Ihre Meinung zu: Verschläft Deutschland die Verkehrswende?

8. November 2018 - 10:59 Uhr

Elektrobusse statt Dieselfahrzeuge, Fahrradschnellwege statt Verkehrsstau - so stellen sich Forscher die Zukunft auf den Straßen vor. Doch soweit ist es noch lange nicht. Von Jan Koch.

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Kommentare

Solange Auto fahren günstiger

Solange Auto fahren günstiger ist wie der ÖPNV ist diese Diskussion für die Katze, die Politik will und braucht die Autofahrer man denke nur mal an die Steuereinnahmen beim tanken.

Absolut richtig

Selbst in einer Metropole wie Kairo fahren heutzutage kaum Dieselfahrzeuge.

Maut überall? Wozu dann KFZ

Maut überall? Wozu dann KFZ Steuer? Wie will er das kontrollieren? Mittels exorbitant teurem Erfassungssystem, nehme ich an. So daß von 100 Maut-Cent 12 beim Minister ankommen. Abgelehnt.
Arme Leute fahren weniger km? Warum? Haben die in der Regel einen kürzeren Arbeitsweg, oder was?
Mehr Fahrräder? Und die 500000jobs in der KFZ Industrie? Wegrationalisieren? LOL, nicht mit unseren KFZ-Politikern.
Oder sollen die alle Fahrräder und Rikschas produzieren?

Verschlafen

Ja! , andere Laender sind weiter.
Wen wundert es nach 16 Jahre aussitzen . Ich denke die Politik haette mehr Druck machen muessen und die Automobilindustrie zu ihrem "Glueck" zwingen. Die hoch- begabten und bezahlten Manager halten wohl auch lieber an Bewaehrtem fest.
Sie haben ja bissland gut verdient, die Nachfrage ist hoch und die Regel lasch..Augen zu und weiter?!
"Wer zu spaet kommt den bestraft das Leben"

Wenn die Politik sich eher

Wenn die Politik sich eher zum Büttel der Automobilindustrie macht und wir unfähigen csu-Lobbyministern das Ruder im Verkehrsministerium überlassen, muss man sich über diese Entwicklungen nicht wirklich wundern.

Maut für das gesamte Straßennetz

Und wofür zahlen wir Steuern?

Mit einem Auto-Kanzler sowieso

Bislang hat die Reg. die A-Industrie gehätschelt, wo nur möglich. Und wenn ein Managerlein ein skurriles Katastrophen-Szenario erfunden hat, dann wurde sofort nachgegeben. Nein, Ambitionen sehen anders aus. Die industriefreundliche Politik unter Merkel hat die Hersteller, aber auch die Kommunen in eine Komfortzone gebracht, Anstrengung unnötig. Seit 1 Jahren wissen wir um die Grenzwerte und haben zugewartet. Giftig ist das Zrig allemale. Also klagt die Herausforderungen ein, leider gibt es nur die Umwelthilfe, die das ernst nimmt. Die Analyse, woher der Dreck genau kommt, hätte vor Jahren schon gemacht werden können - erst heute fahren zB Messwagen durch Stuttgart. Wenn man natürlich den A-Herstellern jeden Messwert glaubt, den sie freundlicherweise in ihren Speicher schreiben, dann kann ich ja auch meine Steuer-Erklärung sparen und einfach nur einen filtiven Rückzahlungswert nennen? Nein, klopft den „Verwischern“ auf die Finger. Und wo bleibt denn die AfD mit „wir werden sie jagen“?

Realitätsferne Zwangsbekehrung

"Fahrradschnellwege statt Verkehrsstau" gehört zu den Phrasen, die jeder Grundlage entbehren, denn das Gegenteil ist der Fall.

Seitdem in Frankfurt am Main wichtigen Hauptverkehrsstraßen eine Autospur zu Gunsten von Fahrradspuren weggenommen wurde, hat die Anzahl der Staus und die Aggressivität der Verkehrsteilnehmer zugenommen.

Der ideologisch begründete Versuch, Autofahrer zum Fahrradfahren oder zum Benutzen der öffentlichen Verkehrsmittel zu zwingen, scheitert an den großen Entfernungen zwischen Wohnort und Arbeitsstelle und den Mängeln und Störungen des ÖPNV.
(Heute Morgen in Frankfurt - mal wieder - Verspätungen von 40 Minuten und mehr oder Totalausfälle bei der S-Bahn).

Deshalb sollten erst entsprechende Voraussetzungen, wie zum Beispiel wohnortnahe Arbeitsplätze und Ausbau und den Bedürnissen der Menschen angepassten Taktungen des ÖPNV geschaffen werden, bevor man Menschen zu einer Änderung ihres Verhaltens zwingt.

The war on cars

Mit dem Umbau zugunsten des Fußverkehrs, des Fahrrads und des ÖPNVs haben wir die unglaubliche Möglichkeit, Städte zugleich sauberer, schöner, sicherer und gesünder zu machen. Geld spart die reduzierte Pkw-Nutzung auch noch.

Leider haben Generationen von Menschen das fast uneingeschränkte Vorrecht des Automobils dermaßen verinnerlicht, dass jede Verbesserung hart erkämpft werden muss.

Die flächendeckende Maut

wird kommen, schon weil der Staat die entgangene Steuer auf Benzin bei Elektroautos kompensieren muss. Es braucht sich niemand Hoffnung auf Steuerersparnis machen. Egal ob viel oder wenig gefahren wird, das Straßennetz muss trotzdem unterhalten werden.

Strom Nahverkehr keine Pkws mehr

Klingt alles im ersten Moment schön, nur wirft es auch Fragen auf, viele Fragen.
1. Woher soll der Strom für die Elektromobilität kommen? Und zwar ohne Kohle und Atom.
2. Viele wohnen auf dem Land, weil es günstiger ist und arbeiten in Städten 30 bis 50 kmh Wegstrecke zur Arbeit sind normal.
Mit dem Fahrrad geht es nicht, Nahverkehr verkehrt wenig, Taktungen von 3 Bussen je Richtung und Tag sind nicht selten. Und eine PKW Maut wäre nicht zu finanzieren. Daher die Frage, was macht man mit der Landbevölkerung?

In Städten wie Hamburg, München oder dem Ruhrgebiet ist der Nahverkehr eng getaktet, da mögen solche Konzepte umsetzbar sein, aber gibt es auch Konzepte für z. Bsp. Mecklenburg Vorpommern?
Herr Steinmeier, in Funktion als Bundespräsident verwies darauf, dass die Landbevölkerung nicht abgehängt werden darf.

Gute Idee

Generell ist die Nutzung von Fahrrädern und Öffis natürlich immer zu begrüßen. Bei Fahrrädern gibt es auch definitiv kein Wenn und Aber. Lediglich bei den Öffis sollte dann auch zugesehen werden, dass die Preise, sowie die Leistungen, zumutbar sind. Jahrelanges Ärgernis auf dem täglichen Weg zur Arbeit.

Buslinie mit geplantem 20 Minuten Turnus für eine etwa 20km Strecke (Endstation - Endstation). 4,20€ pro Einzelfahrt und dann teilweise Wartezeiten von über 40 Minuten.

Wer sich darauf verlässt ist verlassen! Und es war leider kein Einzelfall und nein, es ist auch nicht Hintertupfingen - Klein Dörfchen, nur halt direkte Nachbarschaft zur VW-Hauptstadt Wolfsburg.

Ein Schelm wer... ;-)

Egal, das Thema ist für mich Gott sei Dank erledigt. Wollte nur darauf hinweisen.
Kleiner Tip: Metro-Netz Barcelona, durchschnittlicher Headway, 2,5 Minuten, mit T10 Karte 1,02€ pro "Eintritt" ins Gesamtnetz.
So gehts auch!
Immer diese bösen Katalanen... ;-)

Allen einen schönen Tag!

"Verschläft Deutschland ..." ist leider richtig

Dass sich in Zeiten von dreckiger Luft, Stau, Klimakastrophe und abnehmenden Ölquellen was ändern muss und wird, ist klar. Da wird dann schnell auf "die Politik" oder "die GroKo" geschimpft. Das ist falsch.
Die Politik/GroKo wird vom Wähler bestimmt, und der hat gerade wieder die CSU zur mit Abstand stärksten Partei in Bayern gewählt (und CDU/CSU bundesweit).
Obwohl die CSU Lobbyarbeit für die "klassische"-Autoindustrie macht, jede praktikable Lösung im Dieselskandal blockiert (z.B. blaue Plakette) und so ziemlich das Gegenteil von moderner Verkehrspolitik macht - alles von der CDU geduldet und mitgetragen: Die ersten serienmäßigen Elektrobusse, die jetzt ausgeliefert werden, kommen aus - China!
Solange Deutschland die versagenden CDU/CSU wählt statt anderer moderner und sachorientierter Parteien (SPD/FDP/Grüne), ist "Deutschland" für das Versagen verantortlich!
Und das gilt für viele Felder der Politik, nicht nur für den modernen Verkehr!

Die Politik dient doch eh nur der Autoindustrie

Die zukünftige Gesetzesgebung für Elektrokleinstfahrzeuge ist mal wieder so ein Beispiel, weil sie nur dafür dient diese Fahrzeuge zu verhindern: Sie brauchen laut dem Verordnungsentwurf zum Beispiel Klingel, Licht, zwei voneinander unabhängige Bremsen, eine gültige Versicherungsplakette und eine Haltestange.

Wie soll damit ein E-Skateboard legal werden können?

So viel Weltfremdheit kann eigentlich nur aus Korruption oder purer Dummheit entstehen.

Man kann nur beten, dass die

Man kann nur beten, dass die Grünen die Neuwahlen Haushoch gewinnen.
Vielleicht gibt es dann ja ein schlüssiges Gesamtkonzept und nicht nur Insellösungen, wie die berichteten.

Sehr geehrter Herr Koch

Elektrobusse, Elektroautos etc. sind doch nicht die Lösung. Wo soll denn die Ladeinfrastrukur in den Städten her kommen - oder wollen Sie ein Verlängerungskabel aus dem 5. Stock ihrer Mietwohung werfen und ihr E-Auto welches am Straßenrand steht darüber laden?
Hoffentlich kommt niemand in der Nacht vorbei und "zieht mal eben den Stecker"!!!
Ich sage es nochmals - der einzig wirklich gangbare Weg weg vom Verbrennungsmotor wäre ein Weg hin zur Brennstoffzelle.

Verkehrswende in die Vergangenheit

Elektroautos, ja, Öfis, gerne, aber was soll denn der Hype mit den Fahrrädern auf der Straße? Das ist doch eine Denkweise wie bei den Amish. Warum denn den Weg zurück zur Muskelkraft gehen? Das ist doch eine Mittelalterdenkweise. Eine technische Lösung (Elektroautos) ist doch viel besser als Freizeit-Sportgeräte in den Kampf mit dem Verkehr auf die Straße zu schicken. Sorry, aber dieses Diktat finde ich realitätsfern.

Verschläft Deutschland die Verkehrswende?

Die deutsche Politik befindet sich schon lange in einem nicht endenden Winterschlaf. Großprojekte, die in anderen Ländern innerhalb von einem oder zwei Jahren umgesetzt werden, brauchen hier Ewigkeiten, wenn sie überhaupt umsetzbar sind - siehe BER, Stuttgart21. Also nicht zu aufdringlich Umsetzbarkeit fordern, die verantwortlichen Damen und Herren der Politik könnten sonst geweckt werden.

Mittelfristige Maßnahmen

Wie in dem Artikel erwähnt, ist dies Zukunftsmusik. Makroskopische Modelle haben auch immer das Problem, dass sie die Lebenswirklichkeit des Einzelnen nicht berücksichtigen. Der Mensch, als rationales, selbstbestimmtes Wesen sucht sich das beste Verkehrsmittel für seinen Bedarf aus.

Verkehrskonzepte für die Übergangszeit sucht man bislang vergebens. Zum Beispiel sind Umgehungsstraßen ein geeignetes Mittel den Verkehr, der gar nicht in die Stadt muss eine sinnvolle Alternative zu bieten. Auch innerhalb der Städte hat eine restriktive Verkehrspolitik, viele Staus und die daraus resultierenden (mehr-) Emissionen erst verursacht. Auch sind öffentliche Verkehrsmittel einfach zu teuer und der Service ungenügend, als dass man “gerne” umsteigt.

Zielführende Konzepte dazu sucht man allerdings vergeblich. Staatliche Gelder flossen großzügig, Tickets wurden teuer, blieben aber gesamtwirtschaftlich gesehen wirkungslos. Die Bahn ist nicht pünktlicher oder deutlich besser aufgestellt.

MfG

Einfach die Innenstädte für Verbrenner sperren,

dann hat man auch genug Platz für Alternativen.
Wenn sich DHL Elektrofahrzeuge leisten kann, dann müssen sich Handwerker diese auch leisten. Dafür haben die kein Geld?
Blödsinn, da die Bedingungen für alle gleich sind, zahlt am Ende eh der, der schon immer alles bezahlte, der Kunde.
Aber ist klar, wenn Verkehrsministerium, Landwirtschaftsministerium, Gesundheitsministerium und Umweltministerium getrennt sind, hat jeder genug Argumente den anderen den Schwarzen Peter zuzuschieben.
Die Folge ist der Stillstand, den wir schon solange haben, dass man den Stillstand schon als Realität ansieht.
Wenn man Leute wie Trump wählt, dann auch deshalb, weil man Veränderung will.
Stillstand ist einfach Mist.

Von Verschlafen ...

... kann kaum die Rede sein. Es ist doch eher eine Unlust, das Thema auf allen politischen Ebenen anzugehen. Eben weil sich hierzulande eine Freie-Fahrt-Mentalität etabliert hat und die Bequemlichkeit einen hohen Stellenwert hat. Zudem müsste noch viel mehr passieren, gerade im ländlichen Raum. Arbeitsplätze und Wohnorte müssten wieder näher sein, Kitas, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten nicht über einen Radius von 20 km verteilt, und und und ...

Mein Vater konnte noch zur

Arbeit laufen. Heute pendelt man 100-200km täglich. Wer hat diesen Schwachsinn so geplant? Kein Pendler macht das gerne, gilt aber als zumutbar.

Verkehrswende? Verschlafen?

Nur weil Forscher in ihrem Elfenbeinturm der Wissenschaft, weit entfernt von den Realitäten des Arbeitslebens mit ständig wechselnden Einsatzorten, Schichtarbeit, Wechsel zwischen Home Office und OnSite-Tätigkeiten beim Kunden, glauben, eine ideologisch geprägte "bessere Welt" des Straßenverkehrs durchsetzen zu müssen, kann man doch nicht behaupten, dass es unwiderruflich eine "Verkehrswende" geben muss und Deutschland in Gefahr ist, das zu verschlafen.

Wenn vor der unüberlegten Umsetzung dieser Phantasien zuerst geprüft wird, was, wann, wie gemacht werden kann und vor allem was es kostet und wie und von wem das bezahlt wird, kann doch nicht von "Verschlafen" gesprochen werden.

P.S.
Manche Leute sind sehr schnell darin, Gelder, die andere erwirtschaftet haben, mit lockerer Hand auszugeben.

Vorschlag: Reiten,

Vorschlag: Reiten, Kutschefahren...

Als erstes...

mal den gesamten LKW Verkehr unter die Lupe nehmen die täglich über Autobahnen und Strassen ballern, dass Problem gibt es aber nicht weil ansonsten ein gewaltiges Logistisches Problem auf uns alle zukommt.

Bleibt also nur der kleine Mann mit seiner Diesel Dreckschleuder, sind die weg bleibt der kleine Mann mit seiner Benzin Dreckschleuder, bleibt nur dass E-Fahrzeug? Oder das Wasserstoff betriebene Fahrzeug? Letzteres fährt serienmäßig bereits in Japan.

Herstellung der E-Fahrzeug Batteriezellen? Und deren spätere Entsorgung? Keine Rede davon, wofür haben wir das Internet? Schaut man sich dies mal belesen an wird einem einiges Bewusst warum darüber nie gesprochen wird!

Wir haben nicht die Infrastrukturen und wir haben nicht den Strom für die Aufladung! Letzteres benötigt neue und leistungsfähige Kraftwerke aus Kohle oder Atom. "So ein Mist, also doch die Wasserstoffzellen?".

Leute wacht mal auf. Dies Problem ist vergleichbar mit dem Kupfer Boom um 1950, es wird nur verdient!

Fahrrad leider ineffektiv

Man kann sich bei jedem Wetter an eine beliebige Straße, mit oder ohne Radweg, stellen und die Fahrzeuge zählen: Immer kommen mindestens 100 Autos auf ein Fahrrad. Das liegt daran, bei allen anderen Nachteilen, dass das Fahrrad fürchterlich ineffektiv ist, wenn es um das Erreichen eines Zieles in einer vernünftigen Zeit geht. Und wenn man die Anzahl der Fahrradfahrer verdoppelt, kommt man immer noch auf 99 : 2. Das löst man auch nicht durch die Verlangsamung des Autos auf Fahrradgeschwindigkeit. Das ist erstens völlig undemokratisch und zweitens wirft es uns auf das Niveau eines Entwicklungslandes zurück. Die Damen und Herren aus der öffentlichen Verwaltung sollten nicht vergessen, dass unser Wohlstand aus der hohen Produktivität unserer Tätigkeiten entspringt.

Zwangsbeglückung

Es geht hier um nicht weniger als die Abkehr von der individuellen Mobilität mit dramatischen Folgen für Alltag, Lebensgefühl und Freiheit von Millionen Menschen. Ist dies so, wie sich Grüne die Mobilität im 21. Jahrhundert vorstellen? Es ist komplett wirklichkeitsfremd, denn was in einer Grossstadt wohl funktionieren mag wenn die Arbeitsstelle um die Ecke liegt, ist für Millionen Pendler und Menschen in Klein- und Mittelstädten völlig abwegig. Das man Menschen zwingt dann entweder ihr Auto oder ihren Job aufzugeben oder wegzuziehen wird unterschlagen. Besser wäre es das E-Auto als Alternative zum Verbrenner für Alle verfügbar zu machen. Allerdings bräuchte Deutschland dann ca. zwei Dutzend neue AKW‘s um den Strom für die Flotte zu erzeugen oder müsste diesen teuer importieren. Erneuerbare Energien reichen da leider nicht, alternativ gibt es eben die E-Autos nur für wenige, zB indem der Staat (der E-Mobilität noch fördert) drakonische Strafsteuern auf E-Autos erhebt. Schöne Neue Welt!

Am 08. November 2018 um 11:24 von nie wieder spd

Die Grünen und ein schlüssiges Gesamtkonzept? Das ist ein Widerspruch in sich. Die können nur Verbote fordern, weiter nichts. Unwählbar.

Verschlafen

Um etwas zu verschlafen, muss Deutschland es auch wollen. Da aber der Wille fehlt, ist der Begriff "Verschlafen" nicht geeignet.

Es ist alles da: Innovation, Mittel und Ressourcen. Es fehlt einzig und allein am politischen Willen; man könnte ja fast schon glauben, es fehlt der Regierung an Macht, sollte es mal einen solchen ernst gemeinten Ansatz geben, diesen auch durchsetzen zu können.

Ja, woher kommt der ganze Strom, den wir dann brauchen?

Ist doch ganz einfach! Schon in den 70er Jahren hieß es "Wir brauchen keine Atomkraftwerke, bei uns kommt der Strom aus der Steckdose." - Ich erledige schon viel zu Fuß oder mit dem Bus, aber meine Einkäufe, vor allem die Getränkekästen, fahre ich doch noch ganz gern mit dem Auto. ÖPNV auf die Arbeit erspare ich mir. Mit dem mache ich eine ganze Stadtrundfahrt, bevor ich auf der Arbeit ankomme, da bin ich trotz meiner Gehbehinderung zu Fuß noch in weniger als der Hälfte der Fahrzeit dort. Leider fehlt mir gesundheitlich die Ausdauer dazu. - Interessant wäre, wie diese ganzen Zukunftsforscher sich selbst an ihre Visionen halten. Einer unserer größten Ökofreaks in unserer Stadt fährt einen amerikanischen Truck, Dieselverbrauch ca. 18 Liter auf 100 km, auch nicht die beste Schadstoffklasse.

Ein paar klitzekleine Aspekte

Schon mal vorneweg: Solange Fahrräder keiner Kennzeichnungspflicht unterliegen, braucht man noch nicht mal ansatzweise über die Sinnigkeit solcher Kopfgeburten namens Fahrradschnellstraßen nachdenken.

Lese ich solche Aussagen wie "und zusätzlich auf vielen Wegen einen inoffiziellen Vorrang für Fahrradfahrer gebe", kann ich nur eine mafiöse Vorstellung von Verkehrspolitik konstatieren.
E-Mobilität: Ja, sicher; da fallen mir solche Kleinigkeiten wie ökologisch und ohne Kinderarbeit geförderte 'seltene Erden' ein - mal abgesehen von der Frage nach der notwendigen Menge von elektrischem Strom...

Darüber hinaus: Wie korreliert die zunehmende Anzahl der Rollatorbenutzer mit der Heilsvorstellung der fahrradfahrenden jung-dynamischen Gesellschaft?

Wichtiger ist

Diejenigen, die sich ihren Kopf darüber zerbrechen, sollten sich überlegen, ob sie nicht einmal Ihre Rente selbst erwirtschaften und nicht auf Kosten der Steuerzahler ihren Lebensabend genießen. Das wäre ein Solidaritätsgedanke, den die Regierung im Rundfunkbeitrag einfordert und selbst negiert.

Die gesündeste Verkehrswende wäre,

die Neuwagenproduktion komplett einzustellen, und nur noch Ersatzteile und modernere und ökologischere Antriebstechniken zu entwickeln und zu bauen. Zum Beispiel spricht nichts dagegen, einen Oldtimer, den man 40 Jahre lang gefahren hat, später mit E-Motor, Wasserstoff-Verbrennungsmotor, solarbetriebenem Antrieb oder ganz anderem ... um- und nachzurüsten.

Dieses ewige Gejammer

Ein jeder von uns hat die Gelegenheit an der Wahlurne einen Politikwechsel zu wählen. So lange das nicht geschieht, ist jedes Jammern über die Zustände bei uns völlig Unsinnig. Das Volk, sprich der Wähler, will es so. Also soll er auch in Zukunft die Zeche bezahlen! Und er wird zahlen. Elektromobilität ist mit Sicherheit die Zukunft, aber genau so sicher ist, daß dieses nicht die Batterietechnik sein wird. Überspringen dieser Zwischenlösung wäre angesagt. Wasserstofftechnik z.B. Nichts tun und „immer weiter so“ wie die letzten, vom Wähler ja auch gewollten 16 Jahre, das wird in Zukunft bei uns millionen Arbeitsplätze vernichten. Die „anderen“ werden uns zeigen, wie man es macht. Fast auf allen „Zukunftsgebieten“ sind wir mittlerweile abgehängt, aber kaum eine merkt das. Noch nicht........

@ my walden

>>> Solange Auto fahren günstiger ist wie der ÖPNV ist diese Diskussion für die Katze ... <<<
.
Genau so ist es. Mich würde eine Busfahrt zur Arbeit und zurück 4 Euro kosten. Spritkosten nicht einmal 2.
Solange das so bleibt ist auch kein Wille in der Politik dazu erkennbar. Wie immer nur heiße Luft.

Dass Städte mit Autoverkehr

Dass Städte mit Autoverkehr verstopft sind, liegt nicht daran, weil es alle so toll finden, im Stau zu stehen und die Luft zu verpesten. Wir brauchen mehr Konzepte, diese Sorte erzwungene Mobilität zu vermeiden. Ich finde es auch problematisch, alle aufs Fahrrad kriegen zu wollen. Was ist mit denen, die das körperlich nicht können, und trotzdem am Leben teilnehmen wollen? Was ist mit dem Faktor Wetter, wenn jemand gezwungen ist, jeden Tag 50 km zu pendeln?

Wenn man eine Verkehrswende will,

....dann muss man die Parkmöglichkeiten für Autofahrer beschneiden.
Logische Konsequenz ist, wenn jemand nicht die Möglichkeit hat in einen gewissen Umkreis zum Ziel zu parken, wird diese Person entweder da nicht mehr hinfahren oder ein anderes Verkehrsmittel nutzen. Besonders in Großstädten ist das leicht zu realisieren.
Große Parkplätze vor der Stadt. In der Stadt selbst, weitestgehend Parkverbote. Bis auf für diejenigen wo es dringend erforderlich ist. Unterstützend wirkt dabei eine sehr teure Citymaut.
Der dann freigewordene Parkraum kann dann anderweitig genutzt werden. Bspw. für abschließbare Fahrradabstellboxen mit ggf. Ladeanschluss (vor allem in Städten mit sehr vielen Straßen mit vielen Steigungen wie Wuppertal, Stuttgart, usw.) für E-Bikes(Pedelecs!).
Für Unternehmen kann man drüber reden was im Einzelfall sinnvoll ist. In nicht wenigen Fällen kann ein Lasten-E-Bike ein Firmenwagen problemlos ersetzen. Natürlich nicht immer. Aber wohl doch viel mehr, als viele heute denken

Hier werden die falschen Prioritäten gesetzt

Das Problem ist gegenwärtig nicht der Verkehrsinfarkt oder die NOx Belastung. Das Problem ist das Deutschlands Wohlstand durch die heranrollende E-Mobilitätswelle in Gefahr gerät. Die Automobilindustrie ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Deutschland würde aber seine Technologieführerschaft verlieren, nein (Siehe Batterietechnik!) HAT sie bereits verloren! E-Autos abgesehen von Batterien kann man in jeder Garage zusammenschrauben. Auch das ganze globale Zuliefernetz von Daimler, BMW oder VW zB in Osteuropa oder Mexiko wäre bald hinfällig! Was das dann für etliche Millionen Arbeitnehmer bedeutet, mag man sich kaum auszumalen! Glauben Sie mir, „Dieselfahrverbote“ sind ein Luxusproblem in einem Land das seit 20 Jahren (!) einen ununterbrochenen Wirtschaftsaufschwung (auf Kosten der Nachbarn) erlebt. Es gibt bereits Anzeichen das damit aber bald Sense ist. Dann werden die Grünen wohl eher wieder über die 5% Hürde zittern müssen.

Verschläft Deutschland die Verkehrswende?

Ja !

Umbau

Leider wird bei dem ganzen Umbau auf das "moderne" Netz an der falschen Stelle angefangen. Solange ich in NRW schneller und günstiger mit dem Auto von einer Stadt in die andere gelange als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln brauche ich die Parkplätze nicht wegzunehmen. Als Pendler mit einer Strecke von über einer Stunde Fahrtzeit würde ich liebend gerne nicht mehr selber fahren. Nur dann brauche ich die doppelte Zeit und es kostet etwa das anderthalbfache. Wenn die Bahn den fährt. Wer aus der Region kommt wird wissen, dass die Verbindung Bonn - Köln seit Jahren eine einzige Katastrophe ist. Meine Idealvorstellung wäre ja immer noch selbst fahrende Elektrofahrzeuge die automatisch die beste Mitfahrgemeinschaft auf dem Weg bilden.

Natürlich verpennt Deutschland die Verkehrswende.

Die hat Deutschland längst verschlafen, vor lauter Bücklingen vor den Autoherstellern - aber auch, das darf ruhig erwähnt werden - auch aufgrund der Forderungen der Autofahrer nach größeren, stärkeren und sprithungrigeren Fahrzeugen für die “Freie Fahrt für Freie Bürger“.
Wenn ich beim täglichen Spazierweg erlebe, dass Leute 2 oder mehr km mit dem SUV anrauschen, um damit ein Dutzend Eier vom Eierhof heim zu kutschieren, kann ich beim besten Willen nicht die alleinige Schuld für schlechte Luft und Staus nur bei anderen suchen.

Tatsächlich...

... nimmt der motorisierte Verkehr unangemessen viel Raum ein und verusacht immense Kosten, die von derAllgemeinheit getragen werden.

Die Politik hat seit Jahrzehnten verschlafen, der Macht der Automobilindustrie entgegen zu steuern. Die wiederholten Drohungen betreffend Verlust von Arbeitsplätzen liefe ins Leere, wenn Ingenieurskunst und Wissenschaft sich in den vergangenen Jahrzehnten mit wirklich innovativen Entwicklungen zur Mobilität der Zukunft beschäftigt hätten.
Deutschland könnte heute Marktführer sein mit leistungsfähigen Konzepten für Schiene, Fahrrad, etc.

China machts vor

Wir machen jetzt nach.

In china gibt es schon seit langen eigene spuren fuehr fahrraeder und Ebikes. Jede strasse hat so eine und wo es die gibt werden sie auch benutz da man mit dem ebike wesentlich schneller (und fast kostenlos) durch die stadt kommt.

Ja es geht, wenn man nur will. Eine maut halte ich fuer schwachsinnig

Mopeds und Ebikes soll man ohne schein oder kennzeichen / registrierung bis 50 km/h fahren duerfen dann werden die wirtschaftlich und mit eigenen spuren werden sie zu dem besten verkehrsmittel fuer den stadtverkehr.

Aber naja, so weit denken unsere Behoerden ja nicht, also stell ich mich voll darauf ein das es absolut vermurkst wird.

Verkehrswende

Vor allem geht es um die Attraktivität und damit um die internationale Konkurrenzfähigkeit der Städte.

Was in Deutschland im Gegensatz zu etwa den Niederlanden:
Die Inszenierung eines nachhaltigen urbanen Verkehrs nicht als Selbstwert, obwohl aktive Mobilität sehr viele eigenständige Vorteile hat: bessere Gesundheit, höhere Produktivität, besseres kommunikatives Stadtklima, bessere (soziale) Integration durch Miteinander und erschwingliche Mobilität usw.

Dies alles wird in den Niederlanden betont.
In Deutschland scheint es Leuten wie Brachewr und vielen anderen darum jedoch nicht zu gehen:
Im Vordergrund ihrer Kommunikation steht immer als erstes: Der (heroische) Kampf gegen das Auto.

Was der Sache als solcher nicht nützt. Im Gegenteil.
Ist das nun Absicht oder Dummheit (Dummheit im Sinne von mangelnden politisch-kommunikativen Fähigkeiten)?

@anderer

Sie bringen es auf den Punkt, was der Grund ist.
Andere Länder sind da schon zukunftsfähiger als D. Gestern war ein Bericht über Elektromobilität in einem der Nordländer (meine Schweden?), da fahren PKWs schon sauber und geräuschlos auf Elektroschienen.
Scheuer macht doch wieder einen Volksberuhigungstermin mit der dt. Autolobby. Es wäre ja schon mal ein Anfang einen Verkehrsminister enzusetzen, der die Interessen der Bürger vertritt, die ihn schließlich bezhalen.
Unsere Regierung ist nur mit sich beschäftigt, sieht man ja heute wieder an der Meldung, dass D noch mehr Beamte braucht. Man kann über diese volksferne "Regierung" nur noch mit dem Kopf schütteln.

Man kann nur hoffen, das die Grünen nicht gewinnen

Das sind alles Spinnerreien aus Utopia. Gerade gestern war ein Bericht über Zalando Arbeiter in Erfurt, die bekommen 1300Netto und können selbst in der Weltstadt Erfurt nicht mehr leben. Die müssen raus aus Erfurt auf Land und haben jetzt aber je Wegstrecke 80km. Und wenn man jetzt die Statistik anschaut, hat die Pendelentfernung zur Arbeit massiv zugenommen. Diese Konzepte sind für wohlhabende Stadtbewohner, die in der Verwaltung arbeiten, gute Doppelverdiener sind, und möglichst ohne Kinder oder mit einem Kind. Wenn man diese Konzepte weiter massiv ohne Rücksicht weitertreibt, dann wird das die Gentrifizierung der Städte weiter vorantreiben. Wie das so endet kann man sich in den USA SAN Francisco anschauen und Cupertino, dort können sich selbst gut bezahlte IT Menschen von Apple,Faceb oder Google keine Officenahe Wohnung oder Häusschen leisten. Jetzt bezahlen die Firmen zwar Busse aber man verschwendet viel Lebenszeit und muss zig Stunden an und abreisen. Der Nahverkehr is überlastet

Deutschland schläft nicht ...

Deutschland schläft nicht. Wir sind ja schon dabei, E-Autos zu bauen. Und danach (!) sorgen wir für die Stromversorgung aus alternativen Energien, z. B. die Nord-Süd-Gleichstrom-Trasse. Wenn das geschafft ist, in einigen Jahren oder so (vielleicht ist dann auch BER fertig), dann bauen wir auch ein Netz von E-Tankstellen. Also: Erst die Autos, dann die Straßen, und dann die Tankstellen.

Ober müsste es nicht anders herum sein?

.. die Neuwahlen Haushoch gewinnen.
Vielleicht gibt es dann ja ein schlüssiges Gesamtkonzept und nicht nur Insellösungen, wie die berichteten.

Zurück auf die Bäume .. im Hambacher Forst wird schon geübt.

Verschläft Deutschland die Verkehrswende?
Wieviel Chaos-"Wenden" noch?
Tausend Mrd € wurden schon mit der sogenannten "Energiewende" in der Sonne verbrandt und im Winde verweht. Nichts gewonnen für Klima und Umwelt, im Gegenteil!
Vielleicht sieht das Thilo Sarrazin richtig
"Deutschland schafft sich ab:
Wie wir unser Land aufs Spiel setzen..

Wenn man sieht, wie der Abmahnverein DUH oder die Verbraucherzentralen seinseitig gegen deutsche Autobauer
agiert, dann ist das so. Das Schreiben des Kraftfahrtbundesamtes wird als Werbebrief verunglimpft. Da geht es nicht mehr die Sache Verkehr, Umwelt, Klima, das ist Ideologie zuj Nachteil Deutschlands.
Was ist mit den ausländischen Autobauern?
E ist längst nicht so toll wie das den Menschen gerne verkauft wird.

deutschland verschläft nicht die verkehrswende

im gegenteil. deutschland war immer ein vorbild von verkehrsregelungen, higtech, breite strassen wo autos und nahverker wie bus und strassen bahn immer ein gutes zusammensein hatten und ohne stau.
erst als die politiker sich massif in den verkehr eingemischt haben mit unsinniogen vorderungen wie elektroautos usw und als deutschland jetzt wo die grenzen offen sind und als transitland benutzt wird ist das caos gross, sehr gross sogar. bewusste irreführung von seiten berichterstattung und politik ist hier fast ein verbrechen aber der kollpas ist schon programiert und es nicht ein e-auto was das wunder ist im gegenteil.

So lange...

....die Technik der Elektrofahrzeuge noch nicht ausgereift ist und die Verbrennungsmotoren nicht 1:1 ersetzen kann, wird sich nichts, aber auch gar nichts ändern und sehe ich das Elektroauto z. B. auch für mich nicht als Alternative. Und mit 1:1 meine ich, dass ich mit dem Elektroauto auch von Aachen nach Berlin fahren können muss ohne zwischendurch stundenlang nachzuladen oder dass ich im Elektrobus im Winter nicht bibbern muss, weil mit eingeschalteter Heizung die Reichweite gleich um die Hälfte sinkt (beim Test in München so passiert). Das mit den Fahrradschnellwegen mag zwar im Norden und Osten der Republik, wo es schön flach ist, hinhauen. In den hügeligen bis bergigen Gebieten jedoch nicht, zumal nicht jeder körperlich in der Lage ist, längere Strecken auf dem Rad zurückzulegen.

Für mich sind Fahrradfahrer

Für mich sind Fahrradfahrer die rücksichtslosesten Verkehrsteilnehmer überhaupt! Sie fahren auf der Straße und auf dem Fußweg auch wenn ein Radweg vorhanden ist. Im Dunkeln ohne Licht und gern auch auf der falschen Straßenseite. Fahrradfahrer sind offenbar der Auffassung, dass ein Auto einen Bremsweg von unter einem Meter hat. Wie oft hab ich es miterlebt, dass Fahrradfahrer in der Fußgängerzone Fußgänger über den Haufen gefahren und sich noch beschwert haben, dass diese wohl keine Augen im Kopf hätten?! Wie der Artikel schon bemerkte sind Radschnellwege ein Problemfall. Ein Fahrradfahrer agiert wie ein Fußgänger - er nimmt immer der kürzesten Weg und benutzt daher auch keinen für ihn geschaffenen Fahrrad-Ringweg um die Innenstadt drumherum. Ebenso sinnfrei halte ich Schnellwege zwischen 2 Städten. Wer fährt 15-20km um von einem Stadtrand zum nächsten zu kommen? Ich bitte euch, innovative Verkehrskonzepte sehen anders aus!

Ohne jeden Zweifel......

gibt es sehr viele Punkte, bei denen an der Auto-Industrie pauschal Kritik notwendig ist. Ich bin aber dagegen, daß die Auto-Industrie pauschal fast für alles verantwortlich gemacht wird! Man sollte nicht vergessen, daß niemand die Bevölkerung gezwungen hat, auf die Karte der Auto-Industrie zu setzen! Und man sollte nicht vergessen, daß die Auto-Industrie entscheidend zum "Wirtschaftswunder" beigetragen hat! Man könnte die jetzige Situation fast mit Goethes "Faust" vergleichen! Der "Belzebub" der Industrie , dem man sich einmal verschrieben hat, fordert nun seinen Preis! Und ob sich der von den Grünen austricksen läßt, wie in einem bayerischen Volksstück der Tod bei einem Kartenspiel?

@um 11:24 von Links2 3 4: Nein...

das Privatauto sollte aus den (Groß-) Städten nahezu komplett verschwinden.
Alles andere ist nicht machbar. Sie weisen zurecht darauf hin, dass man wohl kaum die Infrastruktur für Lademöglichkeiten für die Masse von E-Autos in einer Stadt realisieren kann.
Daher statt Parkplätze lieber abschließbare Fahrradboxen mit Lademöglichkeit für E-Bikes, letzteres ist durchaus möglich, da die Akkus mit ca. 300-700wh einen wesentlich geringen Anspruch an Infrastruktur benötigen.

Vollkommen Planlos

Das Problem ist die Konzeptlosigkeit. Öffentliche Verkehrsmittel: Werdne niemals an den Wirkungsgrad des Individualverkehrs herankommen. Sämtliche Linien müssten ausnahmslos im 5 Minuten-Takt fahren um da ansatzweise heranzukommen. Bei Fahrrädern ist es ähnlich: Schonmal mit Anzug und Laptop auf dem Fahrrad zum Kundentermin gefahren - bei Regen? Wir müssen den Verkehr an der Wurzel einschränken! Wie schnell würde sich zB. der Pendelverkehr reduzieren, würde man den Arbeitgebern den Anfahrtsweg als Arbeitszeit aufdrücken?

Die Luft in den städten wird seit Jahren immer besser

der ÖPNV ist in den Ballungsgebieten an seine Grenzen gestoßen und kann erst inem Zeitfenster von Jahrzehnten entsprechend ausgebaut werden. Außerdem ist er z. B. in der Region Frankfurt viel zu teuer und es fallen zuviele S-Bahnen aus.

Wir gehen öfters in Darmstadt aus oder kaufen dort ein. Luftlinie ca. 15 km, aber mit ÖPNV über 80 Minuten und 2 x umsteigen.

Außerdem hat die Politk großens Vertrauen verspielt. Mein Diesel hatte beim Kauf eine Zulassung und die soll jetzt nichts mehr Wert sein? Zwischen Umtauschprämie und Wert klafft eine Lücke von 20.000 €. Wenn ich mir jetzt was Neues kaufe, was wird in 5 Jahren sein? Wieder 20.000 € minus?

11:12 von andererseits

"Wenn die Politik sich eher zum Büttel der Automobilindustrie macht und wir unfähigen csu-Lobbyministern das Ruder im Verkehrsministerium überlassen, muss man sich über diese Entwicklungen nicht wirklich wundern."

Das ist richtig, erklärt aber nicht, warum die SPD-geführte LH München seit 30 Jahren über die Radlhauptstadt Deutschlands schwadroniert um kein grundlegendes Konzept auszuarbeiten, welches diesem Anspruch auch nur ganz, ganz entfernt genügen zu könnte. Weiße Striche auf die Fahrbahnen zu malen schafft eher Kurzparkflächen für Kraftfahrzeuge und ersetzt wahrlich keine Strategie zur Verkehrswende.

Verkehrswende

Ja, die sollte kommen ! Es ist aber doch völlig falsch anzunehmen , dass die Vorstellung "Radschnellwege statt Verkehrsstau" greifen könnte ! Immer mehr ,in den letzten Jahrzehnten , konnte man feststellen ,dass die Zeiten " dort zu arbeiten wo man wohnt " lange dahin sind. Die Leute nehmen immer längere Strecken in Kauf um zu arbeiten. Wer glaubt denn daran,dass die Leute längere Radschnellwege brauchen um den Arbeitsplatz erreichen zu können ? Das ist fern jeglicher Realität !

11:04 von my walden

>>Solange Auto fahren günstiger ist wie der ÖPNV ist diese Diskussion für die Katze, die Politik will und braucht die Autofahrer man denke nur mal an die Steuereinnahmen beim tanken.<<

Die logische Folge ist:
Autofahren soviel teurer zu machen, dass der ÖPNV sich lohnt!
Aber ich bezweifle, dass das sehr viele Autofahrer veranlassen wird, ÖPNV zu fahren. Bei genauer Betrachtung ist nämlich bereits jetzt Autofahren erheblich teuerer als ein ÖPNV-Ticket. Aber Alle, die sonst so genau rechnen, blenden einen Großteil der Kosten des Autofahrens (Fixkosten: Steuer, Versicherung, Wertverlust, Finanzierungkosten, Garage etc.) einfach aus.
Wenn man bemi Autofahren nur den Sprit rechnet, dann ist natürlich der ÖPNV teurer - aber der Ölpreis steigt und ich höre schon jetzt wieder das Gejammere ...

Grosse Städte ...

große Städte bedeuten Massenmenschhhaltung, und das erfordert schlicht und einfach eine angepasste Regulierung.

Nämlich: totaler Verbot von KFZ innerhalb der Städte, auch für die Bewohner der Großstädte.

Dafür kostenloser öffentlicher Nahverkehr rund um die Uhr, keine Haltestelle weiter als 1000m von der nächsten entfernt.
Verbot von Parkplätzen (Parkhäuser) in den Großstädten,
dafür kostenlose Großparkplätze vor den Städten mit Anschluss am kostenlosen Nahverkehr oben.

Keine Ausnahmen für Lieferanten, Paketdienste oder Handwerker,
denen dafür günstige Grundstücke anbieten für die Logistikdienste zum Umladen von Gütern auf elektrisch betriebene langsame Kleintransporter.

Auf allen innerstädtischen Straßen haben Fußgänger, Kinder und muskelbetriebene Fahrzeuge ausnahmslos Vorfahrt. Höchstgeschwindigkeit für alle bei ca. 15km/h oder was spielende Kinder einschätzen können.
Damit kann man billig anfangen, die StVO gibt das her.

So werden Städte wieder für Menschen lebenswert

ich denke, nicht direkt verschlafen

aber sie wird sie wie die energiewende auch wieder voll vor die wand fahren!

Das Blöde an der Situation...

...ist, dass man nicht weiß, wohin die Politik geht. Die Verbraucher geben viel Geld aus (für ein Elektroauto, für einen Diesel mit umfangreicher Abgasreinigung...) und wissen nicht, ob sie 5 oder 10 Jahre später in eine Sackgasse investiert haben. Wir brauchen endlich eine verlässlich Planung - das wird allerdings massiv verhindert. Michael Streibel

Die Tilelfrage ist eindeutig mit "JA" zu

beantworten.
Wie das Kaninchen vor der Schlange sitzend wird eine endlich zügig voranzubringende große Veränderung verhindert.
Immer mit dem Hinweis auf die Arbeitsplätze, die dann gefärdet sind.
Aber die Arbeitsplätze werden durch die Stagnation selbst gefährdet.
Wenn die Innovationen aus dem Ausland zu uns hineinschwappen, und das wird sehr sicher kommen, unsere Industrie hier dann abgehängt wird, dann sind die Arbeitsplätze auch weg.
Viele Möglichkeiten werden einfach verschlafen, unternehmerische Verantwortung im Sinne von einer positiven Weitereintwicklung nicht wahrgenommen.
Es geht nur vorran, wenn immer wieder Veränderungen aktiv mitgestaltet werden!
Neue ÖVPN Konzepte, neue Antriebsarten, neue Kraftstoffgewinnungsarten (Power to Fuel z.B.), alles wird bislang nicht wirklich wahrgenommen.
So ist die Zukunft verbaut!

Dann macht erstmal

unsere Berge flach, schafft den Winter (und vielleicht auch gleich den Regen) ab, und baut den ÖPNV auf dem Land aus.

Wie ist das eigentlich mit dem Personen-Fernverkehr ohne Auto? Werden da längst stillgelegte Bahnlinien reaktiviert und das Fernstreckennetz ausgebaut, oder bleiben die, die nicht neben einem ICE-Bahnhof wohnen, außen vor?

Und was ist mit dem Güterverkehr, der einen immer größeren Anteil hat? Wird der endlich auf die Schiene verlegt, wie es vor 50 Jahren schon mal angedacht wurde?

Elektro-Busse

Ich fände in der Stadt Elektro-Busse super und das Ganze auch noch über eine "freie" Fahrt, also ohne Fahrschein....... damit würden wir ganz sicher Autofahrer für den öffentlichen Verkehr gewinnen

wir geben Geld für so viele (unwichtige) Dinge in der Politik aus, hier wäre es mal eine sinnvolle Ausgabe

Auto teuer als ÖPNV

Leider muss ich ihnen widersprechen. Die Rechnung ob Auto oder Bahn teuer ist musste ich mir vorher sehr genau stellen. Da ich mich für LPG entschieden habe, komme ich mit Steuern, Abschreibung über 10 Jahren, Sprit und Inspektionen (ich habe kein teures Auto) deutlich günstiger als wenn ich die ganze Zeit eine Monatskarte über die Entfernung nehmen würde. Man braucht halt kein großes Kfz oder Spritschleuder.

@ sosprach, 11:09

Lieber sosprach. Sie sagen: "...die Politik haette mehr Druck machen muessen und die Automobilindustrie zu ihrem "Glueck" zwingen."
Was meinen sie damit? Volkswagen hat uns schon vor 20 Jahren die Möglichkeit gegeben, PKWs mit knapp 3L/100km zu fahren. Und seit etwa 5 Jahren fährt man einen modernen VW mit 2.5-3kg Erdgas pro 100km. Fakt ist, dass sich fast alle Verbraucher - Sie hoffentlich nicht - gegen solche modernen PKW entschieden haben, und lieber die Umwelt belasten. Was soll denn die Industrie ihrer Meinung nach noch tun?

In Oslo fährt jedes 3. Auto elektrisch- und MAUT-befreit.

Das ginge auch in deutschen Städten. Aber wie von anderen Usern bereits angemerkt, dies ist eine Frage des politischen Willens, und den sucht man zumeist leider vergeblich.

re mischpoke west

". Mich würde eine Busfahrt zur Arbeit und zurück 4 Euro kosten. Spritkosten nicht einmal 2."

Die Betriebskosten eines PKW sind gleich Spritkosten?

Da würden sie sich aber wundern, wenn die Ihnen mal korrekt ausgerechnet werden.

Alles eine Frage des Geldes...

Politik ist Lobbyarbeit, aber nicht unbedingt die der Wähler, da muss sich erst mal was ändern.
E-Autos sind derzeit auch nicht unbedingt die Zukunft, weshalb die Autoindustrie sich da noch schwer tut und nicht atok umsteigen möchte.
Es fehlt zudem noch an den richtigen Akkus, weshalb ich sogar für eine HHO- Antrieb-Technologie bin, wird aber wegen mangelnder Gewinn-Maximierung verhindert...
Fahrrad bringt keine Steuer ein, alternativ sind die E-Roller, welche auch Mit Wasserstoffantrieb gibt...
Alternativen gib es genug, Mann muss nur wollen und da liegt das Problem.
Habe meinen Diesel kurzer Hand nach Afrika verkauft. wo gibt es den so was zahlte über 1000€ Steuern und Versicherung im Jahr und darf nicht einmal wegen fehlender Umweltplakette vor der eigenen Haustür fahren?
Jetzt fahre ich gezwungenermaßen Fahrrad... Leider nur auf aufgemalten Radwegen, weil die ausgebauten als Parkfläche dient
Bin mal gespannt wann Fahrzeuge reglementiert werden, weil einfach zu viele unterwegs sind

Vor allem, der ÖPNV und die Bahn ist jetzt schon überlastet

Meine Bekannte wohnt in Köln und muss zur Berufsschule nach Bonn. Mit dem ÖpNv ist das eine halbe Weltreise und dermassen unzuverlässig, das sie schon mehrmals ihre Schule verpasst hat. Eigentlich braucht sie ein Auto, aber das in Köln ist ja dann weider quatsch, weil sie ein Wohnheim direkt neben der Arbeit hat. Und dann schaffen wir lustigerweise unsere Autos ab.
Völlig irre die Träumer. In Stuttgart auch z.B. da ist mein Cousin Busfahrer, da ist der ÖPNV völlig überlastet, da geht gar nicht mehr.

Was für eine Frage,

.... Deutschland verschläft auf fast allen Gebieten die Zukunft, Deutschland hat den Zug verpasst, kein Wunder - die Deutsche Bahn verpasst ja auch ihre Anschlüsse.... Auf welchen Plätzen ist Deutschland im Weltmaßstab inzwischen zu finden? Man muss doch einfach ehrlich zugeben, die Bundesregierungen seit Herrn Kohl haben Deutschland immer mehr kaputt gewirtschaftet.

Deutschland und die Verkehrswende

"Elektrobusse statt Dieselfahrzeuge, Fahrradschnellwege statt Verkehrsstau - so stellen sich Forscher die Zukunft auf den Straßen vor. "
Ja, so muss die Zukunft des städtischen Verkehrs aussehen. Man muss ja schließlich nicht für jeden kleinen Einkauf den SUV benutzen. Dafür werden sie sicher auch nicht hergestellt, obwohl die Autohersteller daran viel verdienen. Davon müssen aber auch alle Menschen erst überzeugt werden, auch diejenigen, die sich ein großes Auto leisten können.

"beamen"

fehlt noch in der Aufzählung der zukünftigen Verkehrsmittel. Und um den Individualverkehr einzudämmen, gibt es nur ein wirksames Mittel: so verteuern, bis es sich kein normal verdienender Bürger mehr leisten kann.
Wollen wir das ?

@my walden - Kostenloser ÖPNV

Sie haben absolut Recht

Wo wandern denn die nicht zweckgebundenen Milliarden
aus KFZ-Mineralöl-Mwst Steuer hin !

In die jährlich erhöhten Diäten & Pensionen ?

Interessant, hier im Forum zu lesen ...

... wie die deutsche Autofahrerseele hochkocht, wenn es um eine (ein wenig) vernünftigere Mobilitätspolitik geht. Ein Leben ohne Auto kann man sich überhaupt nicht vorstellen. Ja, bei jeder, auch noch so kleinen Einschränkung werden die absurdesten Folgen an die Wand gemalt und die wüstesten Beschimpfungen herausgeholt.

Dabei ist jedem, der sich mit der Entwicklung der Mobilitä in Deutschland beschäftigt, schon lange klar, dass es auf den alten Spuren so nicht mehr lange weitergeht.
Wir stehen in langen Staus, NACHDEM in Deutschland in den letzten 60 Jahren da Straßennetz massiv ausgebaut wurde!
3 bis 4.000 Unfalltote werden als 'Schiksal' hingenommen, von den Schwerverletzten, die für den Rest ihres Lebens behindert sind, ganz zu schweigen.
Der Energieverbrauch und die Ressourcenverschwendung im Sektor Verkehr ist enorm und die Autos, indsbesondere die Größe (SUV) die viele meionen unbedingt zu brauchen, sind eine gigantische volkswirtschaftliche Verschwendung.

@12:07 von kurtimwald

So werden Städte wieder für Menschen lebenswert

Ausgenommen für alte und behinderte Menschen, die weder mit dem Fahrrad unterwegs sein können noch 1000m bis zur nächsten Haltestelle laufen können, und für alle, die ihren Wocheneinkauf samt mehrer Kisten Getränke (natürlich Glaspfandflaschen) nach Hause transportieren müssen. Und alle, die außerhalb der Stadt arbeiten, können ja neben ihrer Firma die Woche über zelten.

Aber macht ruhig. Ich bin allerdings nicht bereit, als Nicht-Großstädter den großstädtischen kostenlosen Nahverkehr zu finanzieren, das muß dann über städtische Einnahmen (Grundsteuer?) geregelt werden.

@11:04 von my walden

Solange Auto fahren günstiger ist wie der ÖPNV

Ich komme mit dem Auto nicht unbedingt günstiger irgendwohin. Aber dafür 4-5 mal schneller als mit dem ÖPNV. Und das zu jeder Zeit, nicht nur einmal pro zwei Stunden.

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Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Das Problem mit der Komfort-Zone – wie so oft.

Ist "verschlafen" wirklich der richtige Ausdruck für das was bei uns in Deutschland passiert?

Je nachdem wohin man blickt, müsste das eigentlich anders heißen.

Unsere Automobil-Industrie stellt schlicht den Profit vor alle anderen Interessen und vor das Gemeinwohl, und scheut selbst vor Erpressung nicht zurück, wenn irgendjemand (vielleicht die Politik? Oder die Gerichtsbarkeit?) sie in die Schranken weisen will. Anders kann man das nicht nennen, was unsere Konzerne treiben. Konzepte für sparsame Fahrzeuge liegen z.T. 20 Jahre in den Schubladen, gebaut werden statt dessen SUVs. Vom Betrug mit Messwerten will ich hier nicht nochmal anfangen. Dann zu "argumentieren", man wäre nicht wettbewerbsfähig und es würde zwangsweise Arbeitsplätze kosten, wenn man fair und korrekt produzieren und zeitgemäße Produkte entwickeln, ist eine Frechheit.

Unsere Politik - schläft sie? Nein, sie stellt eigenen Machterhalt über das Gemeinwohl. Zumindest tun das diejenigen, die an der Macht sind ...

12:00 von Kay 523

"Für mich sind Fahrradfahrer die rücksichtslosesten Verkehrsteilnehmer überhaupt!"

Sie müssen gar nicht weit verreisen um eine bildende Erfahrung zu machen. Wenn Sie sich einfach mal auf ein Fahrrad setzen und durch Ihre Stadt fahren in der Sie diese rücksichtslosen Radfahrer genervt haben. Sie werden feststellen, Autofahrer und Fußgänger sind nicht weniger die rücksichtslosesten Verkehrsteilnehmer überhaupt wie die Radler. Jeder versucht sich nach seinen Möglichkeiten und mit seinen Mitteln in den vorgefundenen Gegebenheiten bestmöglich durchzusetzen.

Genau darum geht es. Konzepte zu entwickeln, langfristig die Verkehrssituation für alle zu entschärfen, die Schwerpunkte zu verschieben und künftig bessere Wohn/Lebenssituationen zu schaffen.

"Wer fährt 15-20km um von einem Stadtrand zum nächsten zu kommen?"

Noch viel lieber auf einem vom übrigen Verkehr separierten Radweg. Man geht sich aus dem Wege, nervt und gefährdet sich nicht.

Vielleicht finden Sie dann auch Gefallen daran.

@11:49 von Alice M.

Mopeds und Ebikes soll man ohne schein oder kennzeichen / registrierung bis 50 km/h fahren duerfen

Dann werden die Verkehrstotenzahlen aber sprunghaft in die Höhe gehen, ebenso die Privathaftpflichtversicherungsprämien, wenn diese Fahrzeuge nicht gesondert versichert werden sollen (kein Kennzeichen).

Zukunftsfähigkeit

Immer wieder wird palavert, dass D. zukunftssicher sein soll. Angst wird geschürt dass wir abgehängt werden. Paradoxerweise aber ist alles vergessen, wenn die Lobby stark genug. Umweltrepublik Deutschland?

Das Problem mit der Komfort-Zone – und wir?

... und wenn man die Profitgier unserer Konzerne und den verantwortungsvergessenen Willen zum Machterhalt unserer politischen Spitze geißelt, dann muss man letztendlich auch fragen:

Und was ist mit uns?

Wer wählt denn Leute, die sich nur um die eigene Macht kümmern und uns deshalb vorgaukeln, man könne ruhig so weitermachen?
Wer wählt denn Leute, die die Industrie machen lassen, was sie will, auch wenn es die Grenze zur Straftat längst überschreitet.
Wer kauft denn lieber ein "etwas größeres Auto", obwohl es kleiner – oder ohne – vielleicht auch ging?
Wer schimpft und mault denn über die Luftqualität in der Großstadt, und wählt immer noch CDU/CSU?
Wer nimmt denn unsere Städteplanung einfach so hin, die z.T. aus den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts stammt und "mit dem Auto vor die Ladentür fahren können" als oberstes Ziel hatte?

Das sind doch wir selbst!
Wir sollten aufhören, die Verantwortung für unsere Misere Politik und Wirtschaft zuzuschieben – und besser bei uns anfangen.

13:50 von magsus

>>In Oslo fährt jedes 3. Auto elektrisch- und MAUT-befreit.

Das ginge auch in deutschen Städten. Aber wie von anderen Usern bereits angemerkt, dies ist eine Frage des politischen Willens, und den sucht man zumeist leider vergeblich.<<

Und was bringt uns das?
- die Unfalltoten und-verletzen bleiben gleich
- die Landschaftszerschneidung durch Straßen bleibt gleich
- die Flächenversiegelung bleibt gleich
- die Verödung der Innenstädte durch parkende Autos bleibt gleich
- Verkehrstaus bleiben gleich

Eine Verkehrswende muss viel mehr umfassen, als nur die Antriebsart der - ansonsten immer gleichen - Autos.

Einfach geht anders...

Es ist einfach deprimierend, wieviele Kommentatoren das individuelle Recht das eigene Auto immer und überall zu nutzen, höher einschätzen, als gemeinsame Konzepte ...

Wenn Autos nicht in Großstädten die Fahrwege blockieren würden, würden gemeinschaftliche Verkehrsmittel schneller und besser durchkommen.

Gegen indifferent Zubringernutzung spricht doch nichts ...

Verkehr

ist die hässliche Schwester der Mobilität.

Jeder will mobil sein. Mobilität gilt als Grundbedürfnis der Manschen.
Keiner will Verkehr. Verkehr ist laut, lästig, schädlich.
Mobilität ist baer ohne Verkehr nicht denkbar.

Also gilt es, die Mobilitätswünsche und -bedürfnisse möglichst so zu befriedigen, dass die Belastungen aus dem damit verbundenen Verkehr möglichst gering sind.
Hierfür aber ist das Auto und insbesondere unser derzeitiger Umgang mit Autos denkbar ungeeignet.
Andere Verkehrsmittel sind wesentlich menschen- und umweltfreundlicher: zu Fuß gehen, Rad fahren, aber auch die Bündelung (Bahn, Bus).
Der weit überwiegende Teil der öffentlichen Mittel, die für Verkehr ausgegeben wird, fließt in den Straßenbau.

Schuld sind auch befristete Jobs und Wohnungsnot

Ich bin in der selten glücklichen Lage, mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren zu können.

Wenn die Firma weiter weg wäre müsste ich pendeln. Ich kann nicht einfach mit der ganzen Familie für ein paar Monate umziehen. Umzüge sind nicht nur teuer, sondern für meine Kinder wegen der Schule schädlich.

Ich musste das Gymnasium und damit meine ganze geplante Karriere abbrechen, weil ich wegen zahlreiche Schulwechseln den Anschluss verpasste. Das tue ich meinen Kindern nicht an!

Nächstes Problem ist die Wohnungsnot. Es ist derzeit praktisch unmöglich, für eine 4-Köpfige Familie eine angemessene und bezahlbare Wohnung in der Nähe zur Arbeit zu bekommen. Wenn ich meine jetzige Wohnung verlasse, riskiere ich die Obdachlosigkeit.

Öffentliche Verkehrsmittel sind selbst mitten im Ruhrgebiet keine ernsthafte Alternative zum Auto. Ich bin 4 Jahre zwischen Düsseldorf und Bochum gependelt. Es fallen zu viele Züge aus.

Realistisch?

Eine Siedlung in Köln: 1500 Menschen leben hier - aber es fährt kein einziges Auto. Nur am Rand der Siedlung, mitten im Stadtteil Nippes, gibt es kleine Parkhäuser für diejenigen, die noch ein Auto besitzen. Abgesehen davon gilt aber für alle: autofrei leben.

Das beschreibt die privilegierte Situation mitten in einer Großstadt.
Diese Gedankenspielereien und unrealistischen Utopien sollten doch besser in den Diskussionsforen der Universitäten behandelt werden.

Was ist aber die Realität für Millionen von Arbeitnehmern? Täglich 50 - 100 Km oder mehr zurücklegen zu müssen, weil erschwinglicher Wohnraum in der Nähe des Arbeitsplatzes nicht vorhanden ist!

Das ist die Realität der überwältigenden Mehrzahl der Arbeitnehmer!

Ich frage mich ..

Warum müssen denn überhaupt Autos in unseren Städten fahren?

Warum müssen denn überhaupt Inlandsflüge stattfinden?

Warum muss Flugkerosin nicht versteuert werden?

(oK, Flugzeuge fliegen nicht in Städten - verbrauchen aber viel Sauerstoff und versauen ganz global unsere Atemluft)

Alles Punkte, mit denen 'die Grünen' damals, in den 80ger Jahren angefangen haben. Was ist aus diesen Ansätzen geworden?

Am 08. November 2018 um 14:13 von riewekooche

"Ich komme mit dem Auto nicht unbedingt günstiger irgendwohin. Aber dafür 4-5 mal schneller als mit dem ÖPNV. Und das zu jeder Zeit, nicht nur einmal pro zwei Stunden."

Es gibt noch extremere Situationen: Wenn ich einen Ort erreichen muss, der mit dem Auto in 20 Minuten zu erreichen ist, brauche ich dafür mit dem ÖPNV 10 Stunden! Das kann sich kein Mensch leisten. Die meisten Kommentatoren scheinen in der Großstadt mit ausreichenden öffentlichen Verkehrsmitteln zu leben.
Um auf einen anderen Kommentar bezüglich Oslo zu sprechen zu kommen: In Norwegen kommt der Strom zu 99 Prozent aus Wasserkraft, hier hat man Probleme, wenn man sein Wasserkraftwerk ertüchtigen will. Vor allem die hochgelobten Grünen scheinen auf einem anderen Planeten zu leben.

"Verschläft Deutschland die Verkehrswende?"

Leider nicht nur, aber auch. Einfach nur traurig.

Dreamer

Ein Bericht aus der Abteilung "Dreamer".

So sieht die Realität aus:

Hauptbahnhof Berlin 2.11.2018
Überfüllter ICE: Bahn ruft Bundespolizei

Weil auf dem Weg nach München ein ganzer Zugteil fehlte, führte das zu Enge und chaotischen Zuständen.

Alle aufs Rad?

Ich sehe mich schon als alternde Schuldirektorin bei strömendem Regen die 25 Kilometer in die Innenstadt bewältigen, die schwere Schultasche auf dem Gepäckträger. Werde mich dann in der Turnhallendusche vom Schweiß befreien und mich umziehen, wenn die Sportlehrer mich lassen.
Leute, nicht alle Arbeitnehmer sind jung und sportlich! Das Fahrrad ist toll für die Jungen, aber für Arbeitnehmer mit Gelenkproblemen kann nur das E-Mobil die Zukunft sein. Hier hat Deutschland verschlafen, die Infrastruktur zu schaffen. In ganz Berlin-Zehlendorf gibt es keine einzige Zapfsäule.

Energiewende, Umdenken fehlt schon beim Staat

Wir hatten hier letztens eine Ortsversammlung, in der die Sanierung der Durchgangsstraße vom Landesamt für Mobilität RLP vorgestellt wurde. Auf die Frage, warum nicht gleich Spuren für Fahrradfahrer mit vorgesehen werden (immerhin propagiert das Land den Ausbau von Rad(schnell)wegen, gab es nur Schulterzucken beim LBM. Es ging nur darum, möglichst schnell den (motorisierten) Verkehr durch den Ort zu bekommen. Es gab keine neuen Ideen, Konzepte oder anderes zukunftsweisendes. Wenn der Staat sich nicht nur selbst die dicksten Autos leistet, sondern nicht einmal in der Lage ist aus der 50er Jahre Denke sich zu lösen für neue Planungen, dann bleibt das hier alles nur ein Lippenbekenntnis.

@ Wolebenwirdenn um 16:16

Richtig, es gibt bereits eBikes die flitzen mit 40 an einem vorbei da muss man fast nicht treten dabei.

Ich glaube, es geht nur um Bequemlichkeit und "Wollen". Bin seit 4 Monaten aufs Rad umgestiegen (10km ein Weg). Nach einer kurzen konditionellen Gewöhnungsphase will ich jetzt nix anderes mehr. Ich genieße es.

Auf den Straßen nimmt der Verkehr gefühlt exponenziell zu. Wir müssen kreativ und leidensfähig bei den Lösungen sein, nicht bei der Problemfindung und dem Aushalten unaushaltbarer Zustände.

Ohne Auto aufgeschmissen

Hat mal jemand versucht, Heiligabend oder Silvester nachts mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu kommen? Abgesehen davon, dass man sich heutzutage gar nicht mehr traut, allein um diese Zeit unterwegs zu sein. Der Taxi-Ruf ist stundenlang besetzt, Vorbestellungen werden gar nicht erst angenommen.
Ich würde z.B. Heiligabend gern mit einer einsamen Bekannten (der Ehemann ist kürzlich verstorben) verbringen.
Das Problem ist, dass ich nicht sicher nach Hause fahren kann und einige Buslinien schon ab 22:00 Uhr nicht mehr fahren.
Hamburg 2018

Eine Gegenmeinung:

Was mich an der ganzen Thematik tröstet, ist, daß die Realität ganz anders aussieht: Es wird weiter mit dem Auto gefahren; die Leute lassen sich das nicht nehmen.

Irgendwann werden dann auch die Dogmatiker einsehen, daß der Rückbau der Infrastruktur zu endlosen Staus und viel parkplatzsuchendem Verkehr geführt hat - und damit zu weniger lebenswerten Städten; das Gegenteil von dem, was man eigentlich beabsichtigt hat.

Vergleicht man die Programme, gibt es nur eine Partei, die die "Verkehrswende" in meinen Augen richtig versteht: Nämlich in einer Umkehr des fortschreitenden Rückbaus der Verkehrswege. Diese Partei spricht sich für die Stärkung des Individualverkehrs und den verstärkten Ausbau von Straßen und Parkplätzen aus.

Welche das ist, dürfte klar sein, auch wenn ihre Position in Artikeln wie diesem leider nicht erwähnt wird...

Alle aus Rad!

Ich habe Gelenkprobleme und fahre täglich auch bei Regen mit dem Rad zur Arbeit. Es verbessert meine Gesundheit und ich bin nicht nassgeschwitzt. Wäre die Entfernung größer, würde ich mir ein E-Bike kaufen. Wenn man den Umstieg geschafft hat, kommt man entspannter an und es macht fast süchtig.
Mit dem Auto pendeln vergrößert die Chance auf einen Herzinfarkt, hat gestern der WDR gemeldet und zwar eklatant. Mit dem Fahrrad sinkt das Risiko.

@püppie

Na, dann „flitzen“ Sie mal mit über 60 mit dem E-Bike über die Leipziger Straße in Berlin. Nein danke, ich möchte meinen Ruhestand noch erleben.

@11:24 von nie wieder spd

"Man kann nur beten, dass die Grünen die Neuwahlen Haushoch gewinnen.
Vielleicht gibt es dann ja ein schlüssiges Gesamtkonzept und nicht nur Insellösungen, wie die berichteten."

An wen richten Sie denn Ihre Gebete? Hamburg scheint da in einer Art Funkloch zu liegen. Hier ist man Meister der "Insellösungen". Es dauert hier hauch länger als ein ganzes Jahr, einen Fahrradweg in einer einzigen Straße neu zu gestalten. (z.B. Stresemannallee in Lokstedt)

@16:16 von Wolebenwirdenn

Eigentlich sollten Sie als (zukünftige?) Schuldirektorin wissen dass es Fahrräder auch mit E-Antrieb gibt. Mit denen ist eine wirklich schwere (Schul-)Tasche leicht zu transportieren. Radeln mit einem E-Bike(Pedelec) nun wirklich nicht schweißtreibend und ist sehr gelenkschonend.
Es gibt auch behindertengerechte E-Bike-Modelle (falls es wirklich nicht geht, kann man Ausnahmen schaffen). Und sportlich muss man auch dafür absolut nicht sein.
In einer Großstadt ist man mindestens genauso schnell wie mit einem Auto. Meist gar viel schneller!
Wetter? Es gibt wirklich gute Kleidung. Muss man sich wohl überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre neben einem Lehrerzimmer auch zwei oder mehr Umkleideräume mit Spinden zur Verfügung zu stellen. Vielleicht sogar mit Duschen! In einem Verkehrskonzept würde ich dass neben Abstellmöglichkeiten für (E-)Fahrräder für alle Arbeitgeber ab einer bestimmten Größe verpflichtend machen.

@Kay523

Für mich sind Fahrradfahrer die rücksichtslosesten Verkehrsteilnehmer überhaupt!
So? Interessant... Wie viele Verkehrstote verursachen Radfahrer? Wie viele Kfz-Führer?
Unbestreitbar gibt es auch unter Radfahrer viele Idioten (in etwa der gleiche Anteil wie unter Autofahrer und jeder anderen Gruppierung). Aber das Gefährdungspotenzial ist mit einem Fahrrad doch erheblich geringer als mit einem Auto oder LKW!
Zum Thema Radwege:
Selbst "benutzungspflichtige" Fahrradwege sind leider oft unbefahrbar. Besonders im Herbst und Winter sind diese nicht geräumt. Oft kann man auch von der Straße aus vom Auto nicht erkennen, wie schlecht der Fahrbahnbelag eines Radweges wirklich ist. Wenn dem so ist, braucht man selbst Radwege wo eine Benutzungspflicht mit den blauen Verkehrschild angeordnet ist, nicht nutzen.
Also bitte denken Sie nochmal darüber nach.
Btw.: Auf meinen Arbeitsweg, 12km eine Strecke, parken durchschnittlich 12 Autos unrechtmäßig auf den Radwegen...

Rauf auf´s Fahrrad!

Wir müssen uns endlich lösen von der Vorstellung, die Welt gehe zugrunde, wenn man uns unsere Klimanalagen, Massagesitze oder Entertainmentsysteme auf vier Rädern nimmt!
Die Welt geht vielmehr zugrunde, wenn wir weiter alle SUV fahren und mit dem Cayenne die Kinder zur Schule bringen. Auch E-Autos sind derzeit keine bessere Alternative, da der Strom durch umweltschädigende Verfahren gewonnen wird...
Ich selbst bin seit frühester Kindheit Autofan durch und durch, besitze derzeit 7 Autos, aber fahre dennoch jeden Tag rund 30-35 km mit dem Rad -und habe auch noch Spaß dabei! Ich bin mit Sicherheit deutlich fitter, als die meisten meiner Altergenossen und spare dabei auch noch eine Menge Geld... Man darf halt nicht immer so ein Weichei sein! Und selbst für die wird z.Z. in Norwegen ein vierrädriges Pedelec mit Karosserie für rund 6000€ entwickelt -hab schon eins vorbestellt, denn im Winter bin ich auch manchmal ein Weichei ;) !

16:16 von Wolebenwirdenn

"Alle aufs Rad? Ich sehe mich schon als alternde Schuldirektorin ..... mit Gelenkproblemen kann nur das E-Mobil die Zukunft sein. Hier hat Deutschland verschlafen, die Infrastruktur zu schaffen. In ganz Berlin-Zehlendorf gibt es keine einzige Zapfsäule."

Ganz entgegen meinen sonstigen Empfehlungen würde ich speziell Ihnen auch nicht zum Radfahren raten. Wegen der fehlenden Zapfsäulen tanken die E-Biker behelfsmäßig ihre Akkus an ganz gewöhnlichen Steckdosen, da muß man schon etwas flexibel sein um die verschlafene Infrastruktur zu überlisten.

Für Sie scheint mir ein überdachtes, 4-rädriges E-Mobil die bessere Wahl zu sein, da lohnt sich dann das Zapfsäulensuchen in Zehlendorf, Ihre Tasche bleibt trocken und Ihre Gelenke schonen sich.

Aber, woimmerwirlebenwollen, bitte vorsichtig und rücksichtsvoll mit den anderen Verkehrsteilnehmern. Allzeit gute Fahrt und nix für ungut.

@ 15:35 von TW65974

Es ist einfach deprimierend, wieviele Kommentatoren das individuelle Recht das eigene Auto immer und überall zu nutzen, höher einschätzen, als gemeinsame Konzepte ...

Es ist deprimierend, wie Menschen, die offensichtlich außer Großstadt keine andere Form des Zusammenlebens kennen, meinen, allen anderen ihre Weltsicht aufzwingen zu müssen.

Über 75% der Bevölkerung der Bundesrepublik leben nicht! in Großstädten oder Metropolregionen.

Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Argumentation auch diese Menschen.

Strom für den Verkehr und anderes

Der Strommerbedarf für die komplette Umstellung des Straßenverkehrs beträgt 15%. Ist längst berechnet. Wo da die ungeheuren Mengen AKWs nötig sein sollen weiß wohl keiner.
Die Radwegbenutzungspflicht gilt nur noch auf wenigen Srecken. Wer hier schimpft ist schlicht nicht auf dem Stand der Rechtslage.
Beim Wasserstoffbetrieb von Kraftahrzeugen muss ich erst Wasserstoff herstellen um ihn dann zu verfeuern. Auch mit der Brennsoffzelle ergibt sich ein grauslicher Wirkungsgrad. Lieber gleich den Strom nutzen.
Fahrzeugbatterien werden nicht irgedwo „entsorgt“ sondern recycelt. Da drin sind jede Menge teure Rohstoffe.
Das Ende der Verbrenner ist spätestens erreicht. Wenn der Grenznutzen beim Öl annähernd erreicht ist. Wenn ich soviel Energie aufwende für die Gewinnung, dass für das fahren nichts überbleibt.
Nochmal zum genießen: Elektromotoren haben einen Wirkungsgrad von 90 %.
Weitere Hier ignorierte Tatsachen bitte selber nachschauen. Informiert ist besser kommentieren!

Fahrräder können keine Lösung sein

Bin zwar auch Fahrradfahrer in Hamburg aber spätestens bei Schnee und Eis oder Dauerregen im Winter ist es damit vorbei. Dann steige ich wieder aufs Auto um und das machen viele. Denken die Planer auch mal an ältere Menschen oder Kinder und Mütter /Väter mit 2-3 kleinen Kindern? Wohl kaum. Das Fahhrad kann nicht die Lösung sein, schon gar nicht in Großstädten. Wenn ich erfahre, dass Fahrradschnellwege für Orte geplant werden, welche 50- 70 km vom Stadtzentrum entfernt sind, kann das doch nur für Iron Man Teilnehmer in Frage kommen oder wer pendelt täglich 140 km zur Arbeitsstelle mit dem Fahrrad? Und selbst wenn, wäre man 7 Stunden unterwegs. Das Verkehrschaos von Dezember bis Februar ist vorprogrammiert, wenn nicht der öffentliche Nahverkehr durch Schienengebundene Lösungen ausgebaut wird und die Preise deutlich sinken. Für viele Ärmere und Rentner in diesem an sich reichen Land wird Wohnen und Mobilität zu einem immer größeren finaziellen Problem.

@12:02 proehi

Für was mein Kommentar so alles herzuhalten hat... Es ging hier nicht um die Münchner Stadtpolitik, also könnte mein Kommentar da auch gar nichts erklären.
Ich fahr übrigens Rad in München, das geht gut - aber natürlich nichts im Vergleich zu Münster, wo ich auch jahrelang geradelt bin.

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