Ihre Meinung zu: Bildung und Wohnen sind die wichtigsten Themen im Wahlkampf

26. Oktober 2018 - 5:09 Uhr

Marode Schulen, Lehrermangel, Unterrichtsausfall - in Hessen ist Bildung das Wahlkampfthema Nummer eins. Außerdem: bezahlbarer Wohnraum. Von Gerrit Rudolph.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.333335
Durchschnitt: 2.3 (6 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Das Wunder

Plötzlich vor den Wahlen entdecken Politiker von CDU,SPD und FDP Themen, die den Bürgern bereits seit Jahrzehnten Sorgen bereiten: Bildung, bezahlbare Wohnungen, funktionierendes Gesundheitssystem,Altersversorgung,Pflege, Infrastruktur,Sicherheit,Umweltschutz,Migration,Netzgeschwindigkeiten, ... . Ein Wunder ! Und nach den Wahlen arbeiten sie dann die Wunschzettel der Lobbyisten ab. Das ist leider die Erfahrung und Wahrnehmung vieler Wähler. Die Folgen an der Wahlurne lassen sich nur durch eine programmatische und personelle Erneuerung in diesen bisher maßgeblich Verantwortung tragenden Parteien ändern. Die Schwäche der Altparteien ist die Ursache für die Zersplitterung der Parteienlandschaft. Es ist der CDU zu wünschen, dass sie auf dem Bundesparteitag den Mut zu Veränderungen aufbringt um wieder zukunftsfähig und wählbar auch für konservative Demokraten zu werden. Der Rest ergibt sich dann von selbst.

Den heutigen Zustand haben

Den heutigen Zustand haben die Regierenden zu verantworten! Sich jetzt hinstellen und die selbst herbeigeführten Schäden anprangern und darum bitten wieder gewählt zu werden, ist der Gipfel der Dreistigkeit! Wenn man seine Aufgabe im Job nicht erfüllt, wird man entlassen und nicht ewig weiter durchgefüttert, weil man sich ja ab morgen wirklich anstrengen will! Man kann an dieser Stelle wirklich nur an die Wähler appellieren sich ihrer Verantwortung bewusst zu sein und nicht auf Wahlgewohnheiten weiter zu bestehen oder bereits bis heute nicht erfüllten Versprechungen weiterhin auf den Leim zu gehen. Wahlen sind zu wichtig, sie entscheiden unser aller Leben!

Danke fürs Aufzeigen

Ich meine das nicht zynisch, denn es scheint eben nicht allgemein bekannt zu sein, dass es in Hessen nicht so toll steht um die Bildung.

Denn während in Frankfurt Schulen vom Bauamt, wegen Einsturzgefahr, geschlossen werden, steht auf unzähligen Wahlkampfplakaten von Herrn Bouvier, dass die Bildung in Hessen spitze sei.

Ein Plakat finde ich besonders zynisch, die Aussage, dass kein Land so viele Lehrer eingestellt hätte wie Hessen.

Mag sein, aber das ist als würde man einem Im Ozean Ertrinkendem die Tatsache, dass er wenigstens nicht von Haien gefressen wird als die Lösung seiner Probleme verkaufen.

Weil ihnen die Lehrer zu teuer waren ist Hessen aus dem Tarifvertrag ausgestiegen.
Nirgends werden so viele Lehrer prekär beschäftigt wie in Hessen...

Zu der Wohnungssituation muss ich nur sagen, dass sich eine Wohnung in Darmstadt mit 11 qm, Klo auf dem Flur und letzter Sanierung in den 80ern, immer noch für gut 300€/Mon. an Studenten vermietet lässt.

Die CDU macht Werbung

mit dem Satz "So viele Lehrer wie noch nie".
Heuchlerischer gehts nicht mehr. Wer Kinder in der Schule hat wird wissen wovon ich rede. Die CDU verdient in Hessen keine 20%...

Mit einem Blick auf die

Mit einem Blick auf die Berichterstattung in den Medien sieht es aus der Ferne ( aus dem Norden) so aus, als würde versucht, über die Hessenwahl die Bundesregierung, die GroKo zu beschädigen. Das war auch bei der Bayernwahl schon so.

Die Hessenthemen: Wohnungsbau bzw Wohnungsnot - bisher war dafür eine grüne Ministerin zuständig.

Bildung: War in Hessen lange fortschittlich und gut. Es wäre fatal, sich an den z.Zt. "modernen,gerechten" Experimenten zu orientieren. Was dabei rauskäme, können sich die Hessen in Bremen ansehen - so lieber nicht. Da müssen neue Ideen her, gerne auch Modellschulen, aber keine Gleichmacherei bei Kindern, die keine gleichen Voraussetzungen haben. Inklusion ist gescheitert.

>Bildung und Wohnen

sind die wichtigsten Themen im Wahlkampf <
---
Um mal mit Loriot zu sprechen: Das ist fein beobachtet.
Und das sind genau die Themen, die - zumindest für den Wähler nicht sichtbar - von den Parteien nicht angefasst werden. Quittung dafür gibt es am kommenden So. in Hessen.
Bildung: Da wurde gestern hier bei TS ein fast lächerlich anmutender Bericht über die zukünftige Schulbildung gebracht - und über einen Streit der Bildungsforscher.
Lächerlich, weil diese Forscher (zusammen mit Politikern) evtl. ein paar normale Schulen besichtigen und sich die Zahlen über fehlende ausgebildete(!) Lehrer anschauen sollten, bevor sie über "Zukunft der Bildung" schwadronieren. An einigen "normalen" Schulen - in DE - traut man sich nicht eine größere Anzahl von Rechnern zu installieren , weil das marode Stromnetz zusammenbrechen würde.
Von vielen Sanitäreinrichtungen zu schweigen... (Auf Drittweltniveau)
Warum noch über die Gegenwart reden, wenn doch die Zukunft so toll wird?

Darstellung: