Ihre Meinung zu: Hambacher Forst: RWE-Chef will mehr Unterstützung

1. November 2018 - 9:17 Uhr

"Die Gesprächsbasis ist weg" - RWE-Chef Schmitz hat den BUND scharf kritisiert. Er forderte im Konflikt um den Hambacher Forst auch mehr Unterstützung durch die Bundesregierung in der Kohlekommission.

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Kommentare

merkwürdiger Rechtsstaat

da besetzt man Gerätschaften die einem nicht gehören
baut Baumhäuser auf Grundstücke die einem nicht gehören
kettet sich auf Schienen besetzt Straßen, bewirft die Polizei mit Holzscheiten und Unrat ....
und ein Teil der Bevölkerung findet das in Ordnung
der Zweck heiligt die Mittel ????

Gute Idee Herr Schmitz

Vordern sie on einer Regierung, die ihnen für ihre gnadenlos überalterte Form der Energiegewinnung sowieso schon viel zu viel Unterstützung bietet noch mehr Unterstützung.
Wahrscheinlich werden sie sie sogar bekommen, denn mittlerweile sollte eines auch beim letzten angekommen sein: Politiker und Vorstände von DAX-Konzernen sind so Realitätsfremd, das es für sie vollkommen Ok ist, den Ruf und die gesellschaftliche Akzeptanz ihres jeweiligen Unternehmens/ihrer Partei zu Opfern und Nachhaltig zu ruinieren, Hauptsache man hat den eigenen Willen durchgesetzt.

Ego vor Nachdenken eben.

Haben sie mal darüber nachgedacht, was es ihnen an Gesellschaftlichem Bonus einbringen könnte, wenn sie die letzten paar Hektar des Hambacher Forst einfach als privates Naturschutzgebiet stehen lassen?

Mit so einer Aktion wären sie den BUND sicher für einige Zeit los.

Na klar

Das volle Programm in der "Hart-Ware" von der GroKo, Abt. Immer-Drauf und ausserdem jede Menge Kohle, die ist durch Einsparungen, bzw. nicht Einlösung übriggebleiben. So nebenbei, mein Strom-Provider heisst übrigens jetzt anders.

jetzt soll...

die Regierung die Wirtschaft GEGEN das Volk unterstützen...niederträchtiger geht es garnicht mehr...

Gewaltverzicht...

muß beidseitig sein...also..keine Polizeigewalt...

die Regierung...

soll sich also über ein Gerichtsurteil hinwegsetzen...das zum Thema Rechtstaat...

Ruhiger Schlaf

Ich Frage mich wie der nachts ruhig schlafen kann. Ein Mensch ohne Gewissen. Es gibt schon viel zu viel Unterstützung aus der Politik für diese Lobby

Genau hinschauen!

Wer sich das Transparent und die Figuren dahinter genau anschaut, wird eines sofort feststellen. Egal, was die Kohlekommission beschließt. Wenn die ihre Forderungen nicht 100%ig durchgesetzt sehen, gibt es weiter Randale. Und der Staat, der Recht und Ordnung durchsetzt, steht wieder am Pranger.
Ist Einigen immer noch nicht klar?
Wer das staatliche Gewaltmonopol im Hambacher Forst nicht akzeptiert( AUCH in den Medien), schafft mentale Hindernisse bei anderen Straftaten langsam auch ab. Zumindest das Recht, diese anzuprangern.
Gewalt von Links, von Rechts, von Ausländern, von Inländern, von Männern gegen Frauen und umgekehrt. Da DARF es eigentlich keinerlei Differenzierung geben.
Übrigens, und das sei ausdrücklich betont, auch nicht gegen bestimmte Personen bestimmter Länder als Ausdruck unterschwelligen Rassismus (Neokolonialismus?). Wer das Ergebnis sehen will, einfach nur über den Großen Teich schauen.

Schmitz ist zynisch

Die Rodung fällt flach, weil RWE nicht nachweisen konnte, daß der Tagebau weiter nötig ist. Das hat nichts mit der Kohlekommission zu tun. Und die Politik? RWE hat über Jahrzehnte vom Dorfbürgermeister bis hoch zur Landesregierung geschmiert - über lukrative Pöstchen wie kleine Sachspenden. Stichwort Regionalbeirat. Armin Laschet ist RWE durch und durch. Das hat gereicht, den Dinosaurier Braunkohle bis heute zu füttern. Es ist aber eigentlich nie die Aufgabe der Politik gewesen, rückständige Konzerne zu pampern. RWE muß jetzt von allein zurück in die lange verpennte Zukunft. Das sieht die Börse übrigens auch so: Die Aktie ist im freien Fall. Die Kumpel tun mir leid, daß sie einen Chef haben, der sich immer noch weigert, den Knall zu hören.

Nicht politisch legitimiert...

Wenn der BUND keine politisch legitimierte Kraft ist, dann ist es RWE erst recht nicht.
Und was versteht der RWE-Chef unter "Gewalt"? Wenn er gewaltig unter Druck steht, dann ist das richtig und gut.
Es ist es, der mit seinem Unternehmen der Gesellschaft Milliarden Euro an Schäden zufügt, nicht nur unmittelbar durch den Abbau der Kohle, sondern auch durch den verteilten Dreck.
Die Milliarden sollten besser für neue MODERNE Arbeitsplätze ausgegeben werden, aber damit kann selbst RWE ja keinen billigen Gewinn in maßloser Höhe machen.
Uraltbetonkopfvertreter!

Schade...

...dass RWE immer noch überhaupt nichts kapiert hat.

Noch eine Anmerkung

Jeder, der sich jetzt sofort auf diesen Herrn stürzt, sollte uns, der unwissenden Allgemeinheit einmal folgendes Transparent (in meinem Ort, leider kann das Foto hier nicht verlinkt werden)
"Keine Windräder in unseren Wäldern"

Der kleine Hambacher Forst

scheint dem großen RWE ja ganz schön die eingeplanten Gewinne zu zerschießen. Aber das kann Herr Schmitz doch bequem durch die Streichung von ein paar Tausend Arbeitsplätzen wieder ausgleichen.
Das hatte er doch ohnehin schon angekündigt.

Wir wollen keine Braunkohle mehr, Herr Schmitz

Nein, Herr Schmitz.
Sie brauchen nicht ein "Mehr" an Unterstützung. Sondern Sie brauchen ein "Mehr" an Einsicht, dass wir Ihren Braunkohlendreck und Ihre Umweltverschmutzung und Ihre Zerstörung unserer deutschen Wälder, Kultur-Landschaften und unserer Kirchen nicht mehr wollen.
Haben Sie das verstanden?

Kleine Nebenbemerkung:
Ihren Gewinn machen Sie mit der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen, Herr Schmitz.

Schon sind die ersten Erfolge

Schon sind die ersten Erfolge der Kandidaturankündigung Merz' zu erkennen: die Lobbyisten treten wieder ungenierter in die erste Reihe mit ihren Forderungen, die zu den dringend notwendigen verbindlichen Klimazielen passen wie... da schweigt des Sängers Höflichkeit.

Was sind das für Manager ?

Die sind wohl auch nur durch Beziehungen zu diesem Posten gekommen und haben die gesamtwirtschaftliche, wie ökologische Situation verschlafen. Das sind Wirtschaftsführer die sich nun an die B-regierung wenden, weil diese Person nicht mehr weiter weiß. Da sieht man wieder einmal, dass Vitamin "B" die Demokratie gefährdet. Das sind die Rädelsführer, welche aus den Studium nichts gelernt hat. Die haben wohl auch nur bei Prof. oder beim wissenschaftlichen Mitarbeiter ihre Noten erschlichen, denn wie sonst könnten sie nicht einmal ein Portfolio aufbauen, wo alle energietragenden Entscheidungsmuster aufgeführt und wie welche Cluster zusammenpassen. Aber das ist schon zu viel verlangt, weil die nur die "Kohle" im Blick haben. Da muss man wirklich die Qualifikation der Person hinterfragen und auch der Uni, wo diese Person studiert hat. Traurig für den Prof. der den Manager ausgebildet hat.

Unterstüzung durch die Politik?

Herr Schmitz, das müssen Sie vergessen!

Haben doch seinerzeit in der Koalition mit der SPD für die Erweiterung des Tages gestimmt.
Und heute wird von derselben Partei so getan, als ob sie immer Gegner der Ausbaupläne gewesen seien!

Politisch legitimierte Kraft?

Was der RWE-Chef dem BUND abspricht, nimmt er offenbar für sich und sein Unternehmen in Anspruch. Dabei ist RWE dem Interesse seiner Anteilseigner verpflichtet, im Gegensatz zum BUND.
Der Mann hat einfach ein Problem mit demokratischen Prozessen.

Unterstützung durch die Politik

Tja, zum Glück für RWE hat das in der Vergangenheit meist gut geklappt.

Peinlich aber, dass RWE, als es um die Klage gegen die Rodung des Hambacher Forsts ging, die Notwendigkeit der Rodung für die Energieversorgung gar nicht überzeugend belegen konnte!

Es ist traurig, dass -ähnlich wie beim Diesel - in Deutschland inzwischen oft Gerichte den Schutz von Natur und Gesundheit durchsetzen müssen.

Wenn Herr Schmitz nun noch mit Arbeitsplatzabbau droht - vielleicht klappt es dann ja mit der Unterstützung durch die Kanzlerin?

Wofür ?

Für gigantische Löcher mit gigantisch viel viel Energieaufwand zu buddeln u. den Brennstoff Braunkohle mit schlechtem Brennwert in Kraftwerken mit grottenschlechten Wirkungsgrad zu verstromen u. den Rest in die Luft zu blasen mit jährl.Tonnen Quecksilber u.sonst noch was?
Klar Bodenschätze geschenkt bekommen u.dann noch sich dumm u.duselig daran verdienen bis der Dukatenesel auf natürl.Weise das Zeitige segnet ist ein Verdienst? Und das mit den Arbeitsplätzen hätte man ja auch anstatt riesige Bagger Leute mit Eimerchen einstellen können.Aber die Schubkarren zum Rendite wegkarren hat man da schon selbst gebraucht?Sonst noch was?Ich hab dort übrigens als E-Meister älter schon)für den Verleiher gearbeitet u.nicht mal Elektro-Gesellenlohn-Tarif erhalten sondern 2-3 €weniger u.die anderen teils noch weniger.War 13 Std. unterwegs pro Tag um 8 Std.zu arbeiten wovon 7,5 abgerechnet wurden u.jeden Tag 0,5auf das Zeitkonto wanderten.Am Ende mußte ich wegen falschabrechnen des Zeitkontos klagen.

einseitiger Bericht

Liebe Tagesschau,
wo ist denn in diesem Artikel Raum für die Gegendarstellung des BUND?

Ich kenne sehr viele der Aktivist(inn)en und finde dass sie äußerst friedliebende Menschen sind.

Freundliche Grüße aus Berlin.

So so...

"Ich hätte mir von der Bundesregierung Unterstützung dahingehend erwartet, dass man die langfristig angelegte Arbeit der Kommission klar trennt von unseren kurzfristigen betrieblichen Vorgängen in Nordrhein-Westfalen", sagte er mit Blick auf die Kohlekommission, die im Auftrag der Bundesregierung den Kohleausstieg vorbereitet."

Klingt so, als ob er enttäuscht ist, dass die Bundesregierung nicht ausschließlich im Sinne von RWE funktioniert.

"Da ist für mich die Gesprächsbasis weg, wenn man sich nicht mal mehr darüber verständigen kann, dass man gegen Gewalt ist."

Wenn ich mich aus der Berichterstattung richtig entsinne gab es passiven Widerstand bei den Polizeieinsätzen. Gegen Gewalt bin ich absolut auch.

"Der BUND sei keine politisch legitimierte Kraft."

Wie realitätsfremd. Ich bin sicher nicht in allen Dingen Sympathisant des BUND, manchmal übertreiben die es. Aber, der BUND ist von der Bundespolitik innerhalb der Kohlekommission als ein Teil von Interessenvertretern eingesetzt

Gewalt-Bias

""Da ist für mich die Gesprächsbasis weg, wenn man sich nicht mal mehr darüber verständigen kann, dass man gegen Gewalt ist."
Der REW-Chef ist gegen Gewalt. Der war wirklich gut!

RWE Chef Schmitz

Ich frage mich allen ernstens, was sie mit den Gewinnen in all den Jahren gemacht haben und nicht in die Zukunft investierten? Dieser Chef hat doch sein Schäfchen im trockenen aber nein, es muß noch mehr werden und die Regierung soll noch helfen. Da man nicht in die Zukunft investiert hat, fällt ihnen das jetzt auf die Füße und das Volk möchte sich nicht mehr verdummen lassen. Diesem Mann geht es doch gut. Die ganze Energiewirtschaft gehört auf dem Prüfstand. Den Atommüll sollen wir auch noch bezahlen den die firmen hinterlassen haben und die Regierung macht auch noch mit. Wenn ich Müll prodoziere oder die Umwelt belaste, werde ich sofort belangt. Warum die Firmen nicht? Der RWE Chef sollte sich einen anderen Job suchen. Man kann ja sein Haus in den abgebaggerten Loch bauen, da ist ja genügend Platz und auch bestimmt kaum Ungeziefer.

Nichts verstanden und das seit Jahren

Jetzt soll es also Frau Merkel richten nachdem alle Instanzen ihm nicht mehr helfen können. Wie arm ist das denn? Der der seid Jahren den Umbau seines Unternehmens verschlafen hat und sich nur durch den angstvollen Blick auf seine Shareholder und eigenen Pfründe auszeichnet, ruft um Hilfe. Der Umbau im Revier benötigt so viele Arbeitsplätze das die ganze Angstmacherei nur noch peinlich ist. Und ich bin damit groß geworden. Aber die Zeit der Kohle ist um.

Unterstützung durch die Bundesregierung

Hmmm - reicht es nicht das die komplette NRW Regierung in demutsvoller Haltung unverbrüchlich zu RWE steht?
Die komplette Bundesregierung anständig zu schmieren wird aber teuer...

Statement von BUND?

Ich habe ein statement vom BUND in dem artikel vermisst. Ist das nicht üblich im journalismus, wenn anschuldigungen erhoben werden?

Mutti hilf mir !!

“Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus”.

Recht hat der Chef,

NGO's und anderen zweifelhaften Randgruppen und Ökochaoten wird hier das Feld überlassen. Konzerne, die über Jahrzehnte die Versorgung Deutschlands sichergestellt haben, werden diffamiert und an den Pranger gestellt. Und das mit dem Scheinargument des Umweltschutzes. Umweltschutz ja, aber bitte mit Augenmass. Hier gibt die Ideologie die Richtung vor und nicht die Vernunft. Recht und Ordnung sind nahezu ausser Kraft gesetzt, weshalb H Seehofer auch von einem Unrechtsstaat sprach. Der hat zumindest erkannt und auch benannt wohin die Reise geht in diesem Land.
Und wird dafür von Medien und Politik gescholten.
Heute auf T-Online wurde berichtet, dass wieder ein 50 Mio Sozialbetrug bei H4 entdeckt worden ist. Verübt durch ausländische Banden. Das scheint aber keinen Ökoaktivisten zu stören und unseren Politikern auch nicht. Wird ja auch alles über Steuergelder finanziert, trifft ja niemanden privat ( Zitat claudia Roth oder KGE?).
Deutschland 2018

Das dort im Forst

ist auch ein Stück Staatsversagen, erst räumen dann wird wieder aufgebaut, was die Besetzer dort abziehen und sich der Staat gefallen lässt.
Ist wirklich nicht zu fassen, gelten für diese Gruppe die Gesetze in Deutschland nicht mehr.
Dabei geht es nicht darum ob man das gut oder schlecht findet mit der Braunkohle oder Rodung. Der Rechtsstaat kann sich dort nicht durchsetzen, wenn ich hier in der Region irgendwo im Wald, der irgendjemand gehört.
Ein Baumhaus baue und besetze bekomme ich Ärger ohne Ende, und Strafe zahlen müsste ich auch.
Das kann nicht sein.

RWE hat....

...einfach die Zeichen der Zeit verpennt. Nun FORDRN sie die Unterstützung der Politik, weil´s früher immer klappte? Wäre schön, wenn die Bundesregierung schon mal hier von dem "weiter so" abgekommen ist. Und RWE baut in ihrem Sinne auf das "weiter so", also, wie früher, nach dem Motto "Politik klärt ihr mal für uns"...und sie macht´s nicht . Verwerflich ist natürlich, dass ein Gericht die weitere Rodung blockiert hat, der Mann scheint nichts zu begreifen. Lebt noch in einer alten Welt. Naja, wenn die CDU-Abgeordneten im Dezember den F. Merz zum Vorsitzenden wählen sollten, was ich nicht hoffe, haben sie ja einen Cheflobbyisten in der politischen Schaltzentrale platziert. Merz wird in solchen Fällen müde werden, die Industrie gegen alles zu verteidigen. Als CDU-Chef mit seinen ihm genehmen Jüngern aus dem Wirtschaftsflügel kann er ja dann auch auch Druck auf Abgeordnete ausüben (Fraktionszwang).

Distanzierung von Gewalt?

Ja genau, weil der BUND sich nicht selbst denunziert in dem er sich gegen Gewalt ausspricht ist die Gesprächsbasis weg. Der BUND hätte ja im Gegenzug vorschlagen können, dass er sich unnötigerweise gegen Gewalt ausspricht, wenn RWE sich gegen das schmieren von Politikern ausspricht. Ich meine, "wenn man sich nichtmal mehr darüber verständigen kann", oder? So eine Distanzierung hat ja auch keinerlei Implikation.

Man man was für ne billige Masche ...

Ansonsten eine Runde mitleid dass das Abholzen unserer Wälder um Kohle zu gewinnen mit der man den Planeten vergiftet um Geld zu machen kein kleines regionales Thema geblieben ist, da hat unsere Politik wirklich versagt ist es doch deren Aufgabe als Volksvertreter jegliche Bürgermeinung regional zu halten.

Energiewende

Bis Jahresende zeichnet sich unser neues Europa ab:
Wir beschließen den Ausstieg aus Kohlestrom, verschenken unsere CO2-Kontingente an künftige Diktaturen wie Polen, verschenken viele tausend Arbeitsplätze ebenfalls ins Ausland und kaufen zwangsweise maßlos überteuerten Kohlestrom vom Ausland, just-in-Time, um unser Stromnetz aus umweltfreundlicher Produktion zu stabilisieren.
Da keinerlei Handlungsfähigkeit der EU vorhanden ist, wird unser Zoll weiterhin für jedes aus USA importierte Auto ca. ein Drittel des Verkaufpreises draufschlagen und abkassieren (19% Einfuhrumsatzsteuer auf die Ware, deren Transport, Versicherungen etc. und auf die Summe nochmal 10% Zoll - macht insgesamt ca. 33%).
Trump wird als einzig verbleibende Gegenmaßnahme moderate 25% Zoll auf europäische Autos vor Jahresende veranschlagen .
Jetzt kurz denken ... das Ende der deutschen Automobilindustrie und somit das Ende der EU ist sehr, sehr nah ! (Die Dieselgeschichte ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein)

Am 01. November 2018 um 09:41 von Ferkelchen

"Hier gibt die Ideologie die Richtung vor und nicht die Vernunft. Recht und Ordnung sind nahezu ausser Kraft gesetzt, weshalb H Seehofer auch von einem Unrechtsstaat sprach. Der hat zumindest erkannt und auch benannt wohin die Reise geht in diesem Land."

Umwelt ist für Sie eine Ideologie? Für mich ist die Umwelt mein Lebensraum. Ich weiß ja nicht,wo Sie leben,auf dem Mars? Wo es noch keine Industrie gibt? Schauen Sie mal nach Indien, Pakistan ect.,wo es diese "Ideologie" kaum oder gar nicht gibt.

Also, wen ein Gericht rechtsstaatlich alles (erstmal) stoppt, das nennen Sie pauschal "Unrechtsstaat"? Und, es gab offensichtlich gute Gründe, das Vorhaben zu stoppen. Seehofer sagte d.i einem anderen Zusammenhang,d.Flüchtlingen.Ist peinlich,wenn ein Bundespolitiker nicht d.Genfer Flüchtlingskonvention,das GG ect.nicht kennt und auch noch ausposaunt.Alles bindend für d.BRD.Ebenso wie Petry und die v.Storch,Schießen auf Flüchtlinge a.d.Grenze.Es gibt eindeutige Rechtslage,die das UNTERSAGEN.

Wenn März kommt wird alles besser

Wenn ich das Verhalten der Regierung im Dieselskandal und bei den Strompreisen betrachte, wird klar dass nicht die Interessen der Bürger vertreten werden.
Seit 2002 wird der Staat und damit die ehrlichen Bürger mit cum-cum und cum-ex-Geschäften um Milliarden betrogen. selbst Gabriel war verärgert, dass die Aufklärung durch Journalisten erfolgen musste. alle verantwortlichen Minister und Tausende Beamte, sowie die reichlich in den Parlamenten vertretenden Juristen habe versagt oder. weggesehen.
Wenn März an die Macht kommt, kann man alle Lobbyisten entlassen.
Das Thema ist dann Chefsache.

Kohleausstieg zum Schutz unseres Lebensraumes

Dieser Ausstieg ist schon seit Jahrezehnten ein Thema. Wer also bei RWE (u.Rheinbraun) einen Job angenommen hat, weil man da auch gut verdient, konnte sich also schon lange auf einen notwendigen Jobwechsel vorbereiten.
Ich war bis 1983 Bankangestellte. Dann wurde die EDV eingeführt und tausende Arbeitsplätze gingen verloren. Also hieß es Armel hochkrempeln und eine andere Arbeit machen. Man sollte also auch im Berufsleben flexibel sein.
Hört auf zu jammern und erwartet nicht immer von der Politik oder auch von anderen die Lösung Eurer Probleme.

Gegen Gewalt

Vereinigungen wie BUND sind eigentlich Umweltschützer und sollten sich nicht mit radikalen Clubs wie Ende Gelände zusammentun. Dass sie keine Stellung beziehen gegen Gewalt, zeigt mir, dass es Ihnen nicht um die Umwelt geht, sondern darum der RWE zu schaden. Darum fände ich es gut, wenn der BUND aus der Kommission aussteigt und auch alle Umweltschützer aus dem BUND!

@ Zensurlos

"Wir beschließen den Ausstieg aus Kohlestrom, verschenken unsere CO2-Kontingente an künftige Diktaturen wie Polen, verschenken viele tausend Arbeitsplätze ebenfalls ins Ausland und kaufen zwangsweise maßlos überteuerten Kohlestrom vom Ausland"

Ihnen scheint da was entgangen zu sein - Deutschland ist Stomlieferant weil schlichtwegs mehr Strom da ist als von uns verbraucht werden kann.
Dankenswerte Abnehmer sind zum Beispiel AKW Länder wie Frankreich, diese veraltete Technologie braucht Kühlwasser aus Flüssen welche im Sommer zu warm werden und im Winter gern mal zufrieren. Da muß man abschalten und den Strom von europäischen Nachbarn beziehen. Gut das wir durch den Energiemix reichlich davon haben, hätten wir allerdings auch ohne die dumpfsinnige Braunkohle Verstromung.

Daß Braunkohle auch

zu etwas Anderen nützlich sein kann als in spätindustriellen Wasserkochern zu Strom verarbeitet zu werden zeigt das Beispiel Japan. Dort wird bis 2050 auf Wasserstoffwirtschaft umgestellt. Mit Hilfe von Braunkohle. Ohne Sozialplan.

Jeder Bürger ist eine politisch legitimierte Kraft!

Danke Herr Schmitz dass sie uns ihr Demokratieverständnis offenbaren!

Der BUND soll keine politisch legitimierte Kraft sein aber RWE evtl. schon?

Von meiner Seite aus legitimiere ich hiermit den BUND als politische Kraft die meine Interessen vertritt!

Der RWE spreche ich jegliche Legitimation ab, vorzugeben in meinem politischen Interesse zu handeln!
Politische Gestaltungskraft im Interesse des Kapitals und der Aktionäre; davon halte ich gar nichts!

Jeder Bürger ist eine politisch legitimierte Kraft!!!

Gegen Gewalt 2

Im Übrigen geht es Ende Gelände auch nicht um Klimawandel, sondern um Systemwechsel: Gegen den Staat, die Wirtschaft und die Demokratie. Ich finde, in Deutschland geht es uns sehr gut und daher bedrohen diese Leute unser Wohlbefinden.

Unredliches Protest-Geschäftsmodell ohne demokratische Kontrolle

Es ist doch gerade das Geschäftsmodell von Lobbyorganisationen wie BUND und Greenpeace, dass sie durch billigen Protest an umweltpolitisch nur teilrelevanten, aber medienwirksam gut inszenierbaren Nebenschauplätzen so schön auf Ihre - angeblich so edlen - Ziele aufmerksam machen können, auf dass die Spendenkassen wieder reichlich klingeln. Obwohl zum Teil bewusst zum Rechtsbruch aufgerufen wird, können diese Lobbyorganisationen sich auch noch auf den Status Gemeinnützigkeit berufen, obwohl sie sich geschickt der demokratischen Kontrolle entziehen. Und wie pervertiert dieses System ist, wird deutlich, wenn sich noch nicht einmal an einem Aufruf zur Gewaltlosigkeit beteiligt wird. Aber unsere lasche Landesregierung lässt sich angesichts dieser Entwicklung noch wie ein Kamel am Nasenring durch die Manege führen! Na danke!

Schmutz aufwirbeln

Sonst will die Industrie immer wenig Staat bei ihren Geschäftsgebaren. Und nun auf einmal doch, um eine schmutzige Sache zu unterstützen. Der Vorstand der RWE sollte seinen Hut nehmen, denn anscheinend ist er aus reiner Geldgier gegen die dringend erforderliche Energiewende.

@Silbergraeber, 09:10

Konzeptlose Energiepolitik haben doch wohl eher RWE und Konsorten die letzten Jahrzehnte betrieben. Hätten sie vor 10, 20 Jahren die Zeichen der Zeit gehört und hätten sie damals schon andere Wege der Energieerzeugung gesucht anstelle ihre subventionierten Gelddruckmaschinen weiterbetreiben zu wollen, dann säßen sie (und ihre Mitarbeiter) heute nicht mit den Problemen.

Hambacher Forst:RWE-Chef will mehr Unterstützung....

Aber die Unterstützung,die hat er doch:Laschet,Reul,der hurtige Innenminister und Pinkwart,der sozialgewissensfreie Wirtschaftsminister.Nicht zu vergessen die ehemaligen Politiker und Gewerkschafter in Vorstand und Aufsichtsrat,wie Hannelore Kraft und Bsirske.
Sie stehen nicht für Klimaziele,sondern für eine verfehlte Energiepolitik.Schon jetzt wird in Zeiten von Überproduktion,bei starker Sonneneinstrahlung oder starkem Wind,Strom zu niedrigen Preisen ins Ausland exportiert.

Beschlossene Sache

Ich denke in der Regierung und NRW wird längst ein Weg aus dem Abbau erarbeitet.
Wenn es nach einem Vertrag aus Rot-Grün in NRW ginge, wäre der Abbau ja auch kein Problem. Und der Vertragsbruch der hier durch die Hintertüre vorbereitet wird, muß halt noch irgendwie erarbeitet werden.
Wenn es mit rechten Dinge zuginge müßte der Staat als solches ja die Sachen auch umsetzten.
Aber da will keiner mehr die Verantwortung übernehmen. Die Bürger würden ja sonst ein anderes Bild bekommen.
Von dem her bin ich gespannt was hier die Alternativen sind.

Am 01. November 2018 um 09:41 von Ferkelchen

"Recht hat der Chef,
NGO's und anderen zweifelhaften Randgruppen und Ökochaoten wird hier das Feld überlassen."
Klar doch Stuttgart24,genau,das,was da die "Chaoten" voraussagten ist eingetroffen,man hat es mit Gewalt im Sinne der DB aber erstmal durchgesetzt.
"Konzerne, die über Jahrzehnte die Versorgung Deutschlands sichergestellt haben, werden diffamiert und an den Pranger gestellt."
Ja, mit viel Geld auch von meinen Steuern, die Ärmsten mussten ja gestützt werden.. Ja, für immer mehr Gewinne für Anleger, künstlich teuer gemacht, aber nicht in die Zukunft investiert,ursprünglich war das mal "Daseinsvorsorge",nichts für Private. Und die Preise für diese ihre Dienstleistung? Das sind "Mondpreise", auch wenn der Staat hier über Gebühr die Hand aufhält. Und,die Öko-Umlagen bekommen diese Konzerne als Stütze f.Strukturumbau,haben sie verpennt. Die Konzerne wollten Globalisierng,billig wie möglich,aber viel Gewinn. Was gibt es hier noch schön zu reden? Der RWE Chef ist bloß noch peinlich

Hauptsache der Strom wird nicht teuerer....

und diesen Wunsch werden in 10 Jahren auch die Herren Studenten haben, die heute am Hambacher Forst für irgendwelchen abstrakten "Käse" demonstrieren

RWE macht es sich zu einfach...

Alleine den Tagebau zu fluten, anstatt zuschütteten, ist mir zu einfach.
Und ist Gewinn-Maximierung hoch drei, so wie Umweltzerstörung...

Keine Sorge Herr Schmitz,

Sie werden Ihre "Entschädigung" schon bekommen. Der Steuerzahler wirds bezahlen. Und das ist nicht die Großindustrie oder die global Player. Der Steuerzahler ist der Arbeitnehmer und der Mittelstand. An mich wird RWE oder Westnetz, wie es ja umfirmiert heißt, auf alle Fälle nie mehr eine KWh verkaufen. Endlich verstaatlichen den Laden und die Heuschrecken enteignen !!!

Der RWE-Chef Schmitz will nur seine Bonis privatisieren

Fakten Schaffen und den Volkswirtschaftlichen Schaden sozialisieren

Eigendlich es es ein gigantischer politischer Skandal,
da bis heute noch kein gültiger neuer
Braunkohleplan der NRW Regierung vorliegt.
Der angebliche Brandschutz für Baumhäuser
ist nur ein vorgeschobener Treppenwitz um die Polizeieinsatzkosten auf einem Privatgrundstück zu legitimieren.

RWE-Chef

Der RWE-Chef hat auch noch nichts vom Allgemeinen Interesse gehört, oder? Also vom Öffentlichen Interesse. Dem muss sich nämlich jeder Bürger unterordnen. Und das kommt häufiger vor als einem eigentlich lieb sein kann.

Sei es bei Straßenbauten, bei Gewerbeanordnungen, bei Grundstücken ja sogar bishin zum Sozialstaat müssen einzelne Menschen dem Interesse vieler nachstehen. Das fühlt sich ungeheuer ungerecht an, nicht wahr Herr Schmitz? :DDD

Endlich trifft das Interesse mal den richtigen. Wird ja auch mal Zeit, dass Konzerne mit ihren unmöglichen Möglichkeiten zur Verantwortung gezogen werden. Ansonsten würden wir uns in Deutschland nur eine Klasse von unterbelichteten Konzern-Geschäftsführern züchten, die dann über das Schicksal Tausender entscheiden würden.

Unterstüzung durch die Politik u. nicht durchs Volk...

Der Umstieg auf Umweltfreundliche Energie ist längst überfällig und darf nicht durch RWE aus gebremst werden..

re 10:18 Preussischer Adler: Lobby oder Spenden?

„Unredliches Protest-Geschäftsmodell ohne demokratische Kontrolle.
Es ist doch gerade das Geschäftsmodell von Lobbyorganisationen wie BUND und Greenpeace, dass sie durch billigen Protest an umweltpolitisch nur teilrelevanten, aber medienwirksam gut inszenierbaren Nebenschauplätzen so schön auf Ihre - angeblich so edlen - Ziele aufmerksam machen können, auf dass die Spendenkassen wieder reichlich klingeln“

1) Wenn es sich bei diesen Organisationen tatsächlich um Lobbys handeln würde, bräuchten sie keine Spenden. Über solche Lobbys verfügt zum Beispiel die Energiewirtschaft.
2) Bürgerinitiativen entziehen sich nicht einer „demokratischen Kontrolle“, sie sind eine solche Kontrolle. Selbstverständlich von unserer Verfassung gewollt und geschützt.
3) Über die Relevanz ihrer Anliegen oder „Ziele“ muss absolut keine Einigkeit herrschen. Darüber entscheidet dann wieder die „demokratische Kontrolle“.

Sie können also ganz beruhigt sein. Unsere Demokratie ist hier nicht in Gefahr.

Selbst Schuld,

wenn man jahrelang den BUND nicht ernst genommen hat und überheblich, aus der Position der Stärke, aufgetreten ist, muss sich nicht wundern wenn der BUND mit der jetzigen Stärke auch zuschlägt. Jammern und nach der Regierung rufen ist ein Armutszeugnis Herrn Schmitz.

Klima-Killer wie RWE

haben keine Unterstützung verdient. Den Wandel in der Energieerzeugung verpennt und jetzt zum Staat rennen. Wer den Wandel nicht erkennt muss halt gehen, so ist das eben.

tagesschau als RWE-Posaune

da musste die Redaktion ja wieder mal hart arbeiten, um diese Forderung zu aus der Pressemitteilung zu kopieren. Ganz schwach Tagesschau. Setzt Euch mal intensiv mit den Jugendlichen auseinder, die gerade für eine Zukunft kämpfen und schaut auf die Polizeigewalt. Sprecht mit Annett Selle von der taz. Die Lobby der Konzerne ist stark genug. Es braucht Gegendarstellungen, nicht Konzern-PR

Hambacher Forst: RWE-Chef will mehr Unterstützung

"Klimaschützer in der Kohlekommission hatten den Ausstieg aus den Verhandlungen erwogen, wenn RWE nicht einlenkt"
Was ist denn wichtiger, einen Wald für RWE abzuholzen, damit die Rendite stimmt oder ein Stück Natur in unserem Land zu erhalten und den Klimaschutz zu verbessern.
Es wurde schon viel zu viel Natur geschädigt und zu viele Menschen mussten umgesiedelt werden, weil ihre Orte der Braunkohle weichen mussten.

bekommt doch die Unterstützung

RWE-Chef will mehr Unterstützung ?

Bekommt er doch!!! Der Kohleaussstieg ist doch seit jahrzehnten beschlossen und von den Bürgern gewollt.

Nur haben das manche Leute nicht kapiert - und brauchen und bekommen so (Denk-) Unterstützung durch die Demonstranten:
Kein weiter so!!!

Mittel und Zweck

"da besetzt man Gerätschaften die einem nicht gehören
baut Baumhäuser auf Grundstücke die einem nicht gehören
kettet sich auf Schienen besetzt Straßen, bewirft die Polizei mit Holzscheiten und Unrat ....
und ein Teil der Bevölkerung findet das in Ordnung
der Zweck heiligt die Mittel ????"

Wenn ich die Hintergründe zu diesen Sätzen betrachte komme ich zu dem Schluss, dass man diese nicht ohne Kontext u. gleichzeitiges Infragestellen betrachten kann. Gehört nicht der Wald zum Allgemeingut der Menschen u. allen Lebewesen?! Wem gehört er wirklich? Ist Allgemeingut ohne gemeinsame Beschlüsse verkäuflich?
RWE hat den Hambacher Forst in den 70er Jahren für 500 000 Euro aufgekauft, und verdient heute Milliarden damit. Die Menschen, die ihre Grundstücke abgeben u. ihre Häuser verlassen mussten, bekamen nicht viel dafür. Ganze Dörfer sind verschwunden, die Natur zerstört, durch eine überholte Energiepolitik ..
Heiligt der Zweck des Superkapitalismus diese Mittel? Und nein..ich bin nicht Links.

merkwürdiger Rechtsstaat

da enteignet man Menschen um sie aus ihrer Heimat zu vertreiben, da raubt man Bauern ihre Existenz, da zerstört man uralte Kulturdenkmäler und Landschaften, alles zugunsten der Gewinne eines Privatunternehmens....
und ein Teil der Bevölkerung findet das in Ordnung
der Zweck heiligt die Mittel ????

um 10:36 von qpqr27

"und diesen Wunsch werden in 10 Jahren auch die Herren Studenten haben, die heute am Hambacher Forst für irgendwelchen abstrakten "Käse" demonstrieren"
Hier geht es aber nicht um Studenten und ihren Abstrakten "Käse", sondern um unsere Natur und unsere Gesundheit damit wir auch in 10 Jahren noch leben können. Wer heute schon Strom spart, kann in auch in 10 Jahren noch bezahlen.

08:53 von Superdemokrat

>>...soll sich also über ein Gerichtsurteil hinwegsetzen...das zum Thema Rechtstaat...<<

Ihren missionarischen Eifer in allen Ehren aber hier wird die Bereitschaft zum Gespräch bemängelt.
Unabhängig von der Problematik Umwelt und Kohleverbrennung; wir haben immer noch einen Rechtsstaat und Gesetze und die Durchsetzung dieser Gesetze wird von Gerichten angeordnet, nicht von der Wirtschaft aber auch nicht von Umweltverbänden. Achtung vor dem Gesetz muss von allen Seiten erfolgen.

an Alice im Wunderland:

Strom aus Naturgewalten kann kaum bedarfsgerecht erzeugt oder gespeichert werden - wäre nur möglich, wenn ca. 70% der Sonnen-/Windkraftanlagen im stanby oder gigantische Batteriespeicher zur Verfügung stünden. Wer Strom exportiert, weil er gerade zuviel erzeugt und im nächsten Moment imprtieren muss, wird beides teuer bezahlen, ... Ach, träumt einfach weiter !

09:02 von Bernd39

>>"Keine Windräder in unseren Wäldern"<<

Hat vielleicht mit dem "Märchenwald" (Reinhardswald) nördlich von Kassel zu tun wo (angeblich) mit Unterstützung der Grünen ein Teil abgeholzt werden soll um Windräder aufzustellen.

Wie wäre es mal in neuen Wegen zu denken?

Ich verstehe schon lange nicht mehr dieses Gezetere um die Verbrennung fossiler Rohstoffe in Kraftwerken.

Es ist doch technisch wahrlich kein Problem, die Abgase komplett einzufangen. Die sind doch schon in Rohrleitungen und statt diese ins Freie zu führen lässt man sie in Behältern enden.
Diese Abgase kann man locker in ausgedienten Stollen lagern, bis die Wissenschaft endlich in der Lage ist, kostengünstig das Kohlendioxid wieder zu spalten und neu zu verwenden.

Mir ist nicht bekannt, dass ein Energiekonzern richtig an dieser Frage arbeitet, obwohl es schon seit Jahrzehnten immer wieder mal als Anregung vorgebracht wird.

PS: Die dafür notwendigen (chemischen) Grundlagen sind schon in meinem Schulbuch von 1966 (Cuny- Chemie, S. 324 ff.) beschrieben. Wieso bemüht sich keiner der Energiekonzerne darum, das auch großtechnisch zu realisieren. Es wird doch genug Stromüberschuss produziert.

@Silbergräber - Ökoterrorismus? Wenn Leute gegen die Rodung

des ältesten Waldes protestieren, den man dem Abbau des zweitstärksten CO2-Lieferanten opfert? 4000 Polizisten rückten an - bei Nazi-Demos sind's ca. 300.

Dieser Protest gegen die Rodung der Reste des Hambacher Forsts hat es lediglich in die Medien geschafft. In den letzen Jahrzehnten hat RWE eine ganze Region für den Braunkohleabbau umgekrempelt und umgestaltet. Das sind die Jahrzehnte, in denen in Deutschland und der Welt Umwelt- und Klimaschutz-Diskussion ohne Ende aber mit magerem Resultat geführt wurden. Dabei hat die Bu'regierung und im Fall von Hambach die Landesregierung immer wieder die beteiligten Industrien geschont, anstatt Bestimmungen vorzugeben, die innerhalb angemessener Frist zu erfüllen sind.

Braunkohlenflöze, die in Millionen Jahren entstanden sind, binden nach Torf die höchsten CO2-Mengen, und wir setzen sie in wenigen Jahrzehnten frei. Am Ende soll überdies das Loch womöglich zum größten See in D aus nahen Flüssen aufgefüllt werden. Kennen Sie die Auswirkungen?

Kohlegegner: Heiligt der Zweck die Mittel?

Stromgewinnung aus Kohle ist antiquiert und schadet dem Klima, kurzsichtiges Gewinnstreben geht zulasten der Umwelt, und so weiter. Diese Ansichten teile ich ja ebenfalls.

Allerdings finde ich höchst bedenklich, wie viele Kommentatoren hier offenbar billigend in Kauf nehmen (oder gar befürworten), dass politische Aktivisten Sachbeschädigungen, Hausfriedensbruch, Körperverletzungen und andere Straftaten begehen. Wenn es um "die gute Sache" und gegen "die bösen Konzerne" geht, ist offenbar jedes Mittel recht. Da pfeift man auf Gesetze und Vereinbarungen und setzt gnadenlos den eigenen Standpunkt durch. Ist ja für einen guten Zweck.

Wenn solches Denken um sich greift, ist das für unsere Gesellschaft langfristig mindestens genauso gefährlich wie die Umweltverschmutzung.

BUND und GRÜNE - Alarm ohne Plan

Wer von BUND und Wohlstands-GRÜNEN kann denn garantieren, dass ohne Braunkohle und teuren Atom-Strom aus dem Ausland die Energieversorgung gesichert ist. Die Ökopopulisten schlagen Alarm, haben aber keinerlei Plan.

So weit kommt es noch!

Unternehmen werden hierzulande schon mehr als genug unterstützt – und Bürger samt ihren Interessen mit Füßen getreten...

09:21 von mosesposes

>>Der Mann hat einfach ein Problem mit demokratischen Prozessen.<<

Ist Besetzung und Beschädigung von Eigentum anderer ein "demokratischer Prozess"?

Man muss sich hier schon über einige Kommentare wundern

Gewaltverzicht vom Staat fordern? Wie, ich habe keine Polizisten gesehen, die Bagger besetzt haben, andere mit Stahlkugeln beschießen, mit Fäkalien begießen. RWE kann nicht begründen, warum es den Forst braucht? Ja um Braunkohle für Energie abzubauen. Wir wollen keine Braunkohle mehr? Ja wir sind hier nich bei wünsch wir was, wo kommt die Energie den her die wir brauchen? RWE wurde zugesagt und genehmigt, diese Braunkohle zu nutzen, jetzt wird mit Mätzchen und Erpressung versucht, RWE zu schaden. Der BUND will keinen Gewaltverzicht? Das spricht ja wohl für sich. Die Gewalt der Polizei zuschreiben? Ja wenn ich Bagger besetze, auf dem Betriebsgelände rumlaufe und rumkrakeele, an der Abbruchkante usw. bringe ich mich und andere in akute Lebensgefahr, siehe auch der eine Tote schon. Aber dann soll alles aufgefahren werden um diese Gewalttäter und Dummköpfe zu retten?
Die Einzigen die hier Straftäter sind, sind die Randalierer im Umweltmäntelchen. Und Recht und Ordnung muss sein.

@StapelChips - 09:27

"Ich kenne sehr viele der Aktivist(inn)en und finde dass sie äußerst friedliebende Menschen sind."
solange die Welt nach ihrer Pfeife tanzt.

Deutschland

brauchte 60 Jahre um aus der Steinkohle auszusteigen! Bei der Braunkohle soll es sofort sein. Welch ein Schwachsinn.

@Pader Born - 09:41

"“Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus”."
Genau so ist es!

Aber ich verstehe die Überschrift "Mutti hilf mir !!" nicht, wobei soll die Kanzlerin dem BUND und den anderen Ökoterroristen helfen?

@ 10:36 qpqr27

Abstrakter "Käse"? Im Hambacher Forst protestieren Menschen gegen die völlig unnötige Abholzung eines Waldes mit hoher ökologischer Wertigkeit; im noch verbliebenen Rest des Forsts wachsen Hainbuchen und Stieleichen, die ältesten Bäume sind ca. 350 Jahre alt. Außerdem steht der Hambacher Forst symbolisch für eine dringend notwendige Energiewende, und darüber hinaus ist die jetzige Abholzung rechtswidrig, da über die Zukunft des Tagebaus noch gar nicht entschieden ist. Das kann nur jemand als "abstrakter Käse" verunglimpfen, für den nach eigenem Bekunden "Hauptsache nicht teuerer..." die Leitlinie ist - und der dabei die Frage, welche Kosten im Energiebereich gerade sozialisiert und welche Gewinne privatisiert werden, nicht einmal ansatzweise einbezieht. Hauptsache billig...

Silbergräber

Wie bitte??
Es ist hoffentlich zynisch gemeint!

Ein Weiter so, war nur mit Merkel, aber nicht mit dem Volk...

das haben die letzten Wahlen erst wieder gezeigt.
Eine Abfindung sollte es nicht geben und es wird Zeit, das RWE seinen Schranken verwiesen wird.
Wo kämen wir hin, wen die Industrie die Rahmenbedingungen der Politik / Volk vorschreibt..

um 09:46 von wenigfahrer, Es geht um Umweltscutz

>>
Das dort im Forst

ist auch ein Stück Staatsversagen, erst räumen dann wird wieder aufgebaut, was die Besetzer dort abziehen und sich der Staat gefallen lässt.
Ist wirklich nicht zu fassen, gelten für diese Gruppe die Gesetze in Deutschland nicht mehr.<<

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Staatsversagen ja, weil das Volk und dessen Meinung nicht berücksichtigt wurde und das zieht sich seit Jahren durch die Politik.
Das muss endlich ein ende haben.
Die Politik ist für das Volk / Allgemeinheit da und nicht nur für ein paar Großkopferte...

11:28 von Walter2929

Aha, Umweltzerstörung aus reiner Geldgier ist also was tolles, demokratisches, oder wie?

11:37 von Totengräber

Die Zerstörung der Natur aus reiner Geldgier ist wohl kein Terrorismus, oder?

IMHO wohl eher ein Verbrechen am ganzen Planeten.

um 10:06 von altbuergerin "Schutz unseres Lebensraumes"

>>Dieser Ausstieg ist schon seit Jahrezehnten ein Thema. Wer also bei RWE (u.Rheinbraun) einen Job angenommen hat, weil man da auch gut verdient, konnte sich also schon lange auf einen notwendigen Jobwechsel vorbereiten.
Ich war bis 1983 Bankangestellte. Dann wurde die EDV eingeführt und tausende Arbeitsplätze gingen verloren. Also hieß es Armel hochkrempeln und eine andere Arbeit machen. Man sollte also auch im Berufsleben flexibel sein.
Hört auf zu jammern und erwartet nicht immer von der Politik oder auch von anderen die Lösung Eurer Probleme.<<

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Warum können nicht alle solch eine Einsicht haben.
Die Welt ändert sich nun mal und der Mensch muss sich anpassen und nicht die Natur...

um 11:27 von àmonavis

"Die Ökopopulisten schlagen Alarm, haben aber keinerlei Plan."
Wer soll denn den Plan haben, wenn nicht unsere Regierung? Dafür wurde doch erst dieses Jahr die Kohlekommission eingesetzt, um einen langfristigen Plan aufzustellen. Aber selbst in dieser Kommission herrscht keine Einigkeit, weil der Erhalt der Arbeitsplätze auf dem Spiel steht und die Wirtschaft keinen gleichwertigen Ersatz zur Verfügung stellt. Außerdem ist die Umschulung der Arbeitnehmer noch völlig ungeklärt.

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