Ihre Meinung zu: Verhandlungen für Gaza - Hauptsache kein neuer Krieg

6. November 2018 - 11:43 Uhr

Mehrfach hatten Israel und die Hamas eine Waffenruhe versprochen - jedes Mal flammte die Gewalt im Gazastreifen neu auf. Derzeit wird wieder verhandelt. Gelingt nun eine stabile Einigung? Von Tim Aßmann.

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Kommentare

Ich habe wenig

Hoffung das es klappt.
Dieser Satz sagt eigentlich alles.

"Mohammed hat an dem Tag erst mit mir auf dem Feld gearbeitet. Wir haben Okraschoten gepflückt. Dann kamen seine Freunde und sie sind mit dem Moped in Richtung Grenze gefahren. Sie wollten Netze aufstellen, um Vögel zu fangen. Später kamen dann Leute zu mir und sagten, drei Jungen seien von einer Drohne beschossen worden und gestorben. So habe ich davon erfahren."

Wunden die nie heilen, Unrecht bleibt Unrecht.

@Kein Weltbürger

"Es ist kein Platz dort fuer die Palaestinenser."
Und was ist mit den über 2 Mio. Arabern die in Israel leben und arbeiten? Und zu "Heimatorte"; die meisten Palästinenser dürften sie weder kennen noch gesehen haben.

Ruhe bewahren und an die Zukunft denken

„Hauptsache kein neuer Krieg“

Wirklich. Der nützt außer den Machthabern niemandem.

Streng genommen nicht mal denen.

Rechtstaatlichkeit

"...die Jungen hätten sich dem Grenzzaun genähert und möglicherweise versucht, einen Sprengsatz zu legen."

Wo bleibt da bitte noch die Rechtsstaatlichkeit? Aufgrund einer Möglichkeit und damit also keiner konkreten Ausführung werden Kinder und Jugendliche also erschossen! Einfach so! Vermutlich gab es für die israelische Armee selber keine Möglichkeit! Diese war nur den Opfern vorbehalten! Und die Konsequenz aus all den Möglichkeiten, die diese dann hatten, war aber dann gleich die Erschießung als einiges Mittel zu wählen!

Ist das wirklich noch Gerechtigkeit? Wie soll jemals Frieden in dieser Region einkehren, wenn Menschen nur aufgrund von Möglichkeiten einfach erschossen werden können?

Frieden für alle

Wenn Israel Frieden will, wird es Frieden geben. Andernfalls wird sich das jetzige Status Quo nicht ändern

Rechtsstaatlichkeit

06. November 2018 um 12:03 von DB_EMD

"Soldaten sind (potenzielle) Mörder", lautet eine Warnung des Friedensnobelpreisträger Kurt Tucholsky schon vor langer Zeit.
Soldatinnen und Soldaten im Einsatz stehen regelmäßig vor dem Dilemma, unter Stress- und Gruppenbedingungen mit zu wenig Informationen in viel zu knapper Zeit über den Einsatz von Gewaltmitteln gegenüber unbekannten Dritten zu entscheiden. Häufig genügt die erfahrene Ausbildung nicht, fehlt die Unterstützung durch Vorgesetzte, Aufträge bzw. Befehle sind nicht genügend erläutert und eigene Rollenbilder und Vorurteile sowie politische Ideologien sind nicht genügend reflektiert, um angemessen und abgewogen zu entscheiden.
Auch die jüngste deutsche Militärgeschichte ist von ähnlichen schmerzhaften Erfahrungen geprägt: Somalia, Afghanistan oder im Kosovo, um nur einige Beispiele zu nennen. Traumatisierte Opfer gibt es dadurch auf beiden Seiten.
Es ist Aufgabe der Politik, Sorge dafür zu tragen, dass es erst keine Opfer gibt.

@um 12:06 von Zakaria

"Wenn Israel Frieden will, wird es Frieden geben. Andernfalls wird sich das jetzige Status Quo nicht ändern"
Und die Raketen die auf Israel abgeschossen werden soll der friedliche Staat Israel dann auf Immer und Ewig akzeptieren?
Nein, in der Region gibt es Kriegstreiber auf beiden Seiten!

Wiederholung der Geschichte

Wer sich unerlaubt dem Zaun seines Gefängnisses nähert, der wird also auf bloßen Verdacht hin erschossen.

Ich wünsche mir, die Menschen würden aus der Geschichte lernen, statt sie zu wiederholen...

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