Ihre Meinung zu: Schröders Retourkutsche: "Ende von Merkels Kanzlerschaft"

6. November 2018 - 9:07 Uhr

Als hätte er nur darauf gewartet: Als Kanzler Schröder 2004 den Parteivorsitz abgab, kündigte Merkel das baldige Ende der Regierung an. Jetzt gab es für ihn die späte Möglichkeit der Revanche - und er nutzte sie.

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Kommentare

Merkel hatte damals keine

Merkel hatte damals keine seherischen Fähigkeiten und Schröder heute auch nicht. Das kann man sich an einem Finger abzählen.

Was dem Schröder und der SPD

Was dem Schröder und der SPD die Agenda 2010 ist der Merkel und der CDU die Flüchtlingspolitik. An beiden haben die Parteien lange zu knabbern.

Die erste Regierung Merkel

War eine große Koalition CDU/CSU und SPD mit Peer Steinbrück als Finanzminister.
Die FDP kam erst 2009-2013 in die Regierung.
Sie schreiben daß bereits 2005 die FDP in die Regierung gekommen sei, was faalsch ist.

Schröder

Weshalb tut sich die SPD diesen Mann noch an?

Politisch ist SPD noch heute von der Politik von Schröder gezeichnet. Als Persönlichkeit ist Schröder nur noch eine Karkatur. Auch hat Schröder bereits den Bundesrechnungshof wegen seiner Ausgaben auf den Plan gerufen.

Man muss sich von diesem Mann nicht offiziel distanzieren, ihn aber auch nicht mehr hofieren und ihm die Plattform bieten für seine unsäglichen Empfehlungen und Prognosen.

Der Mann ist Geschichte.

Was hat das mit Retourekutsche zu tun?

Merkel hat sich bereits für die nächste Wahl nicht mehr aufgestellt.
Damit ist die Zeit vorbei.
2021 ist spätestens Schluss.
Vorher drauf drängen und erzwingen?
Das geht nach hinten los.

Eins muss man Schröder lassen...

Bei allem Gazprom-Gerede usw. muss man Schröder eins lassen:

Er hatte eine klare Vision und einen klaren Plan und war bereit, für diesen Plan seine Macht zu riskieren (sowohl als SPD-Chef als auch als Kanzler).

Man kann Schröders Plan für das Land richtig oder falsch finden, aber immerhin hatte er einen.

Beides kann man von Merkel nicht behaupten.

Auch das "Flüchtlingsthema" war keine Vision Merkels, sondern ein Zufallsereignis ihr eben in den Schoß fiel.

Die "guten Wirtschaftsdaten" und die (auf dem Papier) geringe Arbeitslosenzahl, mit der sich die Union heute schmückt, beruhen wohl größtenteils auf Schröders Agenda-Reformen.

Er mag ja recht haben ...

... aber jetzt Rache zu nehmen ist für einen Altkanzler billig. An seiner Stelle hätte ich vornehm geschwiegen, denn sein Statement kommt nicht gut. Außerdem weiß das doch eh jeder!

In wie fern ist das eine

In wie fern ist das eine Retourekutsche? Es ist eine Feststellung der Tatsachen. Ist das SPD Bashing so zum Volksport bei der Tagesschau geworden, dass nun alles polemisch betrachtet werden muss?

Ich mag Schröder nicht, auch seine Vision war in meinen Augen die falsche; aber hier wird ihm in kleinlicher Art und Weise etwas unterstellt, was so nicht stimmt.

Aus dem Nebel der Versenkung...

...kommt nun der Alt-Kanzler daher und revanchiert sich an der Aussage seiner damaligen Konkurrentin Merkel. Was soll man davon halten? Das der Kanzler der Agenda 2010 der Kanzlerin der aktuellen Flüchtlingspolitik mit Schmach und Häme kommt, zeugt nicht gerade von Größe. Mal abgesehen davon, dass auch die aktuelle Kanzlerin nicht gerade mit Ruhm bei der Mittelschicht und der arbeitenden Bevölkerung glänzt. Aber von ihr war das ja zu erwarten, denn die CDU steht, für mein dafürhalten eben für die Interessen der Banken und der Industrie. Und das nicht erst seit dem Frau Merkel Kanzlerin ist. Aber als der Alt-Kanzler (SPD) die Agenda 2010 in seiner Amtszeit verabschiedet hat, die bis heute in ihrer jetzigen Form gerade zu nach Ungerechtigkeit schreit, der Banner der SPD als Interessenvertreter der Mittelschicht und der Arbeitnehmer zu sinken begann, scheint er nicht realisiert zu haben. Er sollte sich eigentlich etwas schämen, statt seinem Ego ungezügelt nachzugeben.

Kanzlerin aus Verlegenheit

Viel wichtiger erscheint mir, dass Frau Merkel eine Verlegenheitskanzlerin war, weil die damalige CDU im Parteispenden-Skandal beinahe ertrunken wäre. Dass sie sich so lange halten konnte ist ein reines Wunder. Nun ist in der Zwischenzeit eine neue Generation von Christdemokraten heran gewachsen, die nun Gelegenheit haben, vieles besser zu machen.

Ironie

Das Interessanteste an dieser Meldung ist das "na ja" vor "meine Partei". Schröder scheint auf seine alten Tage bewusst zu werden, dass es seine Agendapolitik war, die die SPD programmatisch entkernt hat. Eine SPD ohne Sozialstaatsparadigma braucht niemand. Die Implosion, die wir dieser Tage beobachten, hat Schröder bewerkstelligt.

Hellsehen kein Problem

Jeder der beiden hat es geschafft, die eigene Partei in den Abgrund zu stürzen. Schröder mit Agenda 2010, Merkel mit der unkontrollierbaren Flüchtlingskrise. Beide haben es geschafft, den Parteisitz zu verlieren. Schröder verlor das Kanzleramt und das blüht nun auch der alternativlosen Kanzlerin! Gut so!

weil solche Leute ...

weil solche Leute noch von der SPD eingeladen werden und da sogar noch Reden halten dürfen,

ist diese Partei nicht wählbar. Es sind genau diese Köpfe, die aus einer Arbeiterpartei eine Apparatepartei gemacht haben, die nur mit sich selbst,

aber nicht mit den Belangen der Mitbürgern, sprich Arbeitnehmer, beschäftigt ist.

Merkel selbst hat das Ende ihrer Kanzlerschaft angekündigt.

Als Schroeder den Parteivorsitz verlor sagte sie am 6.02.2004:
"Wie kann man ein Land, wie die Bundesrepublik Deutschland führen, wenn man die eigene Partei, die eigenen Mitglieder (in der sozial demokratischen Partei) nicht führen kann."

Merkel: Juni 2018

"Ich habe gesagt, ich stehe für diese Legislaturperiode zur Verfügung und ich habe meine Meinung, dass Parteivorsitz und Kanzlerschaft zusammengehören, nicht geändert."

Tja, Frau Merkel, wie soll das gehen, Kanzler ohne Parteivorsitz?

Retourkutsche?

"In jedem Fall wird es so sein, dass mit dieser Entscheidung das Ende der Kanzlerschaft von Frau Merkel - wann auch immer - eingeleitet worden ist."
.
Für mich ist dieser Satz keine Retourkutsche, sondern der Versuch eine Binsenweisheit in die Welt zu setzen und sich — wie ein Wahrsager — wichtig zu machen. Und auch das ging schief: ganz sicher ist nicht durch Frau Merkels Entscheidung das Ende ihrer Kanzlerschaft eingeleitet worden, das Ende einer Kanzlerschaft wird immer durch deren Beginn eingeleitet, alles andere kann die Kanzlerschaft nur verkürzen.
Herr Schröder war mal wichtig.

Vorgezogene Wahlen im Frühsommer?

Wohl eher nicht. Die CDU würde sich dabei selbst ins Bein schießen. Sie hat seit der letzten BT Wahl an Zustimmung verloren. Sie muss darauf hoffen, dass sie sich bis 2021 davon erholen wird. 2019 sehe ich da noch keine Erholung.

Schröders Politik hat die SPD

Schröders Politik hat die SPD zerstört und den Arbeitnehmern ihre Würde genommen. (Bei 12 Wochen Sperre kann niemand mehr kündigen der gemobbt wird)
Der Mann sollte den Mund halten und die SPD
Sich endlich von ihm trennen falls die Partei je wieder wählbar werden will.

so ganz verstehe ich die geschichte mit der retour...

kutsche nicht. stellen wir uns mal vor, merkel haette damals was anderes gesagt, etwa 2+2=4, dann waere das natuerlich nicht unbedingt so in die geschichte eingegangen.

nehmen wir aber einmal an, man wuerde sich an diese kleine rechenaufgabe erinnern. wenn schroeder sie dan heute ebenfalls durchexerzierte, also ebenfalls 2+2=4 gesagt haette, wuerde man dann von einer retourkutsche sprechen?

insofern haben hier einige recht, die sagen: retourkutsche hin retourkutsche her, das kann man sich in jedem falle an den fingern abzaehlen, dass es das ende der kanzlerschaft einleitet.

und ganz abseits: gottlob so, und laengst faellig!

@ Burkhard Werner von 09:32

Ich möchte Ihnen da voll zustimmen und noch weiter gehen.
Ich kann nicht verstehen, wie die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Stiftung der SPD, diesen Kanzler der Agenda 2010 noch hofiert, der Hauptverantwortliche für die schleichende Enteignung des Mittelstandes, für die Einführung der Risikoumkehrung von Unternehmern auf die Schultern der Arbeitnehmer durch Zeitverträge, prekäre Arbeitsverhältnisse verkauft als Liberalisierung des Arbeitsmarktes. Die Folge wird sein, leer Sozialkassen mit der folge von Altersarmut.
Dieser Vertreter des Neo-Liberalismus baut sich nun auf um die aktuelle Regierung, der GroKo, also mit Beteiligung der SPD zu kritisieren, also auch sein Partei und einen Abgesang auf Frau Merkel loszulassen., Die GroKo insbes. die SPD hat seinen Mist (Agenda 2010) auszubaden, er soll sich in seinen russischen Aufsichtsratssessel setzen und die Fr.Ebert-St. sollte ihm kein Forum bieten, man sollte ihn meiden!

@birdycatdog - CDU würde sich dabei selbst ins Bein schießen

Im Gegenteil , nur mittels dem Merz Hype
kann die CDU vor den EU Wahlen im Mai
und den anstehnden Landtagswahlen den negativ Trend beenden.
Knackpunkt ist jedoch noch der fehlende bundesweite Antritt in Bayern

Warum schon wieder Schröder?

Gerhard Schröder gefällt sich in der Rolle des ungefragten elder statesman mit peinlichen Revanche-Äußerungen gegen Frau Merkel und Lobhudeleien über die Vergangenheit.
Dabei haben die alten SPD Granden wie Schröder in der sagenumwobenen rot-grünen Koalition die größte soziale Umverteilung in dieser Republik eingeleitet: drastische Absenkung der Einkommenssteuern für Millionäre, Senkung aller Unternehmenssteuern, Einführung von Hartz-4 Gesetzen und Vorbereitung der Rente mit 67 Jahren. Noch heute zehrt die SPD an diesem sozialen Dammbruch!
Und - damals wie heute - wurden die Beschlüsse "seiner" Partei gegen Rüstungsexporte nach Riad und andere Regime diskret übergangen.
Ich warte nur noch darauf, dass auch Herr Gabriel bald seine Wichtigkeit mit neuen Pressemitteilungen dokumentiert.

Zum einen halte ich Frau Merkel für intelligent genug,

im richtigen Moment den Absprung zu schaffen. Zum anderen hat Herr Schröder eine gewaltige Mitschuld am Untergang der SPD.
Die Agenda 2010 mag auf Grund der seinerzeitigen Arbeitsmarktsituation ihre Berechtigung gehabt haben, doch der Markt hat sich geändert und die Agenda 2010 geht deshalb an der heutigen Realität vorbei.
Mein persönlicher Hauptkritik Punkt ist jedoch ein anderer. Ich vermisse das Recht, weiter arbeiten zu dürfen. Wenn man zu dem Ergebnis kommt, man kann/will von der Magerrente nicht leben, dann vermisse ich das Recht, weiter arbeiten zu dürfen.
Freiwillig weiter arbeiten, wer will denn das?
In meinem Umfeld immer mehr. Im Moment sieht die Praxis so aus. Wenn die Firma tatsächlich Interesse hat, das jemand nach Erreichen des Rentenalters weiter arbeitet, dann bekommt er einen neuen Vertrag und darf die gleiche Arbeit für weniger Geld machen.
Es fehlt das Recht, für das gleiche Geld weiterarbeiten zu dürfen.

"Seine" Partei liegt bei 15%

und er hat daran einen nicht geringen Anteil. Viel Spaß bei den Neuwahlen.

@birdycatdog

Wer sagt denn, dass die CDU die vorgezogenen Neuwahlen herbeiführen wird?

Momentan scheint es mir am wahrscheinlichsten, dass die SPD die Koalition platzen lässt. Ein Vorwand lässt sich sicher finden: Eine weitere vergeigte Landtagswahl nächstes Jahr... unüberbrückbare Differenzen mit dem/der neuen CDU-Vorsitzenden.

Ein anderes Szenario ist: Ende der Groko und Regierungs-Umbildung (ohne Neuwahlen). Lindner flirtet ja schon wieder mit Jamaika. Dann aber mit neuem Regierungschef.

Wenn irgendjemand anders außer Kramp-Karrenbauer CDU-Chef wird, wird Merkels Kanzlerschaft schnell zuende sein. Davon bin ich fest überzeigt.

Gut so...

Zitat: "In jedem Fall wird es so sein, dass mit dieser Entscheidung das Ende der Kanzlerschaft von Frau Merkel - wann auch immer - eingeleitet worden ist."
Das ist auch gut so und zeigt, dass gewisse Ansätze von Demokratie noch vorhanden sind - schade nur, dass zwischenzeitlich so viel Schaden angerichtet wurde, der kaum wieder gut zu machen ist...!

Schröders Retourkutsche....

.... ist doch völlig überflüssig denn jetzt sind völlig andere Zeiten. Das hat der alte Mann wohl nicht bemerkt. Die SPD sollte sich von
a l l e n alten und überalterten Gesichern trennen und mit wirklich neuem Personal beginnen. Es reicht aber nicht,alle 2 bis 3 Jahre
von der Erneuerung der Partei zu reden. Seit Schröder ging es bergab , alle redeten darüber aber keiner hat was gemacht. Aber große Worte fanden alle .... na dann !

Das ist keine Retourkutsche

Eine Retourkutsche bedeutet, Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Die Umstände damals der SPD und heute der CDU sind aber andere:

Schröder versuchte damals seine Kanzlerschaft zu retten, indem er Müntefering, einen Sozialdemokraten mit viel Stallgeruch, zur Unterstützung hinzuzog. Schröder wollte es noch einmal wissen und auch noch einmal zur Wahl antreten, um Kanzler zu bleiben. Wie sehr er das wollte, konnte man am Wahlabend live mitverfolgen.

Merkel will nicht Kanzlerin bleiben; sie will keine Wahlen mehr gewinnen; sie will nicht mehr antreten und auch nicht bestimmen, wer ihr Nachfolger an der Parteispitze wird. Das Einzige, worum sich Frau Merkel noch bemüht, ist den ihr bereits erteilten Regierungsauftrag zu erfüllen. Wie lange sie sich darum noch bemühen wird, wird auch von der Person des neuen CDU-Vorsitzenden abhängen, gewiss, aber es ist nun ihre Entscheidung, ob sie die Kanzlerschaft vor Ende der Legislaturperiode aufgibt.

Schröder hingegen wurde abgewählt.

eher sorgenkind spd

meiner meinung nach würde die cdu locker wieder die stärkste kraft stellen (siehe hessische landtagswahl oder bay'rische) viel schlimmer wäre eine neuwahl für die spd

schon Seltsam

Auf der einen Seite wird Frau Merkel vorgeworfen das sie alles falsch macht und zu nichts gut ist. Auf der anderen wird ihr scheinbar aber auch zugetraut das sie Unsterblich ist und eigentlich vorgehabt hat ewig Kanzler(in) Deutschland's zu bleiben.
Es war doch wohl jedem normal denkenden klar das es die letzte Bundestagswahl war, mit der Kandidatin Merkel. Ob das das Pöstchen Parteichef überhaupt ein Rolle spielt ist doch völlig egal.

Ein Vergleich mit Schröder hinkt gewaltig, denn der hat mit der Vertrauensfrage sein Ende selbst herbeigeführt.
Ob die SPD bei Prognosen um die 10% tatsächlich die Koalition einseitig beendet darf bezweifelt werden, da ja dann viele ihre Posten verlieren.

Neuwahlen - vielleicht

Ich kann mir gut vorstellen, dass die SPD die Koalition nicht fortsetzten will und auch, dass ein neuer CDU Vorsitzender Frau Merkel so bald wie möglich auch als Kanzler(kandidat) ablösen möchte, doch es gibt noch einen Faktor, der dem erheblich im Wege steht, die aktuellen Umfragen und zwar für beide Parteien. Wenn sie jetzt neuwählen ließen, dann verlören beide Parteien jeweils ca. 7 Prozentpunkte, vielleicht mehr.
Außerdem steht immer noch die Minderheitsregierung als Möglichkeit im Raum, auch wenn sie nicht wahrscheinlich ist.

Sollte es trotzdem zu Neuwahlen kommen, dann bestimmt nicht allzu bald, beide Parteien haben noch keine Spitzenkandidaten und es müsste ja vor einer Wahl genügend Zeit für einen richtigen Wahlkampf bleiben.

Rache ist Süß

sagt man doch ;-).
Und ob Er mit Merz recht hat wage ich zu bezweifeln, die internen Trommel für jemand anders befürchte ich ganz stark.
Den richtigen Zeitpunkt hat Frau Merkel verpasst, sie hätte aus Erfahrung wissen müssen das ein 4 mal zu viel ist.
Was wir unbedingt für die Zukunft brauchen, ist 2 mal und dann Schluss mit lustig.

Schroeders Retourkutsche

Herr Schröder sollte bedenken, dass unter seiner Kanzlerschaft der Niedergang der SPD und ihrer im Godesberger Programm verankerten Ideale begann. Kann man also ruhig als parteischädigend betrachten. Die SPD sollte sich Gedanken um einen Parteiausschluss des betreffenden Herren machen, den seine Schelte schlägt auch auf die gebeutelte SPD zurück.
Und die CDU sollte sich Gedanken machen, ob ihr nicht das gleiche Schicksal mit einem schäublefavorisierten Parteivorsitzenden blühen wird, dessen Industrienähe (und sicher nicht interessenkonfliktfreie) Vita schon Bände spricht.

das ist ja ein Teil des SPD-Dilemmas

dass sie den "Genossen der Bosse" immer noch hofiert, ihn zu Parteitagen einlädt und ihn sogar um Rat für ihre aktuelle Politik bittet. Mit diesem Kanzler verbindet so gut wie kein Arbeitnehmer gute Erinnerungen. Sogar seine damaligen Helfershelfer, die Grünen, beginnen langsam zu begreifen, welchen Mist man mir der Agenda 2010 verbrochen hat, und distanzieren sich zusehends. Aber die SPD ist immun gegen diese Erkenntnis.
Scholz und Heil zücken neuerdings die Karte mit der Erhöhung des Mindestlohns, aber an ein Rütteln an den einschneidenden Ungerechtigkeiten der Agenda wird nicht wirklich gedacht.
Kein Licht am Ende des Tunnels.

schon erstaunlich

für wie wichtig und unersetzbar sich einige Menschen halten
Parteivorsitz und Kanzlerschaft gehören zusammen verkündete sie beim Schröder großspurig
jetzt holen sie derlei Sprüche ein

@ um 10:02 von Klaus Leist

Haben Sie Namen parat?
Die die bekannt geworden stammen aus der selben Ära wie Merkel.

Das Orakel Schröder.

Welch eine hellseherische Äußerung:
“...das Ende der Ära Merkel - wann auch immer...“
Kann ich auch:
“Das Ende der Kohleverstromung, das Ende der Ära Trump, das Ende der GROKO - wann auch immer...“

Ich verneige mich vor der Weisheit des dunkelhaarigen Mannes.

Jeder disqualifiziert sich durch seine Äußerungen selbst

Als Grund für diese Äußerung fällt mir rein gar nichts ein. Genau so wenig wie ich verstehe, warum Herr Schröder noch Mitglied der SPD ist. Sein wirtschaftliches Verhalten steht doch im krassen Widerspruch zu den Zielen (zumindest den ehemaligen) der SPD. Wie heißt es in solchen Fällen oft: Jeder diqualifiziert sich durch seine Äußerungen selbst.

Herr Schröder orakelt erst jetzt?

Eigentlich war schon das Ende der Ära Merkel, seit dem schlechten Abschneiden der Groko zur Bundestagswahl und die erneute GroKo ein untrügliches Zeichen dafür, dass diese nicht bis zum Ende der Legislaturperiode wird durchhalten können!
Denn schon das Konzept der SPD, sich in der Groko reformieren zu können, mit den Auflagen des Grokovertrages, ist hanhnebüchend und ist Augenwischerei!
Was will Herr Schröder wirklich?
Nach dem Desaster verlorengegangener Wahlen möchte der Herr Schröder bei Scheitern der Groko die Schuld der CDU zuweisen und seine SPD reinwaschen. Jedenfalls drängt sich mir dieser Umstand auf, eher als bei Schröder eine plumpe Retourdkutsche anzunehmen!

Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit..

Steinen werfen.
Herr Schröder es gibt soviel zur sPD zu sagen und erst wenn das gesagt worden ist und noch Platz für die cDU dann kann man das auch sagen.

Hier wird vom zustand der sPD abgelenkt.
Und zwar von dem der die sPD in diesem zustand gebracht hat.
Es war nicht die Aufgabe Der sPD, cDU politik zu machen.
Am Ende hat sich der wirtschaftliche zustand aufgrund weltweiter Erholung verbessert und nicht wegen der Harz4 Gesetze
Wenn man alles was " versteckt" wird an arbeitslosen oder an Jobs die geringfügig bezahlt sind rechnet dann haben wir nicht weniger Arbeitslose als damals,es ist nur alles verteilt worden ,so das es für viele kaum noch reicht um zu leben.
Man kann einen Kuchen solange aufteilen bis jeder ein Stück hat auch wenn man davon nicht satt wird.

Super Leistung von der sPD,da kann die cDU einfach nur sprachlos sein und sich freuen das andere die Kastanien aus dem Feuer holen.

Totengräber

Gerhard Schröder ist doch der wahre Totengräber der SPD!
Ich schäme mich heute noch in Grund und Boden, dass ich ihm einmal bei einer Wahlveranstaltung zugejubelt habe.

CDU - Wahltheater!

Wer bitte glaubt denn wirklich daran, dass es mit einem neuen Parteivorsitzenden (und schon gar nicht mit Frau AKK) einen sofortigen Politikwechsel in Form einer 180-Grad Wende z.B. bei der Migration geben könnte? Solange Frau Merkel Bundeskanzlerin ist wird es das nicht geben. Darüberhinaus müsste der gesamte Bundesvorstand mehr oder weniger erneuert werden. Die überwiegende Mehrheit der dortigen Personen teilte und teilt nach wie vor den Kurs der Kanzlerin und noch Vorsitzenden. Für diesen gab es auch immer großen Beifall der Wirtschaftsverbände z.B. auch für die Flüchtlingspolitik.
Es besteht seit Jahren eine nicht unerhebliche Unzufriedenheit bei Teilen der Parteibasis und einem Teil von CDU-Stammwählern. Das soll jetzt angesichts auch bevorstehender Wahlen (EU, ostdt. BL) mittels neuerKöpfe abgefangen werden, um weitere Stimmverluste zu vermeiden, und ein weiteres Erstarken der AfD zu verhindern.
Einen wirklichen Neuanfang wird es mit dieser CDU von innen heraus wohl nicht geben.

mit der Agenda 2010 hat Schröder die SPD verkauft...

Oder besser gesagt verraten und viele Wähler verloren, was sich bis Heute durchzieht...
Und keiner denkt an einer Novellierung. Man hat sogar noch einen oben drauf gesetzt und den Rentenanteil "bei Harz-4-Empfänger ersatzlos gestrichen, was seit 2011 einer Rentenkürzung um 25% gleich kommt, so jedenfalls der aktuelle Rentenbescheid.

Blödsinn

Schröder konnte noch weite Teile der Mittelschicht für Sozialstaatspolitik gewinnen, indem er glaubwürdig eine Balance zwischen Erhaltung des Sozialstaats und Sicherung seiner Finanzierbarkeit versprach.

Nach Schröder sind die Betonsozialisisten, die Schröder noch mit seinem Basta klein gehalten hatte, wieder so laut geworden und haben mit Nahles ja sogar das Ruder wieder übernommen, so dass sich weite Teile der Bevölkerung mit Grausen abwenden.

Das Verschwenden von Steuergeldern ist wirklich nur den 5 bis 10 Prozent der verbliebenen Kernwählerschaft der SPD als sozialstaatlich zu verkaufen. Der Rest wählt - notgedrungen bis verzweifelt, lieber Grün oder Union.

Nicht Schröder hat die SPD entkernt, denn zur SPD gehörte immer schon der Blick auf die Realitäten und deren Mehrheiten. Nahles hat die SPD um genau diesen Bestandteil entkernt und damit die SPD überflüssig gemacht.

Die SPD-nahe Stiftung feiert ...

die erste rot-grüne Bundesregierung und somit den Beginn ihres Untergangs!
Eine Partei und ihre Institutionen, die weiterhin nicht verstehen, dass die damalige Schrödersche Agendapolitik grundlegend falsch war, verdient nur das Verschwinden in der Bedeutungslosigkeit!

@ 10:37 von Duisburg

"Die Agenda 2010 mag auf Grund der seinerzeitigen Arbeitsmarktsituation ihre Berechtigung gehabt haben, doch der Markt hat sich geändert und die Agenda 2010 geht deshalb an der heutigen Realität vorbei."
.
Weshalb hat dann Frau Merkel die Situation nicht geändert?
.
Weil es ihr in die Karten spielt!
.
Geschönte Arbeitslosenzahlen, Leiharbeit, Rentenalter. Biliglohnland Deutschland. Eine Regierung als Vertreter der Industrie.
.
Wenn Frau Merkel das so verwerflich fände, hätte sie es ändern können. Die SPD hätte bei der derzeitigen Konjunkturlage wohl nichts dagegen gehabt.
Statt dessen bald Rente mit 70 auf 30%-Niveau.
Danke!
.
Was für Schröder die Agenda 2010, ist für Merkel die Flüchtlingskrise.
Herr Schröder sollte sich lieber um seine Gas-Geschäfte kümmern und Frau Merkel endlich abdanken, da wir laut Umfragen keine GroKo mehr haben!

Schröder´s Bemerkung zu Merkel´s Ankündigung

Ob Schröder´s Kommentar eine Retourkutsche ist oder nicht - ´mal hingestellt.
Fakt ist: Die großen Parteien CDU/SPD haben abgewirtschaftet. Das gilt auch für deren Politiker. Auch die CSU ist davon betroffen - nach Seehofer´s Abgang folgt bald der von Söder. Sie wissen´s nur nicht, weil sie momentan im Siegestaumel mit den Freien Wählern sind.
Je eher, desto besser für einen kompletten Neuanfang mit den Grünen!

Schröder hätte sich besser einmal...

...zu dem für mich eher peinlichen Gemeinschaftsauftritt der SPD-Größen gestern geäußert.
“Wir haben uns untergehakt...“
Tja, wenn sich unterhaken, Kinn nach vorn schieben und entschlossen klingende Sprüche loslassen helfen, wird die SPD bald wieder die 18 %- Marke ankratzen.
Aber so billige Retourkutschen wie diese, Herr Schröder, werden ebenso wenig dazu beitragen.

Warum?

Was ist an der Äußerung Schroeders so wesentlich, das sie derart öffentlich kommuniziert wird ?
Seherische paranormale Fähigkeiten ?
Überraschende politische
Schlussfolgerungen ?
Radikale umstürzlerische Thesen ?
Mir ist das Verbreiten banaler Allgemeinplätze eines alternden Politikers, der seine Partei (selbst in einer deprimierenden Situation) in die missliche Lage versetzte, erst nach fast zwei Jahrzehnten der Kanzlerschaft von Merkel sich an deren Ende über dasselbe auszulassen völlig überflüssig.
Der Mann hat Deutschland genug angetan, mit Worten und Taten.

Wenn sich die Spd nicht mehr

Wenn sich die Spd nicht mehr um ihre Kernaufgabe kümmert will und diese mit Herz und Hand durchsetzt, dann wird sie bald gar nicht mehr vertreten sein...

Zwei Zitate von Schröder

1. Die Agenta 2010 ist nicht in Stein gemeiselt.
2. Dankbarkeit erwarte ich in der Politik nicht,wer Dankbarkeit erwartet ist in der Politik fehl am Platz.

Wenn man sich so umschaut,kann nicht alles was er gemacht hat so total falsch gewesen sein.

Soso der Gerhard...

...ich denke der Herr Altkanzler sollte die Füße lieber unter dem Tisch lassen.
Warum bekommt er noch mal diese mediale Aufmerksamkeit?

Eine Antwort wäre toll!

09:39 von madri02

so isses! dem ist nix hinzuzufügen, ausser vielleicht, daß er bei der legendären elefantenrunde doch recht hatte

um 11:17 von Zett

>>
Der Mann hat Deutschland genug angetan, mit Worten und Taten.
<<
Ich sehe es völlig anders als Sie: Quell der Probleme war/ist die Regierungszeit von Kohl, der Deutschland in 16 Jahres in die Sackgasse geführt hat. Sie haben - wie in einem Unternehmen - keine Chance auf eine sanfte Neuausrichtung - sie brauchen quasi eine Reorganisation. Man kann sagen er hätte es der SPD ersparen sollen, aber für Deutschland war es richtig, wenngleich im Einzelnen mit ungerechten Härten und Fehlern behaftet. Das zweite Problem war/ist dann Frau Merkel, die überhaupt nicht verstanden hat, was ihr da geschenkt wurde und es unterlassen hat, die dann erforderlichen Anpassungen, insbesondere aber einen groß angelegten Aufbruch mit bedeutenden Zielen und Innovationen vorzunehmen.

Das Ende einer Kanzlerschaft und einer Volkspartei?

Ja, Merkels Kanzlerschaft endet. Aber Dank Gerhard Schröder und der von ihm ins Leben gerufenen Agenda 2010 hat für die SPD ihr Dasein als Volkspartei geendet, schlimmer noch: Mit derzeit 13 Prozent marschiert sie weiter stramm in Richtung Bedeutungslosikeit, vor allem, nachdem die Parteispitze gestern erklärt hat, am ruinösen Kurs der Partei nicht zu ändern, dessen Urheber Schröder ist. Merkel war bestimmt nicht mein Wunschkandiat, aber das Übel begann nach meiner Meinung nicht mit ihr, sondern mit Schröder.

Ein Mann der Voraussicht

... war Schröder nie. Und diese "Prophezeiung" ist jetzt auch kein Wunderwerk. Immerhin sagte ja Frau Merkel schon, dass sie als Kanzlerin bis zum Ende der Legislaturperiode "bereit stehen würde" nicht, dass sie die Kanzlerschaft auf jeden Fall fortsetzen wolle.
Da jetzt reinzuinterpretieren, dass das Ende da früher kommen kann ist nun wahrlich kein Wunderwerk. Anstatt zu orakeln hätte der Herr Ex-Kanzler zu seiner Zeit mal lieber vorausschauend agieren sollen, anstatt die Politik des ewigen abwartens einzuführen, der Frau Merkel dann so treu gefolgt ist.
Aber wer mehr nicht voraussehen kann als das, ist eben als Bundeskanzler doch eher eine kleine Leuchte.

Das ist Geschichte

So kann sich die Geschichte wiederholen.
Nur er hat wirklich seinen Zeitpunkt für den Abgang und erzwungenen Neuwahlen durch die Vertrauensfrage auch richtig eingeschätzt.
Und wenn man ganz ehrlich ist, die Nachfolgerin hat nur seine Reformen übernehmen müssen und weitermachen müssen. Von dem her verstehe ich die Hohloberei auch nicht wirklich.
Das gehört auch mit zu der Wahrheit.

"Ende von Merkels Kanzlerschaft"

"Als hätte er nur darauf gewartet: Als Kanzler Schröder 2004 den Parteivorsitz abgab, kündigte Merkel das baldige Ende der Regierung an."
Keiner kann voraus wissen, was die Zukunft bringt. Und Frau Merkel kann es nur vermuten und fördern, aber nicht wissen, wer Parteivorsitzender und vielleicht späterer Kanzler wird.

der Mann ist Geschichte...

Na dann wolln wir mal hoffen, dass der Mann, welcher für sie Geschichte ist, recht hat und die Merkel mitsamt ihrer unsäglichen GroKo ebenfalls bald Geschichte sein wird.
Eine Neuwahl im Frühjahr wäre für Deutschland die beste Lösung. Und infolge dieser Neuwahl dann eine Koalition aus FDP, AfD und CDU unter Friedrich Merz. Meine Vorfreude kennt keine Grenzen.

Revanche ?

Was denn für eine Revanche ?
Er hat doch völlig recht mit dem was er sagt.

Schröder

Geschichte war F. Merz bis vor ein paar Tagen auch...

Herr Schroeder

Sie sind der Grund fuer den Abstieg der sPD in die 2.Liga...

halten Sie sich einfach an den Volksmund:
Reden ist Silber
Schweigen ist Gold
...

Nicht das beste Zugpferd für die SPD..

Wenn ein SPD-Kanzler, ein "Sozialdemokratische Partei Deutschlands" Kanzler selbst CDU und FDP rechts überholt, die Steuern auf Kapitalerträge für Reiche halbiert, die Körperschaftssteuer halbiert, und das ganze ausgleicht in dem er es den Ärmsten in Deutschland wegnimmt, und auch noch die Mehrwertsteuer erhöht, dann *ist* das der Hauptgrund, dass kaum einer mehr die SPD wählt.

Die Mittelschicht und die Armen wurden enttäuscht und verkauft, und die Reichen verlassen sich lieber auf die kontinuierlich reichenfreundliche Politik der CDU und FDP.

Eine SPD, die sich nicht entschieden von Schröder distanziert ist eine unwählbare, eine verlorene SPD.

Nicht verwunderlich auch, dass der Neoliberale im sozialdemokratischen Gewand jetzt für den Neoliberalen im konservativen Gewand trommelt.

Es wird nur hoffentlich kaum jemand bereit sein für einen Blackrock-Banker zu stimmen, nachdem wir gerade erst 400 Mrd. an Banker verschenkt haben, um deren Spielschulden zu übernehmen.

Schröder

Mit Bundeskanzler Schröder begann der Niedergang der SPD.
In den letzten Tagen wurde festgestellt, dass die Bürger nicht wüssten, wofür die SPD steht.
Bis 1998 war ganz klar: Die SPD steht für Soziale Gerechtigkeit.
Mit Hartz IV-Niedriglohn und Rister-Armutsrente hat die SPD ihre Seele verraten.
Übersetzung für Marktradikale: Sie hat ihren Markenkern verloren.
Die Regierung Schröder/Fischer war Wählerbetrug.

@12:58 von Matthias Schulz

Die SPD ist doch klassisch die Partei der hart arbeitenden Unter- und Mittelschicht. Es wäre eine Fehlannahme, das es sozial sei, sich für Faulenzer und Taugenichtse einzusetzen. Da war der SPD-Wähler schon immer empfindlich. Sozial heißt nämlich vor allem "gerecht", aber auch "leistungsorientiert".

Neuerdings versuchte sich die SPD allerdings zunehmend auf dem Feld der "Politik-zum-Gutfühlen", des Moralisierens und des wahllosen Verteilens an alle. Das ist jedoch nicht ihre Zukunft, dort haben die Grünen ihren einzigen Markenkern.
Insofern war die Agenda 2010 durchaus im Sinne der klassischen SPD-Wähler sozial, gerecht und leistungsorierntiert. Die SPD hat das nur verschämt schlecht kommuniziert und hat das Geschrei der Faulenzer mit der Ablehnung durch die eigenen Wähler verwechselt.

Die SPD sollte da anknüpfen, wo sie mit Schröder 2005 stand: Sozial, Familie, Arbeit, Gerechtigkeit, Leistungsorientierung.

Großes Husten

Schröder hustet eine Mücke aus, und prompt steht ein Elefant im Raum. Und das Echo ist gewaltig. Auf die Elefantenrunde folgt so das Elefanten-Husten.

Ich verstehe nicht, warum das eine Top-Meldung ist. Eine kleine Randnotiz hätte es doch auch getan.

@ Rosengregor

Um es mit Ihren Worten zu sagen: "Blödsinn!"

Der Niedergang der SPD hat nicht erst mit Nahles eingesetzt sondern bereits mit dem Versuch, damals Steinmeier nach der Ära Schröder als Kanzlerkandidat aufzubauen. Seitdem schrumpft der Anteil der SPD bei nahezu allen BuTa- und LaTa-Wahlen.

Ich mag Nahles ja auch nicht, denn sie gibt sich zwar "arbeiternah", ist aber meilenweit von dem entfernt, was den gemeinen "Arbeiter" zu denen sich übrigens auch "Angestellte" mittlerweile zählen, überhaupt interessiert.

Aber den Niedergang der SPD nun allein der Nahles zuzuschieben, ist grottenfalsch.

Nein, den Ausgangspunkt findet man einzig und allein bei der Agenda 2010. Und die ist mal nicht auf Nahles' Tun zurückzuführen.

11:39 Klärungsbedarf

von Zeit "Der Mann hat Deutschland genug angetan"

diejenigen die solche Sätze schreiben, können aber wenn sie gefragt werden in einer Diskussion nie genau erklären mit was oder wodurch und warum er (Herr Schröder) Deutschland genug angetan hat. Es ist halt ein Diskriminierungs-Schlagwort genau wie "Harz4 der Untergang der SPD". Herr Schröder war ein Kanzler mit sehr viel Mut und Weitblick und er wusste wann Zeit war das Volk noch mal abstimmen zu lassen und er hat der SPD nochmal ein Wahlergebniss auf Augenhöhe mit der CDU/CSU eingefahren (gleiche Abgeordnetenzahl). Die Verluste der SPD hat nicht Herr Schröder zu verantworten sondern die Kräfte in der SPD die glaubten die Agenda verleugnen zu müssen und nicht wussten sollten sie sich links anbiedern oder der Kanzlerin anbiedern beides schlechte Optionen für ein tatkräftiges eignes Profil.

10:49 von Kantigenes Schroeders Retourkutsche

Vorurteile halten sich leider länger als Fakten. Sie sollten mal die Geschichte vom Erfurter Parteitag und den Nachfolger dazu, das Godesberger Programm ausführlich lesen. Die Zeit der Wiedervereinigung, die wirtschaftlichen Verhältnisse die Kohl an Schröder weiter gab. Hartz war damals notwendig. Die Zusammenführung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe notwendig.
Wer damals nicht regulär arbeiten wollte, beantragte Sozialhilfe und hatte mit der Sozialhilfe und der Schwarzarbeit mehr in der Tasche als Facharbeiter in ihrer regulären, angemeldeten Arbeit.

13:22 AbseitsDesMains.....

Die SPD ist die klassische Partei der hat arbeitenden Unter- und Mitttelschicht. Es wär eine Fehlannahme, dass es sozial sei ............

Bin ganz bei ihnen.
Herr Schröder hat in 7 Jahren mehr für unser Land, ich betone für unser Land getan als 13 Jahre Merkel die sich locker auf der Arbeit ihres Vorgängers ausruhen konnte mit ihr kam Stillstand und in Sachen Russland /USA Rückschritt und damit sind wir wieder im kalten Krieg gelandet.

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