Ihre Meinung zu: US-Kongresswahlen: Comeback der Demokraten?

6. November 2018 - 12:29 Uhr

Die US-Kongresswahlen haben begonnen. In den Umfragen für das Repräsentantenhaus liegen die Demokraten vorn. Dort könnten sie Trump weh tun, doch das Rennen ist sehr knapp, berichtet Martin Ganslmeier.

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Kommentare

Comeback?

Was ist wenn es wieder schiefgeht mit den deutschen Wünschen für Amerika?
*
Hauptsache die Demokraten stehen dann beieinander?

Vorsicht bei Umfragen

Mit Umfragen sollte man vorsichtig sein. In Bayern sowohl auch in Hessen konnte die CSU bzw. CDU ihren Koalitionpartner wählen. Hätte in Hessen die CDU die SPD als Koalitionspartner gewählt, säßen die Grünen auch in Hessen auf der Oppositionsbank.

Also auch Vorsicht bei Prognsosen bei den Kongresswahlen, denn wer hätte denn geglaubt, dass Trump überhaupt Präsident werden würde.

knappes Rennen

Das Repräsentantenhaus wird komplett gewählt. Die Republikaner werden sicherlich erhebliche Einbußen haben, allerdings aus einer deutlichen Mehrheit heraus. Zweifelhaft, ob es da so viele wechselnde Mandate gibt, als dass es für die Demokraten reicht. Zumal in den Mid-Terms die Opposition nicht mit einer Stimme spricht.

Im Senat wird es ebenfalls knapp. Dort wird ein Drittel der Sitze neu verteilt, wobei die Republikaner nur zwei Sitze Vorsprung - also 1 Staat - haben. Nachteilig für die Demokraten ist jedoch, dass die Mehrheit der zu wählenden Senatoren in traditionell ohnehin demokratischen Staaten ist; die Demokraten bräuchten ja einen Wechel in einem republikanischen Staat. Je höher die Wahlbeteiligung, umso sicherer sind die traditionellen Machtverhältnisse, sonst gingen viele nicht zur Wahl, weil ohnehin klar war, wer gewinnt. In einem solchen Szenario sind Protestwähler entscheidend. Gehen jedoch viele zur Wahl, so werden die meisten das wählen, was sie immer gewählt haben.

Comeback der Demokraten?

Zum einen haben sich die Medien vor 2 Jahren schon einmal so etwas von geirrt.
Zum anderen, wenn die Demokraten eine Alternative wären, hätten sie schon vor 2 Jahren gewonnen.
Obama war mit gigantischem Abstand das Beste, was die Demokraten hatten.
Man mag von Trump halten was man will aber er steht wenigstens für etwas, die Demokraten stehen nur für Blockade der Trumpschen Politik. Sie haben kein eigenes Profil. Erinnert irgendwie an die SPD bei uns.

Midterm election?

Jetzt darf man nicht den Fehler machen, ein etwaiges gutes Abschneiden der Opposition überzubewerten. Denn es ist völlig normal, dass unter der Herrschaft eines US Präsidenten, sich die Machtverhältnisse im Kongress zu Gunsten der Opposition verschieben.
Der Begriff “lame duck“
in der US Politik drückt die Hoffnung der Opposition aus, einen Präsidenten beeinflussen zu können. Durch diese Wahl nimmt das Volk wenigstens mittelbar Einfluss auf den Präsidenten

... nicht zu früh freuen!

Selbst, wenn die Demokraten einen Sieg erlangen, dann ist noch nicht viel erreicht ...

... denn dann hätte Herr Trump höchstens einen Sündenbock auf den er es schieben kann, wenn seine "fantastic plans" nicht umgesetzt werden ...

... es wäre unter fatalistischen Gesichtspunkten besser, die Republikaner fahren einen neuen Sieg ein ...

... und die USA ganz alleine gegen die Wand!

re hoch-intelligent

"Mit Umfragen sollte man vorsichtig sein."

Deshalb steht ja extra im Artikel:

"Doch den Umfragen traut kaum mehr jemand in den USA."

hierzu:

" In Bayern sowohl auch in Hessen konnte die CSU bzw. CDU ihren Koalitionpartner wählen."

Meines Wissens hat keine Umfrage ausgeschlossen, dass CDU und CSU die jeweils stärkste Landtagsfraktion sein würde.

Umfragen

Sicher, vor zwei Jahren bei den Präsidentschaftswahlen lagen die Meinungsforscher daneben. Hierzu allerdings zwei Anmerkungen:

1. Bei den absoluten Stimmen lag Hillary Clinton deutlich vorn, dass Trump trotzdem Präsident wurde liegt am besonderen US-Wahlsystem.

2. Die Wahl vor zwei Jahren war insofern besonders, weil es zwei Kandidaten gab, die höchst umstritten bzw. unbeliebt waren. Ich stelle mal die These auf, gegen jeden anderen Demokraten hätte Trump verloren.

Dann kann sich Hr. Obama daraum kümmern - aber privat!

Zitat: "Die Republikaner sagen uns, die schlimmste Gefahr für unser Land sei ein Haufen armer hungriger Flüchtlinge." Deshalb sei die vielleicht wichtigste Abstimmung bei den Kongresswahlen - so Obamas Appell - die über den künftigen Charakter Amerikas."

Dann kann sich Hr. Obama daraum kümmern - aber privat!

Vielleicht ist ihm noch Frau Clinton behilflich.

Aber Obama hat recht: Die Abstimmung bei den Kongresswahlen entscheiden über den künftigen Charakter Amerikas.

Da hat Obama recht!

@Boris.1945 10:51 - Demokratie als Problem?

Zitat: "Hauptsache die Demokraten stehen dann beieinander?"

... meinen Sie das ironisch?

... oder sind Ihnen Demokraten/Demokratie ein Dorn im Auge?

Eine großartige Bilanz

Hoffentlich gewinnt das konservative Amerika. Da können unsere Medien sich auch in Zukunft an Trump abarbeiten. Mit Trump geht es der Wirtschaft doch blendend. Und wenn es der Wirtschaft gut geht, so geht es auch den Menschen gut. Das propagierte doch immer die CDU und FDP.

US-Kongresswahlen:Comeback der Demokraten ??

In etlichen Bezirken und Bundesstaaten kandidieren Kandiaten vom Sanders-Flügel,die nichts mit dem mit der Wallstreet verbundenen Parteiestablishment zu tun haben.Zu nennen wären hier New York und Seattle.Sie stehen für soziale Forderungen wie mehr Mindestlohn und gegen die Steuersenkungen für Reiche.

Aber ob die alten Clintonleute eine Alternative zu Trump darstellen ? Sie haben aus dem Jahr 2016 nichts gelernt.

sicher...

So sicher, wie ich den Sieg Trumps bei den Präsidentschaftswahlen habe kommen sehen, so sicher werden jetzt die Demokraten die Midterm Elections für sich entscheiden. Wetten?
Mit dem bevorstehenden Sieg der Demokraten werden endlich Untersuchungsausschüsse möglich, die die schmutzigen Machenschaften von Trump und seiner Gefolgschaft genauer unter die Lupe nehmen:
der Anfang vom Ende des Hetzers im Weißen Haus.

@13:24 von Feo

Der Begriff "lame duck" drückt nur aus, dass der Präsident nicht wiedergewählt werden kann, also eine flügellahme Ente ist, die nicht wieder fliegt.

@13:37 von karwandler

"Meines Wissens hat keine Umfrage ausgeschlossen, dass CDU und CSU die jeweils stärkste Landtagsfraktion sein würde."

Stimmt schon. Mein Anliegen geht doch bloß dahin hinaus, dass man mit Umfragen vorsichtig sein soll, denn es kann anders kommen, als Umfrageergebnisse es voraussagen. In der Berichterstattung der TS habe ich entnommen, dass lt. Umfragen die Demokraten im Kongress der USA Überhand gewinnen könnten.

Als Vergleich habe ich die letzten LT-Wahlen in Bayern und Hessen verwendet, wobei in Bayern sogar vorausgesagt worden ist, dass die CSU auf die Oppositionsbank geschoben werden könnte. Und entgegen der Prognosen führt die CSU wieder die Regierung. Und ähnliches könnte auch Trump gelingen :-(

@13:38 von Subjektive Meinung

"Ich stelle mal die These auf, gegen jeden anderen Demokraten hätte Trump verloren."

Kann man nicht sagen, zumal ja angeblich die Russen fleißig im Wahlkampf mitgemischt haben.

@Subjektive Meinung - Alle Umfragen nicht auswertbar

Die Wahlbeteiligung ist unglaublich für die US Zwischenwahlen.

Trump , der schlechteste Präsident aller Zeiten
spaltet wie kein anderer das Land
Die Demokraten haben eigendlich keinen Gegenkanidaten mit einem eigenen Thema.

Wie sich die vielen Neu oder Wahlverweigerer endscheiden ist absolut offen.
Die Amerikaner lieben die Show und die macht Trump.
Was in Amerika fehlt ist eine 3te Partei
nur die ist anhand des Wahlsystems nicht finanzierbar.

Alternativen

Die Alternative zu "Flüchtlinge abwehren" heißt "Flüchtlinge reinlassen".
Also, was ist uns lieber ?
Nachdenken, sonst geht es uns wie Frau Merkel: Wir ziehen uns einfach mal zurück, aber mit den Folgen falscher Politik haben ganze Länder Jahrhunderte lang zu leiden.

@13:25 von Elitedemokrat - Im Prinzip

"... nicht zu früh freuen!
Selbst, wenn die Demokraten einen Sieg erlangen, dann ist noch nicht viel erreicht ...
... denn dann hätte Herr Trump höchstens einen Sündenbock auf den er es schieben kann, wenn seine "fantastic plans" nicht umgesetzt werden ...
... es wäre unter fatalistischen Gesichtspunkten besser, die Republikaner fahren einen neuen Sieg ein ...
... und die USA ganz alleine gegen die Wand!"

Im Prinzip haben Sie ja völlig Recht. Nur ist es so, dass die Ergebnisse und Folgen von Entscheidungen einer Regierung in der Regel erst später deutlich werden. Im Moment profitiert die Trump-Regierung bei der Wirtschaft und den Arbeitslosen von vielen richtigen Entscheidungen Obamas. Wirtschaftspolitik wirkt meist erst mit einer Verzögerung von mehreren Jahren auf die Arbeitslosenzahlen. Erst Recht gilt das für Entscheidungen etwa beim Klimaschutz.

In der Praxis müssten also vielleicht demokratische Präsidenten Trumps Scherben aufräumen und auch noch die Kritik dafür einstecken.

Also wenn man sich auf

Also wenn man sich auf Nichtigkeiten einschießt, dann ist das Video falsch. Aber die Nachricht allgemein ist richtig, sonst würde Politifact (ausgesprochene Trumpgegner) ja nicht nur auf so Winzigkeiten eingehen. Einfach mal ein Beispiel:

"Zum einen hatten nicht Demokraten dafür gesorgt, dass der Polizistenmörder in den USA bleiben konnte. Sein letzter illegaler Grenzübertritt sei unter dem republikanischen Präsidenten Bush geschehen."

Für Trump Anhänger sind Clinton, Bush, Obama ein und dieselbe politische Ideologie. Bush ist ein "RINO" (Republican in name only). Abgesehen davon hat Obama 8 Jahre zeit gehabt so eine Person abzuschieben, es aber offensichtlich nicht getan.

Aus Trump-Anhänger Sicht versucht Politifact also absichtlich auf winzige Details aufmerksam zu machen, welche vielleicht streng genommen nicht ganz richtig, aber in Wirklichkeit doch wahr sind, nur um das Gesamtbild nicht betrachten zu müssen.

Wenn man glaubt das Trump die Wahlen nur gewann

Wegen russischer „Wahlmanipulation“ und nicht etwa wegen der schlechten Politik der vergangenen Jahrzehnte, dann wird es natürlich schwierig die Fakten der Gegenwart so zu sortieren das ein vernünftiges Urteil herauskommt. In gewisser Weise ist der Grat zwischen echter Enthüllung und falscher Verschwörungstheorie sehr schmal. Beiden ist nämlich gemeinsam das sie sich nicht auf die „Lehrmeinung“ und die sog. „Intelligenz der Vielen“ (=Schwarmintelligenz) verlassen sondern das richtige Schlussfolgerungen manchmal auch durch eine nicht naheliegende aber trotzdem zutreffende Überlegung möglich sind. Sonst wäre das Leben ja auch vorhersagbar.

@von Duisburg

Ich glaube, Sie verwechseln da was: Es waren die Republikaner, die während Obamas zweiter Amtszeit nahezu jede politische Entscheidung der Demokraten blockiert und diese damit fast arbeitsunfähig machten !!!!
Und mal ehrlich: Die Politik von Trump ist die gefährlichste seit vielen vielen Jahren, die die Welt immer näher an den Abgrund bringt. Da die Demokraten jedoch in beiden Häusern keine Mehrheit haben, bleibt ihnen als einziges Rechtsmittel nur die Blockade der Trumpschen Entscheidungen. Wie sonst sollen sie verhindern, daß die letzten Hemmschwellen auf allen Gebieten fallen und das endgültige Chaos in vollem Maße ausbricht ?
Ich gebe Ihnen allerdings in einer Sache recht: Es fehlt den Demokraten im Moment an einer Führungs-Persönlichkeit, die die Partei aus ihrer Lähmung herausholen kann, die sie seit Trumps Wahl offensichtlich befallen hat !

Und weiter geht die Hetze gegen Trump

Sollte der Normalfall eintreten, also die Demokraten das Repräsentantenhaus übernehmen, verfallen die deutschen Medien garantiert wieder in schwachsinnige (weil nicht durchsetzbare) Diskussionen um Amtsenthebung für Trump und sonstige Szenarien. Das der ach so heilige Obama beide seiner Midterms krachend verloren hat (so wie fast jeder vor ihm auch), ist dann egal, dieses mal muss es natürlich als "schallende Ohrfeige" für die Regierung oder ähnliches gewertet werden. Der letzte Präsident der in den Midterms Erfolg hatte war übrigens der angeblich so schreckliche George W.

Trump und seine Politik spalten also Amerika? Komisch das Amerika das ich kenne war vor Trump schon heftig gespalten. Man könnte ja fast auf die Idee kommen, das Trump genau deswegen Präsident wurde, oder? Auch wenn es die deutschen Medien nicht glauben, die Tea- Party war keine Veranstaltung um Obama zuzujubeln. Linker Multikulti hat das Land gespalten, genau wie bei uns.

Parallelen

Faktenfinder: "Zum anderen gebe es keine Belege, dass unter den Flüchtlingen, die aktuell aus Mittelamerika kommen, Schwerkriminelle seien." Wie ist das geprüft worden? Ohne Hinweis darauf sind es Behauptungen aber keine Fakten.

Auch beim Beginn der Flüchtlingskrise 2015 behauptete man, dass darunter keine Terroristen sind. Wie viele Terroranschläge hatten wir seitdem? Darunter wie viele angebliche Asylsuchende?

Ein Hoch

Auf Trump. Wenn er gewinnt setzt er alle Projekte für sein Volk durch. Was für ein Kontrast zu Deutschland.

13:25 von Elitedemokrat

"... es wäre unter fatalistischen Gesichtspunkten besser, die Republikaner fahren einen neuen Sieg ein ...
... und die USA ganz alleine gegen die Wand!"
Aber was fuer eine schoene Wand.

@ Cagera um 13:18

"Die Republikaner werden sicherlich erhebliche Einbußen haben, allerdings aus einer deutlichen Mehrheit heraus. Zweifelhaft, ob es da so viele wechselnde Mandate gibt, als dass es für die Demokraten reicht."

Text nicht gelesen? Die Republikaner haben nur eine hauchdünne Mehrheit. Wenige Wankelmütige reichen den Demokraten also. Und deswegen sind Prognosen so unsicher. Es geht um das berühmte Zünglein an der Waage.

Allerdings sind diese Wankelmütigen ausgerechnet in den Trump-Staaten zu Hause.

14:11 von Bernburger49

"Der Begriff "lame duck" drückt nur aus, dass der Präsident nicht wiedergewählt werden kann, also eine flügellahme Ente ist, die nicht wieder fliegt."

Das ist so nicht korrekt!

Ebenso wird der Begriff verwendet, sobald die Partei, der der Präsident angehört, die Mehrheit im Kongress verliert und der Präsident somit ohne den politischen Gegner keine Gesetze mehr verabschieden kann.

@lepidopterus

Ist es eigentlich für uns in Europa so wichtig, welche Mehrheiten sich in Amerika abzeichnen?

Ja, das ist wichtig, weil politische Entscheidungen der USA sich ganz massiv auf uns auswirken. Zum Beispiel beim Klimaschutz, zum Beispiel aber auch bei den Sanktionen, die Trump heute gegen den Iran in Kraft setzt. Da droht Amerika nämlich ausländischen (also z.B. deutschen) Firmen, die sich nicht an die Sanktionen halten, ebenfalls Sanktionen an. Daher ist es für uns sehr wohl wichtig, ob Trump mit seiner selbstherrlichen Politik weitermachen kann, oder ob es neue Mehrheiten im Kongress gibt, die ihn zügeln könnten.

@Bote_der_Wahrheit

Aber Obama hat recht: Die Abstimmung bei den Kongresswahlen entscheiden über den künftigen Charakter Amerikas.

Und ich hoffe, der wird menschlicher sein, als er es in den letzten zwei Jahren war.

14:11, Bernburger49

>>13:24 von Feo
Der Begriff "lame duck" drückt nur aus, dass der Präsident nicht wiedergewählt werden kann, also eine flügellahme Ente ist, die nicht wieder fliegt.<<

Nein, das ist falsch.

Es hat nichts damit zu tun, ob er sich in seiner ersten oder zweiten Amtszeit befindet, also wiedergewählt werden kann oder nicht, sondern ausschließlich damit, ob die Partei, auf deren Ticket er Präsident ist, eine parlamentarische Mehrheit hat.

@Möbius

Wenn man glaubt das Trump die Wahlen nur gewann wegen russischer „Wahlmanipulation“ [...]

Nein, er gewann sie wegen eines Wahlrechts, dass unter bestimmten Umständem dem Verlierer (also dem, der weniger Stimmen bekommt) das Präsidentenamt sichert.

So hat sich schon Bush jr. einst gegen Gore durchgemogelt ...

15:16, Harald Kerkhoff

>>Abgesehen davon hat Obama 8 Jahre zeit gehabt so eine Person abzuschieben, es aber offensichtlich nicht getan.<<

Seit wann schieben Präsidenten Personen individuell ab?

re bernburger49

"Der Begriff "lame duck" drückt nur aus, dass der Präsident nicht wiedergewählt werden kann, also eine flügellahme Ente ist, die nicht wieder fliegt.

Drückt auch aus:

"Ebenso wird der Begriff verwendet, sobald die Partei, der der Präsident angehört, die Mehrheit im Kongress verliert und der Präsident somit ohne den politischen Gegner keine Gesetze mehr verabschieden kann."
(Wikipedia)

@Sternenkind

Ein Hoch auf Trump. Wenn er gewinnt setzt er alle Projekte für sein Volk durch.

Meist zum Nachteil/Schaden für den Rest der Welt - frei nach dem Motto "Wenn jeder an sich denkt, ist auch an alle gedacht".

Was für ein Kontrast zu Deutschland.

Stimmt! Aber keiner, auf den die USA stolz sein sollten.

15:25 von Giselbert

Faktenfinder: "Zum anderen gebe es keine Belege, dass unter den Flüchtlingen, die aktuell aus Mittelamerika kommen, Schwerkriminelle seien." Wie ist das geprüft worden? Ohne Hinweis darauf sind es Behauptungen aber keine Fakten.

Die Regel ist: "Wer etwas behauptet, muss es belegen." Man muss umgekehrt nicht belegen, dass es keine Belege gibt. Das geht nämlich nicht.


Auch beim Beginn der Flüchtlingskrise 2015 behauptete man, dass darunter keine Terroristen sind.

Ich weiß nicht, wer behauptet haben soll, dass darunter keine Kriminelle oder Terroristen sind - die Aussage habe ich nie gehört. Wahr ist dagegen, dass die überwältigende Mehrheit der Flüchtlinge keine Kriminelle oder Terroristen sind. Genau wie die Einheimischen.

Wie viele Terroranschläge hatten wir seitdem? Darunter wie viele angebliche Asylsuchende?

Ich kann mich spontan an einen erinnern. Wie viele waren es denn?

@15:50 von fathaland slim


Es hat nichts damit zu tun, ob er sich in seiner ersten oder zweiten Amtszeit befindet, also wiedergewählt werden kann oder nicht, sondern ausschließlich damit, ob die Partei, auf deren Ticket er Präsident ist, eine parlamentarische Mehrheit hat.

Ah. Wieder was gelernt.

15:25, Giselbert

>>Parallelen
Faktenfinder: "Zum anderen gebe es keine Belege, dass unter den Flüchtlingen, die aktuell aus Mittelamerika kommen, Schwerkriminelle seien." Wie ist das geprüft worden? Ohne Hinweis darauf sind es Behauptungen aber keine Fakten.<<

Es werden unter diesen Menschen nicht mehr Kriminelle sein als unter einer beliebigen Stichprobe von Menschen, egal wo.

>>Auch beim Beginn der Flüchtlingskrise 2015 behauptete man, dass darunter keine Terroristen sind. Wie viele Terroranschläge hatten wir seitdem? Darunter wie viele angebliche Asylsuchende?<<

Die allerwenigsten Terroristen kamen als Flüchtlinge.

Anis Amri beispielsweise kam wesentlich früher schon nach Europa.

Die angeblichen Flüchtlinge, die an den Pariser und Brüsseler Anschlägen beteiligt waren, waren in Europa geborene IS-Rückkehrer.

Schlagen Sie mal "Osama Krayem" nach.

Die Behauptung, unter den Flüchtlingen befänden sich keine Terroristen, wurde übrigens von Hans-Georg Maaßen aufgestellt.

Warum reiten hier alle auf Prognosen herum?

Warum reiten hier so viele Foristen auf Umfragen und Prognosen herum? Wurde doch ganz klar im Artikel geschrieben, dass man dieses Mal mit Prognose sehr vorsichtig ist und daher lieber gar keine abgibt. Man muss nichts sehen, wo nichts ist. Ebensowenig kann man durch seinen Kommentar, die laufenden Wahlen beeinflussen. Die US Anerikaner wählen und das Endergebnis wird zeigen, wer verliert und wer gewinnt, Punkt.

@Hoch-Intelligent

Hoch-Intelligent? Da hätte ich aber einen anderen Kommentar erwartet wenn man das deutsche und us-amerikanische Wahlsystem vergleicht. Schonmal aufgefallen? In den USA gibt es rein praktisch keine Koalitionspartner!

Gegenthese: In den USA braucht der Präsident nicht um die Wiederwahl zu bangen während es die US-Parteien schon nach 2 Jahren müssen. Weil es nun ausgerechnet nur 2 Parteien gibt findet seit Jahrhunderten in den USA eine Schwipschwap-Wahl statt. Man projeziert den US-Präsidenten, der reden kann, wie er will, auf die Parteien, die ja eigentlich versuchen, genau dies nicht zu tun.

In Deutschland bangt ein Bundespräsident ebenso nicht so wie er ebenso von den Parteien gestellt wird - aber! Weil der indirekt gewählt wird hat der weniger Medienaufmerksamkeit.

Deutschland und die Medien hätten damit prinzipiell die Chance, noch sachlicher darüber zu berichten, mit was sich der Bundestag so beschäftigt und könnte die Bürger noch mehr nach ihren Ideen befragen und präsentieren!

15:24, Bucs

>> Auch wenn es die deutschen Medien nicht glauben, die Tea- Party war keine Veranstaltung um Obama zuzujubeln. Linker Multikulti hat das Land gespalten, genau wie bei uns.<<

Die Tea Party hat nichts mit Obama zu tun. Sie ist eine rechte Untergruppierung der Republikaner, die maßgeblich von den Koch-Brüdern gesponsert wurde. Niemand, wirklich niemand, hat je behauptet, die würden Obama zujubeln.

Die USA sind seit ihrer Gründung ein multikulturelles Land. Das hat mit links oder rechts nicht die Bohne zu tun, sondern damit, daß die Bevölkerung des Landes zu 98% aus Einwanderern aus aller Welt und deren Nachfahren besteht.

@ Boris.1945 12:37 Uhr

"Was ist wenn es wieder schiefgeht mit den deutschen Wünschen für Amerika?"

---

Sie verkennen die Lage: es geht nicht um deutsche Wünsche.
Eine sehr große Zahl von US-Amerikanern hat auch diese Wünsche, ob es die Mehrheit ist oder nicht, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.
Demokraten haben den Wunsch, dass Demokraten gewinnen.
Unter den Republikanern gibt es solche, die im inneren Konflikt sind, da sie z.T. Herrn Trump auch nicht für einen guten Präsidenten halten, aber eben auch nicht für die Demokraten sind. Spannend, wie die sich jetzt entscheiden.
Wechselwähler? Manche werden jetzt besser wissen als vor zwei Jahren, was Herr Trump ihrer Ansicht nach für ein Präsident ist. Also auch spannend, wie sie sich entscheiden.

Obama warnt vor Angstwahlkampf

Na, unter wessen Regierung wurden die Russen als Angstgegner reaktiviert?
unter Obama.
Die Russen haben aber gar keine Absicht die USA anzugreifen, eher ist es andersherum.
Trump bedient die Abstiegs- und Verarmungsängste der US-Amerikaner.
Das ist eine sehr reale Gefahr angesichts des ostasiatischen Wachstums.
In dem Trump jedoch, Ängste vor Einwanderung aus Mittelamerika schürt, liegt er daneben, denn schließlich hat der ganze Drogenhandel wie auch die Bandenkriminalität, nichts mit den Mittelamerikanern zu tun. Das sind ganz feine Menschen. So ein US-Arbeiter im Rostgürtel bekommt sicher trotzdem eine gute Arbeit mit hohem Lohn, obwohl da auf einmal 5 neue stehen die bereit sind auch für die Hälfte zu arbeiten.

@Bucs 15:24

Sie sollten sich mit den USA auseinandersetzen. Es ist durchaus möglich mit einer Mehrheit im Repräsentantenhaus ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten.
Die Demokraten haben auch klar gesagt, dass sie dies vorhaben. Linker Multikulti spaltet die USA und Deutschland? Ich bin nicht links und ich halte diese Aussage für Ihnen für falsch und großen Blödsinn. Sowohl die USA als auch Deutschland werden durch Leute gespalten die dem Rest des Landes eine fremdenfeindliche, angstmachende Abschottungspolitik überziehen wollen. In den USA haben diese Leute es leider geschafft das Präsidentenamt zu übernehmen. In Deutschland darf es niemals soweit kommen! Im Übrigen bin ich davon überzeugt, dass die Republikaner einen sehr negativen Wahlabend erleben werden. Das Repräsentantenhaus werden sie verlieren und ich halte es für möglich, dass es im Senat eine 50/50 Pattsituation gibt. Dies wäre eine klare Niederlage für die Republikaner und für Trump. Sehr viele Menschen in den USA haben Trump satt!

@ Harald Kerkhoff 15:16 Uhr

"... winzige Details..., welche vielleicht streng genommen nicht ganz richtig, aber in Wirklichkeit doch wahr sind, nur um das Gesamtbild nicht betrachten zu müssen."

---

Das ist eine sehr eindrucksvolle Formulierung: Nicht ganz richtige Details, die in Wirklichkeit doch wahr sind.
Also, die Argumentation kann mich nicht überzeugen.
Aus meiner Sicht ist es lächerlich, einem US-Präsidenten (hier: Obama) vorzuwerfen, dass er einen herausgepickten konkreten Menschen, der jetzt gerade ins Feindbild passt, nicht persönlich abgeschoben hat.
Das langt für mich an so etwas heran, das man als "Kindergartenniveau" bezeichnen könnte.
Das ist im Grunde genommen hochpeinlich.

@Boris.1945 12:37

Sehr viele Foristen hier unterschätzen die Wut die viele Menschen in den USA auf ihren Präsidenten haben und auf die Republikaner. Dies ist auch in Umfragen zu sehen. Es gibt Gründe warum die Republikaner in den seriösen Umfragen 8-10 % hinter den Demokraten in der Beliebtheit liegen.
Das Repräsentantenhaus werden die Demokraten gewinnen und auch im Senat bin ich überzeugt, dass vieles trotz der sehr guten Ausgangslage für die Republikaner viel viel enger wird als es hier gerne einige hätten und vor allem als es Trump gerne hätte. Es ist schon schlimm wie viele Unterstützer dieser Dampfplauderer und Hassprediger in diesem Forum hat.

Nun, wenn die Wahlbeteiligun g steigt,

dann ist das zunächst mal ein gutes Zeichen für die Demokratie. Und ich kann langsam nicht mehr lesen, dass Trump das Land spaltet, weil es einfach Quatsch ist. Das Land war schon unter Obama und auch davor gespalten. Die Tea-Party war keine Erfindung von Trump, die Rassenunruhen von Los Angeles auch nicht, das Kandidatenduo Mc Cain und Sarah Palin, die mit Gewehr posierte, auch nicht. Es gab schon immer das Amerika der Wallstreet und Silicon Valley hier und das des Bible Belt und der Malocher dort.

@Sternenkind 15:25

Bitte Was? Was hat der denn umgesetzt?
Die Mauer? Gibt es immer noch nicht.
Clinton im Knast? Die ist frei und es war vor vorn herein klar, dass er diesen Slogan nur benutzte um die Wahl zu gewinnen
Omacare? Gibt es immer noch. Die ganzen Drohungen von Trump bezüglich Obamacare haben den Republikanern geschadet und werden es auch bei den Wahlen heute tun.
Trump hat ein Projekt für sein Land durchgesetzt. Das Projekt des Hasses. Er hat die USA noch viel mehr gespalten als das Land sowieso gespalten war. Er vertritt weniger als 50% seiner Bevölkerung und macht Politik für eine Minderheit im Land. Eine Mehrheit will Trump weghaben und dies wird man bei den Wahlen spüren. Es ist auch ein Referendum über Trump was da heute kommen wird.

Die Demokraten haben Pech,

dass die Wahl nicht in Deutschland stattfindet.
Durch die ausgewogene Bereichtserstattung hierzulande, #Faktencheck und #kurzerklärt wäre ihnen hier ein Sieg mit 80% der Stimmen nicht zu nehmen. Den dummen Amerikanern fehlen diese Denkhilfen.

@NeNeNe 14:03

Der US Wirtschaft geht es blendend, wenn man den Lügen des US Präsidenten blind glaubt. Trump hat das Land abgeschottet gegenüber dem Rest der Welt, hat die USA isoliert in der Welt. Er hat seine Bevölkerung noch tiefer gespalten als dieses es schon vorher war und er hat eine Stimmung produziert in der seine Anhänger Bombenattentate gegen die politischen Gegner versuchen durchzuführen. Trump kann sehr dankbar sein, dass es keine Toten dabei gegeben hat. Diese Bombenattentatsversuche zeigen Trump und seine Anhänger befinden sich in einem Krieg gegen die politischen Gegner.

@Sternenkind - Ein Hoch Auf Trump

"Wenn er gewinnt setzt er alle Projekte für sein Volk durch"
Auf ihre Kosten, und nicht für Sie :-)

Sie meinen Trump first ?
Ivanka hat sich gerade in China genügend Markenrechte gesichert. Die Sanktionen
können jetzt gelockert werden

@ subjektive Meinung

Jeder darf seine Meinung haben und sich die Welt erklären wie er will.

1. In den USA gilt das Mehrheitswahlrecht (ob das jetzt "besonderer" ist als das Verhältniswahlrecht ist wohl subjektiv).

2. Die Demokraten haben ihre Kandidatin in den Vorwahlen bestimmt. Diese hat gegen Trump verloren. Alles andere ist Steinbrück'sche Fahradkette.

um 16:17 von fathaland slim

>>
Die USA sind seit ihrer Gründung ein multikulturelles Land. Das hat mit links oder rechts nicht die Bohne zu tun, sondern damit, daß die Bevölkerung des Landes zu 98% aus Einwanderern aus aller Welt und deren Nachfahren besteht.
<<

100 %. Auch die Indianer sind zugewandert. Allerdings waren sie diejenigen "die schon länger dort lebten", als der Rest kam.

@ Schannem

Ich weiß nicht wie Sie sich erinnern, aber die Angriffskriege gegen Irak, Libyen und Syrien wurden VOR Trump geführt.

Und dass Trump gleiche Zollbedingungen für amerikanische wie europäische Waren fordert, nennen Sie "gefährlichste Politik"?

Ich würde das "normal" nennen.

@ Giselbert

Gibt es denn Beweise, dass es in der Karawane keinen einzigen Schwerkriminellen gibt?

Davon scheinen die Gegner Trumps ja überzeugt zu sein.

Gemäß der Wahrscheinlichkeitsrechnung ist es fast sicher, dass unter 5000 Personen sich auch ein Schwerkrimineller befindet.

Eine klare Niederlage Trumps wäre das optimale

Das Repräsentantenhaus werden die Demokraten für sich zurückgewinnen. Ideal wäre aber wenn sie auch knapp den Senat für sich gewinnen und den Republikanern eine ganz ganz üble Niederlage verpassen. Es ist generell wichtig, dass diese ganze Rechtspopulistische Bewegung weltweit einen Schlag versetzt bekommt. Dies wäre gut damit einige in diesem Forum die von ihrem AfD Deutschland träumen auf dem Boden landen und auch für die Stimmungslage weltweit. Es ist wichtig, dass dieser Rechtspopulismus aufhört. Er hat keine Lösungen. Egal ob man nach Italien, USA oder UK schaut, Rechtspopulisten zeigen, dass sie keine Lösungen haben. In Italien zeigt es Salvini mit seiner Politik, in den USA zeigt es Trump der das Land in einen verbalen Bürgerkriegszustand manövriert hat. In Großbritannien zeigen es die ganzen Brexit Befürworter die die eigenen Bürger über die Folgen des Brexit angelogen haben und so überhaupt es das Votum möglich machten.

Da jetzt hier gebündelt

diskutiert werden darf, hier ein kleines Zitat zum Artikel " US-Wahlkampf Die Lüge als Politik":

"Wenn es ernst wird, muß man lügen"

Kommt nicht etwa von Trump, sondern hat seine Wurzeln in Europa. Einfach mal in der Suchmaschine der Wahl eingeben...

16:05, Wielstadt

>>5:50 von fathaland slim

"Es hat nichts damit zu tun, ob er sich in seiner ersten oder zweiten Amtszeit befindet, also wiedergewählt werden kann oder nicht, sondern ausschließlich damit, ob die Partei, auf deren Ticket er Präsident ist, eine parlamentarische Mehrheit hat."

Ah. Wieder was gelernt.<<

Und ich auch, denn beides ist offensichtlich richtig.

Die Threads hier sind manchmal eine richtige Bildungsveranstaltung.

Denn das man einen Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit auch als "lame duck" bezeichnet, das war mir neu.

@ Wielstadt

Im Gegensatz zu Ihnen kann ich mich sehr wohl daran erinnern, dass der Hinweis, unter den Migranten seien auch Terroristen, empört von Politikern zurückgewiesen wurde. Die Migranten seien vor Gewalt geflohen und würden hier keinesfalls Gewalt anwenden.

Der SPD Politiker Heiko Maas gehörte zu den Politikern, die dies behaupteten. "Er nannte es unverantwortlich, die Themen Flüchtlinge und Terrorismus zu vermengen." (Quelle: https://www.evangelisch.de/inhalte/128555/19-11-2015/bundesjustizministe...)

@ fat slim um 16:06

Herr Maas hat diese Behauptung vertreten.

Ich hoffe...

Ich hoffe, dass die suggerierte Meinung über den Herrn Trump den gewünschten Erfolg bringt.
Denn was passiert wenn Trump gewinnt?
Werden dann unsere Kinder weiter in der Schule über den bösen Trump belehrt?

15:24 von Bucs

«Linker Multikulti hat das Land gespalten, genau wie bei uns.»

"Multikulti" ist der Gründungsgedanke der USA.
Multikultis aus aller Welt strömten schon vor mehr als 200 Jahren ins Land.
Das soll "linke Spaltung" gewesen sein?

@ fatalslim um 16:17

Das ist grundfalsch.

Die USA sind seit ihrer Gründung ein Land das eindeutig von WASP (white Anglo-Saxon Protestant) geprägt wurde.

Die USA sind dominiert durch weiße Männer. Das sollten gerade Sie wissen, der längere Zeit in den USA gelebt hat.

Die amerikanische Gesellschaft übt einen großen Druck aus, nicht vom Mainstream abzuweichen. Sie ist weitaus weniger heterogen, als Sie darstellen. Sozialisten und Bürgerrechtsaktivisten in den USA bemängeln ja gerade, dass die faktische Macht in Wirtschaft und Politik nicht multikulturell geprägt ist. Kennedy und Obama waren in der Geschichte der USA die seltenen Ausnahmen von Präsidenten die keine WASPs waren. (Kennedy katholisch - Obama schwarz).

@fathaland slim um 16:17Uhr

Ihrer Analyse der tea-party fehlt nur der Hinweis auf die "Boston tea-party", von der sie nicht zufällig den harmlosen Namen hat. Ich finde es auch irgendwie anrüchig, wenn Sie jetzt schon wieder "Sponsoren" erwähnen. Und über den Begriff "multikulturell" kann man sicherlich geteilter Meinung sein, je nachdem welchen Zeitabschnitt man heranzieht! Der Raub des Eigentums der indigenen Bevölkerung war weder kulturell oder religiös oder ideologisch begründet, sondern nur rein wirtschaftlich. "Multikulti" wurde und wird glorifiziert, weil es in der "Neuen Welt" auf keine weit verbreitete andere Kultur traf und somit keinen Gegner hatte. Erst jetzt tun sich die Spalten und Risse auf, die weder Washington, Polk, Lincoln oder Jefferson usw. auf Dauer übertünchen können.

Ich...

hoffe das das Repräsitantenhaus an die Demokraten der USA geht. Der Senat wird es sehr schwer das die Demokraten die Mehrheit bekommt. Lieber ein Haus für die Demokraten als alle zwei Häuser für die Republikaner.

Comeback der Demokraten?

Wozu? Damit der nächste Obama wieder versprechen macht den Friedensnobellpreis bekommt und keines dieser Versprechen umsetzt? Dann doch lieber einen Präsident der wenigstens versucht sein Wahlprogramm umzusetzten, auch wenn die Demokraten und alle Medien das nicht wollen.

13:22 von Duisburg

«Man mag von Trump halten was man will aber er steht wenigstens für etwas, die Demokraten stehen nur für Blockade der Trumpschen Politik. Sie haben kein eigenes Profil. Erinnert irgendwie an die SPD bei uns.»

Die Profile der zwei Parteien in den USA konzentrieren sich sehr viel stärker auf einzelne Personen als die der Parteien in DEU.

Die Republikaner hatten vor 4 Jahren bei den letzten Midterms auch keinen prägnanten Kopf, "der für etwas stand".

Ein solcher Politiker/in bildet sich bei der Oppostion in den USA immer im Zeitraum der 2 Jahre zwischen Midterms und der nächsten Präsidentschaftswahl heraus.

Einen einzelnen führenden Kopf hatte die Opposition bei Midterms nie.
Auch kein klares Profil. Den und das findet sie dann in den Vorwahlen zur nächsten Präsidentschaftswahl.

Da man bei den US-Bürgern nie weiss

woran man ist und Umfragewerte eigentlich für die Tonne sind, kann ich mir alles vorstellen, auch weil vlt. Herr Putin wieder seine Leute aktiv hat werden lassen. Es wäre für den Frieden auf der Welt schon besser, wenn die Demokraten im Repäsentenhaus die Mehrheit erhalten würden. Besser wäre natürlich ein Sieg der Demokraten in beiden Häusern.
Aber, da verweise ich wieder auf den Anfang meines Beitrages.

@ 15:24 von Bucs

"Linker Multikulti hat das Land gespalten, genau wie bei uns."

Die USA waren und sind DAS Einwanderungsland. Multikulti ist seit Jahrhunderten Bestandteil der amerikanischen Identität. Trump hat Vorfahren aus Deutschland und Schottland!

Vielleicht können Sie auch mal erläutern, was Sie mit linkem Multikulti meinen? Der größte Teil der Einwanderer kam unter einer CDU Regierungen nach Deutschland. Oder ist für Sie die CDU eher eine linke Partei?

Aber

dieses Wahlrecht hat die USA zur stärksten und besten Nation werden lassen. Nur durch die USA konnten die beiden Weltkriege beendet werden und Westdeutschland wurde wieder ein demokratischer Staat.

16:11 von blume

«In den USA braucht der Präsident nicht um die Wiederwahl zu bangen während es die US-Parteien schon nach 2 Jahren müssen.»

Bangen müssen in den USA nach 2 Jahren nicht die Parteien, sondern jeder einzelne Abgeordnete des Repräsentantenhauses in jedem einzelnen Wahlkreis.

Da es nur Direktmandate und keine Listenplätze im Namen von Parteien gibt, haben hier eher die Personen als die Parteien den entscheidenden Einfluss.

«In Deutschland bangt ein Bundespräsident ebenso nicht so wie er ebenso von den Parteien gestellt wird - aber! Weil der indirekt gewählt wird hat der weniger Medienaufmerksamkeit.»

Der Bundespräsident in DEU bekommt weniger Aufmerksankeit in den Medien, weil er keine politische Entscheidungsmacht hat. Hätte er die, hätte er Aufmerksamkeit. Und wir hätten in DEU ein ganz anderes politisches System als das, das wir haben.

Internet

Allmählich wird es notwendig sein, darüber ernsthaft nachzudenken, das WWW einige Tage vor einer Wahl dicht zu machen. Denn inzwischen sind viele Menschen offenbar nicht mal mehr in der Lage, die Wahrheit von augenfällig deutlichen Lügen zu unterscheiden. An dieser Stelle ist es zu einer echten Pest verkommen. Wenn es um die Verteidigung der Demokratie geht, hört hier der Spaß wirklich auf. Dann machen Facebook und Co mal Ferien, die verblödete Menschheit kann sich vielleicht noch mal angemessen orientieren.
Die Zersetzung der Gesellschaft ist dafür hoffentlich noch nicht zu weit fortgeschritten.
All die Geckopfoten, die nur noch auf Tastaturen der Milliarden Smartphone kleben, kommen mal zur Ruhe und die vergifteten Botschaften der Lügenbolde kommen nicht mehr an.

"Comeback der

"Comeback der Demokraten"

alles nur das nicht!

Schon vergessen unter den letzten demokratischen präsidenten in den usa :

- gab es keinen Tag während seiner Amtszeit
Frieden die usa befanden sich die gesamte Zeit im Krieg
- wurden Whistleblower strenger und mehr gejagd als unter andere us Präsidenten
- es gab die meisten von den usa verursachten drohnen tote
- Deutsche Politiker wurden von der NSA auspioniert

usw.

14:03 von NeNeNe

dem schliesse ich mich vollumfänglich an. ich kann das nur nicht in so schöne worte kleiden

Einwanderungsland

@ fathaland slim
Die USA sind seit ihrer Gründung ein multikulturelles Land.

Das trifft genau so auch auf Deutschland zu. Die Vorfahren aller hier heute lebenden Menschen sind irgendwann eingewandert. Die erste Einwanderungswelle aus Afrika ist zwar schon sehr lange her (2000 - 2500 Generationen), aber dennoch sind wir letztlich alle die Kinder von Einwanderern. Und wir sollten uns nicht zu viel einbilden.

@ Boris.1945

Die US-Demokraten stehen der sozialen Meinung in Deutschland näher als die verhältnismäßig rechts eingestellten Republikaner. Daher ist es normal, dass das Herz der Deutschen mehrheitlich für die Demokraten schlägt. Bitte akzeptieren.

Beispiel:
Eine Krankenversicherung für alle ist in Deutschland normal und die deutschen Konservativen versuchen auch nicht, das abzuschaffen. In den USA gilt eine solidarische Krankenversicherung bei vielen Republikanern aber als der pure Kommunismus.

16:43, deutlich

>>Das Land war schon unter Obama und auch davor gespalten. Die Tea-Party war keine Erfindung von Trump, die Rassenunruhen von Los Angeles auch nicht, das Kandidatenduo Mc Cain und Sarah Palin, die mit Gewehr posierte, auch nicht. Es gab schon immer das Amerika der Wallstreet und Silicon Valley hier und das des Bible Belt und der Malocher dort.<<

So sehen Sie also die Spaltung der USA.

Wie würden Sie denn Sarah Palin und John McCain in dieses Koordinatensystem einordnen?

Als religiöskonservative Arbeiterführer?

Oder als Siliconwallstreetbanker?

Die Malocher in den USA, bzw. das, was auch dort, so wie hier, von der Arbeiterklasse noch übrig ist, sind übrigens nicht mehrheitlich konservativ oder religiös. Man sollte auch bedenken, daß ein Großteil der amerikanischen Industriearbeiter traditionell schwarz ist.

soviele Prozent

wie die CDU/CSU und SPD wird Trump nach den schlimmsten Prognosen nicht verlieren.

Das bedeutet die Amerikaner sind zufriedener mit Ihrer Regierung als die Leute in Deutschland.

egal, was man hier denkt..

ich gehe jede wette ein, dass trump aus dieser wahl gestaerkt hervorgeht.

auch wenn ich es selbst kaum fassen kann. aber ich habe viele jahre in den USA verbracht, und dies habe ich so manchem ARD kommentator oder korrespondenten voraus.

sorry!

17:16, Einfach Unglaublich

>>@ Giselbert
Gibt es denn Beweise, dass es in der Karawane keinen einzigen Schwerkriminellen gibt?

Davon scheinen die Gegner Trumps ja überzeugt zu sein.

Gemäß der Wahrscheinlichkeitsrechnung ist es fast sicher, dass unter 5000 Personen sich auch ein Schwerkrimineller befindet.<<

Selbstverständlich.

Vor Schwarzweißdenken sollte man sich immer hüten.

Diese Art zu denken ist aber genau das, was Trump mit aller Kraft befeuert.

Die Gegner Trumps denken nicht so, wie Sie es ihnen unterstellen. Sie sind nicht sozusagen das Negativabbild von Trump.

@ 16:02 von Wielstadt

"Die Regel ist: "Wer etwas behauptet, muss es belegen.""

Und genau das ist der Punkt, ich kann weder behaupten, dass unter den Migranten viele Schwerkriminelle sind, noch kann ich behaupten, dass keine/wenig drunter sind.

@ 16:06 von fathaland slim
"Es werden unter diesen Menschen nicht mehr Kriminelle sein als unter einer beliebigen Stichprobe von Menschen, egal wo."

Geht man von der hohen Kriminalitätsrate in Honduras aus, ist es schon rein statistisch gesehen wahrscheinlich, dass unter den Migranten eine höhere K-Rate herrscht als z.B. unter Amerikanern.

Hin oder her, einem souveränen Staat sollte es überlassen bleiben wenn er als Migrant ins Land lässt oder nicht.

@17:30 von Einfach Unglaublich


Der SPD Politiker Heiko Maas gehörte zu den Politikern, die dies behaupteten. "Er nannte es unverantwortlich, die Themen Flüchtlinge und Terrorismus zu vermengen."

Und da hat er völlig Recht!

Aber die Behauptung, unter den Flüchtlingen sei kein einziger Krimineller, ist entgegen dem, was hier suggeriert wird, nie aufgestellt worden. Das wäre auch ausgesprochen unwahrscheinlich.

Ihre (und Trumps) Argumentation geht, wenn ich die mit eigenen Worten wiedergeben darf, ungefähr so:
"Können Sie 100% ausschließen, dass unter Tausenden Flüchtlingen auch nur ein Krimineller ist? Nein? Dann sind die für mich alle kriminell."

Mag jetzt etwas überspitzt sein, aber darauf läuft es doch hinaus. Und das ist unverantwortlich.

Einige Fakten

In den USA wird an einem Arbeitstag gewählt - also nicht gerade Arbeitnehmerfreundlich. Trotzdem ist die Wahlbeteiligung auf Rekordkurs. Sie ist fast so hoch wie bei den Präsidentenwahlen, die Trump gewann. Trump wurde unterstellt einen „Angstwahlkampf“ geführt zu haben. Diesen Begriff kennen wir seit wenigen Jahren auch in Deutschland. Ironischerweise führten aber „auch“ die Demokraten einen „Angstwahlkampf“ - nämlich den der Angst vor Trump. Ich bin gespannt, wem es gelang, mehr Menschen zu mobilisieren. Ab Mitternacht unserer Zeit weiß man mehr. Da viele Trump Anhänger garnicht arbeiten müssen, Studenten (die auch Zeit hätten) in den USA sowieso nur eine verschwindend kleine Minderheit darstellen, tippe ich eher auf einen republikanischen Sieg. Sollte dies so eintreffen wäre dies wirklich historisch, denn bisher musste noch fast jeder US Präsident in den Midterms Federn lassen.

17:43, Einfach Unglaublich

>>@ fatalslim um 16:17
Das ist grundfalsch.

Die USA sind seit ihrer Gründung ein Land das eindeutig von WASP (white Anglo-Saxon Protestant) geprägt wurde.

Die USA sind dominiert durch weiße Männer. Das sollten gerade Sie wissen, der längere Zeit in den USA gelebt hat.<<

Jetzt spielen Sie also auch das Spiel des Verstümmelns der Nicks Ihnen nicht genehmer User.

Kindisch und albern.

Zum Thema:

Natürlich wurden die USA über ihre gesamte Geschichte hinweg von Protestanten britischer Abstammung beherrscht.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß das Land immer hochgradig multikulturell war. Chinatown, Haarlem, das jüdische Brooklyn, die polnische Northwestside Chicagos, das kreolische New Orleans, das mexikanische East Los Angeles, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen.

Bitte verwechseln Sie nicht die herrschende Schicht mit dem Land in seiner Gesamtheit.

Den Rock'n Roll haben wir übrigens polnischen Juden zu verdanken. Die besaßen Chess Records in Chicago...

17:16 von Einfach Unglaublich

«Gibt es denn Beweise, dass es in der Karawane keinen einzigen Schwerkriminellen gibt?»

Gibt es denn Beweise, dass es einen gibt?

Trump sagte ja kürzlich, es gäbe auch Syrer, die "in der Migrantenkarawane" mitliefen.

Auf die Nachfrage, ob er dafür Beweise habe, antwortete er:
"No. But it might be!"

… … …

«Gemäß der Wahrscheinlichkeitsrechnung (WR) ist es fast sicher, dass unter 5000 Personen sich auch ein Schwerkrimineller befindet.»

Weltweit sollen ca. 65 Mio. Menschen auf der Flucht sein.
Davon ca. 4 Mio. Syrer, also ca. 6%.
Gemäß WR sind unter den ca. 7.000 "des Treks" daher ca. 420 Syrer.

Immer, wenn irgendwo auf der Erde 6 Menschen bei einander stehen, ist ein Chinese und/oder ein Inder dabei. Beweise gibt es dafür keine.
Müsste gemäß WR aber so sein.

Womit ich nicht sage:
Bei den Migranten sind keine Schwerkriminellen dabei.
But it might be …!"

18:49, Giselbert

>>Geht man von der hohen Kriminalitätsrate in Honduras aus, ist es schon rein statistisch gesehen wahrscheinlich, dass unter den Migranten eine höhere K-Rate herrscht als z.B. unter Amerikanern.<<

Das ist nur dann wahrscheinlich, wenn man der Annahme anhängt, daß Menschen als Kriminelle geboren werden.

Die Menschen, um die es hier geht, flüchten aber vor der ungeheuren Kriminalität in ihrem Land.

>>Hin oder her, einem souveränen Staat sollte es überlassen bleiben wenn er als Migrant ins Land lässt oder nicht.<<

Das wurde in den USA immer so gehandhabt. Meist ziemlich geräuschlos. Auf einmal herrscht aber ein ungeheures Gebrüll, obwohl sich an der Sachlage nichts geändert hat. Es wollen nicht mehr Menschen in die USA einwandern als früher auch schon.

„Konservativ“ offenbar immer mehr gleich „infam“

Dem Kommentar von @R. Schmid (14:36) unter „Die Lüge als Politik“ kann ich mich nur anschließen:

„... angesichts glatter und eindeutiger Lügen darf hier nicht Zurückhaltung geübt werden. Es geht hier auch nicht lediglich um ein Frage der persönlichen Auslegung dessen, was geschieht. Es geht um Manipulation durch Hetze und Lüge! Durch diese neue Taktik der von ihren Urhebern "alternative Fakten" genannten nicht zutreffenden Behauptungen wird ein Klima geschaffen, das dem gesellschaftlichen Zusammenleben und der Demokratie abträglich ist.
>>> Das große Problem ist, dass Menschen, die solchen Rattenfängern nachlaufen, längst für tatsächliche Fakten gar nicht mehr zugänglich sind, sondern nur noch das glauben, was in der eigenen Filterblase verbreitet wird und was dem eigenen eingeschränkten Weltbild entspricht, mag es noch so abstrus sein. Alles andere wird ignoriert, völlig ausgeblendet. <<<

Hier wird nach bewährter Fundamentalisten-Manier die naive Einfalt vieler Menschen ausgenutzt.

@egal, was man hier denkt.. 18:41 von Friedrich Spee

Nein, egal was 'es' dort denkt..

Ich hoffe, die langsam aufgewachten (IT-)Konzerne haben langsam begriffen,
was sie angerichtet haben.
Und der Effekt auf das 'Krokodil-Stammhirn' des Menschen,
nichts anderes tut 'Big-Data' nämlich,
kann von Trump nicht mehr beliebig genutzt werden.

Daher wird der 'Sieg' der Demokraten knapper ausfallen als gedacht,
aber immer noch genug, um die Mehrheit der Reps zu brechen.

Alles andere wäre quasi der Untergang der Aufklärung auch im 'Westen'.
Im 'Osten' ist sie ja noch kaum aufgewacht.

Die Demokraten haben ein Glaubwürdigkeitsproblem

Und das nicht erst seit Bekanntwerden der Mauscheleien um eine Kandidatur von Sanders zu verhindern. Die Demokraten haben nichts, aber auch garnichts für die Menschen getan, die sie jahrzehntelang wählten - im Gegenteil. Irgendwie kommt mir das als Deutscher bekannt vor - mir fällt da auch eine bestimmte (ehemalige) sog. „Volks“-Partei ein, die es ähnlich gehandhabt hatte. Das Gezerre um Richter Kavanaugh hat den Demokraten ebenfalls massiv geschadet. Denn die meisten Amerikaner sehen Kavanaugh so wie Trump ihn sieht: als Opfer einer Hetzkampagne. In Deutschland gehen die Uhren anders: die einzigen, die Herrn Maaßen als Opfer sehen sind die AfD Sympathisanten. Die schürten „Angst“ und „Hass“ (dergleichen wird Trump unterstellt) und die Grünen (die es in USA in dieser Form nicht gibt) feiern fröhliche Urständ mit der „Angst“ vor „Rechts“. Wirklich unglaublich!

17:32, Einfach Unglaublich

>>@ fat slim um 16:06
Herr Maas hat diese Behauptung vertreten.<<

Nein, es war Herr Maaßen.

Ich kann die beiden schon noch auseinanderhalten.

"https://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-09/fluechtlinge-bundesverfassungsschutz-gefahr-maassen-sicherheit"

Ob unsere Medien mal merken,

dass die Leute nicht Trump, AfD, usw wählen, obwohl die Medien sie zum Gegenteil beeinflussen wollen, sondern weil sie die nun erst recht ihre Freiheit behaupten wollen.

@fathaland slim 18.39

durchsichtiger Versuch, meinen Kommentar ins Lächerliche zu ziehen. Natürlich sind McCain und Palin keine Arbeiterführer, sondern religiös-konservativ. Arbeiterführer haben in den USA meiner Erinnerung n ach nie oder lange nicht eine politische Rolle gespielt. Aber dass das Land in völlig unterschiedliche Milieus gespalten ist, die wenig bis keine Berührungspunkte haben das bestreiten Sie doch nicht? Und dass die letzten Präsidenten mehr Nähe zu Sillicon Valley oder WallStreet und deren Interessen zeigten doch auch nicht? Die hatten jedenfalls mehr Einfluss als die Autowerker in Detroit

was ist das eigentlich für ein Kindergarten hier?

Oder eher doch ein Schulhof voll pubertierender Halbstarker?
Hier "diskutieren" Leute, die ihrem Gegenüber schon in der Anrede ihre Verachtung zeigen, indem sie seinen Nutzernamen verballhornen. Und deren Argumente soll ich ernst nehmen?

Ich überlege immer öfter, ob ich diesem Forum den Rücken kehre, und zwar wegen der offen ersichtlichen Unreife eines Teils seiner Nutzer.

18:44 von fathaland slim

17:16, Einfach Unglaublich

>>@ Giselbert
Gibt es denn Beweise, dass es in der Karawane keinen einzigen Schwerkriminellen gibt?

Davon scheinen die Gegner Trumps ja überzeugt zu sein.

Gemäß der Wahrscheinlichkeitsrechnung ist es fast sicher, dass unter 5000 Personen sich auch ein Schwerkrimineller befindet.<<

Selbstverständlich.

Vor Schwarzweißdenken sollte man sich immer hüten.

Diese Art zu denken ist aber genau das, was Trump mit aller Kraft befeuert.

Die Gegner Trumps denken nicht so, wie Sie es ihnen unterstellen. Sie sind nicht sozusagen das Negativabbild von Trump.
///
*
*
Sie meinen also, alles nur anders als Trump und wenn es die Sindflut der Bereicherung wird?
*
(Kriminalität vorhandener Einwohner gruppen gilt es erstmal zu vernachlässigen, wie bei Pisa, theoretisch könnte es sich verbessern.)

Flüchtlinge

Wenn Pakistan jetzt Christenmörder verfolgt, muss also Trump diesen Tätern Asyl und Willkommen anbieten?
*
Abschiebung ist ja wegen der Verfolgung unmöglich, oder.
*

17:43 von Einfach Unglaublich

«@ fatalslim um 16:17»

Nur sehr wenig erheiternd, wenn Sie den Usernamen eines Mitforisten so verdrehen, dass er die Assoziation "fatal schlimm" erwecken soll.

Ich erspare es mir, mit Ihrem Usernamen meinen Schabernack zu treiben …

«Die USA sind dominiert durch weiße Männer.
Das sollten gerade Sie wissen, der längere Zeit in den USA gelebt hat.
Die amerikanische Gesellschaft übt einen großen Druck aus, nicht vom Mainstream abzuweichen. Sie ist weitaus weniger heterogen, als Sie darstellen.»

Wenn das so wäre, müssten die weißen Männer nicht so einen (von fast hysterischen Untergangsszenarien geprägten) "erbitterten Abwehrkampf gegen Überfremdung führen", wie es garade die Anhänger des Herrn Trump tun.

"Ein Abwehrkampf", der in der Art, wie er geführt wird, von vorne herein zum Scheitern verurteilt ist. "Nicht nur wegen der Demographie und so …"

Wer glaubt ernsthaft, "America great again" läge darin, ein permanentes Klima des Gegeneinander zu erzeugen …?

@karlheinzfaltermeier

"Multikulti" wurde und wird glorifiziert, weil es in der "Neuen Welt" auf keine weit verbreitete andere Kultur traf und somit keinen Gegner hatte."

Das ist Unsinn. Ob Multikulti glorifiziert wird oder nicht, sei mal dahingestellt. Es war aber zweifellos einer der Gründe für den Aufstieg und den Wohlstand der USA.

"Erst jetzt tun sich die Spalten und Risse auf, die weder Washington, Polk, Lincoln oder Jefferson usw. auf Dauer übertünchen können."

Auch das ist völliger Unsinn. Es gab (vom Rassismus abgesehen) einfach weniger Spalten und Risse, weil sich die Leute ihrer Unterschiedlichkeit immer bewusst waren und sie zu ihrem gemeinschaftlichen Vorteil ausgenutzt haben. Erst in den letzten Jahren werden die Spalten bewusst geschlagen, ganz massiv von den Republikanern, und besonders schlimm von Trump.
Die Spalten und Risse, mit denen die USA (und auch wir bereits) heutzutage zu tun haben, gab es vor ein paar Jahren noch gar nicht.

18:35 von 04662959954468717811

@ Boris.1945

Die US-Demokraten stehen der sozialen Meinung in Deutschland näher als die verhältnismäßig rechts eingestellten Republikaner. Daher ist es normal, dass das Herz der Deutschen mehrheitlich für die Demokraten schlägt. Bitte akzeptieren.

Beispiel:
Eine Krankenversicherung für alle ist in Deutschland normal und die deutschen Konservativen versuchen auch nicht, das abzuschaffen. In den USA gilt eine solidarische Krankenversicherung bei vielen Republikanern aber als der pure Kommunismus.
///
*
*
Sie meinen diese lautstarke Mehrheit in Deutschland, die ein Wahlergebnis nicht realisieren wollen?
*
Der Unterschied zu den von Ihnen zitierten hiesigen Demokraten ist nur die Tatsache, das dort die Demonstrationen er nach der Niederlage gegen Trump begannen, hier ist die Tradition schon älter.
*
(1. Mai68, Blockupys + G20)

17:30, Einfach Unglaublich

>>@ Wielstadt
Im Gegensatz zu Ihnen kann ich mich sehr wohl daran erinnern, dass der Hinweis, unter den Migranten seien auch Terroristen, empört von Politikern zurückgewiesen wurde. Die Migranten seien vor Gewalt geflohen und würden hier keinesfalls Gewalt anwenden.

Der SPD Politiker Heiko Maas gehörte zu den Politikern, die dies behaupteten. "Er nannte es unverantwortlich, die Themen Flüchtlinge und Terrorismus zu vermengen." (Quelle: https://www.evangelisch.de/inhalte/128555/19-11-2015/bundesjustizministe...)<<

Der von Ihnen verlinkte Artikel stützt Ihre Behauptung, wenn überhaupt, dann nur sehr bedingt.

Herr Maas sagt darin, daß der Löwenanteil derer, die in Europa Terroranschläge begingen, hier geboren wurden.

Das ist eine unbestreitbare Tatsache.

@ Kamminer

Ehe für alle, Atomausstieg, Willkommenskultur?

Natürlich ist Merkels CDU eine linke Partei. Was dachten Sie denn?

@Theodortugendreich

"Na, unter wessen Regierung wurden die Russen als Angstgegner reaktiviert?
unter Obama."

Ich glaube, Sie verdrehen da etwas. Soviel ich weiß, hat Obama keinen Wahlkampf mit Russophobie gemacht. Ich habe da eher einen anderen Slogan in der Erinnerung.
Obama hat in beiden Wahlkämpfen und beiden Amtszeiten immer versucht, Brücken zu bauen.
Angstwahlkampf hat er ganz sicher nicht gemacht.

@Friedrich Spee 18:41

Ich habe auch einige Zeit in den USA verbracht (Studium) und kenne das Land sehr gut, ich war erst vor ein paar Wochen dort. Ich würde Ihnen widersprechen. Während meines Studiums habe ich in einem District in Arizona gewohnt der blutrot war bezw extrem republikanisch. Nie im Leben hätte ich es für möglich gehalte, dass die Demokraten diesen District bei der Repräsentantenhauswahl gewinnen könnten, selbst spannend halten hätte ich für utopisch gehalten, nun führen die Demokraten dort mit 11% (Nur um es deutlich zu machen, die Demokraten habe noch nie in diesem District besser abgeschnitten als 20-23% hinter den Republikanern. Wenn selbst solche absoluten Heimspiele der Republikaner in die Hose zu gehen scheinen, dann sagt dies alles aus. Ich glaube einige die felsenfest von einer Bestätigung Trumps Politik überzeugt sind werden sich schwer wundern morgen früh.

Was ist wenn es wieder schiefgeht mit den deutschen Wünschen

Außenpolitik war noch nie Deutschlands Stärke.
Die Deutschen sollen sich darauf konzentrieren Umwelt freundliche Autos zu bauen und die Außenpolitik den Franzosen überlassen. Die hysterische Presse in unserem Lande nütz Niemand Amerika wird wegen der wirtschaftlichen erfolge wieder Trump wählen daran gibt es keinen Zweifel und wir müssen uns um unsere Angelegenheiten kümmern. P.P

@13:18 Cagera

Wenn man sich die Wechselstimmung in vielen Staaten und bei vielen von Trump enttäuschten oder um den gesellschaftlichen Zusammenhalt besorgten Bürger*innen anschaut, dann kann die sich abzeichnende hohe Wahlbeteiligung auch genau andersherum interpretiert werden. Es wird eine spannende Nacht.

@ fatha um 18:44

Folgen Sie eigentlich den Berichten?

Natürlich sagen die Gegner Trump genau das. Es gebe "keine Beweise", dass sich in der Karawane Schwerverbrecher befänden, wie Trump dies behaupte.

Aber Sie, fatha, und ich haben Trumps Ansicht in unterschiedlichen Posts bestätigt. indem wir auf den durchschnittlichen Anteil von Schwerverbrechern in jeder Population hinwiesen. Einer der seltenen Fälle, in denen wir übereinstimmen.

18:49 von Giselbert

«Geht man von der hohen Kriminalitätsrate in Honduras aus, ist es schon rein statistisch gesehen wahrscheinlich, dass unter den Migranten eine höhere K-Rate herrscht als z.B. unter Amerikanern.»

Geht man von der exorbitant hohen Kriminalitätsrate in HON aus (die sich sehr stark durch Banden-, Erpressungs-, Entführungskriminalität zeigt), dann kann man es auch so interpretieren:

Die Lebensumstände der Menschen in HON, die nicht kriminell sind und es auch nicht werden wollen (und das auch ihren Kindern ersparen mögen), sind so desolat, dass viele nur noch in der Flucht einen Ausweg aus der Misere sehen.

Die Kriminellen bleiben eher zuhause. Leben sie doch recht einträglich von ihrem Unwesen auf den Rücken derer, "die ganz einfach nur in Ruhe und Sicherheit ein bescheidenes Leben führen wollen" …

Es sind viele Familien, viele Mütter mit Kindern, viele alleine flüchtende Jugendliche dabei. "Die die Schnauze gestrichen voll haben" von der allgegenwärtigen Kriminalität in HON …

@13:22 Duisburg

So? Trump steht für etwas? Für gesellschaftliche Spaltung, die Zunahme von Gewalt, sprachliche Verrohung, internationale Unberechenbarkeit, die erneute Deregulierung der Banken- und Finanzmärkte und nicht zuletzt für die Bedienung von Lobbygruppen der reichsten 5% und der Waffenlobby. Ich bezweifle, dass das in den USA nach 2 Jahren Trump noch mehrheitsfähig ist.

19:16, deutlich

>>Aber dass das Land in völlig unterschiedliche Milieus gespalten ist, die wenig bis keine Berührungspunkte haben das bestreiten Sie doch nicht?<<

Aber nicht in die beiden Lager, die Sie postulieren.

>>Und dass die letzten Präsidenten mehr Nähe zu Sillicon Valley oder WallStreet und deren Interessen zeigten doch auch nicht? Die hatten jedenfalls mehr Einfluss als die Autowerker in Detroit.<<

Sämtliche Präsidenten der USA hatten eine große Nähe zur Wall Street. Der aktuelle macht da keine Ausnahme. Auch wenn seine Rhetorik anderes suggerieren möchte. Schauen Sie sich einfach sein "Personal" an.

@ fatha um 19:10

Folgen Sie doch einfach dem in meinem Post genannten Link.

Dass Herr Maas nicht der Einzige war Ist natürlich bedauerlich - wurde allerdings auch von keinem behauptet - oder sehen Sie irgendwo die Worte "Als Einziger"?

@Boris.1945

Irgendwoher kenne ich diesen Diskussionsstil, den Sie pflegen, ich weiß aber nicht mehr, in welchem Handbuch der Rhetorik ich davon gelesen habe. Formulierung eines heillos absurden Arguments, das von gar niemandem vorgebracht wurde, anschließend dessen Widerlegung (ist einfach, man hat es ja selbst erfunden) und damit "Entlarvung" des Diskussionsgegners als Scharlatan.

Die Frage ist nur: wer soll eigentlich, Ihrer Erwartung nach, auf so etwas antworten?

@ Boris

Wäre nicht so abwegig, denn auch Taliban Kämpfer haben bei uns Recht auf Asyl. (Quelle: www.zeit.de/amp/politik/deutschland/2017-04/afghanistan-ex-taliban-asyl-...)

@frosthorn

19:17 von frosthorn:
"Hier 'diskutieren' Leute, die ihrem Gegenüber schon in der Anrede ihre Verachtung zeigen, indem sie seinen Nutzernamen verballhornen. Und deren Argumente soll ich ernst nehmen?"

Sie sollten solche "Argumente" nicht einmal lesen. ;)

Starke Wirtschaft unter Trump?

@14:03 von NeNeNe: "Mit Trump geht es der Wirtschaft doch blendend."

Komisch, meine Altersvorsorgeanlagen sagen etwas anderes. Ich bin nicht gerade ahnungslos was Geldanlagen betrifft und die meinen hier in den USA weisen die staerksten Verluste seit 2009/10 auf. Das liegt nicht nur an der Zinspolitik der FED sondern scheint ein Vorgeschmack auf Mr. Trumps Aussenhandelspolitik zu sein. Die starke Wirtschaft geht wahrscheinlich immer noch auf das Konto der Obama-Administration. Die Folgen der trumpschen Holzhammer-Politik wird man in der Wirtschaft zeitverzoegert zu spueren bekommen, so ungefaehr Mitte/Ende naechsten Jahres oder sogar noch spaeter.

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