Ihre Meinung zu: Migranten überwinden Grenzzaun zwischen Mexiko und Guatemala

19. Oktober 2018 - 20:33 Uhr

Eine große Gruppe von Migranten aus Honduras hat die Grenze zwischen Guatemala und Mexiko durchbrochen. Die Menschen überwanden eine Grenzabsperrung und gelangten auf mexikanisches Territorium. Ihr Ziel sind die USA.

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Kommentare

Ob Trump das Militär wirklich

Ob Trump das Militär wirklich auf die Migranten schiessen lässt bleibt abzuwarten. Eine Lösung der Probleme wäre das jedenfalls nicht.

In Sicherheit leben!

Flüchtende haben eine Begründung, sie wollen in Sicherheit leben!

Sind nicht die ursächlichen Gründe einer Flucht von Süd- nach Nord verharmlost worden.

mal ein paar Gedanken zum Sinn/Unsinn einer Grenze

Nach der Drei-Elemente-Lehre von Georg Jellinek ist der Staat ein soziales Gebilde, dessen konstituierende Merkmale ein von Grenzen umgebenes Territorium (Staatsgebiet), eine darauf als Kernbevölkerung ansässige Gruppe von Menschen (Staatsvolk) sowie eine auf diesem Gebiet herrschende Staatsgewalt kennzeichnen.
also ich habe es nicht gern wenn sich jemand Fremdes in meinem Wohnzimmer aufhält
warum sollten mehrere Personen die sich zu einem Staat/Gesellschaft nicht auch gewisse Rechte besitzen

Fluchtchaos

Es ist immer wieder befremdlich, wenn Grenzen regelrecht gestürmt werden. Das ist definitiv nicht hilfreich und spielt den Hardlinern in Washington und anderswo in die Hände.

Besorgniserregend ist auch, wie wenig sich die internationale Staaten"gemeinschaft" um die Notleidenden kümmert und sie so zwingt, ihre Heimat zu verlassen. Warum gibt es keine Auffanglager in Guatemala?

Mr. President ist schuld

Es macht keinen Sinn Armut und Migration zu ignorieren und nichts selber dafür tun! Mr. America steht dafür, dass ihm alle anderen Ländern egal sind, America first! Trump ist der Hauptverursacher von Migration, seit er im Amt ist! Auch eine 12m oder hohe Mauer hält niemanden auf, auch kein Mittelmeer im Winter, wenn mann in Not ist, sein Leben aufgibt für ein würdevolles Leben. Eine Mauer/Grenze würde gar nichts helfen.
Umso schlimmer finde ich, dass so jemand zum Präsidenten gewählt wurde und keiner, der realistisch um die Probleme kümmert. Sind die Amerikaner nicht wirklich an sinnvollen Lösungen interessiert?

Migranten aus Honduras

Dass Trump darüber wütend ist, ist nicht verwunderlich.
Aber seine Drohung "Zahlungen einzustellen" hält keinen Flüchtling von seinem Vorhaben ab.
Ich bin gespannt, wie er diese Situation "humanitär" in den Griff bekommt.

Unaufhaltsam

Wanderbewegungen sind so alt wie die Menschheit. Die Urkraft der Triebfeder erhält ihre Dynamik aus unseren Träumen und unseren Wünschen nach einem besseren und gerechteren Leben. Auch diese Wanderbewegung wird sich nicht aufhalten lassen. Letztlich werden auch diese Menschen ihr Ziel, die USA, erreichen.

Wer in Deutschland...

davon redet, dass unsere Grenzen geschützt werden müssen, der ist schnell ein Nazi, oder wird von der Presse niedergeschrieben. Ich bin gespannt wie unsere Presse mit Trump und seinem militärischen "Grenzschutz" umgehen wird...!

Keine Grenze ist unüberwindbar

das haben wir Deutschen auch gesehen als es noch die Hochsicherheit Grenze zwischen den Staaten DDR u. BRD gab. Menschen deren Lebensmassnahmen in ihrer Heimat nicht ihren Wünschen entsprechen machen sich auf den Weg in fremde Länder die ihnen ein besseres Leben versprechen.Das wird immer so bleiben da nützen auch keine Grenzen.M.M.

Massen-Migration

Es wird zu einer Masseneinwanderung von Menschen aus Lateinamerika in die USA kommen. Trumps Grenzzäunchen wird diesen Ansturm nicht aufhalten. Die Menschen sind angetrieben von der Hoffnung auf Gerechtigkeit und ein besseres Leben. Kann es etwas Stärkeres geben?

Zu Fuß komplett durch Mexiko,

Zu Fuß komplett durch Mexiko, da gehört schon eine Menge Mut zu. Vermutlich landen sie ohne jedes Hab und Gut am Grenzzaun zu den USA, weil ihnen zuvor in Mexiko durch die organisierte Kriminalität alles abgenommen wird. Und die Einreise in die USA... kann mir nicht vorstellen, dass die Willkommen sind und daher wird der Grenzübertritt Mexiko ——> USA auch zum Wagnis. Aber drücken wir mal die Daumen, dass das irgendwie gut geht

Ja

Das ist die einzig richtige Reaktion auf die jahrhundertelange Ausbeutung und Missachtung.

Wie Venezuela in Südamerika, so ist …

… Honduras in Mittelamerika der "Failed State".

In dem gerade junge Menschen keinerlei Zukunft sehen. Bei Honduras kommt hinzu, dass die Hauptstadt Tegucigalpa die weltweite "Mordhauptstadt" ist, und das ganze Land unter Drogen-, Banden-, Entführungs-, Erpressungs-Kriminalität, Polizeikorruption leidet, wie kaum ein anderes.

Das rechtfertigt keine "Grenzstürmung der Nachbarländer".
Erklärt & verdeutlicht aber, wo die Wurzel des Übels wächst, und wie verzweifelt-entschlossen die flüchtenden Menschen sind.

Die USA können prinzipiell mit der Streichung aller Finanzhilfen für die Länder Mittelamerikas reagieren, wenn die "den Exodus" nicht stoppen wollen / nicht können.

"Eine Einfach-Lösung", die sehr wenig bis gar nix grundlegend bewirken wird. Das Wohlstandsgefälle zw. den USA & den südl. Nachbarn ist zu groß, als dass sich die Problematik auf derart simple Art beseitigen ließe.

"Das Ganze" ist nicht das Ende der Fahnenstange.
Wohl eher der Anfang einer verschärften Entwicklung …

Grenzen dicht?

Mexiko hält seine Grenzen zu Guatemala weitgehend dicht, fordert seinerseits aber offene Grenzen zur USA.
Immer so, wie es einem passt.

Die Bilder wiederholen sich...

... und erinnern mich unweigerlich an die Exklave Ceuta, wo Migranten ebenfalls den Grenzzaun stürmten.
Wie sollen die USA und Europa damit umgehen?

Es wird and der US Grenze

Es wird and der US Grenze unschöne Bilder geben, fürchte ich.

Sehr merkwürdig ! Statt den

Sehr merkwürdig ! Statt den Banditen und sonstigen Verbrechern in ihrem Heimatland Paroli zu bieten , hauen diese Leute lieber ab und werden beim Eindringen in andere Länder selbst kriminell ! Was für ein guter Neubeginn! !

Auf nach Amerika...

...das Land das Arbenz gestürzt hat und die Demokratie in Guatemala zerstört hat. Ja das haben die USA verdient nach dem Guatemala zu oft sabotiert und gegängelt wurde bis das Volk hungern musste und ja geht zu den Verantwortlichen und nutzt ihren Reichtum liebe Bürger von Guatemala ( das Land das weit vor Europa frauenrechte eingeführt hat und eine funktionierende Demokratie besaß). nach dem die bürger 1944 den Diktator Ubico in der Oktoberrevolution stürzten und lange in einer funktionierenden Demokratie lebten bis die USA mit cia und der United Fruit Company alles wieder kaputt gemacht haben. Genau dort müsst ihr hin und holen was euch zusteht, Arbeit und Lohn die euch durch die USA im eigenen Land verwehrt wurden. Viva!!!

Komisch...

...bei "uns" nennt man Migranten "Flüchtlinge"...

Die lateinamerikanischen

Die lateinamerikanischen Staaten, aus denen die Menschen flüchten, sind doch auch Demokratien, oder? Da herrscht doch nicht Krieg?
Warum kann dort denn mit Wahlen nichts verändert werden?
Das wäre doch die Aufgabe auch der Flüchtlinge: In ihren eigenen Ländern durch Wahlen etwas zum Besseren verändern!
Wenn die dortigen Verhältnisse das nicht zulassen, warum werden diese Länder dann nicht wenigstens von den wesentlich Staaten sanktioniert? Wo ist die UN? Wo sind die ausländischen Truppen, die mit UN-Mandat dort die Demokratie und die westlichen Werte wiederherstellen?
Natürlich nicht die USA! Denn die sind wahrscheinlich die Hauptverantwortlichen für die aktuellen und kriminellen Umstände in lateinamerikanischen Ländern. Aber der Rest der Weltgemeinschaft der christlichen und abendländischen Werte müsste sich doch jeden Tag empören und bestimmt keine Geschäfte dort verrichten, mit korrupten Wirtschaftssystemen und ebenso korrupten Politikern!
Was also tut die Welt für Lateinamerika?

22:48 von Tim1976

Exklave Ceuta, wo Migranten ebenfalls den Grenzzaun stürmten.
.
sich mit Flammenwerfern Einlass verschafften
sollten sie hinzufügen
eigentlich ne militärische Invasion

Nanu

Den Zusammenhang zwischen den Flüchtlingen aus Honduras und der amerikanischen Opioid Krise muss mir der Herr Pompeo nochmal genauer erläutern.

Was Trumps übliche Paranoia anbelangt: Die Kriminellen (und ganz bestimmt auch Vergewaltiger in Scharen) machen sich auf nach Norden, die ehrlichen Bürger bleiben brav zu Hause. Ja nee, is klar.

@Erny

Waghalsige Theorie! Ausserdem verwechseln Sie Honduras mit Guatemala.

23:36 von nie wieder spd

Was also tut die Welt für Lateinamerika
.
also ich würde sagen das ist die Sache der Lateinamerikaner
Veränderungen herbeizuführen
so zumindest mein Verständnis zum Selbstbestimmungsrecht der Völker

Die usa bekommen nur die

Die usa bekommen nur die rechnung für ihre hegemoniale aussenpolitik

ich frage mich immer öfter

warum diese zumeisst jungen starken männer nicht ihre regierungen stürzen, die korrupt sind. alle hauen ab, versuchen dann aber mit gewalt in fremde länder einzudringen. und dort kommt e s oftmals zu diesen baedauerlichen einzelfällen.

Warum USA und nicht nach Venezuela?

@22:36 von pjm
Migration in die USA
„Ja das ist die einzig richtige Antwort auf Ausbeutung und Unterdrückung“
Na, aber warum gehen diese Flüchtlinge nicht in das Arbeiter-und Bauernparadies in dem die Ausbeutung und Unterdrückung endgültig gestoppt wurden: Venezuela?

gw 22.09

soso, Trump ist Schuld an den Migrationsbewegungen? Sein Vorgänger Obama hatte immerhin 8 Jahre Zeit, die Welt zu verbessern, hat wohl nichts gebracht? Und wer meint, Kanada wäre die Lösung: nur für die, die die Sprache sprechen, eine gesuchte Ausbildung haben und ggf. Geld für Investitionen mitbringen. Kanada war nach Trumps Amtsantritt schon mit wenigen hundert Somalis und Afghanen aus den USA heillos überfordert.

23:08 von Quakbüdel

«Sehr merkwürdig ! Statt den Banditen und sonstigen Verbrechern in ihrem Heimatland Paroli zu bieten , hauen diese Leute lieber ab.»

Nun ja. Wie stellen Sie sich das denn vor, Drogenkartellen und "normalen Gansterbanden" Paroli zu bieten?

Ich habe die an Honduras angrenzenden Länder Guatemala & Belize bereist, spreche fließend Spanisch.

In beiden Ländern riet man mir eindringlich davon ab, "einen Abstecher" an die Karibikküste von Honduras zu machen.

"¡Es demasiado peligroso!" - Ist viel zu gefährlich …!

00:03 von zöpfchen

«Na, aber warum gehen diese Flüchtlinge nicht in das Arbeiter-und Bauernparadies in dem die Ausbeutung und Unterdrückung endgültig gestoppt wurden: Venezuela?»

Weil diese flüchtenden Menschen zwar arm & perspektivlos, aber nicht blöde sind. Wer flieht aus Failed State 1 bewusst in Failed State 2?

Noch dazu wäre eine Flucht von Honduras nach Venezuela auf dem Landweg gar nicht möglich. Sieht auf der Landkarte zwar so aus. Ist es aber nicht. Die Landverbindung zwischen Panama und Kolumbien ist wegen der geographischen Gegebenheiten nicht passierbar …

um 22:09 von gw

>>"Mr. President ist schuld"<<

Was für ein Quatsch! Trump ist sicherlich ein Knallkopf aber was hat er mit den Fehlentwicklungen Mexikos zu tun die diese illegale Migration verursachen? Rein gar nichts!

23:36 von nie wieder spd

«Die lateinamerikanischen Staaten, aus denen die Menschen flüchten, sind doch auch Demokratien, oder? Da herrscht doch nicht Krieg?
Warum kann dort denn mit Wahlen nichts verändert werden?
Das wäre doch die Aufgabe auch der Flüchtlinge: In ihren eigenen Ländern durch Wahlen etwas zum Besseren verändern!»

Demokratien auf dem Papier (Honduras / El Salvador), in denen man i.d.R. zwischen Pest und Cholera wählen kann, was die Verbesserung der Lebensverhältnisse "einfacher Menschen" angeht. Guatemala ist weniger gewalttätig und korrupt.

«Wenn die dortigen Verhältnisse das nicht zulassen, warum werden diese Länder dann nicht wenigstens von den wesentlich Staaten sanktioniert?»

Weil die Sanktionierung der ärmsten der armen Länder ein völliger Irrweg ist, der bei gar nix hilft …

Grenzschließungen

@ TalibanJoe:
Wer in Deutschlan davon redet, dass unsere Grenzen geschützt werden müssen, der ist schnell ein Nazi, ...

Sie haben recht, das ist übertrieben. Aber gleichwohl sind viele Nazis in den Reihen derer, die ständig von Grenzschließungen in Europa reden.

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