Ihre Meinung zu: Kraftakt für die Bundeswehr - NATO-Manöver in Norwegen

25. Oktober 2018 - 5:00 Uhr

Es ist das größte NATO-Manöver seit Ende des Kalten Krieges: An der Übung in Norwegen sind 50.000 Soldaten beteiligt, darunter rund 10.000 Bundeswehrsoldaten. Christoph Prössl über die Gründe für die massive deutsche Präsenz.

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Kommentare

Wann wurde nochmal...

...ein NATO-Land das letzte mal angegriffen? Geht es hier nicht einfach nur darum vor Russlands Grenze groß aufzumarschieren? Warum? Was wäre wenn Russland vor der Küste der USA, in Mitteamerika oder auf Kuba ein Manöver abhalten würde? Ich denke Russland wird das Manöver sehr aufmerksam und mit gestückten Waffen verfolgen. Ob das alles Sinn macht? Von wegen Kraftakt, das sind pure Einschüchterungsversuche!

Kraftakt der besonderen Art!

Wenn man weiß, mit welch riesiger Aufwand* erforderlich war, dieses Kontigent notdürftig auf die Beine zu stellen, kann man nur hoffen, dass die Bundeswehr in einem solchen Szenario niemals ernsthaft eingesetzt werden muss.

*)Waffen, Geräte, Fahrzeuge und Material mussten aus den verschiedensten Truppenteilen geradezu erbettelt werden, um die minimale Einsatzbereitschaft herzustellen.

Völlige Desorientierung

In dieser Hinsicht ist deutsche Politik ein völliges Chaos. So wie bei Israel hätte sich für Deutschland schon aus historischer Verantwortung die Teilnahme an einem Großmanöver an Russlands Grenzen untersagt. So etwas kann man doch auch in Spanien, Griechenland u.a. an Rhein oder Seine üben. Aber nicht in Norwegen, Litauen, Polen, Ukraine oder Georgien, oder an der Memel. Aber wie sagte schon ein US-General seinen Leuten? Die sollen das zukünftige Kriegsgebiet kennenlernen. Und Norwegen hat dort oben nun einmal nur wenige Nachbarn, die man angreifen könnte.
Man könnte solchen Hitzköpfen immer nur zurufen, fragt eure Großväter (ich noch meinen Vater), was ein Krieg gegen Russland einbringt. Erst recht, nachdem Putin gerade sagte, ein 22. Juni 1941 wird sich nicht wiederholen.
Übrigens, zum mentalen Umgang mit Russland. Bis dieses Jahr wurden die Sanktionen exakt jedes mal am 22. Juni verlängert. Erst 2018 fiel in Brüssel jemandem auf, daß sich mit diesem Tag etwas verbindet!

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