Ihre Meinung zu: US-Bericht: Afghanische Regierung verliert an Boden

1. November 2018 - 12:49 Uhr

Der US-Sonderinspektor für Afghanistan hat eine ernüchternde Bilanz gezogen: Die Regierung kontrolliert nur noch 226 von 407 Distrikten. Der Erfolg im Kampf gegen die Taliban sei "minimal".

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Kommentare

Afganische Regierung

Noch mehr amerik. Soldaten??? Geht>'s noch? Je mehr Soldaten, desto mehr Gewalt.
So sieht es aus, wenn man etwa 16 Jahre erfundenen Krieg führt und Chaos anrichtet! Dank Bush I, II., Obama sowieso..... und eben auch TRUMP. -
Russland war klüger und hat sich zurückgezogen. die Amis scheinen so klug nicht zu sein.
Das Schlimme: sie haben die Nato und somit auch Deutschland mit hineingezogen.

US-Bericht

Vielleicht ist das auch so gewollt. USA hat damit einen Grund am geografisch wichtigem Stützpunkt weiter zu bleiben.

Ein Wandel kann nur von innen heraus gelingen

Ob wir es im Westen hören wollen oder nicht, ob wir es verstehen wollen oder nicht.
Die Taliban sind Teil der afghanischen Bevölkerung und tief in den Strukturen des Landes verwurzelt. Es ist für Jeden, der da dagegen angehen will tödlich. Das haben die Russen erfahren müssen und das müssen jetzt auch die Amis und ihre Verbündeten lernen.
Ein gesellschaftlicher Wandel kann nur von innen heraus, aus der Bevölkerung gelingen. Jeder Einfluss von außen in da abträglich. Ob das die schlauen westlichen Politiker/Innen auch mal kapieren?

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Sagen wir so, der Fortschritt

Sagen wir so, der Fortschritt ist negativ, man schreitet fort, bewegt sich weg, von einem militärischen Erfolg. Es handelt sich um eine riesenhafte, mittlerweile 17-jährige Pleite, einen Fresser von Ressourcen und Menschenleben. Wann endlich zieht wenigstens die deutsche Regierung die Konsequenzen und beendet das offensichtlich irrationale Unternehmen?

Nach so vielen Jahren

sollte man doch eigentlich begriffen haben, das Militärische Eingriffe von Außen nicht funktionieren. Wenn die Bevölkerungsgruppe im Volk eingebunden ist, die BW sollte dort dringend abgezogen werden.
Das müssen die Afghanen selber klären, sonst funktioniert das nicht.

@ um 12:59 von Bagheria

"... Russland war klüger und hat sich zurückgezogen. die Amis scheinen so klug nicht zu sein. ..."

Die Russen haben sich zurückgezogen, weil zu damaligen Zeit die NATO insbesondere die USA die "Gotteskrieger" neben Beratung, Finanzierung auch mit neuester Art der Waffen versorgt. Die Gotteskrieger erhielten Boden-Boden-Raketen und Boden-Luft-Raketen. Wären die Sowjets geblieben, dann wären die Verluste an Soldaten nicht mehr zu verkraften und ein totaler Kriegt wäre die Folge. Und was für einen Aufschrei hätte es in der westlichen Welt dann gegeben? Mit Sanktionen hätte sich die NATO nicht begnügt.

Zu damaligen Zeit durfte eine Frau im Rock bekleidet in die Öffentlichkeit und heute würde sie wohl auf der Stelle geköpft oder gesteinigt. Alles zum Wohle des Wandels durch NATOs-Gnaden.

Sollte sich die Welt irgendwann normalisieren und eine Art Aufarbeitung stattfinden, dann dürfte Fall "Afghanistan" einen der traurigsten Hohepunkte darstellen.

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Tatsachenfeststellung und immer noch falsche Schlüsse

Tatsache ist, der Krieg in Afghanistan ist nicht durch westliche (Nato)-Einsätze zu beenden - im Gegenteil, gerade die Anwesenheit der westlichen "Militärberater" wird von der Bevölkerung als Besetzung empfunden.

Es muss eine radikale Strategieänderung erfolgen: sämtliche Nato-Einsätze ersatzlos streichen - es ist doch total unglaubwürdig immer noch "ausbilden" zu wollen.

Stattdessen hat die afghanische Regierung selbst zurechtzukommen und sich Berater zu holen, die kompatibel zur Bevölkerung sind, sprich Pakistan. Und die afghanische Regierung muss erkennen, dass die schlimmsten Feinde die extrem islamistischen "Freunde" wie Saudis und Golfaraber sind. Sie müssen sie loswerden, sonst wird auf ihrem Boden der Krieg nie enden, denn diese Staaten verfügen über unbegrenzte Mittel, ihre Milizen militärisch aufzurüsten und gleichzeitig religiös zu indoktrinieren. Die Taliban werden finanziert und zwar nicht vom Drogenanbau im wesentlichen...

Afghanistan sich selbst überlassen

Wir sollten endlich einsehen, dass wir in Afghanistan kein demokratisches, modernes Regierungssystem erzwingen können. Dieses muslimische Volk lebt halt lieber im Mittelalter. Lassen wir es dort. Wir sollten nur peinlichst darauf achten, dass die Grenzen gut geschlossen bleiben, so dass diese Menschen samt ihren Gedankengut hier nicht einsickern können.

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