu wohl zwischen Kramp-Karrenbauer und Merz fallen wird und für ihn kein Platz bleibt. Es wird dann wohl zum "Merz2.0" werden und die Politik verlassen: Mal sehen, bei welchem Lobbyverband er unterkommt.

Super Idee

Wieder werden bestimmte Gruppen öffentlich denunziert. Ich kann keine Kinder bekommen. Ich werde also doppelt bestraft, seelisch und monetär. Wie wäre es Paare, die keine Kinder produzieren, obwohl sie es medizinisch könnten, gleich vierfach zu belasten? Geht auch nicht, oder?!

Warum denn nicht?

Irgendwann einmal habe ich eine Studie gesehen, aus der hervorging, dass man mit dem Geld, dass in die 'Aufzucht' eines Kindes, das dann irgendwann einmal zum Fortbestand unseres Systems beiträgt, fließt, ein Eigenheim bezahlen könnte.

Wer Kinder aufzieht leistet damit einen ganz erheblichen Beitrag zum Fortestand unsere Systems während die Kinderlosen profitieren.

Populismus pur

Immer mehr Menschen entscheiden sich gegen Kinder weil sie von ihrer prekären Arbeit selber kaum noch leben können. Da liegt es für einen gutbezahlten Herrn Spahn natürlich nahe diese Menschen noch höher zu belasten. Abgesehen davon, dass Eltern ja eh diverse finanzielle Unterstützung bekommen.

Höhere Beiträge für Kinderlose

Es wäre fair wenn Kinderlose höhere Rentenbeiträge zahlen würden. Denn diese belasten die Sozialsysteme statt diese mit „nachwachsenden“ Beitragszahlern zu versorgen.
Wer nur ein Kind hat müsste auch etwas mehr zahlen, erst ab zwei Kindern - schließlich stammen Kinder von 2 Beitragszahlern ab - wäre das ausgewogen!
Außerdem müssten ALLE einzahlen, mindestens einen Solidarbeitrag, auch die Vermögenden, die meinen die bräuchten keine Sozialversicherung. Dann hätten wir die ganzen Probleme nicht!

Seltsamerweise fordert Herr

Seltsamerweise fordert
Herr Spahn damit u.a. von
vielen homosexuellen
Menschen, die weitestgehend kinderlos
sind, Pflegeleistungen im
besonderen Maße zu finanzieren. Auch wenn es
mich selber nicht betrifft,
geht es mir doch um eine
selbstbestimmte Lebensweise, die durch das GG abgesichert ist!

"Aber das ist eine

"Aber das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und damit eine Aufgabe aller Steuerzahler."

Spahn ist ein Spalter!
Man weiss nicht warum manche Familien Kinderlos sind.

2. Ambulante Pflege soll ab 2019 Tariflohn bekommen.

"Gesundheitsminister Spahn will Tariflöhne für ambulante Pfleger"

Die Pfleger im Krankenhaus sollen nun besser bezahlt werden.

Nur die ALTENPFLEGER die Stationär im Altenheim arbeiten nicht.

Gehts noch?

Was ist aus der Aussage im Koaliationsvertrag geworden:

"'Ein flächendeckender Tariflohn für alle Pfleger"?

Was soll dieser Flickenteppich - ich dachte es fehlten tausende Pfleger?

Ohje herr Spahn

Sinnlos, Hr. Spahn. was ist mir kinderlosen singlen? Oder mit unverheirateten und überhaupt sind die Argumente für eine Steurbefreihung, eher ein Konzept in die Richtung einer modernen Gesellschaft, die nur für das Geld bekommt, was sie auch leistet und nicht für etwas, was ihr fehlt.

Weiter so, Herr Spahn! Retten Sie die SPD!

Jeder weiß ja, daß Kinderlose nur halb so viel Steuern bezahlen wie Eltern mit Kindern. Bei Steuerklasse 1 kriegt man vom Staat ja noch Geld zurück. Dabei arbeiten Kinderlose auch kaum mal, es sind die Eltern, die die Volkswirtschaft antreiben. Dazu kommt, daß Wohnungen für Alleinstehende viel billiger sind als für Familien, denn eine vierköpfige Familie zahlt ja viermal Miete und Alleinstehende werden in diesem unserem Staat bei Steuern und Abgaben geschont wie nur was. Oder habe ich jetzt was falsch verstanden?

@ 07:56 von lux hominum

Es ist für das, was ohne Kinder im Geldbeutel übrigbleibt, völlig egal, ob man kein Kind haben will, oder verzweifelt ist, weil man keins bekommen kann. Wer mehr übrig hat, soll auch mehr leisten. Solange der Lebensstandard der Eltern durch Kinder deutlich gegenüber Kinderlosen gesenkt ist, ist es auch richtig, hier höhere Abgaben zu erheben. Die steuerlichen Freibeträge und die Mütterrenten gleichen den Unterschied nicht im Entferntesten aus. Die Eltern sind verpflichtet, für die Kinder all das auszugeben, was der Staat verlangt (z.B. unsinnige Schulbücher), aber wenn die Kinder groß sind, werden deren Einkünfte sozialisiert, d.h. deren Rentenversicherungsbeiträge werden auf einmal überwiegend für Kinderlose verwendet. Anstatt auf andere Art für das Alter vorzusorgen, haben die das Leben genossen.

Bierdeckel

Steuern und Abgaben und Versicherungen müssen Einfach gestaltet werden, so dass die Steuererklärung auf einen Bierdeckel passt.
Es darf auch keine Unterschiede geben, denn alle Bürger in diesem Staat sollten gleichbehandelt werden. Ein garantiertes Grundeinkommen, kann ja steuerlich definiert sein, für jeden Bürger von der Geburt an, somit hat man die Freibeträge für die Kinder, und danach 3 Steuersätze auf jedes Einkommen!
Und keine Abschreibungen und Vergünstigungen mehr.

Spahn - der Posenkasper

Seit geraumer Zeit setzt sich Herr Spahn in Pose. Es scheint, als habe er einen Gestikkurs erfolgreich abgeschlossen.

Na ja, wenn sonst nichts an Substanz vorhanden ist, dann muss halt die Geste herhalten.

Ansonsten bleibt anzumerken, ja was eigentlich?:
Er macht sich wichtig - und das ist aber auch alles.

Der - und evtl. Kanzler?!

Geschicktes Täuschungsmanöver

Hätten sich bisherige Regierungen nicht so ungeniert bei der Rentenkasse bedient, hätten wir heute immer noch die Rente mit 63, und bräuchten hierüber gar nicht diskutieren. Solange viele Berufe und Selbständige nicht in die Sozialversicherungen einzahlen müssen, wird es auch weiterhin Probleme geben. Das heißt, ausgerechnet das wohlhabende Klientel, darunter auch Politiker, blieb und bleibt verschont. Da kann ein Jens Spahn natürlich leicht reden, kassiert er doch in Zukunft unverschämt hohe Pensionen und muss solche Zusatzzahlungen erst gar nicht zahlen.
Schon seit Jahrzehnten bekommen allein die Einzahler ins Sozialversicherungssystem diese Lasten aufgebürdet.
Kinderlose Paare als unsolidarisch zu stilisieren, ist sicher populär, aber deshalb nicht richtig.
Soll Spahn doch lieber die Abschaffung versicherungsfremder Leistungen forcieren, und das solidarische Einbezahlen ins System für alle Steuerpflichtigen fordern.

Mehr von Kinderlosen

Hallo Spahn, von etwaigen "Satzverstärkungswörten"
sehe ich mal ab.

Ich bin gern bereit mehr zu zählen, allerdings versuche ich mit meiner Frau seit zwei Jahren Nachwuchs zu zeugen ,und obwohl wir beide biologisch in der Lage sind und wir schon so ziemlich alles medizinische versucht haben ,bleiben wir bisweilen kinderlos...

Also wäre es sehr nett ,wenn man so Personen wie meine Frau nicht noch mehr zur Kasse beten würde, wir wollen ,können aber nicht ...
Mein Vorschlag ist: Sei ruhig und lass uns unsere paar Kröten,damit wir diese in unser vorhaben(Kinderwunsch) stecken können.

Reflexe?

Meine Güte, was hier alles ins Feld geführt wird: von „entspricht nicht der Gesetzeslage“ - klar, deshalb die Änderung - bis „völkische Unverschämtheit“ - eine semantische Zumutung in diesem Kontext.

Der Ansatz Spahn‘s ist im Grundsatz richtig.
Wer weniger Belastungen hat aber von den Sozialleistungen gleichermassen profitiert, darf ruhig etwas mehr beisteuern.
Zumal der Kinderlose durch ebendieses Merkmal auch nicht zur Zukunftssicherung wegen fehlender künftiger Systemerhalter beiträgt.
Da spielt es keine Rolle, ob biologische, soziale oder schlicht lebenskomfortbezogene Gründe vorliegen.
Ich kann nichts Unvernünftiges an dem Vorschlag erkennen.

Oder werden in dem einen oder anderen Fall nur Reflexe ausgelöst, weil die Idee von Jens Spahn kommt?

Mehr von Kinderlosen

Hallo Spahn, von etwaigen "Satzverstärkungswörten"
sehe ich mal ab.

Ich bin gern bereit mehr zu zählen, allerdings versuche ich mit meiner Frau seit zwei Jahren Nachwuchs zu zeugen ,und obwohl wir beide biologisch in der Lage sind und wir schon so ziemlich alles medizinische versucht haben ,bleiben wir bisweilen kinderlos...

Also wäre es sehr nett ,wenn man so Personen wie meine Frau nicht noch mehr zur Kasse beten würde, wir wollen ,können aber nicht ...
Mein Vorschlag ist: Sei ruhig und lass uns unsere paar Kröten,damit wir diese in unser vorhaben(Kinderwunsch) stecken können.

Richtiger Vorschlag!

Spahn hat den richtigen Vorschlag gemacht.
Die Diskussion muss sich endlich auf den Kern der Sache reduzieren.
Dieser ist:
1. Das deutsche Rentensystem basiert auf der Idee a) Einzahlen durch Arbeit und b) Kinder großziehen, damit es generationübergreifend überhaupt klappt.
2. Wenn jemand keine Kinder bekommt, die irgendwann die finanzielle Last übernehmen, dann erfüllt er 50% des Vertrags nicht.

Es ist im Übrigen auch nicht so, dass jene die Kinder bekommen, in diesem System moralische Unterstützung bräuchten!
Eltern sind nämlich hier die starken und korrekten Vertragspartner. Die, die schummeln, sind die kinderlosen, die im Alter doppelt profitieren: Erstens von den Einzahlungen der Kinder der anderen und Zweitens von ihren höheren Ersparnissen.

Und es ist völlig egal, ob man entschieden oder ungewollt keine Kinder hat.

Es geht hier um Arbeit, Lebenszeit, Geld und Gerechtigkeit - und zwar in aller Härte!

Na, ganz toll! Spahn hat es

Na, ganz toll! Spahn hat es erfolgreich geschafft, dass Leute mit und ohne Kinder ergebnisfrei aufeinander los gehen. Dieser Thread ist mal wieder exemplarisch für viele andere: Egozentrismus und Neid hoch 3. Zum Thema: Leute mit Kindern sollten ENTlastet werden, und nicht Kinderlose BElastet. Nur dann wird es solidarisch und gerecht.

@ 8:50 perchta

Aha, Sie meinen also, Herrn Spahn geht es um "Aufzucht". Könnte unbewusst sogar einen wichtigen Punkt treffen, denn um soziale Gerechtigkeit, Entlastung von sozial Schwächeren etc. scheint es ihm nicht zu gehen, dazu gibt es beste und passgenauere Vorschläge, die "dummerweise" aber aus eher linkeren politischen Positionen und von Sozialverbänden und Gewerkschaften kommen. Folglich geht es Spahn da nicht so sehr um vernünftige Politikgestaltung sondern um verstaubte Klischees, um bei einem ganz anderen Thema zu punkten, wo Kramp-Karrenbauer und Merz ihm die Butter vom Brot zu nehmen scheinen.

Unerwünscht kinderlos

@ JanNiklas18

...das hat in der Rentendiskussion nichts verloren. Das ist einfach ein privates, medizinisches Problem.

Liest sich hart und herzlos - ist aber so!
Diese Felder dürfen nicht vermischt werden, sonst kann man die Diskussion nicht führen.

Es geht hier um Arbeit und Geld und nicht um medizinische Probleme.

unpräzise Herr Spahn!

Geht es nur um biologisch natürlich geschaffen Nachwuchs?

Zählen auch Kinder aus dem Reagenzglas?

... was ist mit zeugungsunfähigen Paaren? Dürfen die noch zusätzlich benachteiligt werden?

... zählen vielleicht auch Adoptivkinder?

... bespielsweise Adoptivkinder gleichgeschlechtlicher Paare? (*zwinker*)

... dürfen auch Flüchtlingskinder adoptiert werden? (viel Spaß bei der Diskussion mit der AfD !!)

Alles in Allem wird man den Eindruck nicht los, hier „haut einer mal so richtig einen raus“ um stockkonservative Aufmerksamkeit zu erhaschen!

... bisher fällt Herr Spahn in erster Linie eher durch Nebentätigkeiten auf, die in Hinblick auf seine politischen Ämter sehr erklärungsbedürftig sind, als mit guten Vorschlägen!

Wofür

brauchen wir noch Kinder. Es kommen doch monatlich 20000 dauerjugendliche und überwiegend männliche Neubürger ins Land. Zudem sind diese hoch qualifiziert und müssen nicht mehr ausgebildet werden. Es wurde uns doch in 2015 versprochen, dass diese unsere Rente sichern sowie Pflege- und Facharbeiternotstand beseitigen werde. Sind denn diese Erwartungen nicht eingetroffen?

08:21 von Veto Völlig richtig!

Was für ein Schwachsinn oder besser gesagt Fressneid wie bei den Hunden. Wer lieber Kinderlos durch das leben zieht ist also ein geldgeiler Junkie, was ist mit den Steuern welche diese Junkies zahlen. Lohnsteuer 1 oder 3 ist da ein immenser Unterschied in der Gehaltsklasse, und man nimmt nicht Teil am Erhalt der Überbevölkerung. Außerdem Sorgen unsere Neubürger schön für Zuwachs und den finanziere ich nicht mit meiner Arbeit. Gleichstellung ist etwas anderes und damit auch ein Verstoß gegen besagte.

07:58 von marciaroni

Im Zuge der Agenda 2010 gab es keine "katastrophale Lohnpolitik ".

Wenn sie wieder mehr faire Löhne wollen, müssen sie sich weniger an die Politik halten, sondern es müssen viel mehr Menschen wieder selbst aktiv werde, z.B indem sie in die Gewerkschaften eintreten und diese wieder stark machen.

Mit vollen Händen

Da haut die noch CDU-Vorsitzende mit vollen Händen das Geld raus für Menschen die nie ins Sozialsystem eingezahlt haben und jetzt soll die ungerechte ungleichbehandelnde Melkerei der Kinderlosen weitergehen? Was sagt eigentlich das AGG dazu?

BSG-Urteil

Da gibt es ja schon seit über einem Jahrzehnt ein Bundessozialgerichtsurteil, wo unterschiedliche Beiträge für Kinderlose und Familien mit Kindern angeraten werden. Es darf halt dann nur so umgesetzt werden, dass nicht nur einseitig die Beiträge erhöht werden, sondern im Gegenzug die Beiträge für Familien mit Kindern gesenkt werden. Mich persönlich würde leider die Beitragserhöhung treffen. Mein Rechtsempfinden hält den Vorschlag des Bundessozialgerichtes für gerecht.

Endlich einmal eine gute Idee

Sozialverband, Gewerkschaft und linke Politiker sind im Eigeninteresse gegen eine höhere Belastung Kinderloser bei den Sozialversicherungsbeiträgen. Würden Familien nicht zuerst über Gebühr zur Kasse gebeten, könnte mann sie im Nachhinein nicht wieder entlasten. Das ist nun einmal das Geschäft der Linken, ein unehrliches. Bei der Krankenversicherung zahlen Junge für Alte. Auch die Mitversicherung von Ehepartnern und Kindern wiegt diesen Transfer nicht auf. Bei Pflege- und Rentenversicherung zahlen wir heute für die Rentner und Pflegebedürftigen im Hier und Jetzt. Das Standbein für die Zukunft in den umlagefinanzierten Systemen sind unsere Kinder. Wer keine Kinder hat muss normaler Weise selbst vorsorgen. Seine Beiträge werden bereits durch die Elterngeneration aufgezehrt. Die Politik sollte endlich einmal für klare Verhältnisse sorgen.

@08:01 von smirker

"1. Auf Zinszahlungen und Dividenden
2. Auf Mieteinnahmen
3. Auf Unternehmensgewinne"

Wenn Sie freiwillig versicht werden, dann werden heute schon auf diese Einkommen Krankenkassen beiträge erhoben.

Was die anderen Beiträge anbelangt, hätte dann ein Unternehmer ja auch im Fall der Zahlung dieser Beiträge Anschspruch auf Arbeitslosengeld.

Er kann das gut fordern,

denn ihn betrifft das nicht, obwohl er im Artikel der MOZ von Vorgestern den gegenteiligen Eindruck erwecken will.
Als Bundestagsabgeordneter und nun gar Bundesgesundheitsminister hat er sich längst von der Einwohnerklasse verabschiedet, die das betreffen wird.

Wenn er schon so viel Wert auf "Gerechtigkeit" legt, sollte er mal dafür sorgen, dass Alle in das staatliche Sozialsystem einzahlen und dass alle Einnahmen dazu hergenommen werden.

08:05 von Papa73

"Warum ist für die Entlastung über Steuerklassen die Ehe entscheidend, und nicht die Elternschaft?"

Die "Elternschaf" wird in der Steuer mit dem Kinderfreibetrag/Kindergeld abgegolten. Was Sie meinen ist das Splittin. Sonlange in einer Hausgemeinschaft lebende Persone sich gegenseitig unterstützen müssen - wenn eine arbeitslos ist und der andere genug verdienst, gibts kein Hartz 4 oder sonstige Sozialleistung- solange ist es auch gerechtfertigt, das das Haushaltseinkommen dann durch zwei geteilt wird und so versteuert wird.

Nebenbei: Die Steuerklassen sind zur Berechung der Steuer unerheblich. Das sind nur Vorrauszahlungen. Am Ende des Jahres zahlt man in Summe weder mehr noch weniger.

Meine Vorschläge als Arzt:

1. Die Zweiklassengesellschaft (und die haben wir!) aus privater und gesetzlicher KV abschaffen. 2. Die Anzahl der KVen (weiter) reduzieren. 3. Die Koppelung an die Löhne abschaffen! Gleiche Leistung für gleiches Geld, d.h. gleiche Beiträge für alle Mitglieder. 4. Ausgaben reduzieren! Dieser Appell geht an meine Kollegen, die sich oftmals durch eine Erwartungshaltung seitens ihrer Patienten zu handeln verpflichtet fühlen. 5. (Deutlich) höhere Investitionen in die Primärprävention/Gesundheitsförderung! Der Sinn und Zweck höherer Beiträge für Kinderlose erschließt sich mir keinesfalls! Auch habe ich den Eindruck, daß damit die gesunkenen Beiträge in der Pflegeversicherung kompensiert werden sollen.

Kinderlose

Zahlen ja schon mehr, in dem sie keine Auszeit nehmen und keine staatlichen Leistungen abfordern.
Wenn ich 32 in Rente gehe kann ich auf 46 Jahre zurückblicken, gezahlt und nie etwas in Anspruch genommen.
Sicher hat mich keiner dazu gezwungen, aber es sollte bei kinderlosen berücksichtigt werden

@ um 08:28 von yolo

"...
Richtig.
..."
.
Richtig, hier schließe ich mich Ihnen einmal an. Es gibt nichts besseres, als Eltern zu unterstützen, die ihre Kinder zu Stützen der Gesellschaft heranziehen. Dies kann mit Kindergeld, Wohnraum, Kinderbetreuung, ordentlicher Rentenerhöhung und auch durch verschiedenste Belastungen von Kinderlosen (insbesondere bei höheren Einkommen) bestehen. Mehr noch: Menschen, die mit Arbeit und Steuern Beiträge zur Gesellschaft leisten, sind für Ihre Zusatzbeiträge 'Kinder' zu belohnen.
Völlig falsch ist es hierbei über ungewollt kinderlose oder homosexueller Paare zu diskutieren. Zum einen gibt es die Möglichkeit der Adoption, zum anderen bringen diese Kinderlosen eben nicht den Beitrag, den Eltern mit Kinder bringen. Das 'warum' spielt hier keine Rolle, der Beitrag wird nicht abbracht, und nur darum geht es.
Das unglaubliche ist, dass diese Problematik bereits seit vielen Jahrzehnten besteht und wieder Schwarz…irgendwas noch Rot/Grün etwas geändert haben wollten.

Herr Spahn,

Sie haben damit einfach recht!!

08:16 von acidman

"Genuss weniger Vergünstugungen (Steuerklasse, Kindergeld etc"

Das ist Unsinn. Es gibt einen Kinderfreibetrag der ggf. mit dem Kindergeld verrechnet wird. Schließlich müssenja bei Kindern mehr Menschen vom gleichen Geld leben. Und was die Steuerklassen anbelangt: Die haben nicht mit der der späteren Steuerlast zu tun, da diese lediglich eine Vorrauszahlung sind. Am Ende des Jahres zahlen sie nach dem Steuertarif, egal in wecher Steuerklasse sie vorher eingestuft waren. Sie kriegen ggf. was raus oder müssen eben draufzahlen.

@ veto

"... Karriere- und geldgeile Yuppies, die am Wochenendebzum Shoppen nach NY jetten..."

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben den Vogel abgeschossen im Hetz-Wettstreit. Vielen Dank für diesen konstruktiven Beitrag zum Thema!

Beiträge sind immer für den Unterhalt der Eltern

Offensichtlich wird in den Schulen nicht mehr vermittelt, das Renten- und Pflegebeiträge immer nur für den Unterhalt der Eltern-Generation verwendet werden.

So wir früher die Kinder die Eltern im Geschäft oder auf dem Hof mit Dienst- und Sachleistungen versorgen mussten,
so sind die derzeitigen Beiträge für die Eltern der Einzahler bestimmt.

Und Eltern haben Sie alle, die das lesen - und für diese Eltern sind Sie verantwortlich.

Wenn Sie ungewollt oder gewollt keine Kinder haben, müssen Sie halt anders vorsorgen:
d.h.: wenn Sie eine Rente mal wollen, dann eben für Ihre Eltern und für sich selber einzahlen.

@09:14 ferkelchen

Ihr Kommentar zeigt einmal mehr, welches Spaltungspotential Spahns völlig unausgegorenen Vorschläge haben: Statt wirklich soziale Gerechtigkeit zu fördern (wozu gehören würde, die finanzielle Mehrleistung kinderloser Menschen zunächst mal zu benennen und anzuerkennen...) produziert er eine Steilvorlage für alle, die nur wenig tun müssen, seine Worte umzubiegen zu "mehr deutsche Kinder! gegen Überfremdung!". Und erschreckenderweise passt das wiederum zu manch anderen Auslassungen Spahns, der schlau genug ist, die dumpfen Parolen nicht selbst zu benutzen, sie aber ganz schnell in den Köpfen anderer aktiviert.

Was soll das?

Nur für dieses Freizeitvergnügen von anderen Leuten zahlen ich schon genug.
Kinder kriegen überall Ermäßigungen.
Vom Staat kriegen die Familien auch `ne Menge Geld.
Brauchen nichts für die Ausbildung zahlen.
Etc. pp.

Ich zwinge niemanden Kinder zu bekommen.
Heutzutage ist das für jeden seine freie eigene Entscheidung, sofern man aufpasst oder die Frau die Pille nimmt.
Aber ich soll, obwohl ich mit Kindern nichts anfangen kann, soll finanziell gezwungen werden, welche zu bekommen.

Außerdem die Mär von der Zahlung der Kinder in die Rentenkasse: Wenn das Kind, z. B., als Erwachsener ins Ausland zieht, da habe ich viel Geld ins Kind investiert und habe nichts davon.

Bekomme ich vom Staat auch etwas, wenn ich etwas einkaufe (Wenigstens für Made in Germany Produkte)? Immerhin schaffe ich dadurch Arbeitsplätze, also schaffe ich dadurch Steuereinnahmen in vielfacher Art und auch Sozialkassen-Einnahmen.
Aber werde ich dadurch vom Staat belohnt?
Etc. pp.

Grundsätzliche Gedanken zum Sozialsystem sind nötig.

Es wurde ja hier im Forum schon vielfach angemerkt, dass es Paare gibt, die keine Kinder bekommen können oder Singles, die prekär beschäftigt sind und sich gar keine Kinder leisten können.

Aber wenn man das mal provokant weiterspinnt: Die Weltbevölkerung explodiert, die Ressourcen sind endlich und durch Digitalisierung und Automatisierung fallen mittelfristig Millionen weiterer Jobs weg. Wer kann den sagen, ob die Babys von heute überhaupt noch „gebraucht“ werden bzw. - und das ist ja die Prämisse – als sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zukünftig noch zur Finanzierung des Sozialsystems beitragen können?

Der „Wert“ eines Kindes sollte sich niemals allein daran messen dürfen, ob es „nützlich“ für die Gesellschaft ist. Das bedingungslose Grundeinkommen mag nicht funktionieren, aber selbst in der SPD hat man erkannt, dass die Zeit reif ist, sich ganz grundsätzlich über unser Sozialsystem, das ja im Prinzip noch aus Bismarcks Zeiten stammt, Gedanken zu machen.

furchtbare Verzettelei

wo bleiben die zielführenden grossen Themen? Was hier abgeht ist wie "den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen"! Meine Steuererklärung wird jedes Jahr komplizierter! Der Staat schafft jedes Jahr neue Mechnanismen hinzu in die Aktivitäten der Bürger einblicken zu können. Das dient nur zunehmende Kontrolle und hahnebüchene Diskussionen über angebliche Steuerentlastung nur zur Profilierung plus Ablenkung...

Am Am 10. November 2018 um 09:09 von Nachdenkerin2014

Nur mal zum Nachdenken:

Was ist mit den vielen Kindern, die in Deutschland geboren und aufgezogen und ausgebildet wurden, nun aber arbeitslos sind und von H4 leben müssen. Nach Ihrer Logik sollte man diese Ausgabe den Eltern von der Rente abziehen?
Oder was ist mit den Eltern, deren Kinder nach abgeschlossener Ausbildung in Ausland gingen (mehr oder weniger freiwillig).?

Manchmal habe ich den Eindruck, dass es mit dem Nachdenken nicht immer so geht, wie es sein sollte. Jedes Problem ist nämlich oft in andere Probleme eingebettet, die man beim Nachdenken auch berücksichtigen sollte, oft sogar muss, um nicht falsche Schlüsse zu ziehen.

@09:24 Mr.Snail

Sie schrieben: "Sozialverband, Gewerkschaft und linke Politiker sind im Eigeninteresse gegen eine höhere Belastung Kinderloser..." Wir kommen Sie denn auf diesen Unsinn?

War da nicht bereits etwas mit Hüftgelenken

Werden Leute mit künstlichen Hüftgelenken demnächst auch mehr in die GKK abführen müssen, wenn sie überhaupt im Alter noch eines bekommen.
.
Eine merkwürdige Ansicht von einem Vertreter der "Solidargemeinschaft"

Wenn ich höre das der

Wenn ich höre das der Wehretat der Bundeswehr im Kommenden Jahr um 12% erhöht wird - aber keine Geld für die Kranken und Alten u der en Pfleger da ist. Dann meine ich persönlich stimmt etwas nicht in unserem Land!

Immer dasselbe

gelaber, wie man den kleinen Leuten noch mehr Geld aus der Tasche ziehen kann. Aber das ist typische Politik von Spahn wie man Sie kennt, bevor er Minister wurde. Soziale Fragen werden bei ihm immer auf dem Rücken der Normalverdiener verteilt. Egal ob Rente oder Gesundheit, anstatt das Geld dort zu holen wo es im Überfluss vorhanden ist schröpft er lieber die unteren Einkommen. Schon heute haben sehr viele Menschen grosse Belastungen wie Ölpreis oder Wertverfall bei Dieselautos zu tragen, um nur einige zu nennen. Ein grösseres Problem stellt aber die Wohnungsnot für Familien dar, es gibt einfach keine mehr auf dem Markt und wenn, dann zu unbezahlbaren Preisen im Billiglohnland Deutschland. Hier beisst sich die Katze in den Schwanz, aber diesen Zusammenhang sieht ein Herr Spahn natürlich nicht und ignoriert einfach dieses Problem. Auch die CDU ist im freien Fall, der Aufschlag bei der nächsten Wahl wird diese Partei bis ins Mark treffen.

@ f.b 07:48 Uhr

" Es gibt viele effektivere Wege , wie höhere finanzielle Belastungen der Versicherer (verhindert werden).
Richtig, wenn die Verhinderung gemeint war, aber es müsst gewollt sein - und genau das ist der Punkt an dem alles scheitert.

@08:57 von Zuschauer49

"Jeder weiß ja, daß Kinderlose nur halb so viel Steuern bezahlen wie Eltern mit Kindern."

Das ist Unsinn. Es gibt für Eltern den Kinderfreibetrag oder das Kindergeld. Weitere wesentliche steuerliche Vergünstigungen gibt es nicht. Schließlich müssen ja vom selben Geld -wenn Kinder da sind- mehr Mensche leben.

Interessant

Es ist interessant hier die Beiträge zu lesen und dabei zu sehen, wie wenig parteigeprägte Menschen über ihren Schatten springen können. Wer auch sonst gegen Herrn Spahn und die CDU argumentiert, ist auch hier voll gegen diesen Vorschlag. Ich bin mir sicher, dass viele hier andersrum argumentieren würden, wäre dieser Vorschlag von der SPD oder den Grünen gekommen. Selbstverständlich werden die meisten dies bestreiten, sei’s drum.
Unglaublich sind für mich hierbei Beiträge die so abwertend klingen wie 'Kinder fürs Vaterland'. Nur Nachwuchs, der später Steuern und Abgaben zahlt, sichert unsere Renten und einen Fortbestand des bislang Erbrachten. Es ist dabei völlig egal, ob dies eigene Kinder sind oder zugezogene Menschen, beide Gruppen sind entsprechend zu fördern.

Hirnloses Geschwätz

Dass er nicht weiß, wovon er spricht, ist uns schon lange klar. Dass es aber so schlimm ist, entsetzt einen doch. Familien zu entlasten, indem man andere schuldlos kinderlose belastet. Was für eine dämliche Idee.

@ um 08:48 von Terminatrix

"Super Idee
Wieder werden bestimmte Gruppen öffentlich denunziert. Ich kann keine Kinder bekommen. Ich werde also doppelt bestraft, seelisch und monetär. Wie wäre es Paare, die keine Kinder produzieren, obwohl sie es medizinisch könnten, gleich vierfach zu belasten? Geht auch nicht, oder?!"
.
Das verstehe ich nicht, welche bestimmte Gruppe wird denn auf welche Art und Weise öffentlich denunziert?

Am 10. November 2018 um 09:24 von Hugomauser

Zitat.
"Was die anderen Beiträge anbelangt, hätte dann ein Unternehmer ja auch im Fall der Zahlung dieser Beiträge Anschspruch auf Arbeitslosengeld."

Hat er natürlich. Nur ist es gedeckelt.

Das ist etwas, was dem Gerechtigkeitssinn insbesondere der Gutverdiener widerspricht:
Ungedeckelt einzahlen, aber die Auszahlung ist gedeckelt.

Das Solidarprinzip ist nun mal nicht in allen Belangen identisch mit dem Gerechtigkeitsempfinden von manchen Menschen.

Kinderlose

dann sollte der Jens Spahn erst mal die Rahmenbedingungen schaffen, das sich Eltern in D überhaubt ein Kind leisten können. Höheres Kindergeld- kostenlose Kitas mit Verpflegung in ganz D und ein deutlich höheres Elterngeld & einen Mindestlohn von 17,50 EUR / Std. Viell. sollte er mal hier nach Schweden schauen. Hier kann sich jeder ein Kind leisten

Zeitarbeitsverträge,

Zeitarbeitsverträge, befristete Beschäftigungen, höhere Anforderungen in der Arbeitswelt, hohe Mieten/Energiekosten, sogar Umweltverschmutzung und Klimaveränderung, gesellschaftliche Veränderung im Bezug des Anspruchsdenkens, fehlende Unterstützung der Großeltern, biologische Hindernisse, das sind viele ein Gründe keine Kinder in die Welt zu setzen. Die Menschen zu höheren Abgaben heran zuziehen, das ist eine Unverschämtheit, sie sind sich ihrer Verantwortung bewusst, aber das Rad der Entwicklung läßt sich nicht zurück drehen, das war politisch so gewollt. Herr Spahn sie sollten wirklich mal realitisch darüber nachdenken.

Und wie steht es...

...um kinderlose Pflegekräfte in dieser Debatte?

Find ich Super!

Wir haben vier Kinder...

Und was ist

mit den Menschen, die aus gesundheitlichen keine Kinder kriegen können, so wie es meiner Frau ergeht?
Wir sind doppelt bestraft.
Meine Frau und ich zahlen heute schon jeder ca. 100 Euro jährlich den Kinderlosenzuschlag.
Irgendwann reichts.

Wenn Politiker bzw. deren Berater nur einmal bis zum Ende denken könnten.

Das gilt übrigens auch für die Befürworter.

Spalten und Verwalten

Wunderbar mit anzusehen, wie hier aufeinander losgegangen wird!

Bravo Herr Spahn!

Ziel erreicht!

@ um 09:08 von telemark

"Reflexe?"
.
Sie haben es sehr schön auf den Punkt gebracht. Auch ich war bin sehr erschrocken, wie hier einige, von denen man sonst sehr gute soziale Vorschläge gehört, plötzlich in einen Wortschatz greifen, der mich erschaudert.

Ein typischer Spahn...

... Nur mal schnell etwas raushauen ohne nachzudenken. Der Vorschlag wird von der CDU/CSU alle paar Jahre ausgegraben, ist aber zutiefst asozial (ungewollt kinderlose usw.) und typisch spalterisch - eben ein typischer Spahn.
Beitragsbemessungsgrenze weg damit alle endlich einzahlen, Krankenversicherung umwandeln in Steuer (wg Verfassung), dann zahlt jeder 10% auf sein Einkommen diese Sozialsteuer. D. h. wer 40.000 Euro verdient zahlt 4000, wer 1.000.000 Euro verdient zahlt dann 100.000 Euro Sozialsteuer. Das ist gerecht und sozial.
Das ganze ließe sich noch ausdehnen auf die Rentenkasse. Geht nicht ? Funktioniert in der Schweiz wunderbar, und trotzdem sind der Schweiz die Millionäre noch nicht weggelaufen.

@Hugomauser

Natürlich bekommt dann auch ein Selbstständiger oder Unternehmer Arbeitslosengeld!
Es geht darum, die Sozialversicherungen auf eine breitere Basis zu stellen.
Ein selbstfahrendes Taxi oder eine vollautomatische Supermarktkasse werden keine Sozialabgaben zahlen!
Von mir aus können auch die Sozialversicherungsbeiträge komplett abgeschafft werden und das Sozialsystem durch Steuern finanziert werden! Das wäre sowieso die elegantere Lösung!

Scherz

Sie zahlen doch eh schon weniger Steuern...noch dazu gibt's Kindergeld, Baukindergeld, Elterngeld, Elterngeld +, Mutterschaftsgeld, Kinderfreibetrag, Steuerfreibeträge. Darf es sonst noch was sein?

Genau richtig

ohne Kinder keine Zukunft einer Gesellschaft.
Damit gewinnt die CDU Waehler, die das anders sehen waehlen eh schon die GRUENEN.
Wer nicht weiss was Kinder kosten, der hat auch keine.
Das das spaltet die Gesellschaft Argument ist laecherlich. Die Gesellschaft ist schon gespalten in die, die nur in der Gegenenwart leben und die fuer die Zukunft Sorgen.

@Zuschauer49

"Jeder weiß ja, daß Kinderlose nur halb so viel Steuern bezahlen wie Eltern mit Kindern." Wo haben Sie das denn her?

@yolo

"Ich habe z.B. sechs Kinder und daher erhebliche Karrierebrüche. Meine Rente wird daher nicht das Niveau einer Kinderlosen erreichen können im ebenbürtigen Berufsfeld.
Die Kinderlosen Nachbarn fahren mehrmals im Jahr in Urlaub und können Kapital ansparen und für Renten vorsorgen und zudem die volle Rente beanspruchen, die ihnen durch ihre Arbeitsjahre möglich waren." Es war Ihre Entscheidung...

@ um 09:39 von andererseits

telemark 09:08 hat völlig Recht: der Name 'Spahn' löst einen Ablehnungsreflex aus, auch wenn er eine sinnvolle und notwendige Diskussion anstößt.

@Nachdenkerin 9:09 - unfassbar!

Ich halte Ihren Beitrag für unfassbar!

Zitat: „Gerechtigkei mit aller Härte“ ???

... was muss einem widerfahren im Leben, damit man so spricht?

Ich wünschte, Herr Spahn würde Ihren Beitrag persönlich kommentieren und uns darüber aufklären, ob er es auch so meint ...

... ansonsten könnte er sehen, was er mit seinem unausgegoren Vorschlag anrichtet!

@Nachdenkerin

"Es geht hier um Arbeit und Geld und nicht um medizinische Probleme."

Gutes Argument auf Sachebene. Ich finde keiner wird gezwungen sich Kinder zuzulegen. Was also soll das Gejammer?

Unmöglich

Ich sehe es ein das Ledige, wieso auch immer stärker belastet werden.
Nur wir haben eine gute Konjunktur und entsprechende Einnahmen durch den Staat.
Dann muß mal was vom Staat umgeschichtet werden.
Aber ich glaube da ist nichts mehr was man ausgeben kann. Und jetzt sucht man halt nach neuen Einnahmequellen.

09:29 von Hugomauser, Steuerklassen

Ja, ich meinte das Ehegattensplitting und die damit verbundenen Steuerklassen. Diese wirken sich aber durchaus nicht nur bei den Vorauszahlungen sondern auch beim Lohnsteuerjahresausgleich aus! Reden Sie mal mit Ihrem Steuerberater.
Und nehmen wir z.B. geschiedene Eltern, die auch nicht unbedingt beide arbeiten, aber zwei Haushalte inkl. Kinderzimmer und vieles mehr finanzieren müssen. Die Belastung ist wesentlich höher als bei einem Ehepaar mit gleich vielen Kindern, die steuerliche Veranlagung aber wie bei Alleinstehenden.

Niedrigere Sozialbeitrage für Kindererzieher

Bravo Herr Spahn!
Endlich ein Vorschlag der in die richtige Richtung geht. Und im Anschluss daran ein Familiensplitting, dass dem ungleich höherem Aufwand der Familien mit Kindern gerecht wird. Wenn nicht jetzt bei diesen sprudelnden Steuerkassen, wann dann?

Senkung der Beiträge

Herr Spahn sollte erst einmal an die Senkung der Beiträge denken.
Obwohl Rentner kein Krankengeld beziehen, müssen sie die hohen Beiträge zahlen.
Bürger, die nie in die Kassen eingezahlt haben, werden großzügig von den Beitragszahlern versorgt.
Beamte sollten ebenfalls in die Sozialkassen eingebunden werden.
usw.

ich will mich jetzt mal nicht über J. Spahn auslassen

aber ich finde es, angesichts der Beiträge hier, erschreckend, welches Maß die Entsolidarisierung in unserer Gesellschaft inzwischen angenommen hat. Sobald jemand aufgefordert wird, etwas für die Gemeinschaft beizusteuern, fragt er, was er dafür bekommt und fängt an zu rechnen, ob sich das für ihn "lohnt".
Natürlich gibt es jede Menge Egoisten, die sich aus der Solidargemeinschaft davonstehlen, aber das muss doch bitte so geregelt werden, dass man die einfängt und in die Pflicht nimmt, und nicht, indem man die Gemeinschaft als solche in Frage stellt. Da waren wir schon mal weiter, erinnert sich noch jemand?

Überbevölkerung

bekommt man damit sicher nicht in den Griff. Wir haben nicht zu wenige Menschen. Wir haben das Problem, dass allgemein "miteinander leben" mit "von Anderen leben" verwechselt wird. Mehr Steuerzahler ändern das Problem nicht.

Der gute Mann ...

... weiß, was er tut. Nämlich durch provokante Thesen im Gespräch bleiben. So unausgegoren das geaüßerte auch immer sein mag. Das funktioniert wie "blöde" Werbung. Es kommt nur darauf an, dass beim Adressaten was hängen bleibt.

Im übrigen gibt es bereits Ausgleichsmaßnahmen: Kindergeld und Steuerfreibeträge. Spahn zündet mit seinem "Vorschlag" eine Nebelkerze. Wenn Kinder aufziehen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, dann müssten auch alle Wirtschaftssubjekte daran beteiligt werden. Und nicht nur Arbeitnehmer. Glasklar ist, dass alleinerziehende Elternteile von diesem Vorstoß bei den Sozialbeiträgen nicht bis minimal profitieren werden. Und die haben Hilfe am dringendsten nötig. Herr Spahn, kommt dazu noch was? Oder wollen Sie Vorsitzender der UUU, also der Unchristlich Unsozialen Union werden?

Höhere Beiträge für Kinderlose sind gerecht!

Der Diskussionsbeitrag von Jens Spahn steht im Einklang mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 3.4.2001. Die Aufregung ist völlig unbegründet, und es besteht kein Grund, diese Diskussion reflexartig abzuwürgen. Wir müssen einmal wieder dazu kommen, Klartext zu sprechen. Es kann doch gar keinen Zweifel daran geben, dass unser Generationenvertrag und Umlagesystem nur dann funktionieren kann, wenn Kinder vorhanden sind. Da dies so ist, müssen Kinderlose mehr zahlen, völlig egal aus welchen Gründen sie kinderlos sind (eigene Entscheidung, Unfruchtbarkeit, Impotenz etc.)!

Die CDU unter einem Jens Spahn..

..schafft sich ab . Ungleichbehandlung der Steuerzahler geht gar nicht . Wenn Förderung
gewünscht ist dann nur aus dem großen Steuertopf . Sorgt lieber mal dafür dass endlich mal alle Konzerne und Unternehmen Steuern zahlen , dann ist auch genug Geld für alle da anstatt immer nur die Geringverdiener und den Mittelstand zu schröpfen .

Schwierig

Heutzutage bekommen viele Elterm die Kinder erst nach einigen Jahren im Beruf. Bis dahin würden sie dann höhere Sozialbeiträge zahlen, da sie als kinderlos gelten, obwohl sie als Lebensleistung auch Kinder großziehen - nur eben in einem späteren Lebensabschnitt.

Praktischer und nachvollziehbar halte ich die Überführung des Ehegattensplitting in ein Familiensplitting, das sich an der Zahl der Familienmitglieder bemisst. Denn man kann schon fragen, warum verheiratete kinderlose Paare weniger Steuer zahlen sollen als unverheiratete Paare mit Kindern.

Immer dieselbe Leier

Egal wer, egal was, es wird immer nur "geschraubt" aber nie etwas neues probiert. Neu wäre das Steuerrecht auf eine Aussage zu dezimieren : "Jeder zahlt Steuern auf seine Einnahmen. Keine Steuerermäßigungen für Nichts und Niemand". Sollte ein Herr Spahn die Notwendigkeit sehen Familien mit Kindern zu unterstützen (und das sollte er), dann nur über Antrag in Form von Kindergeld. Unabhängig von Amt, Würden und Verdienst. Ebenso die Behandlung im Krankheitsfall; gleiche "medizinische" Behandlung für Alle. Auch die optimale Versorgung im Alter und in der Pflege sollte gewährt sein. Und wer jetzt fragt, wie soll das finanziert werden sollte sich auch fragen, wo die ganzen Steuergelder hinfließen. Wer von Gleichmacherei und übermäßiger staatlicher Einmischung spricht, sollte daran denken, dass die privaten Konten trotzdem unterschiedliche Beträge aufweisen werden und dass der Staat wir alle sind.

Sozialabgaben

Wissenschaftler haben lägst erkannt, dass Familien Singles unterstützen. Kinderlose, gewollt oder ungewollt, erhalten Renten von Kindern anderer. Freibeträge werden nicht nach dem Existenzminimum berechnet. Singles mit Kind haben selbst bei gleichem Nominaleinkommen weniger Einkommen als Ehepaare ohne Kinder. Dabei ist die Norm, dass ein Kind ein eigenes Zimmer haben sollte, Ehepaare für gewöhnlich ein gemeinsames Schlafzimmer nutzen. Eltern, meist Frauen sehr viel geringere Renten haben, als Menschen, die ungeachtet von Kindern arbeiten, sehr viel höhere Renten beziehen. Kindererziehung endet nicht nach einem oder max. 3 Jahren Erziehungszeit. - Eine gerechte Behandlung der Leistung von Eltern ist weder steuerlich noch sozialversicherungstechnisch gegeben. - Ein dem Land D angepasste Betrachtung der Steuerfreibeträge für Personen mit Kindern ist überfällig. Die Leistung dieser Gruppe in den Sozialversicherungen ebenso. Steuer darf nicht zweckgebunden erhoben werden. Was tun?

Jetzt fängt Er an

etwas am Rad zu drehen, das Steuersäckel ist voll bis oben, und geht schon mit Milliarden in Aufrüstung und in alle Welt.
Von der EU wollen dabei gar nicht erst reden.
Singles und Kinderlose, ob gewollt oder nicht finanzieren jetzt schon durch Ihren hohen Steueranteil, alle Wohltaten für Kinder mit Familien die es gibt.
Oder meint Er etwas das zum Beispiel Kindergeld oder Baukindergeld und Schulen und was noch so alles gibt, von den Familien eingezahlt wird die Kinder haben.
Nein das wird mit Steuern gezahlt, und die Gruppe ohne oder Singles zahlen den Löwenanteil.

Mit der Forderung tut er sich keinen großen Gefallen, und der Partei auch nicht.
Steuern müssen runter und nicht rauf.

Am 10. November 2018 um 08:28 von yolo

"Ich habe z.B. sechs Kinder und daher erhebliche Karrierebrüche."
#
#
Sie haben für sich entschieden sechs Kinder zu bekommen, das war Ihre freie Wahl.
Kinderlose haben Ihre Kinder mehrfach mitfinanziert.
Krankenkasse wurde von Ihnen (oder Partner) nur einmal bezahlt und acht Personen waren versichert. Lohn oder Einkommensteuer wurde von Ihnen weniger bezahlt. Sie haben für jedes Kind Kindergeld erhalten.
Jetzt erklären Sie mir bitte wo haben sich Kinderlose unsolidarisch verhalten das diese jetzt nochmals zur Kasse gebeten werden sollen?

@10:13 von Papa73

"a, ich meinte das Ehegattensplitting und die damit verbundenen Steuerklassen. Diese wirken sich aber durchaus nicht nur bei den Vorauszahlungen sondern auch beim Lohnsteuerjahresausgleich aus!"

Es müssen ja auch zwei mindestens Leute von dem gemeinsamen Geld leben. Da im Zweifelfall der Eine den anderen mit durchfüttern muss -es gibt da ja keine Sozialleistung, wenn eine genug verdient- ist es nur gerecht, wenn das Gesamtgehalt durch zwei geteilt wird und dann jeweils so versteuert wird, als wenn jeder das gleiche verdient. Nichts anderes ist das Splitting.

Und mit Steuerklassen hat das nichts zu tun. Sind nur Vorrauszahlungen.

Bei geschiedenen Eltern kommt es darauf an, wo die Kinder ihren Lebensmittelpunkt haben. Hier kommen auch die Kinderfreibeträge/das Kindergel zum tragen.

Auszeichnung

Herr Spahn, sie sollten auch gleich in Erwägung ziehen, zukünftig alle Mütter - ab einer bestimmten Kinderzahl - nicht nur steuerlich zu begünstigen, sondern auszuzeichnen.

mal in Ruhe nachdenken

Angesichts der beträchlichen finanzellen Vorteile die Kinderlose langfristig haben, ist es angebracht auch darüber mal in Ruhe nachzudenken.
Dabei ist es unerheblich ob die Entscheidung zur Kinderlosigkeit freiwillig erfolgt ist oder nicht.
Das einige sofort wieder mit der Nazikeule herumfuchteln ist schon völlig normal.
Viele reagieren da längst schon wie Pavlowsche Hunde, sie können gar nicht mehr anders.

@Martin Kleinert - Klartext?

Zizat: „Da dies so ist, müssen Kinderlose mehr zahlen, völlig egal aus welchen Gründen sie kinderlos sind (eigene Entscheidung, Unfruchtbarkeit, Impotenz etc.)!“

... Schwule und Lesben haben Sie noch vergessen in Ihrem „Klartext“

@Martin Kleinert

Die Diskussion würgen Sie in Ihrem letzten Satz ab.

@09:09 von Nachdenkerin2014

Ich teile durchaus Ihre Auffassung.
Ich habe 3 Kinder großgezogen.
Machen nicht nur Freude, kosten auch.
Als Kinderreiche musste auf Vieles verzichtet werden.
Viele nötige Dinge waren ein furchtbarer Akt...Schuhe Kleidung auch dem Gymnasium der pc.....und und und.
Kinderlose haben diese Art Probleme nicht.

Aber.

Bevor den "Kleinen " wieder in die Taschen gelangt wird.

Steuerhinterziehung stoppen und ahnden.
Steuerverschwendung stoppen und ahnden.

Soziale Gerechtigkeit! Und die ist hier in keinster Weise gegeben.

Hausaufgaben machen

Schon jetzt sind in den nächsten Jahren deutlich steigende Kinderzahlen in den Schulen zu erwarten. Die deutsche Politik wird mit Sicherheit nicht in der Lage sein, eine adäquate Unterrichtsversorgung zu gewährleisten. Die Welt, in der die Kinder von morgen leben müssen, wird von der heutigen Generation - „normale“ Menschen genau wie Politiker - rücksichtslos ruiniert. Wenn die Politik sich verpflichten könnte, diese und weitere Missstände wirkungsvoll zu bekämpfen, wäre ich gern bereit, diesen Vorschlag trotz einer von mir vermuteten Ungleichbehandlung zu unterstützen. Doch solange die Politik einen Kinderwunsch nur über finanzielle Vorteile zu generieren versucht, andererseits aber nicht im Geringsten in der Lage oder willens ist, diesen Kindern eine lebenswerte Zukunft zu sichern, lehne ich weitere finanzielle Anreize zum Kinderkriegen im Sinne ebendieser Kinder entschieden ab.

Höhere Sozialbeiträge für Kinderlose:Spahn bekommt Gegenwind...

Warum soll man sich über Spahn noch wundern ? Er kommt doch ursprünglich aus dem Lobbybereich(Polis GmbH).Und so werden Bürger mehr belastet.Die einen gegen die anderen ausgespielt,Alte gegen Junge,Kinderlose gegen Familien.

Ich bin Kinderlos...

... im Unterschied zu meinen Geschwistern mit Kinder habe ich die Zeit und Kraft, mich um meine Eltern zu kümmern, was ich auch tue. Dafür habe ich auch meine Vollzeitstelle in eine Teilzeitstelle umgewandelt und bin bereit, weniger Einkünfte zu haben...
Warum genau, soll ich jetzt auch noch mehr bezahlen? Ich habe doch schon einen finanziellen Nachteil, weil ich mich um meine Eltern kümmere. Ich Mühe mich doch schon. Ich nehme die psychische Belastung auf mich und ich versichere euch, es ist anstrengen, sehr!
Ich hab's noch nicht begriffen, warum ich noch mehr Nachteile haben soll. Erklärt es mir bitte noch mal...

@Martin Kleinert - Höhere Beiträge für Kinderlose sind gerecht!

Dann müssten aber alle Freibeträge
für Kinder wegfallen und alle Lohnsteuerklasse 1 zahlen.
Oh das wäre ja des Merzens Bierdeckel :-)

Richtiger Ansatz

Aber auch dort kommt es auf das feintuning an.

1. Dieser erhöhte Beitrag sollte erst ab dem 35 lebensjahr greifen, solange sollte jeder Zeit haben die Familien Planung abzuschließen.

2. Personen die aus gesundheitlichen Gründen kinderlos bleiben müssen, darf man nicht doppelt bestrafen.

@ 09:17 von Anatoll

" Außerdem Sorgen unsere Neubürger schön für Zuwachs und den finanziere ich nicht mit meiner Arbeit."

Immerhin setzen die Sozialbeitragszahler in die Welt, die auch Ihre Rente mit sichern. Wer hat hier Fressneid? Meine Frau und ich, die wir zwei Kinder groß gezogen haben und dafür länger brauchten bis zum Eigenheim? Oder Sie, der meint einen Unterschied machen zu müssen zwischen "schlechten Deutschen" (Neubürgern) und "guten Deutschen", für den Sie sich halten?

@ andererseits

„@09:14 ferkelchen
Ihr Kommentar zeigt einmal mehr, welches Spaltungspotential Spahns völlig unausgegorenen Vorschläge haben: Statt wirklich soziale Gerechtigkeit zu fördern (wozu gehören würde, die finanzielle Mehrleistung kinderloser Menschen zunächst mal zu benennen und anzuerkennen...) produziert er eine Steilvorlage für alle, die nur wenig tun müssen, seine Worte umzubiegen zu "mehr deutsche Kinder! gegen Überfremdung!". Und erschreckenderweise passt das wiederum zu manch anderen Auslassungen Spahns, der schlau genug ist, die dumpfen Parolen nicht selbst zu benutzen, sie aber ganz schnell in den Köpfen anderer aktiviert.“

Also manchmal geht ihre Phantasie aber mit Ihnen durch. Spahn kann sagen, was er will, sie würden ihm eh immer das Wort im Mund herumdrehen oder ihm immer einen durchtriebenen Hintergedanken unterstellen. Sie haben gegen Spahn einen nicht erklärbaren Abwehrreflex. So, als hätten sie eine persönliche Rechnung mit ihm offen. Ganz schlimm und durchschaubar!

@um 08:53 von Cologne 50

Seltsamerweise fordert
Herr Spahn damit u.a. von
vielen homosexuellen
Menschen, die weitestgehend kinderlos
sind,
---
So ein Blödsinn. Das hat mit Homo oder Hetero inzwischen gar nichts mehr zu tun.
Lesbische Paare haben oft Kinder, weil sie sich künstlicher Befruchtungsmöglichkeiten erfreuen können und homosexuelle Paare können Kinder adoptieren und sind damit nicht mehr kinderlos.

Ihre Sicht auf die Dinge ist sehr verschoben und völlig fehl am Platz.

Am 10. November 2018 um 08:28 von yolo

" Richtig.
Ich habe z.B. sechs Kinder und daher erhebliche Karrierebrüche. Meine Rente wird daher nicht das Niveau einer Kinderlosen erreichen können im ebenbürtigen Berufsfeld. "
Dann sollten sie mal den Taschenrechner nehmen, 6 Kinder bei Rente entspricht 15 Arbeitsjahre alt, und 18 Jahre Arbeit neu je nach Geburt.
Die müssen andere Arbeiten und wenn möglich auch noch viel verdienen um das zu erreichen.
6 Mal Kindergeld und so gut wie keine Steuerlast auf Ihr Einkommen, Schule für Ihre Kinder und so weiter.
Was meinen Sie wer das all die Jahre finanziert hat, Sie mit Ihren Steuern ganz gewiss nicht, sondern Ihr reicher Nachbar der in Urlaub fährt mit seinen Steuern.

Ich hab selber Kinder gehabt, auf so eine Abstruse Idee wäre ich nie gekommen.

" Entweder sorgen die Kinderlosen für sich selbst ganz allein vor und belasten die Eltern dadurch nicht weiter, während meine Kinder für mich sorgen können, oder sie zahlen entsprechend mehr u tragen ihre eigene Last. "
Dann mit Ihren Geld.

In einem kinder-und

In einem kinder-und familienfeindlichem Land wie Deutschland, will man die bestrafen, die keinem Kind zumuten wollen in diesem Land aufzuwachsen.
Ganz großes Kino, Herr Spahn.

Macht dieses Land erstmal kinder -und familienfreundlich bevor ihr die Menschen nötigt Kinder zu bekommen.

09:39, andererseits

>>Statt wirklich soziale Gerechtigkeit zu fördern (wozu gehören würde, die finanzielle Mehrleistung kinderloser Menschen zunächst mal zu benennen und anzuerkennen...) produziert er eine Steilvorlage für alle, die nur wenig tun müssen, seine Worte umzubiegen zu "mehr deutsche Kinder! gegen Überfremdung!". Und erschreckenderweise passt das wiederum zu manch anderen Auslassungen Spahns, der schlau genug ist, die dumpfen Parolen nicht selbst zu benutzen, sie aber ganz schnell in den Köpfen anderer aktiviert.<<

Ja, das ist genau das Prinzip.

Danke, daß Sie es deutlich gemacht haben.

Spahn ist ein intelligenter Rechter.

@ Elitedemokrat

„Wunderbar mit anzusehen, wie hier aufeinander losgegangen wird!

Bravo Herr Spahn!

Ziel erreicht!“

Und das liegt jetzt an Herrn Spahn oder an der Diskussionskultur der Menschen hier im Forum? Etwas mehr Sachlichkeit, Zurückhaltung und Selbstrefkektion würde helfen und man würde erkennen, dass Herr Spahn nicht für alles verantwortlich sein kann

10:20, Einfach Unglaublich

>>Praktischer und nachvollziehbar halte ich die Überführung des Ehegattensplitting in ein Familiensplitting, das sich an der Zahl der Familienmitglieder bemisst. Denn man kann schon fragen, warum verheiratete kinderlose Paare weniger Steuer zahlen sollen als unverheiratete Paare mit Kindern.<<

Wo Sie Recht haben, da haben Sie Recht.

Umweltsünde Überbevölkerung

Immer mehr Kinder, immer mehr Konsum, immer mehr Massentierhaltung um die Menschen (möglichst auch noch billig) zu ernähren, Raubbau an der Natur, um Platz für immer neue Milliarden Menschen zu schaffen - das ist die größte Umweltsünde der Neuzeit! In Deutschland auch noch gefördert durch die Geburten-Subventionierung, woanders durch mangelnde Aufklärung zur Geburtenregelung.

Hierzulande wird immer wieder gern das Argument der späteren Rentenzahler bemüht - doch immer mehr Kinder erhöhen im Umkehrschluss auch die Anzahl älterer Rentenbezieher. Hier geht es doch einzig und allein darum, die "Produktion" von späteren Arbeitskräften aufzustocken für die Export-Marke "Made in Germany" (soweit dieses Markenzeichen überhaupt noch Gültigkeit hat).

Money, Money, Money! Kinder zeugen, staatliche Gelder kassieren, den Nachwuchs in staatlich geförderte Tagesstätten abschieben, für die Ausbildung kassieren, als (halbtags arbeitende) Mutter später dann auch noch Mütterrente beziehen...!

Gerechtigkeit?

Ich frage mich, was macht eine Verkäuferin bei zB Aldi (unverheiratet, ohne Kinder), wenn sie sich diesen Vorschlag durch den Kopf gehen lässt?
Seit meine Kinder ihre Ausbildung abgeschlossen haben und aus dem Haus sind und ich (von Anfang an alleinerziehend) in der Steuerklasse 1 bin, da sehe ich was ich an Abgaben zahlen muss. Bin gespannt, wie es ausschaut, wenn ich im Ruhestand bin.
Zum Glück habe ich Sparen gelernt.
Aber dieses ständige Herumgeeiere mit immer neuen Ideen, das ist unzumutbar, denn es verunsichert und spaltet mehr und mehr die Bürger. Das sieht man in den unterschiedlichen und konträren Meinungen hier in den Kommentaren.

Am 10. November 2018 um 09:24 von Mr.Snail

"Wer keine Kinder hat muss normaler Weise selbst vorsorgen."
#
#
Also jeder Kinderlose raus aus der gesetzlichen Krankenkasse & Rentenversicherung.
Glauben Sie ernsthaft, das dadurch Familien mit Kinder mehr Geld haben?

Mehrbelastung

Großartige Idee. Es reicht wohl nicht schon die Mehrbelastung in der Arbeitszeit, es muss natürlich auch noch eine Diskriminierung bei den Sozialabgaben erfolgen.
Ich bin kinderloser Arzt. Die Mehrbelastung als kinderloser Mensch erlebt man doch schon jeden Tag. Wenn die frischgebackenen Eltern in ihre Elternzeit oder Dauerteilzeit gehen, muss ja deren Arbeit übernommen werden. Neues Personal gibt´s dafür natürlich keines. Wer übernimmt diese Arbeit und macht Überstunden: Die Kinderlosen, wer sonst.
Warum sollte ich also noch mehr diskriminiert werden?!
Was ist dann eigentlich mit den Menschen, die aufgrund körperlicher Dysfunktion keine Kinder haben können?
Wann kommt die Sondersteuer auf Verhütungsmittel, die stehen der Kindeserzeugung schließlich enorm im Wege?
Fragen über Fragen.
Sollte es wirklich dazu kommen, muss eben das BVerfG diesem politischen Unsinn ein Ende bereiten. Wieder einmal...

Ich bin eher dafür ...

Ich bin eher dafür ...

... nicht Millionen Menschen außerhalb von Europas in die Sozialsysteme einwandern zu lassen, die wenig bis gar nichts in unsere Systeme eingezahlt haben und nach aller Wahrscheinlichkeit dies auch nicht werden!

Eine Zumutung diese Forderung

Obwohl die Forderung beim erhöhten Pflegebeitrag schon längst in die Tat umgesetzt wurde. Sie verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz und ist verfassungswidrig. Eltern und Kinder werden in der Sozialversicherung von den Kinderlosen bereits massiv unterstützt. Obschon nicht bewiesen ist, dass deren Kinder später ebenfalls einmal in die Sozialversicherung einzahlen bzw. überhaupt produktiv in D. arbeiten oder ihre Eltern bei Bedarf pflegen, wenn sie - wie vom Staat gefordert - der Arbeit hinterher ziehen. Es wird Zeit, dass man gegen diesen Unsinn klagt. Allerdings entscheiden dann wieder systemabhängige, verbeamtete Richter, die schon dafür sorgten, dass unsere Rentenbeiträge doppelt besteuert werden und ohnehin keine Soziabeiträge bezahlen... Dass wäre doch ein Thema für die SPD bevor sie vollends von der Bildfläche verschwindet…

10:20 von Einfach Unglaublich

Ein guter Beitrag von ihnen. Wir sind auch betroffen und würden, ganz klar, benachteiligt! Ein Familien Splitting wäre wirklich eine gute Lösung. Allein mir fehlt der Glaube, dass Herr Spahn überhaupt versteht, von was wir reden.

Ich empfinde diesen Beitrag

Ich empfinde diesen Beitrag Herrn Spahns als populistisch.

Vielleicht engagieren sich Menschen, die biologisch nicht in der Lage sind, Kinder zu zeugen, besonders und ehrenamtlich...
Undsoweiterundsofort.

@ um 10:08 von sere18

Es war Ihre Entscheidung...
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Richtig und ich beschwere mich nicht über meine Kinder noch über die Kosten für sie, die wir zu tragen bereit waren und sind.

Aber ich beschwere mich darüber, dass Kinderlose sich in das von meinen Kindern finanzierte gemachte Sozialnest setzen wollen und ihre Beiträge dazu nicht leisten wollen, während sie es ganz normal finden, dass ich als Nestbauer und Konstrukteur dieses Nestes nur einen Platz unter dem Baum erhalte auf dem kalten Boden.

Meine Kinder alimentieren damit Kinderlose zwangsweise per System, während sie zusehen müssen, wie ihre Eltern in Altersarmut fallen könnten.

Wenn Kinderlose sich nun selbst ihre Vorsorge sichern müssen und nicht von den Kindern anderer profitieren könnten, wäre ihre Belastung ebenbürtig hoch.

Dann hätte immer noch jeder die Wahl, ob durch Kinder gesicherte Rente oder durch sich selbst angesparte Rente eine Alternative wäre.

Das ist Unrecht und wenige sind bereit das zu tragen> Kinderlosigkeit wird zum Problem.

10:16, frosthorn

>>...aber ich finde es, angesichts der Beiträge hier, erschreckend, welches Maß die Entsolidarisierung in unserer Gesellschaft inzwischen angenommen hat. Sobald jemand aufgefordert wird, etwas für die Gemeinschaft beizusteuern, fragt er, was er dafür bekommt und fängt an zu rechnen, ob sich das für ihn "lohnt".
Natürlich gibt es jede Menge Egoisten, die sich aus der Solidargemeinschaft davonstehlen, aber das muss doch bitte so geregelt werden, dass man die einfängt und in die Pflicht nimmt, und nicht, indem man die Gemeinschaft als solche in Frage stellt. Da waren wir schon mal weiter, erinnert sich noch jemand?<<

Genau so funktioniert marktradikale Propaganda.

Nämlich so, wie Propaganda oft funktioniert.

Wir alle haben niedere Instinkte, und da holt man die Menschen eben ab. Wessen, natürlich unausgesprochene, Agenda es ist, die Entsolidarisierung der Gesellschaft zu betreiben, der fördert Neid und Mißgunst. Es funktioniert, wie man hier gut erkennen kann.

@10:08 Ritchi

Im Gegenteil: Ich habe begründet - wie übrigens u.a. einige Sozialverbände - warum Spahns Ideen nicht zielführend sind. Sie können hier in den Kommentaren gut erkennen, welche bedenklichen Ablehnungsreflexe Spahn selber auslöst, und ich bin mir nicht sicher, ob er das nicht zumindest gewusst hat bzw. hätte wissen können.

Es müßte mal ehrlich

Es müßte mal ehrlich analysiert werden, warum weniger Menschen Kinder großziehen. Weil sie viermal in Urlaub fahren wollen? Weil sie nicht elterlich veranlagt sind? Gibt es. Weil sie als abhängig Beschäftigte sowas von flexibel sein müssen, und keine sicheren Zukunftperspektiven mehr sehen?
Von letzteren profitiert der Staat enorm, weil er diesen Gestreßten noch die höchsten Steuern abknöpft, um was weiß ich wen oder was alles damit zu finanzieren. Der Staat müßte dieses ausgepreßte Steuergeld an das Umlagesystem zurückreichen. Steuerzuschuß an die Renten ist keine Gnade, es wäre nur gerecht.
Gestern hielt ich noch was von Spahn. Heute sehe ich ihn als einen weiteren Totengräber der Solidargemeinschaft.
Die Kinderlosen noch weiter belasten wollen, wenn viele durch die hohen Belastungen und Unsicherheiten ja kinderlos geblieben sind?
Liebe Eltern, laßt Euch nicht gegen die Kinderlosen ausspielen - da ist nur noch sehr begrenzt mehr zu holen.

Eltern vs kinderlose

Endlichmal ein vernünftiger Vorschlag. Hätte der CDU gar nicht zugetraut, daß so etwas von dieser Partei herkommt.

Da nahm das Unglück seinen Lauf

Lieber Herr Spahn, ihre Parteifreundin Angela hat immer wieder in den letzten Jahren, insbesondere nach Wahldebakeln, betont, wie wichtig es ist dem Wähler ihre segensreiche Politik zu erklären. Das ist in diesem Falle gründlich danebengegangen. Das Thema ist eher sensibel differenziert zu behandeln als pauschal gegen ein vermeintliches Makel in der Gesellschaft zu polarisieren. Allen Bundesurteilen zum Trotz ist es an Tragik nicht zu überbieten, wenn ungewollt kinderlose Paare auch noch mit so einem Unsinn bestraft werden sollten.

@Die CDU unter einem Jens Spahn.. 10:18 von RiekeWalther

"dann ist auch genug Geld für alle da anstatt immer nur die Geringverdiener und den Mittelstand zu schröpfen ."

Gut gesprochen.
Aber der andere (Männer-)Kandidat ist da nicht viel besser.
Etwas verkürzt aufs Wesentliche reduziert, kann man sagen:
Spahn nimmts einem gleich aus dem Portemonnaie via Steuer,
Merz hingegen etwas später über seine Finanzkraken (Blackrock & Co.).

Das Ergebnis ist für die 'Masse' gleich.
Die alten Römer wussten es schon: 'Divide et impera'
bzw. 'moderner' im Spätmärz
'Dividende et klimpera'

...zur Kasse bitten...?

Im Artikel heisst es: "...kinderlose Versicherte bei den Sozialbeiträgen stärker zur Kasse zu bitten".
Diese Darstellung ist falsch. Es geht nicht darum, Menschen zur Kasse zu bitten, sondern sie zu zwingen.

Gerechtigkeit?

Ich frage mich, was macht eine Verkäuferin bei zB Aldi (unverheiratet, ohne Kinder), wenn sie sich diesen Vorschlag durch den Kopf gehen lässt?
Seit meine Kinder ihre Ausbildung abgeschlossen haben und aus dem Haus sind und ich (von Anfang an alleinerziehend) in der Steuerklasse 1 bin, da sehe ich was ich an Abgaben zahlen muss. Bin gespannt, wie es ausschaut, wenn ich im Ruhestand bin.
Zum Glück habe ich Sparen gelernt.
Aber dieses ständige Herumgeeiere mit immer neuen Ideen, das ist unzumutbar, denn es verunsichert und spaltet mehr und mehr die Bürger. Das sieht man in den unterschiedlichen und konträren Meinungen hier in den Kommentaren.

Privatisierungswahn....

Der Privatisierungswahn beziehungsweise die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens ist das schlimmste was den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den letzten Jahren widerfahren ist. Denn der Schwerpunkt liegt nicht auf der Patientengesundung sondern auf der Gewinnmaximierung. Für immer mehr Geld bekommen sie immer weniger Leistung. Statt Arztterminen bekommen sie Werbung der Krankenkassen, die untereinander mit Bonusprogrammen und Werbegeschenken (von denen kein Mensch gesund wird ) im Wettstreit legen. Schafft diese Kassen ab, bis auf eine und gut ist. Das ist wirtschaftlich.

Herr Merz

ist ein trojanisches Pferd der amerikanischen Finanzoligarchie und wird nur weiter dem Niedergang der Volksparteien beschleunigen, was dann zu Weimarer Verhältnissen führen wird.

Familien, vor allem mit

Familien, vor allem mit Geringverdienern und/oder Ein-Eltern-Familien sollten grundsätzlich deutlich entlastet werden.

Lächerlich,

bekommen dann kinderlose auch niedrigere Krankenversicherungsbeiträge, weil sie sich alleine damit finanzieren?? Man kann alles drehen und wenden wie man will, der Quatsch von Spahn ist unerträglich. Und dieser unsägliche Generationsvertragsblödsinn muß endlich ein Ende haben, hier muß neu ausgerichtet werden. Womit sollen denn all die Kinder in Zukunft beschäftigt werden?

Am 10. November 2018 um 10:17 von Martin Kleinert

"Es kann doch gar keinen Zweifel daran geben, dass unser Generationenvertrag und Umlagesystem nur dann funktionieren kann, wenn Kinder vorhanden sind. Da dies so ist, müssen Kinderlose mehr zahlen, völlig egal aus welchen Gründen sie kinderlos sind (eigene Entscheidung, Unfruchtbarkeit, Impotenz etc.)!"
#
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Wenn jeder in diesen Generationenvertrag einzahlt, würde es weniger Probleme geben.
Fordern Sie doch die "Freigestellten" auf sich solidarisch in den Generationenvertrag einzubringen.

@ 10:37 berelsbutze

Wissen Sie, ich bin eher mit der Politik der Politiker beschäftigt und hab mit Abwehrreflexen gegen Personen eher wenig am Hut. Ich geb Ihnen einen Tip: Manchmal kumulieren Politiker*innen soviel in meinen Augen schräge oder unnütze oder auch heftigen Protest hervorrufende Ideen und Vorschläge und Konzepte, dass man ein und derselben Person tatsächlich mehrfach widersprechen muss.

10:16 frosthorn "ich will

10:16 frosthorn
"ich will mich jetzt mal nicht über J. Spahn auslassen
Solidargemeinschaft davonstehlen, aber das muss doch bitte so geregelt werden, dass man die einfängt und in die Pflicht nimmt, und nicht, indem man die Gemeinschaft als solche in Frage stellt. Da waren wir schon mal weiter, erinnert sich noch jemand?"

Richtig.

Ja. Und zwar in einer Zeit, in der es keine Solidargemeinschaft gab, und sich die Mehrheit z.B. keine Arztbehandlung leisten konnte und an Bagatellen zugrunde ging.

Nur in Solidarität kann sich eine Gemeinschaft weiterentwickeln und davon dürfen dann auch Egoisten profitieren.
Denn die genießen sie selben Vorteile die aus Solidarität entstehen ...
nämich flächendeckener Wohlstand, Spitzen-Versorgung auf höchstem Niveau, eine top-Infrastruktur, insgesamt hoher Lebensstandard.

Schlimm nur, wenn die Intelligenz schrumpft und die Verblödung zunimmt, so dass diese Gemeinschaft Gefahr läuft, u diese Solidarität für sich und ihre Nachkommen nicht erhalten will

Wahlkampf Blabla

Kann mir gut vorstellen alles bleibt gleich nur diejenigen die Kinder wollen und irgendwie irgendwo hinsparen wollen um ihren zukünftigen Kinder ein gewisses Niveau zu bieten werden hier wieder ausgenommen. Typische einfallslosigkeit. Wieder einmal ein Thema ohne Plan. Typisch Deutsche Politik 2018!!!!

Bezahlbares Wohnen für Familien...

...das müsste man angehen statt so ein Blödsinn. Man könnte alle Vermieter dazu verpflichten einen anderen Preiskatalog als bei Singles anzuwenden. So ein Gesetz müsste man umsetzen und dann entsprechende Menschen die Kinderwünsche haben unterstützen um so wieder neue Steuerzahler zu bekommen. Auf so eine Idee kommt niemand. Alle Familien mit Kindern müssten Sonderrechte haben da Sie die Gesellschaft mehr aufbauen als Menschen ohne Kinder. Die Politiker müssten für jede Familie bezahlbaren Wohnraum schaffen. Aber nicht irgendwelche Krückengesetze die sowieso von Geldgierigen Vermietern umgangen werden sondern, welche die umgesetzt werden. Wir würden gerne 4 Kinder haben aber können uns aufgrund der hohen Mieten nur ein Kind leisten. Das ist doch witzig, dann kommen die Personalleasing unternehmen die uns für Hungerlöhne wie Sklaven behandeln. Jetzt denken viele arbeiten sie doch mehr, wie soll das gehen?! Es ist einfach witzig. Die Politik kümmert sich nicht um Ihre Menschen?!

Ist das nicht Sozialneid

Ja ich bin zufrieden, für mich greift auch die Beitragsbemessunenze - auch zahle ich Spiezensteuersatz. natürlich bekommen meine Kinder kein Bafög, also selber zahlen - Ok.
Wochenende sehr nah an der Schweizer Grenze, mit weitweniger Abgabne falls ich in der Schweiz arbeiten würde - warum nur wird immer wieder gefordert die besser Verdienedenden noch mehr zur Kasse zu bitten - ich rede hier nicht über Reiche sonder die, die mehr bekommen aber auch keinen Nine to Five Job haben

@StöRschall &@fathaland slim, re @frosthorn

StöRschall:
Ja. Und zwar in einer Zeit, in der es keine Solidargemeinschaft gab, und sich die Mehrheit z.B. keine Arztbehandlung leisten konnte und an Bagatellen zugrunde ging.

Nein, eben nicht. Ich selbst erinnere mich an eine Zeit, in der es eine Selbstverständlichkeit war, in die Solidarkassen einzuzahlen und so gut wie niemand das in Frage stellte. Und da wurde von der Sozialversicherung auch keine Rendite erwartet, heute hat man diesen Anspruch scheinbar.

Fathaland slim:
Wessen, natürlich unausgesprochene, Agenda es ist, die Entsolidarisierung der Gesellschaft zu betreiben, der fördert Neid und Mißgunst.

Das stimmt natürlich. Aber Neid und Missgunst sind nur die halbe Miete. Gier muss anscheinend nicht gefördert werden, die scheint auch ohne Erziehung zu blühen. Und das "was gehen mich andere an" ist zwar eng mit unserer Wirtschaft verknüpft, und dennoch gab es dem entgegen stehende Werte, auch schon im Kapitalismus. Ist noch gar nicht so lange her.

@sinnfoll, 14:45

Alle Familien mit Kindern müssten Sonderrechte haben da Sie die Gesellschaft mehr aufbauen als Menschen ohne Kinder.

Genau diese platte Vereinfachung ist nun mal Unsinn. Ist zwar überhaupt nicht meine Art, zu denken, aber ich kontere Sie mal mit etwas ebenso plattem:
Warum sollte ein gut verdienender Ingenieur oder Professor die Gesellschaft weniger aufbauen als vier oder fünf von HartzIV lebende Kinder? Allein dadurch, dass die Kinder da sind, ist der Gesellschaf noch nicht geholfen. Die müssen auch Arbeit haben, und in die Rentenkasse einzahlen.

Darstellung: