Ihre Meinung zu: Extremisten kündigen Feuerpause im Gazastreifen an

27. Oktober 2018 - 12:06 Uhr

Erneut ist der Konflikt zwischen Israel und militanten Palästinensern im Gazastreifen eskaliert. Nun kündigen Extremisten eine Waffenpause an. Ob sie hält, ist fraglich.

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Kommentare

Gazastreifen!

Es ist überfällig, daß die HAMAS endlich einmal das Geld, was sie von der internationalen Staatengemeinschaft erhalten, für Bildung und Infrastrukturmaßnahmen ihrer Bevölkerung einsetzen anstatt ständig Waffen zu kaufen um damit Israel anzugreifen.
Israel greift nicht an, die verteidigen sich nur und dies zurecht.

Und die EU, UN und Deutschland finanzieren die Hamas!

Und die EU, UN und Deutschland finanzieren die Hamas!

Ob nun direkt oder indirekt, vollkommen egal. Die Finanzströme sind auszutrocknen!

Ich stehe auf der Seite Israels!

Ich stehe auf der Seite Israels!

Und das hat ganz sicherlich nicht mit "unserer Vergangenheit" zu tun. Wenn ich eine andere Meinung hätte, würde ich sie auch unabhängig davon äußern!

Israel ist der einzige demokratische, freiheitliche, tolerante und fortschrittliche Staat im Nahen Osten, der von radikalislamischen Gruppen Tag für Tag bedroht wird.

Israel hat jedes Recht, sich gegen solche Terroristen zu verteidigen.

Ich bin weder Israeli, Jude, sondern deutscher Christ und selbstverständlich AfD-Wähler!

"Proteste an der Grenze"

Wie kann man von "Protesten an der Grenze" sprechen?

Palästinenser haben wochenlang mit Molotov-Cocktails, Maschinengewehren, Steinen, Bomben die israelische Grenze und isrealische Soldaten angegriffen. Steht doch auch so in diesem Artikel! Wie kann man da von "Protesten" sprechen?

Anders als in der Nachricht

Anders als in der Nachricht formuliert, geht es bei den Protesten nicht um die Rückgabe besetzter Gebiete: Israel hat sich bereits 2005 ohne jede Vorbedingung einseitig aus dem Gazastreifen zurückgezogen.
Vielmehr war das Ziel der Aktionen entlang der Grenze, diese zu überrennen und Gebiete, die völkerrechtlich unbestritten zu Israel gehören, in Besitz zu nehmen.
Da dies nicht gelungen ist, wird inzwischen das alternative Ziel verfolgt, auf israelischer Seite möglichst großen Schaden anzurichten. So wurden seit Beginn der Proteste durch über die Grenze geschickte Branddrachen etwa 26 Qudratkilometer (!) Ackerland und Wald zerstört.

Ich bin übrigens Deutscher, evangelischer Christ und selbstverständlich kein AfD-Wähler.

@bote der Wahrheit

Klar, die Palästinenser haben viele schwarze Schafe. So allerdings leider auch die Israelis. Das unreflektierte Lob für Israel klingt auch wie AFD. Leider sind die Probleme auf der Welt so vielschichtig, dass Einseitigkeit nicht nur nichts bringt, nein, sie ist auch Teil und Ursache des Problems.

14:38 von Bote_der_Wahrheit

Sie mögen ja nicht unrecht haben. Aber sagen sie doch mal, wie sollen die Palästinenser auf ihre menschenunwürdige Situition sonst aufmerksam machen. Da wird ein ganzes Volk in Haft genommen, ihnen das Wasser zugeteilt und keiner bekommt es mit. Eigentlich ein Teufelskreis.

Sichtweise

Korrektur: Nicht als Reaktion habe Israel Ziele im Gazastreifen bombardiert; sondern aufgrund ihrer hoffnungslosen Lage haben die Palästinenser am Zaun des Gazastreifens für Rückkehrrecht und Freiheit demonstriert worauf Israelische Soldaten während den seit Monaten anhaltenden Unruhen mehr als 200 unschuldige Menschen getötet und den Gazastreifen fast täglich aus der Luft bombardiert haben. Und jetzt wo radikale Palästinenser Raketen, die im Niemandsland verpuffen, schossen geben die Rassisten Netanjahu und Lieberman die Befehle zur „Vergeltung“. Tatsache ist, dass die Palästinenser weltweit keinen einzigen Fürsprecher haben. Doch sie haben sehr wohl ihre Rechte auf ihrer Seite. Und genau darauf alleine kommt es an. Eines Tages werden sie siegen und mag dies noch Tausende von Jahren dauern.

Welcher Impuls könnte eine Waffenruhe bewirken?

„Nun kündigen Extremisten eine Waffenpause an. Ob sie hält, ist fraglich.“
Mir ist keine Initiative aktuell bekannt, die Extremisten dazu bewegen könnte, sich moderat zu verhalten, weil man eine Chance ergreifen kann. Es müsste schon ein (zumindest kleines) Angebot gemacht werden.

Wie ruft man Terroristen

zur Ruhe, nachdem sie 30 Raketen auf bewohntes Gebiet geschossen haben? Man macht Ihre Infrastruktur in 30 Minuten platt.
Aber keine Angst, die Bundesregierung wird wieder Überweisungen tätigen.

Feuerpause?- das ging aber schnell!

Ich glaube nicht, dass die Feuerpause halten wird!

15:39 von Köterrassist

„Wie ruft man Terroristen zur Ruhe...Man macht Ihre Infrastruktur in 30 Minuten platt.“
Wie oft? Wie lange? mit welcher Hoffnung für die Zukunft?

@HoffnungsMensch

"Tatsache ist, dass die Palästinenser weltweit keinen einzigen Fürsprecher haben."

Die Palästinenser sind vermutlich das beliebteste Volk der Welt. Viele Menschen stehen ohne Vorbehalt auf ihrer Seite, so auch sie oder die linke Variante von "Kauft nicht beim Juden" auch als BDS bekannt.
Aus der Geschichte habe ich unter anderem gelernt, dass man bei einem verlorenen Angriffskrieg Gebiete verliert. Sämtliche größeren kriegerischen Auseinandersetzungen in der Vergangenheit (zB. 1948, 1967, 1973) gingen stets von arabischer Seite aus. Da ist es nur legitim, dass Israel Gebiete der Angreifer als Entschädigung erhält.

Sie demonstrieren doch auch nicht für die Rückgabe der deutschen Ostgebiete, des Sudetenlands oder des Elsass'.

@14:44 von Piccolomini

"Vielmehr war das Ziel der Aktionen entlang der Grenze, diese zu überrennen und Gebiete, die völkerrechtlich unbestritten zu Israel gehören, in Besitz zu nehmen."

Es gibt keine Gebiet, welches "völkerechtlich unbestritten zu Israel gehöret"

Befassen Sie sich mal mit der isreelischen Geschichte. Faktisch gibt es aber nunmal dieses Staat. Isreael sollte mit der Besiedlich des Westjordanlandes aufhöhen und die in Israel lebenden Arabern gleiche Rechte wie den Juden gewähren. Fernen sollte Israel die Rückerke der vertriebenen Arbarber erlauben. Dann wäre ein Frieden ein Frieden möglich. Israel hat selbst in der Hand.

Das ist das Resultat der über

Das ist das Resultat der über an der Grenze bei Demonstrationen getöteten Palästinenser. Die israelische Politik der harten Hand führt in den erneuten Krieg. Was auch immer dann dabei herauskommt; die Millionen Palästinenser verschwinden nicht. Das Problem wird bewirtschaftet, statt es zu lösen.

@HoffnungsMensch, 15.05h

Es ist nicht richtig, dass die Palästinenser weltweit keine Fürsprecher haben.

Die gesamte Linke steht auf Seiten der Palis.

Dass diese Fürsprecher politisch eher bedeutungslos sind, steht auf einem anderen Blatt.

Also, die Terroristen verkünden eine Waffenruhe

Dann steht ihnen wieder mal das Wasser bis zum Hals, natürlich nur, solange wie die EU ein paar Steuereuros rüberschickt. Wer aber ein wenig in der Geschichte herumstöbert, wird feststellen, dass in der Vergangenheit kein arabischer Staat diese "palästinensichen Freiheitskämpfer" auf Dauer in seinen 4 Wänden beherbergen wollte, die wussten alle auch, warum. Nur in einigen Ländern Europas will man das nicht begreifen. Wenn die Hamas oder andere Terrorgruppen dauerhaft ausgeschaltet wären, dann würde es den arabischen Bewohnern Palästinas, die im Gaza-Streifen und im Westjordanland leben, weitaus besser gehen. Dann wäre dort auch Frieden. Einen selbständigen Staat könnte es eh nicht für sie geben - wovon sollte er sich denn finanzieren? Besser ist es, mit den Israelis im Frieden zu leben, aber ob die aufgehetzten Leute das je begreifen?

@ HoffnungsMensch

Herrlich, Ihre Formulierungen. Sie könnten durchaus der Text der arabisch-palästinensischen Nationalhymne sein. Nur haben sie nichts mit der Realität zu tun. Aber das macht auch nichts, so blumige Formulierungen lieben manche Volksgruppen. Die anderen..., nun ja.

Wortwahl?

Die EU schätzt die Hamas und die Aktivisten des islamistischen Dschihads als Terroristen ein.

Warum verwendet die Tagesschau die euphemistische Formulierung "Extremisten"?

Keine Finanzierung der Hamas!

Es ist schlichtweg falsch, dass die EU die Hamas finanziert. Sie werfen ständig Falschbehauptungen in die Welt, die sie schwarz-weiß malen. Wer ein wenig recherchiert, erkennt die Aussichtslosigkeit der Menschen im Gaza. Zudem, vergleichen Sie die Opferzahlen. Es ist sehr ungleich verteilt und komplizierter als sie es glauben machen wollen.

@ 14:21 Bote...

Schon Ihre Antwort auf meinen Kommentar zur Vorgängermeldung zeigt, welch erschreckend (oder doch wahrscheinlicher politisch motivierte) einseitige Sicht Sie auf die Lage in Palästina haben. Ich erkenne darin vor allem Ihr gewohntes Muster: "Es braucht einen eindeutigen Sündenbock" - das sind bei uns dann gerne die Flüchtlinge und in Palästina wahlweise die Hamas oder noch pauschaler die Palästinenser. Schöne einfache Welt.

@14:25 Bote...

Dass Sie nach eigenem Bekunden Christ sind, überrascht doch sehr: Wissen Sie, dass bei den Palästinensern eine der ältesten christlichen Gruppen existiert und bis heute katholische, evangelische und weitere lebendige christliche Gemeinden existieren? Sie scheinen deren einerseits komplizierte Situation und andererseits differenzierte Sicht leider gar nicht zu kennen oder sie auszublenden, was ja in den üblichen Filterblasen ihrer bei jeder Gelegenheit benannten Lieblingspartei wiederum nicht verwunderlich ist.

bewohntes Gebiet?

In einer Dokumentation wurden die Raketeneinschläge der Hamas aus dem Gaza-Streifen belegt, die nahe der Stadt Aschdod einschlagen. Es trifft aber kaum Menschen, da das Gebiet sehr dünn besiedelt ist.
Ich würde in diesem Fall nicht von bewohntes Gebiet sprechen.

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