Ihre Meinung zu: Flüchtlingstreck: Soldaten sollen US-Grenze sichern

25. Oktober 2018 - 20:41 Uhr

US-Präsident Trump spricht mit Blick auf den Flüchtlingstreck aus Mittelamerika von einem "nationalen Notstand". Nun soll die Grenze zu Mexiko wohl stärker geschützt werden - mithilfe Hunderter Soldaten.

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Kommentare

Warum Soldaten?

Was befähigt Soldaten dazu, eine Grenze zu schützen? Befürchtet man schwere Artillerie oder gar Luftangriffe? Ich vermute mal, von den Migranten ist nicht mal ein einziger bewaffnet. In jeder texanischen Shopping-Mall sind wesentlich mehr Schusswaffe unterwegs.

7000 + 2500

... macht, wenn ich richtig rechne, 9500.
Das wäre in Deutschland keine Zeitungsnotiz mehr wert. Aber für die USA kommentiere ich hier gerne, dass sie sich schämen sollten, dass das so ein großes Thema ist. Eine Hand voll Menschen... die kann man ja wohl ohne mit der Wimper zu zucken aufnehmen.

Richtig so

Grenzsicherung ist das Recht und die PFLICHT jedes souveränen Staates gegenüber seinen Bürgern.

Richtiger Anfang, ...

@ cari:
7000 + 2500 ... macht, wenn ich richtig rechne, 9500.

Im Rest Ihres Beitrages kann ich dann allerdings keine Logik mehr entdecken.

finde ich unmenschlich wie

finde ich unmenschlich wie dieses Thema von den Medien gepusht wird. Die USA sind keine Unmenschen, wenn sie diese Migranten abweisen. Trotzdem tun die Migranten mir leid. Aber wenigstens hat die Presse eine Schlagzeile.

Grenzsicherung

Die Sicherung der Landesgrenzen ist die oberste Pflicht des Millitärs. Von daher ist das Verhalten von Tump für mich in diesem Fall absolut nachvollziehbar, und ich glaube auch, das in diesem Punkt die meißten Amerikaner mit ihm einer Meinung sind.

Dieser Treck hat keine Perspektive

Dieser Treck hat absolut keine Perspektive in den USA. Selbst wenn es einige von ihnen auf US amerikanischen Boden schaffen, werden sie umgehend abgeschoben. Ob sie nun Papiere dabei haben oder nicht.
Wer sich auch nur ein wenig mit den USA beschäftigt wird wissen, wie alles verhaftet und abgeschoben wird, was nur ansatzweise nach illegal riecht. Selbst Menschen mit gültigem Aufenthaltsstatus, wie der Green Card, sind inzwischen schön bei kleinsten Vergehen von Abschiebung bedroht.
Ob das nun in Ordnung findet oder nicht, sei mal dahingestellt, aber Fakt ist, das Donald Trump in diesem Punkt keine Gefangenen macht.
Das sollte eigentlich auf den Menschen, die sich diesem Treck angeschlossen haben, bekannt sein. Ich fürchte allerdings, das man davon ausgeht, das internationaler Druck dazu führen wird, das die USA klein bei geben, aber das wird nicht passieren. Dann wäre Trump innenpolitisch so gut wie tot.

Wo ist das Problem?

Menschlichkeit sollte keine Grenzen kennen. Es handelt sich hier nicht um ein Massenwanderung sondern lediglich um eine geringe Anzahl von Menschen, welche sich ein besseres Leben erhoffen.
Alles andere ist uraltes primitives Revierverhalten.
Ein „ richtig so“ kommt meistens von den Typ Menschen, der keine Ahnung hat was es bedeutet in Armut aufzuwachsen und trotz aller Mühe und Qualitäten keine Perspektive zu haben.

@skydiver-sr um 20:54.

Volle Zustimmung. Insofern ist das Handeln der US-Regierung richtig und konsequent. Aber konsequentes Handeln von Politikern ist man hierzulande halt nicht mehr gewöhnt...

Grenzsicherung ad-absurdum

Ich möchte mal dran erinnern dass bis vor ein paar Jahrzehnten noch weltweit jeder Mensch in jeden anderen Staat migrieren durfte - ohne irgendein Visum zu benötigen.

Es ist eben natürlich, und der Planet gehört uns allen.

Trotzdem glauben ein paar wenige, dass man unschuldige Menschen nun in anderen Ländern einsperren müsste, dass man Menschen wie Vieh umherkarren müsste, einfach nur weil sie unbequem sind oder eine andere Sprache sprechen.

Es ist unheimlich, wie diese Grenzschließungen inzwischen zur Normalität geworden sind. Wie Menschen glauben, anderen das Land rauben zu können. Da werden dann auch Ausländer - ähnlich wie die Juden im 1. und 2. Weltkrieg zu Parasiten erklärt und ihnen die Menschlichkeit damit aberkannt. Dabei sind es ganz normale Menschen wie jeder andere auch.

In Deutschland gibt es verurteilte Diebe, Vergewaltiger und Mörder, und sie alle haben mehr Rechte (und Freiheiten) als unbeflekte Ausländer. Das sollte einem zu Denken geben.

Wo ist das Problem?

Menschlichkeit sollte keine Grenzen kennen. Es handelt sich hier nicht um ein Massenwanderung sondern lediglich um eine geringe Anzahl von Menschen, welche sich ein besseres Leben erhoffen.
Alles andere ist uraltes primitives Revierverhalten.
Ein „ richtig so“ kommt meistens von den Typ Menschen, der keine Ahnung hat was es bedeutet in Armut aufzuwachsen und trotz aller Mühe und Qualitäten keine Perspektive zu haben.

Man weiss natürlich

auch nicht, was die Leute in einem so undemokratischen, so unsozialen, von Trump regierten USA wollen und nicht in Richtung Venezuela oder Kuba gehen, wo es Top sozialistische Regierungen und Staaten gibt. Es ist eigentlich Aufgabe der Medien die Migranten über solche Fakten zu informieren, damit diese noch rechtzeitig zur Besinnung kommen.

@ Rückkehrer um 21.09, nachvollziehbare Stellungnahme

Ich finde Ihre Stellungnahme nachvollziehbar und ausgesprochen menschlich. Auch mir tun die Migranten, die in ihrem eigenen Land keine Hoffnung mehr haben, leid. Ich verstehe aber auch, dass die BürgerInnen der USA, die im Grenzgebiet leben, von ihrer Regierung Schutz einfordern. Sie befürchten Kriminalität, vor allem mehr Drogen- und Gewaltkriminalität, und auch zunehmende Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, wenn es um minder qualifizierte Arbeitsplätze geht. Auch das ist verständlich.
Ein fast unlösbares Problem.

@von Lavoissier, um 21:21

Das dachte ich mir auch gerade. Sehr guter Kommentar!

@21:17 von Typhox

Ich möchte mal dran erinnern dass bis vor ein paar Jahrzehnten noch weltweit jeder Mensch in jeden anderen Staat migrieren durfte - ohne irgendein Visum zu benötigen.

Wann und wo - oder auf welchem Planeten - soll das gewesen sein?

Schon zu Römerzeiten durfte man ohne intensive Kontrollen und ohne "Eintrittsgeld" den Boden des Imperiums nicht von außerhalb betreten. Nicht ohne Grund gab es streng bewachte Grenzen mit Limes und Hadrianswall. Von einem Land in ein anderes reisen war ohne Papiere oder sonstige Erlaubnis eigentlich noch nie in der Geschichte möglich. In Europa hat erst das Schengenabkommen zur Reisefreiheit für Europäer geführt, die jetzt allmählich wieder abgeschafft wird. Auch in den USA gab es schon immer strenge Einreise- und Einwanderungskontrollen.

Nachdenken.

Warum gibt es Menschen, die sich auf einer Flucht befinden?
Aus Spaß bestimmt nicht!

Etwas wird sie Verjagt haben.
Darüber sollte gedacht werden.

Der große Marsch wird Wirklichkeit werden

Es gibt einen Film "Der große Marsch", der dieses Szenario schon vor Jahren behandelt hat.

Am Anfang waren es wenige; es wurden immer mehr; immer, immer mehr.

Am Schluss standen Millionen an der Grenze. An der anderen Seite das Militär. Der Film endet und lässt die Frage offen, ob Europa schiessen würde.

Wird es hier zur Wirklichkeit?

Wann werden die Menschen endlich begreifen, dass es nur eine Erde gibt und alle Menschen das Recht haben zu leben. In diesem Sinne sind für mich als Weltbürger alle Grenzen eine Schande und jeder Staat ein Verbrechen. Wir brauchen endlich eine Weltregierung und keine Nationen.

Es wird keiner mehr sagen können: Ich habe nichts gewusst!

um 21:12 von Thomas Wohlzufrieden

"...und ich glaube auch, das in diesem Punkt die meißten Amerikaner mit ihm einer Meinung sind."
Da glauben Sie falsch. Militär ist für Landesverteidigung, nicht für das, was Sie hier Grenzsicherung nennen, als ob von diesen Menschen eine aggressive, feindliche Absicht ausginge. Es wird ja auch im Artikel gesagt, dass das Militär nicht direkt tätig werden dürfe. Und das findet mit Sicherheit eine deutliche Mehrheit der u.s.-Amerikaner richtig so.

@Tallahassee - Dieser Treck hat keine Perspektive

Da täuschen sie sich
alles was brauchbar ist , kommt durch
Der billigst Fachkräftemangel hat auch die USA. Könnte sogar sein , das viele ältere
aus diversen Hotels und in 725 5th Ave, New York darauf hin abgeschoben werden.
A great Deal gemacht :-)

///Auf Kommentar antworten Am

///Auf Kommentar antworten
Am 25. Oktober 2018 um 21:17 von Typhox
Grenzsicherung ad-absurdum
Ich möchte mal dran erinnern dass bis vor ein paar Jahrzehnten noch weltweit jeder Mensch in jeden anderen Staat migrieren durfte - ohne irgendein Visum zu benötigen.

Es ist eben natürlich, und der Planet gehört uns allen.///
.
Das ist falsch. Eines der Hauptmerkmale eines Staates ist ein Staatsgebiet mit Grenzen. Der Übertritt über die Grenze ist von jedem Staat durch jeweilige Gesetze geregelt. Eine " freie Migration " existiert nur für Bürger der " Schengen " Staaten innerhalb derselben.

Soldaten vs Zivilisten

Soldaten kämpfen gegen Soldaten, nicht gegen Zivilisten.
Flüchtlinge sind keine Kombattanten.
Gegen was soll also die Grenzen gesichert werden. Stealth Bomber gegen Zivilisten???
Die Römer haben auch mal den Limes gegen einfallende germanische Horden gebaut.
Wenn ich mir die Steine so ansehe hat da irgendwas nicht funktioniert an der Idee.

vor allem muss man mal unterscheiden

vor allem muss man mal unterscheiden zwischen berechtigten Bedenken bzgl. des Flüchtlingstrecks und der Politik der Angst, die von Seiten der Republikaner zum parteipolitischen Nutzen um diesen Treck gestrickt wird.

Der Treck ist noch 2000 Kilometer von der nächsten Grenze entfernt und die us-amerikanischen Grenzbehörden sind gut ausgestattet, die Armee braucht es nun wirklich nicht ...

Völlig fehl am Platz

@ Thomas Wohlzufrieden:
Grenzsicherung. Die Sicherung der Landesgrenzen ist die oberste Pflicht des Millitärs.

Was hat das Militär mit unbewaffneten Menschen zu tun, die sich einen Job und eine bessere Zukunft für sich und ihre Kinder erhoffen? Gar nichts.
Weil Militär-Regime das so machen, muss es die USA ihnen noch lange nicht gleich tun.

Wahl Propaganda

Das hat absolut gar nichts mit irgenwelcher Grenz- oder Immigrationspolitik zu tun. Die Zahlen von Fluechtlingen die es tatsaechlich bis zur Grenze schaffen um dort als Asylanten anerkannt zu werden sind a paar huderted und die meisten werden ohnehin abgelehnt. (D.h., das Varhaeltnis von Soldaten und Asyl-Antragstellern ist moeglicherweise nahe 1:1).

Der "caravan" ist schlichtweg ein Propaganda Gegenstand der als rallying-cry fuer die Trump-base genutzt wird. Kraftvolle Reden auf seinen rallies und dramatische Bilder auf FOX news.

Ansonsten ist die Dramatisierung ein totaler Witz.

Europa hat das gleiche

Europa hat das gleiche Problem auch - indem es, wie die USA, die Lebensbedingungen in so genannten ärmeren Ländern immer zu ihrem Gunsten ausgenutzt hat. Ich weiß z.B. von der europäischen Fischereiindustrie, dass sie Gelder an korrupte afrikanische Regierungen für industrielle Fischereianrechte vor deren Küste bezahlen. Damit entziehen sie die Lebensgrundlage der ortsansässigen Fischer, und das Geld an die Regierungen kommt freilich auch nicht dort an. Ich würde den lokalen Fischern sogar unterstellen, dass sie selbst lieber mit eigener Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen würden und eine Perspektive zu haben, als finanziell ausgehalten zu werden, aber selbst dies ist ihnen genommen. Wen wundert's, dass sie fliehen? Und das ist nur ein Beispiel.

Nun haben die Industrieländer begonnen, "Fluchtursachen bekämpfen" zu wollen. Mit ein bisschen Geld. Weiß jemand, ob die Menge der Größe des Problems entspricht? Und was für Bedingungen daran geknüpft sind?

@ draufguckerin

Sie befürchten Kriminalität, vor allem mehr Drogen- und Gewaltkriminalität, und auch zunehmende Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, wenn ...

Es ist nicht mit der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vereinbar, mit militärischen Mitteln gegen Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt vorzugehen.

@21:17 von Typhox

Vor wieviel Jahrzehnten soll das gewesen sein oder meinen Sie Jahrhunderte ?

...

was ist so schwer zu verstehen? Es gibt eine legale Migration und Ilegale Migration. Die USA hat das recht zu bestimmen wer ins Land darf und wer nicht. Sowas nennt man Souveränität, wir sind schon einen schritt weiter und haben unsere aufgegeben, aber deswegen dürfen wir die nicht verunklimpgen die an ihrer noch festhalten...

@ Thomas Wohlzufrieden

Die Sicherung der Landesgrenzen ist die oberste Pflicht des Millitärs.

Ich kenne das Verfassungsrecht der USA nicht so genau. Für Deutschland wäre die Aussage jedenfalls Quatsch. Weder im Grundgesetz noch in anderen Gesetzen steht etwas von der Armee zur Sicherung der Landesgrenzen. In Deutschland gibt es jedoch einen Bundesgrenzschutz, der heute Bundespolizei heißt.

Das einzige was mich wunder ist...

das sich nicht schon viel eher Menschen in Bewegung gesetzt haben. Man muss das als flexiblen Arbeitsmarkt verstehen. Hätte Deutschland nicht den Druck vom Europäischen Kessel genommen, hätten Flüchtlinge die Grenzen einfach überrannt. Soviel Soldaten kann man dauerhaft gar nicht stellen. Das witzigste ist aber das bei 10 % der Wähler der Status des Flüchtlings aberkannt wird sobald man die eigene Landesgrenze verlassen hat, dann gelten Menschen als Invasoren und Verbrecher.
Das Militär sollte besser eingesetzt werden um die Despoten auf der Welt aus den Amt zu heben.

Wirtschaftsflüchtlinge

Bei diesen Flüchtlingen handelt es sich eindeutig um Wirtschaftsflüchtlinge. Die wirtschaftliche Situation in den Heimatstaaten ist schrecklich - der Wunsch einer Zukunft in der USA verständlich.
Aber wenn hier die USA die Tore öffnet und Trump die Flüchtlinge willkommen heißt, dann sind eine Woche später 20000 und ein Monat später 100000 Flüchtlinge auf dem Weg in die USA.

So hart es auch klingen mag, aber weder die USA, noch die EU sind in der Lage, sämtliche Wirtschaftsflüchtlinge zu versorgen, daher lieber frühzeitig eindeutige Grenzen setzen.

20:45 von teacher's mind Warum Soldaten?

Weil man die Grenze für illegale Einwanderung schützen will. Und da hat ein jeder Staat die Möglichkeit über Polizei,Grenzkontrollen und Militär diese Grenze zu sichern. So geht es nun einmal.

Ganz zufällig vor der Zwischenwahl.

Und wieder ein Thema, mit dem Trump bei seinen Wählern richtig punkten kann.
Wenn er weiter so zufälliges Glück hat, dann werden wir seine 8 Jahre an der Spitze der USA sehen.

Sachlich richtig

Es geht hier um mehr als ein paar Leute die einwandern wollen, es geht um die Folgen.

Amerika in Form von Trump hat nein gesagt, die Anreisenden ignorieren aber bereits vor der Ankunft diese klare Rechtslage. Durch diesen Verstoß alleine würden sie mit Betreten von amerikanischen Boden automatisch ausgewiesen werden. Würde man sie jetzt herein und bleiben lassen - aus humanitären Gründen oder welchen auch immer - dann würde man das Signal senden, dass geltende Migrationsgesetze nichts zu bedeuten haben. Also würden zahlreiche weitere Leute ebenfalls einreisen wollen, und es wäre dann gerichtlich schwer zu erklären, warum die einen jetzt rein dürfen und die anderen nicht, denn Menschenrechte schließen Willkür aus.

Nach dem ersten "nein" muss Trump also konsequent sein, ansonsten öffnet er ein Tor, dass sich kaum wieder schließen lassen wird.

@Lavoissier um 21:21.

Völlig richtig.
Danke für diesen guten Kommentar ;)

21:13 von aus_Tallahassee

"" Ich fürchte allerdings, das man davon ausgeht, das internationaler Druck dazu führen wird, das die USA klein bei geben, aber das wird nicht passieren. Dann wäre Trump innenpolitisch so gut wie tot.""
#
Die Befürchtung habe ich auch. Alles was ich von Trump bis jetzt erlebt hat,er macht Taten one wenn und aber.

@ 21:17 von Typhox

"Ich möchte mal dran erinnern dass bis vor ein paar Jahrzehnten noch weltweit jeder Mensch in jeden anderen Staat migrieren durfte - ohne irgendein Visum zu benötigen."
.
Wann soll das gewesen sein?
.
Bitte klären Sie uns auf.

@DentDoc 21:13 Es handelt sich nicht um ein Massenwanderung?

>>>Es handelt sich hier nicht um ein Massenwanderung sondern lediglich um eine geringe Anzahl von Menschen, welche sich ein besseres Leben erhoffen.<<<

Nach Angaben der mexikanischen Regierung übertreten jedes Jahr mehr als 400.000 Menschen irregulär die südliche Grenze von Mexiko um in die USA zu gelangen.

Diese Migranten kommen hauptsächlich aus El Salvador, Honduras und Guatemala.

El Salvador und Honduras werden als eine der tödlichsten Regionen der Welt außerhalb einer Konfliktzone eingeschätzt, mit Mordraten, die acht bis zehn mal höher sind als die, die laut Weltgesundheitsorganisation als "epidemisch“ betrachtet werden.

Aus solchen Länder kommen viele, die vor Mord, Totschlag und dem Elend fliehen, es kommen aber auch überproportional viele Gewalttäter und Drogenhändler aus diesen Ländern. Wer Gewalt in seiner Jugend erlebt hat, ist als Erwachsener auch öfter gewalttätig und kriminell als Menschen die in friedlichen Verhältnissen aufgewachsen sind.

Am 25. Oktober 2018 um 21:17

Am 25. Oktober 2018 um 21:17 von Typhox:
"Grenzsicherung ad-absurdum
Ich möchte mal dran erinnern dass bis vor ein paar Jahrzehnten noch weltweit jeder Mensch in jeden anderen Staat migrieren durfte - ohne irgendein Visum zu benötigen." -
Das ist natürlich Unsinn.
Vor ein paar Jahrzehnten waren viele Ländergrenzen wesentlich geschlossener als heute.

@aus_Tallahassee 21:13

Wissen Sie wie viele illegale Migranten es in den USA gibt? Dies widerspricht der These dass jeder abgeschoben wird der amerikanischen Boden betritt. Der Großteil taucht unter und lebt illegal in den USA und dagegen können weder Trump noch sonstwer was tun, wenn diese Leute intelligent genug sind sich nicht erwischen zu lassen und keine Vergehen begehen. Die Tatsache, dass es Millionen Illegaler in den USA gibt die dort ein besseres Leben führen als in ihrem Heimatland ist der Grund, warum keiner dieser Flüchtenden auf igendwelche Phrasen die Sie oder sonst wer denen entgegenbringen würde was gibt.

@Karl Klammer

Ich denke, dass ich die Lage in den USA als US Amerikaner, besser beurteilen kann als Sie.
Dieser Treck wird für die Menschen, die alles aufgegeben haben, definitiv ins Nichts führen. Wie ich bereits in meinem Kommentar schrieb, wird es vielleicht der Eine oder Andere über die Grenze schaffen, aber danach ist definitiv Endstation. Es gibt, neben Grenzschutz, Sheriff Departments usw., diverse paramilitärische Gruppierungen, die das Grenzgebiet auf der Jagd nach diesen armen Teufeln durchstreifen. So einfach ist das inzwischen längst nicht mehr.

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