Ihre Meinung zu: Pressestimmen zu Maaßen: "Ein Radikaler im öffentlichen Dienst"

6. November 2018 - 9:38 Uhr

Mit seiner Abschiedsrede habe Verfassungsschutzpräsident Maaßen bewusst sein Ende als Spitzenbeamter herbeigeführt, meinen die Zeitungen - und vermuten, dass er längst andere Pläne hat.

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Kommentare

Das soll das entscheidende Kriterium sein?

Zitat: ""Wer in der SPD Linksextremismus bis hinauf in die Spitze ortet und der Regierung Unfähigkeit vorwirft, kann kein Amt führen, erst recht nicht ein so sensibles wie den Verfassungsschutz"

Das soll das entscheidende Kriterium sein?

Entscheidend muss sein, ob Hr. Maaßen mit seinen Anwürfen recht hat, oder nicht.

Das sollte eigentlich die Medien beschäftigen.

Wenn selbst die NZZ - bisher

Wenn selbst die NZZ - bisher nicht bekannt als Sprachrohr linksextremer Haltungen oder Personen - schreibt: "Wer als Spitzenbeamter Teile einer Regierungspartei als radikale Kräfte darstellt, verlangt geradezu den eigenen Hinauswurf", könnte doch der ein oder die andere "rechts von der Mitte" nachdenklich werden und aufhören, die vorgekaute Meinung, Maaßen sei das Opfer, nochmal überdenken. Ich glaube, dass der Zeitpunkt übrigens nicht zufällig gewählt war: einerseits hat Maaßen wohl kein Interesse an einem Frühstücksdirektorposten von Seehofers Gnaden gehabt, andererseits lenkt sein verbal völlig wirklichkeitsfremder verschwörungstheoretischer Auswurf davon ab, dass die afd gerade ins Visier des Verfassungsschutzes gerät, pikanterweise durch eine Studie, die sie selbst in Auftrag gegeben hat.
Jetzt reicht's daher auch mit den Maaßen-Meldungen. Es gibt wichtige Politikfelder, und wenn man sich denen wieder zuwendet, wird deutlich, was die afd vor allem ist: inhaltlich blank.

@09:08 Bote_der_Wahrheit

Ihr x-ter netter Versuch, längst belegte Tatsachen wieder als offene Frage darzustellen, läuft einerseits ins Leere und ist andererseits peinlich: Sie kennen doch längst die erdrückenden Belege rechtsradikaler organisierter Aufmärsche in Chemnitz; Sie kennen doch längst die Polizeiprotokolle und die Zahl der Strafverfahren. Oder doch nicht? Dann kann ich nur sagen: Lesen und Recherche bringt Sie der Wahrheit näher.

Die Kommentare in der Presse sind eindeutig und treffend

Alle sind sich einig, was die Fall Maaßen angeht.
Nur eine kleine Gruppe wird es auch jetzt nicht verstehen, die AfD-Anhänger. Sie werden ihn weiter als, wie die Oberhessische Presse schreibt, "Märtyrer-des-Merkel-Systems" sehen.

Einzig die eher rechts stehende NZZ auch Kritik an der Berichterstattung über Chemnitz.

Dass Herr Maaßen, wie alle vermuten, über kurz oder lang einen wichtigen Posten in der AfD bekommen wird, steht wohl außer Frage. Spätestens dann wäre aber das Ende seiner Karriere beim Verfassungsschutz gut begründet.

@Bote

Zitat: ""Wer in der SPD Linksextremismus bis hinauf in die Spitze ortet und der Regierung Unfähigkeit vorwirft, kann kein Amt führen, erst recht nicht ein so sensibles wie den Verfassungsschutz"
Das soll das entscheidende Kriterium sein?
Entscheidend muss sein, ob Hr. Maaßen mit seinen Anwürfen recht hat, oder nicht.
Das sollte eigentlich die Medien beschäftigen

Na wenn er denn wenigstens recht hätte. Aber das ist ja noch nicht mal der Fall. Und bitte nicht "recht haben" verwechseln mit "die AfD findet das auch".

ich freue

mich drauf, Maaßen in der Politik wiederzusehen.
Sozusagen als anti-sozialistischer Gegenpol. Sowas fehlt in Deutschland bzw. wird mit allen Mitteln - lauteren wie unlauteren- von linksaußen bis leichtrechts bekämpft.
Wo aber linksaußen eine Daseinsberechtigung genießt, sollte diese auch für rechts gegeben sein. Demokratie halt.

"Ein Radikaler im

"Ein Radikaler im öffentlichen Dienst"
"Nach dem, was Maaßen so von sich gegeben hatte, konnte nicht einmal mehr Seehofer anders", schreibt der "Standard" aus Wien. "
Der "Standard" passt genau ins normierte BRD Printmedien System.
"Die Wahrheit siegt,aber sie kann nur siegen, wenn sie gesagt wird." Johann Hus (1369-1405)

@ 09:08 von Bote_der_Wahrheit

"Entscheidend muss sein, ob Hr. Maaßen mit seinen Anwürfen recht hat, oder nicht.
Das sollte eigentlich die Medien beschäftigen."

Der ganze sogenannte Trauermarsch, bei dem kaum jemand an den Toten dachte sondern nur seine Peergroup für Vorurteile und Mobbing suchte, hat diese Situation erst erschaffen. Und anstatt im Stillen seine Untergebenen ihre Arbeit machen zu lassen, trötet Maaßen halbgare persönliche Meinungen ins Land, von denen er selbst wieder abrückt, weil nicht haltbar. Und damit beschäftigen sich in der Tat und folgerichtig die Medien.

Bewerbungsschreiben

"...denn die AfD hat Maaßen bereits eine politische Heimat angeboten."

Noch deutlicher kann Hr. Maaßen seine Absicht nicht zeigen. Erst die Hilfestellung für diese "Partei", jetzt das Bewerbungsschreiben.

Als was anderes kann man diese "Abschiedsrede" nicht bewerten und die einstudierte Opferrolle ist nicht die einzige Gemeinsamkeit.

Wir werden von diesem Herrn noch hören befürchte ich.

09:15 von andererseits

dem stimme ich vollumfänglich zu. ich kann das nur nicht in so schöne worte kleiden!

@09:08 von Bote_der_Wahrheit

Egal wie oft Sie sich wiederholen, Sie behaupten etwas völlig Falsches und an den geltenden Bestimmungen vorbei, indem Sie einem Beamten in seiner Funktion die gleiche Äußerungs-freiheit wie als Privatperson zugestehen. Und das tun Sie ja nur, weil er Ihre eigene Meinung äußert. Ziemlich platt und durchsichtig.

@09:23 von Sparer

der Sozialismus ist längst tot. Es gibt noch einige Ewiggestrige "Sozialisten", aber das ist wie bei den Reichsbürgern. Es gibt keine Anhänger. Es gibt also keinen Bedarf an anti-sozialistischem Gegenpol. Die verbliebenen Linksradikalen müssen eben beobachtet werden. Viel gravierender ist dagegen der aufkommende Rechtsradikalismus. Aber wie man so spekuliert, wird möglicherweise die AfD die Neue Heimat von Maaßen. Damit wird er natürlich gefährlich, weil er Internas kennt. Man muss hoffen, dass er nicht ein Wegbereiter der rechten Front wird.

@09:08 von Bote_der_Wahrheit

damit beschäftigen sich doch die Medien. Bisher wurde allerdings durch die Recherchen noch kein linksradikaler SPD-Politiker gefunden. Vielleicht müssen wir so einen erfinden, damit Maaßen recht hat?

@Bote der Wahrheit

"...Entscheidend muss sein, ob Hr. Maaßen mit seinen Anwürfen recht hat, oder nicht..."
Maaßen ist ein Beamter, quasi Untergebener des Volkes und Befehlsempfänger dessen Vertretung: der gewählten Regierung. Wenn ich meinen Chef beleidige oder maßregle oder was immer, muss ich mich nicht wundern, wenn ich gehen muss.
Außerdem ist ab einer gewissen "Management"-Position der gute Ton der: bleib sachlich, enthalte Dich irgendwelcher Äußerungen, die Du nicht beweisen kannst (in seinem Fall willst) und schüre keine Emotionen. Abwarten, bis Ergebnisse da sind. So kann man auch mit den Medien reden.

NZZ

Danke, dass Sie auch ausnahmsweise mal ins Ausland schauen und die durchaus abweichende Meinung der Neuen Züricher Zeitung zitieren.
Ich wünsche mir, dass öfter und zu allen Themen auch kritische Stimmen kommuniziert werden, die man meist nur im Ausland findet.
Ergänzen möchte ich noch, dass ein Beamter dem Volk und ausdrücklich nicht(!) einer Partei verpflichtet ist (Beamtengesetz).
Er darf daher meiner Meinung nach durchaus auch der Kanzlerin widersprechen, wenn diese aus dem Ausland ohne genaue Prüfung und Rücksprache ihre Meinung heraus posaunt.

09:08 von von Bote_der_Wahrheit (?)

"Entscheidend muss sein, ob Hr. Maaßen mit seinen Anwürfen recht hat, oder nicht.
Das sollte eigentlich die Medien beschäftigen."

Anscheinend ist Ihnen das Entscheidende entgangen: Eine Zeitung, die schreibt, dass Maaßen sich durch den Linksextremismusvorwurf an die SPD disqualifiziert, hat 'konkludent' bereits die von Ihnen aufgeworfene Frage geprüft und beantwortet.

Wenn auch nicht so, wie es Ihrer "Wahrheit" entspricht.

Wäre zu schön...

wenn man dem Merz mal so auf die Finger schauen würde wie dem Maaßen. Merz scheint wohl auch in drei Tagen mehr zu verdienen als Maaßen im Monat und wessen Brot ich ess...

@10:04 von Dabbljuh

Der Sozialismus ist genauso tot oder lebendig wie der Nationalsozialismus.
Aber meinetwegen, formulier ich's halt um:
Ich hätte gerne einen rechten (nicht rechtsaussen) Gegenpol zu linksaussen. Da dieser von der Union nicht mehr bekleidet wird, was bleibt mir dann ? Rechts gibt es doch nur noch eine Partei mit mehr als 5 % Stimmen. Genau das ist das Problem...es gibt einfach keine gemäßigte konservative Partei mehr.

@Bote_der_Wahrheit

Zitat: "Zitat: ""Wer in der SPD Linksextremismus bis hinauf in die Spitze ortet und der Regierung Unfähigkeit vorwirft, kann kein Amt führen, erst recht nicht ein so sensibles wie den Verfassungsschutz"

Das soll das entscheidende Kriterium sein?

Entscheidend muss sein, ob Hr. Maaßen mit seinen Anwürfen recht hat, oder nicht.

Das sollte eigentlich die Medien beschäftigen.

Ihre Argumente können Sie doch sicherlich mit einer Statistik belegen?

@Bote_der_Wahrheit - Die Wahheit hat gesiegt !

Die realen Fakten , GPS Daten,Zeitsiempel,Zeugenaussagen,Videos haben Maaßens
Fehleinschätzung eindeutig überführt.

Mittels seine Abschiedsbriefes hat er zudem seine Gesinnung offenbart.
Dieses war auch keine Privatmeinung,
da es sich um Offizielle Aussagen eines Staatsbeamten im Dienste handelte.

Seehofer mußte reagieren!

@10:28 von Horst Hauptmann

Nun die Verpflichtung besteht nicht gegenüber der Partei, sondern gegenüber dem verantwortlichen Minister.
Zum Thema "Meinung äußern": Nun, die Kanzlerin oder der Minister darf so etwas - eben PolitikerIn, der Beamte eben nicht in seiner Funktion, sondern nur als Privatperson.

@10:28 von Horst Hauptmann

Sie haben eine sehr exotisch Vorstellung von den Beamtenpflichten. Sicherlich ist er keiner Partei verpflichtet, aber seinem Dienstherrn schon. Wer in der SPD Linksextremismus bis hinauf in die Spitze ortet und der Regierung Unfähigkeit vorwirft, kann kein Amt führen, erst recht nicht ein so sensibles wie den Verfassungsschutz. Dass Sie ausgerechnet das rechte Blatt NZZ als Beispiel anführen? Die NZZ ist ja eine rechtsorientierte Zeitung. Sie hätten ebenso den Deutschland.Kurier oder die Neue Freiheit als "gutes" Beispiel für kritische Stimmen anführen können.

Maassen .... ein Behördenchef

eigentlich erwartet man doch von dem, dass er Informationen sammelt und diese seinem Dienstherrn zur Verfügung stellt
also der Arbeitsamtschef schaut wieviel Geld er ausgab, wie viele Leute arbeitslos waren, wie läuft ....
in diesem Fall Geheimdienst lief es anders, da sagte der Dienstherr (Frau Merkel)
was Sache ist
darf man das zukünftig auch in anderen Bereichen erwarten
bei Steuerschätzungen oder Arbeitslosenquote Renteneinnahmen/ausgaben

@Polios

Ja, genauso steht es um die Meinungsfreiheit in Deutschland!
Zeitungen statt Gerichte entscheiden, was richtig und falsch ist und was man sagen darf oder nicht!
Ein grundlegende Eigenschaft einer Demokratie ist die Meinungsfreiheit und die ist schon seit längerem in Gefahr!

Pressestimmen zu Maaßen:"Ein Radikaler im öffentlichen Dienst"..

Angesichts der Rolle seines "Dienstes" in Sachen NSU ist das eine nahe liegende Einschätzung.Da sind die V-Leute die nahe dran waren(und doch kein Zugriff),da ist der Herr Temme,der bei einer Tat anwesend war.
Unter Maaßen war der Dienst zumindest auf einem Auge blind.

@ 10:39 von Sparer

>>Ich hätte gerne einen rechten (nicht rechtsaussen) Gegenpol zu linksaussen. Da dieser von der Union nicht mehr bekleidet wird...<<

Vielleicht sollten Sie erst mal definieren, was für Sie "rechts" beinhaltet und ob es tatsächlich eine nicht von der Union vertretene Lücke gibt. Die Frage ist also: Welche Ihrer Vorstellungen von "rechts" erfüllt die Union nicht. Ich glaube, Sie können diese Frage nicht beantworten, ohne ins radikale Lager abzudriften.

linke Ausrichtung natürlich

Hier werden aus Dtl. nur linke Zeitungen zitiert.
Absicht oder Versehen?
Ich schaue mal, was die Junge Freiheit so schreibt.
Und im Ausland die NZZ...
Da werde ich wenigsten journalistisch sauber und parteienfern informiert!

@Anderes1961

"Das soll das entscheidende Kriterium sein?
Entscheidend muss sein, ob Hr. Maaßen mit seinen Anwürfen recht hat, oder nicht.
Das sollte eigentlich die Medien beschäftigen."

Absolut richtig.
Das ist kein nebensächlicher oder unbedeutender Vorwurf und auch noch von einem Präsidenten des Verfassungsschutzes.

Das wird aber von den Medien gar nicht thematisiert oder recherchiert. Die Behandlung der Personalie Maaßen und vorallem aber seines Amtes ist unterste Schublade.

Hier ist der Botschafter einer schlechten Nachricht Schuld. Eine völlig unnötige Reaktion im Sinne einer Bestrafung einer Person, die nur seinen Pflichten nachgeht.

@Wenn selbst die NZZ - 9:09 von andererseits

"...wird deutlich, was die afd vor allem ist: inhaltlich blank."

Vor allem und über alle Maßen blank.
Demnächst auch in diesem Bundestagstheater der AfD.
Interessant lediglich was er so an 'Wissen' über oberste Politiker rauslassen könnte.

Wieder mal ein Verfassungsschutzpräsident,
der Zweifel aufkommen lässt, wen oder was er schützt.

Maaßen - Bote der AfD

Wiener "Standard":
"Wer in der SPD Linksextremismus bis hinauf in die Spitze ortet und der Regierung Unfähigkeit vorwirft, kann kein Amt führen, erst recht nicht ein so sensibles wie den Verfassungsschutz. Da sind offenbar ein paar Relationen schwer durcheinandergeraten."

Sicher, ich frage mich auch, wie Maaßen bei dieser politischen Einstellung die "Reform" seiner Behörde nach dem NSU-Skandal wohl gestaltet hat?
Man muss doch jetzt vermuten, dass sich diese verkorkste Behördenmentalität unter ihm einfach fortgesetzt hat.

Der politische Frühbucher-Rabatt in den Ruhestand sollte gleich für Horst Seehofer mit arrangiert werden. Seine Fehlbesetzung als Innenminister hat er ja ebenso gründlich unter Beweis gestellt.

Maaßen

Ich finde, man sollte prüfen ob man ihn nicht unehrenhaft aus dem Staatsdienst entlassen kann anstatt mit satter Pension in den Ruhestand zu versetzen.

Die Neue Züricher Zeitung hat

Die Neue Züricher Zeitung hat es als einzige versucht, bei der Wahrheit zu bleiben.

Allerdings sagt sie auch nicht eindeutig, dass der Grund für den Rauswurf von Herrn Maaßen darin besteht, dass er klargestellt hat, dass es keinerlei Beweise für Hetzjagden in Chemnitz gibt und damit Aussagen von Regierungsvertretern als erfunden und hetzerisch entlarvte.

Und der SPD Linksradikalismus vorzuwerfen, ist angesichts der Zusammenarbeit dieser Partei mit der Antifa, völlig legitim und kann daher kaum der Grund für den Rauswurf sein, zumal die SPD gerade in der politischen Bedeutungslosigkeit versinkt

10:04 Dabbljuh

Internas? Wenn er welche hat. Für wen soll er dann gefährlich werden? Für die AfD? Wohl kaum. Also müssten die anderen Parteien Dreck am Stecken haben. Sonst kann er nicht gefährlich werden. Oder?

@Horst Hauptmann

Zitat: "
Am 06. November 2018 um 10:28 von Horst Hauptmann
NZZ

Danke, dass Sie auch ausnahmsweise mal ins Ausland schauen und die durchaus abweichende Meinung der Neuen Züricher Zeitung zitieren.
Ich wünsche mir, dass öfter und zu allen Themen auch kritische Stimmen kommuniziert werden, die man meist nur im Ausland findet.
Ergänzen möchte ich noch, dass ein Beamter dem Volk und ausdrücklich nicht(!) einer Partei verpflichtet ist (Beamtengesetz).
Er darf daher meiner Meinung nach durchaus auch der Kanzlerin widersprechen, wenn diese aus dem Ausland ohne genaue Prüfung und Rücksprache ihre Meinung heraus posaunt."
Die Tagesschau und auch die anderen ÖR-Medien zitieren öfter abweichende Meinungen aus der Auslandspresse. In der Phönix-Runde sind sogar regelmäßig Journalisten aus dem Ausland zu Gast. Alles eine Frage der Wahrnehmung. Selbstverständlich darf Maaßen abweichende Meinungen haben. Aber Lageeinschätzungen sollte er mit dem Ministerium besprechen, nicht mit der Bildzeitung.

Der.....

"Neuen Züricher Zeitung" kann man nur zustimmen! Maaßen hat Fehler gemacht, die ein politischer Beamter nicht machen darf und der Großteil der deutschen Medien und linksgerichtete Politiker oder Teile der Gesellschaft haben wirklich hysterisch reagiert. Interessant wäre jetzt nur, ob die Reaktionen die gleichen gewesen wären, wenn es gegen Neonazis oder "Pro Chemnitz" usw. gegangen wäre?

@10:47 von smirker

Sie scheinen recht unbelehrbar zu sein und lesen hier möglicherweise nur, was Ihnen in den Kram passt.
Aber Maaßen ist als Beamter Staatsdiener und da gehört es sich nicht, politische Meinungen gegen seinen Arbeitgeber in Medien abzugeben, in denen er Verschwörungstheorien verbreitet, die Authentizität eines beweisbar nicht gefälschten Videos in Frage stellt und über irgendwelche Motive zur Ablenkung von einem Mord schwafelt. Er benutzt seine Autorität, um nicht belegbare Meinungen abzuliefern und der Kanzlerin in den Rücken zu fallen. Das weiß Maaßen ganz genau. Und dann blamiert er noch Seehofer, der ihn bisher immer gedeckt hat, indem er die Mär von Linksradikalen in der SPD verbreitet. Auf diese Provokation musste Seehofer reagieren. Weiß Maaßen, dass es so etwas wie Anstand gibt? Eher nicht. Was immer er in Zukunft macht, er ist in jedem Fall sehr negativ vorbelastet.

@Horst Hauptmann

Wenn schon sollten sie richtig zitieren.

"Beispielhaft heißt es in Art. 80 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Juni 1950:

„Die Beamten und sonstigen Verwaltungsangehörigen sind Diener des ganzen Volkes, nicht einer Partei oder sonstigen Gruppe. Sie haben ihr Amt und ihre Aufgaben unparteiisch und ohne Rücksicht auf die Person nur nach sachlichen Gesichtspunkten wahrzunehmen.“

Und jetzt erklären sie uns mal "unparteiisch" und die Schützenhilfe des Hr. Maaßen für die AfD.

Meinungsschau

Ist es nicht schön, an einer Vielfalt von Meinungen teilhaben zu können?
Ein fast selbstverständliche Errungenschaft!
Schade, dass man Maaßen diese Meinungsvielfalt regelrecht verbietet. Und natürlich gibt es dafür ganz "plausible" Begründungen: Moralisch, arbeitsrechtlich etc. Und wer es noch nicht begriffen hat, bekommt eine kleine Auswahl an Mutmaßungen und Unterstellungen serviert.
Find ich nicht immer nötig. Maaßen ist weg. OK. Ich werde ihn nicht vermissen. Vermisst habe ich, dass der einseitige Blick auf die folgenlosen Defizite der Behörde immer nur bis zum Leiter reichte. Die verantwortliche Bundesregierung scheint ja immer noch mit keiner Silbe beachtet zu werden. Übrigens auch in den Punkten in denen Maaßen nicht unrecht hatte.

Die NZZ ist eine in der Tat

Die NZZ ist eine in der Tat eher rechte Zeitung. Dass sich das Forum nicht daran stört, dass hier eine rechte und fünf linke Zeitungen zitiert werden, ist allerdings bezeichnend, besonders wenn beklatscht wird, dass fünf linke Zeitungen einer Meinung sind - Überraschung.

Bei einer seriösen Presseschau erwarte ich allerdings Ausgewogenheit, also das Präsentieren von linken und rechten Meinungen im Verhältnis 1:1 und nicht 5:1.

Linksextremismus

Der SPD Linksextremismus vorzuwerfen ist schon ein Kracher, aber man muss der SPD vorwerfen, dass sie sich nicht ausdrücklich genug von linksextremistischen Aktionen wie z. B auf dem G20 distanziert. Damals hätte ich von der SPD klare Kante gegen Linksextremismus erwartet.

um 11:20 von Shuusui

>>
Bei einer seriösen Presseschau erwarte ich allerdings Ausgewogenheit, also das Präsentieren von linken und rechten Meinungen im Verhältnis 1:1 und nicht 5:1.
<<

Satire ?

@artist22

"...Interessant lediglich was er so an 'Wissen' über oberste Politiker rauslassen könnte..."
Das war meine Vermutung, weswegen H. Seehofer ihn "unterstützt" hat. Überhaupt, weswegen er trotz vielfältiger Verfehlungen so lange in seinem Amt geblieben ist. Er ist Geheimdienstler. Wir wollen wahrscheinlich gar nicht alles wissen, was er weiß, und was er somit mal eben im Vorbeigehen als Bemerkung fallen lassen kann...

Nun, es handelt sich hier

Nun, es handelt sich hier nicht um irgendeinen einen Fall, wo ein Beamter seinen Vorgesetzten widersprochen hatte, sondern um einen Fall wo Vertreter der Regierung mit erfundenen Hetzjagden versuchten die öffentliche Meinung zu manipulieren.

Dass Herr Maaßen klarstellte, dass es keinerlei Beweise für Hetzjagden auf Ausländer gab, obwohl von Regierungsvertretern das Gegenteil behauptet wurde, ist ihm hoch anzurechnen, besonders von seiten der zu unrecht beschuldigten Chemnitzer.

@Klärungsbedarf

Hat Ausgewogenheit für Sie mehr mit Satire als mit Seriosität zu tun?

Die Empörung über den Empörten

Die Empörung über den Empörten zeigt mir wie willkürlich die Meldungen zeitweise produziert werden.
Auch Erklärungen darüber, wer genau vor die Presse treten darf, wen man am besten nicht daran hindern sollte und wer sich das im Traum nicht wagen sollte, sind in Zeiten, in denen man sich teilweise nur noch über die Medien und sozialen Netzwerke austauscht oder erklärt, unglaubwürdig.
Schön paradox wird es, wenn sich beide Mechanismen hintereinander schalten und kaum noch zur Ruhe kommen.

Mir wäre es lieb, wenn es zu eine gemeinsamen evolutionären Veränderung gäbe, in der man diesen medialen Ergüssen den Nährboden entziehen würde: Einfach nicht beachten und alles etwas pragmatischer behandeln.

Verfassungsschutz

Maaßen hat Recht mit seiner Analyse und an den linksradikalen Kräften in der SPD wird ja niemand ernsthaft zweifeln wollen .

Allerdings hätte er als Beamter eine derartige Wertung nicht abgeben dürfen . ( Beiß nicht in die Hand die dich füttert)

@11:20 von Shuusui

Bitte helfen Sie mir. Was ist bitte eine linke Zeitung? Die FAZ? Lächerlich!

Ein Disziplinarverfahren wäre fällig

Maaßen gehört nicht in den einstweiligen Ruhestand, ein Disziplinarverfahren wäre fällig.
Dieser Mann steht so weit am rechten Rand des Geschehens, dass er blind geworden ist für die politischen Verhältnisse im Land. Er wollte mit seiner Rede in Warschau die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand provozieren.

Beides geht nicht und verlangt disziplinarische Maßnahmen statt der besoldeten Verabschiedung.

@11:34 von Shuusui

Satire ist, wenn man die FAZ als linkes Blatt bezeichnet.

um 11:34 von Shuusui

>>
Hat Ausgewogenheit für Sie mehr mit Satire als mit Seriosität zu tun?
<<

Ihre Vorstellung von Ausgewogenheit ist hanebüchen: Wenn eine Zeitung Meinung A vertritt und 5 Zeitungen Meinung B vertritt, dann ist es doch nicht ausgewogen, wenn man einmal Meinung A und einmal Meinung B zitiert. Das ist bestenfalls Nivellierung.
Hoffentlich schlagen Sie nicht auch noch vor, dass es bei Fußballspielen nur noch Unentschieden geben darf.

@06. November 2018 um 11:07 von Anderes1961

"Ergänzen möchte ich noch, dass ein Beamter dem Volk und ausdrücklich nicht(!) einer Partei verpflichtet ist (Beamtengesetz)."

Ein Beamter ist dem Staat und seinem Dienstherren und nicht dem "Volk" oder einer Partei verpflicht (Beamtengesetz).

...

Herr Maaßen hat sehr viel mehr gegen Rechtsradikalismus bewirkt, als seine Kritiker hier.
Das sollten manche mal nicht vergessen.

@11:28 von Shuusui

Sie verbreiten hier die Ansicht der AfD, die in Bezug auf die Affäre Maaßen allein steht. Und einzig und allein vertritt die AfD auch die Meinung, dass Herr Maaßens Provokation und sein Verbreiten von Unwahrheiten und seinem bewussten Affront gegen seine Dienstherren durch die Meinungsfreiheit gedeckt waren.

@Leynad

Zitat: "
Am 06. November 2018 um 10:32 von Leynad
Wäre zu schön...

wenn man dem Merz mal so auf die Finger schauen würde wie dem Maaßen. Merz scheint wohl auch in drei Tagen mehr zu verdienen als Maaßen im Monat und wessen Brot ich ess..."

Ist längst geschehen, es gab in den letzten Tagen einige sehenswerte Kurz-Dokus sowohl über Merz als auch über seinen Arbeitgeber. Scheint Ihnen entgangen zu sein.

@11:37 von RiekeWalther

>>an den linksradikalen Kräften in der SPD wird ja niemand ernsthaft zweifeln wollen<<

Sagen wir mal, etwa 85% der Bevölkerung wird daran zweifeln.

11:27 von Ulli62 @artist22

Davon kann er gar nichts "rauslassen", denn das untersteht der Geheimhaltungspflicht. Ein Verfahren wegen des Verstoßes dagegen würde alles unterminieren, worauf er politisch (oder in sonst einer Karriere) bauen könnte ...

@Caligula19

Zitat: "
Hier werden aus Dtl. nur linke Zeitungen zitiert.
Absicht oder Versehen?
Ich schaue mal, was die Junge Freiheit so schreibt.
Und im Ausland die NZZ...
Da werde ich wenigsten journalistisch sauber und parteienfern informiert!"

Was die NZZ schreibt, können Sie auch hier lesen. Wenn Sie Artikel bis zum Ende lesen, statt nur die Überschrift, sollte Ihnen nicht entgangen sein, daß die NZZ zitiert wurde. Neue Züricher Zeitung=NZZ, nur so, zur Erklärung.

Realität

Ich finde es faszinierend, wie ein Teil der Kommentatoren die Realität in der Berichterstattung wahrnehmen.
Selbst die akzeptierte Meinung der NZZ wird relativiert, indem die Aussage, das sich ein politischer Beamter nicht so verhalten darf.
Heutzutage scheint es so zu sein, das viele eine Meinung haben und die Berichterstattung nur daran messen, ob sie ihrer Meinung ent- oder widersprechen. Aber dort gibt es ja berühmte (oder vlt. berüchtigte?) Vorbilder in unserer Zeit, die entweder andere Meinung ausschalten, gleichschalten und für irrelevant erklären.
Und so wird im Zusammenhang mit Maaßen auch ignoriert das längst erklärt wurde, das und wie die Echtheit des beanstandeten Videos geprüft wurde.
Hr. Maaßen ist ja auch kein unerfahrenener Mensch, der einen Fehler gemacht hat, sondern m.M.n hat er seine Auftritte bewußt genutzt. Vielleicht wollte er schon beim ersten Mal seinen Rauswurf erreichen.

Aus Sicht eines politisch

Aus Sicht eines politisch Rechten sind die allermeisten Zeitungen links, aus Sicht eines politisch Linken sind die allermeisten Zeitungen rechts. Und was ist die Wahrheit? Vermutlich, wie so oft, ist es die Mitte, denn politisch Linke und politisch Rechte stehen grundsätzlich soweit am Rand, dass sich ein neutraler Blickwinkel ideologisch komplett ausschließt.

@Dabbljuh

Wenn Herr Maaßen gegen das Beamtenrecht verstoßen hat, dann müssen das die entsprechenden Gremien feststellen!
In Deutschland sehen sich aber schon seit geraumer Zeit einige Zeitungen und Fernsehsender dazu berufen, diese Urteile zu fällen!
Und dies ist grundlegend falsch in einer Demokratie und einem Rechtsstaat!

Ein Radikaler ?

Nein ein Realist und wahrheitsliebender guter Demokrat der für die Bürger in D gute arbeit geleistet hat. Danke Jochen.

@Sparer

> es gibt einfach keine gemäßigte konservative Partei mehr.

Die Freien Wähler würden Ihnen da durchaus widersprechen wollen. Und die haben mittlerweile auch über Bayern hinaus Ambitionen...

@Orfee

Zitat: "
Am 06. November 2018 um 10:58 von Orfee
@Anderes1961

"Das soll das entscheidende Kriterium sein?
Entscheidend muss sein, ob Hr. Maaßen mit seinen Anwürfen recht hat, oder nicht.
Das sollte eigentlich die Medien beschäftigen."
Absolut richtig.
Das ist kein nebensächlicher oder unbedeutender Vorwurf und auch noch von einem Präsidenten des Verfassungsschutzes.
Das wird aber von den Medien gar nicht thematisiert oder recherchiert. Die Behandlung der Personalie Maaßen und vorallem aber seines Amtes ist unterste Schublade.
Hier ist der Botschafter einer schlechten Nachricht Schuld. Eine völlig unnötige Reaktion im Sinne einer Bestrafung einer Person, die nur seinen Pflichten nachgeht."

Bei allem Respekt vor Ihrer Meinung, aber mit Verlaub, das ist wirklich Unsinn. Was Maaßen darf und was nicht, wurde in den Medien und auch hier im Forum ausführlich erörtert. Chemnitz war ja nur der Tropfen, das Faß..., sie wissen schon. Die Liste seiner Verfehlungen ist lang.

11:16 von IchMeinJaNur

Es gehört zu den neuerlichen Aufgaben des BfV, über Desinformation aufzuklären. Das hat Herr Maaßen auch vorher schon gemacht, zB. zur Desinformation der Reichsbürger und zu russischen Desinformationsangriffen.

Hier nun hatte er darauf hingewiesen, dass am 26ten August in Politik und Medien vielfach von "Hetzjagden" gesprochen und geschrieben wurde, jedoch der einzige "Beweis" zu jener Zeit ein in Quelle und Inhalt äußerst fragwürdiges Video war, dessen Videobeschreibung im eindeutigen Antifa-Jargon einfach 1:1 von Politik und Medien übernommen wurden ...

... obwohl es bestens bekannt ist, dass der Antifa keine Zuspitzung zu extrem ist, um damit politisch zu mobilisieren. Die Antifa ist linksextrem und wer sie 1:1 wiedergibt, rückt sich selbst in diese Nähe - da gilt doch wohl dasselbe, das man es bei der AfD und Pegida - zu Recht - ja auch kritisiert.

@11:41 von Dabblju: linke Zeitungen

"Satire ist, wenn man die FAZ als linkes Blatt bezeichnet."

Weiter oben schreibt 10:57 von Caligula19 davon, dass er durch die "Junge Freiheit" parteineutral informiert wird.

Kommt immer auf den eigenen Standpunkt an, was man als neutral empfindet.

Da kann dann die FAZ auch schon mal als links bis linksextrem empfunden werden.

@RiekeWalther

Zitat: "Maaßen hat Recht mit seiner Analyse und an den linksradikalen Kräften in der SPD wird ja niemand ernsthaft zweifeln wollen .

Allerdings hätte er als Beamter eine derartige Wertung nicht abgeben dürfen . ( Beiß nicht in die Hand die dich füttert)"
Doch, ich zweifle daran. Und damit bin ich nicht alleine. Wen in der SPD würden Sie denn als linksradikal bezeichnen?
Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man drüber lachen.

@Dabbeljuh

Wenn die FAZ keine linke Zeitung ist, ist dann die NZZ noch eine rechte Zeitung?

Oder bestreiten Sie politische Agenden von Zeitungen in Allgemeinen?

Shuusui

Zitat: "Nun, es handelt sich hier

Nun, es handelt sich hier nicht um irgendeinen einen Fall, wo ein Beamter seinen Vorgesetzten widersprochen hatte, sondern um einen Fall wo Vertreter der Regierung mit erfundenen Hetzjagden versuchten die öffentliche Meinung zu manipulieren."

Zirka 200 Strafanzeigen wegen rechter Gewalt in Chemnitz bezeichnen Sie als "erfundene Hetzjagden"? Und kommen Sie bitte jetzt nicht wieder mit dem Video, das angeblich nichts zeigt. Also Trauermarsch geht anders.

ein objektiver Artikel

das war doch mal ein objektiver Beitrag, der die Kausa Maaßen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, sehr gut ! Danke.

@ 10:28 Horst Hauptmann

Sie haben Ihren Gedankengang nicht ganz zuende gedacht: Wenn "ein Beamter dem Volk und ausdrücklich nicht (!) einer Partei verpflichtet ist (Beamtengesetz)", wie Sie schreiben, dann durfte Maaßen nicht in unglaublich provokanter Weise die Parolen der afd nachplappern und diese Partei aus seinem Amt heraus(!) noch beraten, wie sie dem Verfassungsschutz besser entgehen kann. Im übrigen sind sämtliche Vorwürfe gegen die Demos in Chemnitz längst durch Politzeiberichte, Medienrecherche und anderes belegt - da brauchte es nicht einmal den Verfassungsschutz. Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen: Maaßens Abgang war längst überfällig; ich hoffe, es gibt ein juristisches Nachspiel, damit seine absurden untragbaren Behauptungen nicht den Sockel bilden zur Opferstilisierung durch die Partei, für die er wahrscheinlich in absehbarer Zukunft auf die politische Bühne treten wird.

Ich nehme nur ein Beispiel

Ich nehme nur ein Beispiel raus, womit ich zeigen will wie rechthaberisch und naiv die Medien geworden sind:
Zitat Standard: "Wer in der SPD Linksextremismus bis hinauf in die Spitze ortet und der Regierung Unfähigkeit vorwirft, kann kein Amt führen, erst recht nicht ein so sensibles wie den Verfassungsschutz." --- Ich widerspreche: Genau solche Leute gehören als Leiter des Verfassungsschutz. Das wird klar, wenn ich das naive Zitat ein wenig umschreibe: "Wer in der AfD Rechtsextremismus bis hinauf in die Spitze ortet und der Regierung Unfähigkeit vorwirft, kann kein Amt führen, erst recht nicht ein so sensibles wie den Verfassungsschutz." --- Na, wie klingt das im Ohr eines Journalist? Im Übrigen finde ich auch Teile der Regierung als Linksextrem. Sie ermöglichen genau das, was Linksextreme auf der Straße fordern: Z.B. offene, unkontrollierte Grenzen und die Ermöglichung der Masseneinwanderung (größer als Geburtenzahlen).

11:07 von Anderes1961

Aber Lageeinschätzungen sollte er mit dem Ministerium besprechen, nicht mit der Bildzeitung.

Es ist auch Aufgabe des BfV die Öffentlichkeit über Desinformation aufzuklären. Das wurde auch in anderen Zusammenhängen schon getätigt.

Ob es der Aufgabe nun gerecht wurde, wie Maaßen sich in der Bild geäußert hat, das kann man wohl leidlich bezweifeln.

09:23 von Sparer

"Sozusagen als anti-sozialistischer Gegenpol. Sowas fehlt in Deutschland bzw. wird mit allen Mitteln - lauteren wie unlauteren- von linksaußen bis leichtrechts bekämpft.
Wo aber linksaußen eine Daseinsberechtigung genießt, sollte diese auch für rechts gegeben sein. Demokratie halt." - Schon klar. Die SPD ist linksradikal. Die NPD ist leichtrechts.

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@12:25 von Wiederda

>> Im Übrigen finde ich auch Teile der Regierung als Linksextrem. Sie ermöglichen genau das, was Linksextreme auf der Straße fordern: Z.B. offene, unkontrollierte Grenzen und die Ermöglichung der Masseneinwanderung (größer als Geburtenzahlen).<<

Sollten Linksextreme unkontrollierte Grenzen und die Ermöglichung von Masseneinwanderung fordern, heißt das ja nicht, dass diese Forderungen selbst extrem ist und gegen die Verfassung verstößt.

Außerdem haben wir ja bereits offene Grenzen. Stacheldrahtzäune oder systematische Grenzüberwachung will ja nur eine kleine, radikale Minderheit.

@Phonomatic

Zitat: "
Auf Kommentar antworten
Am 06. November 2018 um 12:26 von Phonomatic
11:07 von Anderes1961
Aber Lageeinschätzungen sollte er mit dem Ministerium besprechen, nicht mit der Bildzeitung.
Es ist auch Aufgabe des BfV die Öffentlichkeit über Desinformation aufzuklären. Das wurde auch in anderen Zusammenhängen schon getätigt.
Ob es der Aufgabe nun gerecht wurde, wie Maaßen sich in der Bild geäußert hat, das kann man wohl leidlich bezweifeln."

Ja natürlich, Sie haben recht, auch das gehört zu seinen Aufgaben. Nur, daß er meint, er müsse die Lage erst mit der Bild besprechen" und dann mit Vorgesetzten, alleine das reicht schon, um Maaßen vor die Tür zu setzen. Angenommen, Sie würden in den Medien kund tun: "In meiner Firma XY läuft was schief", und das danach erst mit Ihrem Arbeitgeber besprechen, würden Sie sich dann wundern, wenn Sie dann ein "Dankesschreiben" Ihres Ag's erhalten würden, unabhängig vom Wahrheitsgehalt Ihrer Kritik?

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