Ihre Meinung zu: Israel und arabische Staaten: "Ein Schritt in Richtung Frieden"

8. November 2018 - 21:45 Uhr

Immer häufiger reisen israelische Minister in arabische Staaten. Premier Netanyahu spricht von Frieden in der Region. Beide Seiten haben einen gemeinsamen Feind, Israel bietet begehrte Technik. Von Benjamin Hammer.

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Kommentare

"Israel und arabische Staaten: "Ein Schritt in Richtung Frieden"

"Ihre Forderung lautet: Solange Israel die Besatzung des Westjordanlandes nicht beendet und es keinen palästinensischen Staat gibt, dürfen gar keine Kontakte gepflegt werden"

.

Was ist falsch an dieser Forderung?

Frieden im Nahen Osten

Israel verständigt sich mehr und mehr auf einer ganz unideologischen und pragmatischen Ebene mit seinen Nachbarstaaten. Frieden ist in Sichtweite. Der Einfluss der Hamas und der Hizbollah verblasst.
Wünschenswert wäre in diesem Zusammenhang der Einzug der Demokratie in Syrien und Saudi-Arabien.

Waffendeals kein Weg zum Frieden

„Beide Seiten haben einen gemeinsamen Feind, Israel bietet begehrte Technik“

„Der Feind meines Feindes ist mein Freund“ war noch nie eine tragfähige Basis für dauerhaften Frieden.

Die kann nur aus einem offenen, unbeschränkten, von Machtinteressen (insbesondere von Seiten der „Politik“) unbeeinflussten Austausch und der Zusammenarbeit der Bewohner der jeweiligen Länder selbst bestehen.

Auf Israel zugehen

@ laurisch._karsten:
Was ist falsch an dieser Forderung?

Keine Kontakte und nicht miteinander reden ist immer falsch.

Jetzt wird's vertrakt.

Also die Arabischen Staaten machen auf Frieden mit Israel um an Technologie zu kommen, um den derzeit als gemeinsamen ausgemachten Feind, den Iran, zu begegnen.
Die Palästinenser bleiben da außen vor, was ihnen sicher wieder die Galle kochen lassen wird. Was liegt da also näher als den Iran als Verbündeten gewinnen zu wollen.
Nun wollen aber z.B. Deutschland und etliche andere Nationen den Nahen Osten befriedet sehen, aber gleichzeitig Milliaradengeschäfte mit dem Iran machen, aber die Palästineser davon abhalten Israel regelmäßig mit Raketen zu beschießen, weil ihnen das Westjordanland am Herzen liegt. Und die USA wollen wieder was Anderes, ganz abgesehen von den Russen und den Türken, die neuerdings aktiv mitspielen.
Also Einfacher wird's sicher nicht, denn was ist, wenn der Iran auf einmal als Feind ausfallen sollte? Geht man dann wieder zu dem seit 5000 Jahren herrschenden NahOst Normalzustand über?

Ein bisschen Frieden

Wieder ein Erfolgsschlager aus der deutschen Hit-Export-Parade.
Im Prinzip und eigentlich, schon fast egal, wer, mit welchen Waffen, aus welchen Ländern, zerlegt wird. Demokratie ist schon schwierig, Waffenexporte um die Demokratie zu erhalten, ist schon eine Herausforderung .

Ein richtiger Schritt

auf dem Wege zu einen dauerhaften Frieden in dieser Region ,nah Ost.
#
Der omanische Außenminister brach vor kurzem mit einer Äußerung ein einstiges Tabu: "Vielleicht ist es an der Zeit, dass Israel wie jedes andere Land ist, dass wir es wie alle anderen Länder behandeln."
#
Hier müsste sich auch der Iran anschließen damit für die Menschen wieder Normalität eintritt.

Das ist nicht alles.....

Was nicht im Artikel steht, ist, dass der Sultan von Oman auch beste Beziehungen zum Iran unterhält und im ganzen arabischen Golf für seine kluge, auf Ausgleich und Vermittlung ausgerichtete Außenpolitik geachtet wird. Sollten der Iran und Israel ins Gespräch kommen, wird das sicher über den Sultan laufen. Angesichts seines Alters und seiner Krebserkrankung, wird er alles versuchen, die ihm verbleibende Zeit zu nutzen, um "ewige Gegner" an einen Tisch und ins Gespräch zu bekommen. Man sollte ihm die Daumen drücken. Das Sultanat verdankt es ihm, dass es eines der sichersten und friedlichsten Länder der Welt ist. Die Nachbarländer könnten diesen Frieden und diese Sicherheit auch gebrauchen.

Frieden im nahen Osten

Das nennt man Frieden im nahen Osten? Es ist vorprogrammiert das es heftig gegen Diktatoren wie Könige oder Sisi knallt, nur eine Frage der Zeit. Ergo: Gut für die Waffenexportländer, daher auch wahrscheinlich die Augenwischerei.

@deutsches Volksmaul

"
Wünschenswert wäre in diesem Zusammenhang der Einzug der Demokratie in Syrien und Saudi-Arabien."

Ich habe mal eine "Ganz blöde" Frage? Was hat das mit dem Thema zu tun?
Können Sie mir das erklären`?

@deutsches Volksmaul

Weder Hisbollahs noch Hamas seine Einwirkung wird verblassen, bis Israel seine Handlungen nicht ändert wie:
-Rassengesetze.
-Schießen auf unbewaffnete Menschen.
-Gazza von der restlichen Welt isolieren und gar am nötigsten wie Wasser abhalten.
Großen Fakt aus den Augen verloren:
Das Volk dieser Länder welche da Show machen mit Israel, sind nicht diese Diktaturen ala Sisi oder Könige der 1001 Nacht.

@Deutsches Volksmaul

"
Am 08. November 2018 um 22:09 von deutsches Volksmaul
Auf Israel zugehen

@ laurisch._karsten:
Was ist falsch an dieser Forderung?

Keine Kontakte und nicht miteinander reden ist immer falsch."

Das mag sein nur Menschen haben immer eine "Schmerzgrenzen". Das ist halt mal so. Wenn Menschen wie "Abschaum" behandelt werden wie die Palestinänser von der israelischen Regierung, dann braucht man sich über die Reaktion der Menschen, der Palestinenser, nicht wundern.

Waffenflut in der Krisenregion

@ Hackonya2:
Ergo: Gut für die Waffenexportländer, daher auch wahrscheinlich die Augenwischerei.

Die beiden größten Waffenexporteure im Nahen Osten sind die USA und Russland (in dieser Reihenfolge). Russland pumpt z.B. Massen von Waffen in den syrischen Bürgerkrieg, die USA rüsten Saudi-Arabien hoch.

Tolles Foto

Super Foto, welches einiges beweist:
In dem Land, wo der Mann herkommt wird es hart bestraft, wenn ein fremder Mann bzw. nicht miteinander verheiratete, eine Frau berührt oder gar spricht. Diese selbsterfundene Gesetze gelten anscheinend auch nur für das untere Volk, was ehe nichts zu melden hat. In welcher Zeit leben wir überhaupt, das solche Typen meinen immer noch: König, Prinz und am besten noch 7 Zwerge und Dornröschen? Und die sollen für den Frieden sorgen? Würde mich tot lachen, wenns nicht so ernst wäre.

Diplomatischer Pragmatismus

@ laurisch._karsten:
Wenn Menschen wie "Abschaum" behandelt werden wie die Palestinänser von der israelischen Regierung, dann braucht man sich über die Reaktion der Menschen, der Palestinenser, nicht wundern.

Dennoch setzt auch hier ein sehr pragmatischer und offener Dialog ein. Ich habe immer gesagt, dass der Westen mit Russland, China oder dem Iran im Dialog bleiben muss. Das gilt natürlich auch im Nahen Osten.

laurisch._karsten

Warum so negativ? Ist es nicht wünschenswert, daß alle Nationen miteinander gut und friedlich auskommen?

Wenn Sie Israel an den Pranger stellen, dann schauen Sie doch einfach mal, wie die Hamas ihre eigene Bevölkerung drangsaliert.

Frieden

Israel hat Waffen und Technik (wozu nutzt man das eventuell?), die Könige aus 1000 und einer Nacht haben Öl und Geld. Alles Friede, Freude und Eierkuchen. Hauptsache die Kassen klingen oder die Macht bleibt bestehen und das Volk muss den Königen zu jubeln.

Frieden im Nahen Osten

es ist nicht alles gutzuheißen, was israelische Politik den Palästinensern antut; aber ohne die terroristische Hamas und deren Gefolgsleute wäre die Politik Israels viel liberaler und die Schikanen gegenüber Gaza und Palästinensern in Israel selbst würde es nicht geben. Vielleicht ist gerade eine Entspannung zwischen Israel und einflussreichen arabischen Staaten ein erster Schritt, um auch die Palästinenser von ihrer terroristischen Einstellung gegenüber Israel weg zu bekommen, dass endlich die gemäßigten Kräfte- die vermutlich auch die schweigende Mehrheit im Volk der Palästinenser bilden,dort die Macht übernehmen und auf Verständigung mit Israel hinarbeiten.

Europa verpasst die Dynamik im Nahen OSten

Nachdem Europäischen Staaten wie Frankreich und Großbritannien die Grenzen im Nahen Osten definiert haben ohne die Völker zu berücksichtigen verpasst jetzt Europa die Dynamik im Nahen Osten mitzugestalten. Es geht nicht um Waffengeschäfte, es ist mehr im Spiel.

Fragt doch einmal Snowden!

"Beide Seiten haben einen gemeinsamen Feind, Israel bietet begehrte Technik."
Zum Thema "begehrte Technik" hat Snowden via Videoschalte auf einer Konferenz in Israel einen direkten Zusammenhang zwische SA ind dem Botschaftsmord in Istanbul hergestellt.
Sind das die Freunde, die Israel braucht? Wer mit Schmuddelkindern spielt, macht sich nun einmal selbst die Finger schmutzig. Und der Zweck (Iran) heiligt nicht alle Mittel.
Erleben wir die "Lizenz zum Töten (ZDF) 2.0?
Hier sollte vor allem Deutschland sehr genau hinschauen und zuhören!

Hackonya2

„Es ist vorprogrammiert das es heftig gegen Diktatoren wie Könige oder Sisi knallt“
Ich fürchte da haben sie recht, nicht zuletzt da es ja häufig auch islamistische Organisationen sind, die mobil machen gegen diese Herrscherhäuser. Bleibt also eins, die Staatsgewalten der Region wollen enger mit Israel aber was will das Volk

Miri Regev weint vor Freude ...

darf ich ihnen ein Tüchlein reichen Frau Sportministerin?

Keine Redeverbote

@ Bernd39:
Wer mit Schmuddelkindern spielt, macht sich nun einmal selbst die Finger schmutzig.

Dennoch müssen wir in der internationalen Diplomatie auch mit den "Schmuddelkindern" (Ihr Ausdruck) wie Saudi-Arabien, Russland oder Iran sprechen. Hier ist einfach Pragmatismus gefragt.

Keine Redeverbote

@ Bernd39:
Und der Zweck (Iran) heiligt nicht alle Mittel. Erleben wir die "Lizenz zum Töten (ZDF) 2.0?

Ich bin wie Sie gegen diese Taten an Staatsfeinden wie Skripal oder Khashoggi. Aber dennoch müssen wir mit diesen Ländern im Dialog bleiben. Und das muss auch Israel im Nahen Osten.

@Schlotterstein

Denen welche großes Unrecht wiederfährt ist egal ob islamistisch oder nicht, wichtiger für die:
Rache nehmen.
So lange wie es Diktaturen dort gibt und nicht das Volk frei entscheidet, wirds auch keine Ruhe geben, dabei nebensächlich, ob uns deren Wahl gefällt oder nicht, den Trump akzeptieren am Ende auch alle oder akzeptiert wurde der Bush Clan auch.

re raibutz

" Vielleicht ist gerade eine Entspannung zwischen Israel und einflussreichen arabischen Staaten ein erster Schritt, um auch die Palästinenser von ihrer terroristischen Einstellung gegenüber Israel weg zu bekommen, dass endlich die gemäßigten Kräfte- die vermutlich auch die schweigende Mehrheit im Volk der Palästinenser bilden,dort die Macht übernehmen und auf Verständigung mit Israel hinarbeiten."

Beschreiben Sie doch mal, wie die Lage der Palästinenser bei einer "Verständigung mit Israel" dann aussehen würde.

@deutsches Volksmaul

Wir müssen nicht mit denen reden, sondern unsere heiße Ware, auch Waffen genannt verkaufen. Ich habe ausser gegen die Türkei gegen Könige im arabischem Raum, keine Moralpredigt gehört.

@karwandler

Vielleicht werden die auch zu "meine lieben Palästinenser", wie ich ihr " lieber Türke ", obwohl wir uns nicht kennen, kann man so persönlich werden, man muss halt nur mal nicht einer Meinung sein:
"Mein lieber waschechter Deutsche Karwandler". :)

Wenn arabische Staaten, ...

Israel und die USA den Einfluss des Iran in der Region mindern wollen, dann sollten auch die EU und Deutschland die Sanktionen der USA endlich unterstützen!
Die meisten deutschen Unternehmen haben durch ihren Rückzug aus dem Iran ja schon einen guten Anfang gemacht!

22:13 Schiebaer45

Ich glaube das Sultanat Oman ist ein bemerkenswerter Staat, sie unterhaten gute Beziehungen zu allen und dort gibt es ja inzwischen mindestens 7 verschiedene Gruppen im Nahen Osten, Israel - KSA - Iran - Qatar (mit Sanktionen beschnitten von 7 arabischen Staaten), die Gemässigten (Jordanien und Libanon) - der restliche Nahe Osten und die ganz armen und schwachen (= Yemen & Palestina).

Ich widerspreche hier vehement - der Iran will mit Sicherheit zurück zur Normalität, nur lässt man ihn nicht....Die grenzwertigen Populisten in USA, die panischen Israeliers und die extrem dogmatischen Islamfundamentalisten in Saudi verhindern das mit allen Mitteln. Mein persönlicher Eindruck vom Iran ist total anders als der uns von den obigen vermittelte.

Es kommt halt immer darauf an mit welcher Brille man wohin schaut.
Nur mal so zum Vergleich: die jährlichen Rüstungsausgaben des Iran entsprechen ungefähr 10% dessen was die grossen Nachbarn ausgeben, allen voran die Saudis.

@corigallo

Mein Tipp:
Ums eigene Kontinent und Land kümmern und weniger Waffen verkaufen oder aber sich nicht wundern, das es immer mehr Flüchtlinge und Terroristen gibt. Was in Vergangenheit war ist vergangene und man sollte in die Zukunft schauen, wichtig dabei: Lernen aus der Vergangenheit, das diese Grenzen ziehen und Machtspiele unzählige unschuldige Menschen das Leben gekostet hatte. Die Zukunft gestalten für eine menschenwürdige Welt.

Wir müssen reden

@ Hackonya2:
Wir müssen nicht mit denen reden, sondern unsere heiße Ware, auch Waffen genannt verkaufen. Ich habe ausser gegen die Türkei gegen Könige im arabischem Raum, keine Moralpredigt gehört.

Da gebe ich Ihnen völlig Recht. Wir sollten uns bei Moralpredigten zurückhalten, das bringt eh nix. Wir sollten satt dessen mit den autoritären Regimen reden. Das gilt insbesondere für Saudi-Arabien und die Türkei.

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