Ihre Meinung zu: Umfrage unter Erwerbstätigen: Millionen wollen mehr arbeiten

1. November 2018 - 10:51 Uhr

Mehr Arbeit und damit mehr Geld - das wünschen sich 2,4 Millionen Menschen. Im Schnitt würden sie gerne 10,9 Stunden länger arbeiten. Etwa halb so viele Beschäftigte wollen genau das Gegenteil.

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Kommentare

Dann sollen die, die mehr

Dann sollen die, die mehr wollen, sich mit denen, die weniger wollen, absprechen. Problem gelöst.

40h-Woche

Ich habe eine 40-h-Woche und würde offen gesagt lieber weniger arbeiten, aber mit den Stunden herunterzugehen ist leider finanziell nicht wirklich drin.

Millionen

Millionen Teilzeitbeschäftigte möchten mehr arbeiten hätte ihr Artikel korrekterweise heißen müssen (Erwerbstätige, die gern mehr arbeiten würden, kamen auf eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 28,5 Stunden)

Wo gibt es denn noch eine 35,5 Stunden Woche ?

Schon seit Jahren läuft das ganze nur noch
gemäß der Mindestruhezeiten
Alle Bemühungen Nachwuchs zu bekommen
scheitert am Ausbildungsstand , dem Willen und an der Rund um die Uhr Arbeitszeit.
An den 13,5 Löhnen mit allen Sozial/Rentenleistungen kann es wohl ja nicht liegen.
Bei dem demografischen Faktor wird in ca.
2 Jahren in Deutschland der Stillsand kommen

@Superschlau, 10:06

Das ist ja superschlau. Dann spricht zum Beispiel der Bäcker, der weniger arbeiten möchte, mit dem Maler, der mehr arbeiten möchte und der Maler backt dann Brötchen? Manchmal ist die Welt doch etwas komplexer.

Da wurde die Frage falsch gestellt

„Die Erwerbstätigen zwischen 15 und 74 Jahren sollten bei ihren Antworten berücksichtigen, dass mehr Arbeit zu mehr Verdienst führen würde und eine Verkürzung umgekehrt zu Einbußen.“
Wenn weniger Arbeit zu mehr Gehalt führen würde, wären die meisten Menschen sicher auch für weniger Arbeit.
Wenn man dann noch berücksichtigt, dass das meiste Geld sinnlos auf Konten herumliegt, wäre es auch gar kein Problem, mehr Gehalt zu zahlen.
Für die Wirtschaft ist Geld auch nur dann von Nutzen, wenn es in Form von mehr Gehalt ausgegeben wird.
Für jeden Einzelnen ist ein höheres Gehalt sogar doppelt nützlich, indem man mehr ausgeben und gleichzeitig seine Arbeitszeit kürzen kann.
Und für die Allgemeinheit sind kürzere Arbeitszeiten bei mehr Gehalt nützlich, weil dann mehr Menschen eine Arbeitsstelle bekommen können, trotzdem aber noch Zeit für sich und ihre Familie finden und sich finanziellen Probleme trotzdem besser lösen lassen.

Absicht oder...

>>10:06 Superschlau
Dann sollen die, die mehr wollen, sich mit denen, die weniger wollen, absprechen. Problem gelöst<<

Meine Güte! Ein wirklich superschlauer, hoch-intelligenter und sehr gescheiter Kommentar.
Jedenfalls, wenn man an der Diskussion der eigentlichen Thematik offensichtlich überhaupt kein Interesse hat.

Tatsächlich ein hochinteressanter Artikel. Und das Thema ist deshalb so interessant, weil es - aus meiner Sicht - eben keine so einfachen Lösungen gibt.

Geht nicht!

Der Datenschutz lässt das nicht zu

Wer mehr arbeitet, hat weniger Zeit

sein Geld auszugeben und andersherum. Wenn man sich einen Beruf aussucht, sollte man bereits vorher wissen, ob dieser Job einer ist, der eine feste Arbeitszeitregelung hat oder ob man einen Beruf ergreift, der Fexibilität in Bezug auf Arbeitszeiten hat. Reine 8- Stunden- Abeitstage findet man immer seltener.

Dann sollte bitte samstags...

... Wieder richtig gearbeitet werden.

Mit den aktuellen Voraussetzungen

kann kein echtes Ergebnis herauskommen, dass die Meinung der Menschen wiederspiegelt.

Ich denke mit einem angemessenen Mindestlohn von 12€/h wäre die Umfrage anders ausgefallen.

Es ist keineswegs so, das Arbeitnehmer in Teilzeit nicht wüssten, wie sie ihre Freizeit nutzen sollen, sondern sie wissen nicht wie sie mit dem aktuellen Mindestlohn und den Mieten finanziell überleben können.

Auf der anderen Seite gibt es viele Positionen, in denen die Arbeitskräfte durch viele Überstunden ausgebeutet werden und das durch Geld ausgeglichen werden soll.
Aber Geld ersetzt eben keine Freizeit.

Und woran hapert's?

Interessant wäre in dem Kontext ja, woran es bei den gewünschten Umstellungen hapert.

Wenn die Folgen der Antwort in der Antwort schon enthalten sind, kann es ja nur an externen Faktoren wie dem Arbeitgeber liegen. Aber was für ein Interesse hat dieser, seine Angestellten daran zu hindern, mehr Wertschöpfung für ihn zu betreiben? Gut, in manchen Betrieben wird es nicht genug Arbeit für eine Aufstockung geben. Aber sonst?

Beim Runterregeln bin ich mir gar nicht sicher, ob sich der Arbeitgeber da mittel- bis langfrsitig tatsächlich groß wehren kann. Klar braucht's da 'ne Übergangszeit mit entsprechendem Vorlauf, aber dann?

Ich selbst seh das jedenfalls selbst bei verschiedenen Kollegen, die ihre Arbeitszeiten mal reduzieren und mal anheben. Mit Absprache und Planung quasi nie ein Problem.

die deutsche Lösung

sähe dann so aus, daß die, die weniger Arbeiten wollen, mehr arbeiten und die die mehr arbeiten wollen, gar nicht mehr.

Und im übrigen kann man den Wunsch nach mehr Arbeit auch völlig anders interpretieren, wenn dieser direkt mit dem Wunsch nach mehr Geld im Zusammenhang steht: Es besteht ein Bedarf an höheren Stundenlöhnen! Denn die Wahrheit sieht nicht so aus, daß die Menschen unbedingt mehr arbeiten wollen und völlig arbeitsgeil sind, sondern sie wären lediglich bereit, für mehr Geld auch mehr zu arbeiten. Wenn dies ohne mehr Arbeit ginge, hätte von denen wohl keiner was dagegen.

Manupulation

Steckt hinter solchen Meldungen eine beabsichtigte Manipulation der Massen? Denn wenn ich mich in meinem sehr großen Bekanntenkreis umhöre, ist eigentlich das Gegenteil der Fall. Jeder fühlt sich beruflich überfordert und würde gerne mehr Freizeit haben. Ich kann diese Meldung nur als FakeNews werten und hoffe, dass sich dieser Trend in den öffentlich-rechtlichen Medien nicht fortsetzt.

weniger arbeiten und trotzdem gut leben sollte möglich sein

Im Grunde wollen die meisten weniger Arbeiten, wollen bzw. können jedoch nicht auf Geld verzichten.
Ich glaube, durch den hohen technischen Stand ist es ist möglich, dass wir alle weniger Arbeiten könen. Was hindert uns daran? Da glaube ich, dass es der Konsum ist sowie schlechte Organisation. Wir arbeiten für Dinge, die wir oftmals nicht wirklich brauchen oder weil die Dinge, die wir brauchen vorschnell kaputt gehen. Das hat sicher damit zu tun, dass Produzenten nur etwas verdienen, wenn die Leute sich immer wieder neue Dinge kaufen. Viele Dinge müssten auch nicht mehrmals parallel entwickelt werden.
Vielleicht kann man ja hier mal ansetzen - es täte auch der Umwelt gut. Die Leute könnten öfter zu Hause bleiben und hätten trotzdem alles was sie brauchen. Ich denke, da müsste aber weltweit das aktuelle Wirtschaftssystem mal gründlich überdacht werden.
Es könnte vieles deutlich entspannter laufen! Doch Konkurrenzdenken, Uneinigkeit und Festhalten an Gewohntem hindert uns all zu oft

wollen - oder wollen, weil man muss

Wenn man wollen muss, weil man das Geld braucht, kann man nicht von "wollen" sprechen.

@ um 10:30 von teachers voice

Tatsächlich ist die Lösung viel einfacher: Es sollten sich die, die mehr Geld benötigen, mit denen absprechen, die mehr Geld haben und dann einfach etwas davon abbekommen.
:)

Zitat: "Und für die

Zitat:
"Und für die Allgemeinheit sind kürzere Arbeitszeiten bei mehr Gehalt nützlich, weil dann mehr Menschen eine Arbeitsstelle bekommen können, trotzdem aber noch Zeit für sich und ihre Familie finden und sich finanziellen Probleme trotzdem besser lösen lassen."

aber nicht für diejenigen 1% der Erdbevölkerung denen schon jetzt mehr als 50% des Gesamtvermögens gehört

deren jährliche Zinszuwächse müssen doch durch "irgendwas" generiert werden - höhere Löhne oder gar geringere Arbeitszeiten sind da völlig kontra-produktiv

also werden 99% weiter verarmen damit die restlichen 1% weiter reicher werden können
so ist das halt im Finanz-Kapitalismus
*sarkasmus*

arbeit

wer hat die umfrage gemacht?

Warum so ungenau?

Könnte die TS die Überschift, zumindest den fetten Text darunter, nicht etwas genauer formulieren.

Denn wenn man weiterliest, erfährt man, dass es in der Hauptsache Teilzeitbeschäftige sind, die gerne aufstocken würden. Diese kleine Ergänzung ist m.E. wichtig, um die Ergebnisse dieser Untersuchung einordnen zu können. Denn dass man mit einer Teilzeitstelle Geldprobleme hat, ist m.E. verständlich - insbesondere wenn diese Stelle im Niedriglohnsektor liegt.
Und da es (mittlerweile zahlreiche) Berufe gibt, bei denen die 37,5 Stundenwoche nur auf dem Papier steht und es sich Gehaltsmäßig nicht rentiert, dauernd Überstunden zu machen, kann ich nachvollziehen, dass diese Menschen gerne weniger arbeiten würden.

Umfrage unter Erwerbstätigen:Millionen wollen mehr arbeiten.....

Aber von "wollen" kann da vielleicht keine Rede sein.Da steht ökonomischer Zwang hinter.Das ist bei Niedriglöhnerei,Minijobs und Abrufkräften kein Wunder.
Besser als mehr arbeiten wäre eine offensive Tarifpolitik.
Das würde auch mal mehr streiken erfordern.

nicht mehr arbeiten....

sondern überhaupt arbeiten ist die Frage - oder glaubt hier jemand die fakenews von Vollbeschäftigung

@ um 11:02 von Miauzi

Richtig!
Es müsste für den Anfang auf nationaler Ebene einen Gehälter - Finanzausgleich geben: Die Lohn - und Gehaltszahlungen werden eingesammelt und dann gleichmäßig auf alle Arbeitnehmer verteilt.
Der Einfachheit halber vielleicht gleich als eine Art von Steuer.
Das könnte vielleicht auch dazu dienen, das Steuersystem zu vereinfachen, da nur die Nettolöhne ausgezahlt werden müssen.
Andererseits ist staatliche Alimentierung dann überflüssig, was eine Menge an Geld einsparen könnte, eine Menge an Bürokratie und damit eine Menge an Arbeitsplätzen, was der Arbeitszeitverkürzung zu gute käme.
Und wenn dann noch die Eintreibung der 160 Milliarden Euro pro Jahr an Steuerhinterziehungen und bessere Gesetze gegen Steuervermeidung hinzukämen, hätten wir noch mehr Geld für alle Bürger.
Selbst das stehlen von läppischen 50 Millionen Euro durch den Harz4- Betrug könnte dann besser verhindert werden, weil das Behördenpersonal mehr Zeit zur Überprüfung hätte.
Goldene Zeiten brächen an.

Millionen wollen mehr arbeiten, aber nicht umsonst

Wer mehr Freizeit haben möchte, muss eben mit weniger Geld im Normalfall auskommen.
Und wer mehr Geld für den Unterhalt seiner Familie oder für die Abzahlung von Krediten benötigt, sollte die Möglichkeit haben, auch länger zu arbeiten. Das liegt oft nur an der Flexibilität der Firmen.

@ um 10:37 von Old Lästervogel

Vernünftigerweise kann man von Kindern und Jugendlichen nicht erwarten und schon gar nicht verlangen, dass sie sich ein für allemal festlegen, welchen Beruf sie für den Rest ihres Lebens ausüben wollen. Abgesehen davon, dass dies schon heute kaum noch funktioniert.
Insofern kann man natürlich seine Einstellung zur Arbeitszeit und zur Bezahlung immer wieder ändern
Und das sollte auch der wichtigste Maßstab der Wirtschaft sein.
Denn die soll dem Menschen dienen.
Nicht andersherum!

Sagt mir gar nichts

Dieser Artikel ist für mich völlig sinnlos.Im Zeitalter des völlig enthemmten Kapitalismus ist dies doch nur ein Ablenkungsmanöver.Erst einmal muss dieser Art des Kapitalismus sozialisiert werden bevor wir über Arbeitszeiten und Löhne wieder vernünftig reden können.

@ nie wieder spd

"... Wenn man dann noch berücksichtigt, dass das meiste Geld sinnlos auf Konten herumliegt, wäre es auch gar kein Problem, mehr Gehalt zu zahlen...."

Der Hinweis ist geradezu genial! "Sinnlos" auf Konten? Meinen Sie Unternehmen, die damit ihre Liquidität sichern oder die normalen Bürger, die damit auf größere Anschaffungen sparen oder deren Altersvorsorge es sein könnte?

Aber im Prinzip haben Sie ja recht. Wenn weniger Geld dem Kreislauf entzogen würde, würden alle profitieren. Aber dann dürften z.B. auch keine Renten in das Ausland gezahlt werden. Oder Investitionen in andere Länder getätigt werden.

Clickbaiting nun auch bei TS

Der Titel suggeriert, dass es einen allgemeinen Wunsch gibt mehr zu arbeiten. Das ist aber gar nicht der Fall. Im Artikel selbst steht dann schon fast eine triviale Feststellung, dass diejenigen die teilzeitbeschäftigt sind mehr und das diejenigen die Vollzeit arbeiten weniger arbeiten wollen.
Das haut natürlich keinen aus den Puschen. Also muss man bei der Überschrift bissl die Leute in die Irre führen.

Aber gehört das zur Erfüllung der Grundversorgung an Nachrichten dazu?

10:22 von JorisNL

Manchmal ist die Welt doch etwas komplexer.
.
oder man macht sich die Welt komplizierter !

Millionen wollen ....

welch ein glückliches Land
"Schaffa isch a gschäft"
klar sollte man die Arbeit und die Bedingungen drum herum den persönlichen Wünschen anpassen
aber man sollte auch die Gegebenheiten berücksichtigen
jeder will bis um 22:00 einkaufen (oder gar länger) als muß es auch jemand geben der um diese Zeit bereit ist zu arbeiten, dasselbe gilt für den Bäcker, wenn seine Kunden um 6:00 ein frisches Brötchen verlangen
Mein Wunsch nach mehr Arbeitszeit scheitert am Arbeitszeitgesetz

Spitzensteuersatz

Für diejenigen, die Spitzensteuersatz haben, lohnt sich die Mehrarbeit doch überhaupt nicht.

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