Ihre Meinung zu: Guatemala: Migranten stürmen Grenze zu Mexiko

20. Oktober 2018 - 8:39 Uhr

Es spielten sich tumultartige Szenen ab, als Hunderte Migranten in Guatemala versuchten, den Grenzzaun zu Mexiko zu überwinden. Viele schafften es auch. Sie wurden inzwischen in Migrationszentren gebracht.

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Kommentare

Mr. Trump braucht dringend

Fr. Merkel als Beraterin, damit er auch merkt „Wir schaffen das“.

Wer Grenzen ...

... auf diese Weise überwindet zeigt nur, dass er bereit ist, sich an solche zu halten. Vermutlich dann auch nicht an die Grenzen, die es innerhalb des Landes gibt ...

Guatemala: Menschen stürmen Grenze zu Mexiko

Diese Bilder und ihre Bildsprache erinnern mich stark an die Bilder aus dem Herbst 2015 in Europa. Auch hier migrationswillige Menschen und Fotografen, Kamerateams, ausgestattet mit Handys zu Fuß auf dem Weg in eine vermeintlich bessere Zukunft.

Guatemala:Migranten stürmen Grenze zu Mexiko.....

Und das wirft auch ein Schlaglicht auf die sozialökonomischen Verhältnisse in den Ländern.Vorherrschender Großgrundbesitz,seit vielen Jahrzehnten Hinterhof der USA.In manchen Fällen auch Diktate der Weltbank und des Internationalen Währungsfond.Das treibt zur Emigration.

Sabine Mehr 10:07

*Wer Grenzen ...
... auf diese Weise überwindet zeigt nur, dass er [nicht?]bereit ist, sich an solche zu halten. Vermutlich dann auch nicht an die Grenzen, die es innerhalb des Landes gibt ...*

Wenn ich Ihren Satz so richtig deute, erinnert mich das frappierend an die Situation in Ostdeutschland 1989. Auch damals fand ich es unmöglich, dass die Leute einfach über die Grenzen gingen und in Botschaften flüchteten, statt ordnungsgemäß bei der DDR einen Ausreiseantrag zu bestellen und sich brav anzustellen, wie es ein gesetzestreuer Bürger nur einmal so macht...

@Sabine Mehr

“Wer Grenzen auf diese Weise überwindet zeigt nur, dass er nicht bereit ist, sich an solche zu halten.“

Sie sind sehr mutig mit Ihren Schlussfolgerungen. Mal angenommen, in Ihrem Land müsste man damit rechnen, auf offener Straße in eine Schießerei zu geraten oder ausgeraubt zu werden, dazu keine Arbeit zu haben, wovon man leben kann. Würden Sie die Menschen verurteilen, die unter diesen Umständen sich einen angenehmeren Ort zum Leben suchen?

Die Menschen in der DDR haben schon wegen viel weniger Grenzen “illegal“ überwunden.

09:57, nelumbo

>>Mr. Trump braucht dringend
Fr. Merkel als Beraterin, damit er auch merkt „Wir schaffen das“.<<

Frau Merkels Ruf in gewissen Kreisen wird ihr, bei Lichte betrachtet, nicht ansatzweise gerecht.

Nach dem September 2015 wurde nämlich die Einwanderungs- und Asylgesetzgebung in Deutschland kontinuierlich verschärft.

Herr Trump kann auch deswegen große Töne spucken, weil Mexiko im Vergleich zu Ungarn ein großes Land ist, die Migranten längst nicht so zahlreich wie 2015 in Europa sind, die Südgrenze Mexikos, wo sie sich befinden, weit entfernt von der Südgrenze der USA ist und sich die mexikanische Regierung im Gegensatz zur ungarischen nicht fremdenfeindlich profilieren möchte.

Herr Trump möchte ja nun die Mauer noch höher bauen. Das ist bestimmt sehr sinnvoll. Aber hat er vielleicht schon einmal daran gedacht, die gesamten USA unter eine riesige Käseglocke zu stellen? Dies wäre doch die ultimative Lösung, oder? Das würde auch gleich das Problem mit dem Klimawandel lösen.

@ nelumbo und Sabine Mehr

Wer keine Vorstellung von den Ursachen hat, die Menschen zu solchen Handlungen bewegen, sollte im Hinblick auf die Resultate schweigen! Es ist anmaßend aus dem heimischen Sessel im vollgefressenen Deutschland über Menschen, die man nicht kennt, zu urteilen.

Honduras,El Salvador und Guatemala..

sind zwar recht arme Länder, aber selbst Demokratien!

Und reine Wirtschaftsmigranten müssen Staaten nun einmal nicht aufnehmen!

@ nelumbo und Sabine Mehr

Wer keine Vorstellung hat von den Ursachen die Menschen dazu bringt solche Schritte zu gehen, sollte von der Wirkung schweigen!

Kriminelle?

... "Eine ziemlich große Prozentzahl dieser Menschen sind Kriminelle", sagte Trump. Woher er diese Information haben will, sagte er nicht...
Obiger Satz ist sinnbefreit, weil der illegale Grenzübertritt in den allermeisten Ländern eine Straftat ist.

Uno momento por fevor

Mexiko hat also einen Grenzzaun und verhindert das eindringen von Migranten auf sein Staatsgebiet, zeigt sich aber entrüstet gegenüber Trumps Plänen, die US Grenze zu sichern. Bin ich der einzige der das ein wenig verlogen findet?

10:56, Frank von Bröckel

>>Honduras,El Salvador und Guatemala..
sind zwar recht arme Länder, aber selbst Demokratien!<<

Es handelt sich um so genannte Bananenrepubliken.

Ein Begriff, der gern im falschen Zusammenhang gebraucht wird. Er wurde aber für diese drei Länder geprägt, hat also dort seinen Ursprung.

Schlagen Sie ihn doch bitte mal nach.

>>Und reine Wirtschaftsmigranten müssen Staaten nun einmal nicht aufnehmen!<<

Reine Wirtschaftsmigranten also.

Welch inhaltsleeres Schlagwort.

Deutlicher können Sie Ihre Unwissenheit über die Verhältnisse in den erwähnten Ländern nicht offenbaren.

Die Relativierung der Migrationshintergründe und

Bewegung mit der Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands vor 1989 halte ich schlichtweg für verdreht. Denn die ehemaligen abtrünnigen Menschen des DDR Regimes waren Gefangene im eigen Staat. Es herrschte Willkür und Gesinnungsbespitzelung und bot, auch bei der größten Anstrengung einem Andersdenkenden in der ehemaligen DDR keine Lebensperspektive. Bei Flucht sogar der Tod. Und wir hier im Westen auf der anderen Seite der Grenze haben uns nichts sehnlicheres gewünscht, als eine Befreiung der „Schester und Brüder“ aus dieser Diktatur. Das ist für mich eine völlig andere Situation, als die Karawanen von migrationswilligen Menschen die in ein anderes Land wollen.

Die Welt beanstandet also...

...den geplanten Mauerbau zwischen den USA und Mexico, derweil steht ebenfalls ein ähnliches Instrument an der Grenze zwischen Mexico und Guatemala?
Interessant...!

@Raskal und schonvielerlebt

Armut und Gewaltkriminalität gibt es in der USA auch selbst, ein Asylgrund ist das jedenfalls ausdrücklich nicht, denn ansonsten wären ja alle Staaten weltweit dazu verpflichtet, alle Menschen weltweit dauerhaft bei sich aufzunehmen!

Und die DDR wollte damals mittels dieser Grenzanlagen ihre eigenen(!) Bürger einsperren (!), aber nicht Ausländer dauerhaft aus der DDR aussperren, Sie vergleichen hier also Äpfel mit Birnen!

Wenn es die Einwohner der

Wenn es die Einwohner der lateinamerikanischen Staaten nicht schaffen, durch Wahlen die Umstände in ihren Ländern zu verändern, wer sollte das denn sonst tun?
Ganz abgesehen davon, dass es wahrscheinlich kein einziges Land in Südamerika gibt, in dem die erbärmlichen Umstände nicht den Einmischungen der USA geschuldet sind.
Vielleicht sollte Herr Trump mal darauf hinweisen, dass diese US-Einmischungen in Südamerika ausschließlich seinen sämtlichen Amtsvorgängern zu verdanken sind.
Und dann müssten dort die politischen Verhältnisse wiederhergestellt werden, die vor den Einmischungen der USA geherrscht haben.
Oder gibt es bessere Ideen?
Sicher aber ist, dass sich in diesen Ländern nichts ändern wird, wenn die Bevölkerungen flüchten.

"Vorherrschender

"Vorherrschender Großgrundbesitz,seit vielen Jahrzehnten Hinterhof der USA.In manchen Fällen auch Diktate der Weltbank und des Internationalen Währungsfond.Das treibt zur Emigration."

Dann sollten die Honduraner demokratische Parteien gründen und gegen diese Mißstände im eigenen Land vorgehen. Laut UNO ist Honduras nämlich eine Demokratie.

Lieber Schonhammer,

Danke für diesen amüsanten Kommentar. Aber erklären Sie doch bitte, warum Sie Trumps Aussage abschwächen obwohl Ihre Meinung zu Flüchtlingen offensichtlich ist. Anzunehmen, dass er sich auf die Grenzüberschreitung bezieht ist wohl ein wenig zu menschenfreundlich gedacht.

11:07, Schonhammer

>>Kriminelle?
... "Eine ziemlich große Prozentzahl dieser Menschen sind Kriminelle", sagte Trump. Woher er diese Information haben will, sagte er nicht...

Obiger Satz ist sinnbefreit, weil der illegale Grenzübertritt in den allermeisten Ländern eine Straftat ist.<<

Der illegale Grenzübertritt macht einen Menschen also zum Kriminellen.

Abgesehen davon, daß er in den meisten demokratischen Ländern keine Straftat, sondern eine Ordnungswidrigkeit darstellt, ist Trumps Satz, auch unter diesem von Ihnen angesprochenen Aspekt etwas merkwürdig. Denn da ja all diese Menschen die Grenze illegal überquert haben, müsste es sich bei ihnen, Ihrer Logik folgend, zu hundert Prozent um Kriminelle handeln.

Oder nicht?

Kriminell

Ein illegaler Grenzübertritt ist eine Straftat.
100% der illegalen Grenzübertreter sind somit Kriminelle.

11:25, nie wieder spd

>>Vielleicht sollte Herr Trump mal darauf hinweisen, dass diese US-Einmischungen in Südamerika ausschließlich seinen sämtlichen Amtsvorgängern zu verdanken sind.
Und dann müssten dort die politischen Verhältnisse wiederhergestellt werden, die vor den Einmischungen der USA geherrscht haben.<<

Sie wollen die politischen Verhältnisse von vor 1876, dem Beginn der Präsidentschaft Marco Aurelio Sotos, wieder herstellen? Unter Soto begann nämlich die quasi-Kolonisierung durch die USA.

Informieren Sie sich doch bitte über die Geschichte von Honduras und überlegen sich, ob dies wirklich eine so tolle Idee ist.

>>Sicher aber ist, dass sich in diesen Ländern nichts ändern wird, wenn die Bevölkerungen flüchten.<<

So lange die wahren Machthaber in Ländern wie Honduras mit internationalen Großkonzernen verbündete Oligarchen sind, macht es nur insofern einen Unterschied, ob die Menschen flüchten oder bleiben, als die Oligarchen durch die Flucht ihre Arbeitssklaven verlieren.

11:27, Mitleser97

>>"Vorherrschender Großgrundbesitz,seit vielen Jahrzehnten Hinterhof der USA.In manchen Fällen auch Diktate der Weltbank und des Internationalen Währungsfond.Das treibt zur Emigration."

Dann sollten die Honduraner demokratische Parteien gründen und gegen diese Mißstände im eigenen Land vorgehen. Laut UNO ist Honduras nämlich eine Demokratie.<<

Honduras ist eine Bananenrepublik. Bitte schlagen Sie nach, was dieser Begriff bedeutet und überlegen dann vor diesem neu gewonnen Hintergrund, ob Ihr überaus patenter Vorschlag wirklich praktikabel ist.

@ 10:56 Frank von Bröckel

Es ist ein leichtes, sich differenziert mit der Menschenrechtssituation in den genannten Ländern zu befassen: In Honduras wurden Personen, die sich für die Rechte indigener Bevölkerungsgruppen einsetzten, Opfer von Mord und Aggressionen sowie des Missbrauchs des Justizsystems. In El Salvador sind nach Berichten des Menschenrechtsinstituts der Universität José Simeón Cañas und des Sozialdienstes der katholischen Ordensgemeinschaft der Passionisten Militär und Nationalpolizei für außergerichtliche Hinrichtungen verantwortlich; außerdem hat das Land eine der höchstenMordraten weltweit mit einer besonders signifikaten Gewalt gegen Frauen und Mädchen. In Guatemala müssen Menschen ihre Heimat immer noch aufgrund von Zwangsräumungen verlassen; Menschenrechtsverteidiger werden dabei immer wieder bedroht, stigmatisiert, eingeschüchtert und angegriffen.
Kann man alles wissen - und dann stellt sich die Situation der flüchtenden Menschen grundsätzlich anders dar.

@ schokoschnauzer um 10:14

Ihr Kommentar: "Diese Bilder und ihre Bildsprache erinnern mich stark an die Bilder aus dem Herbst 2015 in Europa. Auch hier migrationswillige Menschen und Fotografen, Kamerateams, ausgestattet mit Handys zu Fuß auf dem Weg in eine vermeintlich bessere Zukunft."

Mich erinnern die Bilder an den August 1989 an der deutsch-österreichischen Grenze https://www.journal21.ch/media/term/2/6939
oder an der Prager Botschaft, hier ein Video der Situation von tagesschau.de https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video587498.html

Es sind immer verzweifelte Menschen, die ihr Land verlassen, aus welchen Gründen auch immer. Man sollte ihnen helfen, unabhängig davon, welche Nationalität sie haben.

Das Rechtsaußen-Bingo kommt in Fahrt

@10:14 Schokoschnauzer

Bei derartigen Szenarios dürfen die auch 2015 sofort wie bei einem Bingospiel abrufbaren Klischees natürlich auch hier nicht fehlen.

Nicht nur, dass sich die "Besorgten" jegliches Unverständnis und Ignoranz zu globalen und regionalen Fluchtursachen an den Tag legen, nein, es dürfen selbstverständlich auch "die Handys" nicht fehlen, die im Weltbild von hiesigen rechten Zeitgenossen sich wohl nur die Bessergestellten dieser Welt leisten dürfen.

Nochmals: Von Mittelamerika, über die Tropen in Afrika, Asien, im Nahen Osten sind Mobiltelefone der Standard der Kommunikation. Festnetze wurden zum Teil nie aufgebaut. Handys sind Alltagsgegenstände und kosten teils 15 oder 20 Euro, Prepaid Sims gibt es für 2 Euro.

Die Migrationsdebatte sollte auch bei Rechten mittlerweile zu einen Mindestmaß an Wissen gefúhrt haben. Offenbar nicht so. Der Tellerrand muss wohl wirklich hoch sein.

"Honduras ist eine

"Honduras ist eine Bananenrepublik. Bitte schlagen Sie nach, was dieser Begriff bedeutet und überlegen dann"

Sie erlauben hoffentlich das ich der UNO mehr glaube als einem Klavierspieler aus Berlin.

@ 11:57 Toni B.

Wouh! Das ist ja mal eine kenntnisreiche Stellungnahme. Ich empfehle Ihnen, sich mit der Menschenrechtssituation in den Ländern zu befassen und zur Kenntnis zu nehmen und wirken zu lassen, dass Menschen um ihr Leben fürchten, weil sie wegen korrupter mafiöser Situationen vor Ort erleben, dass Nachbarn und Verwandte oder politische Freund*innen ermordet wurden. Und dann überdenken Sie nochmal Ihren Satz, bitte.

@ um 11:27 von Mitleser97

Das ist auch meine Meinung.
Aber was sollen die Menschen dort tun, wenn echte freie Wahlen nicht wirklich möglich sind, weil die Gangsterbanden mit den Politikern und der Wirtschaft unter einer Decke stecken?
Wir sollte eine Lösung dann aussehen?

12:02 von fathaland slim

Ich empfehle die Google Suche:
"illegaler grenzübertritt straftat oder ordnungswidrigkeit"
Gesinnung ersetzt nicht Gesetz, mehr ist dazu nicht zu sagen.

Überbevölkerung

Auch in Guatemala nimmt die Bevölkerungsdichte zu und die Menschen suchen sich Wege in eine bessere Zukunft, denn arm in den USA ist besser als arm in Guatemala.

Die USA hat bereits Millionen Flüchtlinge aufgenommen und es werden immer mehr. Es gibt keinen Plan um den Menschenmassen ein besseres Leben zu ermöglichen wenn in den USA auf der Straße schon genug Bürger ohne Zukunft leben.
Soll Trump sie alle aufnehmen und versorgen. Und dann? Es gibt keinen Plan oder Platz oder eine Idee. Jedes Land steht vor ähnlichen Problemen. Immer mehr Menschen leben auf dem Planeten und die Aufnahme von ein paar Menschen wäre keine Problem, doch da kommen jedes Jahr in jedem Land mehr Menschen auf die Welt.

Hier und da gibt es Menschen, die wollen Teilen und Menschen, die wollen ihren Wohlstand behalten. Was ist Wohlstand? Die Hälfte der Menschheit hat kein eigenes Dach über dem Kopf. Dort in Guatemala wäre ein in Deutschland armer Menschen in der Gruppe der Wohlhabenden.

Am 20. Oktober 2018 um 11:22

Am 20. Oktober 2018 um 11:22 von Eftonis:
"Die Welt beanstandet also...
...den geplanten Mauerbau zwischen den USA und Mexico, derweil steht ebenfalls ein ähnliches Instrument an der Grenze zwischen Mexico und Guatemala? Interessant...!" -
Die ganze Mauerbau-Entrüstung ist verlogen.
Einige Abschnitte der Nordgrenze Mexikos sind bereits seit vielen Jahren durch Mauern gesichert.
Auch unter Obama wurden Grenzmauern an der mexikanischen Grenze erweitert und verstärkt.
Nur interessierte es damals fast Niemanden.

Ein Problem war die vollmundige Ankündigung Trumps, die gesamte Grenze durch Mauern zu sichern.
Ein gefundenes Fressen für alle Entrüstungsexperten.
In letzter Zeit gab es in verschiedenen Medien Berichte über die bereits bestehenden Grenzanlagen, inkl. Jahrzehnte alter Grenzmauern, und bis weit ins Meer reichenden Grenzzäunen.

@andererseits

Alles, was Sie hier äußerst zutreffend beschreiben, ob nun Menschenrechtsverletzungen, Machtmissbrauch, Korruption und Vetternwirtschaft, hohe Gewaltkriminalität und vieles andere, mehr trifft sogar für die allermeisten(!) Staaten auf dieser Welt ebenfalls zu!

Nur verpflichtet das alles die USA auch dazu, diese Leute auch dauerhaft in der USA aufzunehmen?

Ich denke eher nicht!

Kriminelle

Trumps Interpretation, eine Vielzahl der Migranten seien Kriminelle stimmt - allein schon deshalb, weil das Stürmen einer Grenze und die Überwindung von Grenzzäunen ein illegaler Akt und damit kriminell ist. Dasselbe gilt übrigens auch für Europa.

12:08 von Mitleser97, @fathaland slim

>>"Honduras ist eine Bananenrepublik. Bitte schlagen Sie nach, was dieser Begriff bedeutet und überlegen dann"

Sie erlauben hoffentlich das ich der UNO mehr glaube als einem Klavierspieler aus Berlin.<<

Sie brauchen mir überhaupt nichts zu glauben, das verlange ich gar nicht.

Aber folgen Sie doch bitte meinem Rat und informieren sich selbst.

Der erste Schritt ist, den von mir empfohlenen Begriff nachzuschlagen.

Sie werden überrascht sein, wie schnell dann der Begriff "Honduras" auftaucht.

Und dann empfehle ich, sich mit der Geschichte und Gegenwart dieses Staates zu befassen.

Alles im Netz abzurufen, aus anerkannt seriösen Quellen.

Wie gesagt, glauben sollen Sie mir gar nichts.

Außer eine einzige Sache:

Es wird immer von einem ungeheuren Erkenntnisgewinn belohnt, sich umfassend zu informieren.

@tonib, 11:57

"Ein illegaler Grenzübertritt ist eine Straftat."

Sagen Sie bloß.

Die Frage ist nur, ab wann ein Grenzübertritt illegal ist.

Diese Frage müssten Gerichte beurteilen, und nicht ein wildgewordener (oder schon immer gewesener) Präsident.

Das heißt, eigentlich wäre das eine völkerrechtliche Frage (also eine Sache internationaler Organisationen).

@ 12:13 Schonhammer

Doch, es ist mehr dazu zu sagen. Befassen Sie sich mit den konkreten massiven Menschenrechtsverletzungen und der Gefahr für Leib und Leben für Landvertriebene und ihre Unterstützer, für manche ethnische Gruppen und mit den systematischen Vertreibungsstrukturen und Zwangsvertreibungen - und dann überlegen Sie doch nochmal, ob man über "illegalen Grenzübertritt" so völlig ohne Kontext und konrete Lage der Menschen schreiben kann.

10:56 von Frank von Bröckel

Vielleicht hätten die Indianer auch gerne eine Mauer gehabt. Man vergisst ja immer das die USA zu 99 % aus Einwanderern bestehen und
die Ersten waren mit Sicherheit auch illegal.

Mexiko hat mitgeteilt, zu

Mexiko hat mitgeteilt, zu kontrollieren, ob überhaupt Ausweispapiere jeweils vorgezeigt werden.

In Deutschland gibt es auch diese Gesetzesregelung (Einreise nur mit Ausweis bzw Einreisetitel).
Warum ist Mexiko mehr als wir in der Lage, seine eigenen Gesetze anzuwenden? Ich finde es nachvollziehbar, dass Mexiko seine gesetzlichen Einreisebestimmungen anwenden möchte

@Frank von Bröckel

Sie stören sich daran, dass ich die Verhältnisse in der DDR und in Mittelamerika miteinander vergleiche? Das finde ich etwas gewagt, da Sie sicher nicht wissen, dass ich beide Systeme längere Zeit lang an der eigenen Haut erlebt habe.

@ 12:08 Mitleser97

Neben der verunglückten Herabsetzung des users "fathaland slim" machen Sie in keiner Weise deutlich, was Sie an der Stelle mit der Anführung der UNO sagen wollen. Sie erlauben hoffentlich, dass ich Amnesty International und anderen Menschenrechtsorganisationen mehr glaube als manchem mitteleuropäischen Kommentierenden, der sich nicht mit der konkreten Lage in den betreffenden Ländern befassen will und eher aus einer assoziativen Laune zu den europäischen und deutschen Migrations- und Flüchtlingsfragen heraus meint, etwas sagen zu müssen.

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12:13, Schonhammer

>>12:02 von fathaland slim
Ich empfehle die Google Suche:
"illegaler grenzübertritt straftat oder ordnungswidrigkeit"
Gesinnung ersetzt nicht Gesetz, mehr ist dazu nicht zu sagen.<<

Sind Sie Ihrem eigenen Rat gefolgt?

Wenn Sie das getan haben, dann haben Sie gewiss gelesen, daß beispielsweise in Ungarn der illegale Grenzübertritt erst seit 2015 eine Straftat ist und in den USA seit letztem Jahr. Übrigens per Dekret von Trump verfügt.

Beispiele dafür, wie Gesinnung erst kürzlich Gesetz wurde...

Wirklich sehr positive

Wirklich sehr positive Nachrichten für die Demokraten garantiert diese Gruppe doch schlechte Bilder für Trump genau zu den Midterm-Wahlen. So ein glücklicher Zufall.

Ich versteh nur nicht warum diese Asylsuchenden Fahnen ihres Ursprunglandes schwenken und dann gewaltätig Grenzen stürmen. Aber Asylsuchende ist heutezutage einfach ein etwas weiter gefächerter Begriff, da kann man nichts machen.

@ um 11:58 von fathaland slim

Mal unabhängig davon, dass auch Sie nicht bezweifeln werden, dass eine Aufnahme sämtlicher Flüchtlinge dieser Welt in keinem westlichen Land funktionieren würde: Was schlagen Sie denn vor, wie man die Verhältnisse in den lateinamerikanischen Staaten ändern kann, wenn es mit demokratischen Wahlen nicht funktioniert?
Wenn auch die UN behauptet, dort herrsche die Demokratie.
Dann müssen alle halbwegs rechtschaffenen Bürger von dort fliehen, bis diese Länder keine Bürger mehr haben, die sie ausbeuten können?
Und wenn dann die Politiker und die Gangs und die Wirtschaftsbosse verhungert sind, kommen alle früheren Flüchtlinge wieder zurück und bauen einen neuen Staat auf?
Also in ein paar hundert Jahren?
Was also schlagen Sie vor?

12:15, Hinterländer

>>Überbevölkerung
Auch in Guatemala nimmt die Bevölkerungsdichte zu und die Menschen suchen sich Wege in eine bessere Zukunft, denn arm in den USA ist besser als arm in Guatemala.<<

In Guatemala leben 79 Menschen auf einem Quadratkilometer.

Zum Vergleich: in Deutschland sind es 232.

In den USA leben 33 Menschen pro Quadratmeter. Die Zahl täuscht aber, denn dort ist auch das riesige, menschenleere Alaska mit eingerechnet sowie die Wüstengebiete sowie die "Northern Plains". Ansonsten liegen die allermeisten US-Bundesstaaten über der Besiedlungsdichte von Honduras, teils weit drüber.

Hier nachzulesen:

http://www.pdwb.de/di_usa-d.htm

Überbevölkerung ist wohl das geringste Problem des tropischen, fruchtbaren, wasserreichen Honduras.

@um 10:28 von cbCLP

"Wenn ich Ihren Satz so richtig deute, erinnert mich das frappierend an die Situation in Ostdeutschland 1989. Auch damals fand ich es unmöglich, dass die Leute einfach über die Grenzen gingen und in Botschaften flüchteten, statt ordnungsgemäß bei der DDR einen Ausreiseantrag zu bestellen und sich brav anzustellen, wie es ein gesetzestreuer Bürger nur einmal so macht..."

Behaupten Sie ernsthaft aus einem Land fliehen, welches die Menschen probiert gewaltsam eingesperrt zu halten ist das gleiche wie wenn Menschen probieren gewaltsam in ein Land einzudringen?
Das eine ist Ausbrechen, das andere ist Einbrechen.
Beim einen wendet der Staat Gewalt an, bei dem anderen die Menschen.

@ 12:21 Frank von Bröckel

Da widerspreche ich Ihnen schon wieder: nein, das trifft nicht auf die "allermeisten(!) Staaten" zu; das ist das nächste falsche Denkmuster, das lediglich dazu dient, sich nicht mit konkreten Situationen in konkreten Ländern zu befassen. Und auch das Pseudoargument bzw. die rhetorische Frage ("verpflichtet das alles die USA auch dazu, diese Leute auch dauerhaft in der USA aufzunehmen?") helfen nicht weiter, sondern zeigen eher, dass es um eine recht einfach gestrickte Logik geht, jede Form von Abschottung zu legitimieren - kommt mir als Denkformat sehr bekannt vor aus einer bestimmten Richtung bei unseren Debatten zu Flucht- und Migrationspolitik. Vergessen haben Sie lediglich noch den Hinweis "viele sind Sträftäter". Lohnender wäre, sich mit den Verwicklungen der USA in manche Probleme der betreffenden Staaten zu befassen. Aber Vorsicht: Das kann einerseits ziemlich ratlos und andererseits ziemlich ärgerlich machen.

@ 13:56 Harald Kerkhoff

Ihnen kann geholfen werden: Der Vergleichspunkt - wenn man das denn wirklich verstehen will - zwischen der Situation in Amerika heute und in Deutschland 1989 ist die Frage, welche staatlichen Formen von Verfolgung, Gewalt incl. Beraubung von Lebensperspektiven auch gefährliche Formen der Flucht aus dem Land rechtfertigen. Klingt schon anders, oder?

13:52, nie wieder spd

>>Mal unabhängig davon, dass auch Sie nicht bezweifeln werden, dass eine Aufnahme sämtlicher Flüchtlinge dieser Welt in keinem westlichen Land funktionieren würde: Was schlagen Sie denn vor, wie man die Verhältnisse in den lateinamerikanischen Staaten ändern kann, wenn es mit demokratischen Wahlen nicht funktioniert?
Wenn auch die UN behauptet, dort herrsche die Demokratie.
Dann müssen alle halbwegs rechtschaffenen Bürger von dort fliehen, bis diese Länder keine Bürger mehr haben, die sie ausbeuten können?
Und wenn dann die Politiker und die Gangs und die Wirtschaftsbosse verhungert sind, kommen alle früheren Flüchtlinge wieder zurück und bauen einen neuen Staat auf?
Also in ein paar hundert Jahren?
Was also schlagen Sie vor?<<

Ich bin Sozialist.

Als solcher glaube ich, daß nur die Entmachtung der Oligarchen und der sie stützenden internationalen Großkonzerne zu einer Verbesserung führen wird.

Das ist schwer, ich weiß.

Aber Bolivien mit Evo Morales macht vor, wie es gehen könnte.

13:56, Harald Kerkhoff

>>Behaupten Sie ernsthaft aus einem Land fliehen, welches die Menschen probiert gewaltsam eingesperrt zu halten ist das gleiche wie wenn Menschen probieren gewaltsam in ein Land einzudringen?
Das eine ist Ausbrechen, das andere ist Einbrechen.
Beim einen wendet der Staat Gewalt an, bei dem anderen die Menschen.<<

Wer aus einem Land ausbricht, bricht automatisch in ein anderes ein.

Der Unterschied zu den Ausbrechern aus dem Ostblock, die bei uns einbrachen, ist, daß sie bei uns aus ideologischen Gründen willkommen waren. Sie waren ja Kronzeugen gegen das System dort.

Das ist bei den Menschen, die aus Honduras ausbrechen, anders. Denn das System, aus dem sie ausbrechen, ist eins, welches von dem Land, in welches sie einbrechen, gestützt wird. Also nützt ihnen der Kronzeugenstatus nichts.

Dumm gelaufen.

13:52 von nie wieder spd

«Was schlagen Sie denn vor, wie man die Verhältnisse in den lateinamerikanischen Staaten ändern kann, wenn es mit demokratischen Wahlen nicht funktioniert? Wenn auch die UN behauptet, dort herrsche die Demokratie.»

"Auf dem Papier" herrscht in HON, EL SAL, GUA Demokratie, in der regelmäßige Wahlen abgehalten werden. De facto bestimmen dort "korrupte Oligarchen-Cliquen" über Staaten, in denen die Regierungen längst nicht mehr alleine über das Gewaltmonopol verfügen. Auch andere demokratische Strukturen (Justiz, Presse) sind nur sehr eingeschränkt vorhanden.

Ich habe 4 Länder in Mittelamerika bereist (Costa Rica, NIC, GUA, Belize) + Mexiko. Die Situation ist sehr uneinheitlich (CR fast "europäisch").

Mir wurde von der Einreise nach HON mehrfach dringlich abgeraten:
"¡Es demasiado peligroso allí …!" / Ist viel zu gefährlich dort …!
Das gleiche bei EL SAL.

Auch ich habe wenig Hoffnung & keine Idee, wie man die völlig desolate Situation in HON & EL SAL auflösen könnte. Schwierig …

@ um 14:23 von fathaland slim

Sozialist bin ich auch.
Aber ich glaube nicht, dass es die in den anderen lateinamerikanischen Staaten herrschende Clique aus Politikern, Gang - und Wirtschaftsbossen zulassen würden, dass auch dort jemand wie Evo Morales zum Präsidenten gewählt wird.
Nicht ohne eine Revolution.
Und wir beide wissen, welcher Staat eine solche Revolution verhindern würde.
Egal, wie der zuständige Präsident dann heißt, und egal, ob er Demokrat oder Reüublikaner wäre.
Andererseits wäre jemand wie Morales natürlich die beste Wahl für jedes Land.

13:53, fathaland slim

Berichtigung:

Ich schrieb einmal Guatemala, meinte aber Honduras. Das ist ja der Staat, aus dem die Menschen fliehen.

Die Bevölkerungsdichte in Guatemala ist doppelt so hoch wie in Honduras, aber immer noch um ein Drittel niedriger als in Deutschland.

14:23 von fathaland slim

"Aber Bolivien mit Evo Morales macht vor, wie es gehen könnte."
http://www.spiegel.de/politik/ausland/bolivien-evo-morales-darf-erneut-k...
Die Verfassung untersagt bisher eigentlich eine zweite Wiederwahl. Zudem hatte Morales 2016 ein Referendum verloren, in dem das Volk mit knapper Mehrheit Nein gesagt hatte zu einer erneuten Wiederwahl.
Sie haben ein eigenwilliges Demokratieverständniss. Wenn es nach ihrer Moralkeule geht dürften sie ja das wohl nicht im ernst meinen

14:23 von fathaland slim

«Ich bin Sozialist. Als solcher glaube ich, daß nur die Entmachtung der Oligarchen und der sie stützenden internationalen Großkonzerne zu einer Verbesserung führen wird.

«Das ist schwer, ich weiß.
Aber Bolivien mit Evo Morales macht vor, wie es gehen könnte.»

Wenn es in einem der 3 "Problemländer" in Mittelamerika (HON, EL SAL, GUA) gelingen könnte, einen ähnlichen Weg aus der Misere zu finden, wie BOL unter Evo Morales, dann ist es GUA.

Morales stützt seinen Erfolg ja in erster Linie auf die Unterstützung der indigenen Bevölkerung. Die ist in keinem Land in MA prozentual so zahlreich wie in GUA (die Nachfahren der Maya).

Die Situation dort ist deutlich besser als in HON & EL SAL. Noch gibt es aber in GUA keinen ähnlich charismatischen indigenen Politiker wie Morales in BOL.

Auch ist die Abhängigkeit in GUA von den Strukturen "der Bananerei & des US-Maya-Tourismus" größer, als es die in BOL je war.

Bei HON & EL SAL bin ich ratlos.
Dort gibt es kaum indigene Bevölkerung …

11:21 von schokoschnauzer

«Denn die ehemaligen abtrünnigen Menschen des DDR Regimes waren Gefangene im eigen Staat. Es herrschte Willkür und Gesinnungsbespitzelung und bot, auch bei der größten Anstrengung einem Andersdenkenden in der ehemaligen DDR keine Lebensperspektive.»

Als Kind durfte ich mit meinen Eltern nie in die Ex-DDR einreisen, um meine Tante zu besuchen. "Der Onkel" war bei den Gesinnungsschnüfflern der Stasi, "da war die West-Sippe unerwünscht".

Konnte das Leben in der DDR also nie aus eigener Ansichtnahme beurteilen. Habe den Berichten aus der Ferne aber nie entnehmen können, dass Drogen-, Banden-, Entführungs-, Epressungs-Kriminalität in der DDR "an der Tagesordnung" gewesen wären. Auch war die DDR kein Staat, der keine Kontrolle über Slumviertel in den Städten gehabt hätte.

Auch im Nachhinein "keine Vertuschung aufgeflogen".
Kein guter Vergleich zu Mittelamerika (gar nicht zu HON).

¡Ser cuidadoso adónde vas …! / Vorsichtig sein, wo du hingehst …!
DAS Motto bei Reisen in ganz MA …

@ um 14:23 von fathaland slim

Auch für den Weg eines Evo Morales dürfen die Einwohner nicht weglaufen.
Sonder müssen in ihrem Land für solche Veränderungen kämpfen.
Wie soll das gehen, wenn andere Staaten diese Flüchtlinge einfach aufnehmen?
Mal ganz unabhängig von irgendwelchen Ein - oder Ausreisegesetzen.

andererseits 14:22

Sie haben mich verstanden. Vielen Dank dafür

12:08 von Mitleser97

Sie erlauben hoffentlich das ich der UNO mehr glaube als einem Klavierspieler aus Berlin.Eine Frage. Wie schaffen Sie es so einen Kommentar durch zu kriegen?

Will die TS hier ernsthaft

behaupten, dass Mexiko die Grenze zu Guatemala durch einen Grenzzaun gesichert hat ähnlich wie die USA die Grenze zu Mexiko?

14:48, Mass Effect

>>Sie haben ein eigenwilliges Demokratieverständniss. Wenn es nach ihrer Moralkeule geht dürften sie ja das wohl nicht im ernst meinen.<<

Was soll ich mir unter meiner Moralkeule vorstellen?

15:02, nie wieder spd

>>@ um 14:23 von fathaland slim
Auch für den Weg eines Evo Morales dürfen die Einwohner nicht weglaufen.<<

Tun sie ja auch nicht.

Oder hören Sie irgend etwas über bolivianische Flüchtlinge?

Die Bolivianer hatten einfach Glück, einen charismatischen und gleichzeitig klugen Politiker wie Morales zu haben, der dann auch noch gewählt wurde.

Die Menschen in Honduras brauchen Hilfe, allein schaffen sie es nicht. Aber kaum mischen sich dann NGOs aus dem Ausland ein, geht die Hetze los...

13:53 von fathaland slim

«Überbevölkerung ist wohl das geringste Problem des tropischen, fruchtbaren, wasserreichen Honduras.»

Wie Venezuela in Südamerika, ist HON in Mittelamerika der "Failed State". Zwar aus ganz anderen Gründen, in den Konsequenzen für die Bevölkerung aber sehr ähnlich.

Wie Venezuela, ist auch HON "ein Land mit von Gott gesegneter Natur".

Dort befindet sich das größte zusammenhängende Urwaldgebiet in ganz MA (noch vergleichsweise "unangetastet"). Viele "mittelgebirgige" Regionen in wasserreich-fruchtbarer Landschaft (wie Sie völlig zurecht anmerken).

Der Landesname Honduras leitet sich ab vom Spanischen "Las Honduras"
(= Die Tiefen), und bezieht sich auf den extrem steilen Abfall der nahen Küstengewässer in mehrere tausend Meter Tiefe (gibt es so nirgendwo sonst auf der Welt).

HON hat Anteil an den südlichen Atollen des weltweit zweitgrößten Korallenriffs (das sich über Belize bis Süd-Yucatan erstreckt).

Könnte wie Costa Rica "ein tropisches Öko-Tourismus-Paradies" sein …

Nun kann nur noch Trump helfen.

Wenn diese Grenze gestürmt wird, dann werden bald auch die Zäune der Villen gestürmt werden. Allgemeines Chaos wird ausbrechen. Trump muss hart bleiben.

15:18, Lavoissier

>>Will die TS hier ernsthaft
behaupten, dass Mexiko die Grenze zu Guatemala durch einen Grenzzaun gesichert hat ähnlich wie die USA die Grenze zu Mexiko?<<

Es gibt noch mehr Grenzzäune auf unserer schönen Erde.

Ihre Wirksamkeit ist überall ähnlich.

Das gibt Gewalt an der US-Grenze

Wenn sie schon so virulent nach Mexiko eindringen, dann geben sie dem Trump alle Argumente an die Hand, das Militär einzusetzen um seine Grenze zu schützen. Und das WIRD er einsetzen, wahrscheinlich sogar mit Schussbefehl. Erinnert mich irgendwie an die DDR-Grenze.

Grenzenlos unmenschlich.

Herr Trump kann sein "antimigrantisches Bollwerk" auch fünfzig Meter hoch bauen. Es wäre immer noch zu überwinden.

Wirkliche "Sicherheit" bieten nur Grenzanlagen, wie wir sie 28 Jahre lang an der deutsch-deutschen Grenze gesehen haben.

Und ich befürchte ernstlich, dass die Trumps dieser Welt bei ausbleibendem Erfolg aller anderen Maßnahmen kein Problem damit haben, auch über diese Grenze zu gehen...

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