Ihre Meinung zu: Wahlabsturz in Hessen: Wie wichtig war der GroKo-Gegenwind?

29. Oktober 2018 - 0:00 Uhr

Politiker von CDU und SPD in Hessen werden nicht müde zu betonen: Der Absturz lag am Gegenwind aus Berlin. Aber stimmt das? Zahlen von infratest dimap liefern hier interessante Erkenntnisse. Von Holger Schwesinger.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
4.166665
Durchschnitt: 4.2 (6 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Es war eine Denkzettel Wahl für die Gro/Ko

"" Eine Zahl zeigt das besonders deutlich: 50 Prozent der wahlberechtigten Hessen sagen, die Landtagswahl sei eine gute Gelegenheit, den Regierungsparteien in Berlin "einen Denkzettel" zu verpassen.""
#
Alle Themen die in Hessen wichtig sind wurden überlagert durch die Berliner Regierung Arbeit und den Streit innerhalb der Gro/Ko in den letzten Monaten.

Konsequenzen in der Berliner SPD?

Seit Tagen, und natürlich besonders heute, frage ich mich, was man unter den immer wieder geforderten Konsequenzen, Strukturumbau Neuaufstellung und, und... bei der SPD versteht.
Frau Nahles in die Wüste schicken kann es ja wohl nicht sein.
Was also könnte das sein?

Der Kern ist präzise

Der Kern ist präzise beschrieben: "Während bei der CDU 47 und bei der SPD sogar 64 Prozent der Hessen nicht mehr wissen, wofür die Parteien inhaltlich eigentlich stehen, ist das bei den Grünen völlig klar." Die Wähler*innen sind mündig, und die Grünen werden weiter am Boden gewinnen, weil sie kompetent und sachorientiert für eine ökologisch nachhaltige, wirtschaftlich maßvolle und vor allem gesellschaftlich-solidarische Politik stehen.

Protestwähler AfD + Grün

Mich besorgt die unvermittelte Wechselbereitschaft einer großen Zahl von Wählern sehr. Frust über Merkel und SPD sorgen für einen Absturz dieser Parteien auch im Landtag. (Vielleicht sollten die ARD einmal über den Unterschied von Landtags-, Kommunal- und Bundestagswahlen aufklären.)

Dabei erschrecken mich die großen Protestwähler-Wanderungen: In Hessen verloren CDU und SPD zu gleichen Teiln an die populistischen AfD und Grünen, beide mit Problemen in der deutlichen Abgrenzung zu Extremisten. Solche Parteien mögen bitte nie die Kanzlerin stellen dürfen.

Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

um Ihre Kommentare zum Thema „Hessen-Wahl“ besser bündeln zu können, haben wir uns entschieden, die Kommentarfunktion in diesem Artikel zu schließen. Gern können Sie das Thema hier weiter diskutieren: http://meta.tagesschau.de/id/139131
/liveblog-zur-hessen-wahl-cdu-28-spd-20-
gruene-195-linke-65-fdp-75-afd-12

Viele Grüße
Die Moderation

Darstellung: