Ihre Meinung zu: Wahl in Hessen: CDU sieht keine Wechselstimmung - die SPD schon

21. Oktober 2018 - 20:36 Uhr

Vor der Hessen-Wahl haben CDU und SPD ihre Positionen bekräftigt. Ministerpräsident Bouffier sieht keine Wechselstimmung bei den Wählern, SPD-Vize Dreyer schon. Im Bericht aus Berlin zeigte sie sich optimistisch.

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Kommentare

zeigte sie sich optimistisch.

was auch sonst !
die GRÜNEN werden als für viele Bürger einzige Alternative zu den Etablierten
eben für deren Unvermögen herhalten müssen

Linke Experimente

So, so, Merkel will keine linken Experimente in Hessen. Ihre Bundesregierung ist aber ein einziges linkes Experiment. Ich will weder in Hessen, noch im Bund, noch sonstwo linke Experimente. Bewährtes bewahren, Neues prüfen. Das galt auch mal für CDU. Lang, lang, ist‘s her.

Fr. Merkel sollte sich einmal

Fr. Merkel sollte sich einmal Fragen wer der Steigbügelhalter für RRG in Hessen ist.
CDU/CSU 2013 41.5%
CDU/CSU 2018 25 % Umfrageergebnis-Woran das wohl liegt?

Eine Wechselstimmung sehe ich nicht

eher das CDU u.SPD Prozentpunkte verlieren werden ,ähnlich wie in Bayern. CDU bleibt stärkste Kraft nur wird ein weiter regieren für
Bouffier schwerer werden.

Überraschung....

ich stelle fest, dass die hier veröffentlichten Statements der CDU Parteiführung und der Ministerpräsidentin Dreyer zu 99.9% deckungsgleich sind mit ca 100.000 statements - abgegeben vor allen anderen Wahlen der vergangenen 70 Jahre.

Dass die CDU einen Regierungswechsel in Hessen als "Katastrophe" umschreibt hat nun wirklich ganz wenig mit einem Demokratieverständnis zu tun. Oder muss man hieraus etwa schlussfolgern, dass alle Wähler, die der CDU ihre Stimme verweigern, und das sind nach heutiger Prognose etwa 74%, Wähler für anstehenden Katastrophen sind?

Wahrscheinlich - zumindest nach dem Verständnis von Bouffier, Merkel und AKK - sind das also Wähler die unzureichend nachdenken und sich eher für eine ungewisse Zukunft entscheiden? Man könnte auch meinen die Panik hat inzwischen im CDU Präsidium eingeschlagen.

Soziale Großtaten der SPD

//Als Beispiele für bisherige Leistungen der GroKo nannte sie Gesetze für bessere Bildung, die Parität zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei den Krankenkassenbeiträgen, bessere Voraussetzungen in Pflege, die Musterfeststellungsklage für die Bürger, die durch den Diesel-Skandal geschädigt wurden. "Das sind alles Dinge, von denen Bürger profitieren", so Dreyer.//

Jaja, erst das ganze Porzellan zerschlagen, dann ein paar Scherben ungeschickt wieder zusammenkleben und dann sagen: "Seht her, das alles haben wir für Euch getan, Ihr undankbaren Unwissenden."

Zweckoptimismus und böse Vorahnung

Wenn ich mir die Wahlumfragen in Hessen ansehe, dann muss die SPD mit etwa einem Drittel an Verlusten rechnen. Da ist die Rede von Wechselstimmung in der SPD eher ein Zweckoptimismus. Allerdings liegt die CDU mit ihrer Sorge ziemlich gut, Grün-Rot-Rot hat laut den letzten Umfragen etwa 50 % und somit eine Regierungsmehrheit. Es wird also spannend.

Die SPD sieht also eine

Die SPD sieht also eine Wechselstimmung, ich kann keine erkennen. Damit keine falsche Stimmung aufkomme beim Parteitag der CDU-Thüringen, hatte Merkel Deutschlandfahnen wohl vorsorglich schonmal entfernen lassen. Trotzdem gab‘s am Ende stehende Ovationen, schließlich ist das im Grundgesetz vorgeschrieben. Vielleicht haben die Abgeordneten Merkel aber auch nur falsch verstanden?
„Wenn wir uns für den Rest des Jahrzehnts damit beschäftigen wollen, was 2015 vielleicht so oder so gelaufen ist und damit die ganze Zeit verplempern, dann werden wir den Rang als Volkspartei verlieren!“ Also, Klappe halten, über was anderes reden! Denn „mit Griesgram gewinnt man die Menschen nicht!“ Attraktiv seien für Wähler nur Parteien, die optimistisch in die Zukunft blickten. „Nur dafür werden wir gewählt, für nichts anderes.“
„Die Menschen wollen von uns, dass wir mit Zuversicht in die Zukunft blicken, ohne uns die Welt schönzumalen.“ Wie das genau gehen soll, das war dann die Hausaufgabe.

//"Deshalb geht es darum,

//"Deshalb geht es darum, dass es keine linken Experimente gibt, sondern wirklich eine stabile Regierung in bewegten Zeiten in der ganzen Welt", sagte die Kanzlerin.//

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Frau Merkel stabil mit bewegungslos verwechselt. Bewegungslosigkeit ist aber viel gefährlicher als eine linke Mehrheit.

Viel Gerede

und auch wenn ich den Schwenk nach Grün nicht so richtig nachvollziehen kann, bin ja kein Hesse.
Bin aber wirklich gespannt was nach den ganzen Umfragen am Ende herauskommt.
Grün ist scheint dort die Protestpartei zu sein, mal sehen was die Folgen sind, aber vielleicht gibt es ja in Hessen mehr obere Mitte als anderswo.

Wechselstimmung?

Für die SPD? Klar, Die Partei wandert zügig in Richtung 5%-Hürde.

Wechselstimmung nehme ich

Wechselstimmung nehme ich nicht wahr, dafür aber sehe ich eine SPD im finalen Abstieg zu einer bedeutungslosen Partei die es vielleicht, dank Nahles, Stegner und Co. bis unter die 5% Hürde schafft.

So langsam

bekommt man das Gefühl,das einige Politiker nicht mehr wissen was man den Wähler noch so alles erzählen soll oder muß um sie bei der Stange zu halten.
Dazu kann man wirklich nur noch sagen:Erbärmlicher geht es nun wirklich nicht mehr.

Verluste bei der CDU/CSU

in Bayern lag es ja am Seehofer und am rechten Kurs von Söder, gegen die Bundeskanzlerin. Zumindest so die scheinbar einhellige Meinung der meisten Medienvertreter auch der ÖR.
Ich bin ja mal gespannt, sollte die CDU in Hessen mehr Prozente verlieren als in Bayern (und das von einem niedrigeren Niveau aus) an wem es dann gelegen hat. Dann liegt es wohl auch an Seehofer, oder?

Ich sehe den Wechselwillen in Hessen

allerdings dahingehend,daß diese Kanzlerin endlich geht.
So war es ja auch in Bayern.

Diese ewige Angstmacherei

der CDU vor angeblich kommunistische Parteien.... SPD.... ist seit Adenauer beliebt und verlogen, dennoch erfolgreich. Der Wähler fällt immer wieder darauf rein. Was wird erreicht? Die Industrie, die Bauern und Arbeitgeber haben die oben die sie wollen. Der Wähler lässt sich vorführen. Armes Deutschland.

20:54 von Posbi

Fr. Merkel sollte sich einmal Fragen wer der Steigbügelhalter für RRG in Hessen ist.
CDU/CSU 2013 41.5%
CDU/CSU 2018 25 % Umfrageergebnis-Woran das wohl liegt?
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Aber ist Ihnen entgangen, das die SPD nach R/G das Tiefflugband bereits besetzt hat?

Die Grünen stellen mit

Die Grünen stellen mit Wirtschaftsminister (!) Al-Wazir den mit Abstand beliebtesten Landespolitiker. Die Grünen sind sozial, ökologisch, wirtschaftlich, kulturell, bildungsmäßig etc. fundiert und breit aufgestellt. Es wäre an der Zeit, dass sie den hessischen Ministerpräsidenten stellen. Und eine interessante Studie dieser Tage sagt, dass die Mehrheit der Wähler*innen sich vorstellen können, die Grünen bei künftigen Wahlen zu wählen: Das ist ein unglaublicher Erfolg konsequent inhaltlicher und strategischer Entwicklungen. Gut so.

Hessenwahl, und ich wähle mit

Und was sind meine Gründe dafür, wo ich mein Kreuz mache?
"Merkel muss weg" - weg von wo? Aus dem hessischen Landtag? Ist die da?
"SPD unter 5%" - dafür soll ich meine Stimme verschwenden?
"Den Regierenden einen Denkzettel verpassen" - wenn ich von der Regierung nichts halte, wähle ich sie eh nicht, Denkzettel hin oder her.

In Hessen tritt keine Partei an, der ich meine Stimme geben würde. Allenfalls würde ich mich entschließen, mit meiner Wahl bestimmte Kräfte zu schwächen.

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