Ihre Meinung zu: Bundestag: "Gute Kita" - Opposition widerspricht

18. Oktober 2018 - 14:20 Uhr

Bessere Betreuung und geringere Beträge erhofft sich die Regierung von dem "Gute-Kita-Gesetz". Damit wurde auch im Bundestag geworben. Die Opposition sieht das aber sehr kritisch.

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Kommentare

Geld ohne Verstand

Wie in den meisten Fällen wird wieder irgendwo Geld ausgeschüttet und dann brüstet man sich. Qualitative Verbesserungen sind nicht im Gesetz vereinbart.

Später bei schlechten Wahl Ergebnissen heißt es dann wieder:"wir konnten unsere tollen Erfolge einfach nicht genug kommunizieren! Dabei haben wir so toll gearbeitet...!"

Das Brett vor den Köpfen der Politiker ist schon türgroß

Na klar,

die ‘afd’ hätte es lieber wenn alle Frauen zuhause am Herd stehen und die Kindererziehung übernehmen.

Attribut: das gute Kita Gesetz

Regt mich auf, alleine das Attribut "das gute".

Das ist doch schon Manipulation von vorn herein und man braucht da gar nicht weiter ins Detail zu gehen. Denn dieses Gesetz muß ja gut sein.

Das so etwas überhaupt akzeptiert wird.

Die Opposition hat das Problem benannt.

Solange kein verbindlicher Betreuerschlüssel vorgegeben wird, nützt es den Kindern nichts! Aber regieren heißt, ich höre nicht auf Stimmen der Wähler, gar der Opposition, wo kämen wir denn da hin?

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Ich denke, die Franziska Giffey macht einen guten Job

und wenn die Kitas als erste Bildungseinrichtung verstanden werden, dann ist hoffentlich auch der Einstieg in die Schule leichter und der Bildungsnotstand bessert sich. Frau Giffey ist einer der Aktivposten der Regierung und der SPD

„Die Opposition sieht das aber sehr kritisch“

Die sieht alles kritisch, das ist schließlich ihr Job.

Aber Giffeys Ansatz, soviel Geld wie irgend möglich in die die Kinder (bzw. die Zukunft der künftigen Generationen) zu investieren, ist schon mal gut und richtig.

Noch besser fände ich es allerdings, wenn man das Geld, das die Ausarbeitung und „Exekutierung“ gesetzlicher „Maßnahmen“ den Steuerzahler kosten würde, direkt – also ohne den Umweg über die Länder und deren Behörden - an die betreffenden Einrichtungen geben würde und die dann selber machen ließe. Die kennen sich schließlich am besten aus und wissen daher, worauf es ankommt.

Außerdem werden Eltern, Bürger, Medien und „Politik“ mit Sicherheit schon gut darauf achten, dass in den Kinderbetreuungs- und sonstigen Bildungseinrichtungen alles „ordnungsgemäß“ zugeht.

@Padova - 14:47

"Na klar, die ‘afd’ hätte es lieber wenn alle Frauen zuhause am Herd stehen und die Kindererziehung übernehmen."
Und das lesen Sie wo heraus? In dem von mir gelesenem Artikel steht, dass die AfD Familien, die ihre Kinder zu Hause erziehen, vernachlässigt sieht.
Und für mich liest sich das erst einmal so, dass es für die AfD ganz unabhängig davon, ob die Familie das tut, weil sie es so möchte, oder weil sie, aus welchen Gründen auch immer, keinen Anspruch auf einen Kita-Platz hat, gilt.

Weltfremd

Man kann es drehen und wenden, wie man will-
Es fehlen Erzieherinnen und Erzieher!
Die, die KiTas erst möglich machen! Dieser Berufsstand wird völlig unterschätzt und nicht gewürdigt.
Um diese Arbeit attraktiv zu machen, muss sie endlich gut bezahlt werden.
Wenn DAS passiert, werden sich auch wieder Menschen finden, die Erzieher werden wollen.
Alles andere ist Augenwischerei.
Mit freundlichen Grüßen
Nohau61

@15:00 von Demokritisch

Ihre Aufregung kann reduziert werden, wenn Sie davon aus gehen, dass sich das Adjektiv "gut" in dem Titel nicht auf das "Gesetz", sondern auf die "Kita" bezieht.

@ Totengräber

"Familien, die ihre Kinder zu Hause erziehen,"
Eigentlich sollte man dankbar sein für (bildungsorientierte) Familien, die keinen Kita-Platz in Anspruch nehmen, denn diese Plätze sind knapp. Andererseits ist es wohl eher so, dass bildungsferne Familien dazu neigen, ihre Kinder zu Hause zu behalten und dort mehr aufzubewahren als ihnen Bildung angedeihen zu lassen. Resultat: Defizite bei der Einschulung. Könnte das das Problem sein?

Wieso gibt es denn eigentich in Deutschland keine ...

Förderung für Eltern, die sich mit allen ihren Möglichkeiten ihren Kindern im Kindergartenalter widmen, zuhause gut betreuen, unterrichten, moralische, religiöse und ethische Werte vermitteln, gut aufziehen, bilden? Und wieso gibt es in Deutschland nicht die Möglichkeit von Homeschooling? Wieso werden Eltern nicht gestärkt, ordentlich ihre Elternfunktion auszuüben????? Diese sind doch vorrangig für die Erziehung ihrer Kinder zuständig und der Staat hat sich doch eigentlich erst in diese Privatsphäre reinzumischen, wenn die Eltern überfordert sind, keine Zeit, keine Kompetenz oder keine finanziellen Mittel dazu haben, oder versagen. Oder leben wir hier im Sozialismus? Traut man den Eltern nichts zu? Denkt man so schlecht über die Eltern?

@Totengräber (16:23):

>>Und für mich liest sich das erst einmal so, dass es für die AfD ganz unabhängig davon, ob die Familie das tut, weil sie es so möchte, oder weil sie, aus welchen Gründen auch immer, keinen Anspruch auf einen Kita-Platz hat, gilt.<<

Da es mittlerweile einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz gibt, sollte es den Fall "keinen Anspruch auf einen Kita-Platz" eher selten geben.

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