Ihre Meinung zu: Niedrigwasser am Rhein: Tankstellen auf dem Trockenen

28. Oktober 2018 - 12:43 Uhr

Den ersten Tankstellen am Rhein geht der Sprit aus. Der Grund: Die Versorgung über den Wasserweg wird bei Niedrigwasser immer schwieriger. Der Landes-Wirtschaftsminister sieht ein grundlegendes Problem. Von Ute Spangenberger.

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Kommentare

Klima- oder Perspektivwandel?

Ist das eine schlechte Nachricht? Immerhin bekommen die Konsumenten so an einem kleinen Beispiel schonmal exemplarisch zu spüren, dass bzw. welche direkten Folgen der Klimawandel im persönlichen Leben haben kann. Vielleicht ist es ganz heilsam für die Wahrnehmungsfähigkeiten der Verbraucher, wenn die Medien solche Randphänomene des antophogenen Treibhauseffektes öfters mal ansprechen.

Man kann dem Klimawandel

Man kann dem Klimawandel jetzt keinen Vorwurf machen, aber er verursacht jede Menge Kosten - ich bin dafür umzusteuern und wieder mit der Natur zu leben. Das ist billiger, als das hohe Niveau des Wirtschaftens und Mobilseins halten zu wollen, um das es bei solchen Themen eigentlich immer geht. (Duck und weg)

Kein Sprit mehr ?

Für mich bleibt da eher die Frage, ob wir soviel unterwegs sein müssen. Es wäre wirklich mal wieder an der Zeit einen oder auch mehere Autofreie Sonntage einzuführen. Täte dem Klima sehr gut und den Menschen sicherlich auch. Mobil sein heist nicht immer und überall dabei zu sein, sondern das Notwendige zu verichten, auch nicht mit einem SUV, - wenn es zu Fuß oder mit dem Fahrrad möglich ist.

Die Rheinvertiefung wäre verfrüht.

Bisher ist 2018 in Deutschland und im Norden ungewöhnlich trocken -
Dafür gilt in Südfrankreich, Spanien, Italien und so weiter "Land unter".
Wir beobachten es seit 30 Jahren.
Regnet es in Deutschland, ist es in der Provence trocken.
Ist es in Deutschland trocken, regnet es in der Provence.
Das Phänomen nennt man Großwetterlage.

13:02 von OrwellAG

Bin ihrer Meinung. Nicht jeder Fortschritt ist wirklich ein Fortschritt. Es wurde dadurch auch schon viel Schaden angerichtet.

per Bahn

In mittleren und größeren Städten könnten zumindest einige Tankstellen einen Gleisanschluss bekommen, z.B. über vorhandene Bahnnebenstrecken oder das Netz der Straßenbahn und wären dann per Bahn belieferbar, am besten nachts. Das ist auch nicht aufwendiger als das Umpumpen in Tanklaster im Hafen.

Ich habe gerade

überlegt wie das in anderen Bundesländern funktioniert, die keinen Fluss als Transportmittel haben.
Scheint also ein Regionales Problem zu sein, müsste also sonst in der Region der Kraftstoff eigentlich billiger sein als in anderen Regionen.
Ist dem so ?, ich weis jetzt nicht.
Scheint also eher an den einseitigen Strukturen zu liegen die dort aufgebaut wurden bei der Versorgung.
Bis Regen in den Mengen kommt im Süden kann es aber dauern, sieht nicht unbedingt danach aus.
Aber höhere Preise freuen natürlich den Finanzminister ;-), Er bekommt mehr ins Staatssäckel.

@13:02 von OrwellAG

Sie schreiben:“ich bin dafür umzusteuern und wieder
mit der Natur zu leben“
Richtig! Jede und Jeder kann
dafür etwas tun, so man es
wirklich will.

das ist auch unabhängig vom Klima

In 2017 hieß es noch, dass die Niederschlagsmenge durch den Klimawandel zunehmen soll, weil über den wärmeren Ozeanen mehr Wasser verdunstet und die Luft dadurch feuchter wird. Deswegen hatten sich die Bauern gegen Überschwemmungen und Schäden durch Starkregen versichert, aber nicht gegen Dürre. Es ist für die Betroffenen frustrierend, wenn die Klimaexperten ihre Prognosen laufend an die jeweilige Wetterlage anpassen.

Wie eine Warnung an die Hauptverursacher

Wieder ein voraussehbares Symptom für den Klimawandel.

Ich bin nun wirklich nicht gläubig, ich bin aber sicher, dass ich im Mittelalter, als noch Vieles dem warnenden Zeigefinger Gottes zugesprochen würde, an eine Warnung Gottes geglaubt hätte. So als wenn er allen Ländern, die sich allzu üppig am Klima versündigen, ein paar deftige Warnschüsse vor den Bug setzt.

In Brandenburg hat es seit vielen Monaten nicht mehr wolkenbruchartig geregnet, auch im Oktober nicht, aber es sieht oft so aus, als ginge es gleich los: dicke, schwarze Wolken am Himmel, so dass man sich entsprechend verhält. Und dann doch wieder nichts.

Die Gründe liegen auf der Hand: selbst klimaschädigende Unternehmen haben ihre Ausreden. Ach, so schlimm kann es nicht sein, und ob ich nun CO² produziere oder nicht, mein Anteil macht den Kohl auch nicht fett. Wenn ich's nicht tue, tun's die anderen und ich habe die. Oder man beruft sich auf die Wissenschaftler, die voll auf der Seite des wirtschaftlichen Erfolges stehen

Notwehr

Endlich wirkt die Veränderung des Klimas nicht wie üblich gegen weit entfernt wohnende Völker, sondern diesmal direkt gegen ihren Verursacher, nämlich den CO2-Eintrag durch die Verschwendung durch übermäßige und häufig unnötige Auto- und LKW-Fahrten.
Echte Konsequenzen wird es nicht geben, erholen wird sich die Natur wohl erst, wenn die Menschheit ihre Lebensgrundlagen endgültig zerstört hat und in der Folge ausgestorben ist.

Dazu sage ich nur: rueber auf Elektroauto und gut is...

Zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/inland/niedrigwasser-105.html

Mit Blick auf die Spritpreise hat er keine guten Nachrichten: "Die Versorgungsknappheit führt zu höheren Benzinpreisen, weil die Logistik teurer wird", sagt er. Die Fahrzeuge seien länger unterwegs, die Fahrzeuge stünden länger an den Versorgungsstellen und brauchten dann wieder länger zur Tankstelle. "Das sind naturgemäß vier bis fünf Cent pro Liter, in entfernteren Gegenden sechs Cent pro Liter, die der Kraftstoff teurer wird.“

rueber auf Elektroauto und dann den Tankstellen die lange Nase drehen und an den Tankstellen vorbeibrausen... So macht man dass!! Ciao... ihr Tankstellen :-D

Und damit sind mir dann die Preisanstiege egal. Aber fuer diejenigen die noch Benzinfahrzeuge fahren, tut es mir echt leid. Aber auch die sollten mal langsam umsteigen. Das sage ich auch meinen Altvorderen schon seit geraumer Zeit. Und bei einem unserer Fahrzeuge ist es wohl demnächst soweit weil geschrottet.

Umlagern

Man wird in Zukunft den Transport von Treibstoffen mehr auf die Schiene verlagern müssen, was im Interesse des Klimas auch für allen anderen Güter gelten sollte.

Ausbaggern?

Wenn man die Sohle tiefer baggert steigt doch der Wasserspiegel nicht, so lange nicht mehr Wasser da ist. Oder verstehe ich da was falsch? Vielleicht ein paar Untiefen beseitigen und ein paar Felsen rausholen. Aber sonst?

An der Unterelbe in HH strömt nach dem Ausbaggern bei Flut (Salz-)Wasser von der Nordsee stromaufwärts. Das wird wohl am Mittelrhein nicht funktionieren.

Tankstellen auf dem Trockenen

Den ersten Tankstellen am Rhein geht der Sprit aus. Der Grund: Die Versorgung über den Wasserweg wird bei Niedrigwasser immer schwieriger.
Es war eben schon lange so, dass das Auto und die LKW als wichtigste Fortbewegung - und Transportmittel vom Bundesverkehrsminister gefördert werden mussten und die Bahn oft ins Hintertreffen geriet. Die Devise sollte dagegen lauten: Mehr öffentlichen Nahverkehr, weniger Autobenutzung und mehr Güter von der Bahn transportieren lassen.

###Wirtschaft klagt über Niedrigwasser####

Dann müssen die Lobbyisten der Energieversorger dringend im Bundestag vorstellig werden damit unsere Abgeordneten ein Gesetzt erlassen damit es wieder mehr regnet in Deutschland. Das Problem wird sein wenn die so ein Gesetzt beschließen wird es vermutlich gar nicht mehr aufhören mir regnen.Für den Fall werden dann die "Schön Wetter Lobbyisten" wieder tätig werden müssen, usw.
P.S. der Kommentar ist nicht ganz ernst gemeint.

Warum in Norddeutschland

Die Spritpreise teurer werden erschließt sich mir nicht. Wir wohnen in der Nähe der Raffinerien.

re thomas wohlzufrieden, re pkeszler

Der Transport von Massengütern per Binnenschifffahrt ist mindestens so ökologisch sinnvoll wie auf der Schiene.

Tunnelblick 'Alles-per-Bahn' ist auch Unsinn.

die "FDP" und Ihr Spitzenpersonal der Besserverdiehner

Was für ein Quatsch !

Ausbaggern bringt rein technisch bei wenig Wasser überhaupt nichts.
Und wenn es dann bald keine Gletscher bzw. den normalen Niederschlag mehr gibt, was soll da eine Vertiefung ?
Warum hat die Mosel wohl Staustufen ?
Schon in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts haben Wasserbauer genau das Scenario vorhergesagt.
Die Planungen dafür sollten längst in den Schubladen liegen, nur fehlt es an dem Umsetzungwillen der Lobby-Politik, den "der ehemals DR." der CSU ist die Fehlbesetzung schlechthin.

Beispiel: Diesel-Hardware-Nachrüstung !

Fr. Bundeskanzlerin handeln Sie endlich !

Niedrigwasser am Rhein - weniger Kraftstoffe?

Es war doch immer schon so, dass an Oder und Elbe der Wasserstand in den Flüssen im Sommer sehr niedrig war und trotzdem gab es an den Tankstellen genügend Kraftstoffe. Also ist am Rhein das Problem mit den Kraftstoffen hausgemacht. Und man muss sich auch dort langsam daran gewöhnen, dass der Klimawandel und die Wetterkapriolen alle treffen kann. Konsequenzen fehlten bisher!

@Demokratieschue...

---rueber auf Elektroauto und dann den Tankstellen die lange Nase drehen und an den Tankstellen vorbeibrausen... So macht man dass!! Ciao... ihr Tankstellen :-D---

Dann hast Du hoffentlich eine leistungsfähige Solaranlage oder sowas um Dein E-Auto aufzuladen.
Auf Braunkohlekraftwerke ist wohl langfristig kein Verlass mehr. Und wenn jeder auf E-Auto umsteigt, muß die Energieerzeugung und das Leitungsnetz in Deutschland verdreifacht werden.
Ich hole dann sicherheitshalber erstmal den ollen Holzvergaser aus der Scheune.

Niedrigwasser am Rhein:Tankstellen auf dem Trockenen....

Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Wissing (FDP) fordert eine Rheinvertiefung.Das kann bei normalem Wasserstand zu einer Erhöhung der Fließgeschwindigkeit führen.mit den entsprechenden Folgen für Deich-und Hochwasserschutz(erhöhte Kosten).
Ihm fällt nicht mehr ein.Den Klimawandel erwähnt er nicht.Maßnahmen dagegen könnten ja die Konzerne treffen(Kohleverstromung und die Orientierung auf die Autoindustrie).

Und diese alberne Erklärung

soll der Grund für die seit Monaten asozialen Spritpreise sein?
Veralbert lieber Hilfsschüler!

@wenigfahrer

Also hier im östlichen Teil Bayerns gibt es keine Engpässe, auch wenn vor 2 Monaten Teile einer Raffinerie Nähe Ingolstadt in die Luft geflogen ist.

Preislich ist es bei uns allerdings nicht billiger... Die Preisschwankungen sind eher noch größer zwischen freier und MarkenTankstelle. (Differenz 15 Cent aufn Diesel obwohl beide Tankstellen nur 300 Meter entfernt sind)

13:39 von Demokratieschue...

""" rueber auf Elektroauto und dann den Tankstellen die lange Nase drehen und an den Tankstellen vorbeibrausen... So macht man dass!! Ciao... ihr Tankstellen :-D ""
#
Ihr Traum könnte in 30Jahren Wirklichkeit werden.Wenn das E-Netz richtig ausgebaut ist.Bis dahin fließt noch viel Wasser den Rhein herunter.

Zum Glück gibt es noch den Bodensee,

wenn der nicht wäre sehe es zur Zeit für den Rhein ganz trocken aus.
Wenn man den Rhein an verschiedenen Stellen tiefer baggert,
würde das Wasser noch schneller abfließen und der Schiffer
hätte auf der ganzen Stecke nur einen Handbreit Wasser unter dem Kiel.
Auch bräuchte er mehr Treibstoff um gegen die dann stärkere Strömung anzukämpfen.
Eventuell währen Stau-stufen eine Möglichkeit, Deutschland ist doch ein reiches Land?

@ Witzlos18, um 15:32

Vielleicht machen die ja preiswerten Hofverkauf :-)

13:39 von Demokratieschue...

Und ich muss Dir nochmals sagen, mit Verlaub, Deine aufgeregten Kommentare, haltlose Forderungen und wahllos, aber zu deiner eignen Meinung als passend empfundene, zusammen getragene Internet "Recherche" tragen weder zu einer sachlichen Diskussion und, entgegen deiner Meinung, erst recht nicht zur Aufklärung bei.

Marode Infrastruktur

Deutschland entwickelt sich mit großen Schritten zurück.
Wenn so eine Kleinigkeit schon zu Engpässen führt, dann wollen wir nicht wissen, was im Ernstfall passiert.

Individualverkehr der PS-Boliden stoppen!

Ein erster Anfang ist gemacht - die Futtertröge der PS-Boliden BRD-stämmiger Herstellung sind leer. Die feisten, weißen älteren Männer müssen daher lernen, ihre verkümmerten Gliedmaßen wieder zu benutzen oder noch besser, sie kriechen unter der Bürde ihrer Verantwortung für begangene Umweltsünden gleich auf allen vieren. Wie dem auch sei. Der Individualverkehr, gerade der PKW-Verkehr mit PS-Monstern deutscher Herstellung, sind der Katalysator für den Klimawandel. Es gilt daher, den faktisch durch niedrige Flußpegel geschaffenen Zustand zu perpetuieren und jeglichen Benzine-/Dieseltransport komplett zu verbieten.

Zurück auf dieSchiene

Jetzt rächt es sich doppelt, das die Transportwege über die Schiene von der Bundesregierung vernachlässigt werden. Zum einen könnten so die Lieferausfälle durch Niedrigwasser von der Bahn ausgeglichen werden, zum anderen fahren Schiffe mit Umweltschädigendem Diesel, siehe Umweltdebatte, während die meißten Züge mit Strom fahren. Es spricht also alles für die Bahn!

@ stereotyp72, um 13:31

Schauen Sie sich mal um auf dem Globus, da werden Sie sehr schnell eine Bestätigung für die Prognose finden; niemand hat behauptet, dass die vermehrten Niederschläge gleichmäßig über Deutschland niedergehen werden.

@Demokratieschue...

"rueber aufs Elektroauto"

kann nicht jeder machen, weil z.B. wir als Denkmalbesitzer keine Photovoltaik aufs Dach machen dürfen und keinen privaten Parkplatz haben..

Die Produktion von E-Autos alles andere als umweltschonend ist..

also eher in Richtung Hybridfahrzeug..

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