Ihre Meinung zu: London: Großdemo für ein zweites Brexit-Referendum

20. Oktober 2018 - 10:05 Uhr

Schon in etwa fünf Monaten will Großbritannien die EU verlassen. Doch "People's Vote" will das nicht hinnehmen. Mit einem großen Protestzug mitten durch London kämpft die Kampagne für ein zweites Brexit-Referendum. Von Anne Demmer.

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Kommentare

Bis das Ergebiniss passt?

Und wenn wieder ein Brexit Yes? Ein drittes Mal abstimmen?

Zweite Chance

Bis allen das Ergebnis passt egal was es kostet?
Tolle Demokratie, die man da wieder einmal praxisnah allen schmackhaft machen will?
Was fuer ein schaebiges Theater geht da nur ab - dafuer brauchen sie dann aber auch das Koenigshaus?

„People‘s Vote“

Auch ich wünsche mir für diesen unseligen Brexit eine Lösung, die allen gerecht wird.
Zu viel Porzellan ist zerbrochen, zuviele verletzende Sätze gesagt. Am liebsten noch ein mal auf Anfang und die von mir sehr geliebten Briten bleiben in der EU. Doch bietet die EU momentan tatsächlich die Organisation, den Ort zu dem ein Brite gerne gehören würde? Das ist doch die entscheidende Frage bei einem erneuten Referendum.

Zweites Referendum

Es ist zu hoffen, dass alle Verantwortlichen in dieser existenziellen Frage für die Zukunft des Landes und der Bürger ein Einsehen haben und ein zweites Referendum zulassen. Zu viele Irrtümer und Unwahrheiten haben beim ersten Referendum eine Rolle gespielt und zu groß wäre der Schaden für Alle. Die Streitpunkte, die durch eine Überbetonung der Übertragung von Kompetenzen auf europäische Instanzen entstanden sind und auch zu der Euroskepsis geführt haben, werden mit der Abwahl einiger führender Protagonisten dieser Politik ( zB in Deutschland) hoffentlich bald entfallen.

wäre es nicht angesagt

ne Abstimmung zu akzeptieren ?

Eins ist klar

"" Die britische Premierministerin Theresa May hatte in der Vergangenheit allerdings immer wieder betont: "Eins ist klar: Diese Regierung wird niemals ein zweites Referendum akzeptieren. Die Briten haben für den Brexit gestimmt. Wir werden die Europäische Union am 29. März 2019 verlassen.""
#
Dann sollte es denn so geschehen. Abgestimmt ist Abgestimmt,so ist das in jeder Demokratie.Da müssen die Briten mit leben.

jetzt erst recht nicht

Ja hätten sich vielleicht mal einige Gegner aufgerafft und wären zur Wahl gegangen anstatt zu chillen. So kann es gehen, wenn man denkt, wird schon so ausgehen wie ich mir das wünsche und nicht wähle.

Hinterher darf ich mich jedenfalls nicht beschweren und muss mit dem Ergebnis leben.

Satire:
Kommentar eines Nichtwählers: "Komm wir stimmen noch einmal ab, dieses Mal gehe ich auch zur Wahl."

London:Großdemo für zweites Brexit-Ref...

Nun ja,EU-Fans treten auf.Die kleine Liberale Partei und auch Blair vom rechten Labour-Flügel ist dabei.
Aber Peoples Vote hat ja schon längst gesprochen(2016).Die Mehrheit der Arbeiter hat für den Brexit gestimmt.

Ich denke ...

die Briten wurden von Populisten ganz gezielt belogen und aufgehetzt. Jetzt, da sich für alle abzeichnet, was ein Brexit für sie bedeutet, sollte man sie auch abstimmen lassen, weil es eine Abstimmung auf Basis von Fakten und nicht von populistischem Gehetze ist. Das die meisten Argumente für den Brexit nur Augenwischerei und Lügen waren, wurde ja schon recht schnell nach dem ersten Votum bekannt. Man stelle sich einmal vor, was mit der der jetzigen britischen Regierung geschieht, wenn es dann doch nicht zum Brexit kommen würde ...

Sehr vernünftig. Inzwischen

Sehr vernünftig. Inzwischen sollte jedem klar geworden sein, dass durch den Brexit ein Wohlstandsverlust von £ 150 Milliarden pro Jahr in Großbritannien entstehen würde.

Demokratische Entscheidung muss gelten

Es ist eine Methode der EU, solange Abstimmen zu lassen bis das gewünschte Abstimmungsergebnis vorliegt. Irland musste z.B. nach der Ablehnung des EU Reformvertrag abermals abstimmen.

Weil die Briten aber echte Demokratie als hohen Wert schätzen haben sie sich von der EU abgewendet. Denn in der Demokratie muss ein Ja als Ja gelten und ein Nein als Nein gelten.

Die Regierung darf kein

Die Regierung darf kein zweites Referendum zulassen, sonst hat sie kein Argument mehr gegen Forderung nach Neuwahlen durch den Verlierer von Parlamentswahlen.

@ 11:42 Sisyphos3

Die Abstimmung wurde akzeptiert, und es wird über die konkreten Bedingungen verhandelt. Wäre es nicht angesagt, eine Abstimmung über deren Ergebnisse zu akzeptieren?

Am 20. Oktober 2018 um 11:43 von schiebaer45

Eins ist klar

" Die britische Premierministerin Theresa May hatte in der Vergangenheit allerdings immer wieder betont: "Eins ist klar: Diese Regierung wird niemals ein zweites Referendum akzeptieren. Die Briten haben für den Brexit gestimmt. Wir werden die Europäische Union am 29. März 2019 verlassen."

Dann sollte es denn so geschehen. Abgestimmt ist Abgestimmt,so ist das in jeder Demokratie.Da müssen die Briten mit leben.

Dem würde ich mich anschließen, mal muss unter dem Brexit auch ein Schlussstrich gezogen werden.
Neue Mitglieder stehen schon in den Startlöschern.

GB hat Präzedenzfall gegen den Volksendscheid geschaffen

Mit falschen Fakten wurden von Populisten,
Bürger aufgehetzt um aus der EU auszutreten.

Auch bei der Abstimmung konnten wegen,Wahlregistrierungsproblemen
noch nicht einmal alle Wahlberechtigten darüber abstimmen.

Musterbeispiel

Für mich ist diese ganze Brexit-Geschichte ein Musterbeispiel für die Fragwürdigkeit von Volksabstimmungen generell.
"Direkte Demokratie?" Finde ich nicht.
Die potentiellen Folgen sind erst nach der Abstimmung deutlich geworden, die Schwierigkeiten kamen erst durch die Verhandlungen mit der EU zum Vorschein. Wie es weiter geht weiß niemand.
Eine solch grundlegende Festlegung auf Dauer kann einfach nicht auf ein simples ja oder nein reduziert werden.
Man stelle sich vor, in Deutschland hätte es kurz vor Fukushima eine Volksabstimmung über die weitere Nutzung der Atomenergie gegeben mit dem Ergebnis von 52:48 pro Atom. Und dann der Unfall, danach wäre mit Sicherheit solch ein Ergebnis nicht mehr möglich gewesen.
In Britannien war trotz aller Kritik an der EU die Zustimmung über Jahrzehnte größer als die Ablehnung. Eine emotionale Debatte brachte letztendlich diese knappe Entscheidung bei nach meiner Meinung eh zu geringer Beteiligung an der Abstimmung.

@Initiative Neue.. -Methode der EU, solange Abstimmen zu lassen

Absoluter populistischer Nonsens

Die EU hat nix mit der Wahl in England zu tun

@ Initiative Neue.... um 12:01

Aus Ihrem Kommentar: "Denn in der Demokratie muss ein Ja als Ja gelten und ein Nein als Nein gelten."

Und warum wählen wir dann alle vier Jahre einen neuen Bundestag?

Oder verstehen Sie unter Demokratie ein System wie in der ehemaligen DDR? Einmal SED = immer SED

11:11 von A.Stan

>>Bis das Ergebiniss passt?
Und wenn wieder ein Brexit Yes? Ein drittes Mal abstimmen?<<

Wo steht geschrieben, dass Ergebnisse von Volksabstimmungen auf ewig bindend sind und niemals und unter keinen Umständen revidiert werden können?

Ein zweites Brexitreferendum

Ein zweites Brexitreferendum ist eine vernünftige Forderung, vor allem wenn man sieht, mit welchen Fehlinformationen die Brexit-Befürworter damals die Landsleute an der Nase herumgeführt haben, und wenn man sieht, dass die negativen Folgen verheerend sind; dann ist nichts folgerichtiger, als über den Brexit erneut abzustimmen. Das lässt sich übrigens auch mit dem ersten Votum verbinden: Wenn die Modalitäten ausgehandelt sind, sollte nicht nur das Parlament, sondern auch die Bevölkerung die Chance haben, über den konkreten Brexit erneut abzustimmen. Es ist im übrigen höchst bemerkenswert und erstaunlich, dass manchmal die, die sich grundsätzlich für mehr Volksabstimmung aussprechen, sich mit der konkreten Situation der Brit*innen nicht befassen wollen und hier eine Volksabstimmung über dann vorliegende Austrittsbedingungen verhindern wollen...

Unwahrheiten und Irrtümer!

Die Briten haben halt keinen deutschen Qualitätsmedienfachjournalismus, was erwarten Sie also auch anderes!?

Bis das Ergebnis ...

... passt muss man gar nicht abstimmen. Wie ist denn das Ergebnis zustande gekommen?
- Viele Wahlberechtigte, insbes. die Jüngeren , sind gar nicht zur Abstimmung gegangen.
- Die populistisch-natioonalistischen Brexiteers haben der Bevölkerung das Blaue vom Himmel vorgegaukelt. Richtig aufgeklärt bzw. informiert wurde die Bevölkerung von kaum jemandem.
- Die Gesamtheit der Konsequenzen in ihrer Kompelxität bzw. in den Einzelheiten, wie sie sich heute darstellen, waren von niemandem vorhersehbar. Auch nicht von den Befürwortern.
Mit den Info, die heute zur Verfügung stehen, sollte man durchaus ein zweites Votum abhalten. Und wenn es dann eine erneute Mehrheit gibt - tschüß GB.

@ Initiative Neue ...

"Es ist eine Methode der EU, solange Abstimmen zu lassen bis das gewünschte Abstimmungsergebnis vorliegt."
So kann man auch Stimmung für oder gegen etwas machen.
Ihr Irland-Beispiel hate einen ganz anderen Hintergrund!

@Schiebaer45

So ist das eben nicht in diesem Fall.
Selbst Nigel Farage sagte, dass bei einem knappen Votum eine neue Abstimmung erfolgen sollte um Klarheit zu haben.
Ein weitere Punkt: Uns, yes I am a brit, wurde gesagt, dass ein Austritt aus dem Zoll-Raum (sorry, don't know the German word for single market!), ausgeschlossen sei.
Ein weiterer Aspekt ist, dass aussschliessen von 1,5 Millionen Brits in Europa die nicht an dem Vorum teilnehmen durften, vor allem diese Menschen betrifft es am meisten. Mit diesen Stimmen haette das Remain Lager sogar gewonnen. Man bestraft eine Menschengruppe die ihr Recht ausueben in Europa zu leben!
Das ist keine demokratische Abstimmung gewesen, lassen Sie sich von niemanden was anderes erzaehlen.

Es ist eine Methode von

Es ist eine Methode von Initiative Neue..., gegen weitere Abstimmungen zu argumentieren obwohl die Menschen jetzt erst wissen, was der Brexit bedeuten wird.

Weil die Briten echte Demokratie als hohen Wert schätzen, sollen sie jetzt auch das Recht haben, gegen oder für diese konkrete Ausgestaltung stimmen zu dürfen. Denn in der Demokratie muss ein Ja als Ja gelten und ein Nein als Nein gelten. Aber erst wenn klar ist, wofür und wogegen man sich tatsächlich entscheidet.

Und immer wieder

finde ich es sehr vielsagend, dass ausgerechnet jene, die Volksabstimmungen als Allheilmittel einer "Direkten Demokratie" fordern, keine Probleme damit haben, dass der POTUS von wenigen Wahlmännern trotz der Niederlage nach Wählerstimmen zum Präsidenten bestimmt wurde...

Pro-Brexit

Das Problem ist die EU und nicht der Brexit. Zentralismus und Einmischung in die nationale Souveränität sind antidemokratisch.

Neues Referendum jetzt!

Was alle, die in diesem Forum von Demokratie und "abgestimmt ist abgestimmt und muss befolgt werden" daherreden, schlichtweg unter den Tisch kehren, sind folgende 3 Tatsachen:

1. Laut Verfassung der britischen Demokratie ist das Resultat des Referendums 2016 nicht bindend. Das Parlament kann sich per einfache Abstimmung gegen den Brexit entscheiden.

2. 2016 fand nicht das erste britische Referendum über die EU-Mitgliedschaft, sondern bereits das zweite statt. Das erste 1975 ging pro EU aus. Nach der Logik all der Möchte-Gern-Demokraten in diesem Forum hätte das Referendum 2016 gar nicht stattfinden dürfen, denn 1975 haben sich die Briten ja entschieden. Und fertig! Es ist das Wesen der Demokratie, dass die Bürger ihre Meinung ändern können, 2016 und auch 2019.

3. Die Lügen der Brexiters vor dem Referendum 2016 waren derart dreist und der Brexit, der jetzt evtl. kommt, so viel schlechter als versprochen, das die Briten alles Recht dieser Welt haben, erneut zu wählen.

Frau Barley als

Frau Barley als Spitzenkandidatin der SPD für die anstehende Europawahl hat sich begrüßenswert klar für eine zweite Abstimmung ausgesprochen - auf Grundlage der Verhandlungsergebnisse. Man kann die Mündigkeit von Bürger*innen auch ernst nehmen.

@ 12:05 von andererseits

"Die Abstimmung wurde akzeptiert, und es wird über die konkreten Bedingungen verhandelt. Wäre es nicht angesagt, eine Abstimmung über deren Ergebnisse zu akzeptieren?"
.
Nein, wäre es nicht.
.
Wenn Sie Ihre Firma doof finden und schlechtreden, ständig querolieren, Sie dann kündigen, sich dann der Konsequenzen bewusst werden, möchte ich Ihre Firma mal sehen, wenn Sie dann wieder ankommen: War nur Spass! Ich wusste gar nicht was ich da mache....
.
Es gab eine Abstimmung dazu in GB.
Wenn Sie lieber auf der Couch chillen statt zur Bundestagswahl zu gehen, müsssen auch Sie mit dem Ergebnis leben.
Extrawurst haben wir für GB seit dem Eintritt in die EU.
Irgendwann muss mal Schluß sein.

@11:34 von WB0815: Warum noch ein Referendum?

Schon das erste Referendum hatte keinerlei rechtliche Bindung. Es hatte der Wert einer Meinungsumfrage, mehr nicht.

PM May sollte eine Fernsehansprache an die Briten halten und ihnen genau erklären, wie der Stand der Dinge ist.
Dabei sollte sie für jeden verständlich erklären welche Nachteile der Brexit hat, wenn er so kommt wie es zur Zeit aussieht. Selbstverständlich sollte sie auch die Vorteile nennen, aber ich vermute, die 10 bis 20 Sekunden, um alle Vorteile aufzulisten, kann sie sich auch sparen.
Mir fallen keine Vorteile ein, die nicht umgehend gravierende Nachteile mit sich bringen. Vielleicht weiß hier ja jemand einen.

Nach ihrer Ansprache, könnte sie dann als Fazit erklären, dass GB vom Brexit zurücktritt und alles so bleibt wie es war.

GB - 2nd Referendum

No.
Demokratie heißt, eine
Mehrheitsentscheidung unumstößlich anzuerkennen.

Jeder hatte die Chance sich inhaltlich umfassend zu informieren.
Die Gegner eines Ausstieges waren nicht in der Lage die Mehrheit für sich und ihre Standpunkte und Einsichten zu gewinnen.

Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass sich auch die dt. Justizministerin K. Barley für ein 2. Referendum - weit im Vorfeld der Europawahl - einsetzt, aber dann sollte Sie auch mit gleicher Überzeugung ein 2. Referendum in der SPD für die Zustimmung / Ablehnung zur derzeitigen Großen Koalition umgehend und sehr zeitnah durchführen.

Die Bürger und Wähler in GB haben sich eindeutig und in freier Wahl positioniert. Diese Entscheidung / dieses Abstimmungsverhalten gilt es konsequent zu beachten.

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Miller: Demokratie ist nicht ein Augenblick sondern ein Prozess!

Wie sagte Gina Miller, die Frau, die die britische Regierung per Gerichtsbeschluss dazu zwang, sich vom Parlament die Erlaubnis einzuholen, den Artikel 50 zum EU-Austritt zu aktivieren, heute morgen?

Zitat: "Democracy is not one day, one vote, one time, it's an evolving process in which we know facts and make up our minds and are able to change our minds."

Frei übersetzt: Demokratie ist nicht ein Tag, eine Abstimmung, ein Augenblick, sie ist ein sich entwickelnder Prozess, in dem wir aufgrund von Fakten unsere Meinung herausbilden und in der Lage sind, unsere Meinung zu ändern.

Wählen, bis das Ergebnis passt

Dieses Argument ist haltlos.

Zum einen sind seit dem ersten Votum bereits zwei Jahre vergangen, und damit wesentliche und neue Fakten aufgetaucht, die die Meinung der Abstimmenden im wesentlichen beeinflussen.

Zum anderen würde mit dieser Argumentation jede Wahl ad absurdum laufen, denn es wird regelmäßig immer wieder gewählt. Die Welt dreht und verändert sich.

Nur weil man sich in Deutschland vor einem Jahr um einen Neuwahl geziert hat, und dann einen monatelange Posse schrieb, heißt es nicht, dass Neuwahlen etwas verkehrtes sind.

Es bleibt dabei: Wenn die Briten neu wählen, und das halte ich für sinnvoll, dann wird dieses Ergebnis wohl endgültig den Austritt oder Verbleib in der Gemeinschaft beschließen.

Mir wäre ein Verbleib am liebsten. Aber bei einem Austritt darf es keine Zugeständnisse geben. Weder in Form von Übergangsfristen, noch hinsichtlich der Außengrenzen oder Handelsbeziehungen. GB ist dann ein Drittstaat, und auch als solcher zu behandeln.

Es bleibt beim Brexit

Wie viele auch zur Demonstration für ein zweites Brexit-Referendum gekommen sein mögen, Millionen Briten, also die satte Mehrzahl hat nicht für ein zweites Brexit-Referendum demonstriert. Und zum guten Ton der Demokratie gehört es nun einmal, demokratisch zustandene Abstimmungen und deren Ergebnisse zu respektieren. Ach ja, und nach meiner Meinung werden die Brexit Verhandlungen absichtlich kompliziert gestaltet, um die Mehrzahl der Briten für ein zweites Brexit-Referendum zu überzeugen, und andere EU Staaten von einem möglichen Ausstieg aus der EU abzuhalten, das wird aber nicht gelingen.

re Klaus Hochscheid

"No.
Demokratie heißt, eine
Mehrheitsentscheidung unumstößlich anzuerkennen."
-
Das ist absoluter Blödsinn und hat nichts mit Demokratie zu tun...
-
Der denkende Mensch ändert seine Meinung.
-
Und wenn doch nicht, dann werden die Briten sich wieder für den Brexit entschieden.
-
Oder haben Sie etwa Angst davor, dass sich nun, da die Lügen der Brexiteers entlarvt sind und offen auf dem Tisch liegen, dass sie die Briten nun doch für Europa entscheiden?

@um 12:05 von andererseits

Die Abstimmung wurde akzeptiert, und es wird über die konkreten Bedingungen verhandelt. Wäre es nicht angesagt, eine Abstimmung über deren Ergebnisse zu akzeptieren?

Ja, unbedingt. Aber die Ergebnisse beziehen sich auf die zukünftigen Beziehungen zwischen GB und der EU. Über dieses Vertragswerk soll das Volk durchaus das letzte Wort haben sollen.

Der Ausstieg an sich ist vom Volksentscheid beschlossen und Ende März 2019 Tatsache. Viele verstehen leider nicht, dass es sich bei den Verhandlungen lediglich um die zukünftigen Beziehungen handelt. Ob es hier eine Einigung gibt oder nicht spielt keine Rolle für den Brexit. GB wird die EU so oder so verlassen, egal ob sich die beiden Parteien in den Verhandlungen einigen. Das Verlassen der EU war auch der Abstimmungsgegenstand vom Brexit Votum und wurde vom Volk so entschieden.

Grüsse aus der Schweiz

Beeilung!

Falls es eine erneute Abstimmung gibt, sollte man sich beeilen ... Italiens Banken rütteln an den Grundfesten der Weltwirtschaft und werfen ein realistisch schlechtes Licht auf die EU. Vielleicht überlegen es sich die Brexitgegner dann noch einmal und Deutschland zahlt doch allein.

Demokratie geht vom Volk aus ...

Das hat beim letzten Referen-dumm ja auch bärig geklappt. Willfärig sind die Wähler den Populisten hinterher getappt, in der Hoffung auf "Get back control". Jetzt ist das Chaos da, sie haben nicht mal eine Ahnung, wie sie den Brexit gestalten wollen, geschweige denn, was danach sein wird. Wie lange wollen denn die Briten abstimmen? Jetzt wieder rein und nach 2 Jahren wieder raus und so weiter? Wollen die uns verkackeiern - wir Kontinentler sind auch noch da, liebe Briten. Und wir haben das Geeier satt!

andererseits 12.13

"und wenn man sieht, dass die negativen Folgen verheerend sind; dann ist nichts folgerichtiger, als über den Brexit erneut abzustimmen." was genau werden denn die verheerenden Folgen konkret sein? Ich bin ganz Ohr, nur bitte nicht nur Worthülsen und nachgeplapperte Phrasen, die kenn ich zur Genüge. Bisher hält sich die britische Wirtschaft ja ganz wacker und die City steht auch noch. Und wenn Sie Frau Barley anführen- die ist ja auch für ihre überbordende Wirtschaftskompetenz bekannt ;-) Referenden so lange wiederholen, bis das Ergebnis wieder passend ist, wenn das nicht populistisch ist, was dann?

@12:34 von Hugo Waldmann: Zentralismus

"Das Problem ist die EU und nicht der Brexit. Zentralismus und Einmischung in die nationale Souveränität sind antidemokratisch."

Vielleicht sollten Sie sich zunächst mit den Regelungen in der EU beschäftigen, bevor Sie von angeblichem Zentralismus und Einmischung in nationaler Souveränität schreiben.

Um es mal einfach auzudrücken:
Wenn Sie Mitglied in einem Kleingartenverein werden wollen, dann müssen Sie deren Statuten unterschreiben und sich dann an die Regeln halten.
Wenn der Verein dann mehrheitlich festlegt, dass z.B. Hecken nicht höher als 1,20m, dann dürfen Sie ihre Hecke nicht auf 1,50m wachsen lassen.

Im Unterschied zum Gartenverein, müssen in der EU alle Entscheidungen einstimmig gefällt werden. Es gibt also kein EU-Diktat.

Hier wäre eine Änderung dringend nötig, damit nicht mehr einzelne Länder alles blockieren können. Denn so läuft es immer nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner hinaus.

unbedingt eine zweite Wahl!

Eine Annulierung der ersten Wahl wäre zwar eine Selbstoffenbarung des Friedensnobelpreisträgers EU: Dann würde man die wahre, u.a. undemokratische Fratze ganz offensichtlich sehen. Es geht nicht um den Willen des Volkes, sondern um die Macht der EU-Politiker. Je kleiner das Land (ohne die Briten) ist, desto weniger Macht hat man. Also, was soll man da mit negativen Volksentscheiden anfangen?

Solange abstimmen bis es

Solange abstimmen bis es passt, das ist echte Demokratie.

Wahl ist keine Volksbefragung

12:11 von Karl Klammer
„@Initiative Neue.. -Methode der EU, solange Abstimmen zu lassen
Absoluter populistischer Nonsens
Die EU hat nix mit der Wahl in England zu tun“

Aha, das Brexitreferedum hat also nix mit der EU zu tun.

12:11 von meta1960

„Und warum wählen wir dann alle vier Jahre einen neuen Bundestag?
Oder verstehen Sie unter Demokratie ein System wie in der ehemaligen DDR? Einmal SED = immer SED“

Ein Referendum entscheidet einen Inhalt. Es werden keine Parteien gewählt. In der DDR gab es kein Referedum.

12:21 von clappi

„So kann man auch Stimmung für oder gegen etwas machen.
Ihr Irland-Beispiel hate einen ganz anderen Hintergrund!“

Es ging um den EU-Reformvertrag. Der Zusammenhang ist: Immer wenn die Bevölkerung befragt wird verliert die EU. So in Frankreich, Irland und GB.

@ 13:59 deutlich

Wenn Sie sich mit den deutlich von mehreren auch staatlich unabhängigen Stellen berechneten und beschriebenen verheerenden Folgen für das Leben und die Wirtschaft der Brit*innen nach einem - so wie es aussieht harten - Brexit nicht befasst haben, können Sie das nachholen; wenn Sie sich damit nicht befassen wollen, kann ich Ihnen leider auch nicht helfen, denn dann werden Sie jedes Argument als "nachgeplapperte Phrase" abstempeln. Steht Ihnen freilich frei.
Und Frau Barley ist für ihre breite fachliche Kompetenz selbst bei den meisten politischen Gegnern bekannt; außerdem ist die Wirtschaftskompetenz nicht das einzig entscheidende Kriterium: Es geht um Demokratieverständnis - und da haben anscheinend manche Brexitbefürworter, die eine Abstimmung über dann konkret vorliegende Rahmenbedingungen und beschreibbare Vor- und Nachteile eines Brexit fürchten wie der sprichwörtliche Teufel das Weihwasser, eher Nachholbedarf.

@ 12:40 Neutrale Welt

In Ihrer Argumentation "Firma doof finden..." steckt ein struktureller Denkfehler: Ob - und wenn ja: unter welchen Bedingungen - die EU bereit ist, einen Exit vom Brexit der Brit*innen zu akzeptieren, steht auf einem ganz anderen Blatt - das aber ist in Ihrem Firmen-Vergleich der (für eine erneute Abstimmung) falsche Punkt:
Hier geht es darum, die mündigen Bürger*innen darüber abstimmen zu lassen, was Sie von den konkreten Verhandlungsergebnissen halten. Um es mal ganz anschaulich zu formulieren: "Liebe Brit*innen, wir haben als Eure Regierung das Brexitvotum umgesetzt in Verhandlungen mit der EU; das ist jetzt dabei herausgekommen: Stimmt Ihr dem zu und wollt auf dieser Grundlage den Brexit, oder wollt Ihr eine Kurskorrektur?" Das ist lebendige Demokratie.

@13:34 von Thomas Wohlzufrieden: absichtlich kompliziert

"Ach ja, und nach meiner Meinung werden die Brexit Verhandlungen absichtlich kompliziert gestaltet, um die Mehrzahl der Briten für ein zweites Brexit-Referendum zu überzeugen, und andere EU Staaten von einem möglichen Ausstieg aus der EU abzuhalten, das wird aber nicht gelingen."

Warum machen denn die Briten die Verhandlungen so kompliziert? Sie könnten ja einen mit den EU-Regeln und dem britischen Recht konform gehenden Vorschlag vorlegen.

Das tun die Briten aber nicht. Sie wollen jede Menge Zugeständnisse und Sonderregeln ohne dafür Gegenleistungen anzubieten.

Dass die Briten mit ihrem Verhalten für andere als abschreckendes Beispiel dienen, ist nur zu begrüßen.

Ich wüsste aber trotzdem gerne wer denn möglicherweise austreten könnte? Da fällt mir kein Land ein. Vielleicht kennen Sie ja potentielle Kandidaten.

Es gibt kein Zurück, die Erklärung ist final.

Der einzige Weg wäre ein erneutes Beitrittsersuchen nach Artikel 49, mit allem was dazu gehört. Der Brexit wird kommen.

Sie wollten ihn - nun kommt er auch

Es gab eine Wahl bzgl. dem Brexit, wo sie sich entscheiden konnten. Dort wollte die Mehrheit ihn. Nun kommt er auch - auch mit einem zweiten Referendum. Die EU darf nun auch in dem Fall, dass bei diesem gegen den Brexit gestimmt wird, auch keinen Rückzieher mehr machen und dann einen Verbleib erlauben.
Diesen Fall muss die EU dann direkt dazu nutzen, die Briten nur noch ohne Rosinenpickerei wieder in die EU zu lassen.

@ A.Stand, um 11:11

...und an alle, die immer wieder mit diesem “abgestimmt ist abgestimmt“ daherkommen:
Das ist, mit Verlaub, Quatsch.

Verstehen Sie doch die Leute, denen der Brexit seinerzeit, vor allem von den inzwischen weitgehend abgetauchten Heißmachern, schmackhaft gemacht worden war, ohne dass auch nur irgendeiner im Entferntesten eine Ahnung von den möglichen Konsequenzen hatte.
Aber alle die, die ich s.o. äußern treffen ihre Entscheidungen natürlich stets richtig, zumindest unwiderruflich.
Herzlichen Glückwunsch! So standfest möchte ich nicht sein.

Es darf einfach nicht sein, was

sich die Eliten ausgedacht haben, deshalb wird jetzt so ein Horrorzenario gezeichnet und es soll eine neue Volksabstimmung her.
Und wenn diese dann wieder für den Ausstieg ist, wird nochmals gewählt.
Bis das Ergebnis passt. England hat alles richtig gemacht mit dem Ausstieg.

Anscheinend fehlt hier...

...der britische Humor.

Die Demonstrieren nicht für ein zweites Referendum. Sondern für Wiedereintrittsverhandlungen ab 1.4.19!

Mit Demokratieverständniss

hat das ganze wirklich nichts mehr zu tun. Was wäre, wenn es tatsächlich zu einer Wiederholung des Referendum (warum auch immer..) kommen sollte? Und wenn es wieder den gleichen Ausgang hat?? Dann eben ein drittes und ein viertes Referendum usw., usw.?? Solange, bis bei denen die das Ergebniss einer Demokratischen Volksabstimmung nicht gefällt zu ihren Gunsten ausfällt..was soll das werden?

@ Initiative Neue..., um 12:01

Ja genau, abstimmen, bis das g e w ü n s c h t e Ergebnis der britischen Wähler vorliegt. Es geht um die, nicht um Sie oder mich.
Und da irren ( hier aus Mangel an Information) nun mal menschlich ist, steht einem erneuten Referendum nichts im Wege.

Polemik nützt niemandem

@14:15 von Goldenmichel
„“Solange abstimmen bis es passt, das ist echte Demokratie.“““

Bleiben Sie mal auf dem Teppich mit Ihrem Sarkasmus.
Es ist kediglich der Wunsch da noch EINMAL abzustimmen, da den Menschen erst JETZT die ganze Tragweite eines Austritts klar geworden ist und die Politiker es noch nicht mal schaffen, den „Austritt“ „geordnet“ abzuwickeln.
Abstimmung über den „Vertrag“ und Abstimmung „ob dann überhaupt ...“““
DAS wäre tatsächlich ein demokratischer Vorgang.

@ 14:55 visage

Es macht einen Unterschied, ob man sagt "Wiederholung des Referendums" - das ist in der Tat Quatsch; es geht aber nicht um eine Wiederholung, es geht um eine Abstimmung über die realen Bedingungen - und damit politischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen - der Brexitverhandlungen; darüber sollte den Brit*innen eine Abstimmung nicht vorenthalten werden. Ich gehe noch einen Schritt weiter: eine Achtung vor dem souverän der Bevölkerung macht eine zweite Abstimmung sogar folgerichtig. Wie die EU damit umgehen würde, steht dabei nicht zur Abstimmung - das ist dann wieder Teil des politischen und rechtlichen Verhandelns.

Warum bemüht sich die

EU so vehement uns zu erklären, daß nur die Briten als Verlierer aus diesem Brexit herausgehen. Wenn dem so ist, wozu dieser Aktionismus.

Jeder verdient eine zweite Chance

Man kann „People‘s Vote“ (und allen anderen, die sich für ein zweites Brexit-Referendum stark machen) nur viel Erfolg wünschen.

Der hat jetzt schon genug Schaden angerichtet (was inzwischen hoffentlich die meisten gemerkt haben).

Vor allem natürlich für die Briten selbst - aber die haben ihn ja auch angezettelt.

@ 13:50 von Bikky-kun

"No.
Demokratie heißt, eine
Mehrheitsentscheidung unumstößlich anzuerkennen."
-
Das ist absoluter Blödsinn und hat nichts mit Demokratie zu tun...
-
Der denkende Mensch ändert seine Meinung.
.
Kann man auch anders sehen.....
Der denkende Mensch informiert sich, überlegt, und gibt dann sein Votum ab.
Und kriegt seinen Ar.... hoch, wenn es um Abstimmungen geht.
.
Wenn mir das alles egal ist ("et hänt no immer jut jejonge"), darf ich mich nachher nicht beschweren.
Hups, Brexit? Das habe ich ja gar nicht gewusst?
.
Wir könnten ja auch mal jetzt neue Bundestagswahlen machen?
Und wenn uns die Regierung nicht passt nochmal neu wählen?
Und nächtes Jahr nochmal neu?
.
"Aleae jactae sunt"
Sagt der Schwede.....
.
Tschüß GB!
Und gleichzeitig willkommen, zu den Konditionen, die alle in der EU haben.
Das war eine Glanzleistung!
Nix mehr mit Extrawurst!
.
Irgendwie bin ich den Heuchlern wie Farage, Davis, ... schon ein bisschen dankbar.....
.
Ich sag jetzt mal zum Abschied leise "Servus"......

In einer Demokratie dürfen

In einer Demokratie dürfen auch Antidemokraten ihren Protest gegen eine demokratische Entscheidung auf die Straße tragen....

11:11 von A.Stan Bis das Ergebiniss passt?

Die das ablehnen sind mit Sicherheit die selben die in Deutschland Neuwahlen fordern.

Es gibt keine Argumente gegen ein 2. Ref.

Erstmal sollte eins ganz klar sein: wenn "Remain" 2016 gewonnen hätte, dann wären die Anhänger von "Leave" seit zwei Jahren dabei, das nächste Referendum vorzubereiten. Aber umgekehrt soll "Remain" keine zweite Chance erhalten. Warum?

Zudem könnte ein zweites Referendum wieder einen Sieg für "Leave" bringen, was dann alle Kritik ein für alle Mal verstummen lassen würde. Das wäre doch toll für die "Leaver"!

Und wenn "Remain" diesmal gewinnt? Dann wüsste man, dass derzeit die Mehrheit eben doch nicht raus will. Will "Leave" etwa den Brexit gegen den Willen der Mehrheit? Ich dachte, der Wille der Mehrheit sei den "Leavern" immer so wichtig?
_ _ _ _ _ _

"Leave" hat gewonnen, weil Farage die Syrien-Krise ausgenutzt hat. Jetzt ist diese Krise nicht mehr akut. Das ist der einzige Grund, warum "Leave" gegen ein zweites Referendum ist. Die wissen ganz genau, dass sie nie wieder eine Mehrheit erreichen können.

Na was eine Ansammlung von EU Gegnern hier...

die, die Angst umtreibt, dass die europäischen Völker die linken und rechten Populisten irgendwann durchschauen? Die Gleichen, die in D ständig Neuwahlen wollen! ;-) Vielleicht merken Alle was die EU für Frieden und Freiheit bedeutet? Arbeitszeitrecht, aktuell EUGH Urteil zu Polen u.v.m. Die EU hat Fehler, aber alle Alternativen sind schlechter! Warum wird dann gegen die EU Stimmung gemacht? Bei Herrn Trump ganz einfach: Mit den lustigerweise „Vereinigten Staaten von Amerika“ im Rücken, will er als „Geschäftsmann“ keine starke Konkurenz in einer globalisierten Welt, die Linken hätten gerne so etwas wie die DDR, also eine Oligarchie, weil Sie ja alles besser wissen und die Rechten probieren es ja schon in Polen und Ungarn die Demokratie (Gewaltenteilung) zu untergraben... ohne die EU wäre das viel einfacher. Übrigens sind z.B. nicht die Anteile „links denkender“ Bevölkerung, die sich zurecht nur mehr soziale(!) Marktwirtschaft wünschen gemeint... nichts ist nur schwarz und weiß!

@ 14:51 von harry_up

"Verstehen Sie doch die Leute, denen der Brexit seinerzeit, vor allem von den inzwischen weitgehend abgetauchten Heißmachern, schmackhaft gemacht worden war, ohne dass auch nur irgendeiner im Entferntesten eine Ahnung von den möglichen Konsequenzen hatte."
.
Entschuldigung, aber damit wollen Sie alle Briten für dumm verkaufen?
Auf "Populisten" reingefallen?
Sie stellen das Niveau der damaligen Wähler auf die Stufe von Fußball-Hooligans.
Die alle Rattenfängern hinterher gelaufen sind (was neutral betrachtet zutreffen könnte. Wo sind die "Helden" von damals?)
.
Wie oft wollen Sie eigentlich wählen lassen?
Sollen wir das auch in BRD umsetzen?
Ich lebe hier auch mit der Diktatur einer KleinKo.
.
Das ist persönliches Pech!

re initiative neue

"Es ist eine Methode der EU, solange Abstimmen zu lassen bis das gewünschte Abstimmungsergebnis vorliegt."

Die EU hat gar nichts damit zu tun, ob und warum im UK ein Referendum stattfindet.

Suchen Sie sich für EU-Bashing doch wenigstens ein Thema, was nicht völlig daneben liegt.

Das sind dann die zehntausende Menschen,

die beim ersten Referendum was besseres vor hatten? Ironie off. Ein zweites Referendum würde das Drama mit den egoistischen Briten nur verlängern! Das Land war und ist nicht gemeinschafsfähig. Leider gibt es noch andere in der EU, die für die EU nicht reif sind. Also was soll der Eiertanz? Ein solches Referendum sollte nur gültig sein, wenn es eine 2/3 Mehrheit gibt. Ein Punkt, der mir bei der ersten Abstimmung schon fehlte!

Was die alle nicht verstehen: ES GAB EIN REFERENDUM.

Wenn ich dann so Sprüche höre wie "Die Stimme des Volkes muß gehört werden", wenn sich der Protest GEGEN DEN AUSGANG EINES REFERENDUMS RICHTET, dann kann man doch nur noch traurig lachen über soviel Realitätsverweigerung.

Naja...

Mir einige Bilder im Beitrag betrachtend sehe ich doch einige Menschen südländischer Herkunft.
Es gibt sehr viele Portugiesen, Spanier und Italiener in London.
Sie werden ganz sicher nicht haben wollen, das die nach D wechseln muessen.
D war unter den Migranten in der EU von jeher unbeliebt.
Es wundert nicht weiter das sich in London viele Leute finden, die keinen brexit wollen.

Wenn die britische Regierung langfristig denkt, zieht sie diese Sache durch.

Ein Verbleib in der EU bedeutet :
Offene, ungeschützte Grenzen.
Massenmigration aus Afrika und dem Nahen Osten.
Der Preis, der dafuer längerfristig zu Zahlen ist, ist vermutlich höher als die oft angeführten 150MRD fuer den Brexit.
Es gilt kühl abzuwägen.
Was Die Briten letztendlich wohl auch tuen.

Wo ist hier das Problem?

Nennt mich naive, wenn Ihr wollt - aber wo genau liegt das Problem bei einem 2. Referendum?
1) Das 1. Referendum lieferte eine Pro-Brexit-Entscheidung, auch wenn nur eine Minderheit der Gesamtbevölkerung dieses aktiv unterstützte.
2) Wenn es auch damals nicht klar gewesen sein mag, jetzt ist es allemal: Insbesondere die Kampagne für Brexit, aber auch die dagegen waren von Desinformation geprägt, bisweilen auch von Betrug. Kurz: Die Wahl war manipuliert.
3) Heute kann keine(r), die/der es wissen will, ernsthaft behaupten, unzureichend informiert zu sein.
4) Warum also nicht jetzt ein 2. Referendum abhalten, das garantiert den Willen der Bevölkerung besser reflektieren würde, als das erste? Was wäre daran undemokratisch?

GeMe 14:45

Wieso häufig sprechen Sie mir aus der Seele.

Wenn der Populismus nicht bekämpft wird

kommt er schnell mit seinen Lügen durch. Die Insel hat sich vom Populismus besiegen lassen. Und mit den Lügen, wieviel man doch sparen würde... Und jetzt sieht man, es wird richtig teuer, und so schlecht ist die EU nicht. Der Aufstand ist zwar gut, kommt aber zu spät. Vor dem Referendum hätte man mehr erreicht, und beim Referendum waren nicht alle bei der Wahl.
.
Jetzt ist UK, genau wie die USA ein tief gespaltenes Land. Russland hat seinen Anteil daran, und das ist auch heute noch das aktive Spielchen des Putinschen Kreml. Auch die AfD darf nach Moskau, auf die Krim und zu Assad fliegen, bekommt von der deutsch-russischen Community mit staatlicher RT-Beschallung Lügen-Unterstützung. In Frankreich finanziert der Kreml den France National usw.

re gully

"Eine Annulierung der ersten Wahl wäre zwar eine Selbstoffenbarung des Friedensnobelpreisträgers EU: Dann würde man die wahre, u.a. undemokratische Fratze ganz offensichtlich sehen"

Wie kann man nur so einen Unsinn verzapfen!

Es liegt allein in der Hand der britischen Regierung, ob es ein zweites Referendum gibt.

Weder kann die EU es anordnen noch das erste "annullieren".

re visage "Demokratieverständniss"

Nach Ihrer Logik hätten die Briten gar nicht über den Brexit abstimmen dürfen.
Denn sie hatten in 1975 mit 67% für die EG gestimmt.
-
Aber zum Thema Demokratie:
-
Wenn man sich bei einer Parlamentswahl "verwählt" hat, weil man den Lügen Glauben schenkte, hat man einige Zeit danach (Zwei, Vier, Fünf,... Jahre) die Möglichkeit das mit einer anderen Wahl zu korrigieren.
-
Beim Thema Brexit sind jetzt die Lügen der Brexiteers entlarvt und liegen offen auf dem Tisch.
Wenn die Briten trotzdem raus wollen... dann werden sie wieder dafür stimmen.
-
Die, die sich dagegen aussprechen haben einfach nur Angst davor, dass das nun endlich informierte Volk sich wie Anno '75 für die EU ausspricht.

11:11 von A.Stan - Wovor haben Sie Angst?

Wir wählen alle 4 - 5 Jahre einen neuen Landtag, Bundestag, Kreistag. Immer wieder. Und immer wieder kann es neue Mehrheiten geben. Wir nennen das Demokratie.

Exempel statuieren

So leid es mir für viele Briten tut, ich habe drüben Bekannte und Freunde, tut die EU gut daran, keinen Fuß breit zurückzuweichen. Die HMS Britannien fährt mit Volldampf auf den Brexit-Eisberg zu und die Brückenoffiziere können sich nicht einigen, ob sie links oder rechts vorbeifahren sollen.
Lasst sie untergehen.
Das Treibgut, das wir Bergen werden, wird die wirtschaftlichen Folgen für Kontinentaleuropa abmildern und das abschreckende Beispiel wird potenzielle Nachahmer zur Vernunft bringen.

2. Referendum überfällig.

Schon interessant, welches Demokratieverständnis von manchen an den Tag gelegt wird. Keine Wahl ist endgültig für alle Zeit, sondern die Bürger können sich umentscheiden, das gehört zur Demokratie. Tatsächlich ist der Zeitraum zwischen den beiden letzten Wahlen zum Unterhaus bereits kürzer, als er zwischen den beiden Referendums wäre, sollte es denn zu einem 2. Referendum kommen. Ist also die zweite Wahl grundsätzlich undemokratisch wie es ein zweites Referendum wäre? Natürlich nicht.

So offenbaren die Gegner vor allem eines: Ihrem eigenem Verständnis nach ist alles 'demokratisch', was sie selbst wollen. Dieses rechte Gedankengut ist vor allem eines: Zutiefst undemokratisch. Kein Wunder, das also nach deren Meinung echte Demokratie undemokratisch ist.

Übrigens gab es da ja ein paar 'Unregelmäßigkeiten' bei den VoteLeave-Organisatoren. Wäre dies in einer Wahl zum Unterhaus geschehen (oder einem lokal Referendum), würde es nach britischem Gesetz zu einer Wiederholung kommen müssen!

@ 15:17 Schwarzseher

In einer offenen Gesellschaft mit Meinungsfreiheit dürfen Kommentierende in London für ein zweites Referendum Demonstrierende als "Antidemokraten" diffamieren.

re kein weltbürger

"Ein Verbleib in der EU bedeutet :
Offene, ungeschützte Grenzen.
Massenmigration aus Afrika und dem Nahen Osten."

Die Massenmigration, die es weder mit noch ohne Brexit ins UK gibt?

Die meinen Sie?

Merken Sie den Fehler?

Brüssels 5. Kolonne

Brüssels 5. Kolonne "marschiert" also....
Seltsam, dabei "marschieren" in der Berichterstattung sonst immer nur Menschen die man dem rechten Spektrum zuordnet, der Rest demonstriert!

wo ist das Problem ?

so ähnlich wird es auch in D kommen wenn die Mehrheit die schn… von Grün voll hat. Nur gibt es in D dann keine zweite Wahl.

@ 15:25 Neutrale Welt

Wer schreibt "Ich leben hier auch mit der Diktatur einer KleinKo" macht indirekt ziemlich deutlich, was von seinen Kommentaren zu halten ist. Da braucht man gar nicht zu widersprechen, das spricht für sich.
Und auch für Sie nochmal: Es geht nicht um "Wiederholung" eines Referendums, es geht darum, die Ergebnisse der Verhandlungen zum Brexit der Bevölkerung vorzulegen. Das nennt man in der Tat Demokratie und nicht Diktatur.

15:28 von karwandler

„"Es ist eine Methode der EU, solange Abstimmen zu lassen bis das gewünschte Abstimmungsergebnis vorliegt."

Die EU hat gar nichts damit zu tun, ob und warum im UK ein Referendum stattfindet.

Suchen Sie sich für EU-Bashing doch wenigstens ein Thema, was nicht völlig daneben liegt.“

Demokraten akzeptieren demokratische Entscheidungen auch wenn sie unterlegen sind. Dieses demokratische Grundverständnis wurde von der EU mehrfach gebrochen und führende EU Vertreter fordern die Briten auf die demokratische Entscheidung zum Brexit in Frage zu stellen.

Es muss aber die Mehrheitsentscheidung gellten und nicht die Vorstellungen der unterlegenen Minderheit.

@Werner40 "Brexit bringt Wohlstandsverlust von 150mrd pa"

Na und? Wenn sich die Briten hinterher besser fühlen. Der Transfer in die Gesamtmigration in Dtld dürfte, rechnet man die Infrastrukturteilhabe der Neubürger mit ein, in ähnlicher Höhe liegen.

Brexit - Nochmal

Leider sind die Briten von den Brexiteers schamlos belogen worden. Jetzt liegen die realen Fakten auf dem Tisch. Der einzig richtige Weg ist eine nochmalige Abstimmung. Und die würde mit Sicherheit anders ausgehen. Niemand lässt sich gerne belügen oder für dumm verkaufen.
SF

Kein Rücktitt vom Austritt!

Leider so scheint es mir hat man in London noch nicht verstanden das der Austritt schon statt gefunden hat.

Die Kündigung wurde eingereicht und in Inhalt und Form von der EU akzenpiert.

Es ist nur die Frage Hart oder Weich?

Die Einziege möglichkeit wäre die das alle seiten sagen, wir Ignorieren die Kündigung doch das ist so gut wie ausgeschlossen.

Demokratie

ist:
1) zu akzeptieren, daß die Briten für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt haben.
2) nun auch auch darüber abstimmen dürfen wie dieser Austritt vollzogen werden soll. Das beinhaltet auch, dass der Austritt, wenn die Bedingungen nicht stimmen, nicht vollzogen wird.

Wie die britische Premierministerin May zu sagen, es wurde für den Austritt gestimmt und das Volk nicht weiter daran zu beteiligen ist nicht in Ordnung.

14:46 von BoMbY

>>Es gibt kein Zurück, die Erklärung ist final.
Der einzige Weg wäre ein erneutes Beitrittsersuchen nach Artikel 49, mit allem was dazu gehört. Der Brexit wird kommen.<<

Das ist so nicht richtig.
Die EU war immer zu einem Exit vom Brexit bereit und das auch merhfach erklärt.

Brexit

Volksabstimmungen sind grundsätzlich abzulehnen. Letztlich dienen sie nur den Regierenden die Verantwortung weiter zu geben.

Volksabstimmungen sind in der Regel von Emotionen getrieben und lassen eine objektive Betrachtung des Problems im Zusammenhang nicht zu.

Volksabstimmungen dienen nur den Populisten.

Wenn es zu einer Volksabstimmung gekommen ist, muss diese auch durchgeführt werden. Nach der Volksabstimmung gibt es nur einen Weg, der demokratisch zu nennen ist. Die Regierung könnte ihr Mandat kündigen. Dann käme es zu Neuwahlen und das nächste Parlament könnte den Beschluss der Volksabstimmung neu bewerten.

Das würde aber auch bedeuten, die Parteien müssten im Zuge des Wahlkampfes Farbe bekennen. Auch dies wollen beide Parteien in England nicht. Beide Parteien sind hier gespalten.

Soros´Wille geschehe?

Hat er nicht die Finanzierung der Massenproteste lauthals vorher verkündet?
Soros will die EU komplett vereinnahmen, so sieht es jedenfalls offiziell aus....

@Kein Weltbürger

"Mir einige Bilder im Beitrag betrachtend sehe ich doch einige Menschen südländischer Herkunft. Es gibt sehr viele Portugiesen, Spanier und Italiener in London."

Sie sollten sich beim Zoll bewerben: Die Nationalität in Sekundenbruchteilen direkt beim Blick ins Gesicht zu erkennen - ganz ohne Passkontrolle. Wow!

Übrigens darf man in Großbritannien auch demonstrieren, wenn man kein Brite wäre.

Brexit

Frau Barley ist juristisch nicht sattelfest. Das war Sie aber noch nie.

Frau Barley ist eine reine Populisten. Sie weiß sehr genau, das eine Änderung demokratisch nur über Neuwahlen zu erreichen wäre. Neue Regierung - neue Bewertung und neu Entscheidung. Demokratisch gibt es keinen anderen Weg.

Das ist das Schöne

am Populismus: Jede Seite kann nach Belieben gesteuert , und je nach Lust und Laune eingesetzt werden.
Hintenrum können dann die Politiker was "bereden" , was sonst nie Thema hätte werden dürfen.
Deren Hoffnung ist die "Ballonstrategie: Immer irgendwo reinstechen- dann wird schon irgendo ein Rinnsal rauströpfeln das den Machtanspruch festigen hilft, un d noch ein paar Groschen für den Staat überig bleibt.
Ich denke, das sollen in Zukunft alle Eu Staaten alle 4 Jahre so machen.

@ 15:29 Dana

Was Sie und andere nicht verstehen: Es gab ein Referendum, und auf Grundlage dieses Ergebnisses wurde auch Politik betrieben. Und jetzt geht es darum, die Ergebnisse dieser Politik erneut zu bewerten und darüber abzustimmen. So einfach ist das. Aber wer den Unterschied nicht wahrnehmen will, der verbeisst sich eben in seine eigene Realitätsverweigerung.

@ Karl Klammer 12:08 Uhr

"Mit falschen Fakten wurden.....Bürger aufgehetzt."
So gilt das doch für weitere Länder in der EU.

Es gab doch eine Bestätigung des Volkswillens

Der Kurs von Frau May wurde bei den letzten Unterhauswahlen bestätigt. Diese wurden ausschliesslich vor dem Hintergrund des Brexits von Frau May angesetzt. Also für alle diejenigen Antidemokraten hier die den Volksentscheid verteufeln: Es gab diese Bestätigung auch bei einer Parlamentswahl, und dann mit Mehrheiten im Unterhaus.

Es braucht schon sehr viel Kreativität nun noch irgend einen halbwegs demokratisch legitimierten Weg zu finden um die Volks- und Parlamentsentscheide zu torpedieren.

Dass die Regeln zu einem Referendum nicht institutionalisiert sind ist sehr unschön, aber leider Standard in EU-Staaten. Die Gelegenheit für mehr direkte Demokratie eröffnet sich nun für GB nach dem Austritt. Innerhalb der EU wäre das nicht möglich. Ich wünsche den Briten diese Chance zu packen.

Grüsse aus der Schweiz

@Ingerimmson

Das zweite Referendum ist nur fuer denjenigen überfällig, der will, das der brexit nicht stattfindet.

Und hofft, das die Stimmung umschwenkt.

Grundsätzlich sollte man bei einer einmal getroffenen Entscheidung bleiben.

Und Abzustimmen, bis der EU das Ergebnis passt, ist ganz bestimmt nicht die richtige Herangehensweise.

Sollte es zu einer zweiten Abstimmung kommen und diese knapp Pro Brexit ausgehen.

Wir würden ganz gewiss binnen Tagen Stimmen hören, die eine Wiederholung wünschen.

@ 11:42 von Sisyphos3

Ja, das wäre sehr angesagt. Eine wirklich funktionierende Demokratie muss es auch aushalten, eine einmal gefällt Entscheidung wieder zu revidieren. Selbstverständlich mit demokratischen Mitteln.
Ich bin im Übrigen erstaunt und begeistert, wie viele Trolle plötzlich Demokratie fordern. Oder sollten es am Ende doch keine Trolle sein, die sich so ins Zeug legen? Na dann ist mir um ein demokratisches Europa wirklich nicht bange.
Grüße vom Bayuware

Demokratie ist ein stetiger Lernprozess

Wenn die Initiative für ein zweites Referendum Erfolg haben sollte (hoffentlich!), und dann noch alle (mit „alle“ ist die g e s a m t e EU gemeint!) aus diesem Desaster gelernt haben - vor allem, dass sie dringend an ihrer „Kommunikationskultur“ arbeiten müssen - wäre dieser verdammte Brexit wenigstens noch zu irgendwas gut gewesen.

ich drück uns allen mal die Daumen....

Vielleicht obsiegt ja doch noch die Vernunft, denn im Zeitalter der Trump,Erdogan oder eines übermächtigen China hilft eigentlich nur ein geschlossenes einiges Europa. So lange Merkel u. Macron noch regieren, dürfte es jederzeit für die Briten möglich sein, einen Rückzieher zu machen und ich würde ihn sogar als Stärke der britischen Demokratie würdigen !!!

12:00 von AnkeLange

von Populisten ganz gezielt belogen und aufgehetzt
.
was veranlasst sie zu dieser Einschätzung ?
weil es nicht ihre Meinung ist

16:30 von Bayuware

immerhin die Briten wurden gefragt !
hierzulande ist das Fragen eher selten
und zur Häufigkeit
denke so im Jahresrythmus wird es doch recht unglaubwürdig
Politik verlangt auch eine gewisse Kontinuität

3.Abstimmung

Eine neue Abstimmung ist Unsinn! Was sollte die bringen? Wenn die 2. Abstimmung dann pro
EU - Mitgliedschaft ausgeht, dann hat man eine gegen und eine für EU - Mitgliedschaft.
Da dann nicht klar ist, welche Abstimmung denn nun gilt, muß ein drittes Mal abgestimmt werden. Was soll das also?!

Bigbirl 19.01

stimmt. Man könnte auch gleich Münzen werfen oder es, wie die Bayern sagen, ausschnapseln. Sonst wäre das Abstimmungsergebnis wahlweise vom Wetter oder vom Festival- und sonstigen Partyangebot abhängig.

Italien, GB, in D die AfD. USA mit Trump

Überall wird gelogen dass sich die Balken biegen. Prinzipiell bin ich für den Brexit weil ich denke, dass die EU dann handlungsfähiger sein wird.

Als Demokrat streuben sich mir aber die Haare wie es dazu gekommen ist.

Weltweit gibt es derzeit nationalistische Gegenbewegungen. Ich denke das ist nicht außergewöhnlich nach einer langen Zeit der Globalisierung. Das wird sich auch wieder beruhigen. Auf längere Sicht wird die tiefere Zusammenarbeit in Europa dadurch nicht auf zu halten sein.

Schlichtweg schon deswegen, weil die Logik dafür spricht die Regionen auf zu werten. Und Aufgaben des Nationalstaates an die EU zu delegieren.

Wer das noch nicht versteht, der sollte sein Geschichtswissen mal etwas vertiefen.

Die Wahrheit

Bei der erstenAbstimmung wurde den Wählern das Blaue vom Himmel versprochen. Gropßbritannien löse sich lediglich von den Gängellbändern der EU, habe denn keine Verpflichtungen gegenüber der EU mehr und könne problemlos die eigenen Interessen zum Vorteile von GB durchsetzen und was der Dinge noch mehr sind. Jetzt aber haben sie erkannt, sie wurden nach Strich und Faden belogen. Vielen die damals gar nicht zur Abstimmung gegangen sind müssen nun feststellen was auch auf sie zukommen wird sollte es tatsächlich zu einem Brexit kommen. Keine Reisefreiheit mehr, höhere Kosten durch Zölle, Rückzug zahlreicher Investoren und somit Verlust von Arbeitsplätzen und, und, und. Bei manchen dauert es eben etwas länger bis sie begreifen daß GB nicht mehr Nabel der Welt sondern ein winziges Rädchen in Europa ist und Politiker nicht eben immer die Wahrheit sagen.

@16.01 Soros Wille? Oder die Vernunft?

Es gibt durchaus Menschen, die mit Ihrem Geld Gutes tun. Soros ist so einer. Seine Maxime sind die Freiheit und die Menschenrechte.

Nationalismus ist Eine Krankheit, die immer mal wieder ausbricht. Und wenn man die nicht konsequent und rechtzeitig behandelt, kommt es oft zu Schlimmerem. Das haben wir im letzten Jahrhundert zweimal erlebt. Und Millionen sind damals wie heute glühende Befürworter gewesen.

Die wenigsten damals wollten den Krieg, so wie sich das heute vermutlich auch keiner wünscht.

Wir kennen ja die Geschichte...

Da es doch so knapp war...

und die Debatte sich nach dem Brexit Votum nochmal verändert hat, bin ich für eine erneute Abstimmung. Jedes Ergebnis hilft... hoffentlich ergibt sich ein deutlicheres Ergebnis.

vieles muss besser werden

Die EU wird nur funktionieren wenn die Menschen und nicht die Gier in den Vordergrund rückt.
Zur Zeit zerstört die Steuer- und Abgabenlast einen vernüftigen Umgang miteinander.

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