Kommentare

Auf Hessen hoffen

Jetzt weiß ich auch, woher der Begriff „ beratungsresistenz" kommt. Die SPD läuft mit verbundenen Augen dem Abgrund entgegen.

Die GroKo ist ganz schlecht

Die GroKo ist ganz schlecht für die SPD, aber gegen Ende wird die Option 'raus aus der GroKo' als "Sehnsucht nach Opposition" madig gemacht. Ja was denn nun?

Auf Hessen hoffen?

Ganz und gar nicht. Um Hessen kämpfen.
CDU und SPD trennen laut Umfragen 5 Prozent. Die SPD hat also gute Chancen, stärkste Partei zu werden.
Hessen und Bayern, die beiden Wahlen haben sowohl hinsichtlich des Potentials als auch des Personals nichts miteinander zu tun.

Agenda 2010

In Bayern war die Agenda 2010 ein voller Erfolg. Es ist der SPD gelungen, ihr Wahlergebnis von 20 auf 10 Prozent zu verringern. Weiter so!

Darf man ehrlich sagen..

Darf man ehrlich sagen, das mich Hessen nicht interessiert. Ob es da besser läuft oder nicht, interessiert doch garnicht, sondern Fragen zu beantworten interessiert. Ich habe noch nichtmal kluge Fragen gehört.. z.b wieso deutsch auswandern und dazu kein Einwanderungsgesetzt existiert. Wieso Meinungsmache betrieben wird, ohne Experten zu fragen. Wieso gibt es überhaupt noch Bundesländer in Zeiten der Digitalisierung? Richtig, weil Deutschland ein rückschrittliches Land ist! Das stört mich ganz besonders. Das darf man doch auch mal sagen. Guten Abend.

Nach der Wahl in Hessen in zwei Wochen

muss die SPD Farbe bekennen.
Nach dieser Wahl wird kein taktieren mehr weiter helfen.

Wollt ihr mich veräppeln?

"Die gute Nachricht zuerst: Hessen ist nicht Bayern. Und Hessen ist auch nicht Berlin. Bei 23 Prozent liegt die Hessen-SPD in Umfragen - das ist deutlich über dem Bundestrend und weit weg von der jüngsten Katastrophe in Bayern. "

Bei der Hessenwahl 2013 hatte die SPD 30,7 %, die Verluste in Hessen sind also absehbar genauso groß, wie die in Bayern, fast minus 10 %. Nur weil mit der nächsten kleinen Groko ein paar Funktionärsposten rausspringen können ist das immer noch kein Erfolg, sondern die nächste völlig versemmelte Wahl.

Wer da versucht, das als Erfolg zu verkaufen, versucht wieder die Wähler zu verarschen. Der Wähler merkt sowas aber, weshalb 10% weniger diese Partei wählen.

"Wir müssen jetzt nach vorn schauen",

"Wir müssen jetzt nach vorn schauen",schaut zurück und macht diese Fehler nicht mehr ,ist aber zuviel verlangt ! Nach Hessen merken es auch die letzten ,Wir schaffen es nicht und haben es nicht verstanden und machen so weiter .Nach Spd kommt jetzt die CDU in den freien Fall Merkel hat ja alle fähige entsorgt .Macht nichts Grüne werden über Medien gelobt,dass es reicht als SPD Ersatz .

die SPD

hat sich mit einer weiteren Koalition unter Kanzlerin Merkel ins Abseits manövriert.

Alle normal gescheiten Leute wussten was mit der SPD geschieht. Bei der nächsten Bundestagswahl werden 10% schon eine grosse Hürde sein.

Steigt man vorher aus wird die Aussage 'man habe zum Wohl des Landes' sich nochmals überreden lassen als weitere Lüge enttarnt.Die SPD kann nur noch verlieren egal was sie jetzt macht.

Den richtigen Zeitpunkt in die Opposition zu gehen hat man für ein paar Ministerposten nach den letzten Wahlen verschenkt.

Wenn Frau Nahles zurücktritt,

Wenn Frau Nahles zurücktritt, hätte die SPD von einem Tag auf den andern 10% mehr

@Michael Lück

In Deutschland gibt es das Grundgesetz. Wegen der Weimarer Republik gibt es die Teilung der Macht.
Was daraus geworden ist, zum Beispiel die Blockierung von Gesetzen durch Minderheiten steht auf einem andern Blatt.
"Experte" ist ein anderes Wort für Lobbiist.

Rechtzeitig Handeln

Die SPD sollte jetzt bereits die Weichen stellen und auf Nummer sicher gehen: Am besten schnell noch die 5 %-Hürde in Bayern auf 3 % absenken.

Die SPD

hat sich nicht aufgedrängt für die GroKo, im Gegenteil. Aus Vernunft, im Blick auf die Verhältnisse und die gescheiterten Verhandlungen der anderen Parteien (am ehesten wohl dank der FDP) hat sie versucht, Verantwortung zu übernehmen.
Ärgerlich ist aus meiner Sicht das Agieren der CSU. Ich frage mich, wieso die SPD dafür abgestraft wird.
Ich bin froh, dass die SPD in manchen Punkten dagegen gehalten hat.
Und wo sie es nicht getan hat, sollte trotzdem aus Wählersicht deren Zwickmühle mehr Beachtung finden. Ich möchte mir nicht ausmalen, was in den letzten Monaten gemacht worden wäre, wenn es eine CDU/CSU/FDP-Koalition gegeben hätte, so wie es hier mal war.

Hessen-Wahl

Antwort auf von Palma 20.28. das ist auch meine Meihnung,

Als ehemaliger langjähriger u. auch überzeugter SPD-Wähler...

...sehe ich seit langem ein Problem bei der
"s"PD.
Frau Nahles & Co. wollen sich nicht eingestehen,
daß die Stammwählerschaft u. auch mögliche andere SPD-Wähler,
wieder die SPD haben wollen vor der Zeit Schröder, Müntefering usw.

---
Mir reicht es schon lange mit denjenigen da oben in der SPD.
Ja, sie macht mehr Regierungsarbeit als die "c"DU/...SU aber
sie tut zu wenig und vor allem viel zu zarghaft.

Die Agenda 2010 gehört abgeschafft u. muß wieder durch
ein sozialverträgliches Gesamtkonzept ersetzt werden.

Auch die wichtigen Themen wie Gesundheit, Rente, Bildung u. Familie
muß wieder oder endlich angepackt werden.

Nur durch echte Sozialpolitik kann man das Vertrauen der Wähler wiederherstellen.

Ein Hoffen, "es wird schon wieder" ist der letzte Sargnagel, der zum Untergang noch fehlt.

Mein guter Rat an die SPD.
Werdet wieder eine soziale Partei Deutschlands
und nähert euch endlich den Linken an.

wie realitätsfern SPD Spitzenpolitiker sind zeigt sich

wiedermal.........jetzt ist Seehofer & Maassen am schlechten SPD Ergebnis Schuld.........geht's noch......? das ist ja wie ein Ritterschlag........
dann haben die beide ja alles richtig gemacht um den politischen Gegener eins auszuwischen.......
& auch in der Opposition wird die SPD nicht gesunden solange sie CDU light Politik für die Wirtschaft & gegen die Menschen macht, weil da kann man auch gleich das Orginal wählen....
es gibt kluge SPD Köpfe wie Platzeck oder Sarrazin & auch Sara Wagenknecht + Mann sind eher SPD als LinksLinks.........
die Offenheit welche die SPD predigt sollte sie erst mal nach innen wirken lassen......
& soziale Politik muß erst mal neu definiert werden,
Bildung, Pflege, Gesundheit, Personen Nah-&Fernverkehr, Wohnungsbau, Kita sind staatliche Aufgaben & werden nie verbessert wenn man sie wie jetzt üblich an "Träger" auslagert oder anders privatisiert........das rückgängig zu machen sollte SPD Politik sein..........

Maaßen

Wenn man sich zwei Wochen an einer Personalie Maaßen richtig verausgaben konnte, braucht man sich nicht wundern, wenn die Wähler einem die Fähigkeit zu regieren absprechen.

Frau Nahles hat wohl nicht richtig zugehört.

Herr Pistorius hat es doch bei Anne Will laut und deutlich gesagt: Die Wahl in Hessen ist für die SPD bereits verloren! Und obwohl er anschließend versucht hat den Fehler wieder auszubügeln, hat es doch jeder so aufgefasst. Ein typisches Eigentor, nicht von Herr Meuthen, wie anderswo geschrieben wird, sonder von ihm, im Namen der SPD.
Übrigens, die Hessen-Wahl wird sehr interessant, denn dort gibt es keine "Freien Wähler", auf die unentschlossene Wähler "ausweichen" könnten.

Der nächste Stop für diese

Der nächste Stop für diese Partei ist dann die 5% Hürde. Die SPD verkommt zur Splitterpartei. Doch, warum ist das so?

-Die SPD sucht stets andere Schuldige für eigenes Versagen.
-Was genau sollen Streitigkeiten zwischen CDU und CSU mit dem Abschmieren der Genossen zu tun haben?
-Kann es nicht vielmehr daran liegen, dass sich die Sozialdemokraten zu sehr vom Bürger entfernt haben – und dieser ganz zu Recht von ihr?
-Wer ständig und permanent die AfD aufbläst, deren mögliche Wähler vorab madig macht (unter ihnen beim letzten Mal 330.000 Wechselwähler von der SPD), braucht sich überhaupt nicht zu wundern, überall so abgestraft zu werden.
-… und wenn man dies schon tut (also diese „Alternative“ zu stigmatisieren), dann muss man auch mit eigenen Ideen und Trends aufwarten.
-Aber: nichts von alldem geschieht seit mindestens fünf Jahren.
-Agenda 2010 und HARTZ-IV ?
Wer über den konservativen Islam sowie Islamismus schweigt , der muss sich nicht wundern, wenn der Bürger so wählt, wie er wählt

Kann nicht wirklich erkennen

warum die GroKo nur schlecht für die SPD sein sollte. Beide (eigentlich ja drei) Parteien sind für sich selbst schlecht genug. Aber um daran etwas zu ändern müssten die Parteien selbst erkennen was sie falsch machen. Nach der Wahl sind sie ja immer ganz schlau. Das hohle Geschwafel nach der Wahl in Bayern hab ich mir schon gar nicht mehr angehört - reine Zeitverschwendung. Freu mich am 28. in Hessen wählen zu können.

Unbegreiflich.

Guten Abend,
die inhaltlichen Probleme und das Identitaetsproblem in einem zugegebenermassen schweren europaischen Kontext habe Ich schon mehrmals angesprochen.
Einen Punkt will Ich noch ansprechen.Die Wirkung von Verhaltensweisen und Umgang miteinander und mit anderen!Gerade in Deutschland spielt das eine grosse Rolle:Der Verschleiss von Parteivorsitzenden ist so ein Element,schlimmer noch :Erst Schulz verherrlichen,Ihn dann praktisch abkanzeln.Von der ewigen Lafontainephobie will Ich gar nicht reden.Dann diese Unfaehigkeit zur Auseinandersetzung mit den Inhalten-zb.der Bewegung "aufstehen"aus persoenlichen Aversionen!Am schlimmsten ist aber der Eindruck der Unfaehigkeit zum Zusammenhalten.Jeder redet durcheinander ,jeder sucht die Schuld bei Parteifreund und oder Feind.
Selbst die CSU macht das besser.Und dann dieses "weiter so"!!!
Unglaubwuerdig und unprofessionell!
Auch Kuehnert ist ein Dampfplauderer.
Es ist traurig und schlecht fuer die Demokratie..

20:19 von collie4711

Nach der Wahl in Hessen in zwei Wochen

muss die SPD Farbe bekennen.
Nach dieser Wahl wird kein taktieren mehr weiter helfen.
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Wenn die Groko platzt könnten ja endlich auch der SPD-mitbestimmte Abgasbetrügerkonzern zur Kasse gebeten werden.
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Zum Besten der Arbeitnehmerkäufer?

@Palma

"Den richtigen Zeitpunkt in die Opposition zu gehen hat man für ein paar Ministerposten nach den letzten Wahlen verschenkt."

Was ist denn das für Unsinn? Sie haben anscheinend das halbe Jahr zwischen Wahl und Regierungsbildung verpasst?

Die SPD wollte keinen einzigen Ministerposten!

Absolut lernresistent

Ich freue mich vor Allem für die sPD. Vielleicht können jetzt parteiintern endlich Maßnahmen getroffen werden um diese unerträgliche neoliberale Führung in die Wüste schicken zu können. Hoffentlich kommt die nächste Quittung in Hessen.

Na hoffentlich gibs da auch

Na hoffentlich gibs da auch was drauf, dann hören wir seltsamste Ausreden um den eigenen Job zu erhalten. Wenn sie wenigstens diesen gut machen würden.

von Biocreature

Kann Ihrem Kommentar nur zustimmen.Auch ich bin ein ehemaliger SPD Genosse.Frau Nahles sieht nicht die kleinen Sorgen von Otto Normalo u. Lieschen Müller und ist mitverantwortlich für Schröder seine Agenda 2010.Auch das Thema Migration wurde überhöht in den Vordergrund gerückt,davon haben die Beiden oben genannten überhaupt nichts.Das höre ich immer wieder wenn ich mit SPD Mitgliedern spreche. Gruß

Hoffen kann man immer....

...sogar die SPD.

Sorry, Palma

die Alternative wäre Unregierbarkeit gewesen, nachdem die FDP nicht für Jamaika war (und das noch dazu knapp vor Schluß der Verhandlungen).

Die SPD ist da beileibe nicht freudestrahlend sondern verantwortungsbewußt in Verhandlungen gegangen.

Daß Merkel sich von Seehofer dermaßen auf der Nase herumtanzen läßt und ihre Richtlinienkompetenz offenbar im Fahrstuhl vergessen hat, kann man der SPD zuletzt anlasten.

Die Hoffnung stribt immer

Die Hoffnung stribt immer zuletzt.

Die nächste Folge

von " Inferno - die SPD auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit " gibt es dann am 28.10 um 18.00 Uhr bei ARD , ZDF und Phoenix. Ehemalige Wähler beschimpfen und willenlos CDU Politik mittragen reißen eure Wähler nicht vom Hocker. Große Koalition beenden , eigene soziale Oppositionspolitik betreiben und vor allem endlich den Menschen zuhören.

Früher war „links“ mal progressiv

Und heute auch noch. Die Linken SIND progressiv, haben unorthodoxe geradezu revolutionäre Lösungsideen, sind unbequem haben eine Skrepsis gegenüber Autoritäten. Dasselbe kann man aber auch über die AfD sagen. Und die zählt ja nicht zu den „Linken“. Aber was sagt das aus über CDU/CSU, SPD, Grüne und FDP ? Sind die also „konservativ“? Jedenfalls haben die Grünen aufgehört vor 20 Jahren „links“ zu sein. Und wenn man nicht links ist, was ist man dann ? Das ist genau das Problem der SPD. Ironischerweise sind heute die Grünen die Partei der „Besserverdienenden“ vielleicht auch der „Besserwissenden“. Auf jeden Fall wird es für die SPD sehr schwer sich zu positionieren, wenn schon die AfD sich als Anwalt der „kleinen Leute“ versteht!

Der Niedergang der SPD hat mit Schroeder und

der vom Seeheimer Kreis initiierten Agenda 2010 begonnen.

Bei jeder Wahl, zu der als SPD-Meilenstein die Agenda genannt wurde, hat diese Partei wesentlich schlechter abgeschnitten.

Damit es wieder aufwärts gehen kann, müßte die SPD ein Programm mit folgenden Punkten aufstellen:

1. Rückabwicklung der Agenda auf den Punkt "quo ante".
2. Spitzensteuersatz auf mindestens 55% ab 80T€ Jahreseinkommen.
3. Beseitigung des "Mittelstands-Bauches" in der Einkommensteuer (lineare Erhöhung des Steuersatzes).
4. Wiedereinführung des sozialen Wohnungsbaues in Staatshand (mit gesetzlichem Privatisierungs-Verbot).
5. Anpassung der Unternehmens-Steuern an die inländische Gewinn-Erzielung (Verhinderung von Steueroasen wie Luxembourg, Niederlande, u.ä.).
6. Rücknahme der "Rentenprivatisierung" (Riester, Rürup,... zur Gewinnmaximierung Versicherungskonzerne).
7. Sicherstellung der (Aus)Bildung und der Schul-Infrastruktur (Geld für Restaurierung der Schulen, für Lehrer)

Für mehr reicht der Platz nicht.

Ritchi:

die Richtlinienkompetenz hat Frau Merkel. SIe ist nicht delegierbar.

Frau Nahles hätte also gar nicht eingreifen können.

Wäre Ihnen der Bruch der Groko mit neuem Wahlkampf lieber gewesen?

20:40 von Umfaller

in hessen gibt es aber den begabten genossen schäfer-gümpel. der wollte schon mit frau xy auf die linke überholspur. ist aber da schon krachend an den bürgern gescheitert

Die SPD wird noch den Martin Schulz machen

Das ist durchaus positiv gemeint:

Nach dem nächsten Wahldebakel wird die SPD-Basis die alten Agenda2010-Granden inkl. Nahles und Co. zum Abdanken bringen, und neue Gesichter werden auf der pol. Bühne auftauchen.

Schröder wird natürlich wieder gegen die Ablösung der SPD von der Agenda2010 stellen, aber man wird ihm kräftig über den Mund fahren und evtl. sogar ein paar unangenehme Wahrheiten sagen.

Wunschdenken? Vielleicht.
Aber wenn den PSD nicht bald die Kurve kriegt, gibt es wahrscheinlich bald keine SPD mehr..... und das wäre doch schade.

Zauberin

mir kommen gleich die Tränen. Ja , mir wäre die Situation lieber. Warum war die SPD den gegen die Beförderung von Maaßen ? Weil dann Staatssekretär Adler seinen Job losgeworden wäre. Und jetzt raten Sie mal welcher Partei er angehört. Richtig. Der SPD. Soll der Wähler jetzt die SPD dafür feiern , dass diese einem Genossen den Job gerettet hat ? Genau das ist ein Paradebeispiel wie man Wähler vergrault.

aha

die SPD wollte keinen einzigen Ministerposten und hat jetzt 6 Minister und 6 Staatsminister. Da kann man nur sagen wirklich dumm gelaufen für die SPD nach den Wahlen.

Wenn Sie mir nun auch noch erzählen die SPD wollte auch nicht mitregieren sondern ist nur in der Regierung um Frau Merkel mit ein paar Witzen den Tag zu verkürzen glaub ich ihnen das aufs Wort.

Auch die 25 Millionen Euro mehr für die eigene Partei im Jahr während der WM hat sie mit der CDU/CSU nur beschlossen um das Geld an die Wohlfahrt zu spenden.

Ich Verstehe sie jetzt. Trotzdem nicht mehr wählbar.

Ich weiss nicht,

ob so macher Kommentator hinsichtlich der Hessen-Wahl überhaupt in der Materie steht.
Da wird von 5 Prozent geschwafelt.
Liebe Leute, in Hessen geht´s um 25 Prozent plus x.
Es geht darum, stärkste Partei zu werden und damit um einen Regierungswechsel.

@ Biocreature um 20:35

Danke, Sie haben das schön zusammengefasst. Vielleicht liest hier ja auch jemand der SPD-Führung mit und denkt mal ein bißchen nach.

Hier werden Szenarien abgebildet...

...die auf das unbedingte und lebensnotwendige Fortbestehen der abgehalfterten Altparteien und dem politischen Überleben der altersschwachen Protagonisten abzielen...

...um den Bürger und das s.g. Volkswohl geht es SPD und Union schon lange nicht mehr...!

Was verlieren wir also wirklich mit SPD und Union ?

Politischen Überlebens-Instinkt,...oh ja,... aber keinesfalls Realpolitik.

Nichts, was für uns alle lebensnotwendig ist oder wäre, heißt die Antwort !

GROKO-Berlin ist derzeit so verbraucht wie der DFB und die aktuelle "11"...

Widersprüchliche Inhalte..

sind der Grund für das Debakel. Ich habe selbst lange SPD gewählt und war sogar mal Mitglied. Ich weiß heute nicht mehr wofür die SPD steht. Mal stützt sie die Braunkohle, dann tönt sie wieder ökologisch. Mal betont sie Menschenrechte, dann machen ihre Minister den Menschenrechtsverletzern den Hof. Das wichtigste Profilelement, die Sozialpolitik, ist völlig verloren gegangen. Das hat die Linke übernommen.
Es ist immer leicht, die Schuld woanders zu suchen: Seehofer ist schuld, die GroKo...
Lessons learned wäre : klar positionieren, über Inhalte streiten und nebenbei in der Gegenwart ankommen: die Zeit der Volksparteien ist vorbei!

@20:33 von ser04

"Und wo sie es nicht getan hat, sollte trotzdem aus Wählersicht deren Zwickmühle mehr Beachtung finden."

Das ist richtig.
Auch hier im Forum ist immer wieder zu lesen: Frau Merkel macht einen guten Job. Für wen? Die einzigen, die sich bemühen, ihre Arbeit zu machen, scheinen die Genossen von der SPD zu sein. Dass man sich als kleinerer Partner nicht immer durchsetzen kann, ist klar. Allerdings wäre ein schärferes Profil und wieder(!) mehr Bürgernähe schon wünschenswert. Letzteres erwarte ich von der CDU schon gar nicht mehr.

@Biocreature

Ich kenne Sie sonst besser informiert.

Die SPD hat mW in dieser Regierung schon ein paar soziale Gesetze/Anträge durchgebracht:

- das Recht auf einen befristeten Teilzeit-Arbeitsplatz
- Verbesserung der KiTa-Qualität
- Haushaltsentscheidungen für sozialen Wohnungsbau, gegen Mieterhöhungen, für Infrastruktur in Schulen,
- aktuell der Einsatz für eine klare Beteiligung der Auto-Konzerne im Dieselskandal ...

An der CDU/CSU scheiterten
- bessere Klimaziele
- langfristig stabile Renten
- bessere Abgrenzung gegen Rechtspopulismus
- ...

@Niemand "Rückabwicklung der Agenda"

Die Agenda ist nicht das Problem. Die zusätzlich erwirtschafteten Milliarden wurden eben nur nicht unter den Deutschen, sondern unter den Europäern, unter den Vorflüchtlingswelleaussereuropäischen Einwanderern und unter den Flüchtlingswelleeinwanderern verteilt.
Nebenbei wurden zur Stützung von US-Vorhaben andere Staaten kreditiert.
Darüberhinaus gilt grundsätzlich: Ein jeder zahle sein eigenes Bier. Die Voragendazeit war Hohn und Spott für die Steuer und Beitragszahler.

Nur die SPD knapp vor dem "Aus und Raus"?

Die Agenda 2010 brauchte einige Zeit um sich voll zu entfalten und nun ist die Zahl der Betroffenen und damit die Dimension der Betroffenheit und gleichfalls die Angst, selber in diese Falle ohne soziale und gesellschaftliche Wiederkehr, quasi in das "Schwarze Loch des Sozialstaates" zu geraten, stetig gewachsen.
Frau Nahles hat es wohl erkannt, als sie sagte, man müsse der Agenda 2010 den Rücken kehren.
Schon richtig, aber dieser Makel der staatlich verordneten A-Sozialität von einer Partei, die "Sozial" in ihrem Titel führt, ist ähnlich wie der Widerspruch in den Kirchen zwischen Wort und Tat. Und genau wie bei den Kirchen werden solche "Lügen" damit belohnt, dass das Fußvolk denselben den Rücken zukehrt.
Aber wir wollen nicht vergessen, dass die anderen Parteien an der Agenda 2010 auch nichts geändert und für alles Geld im Millardenbereich haben, nur nicht für die eigenen Bürger.
Also macht weiter so und ihr seit bald alle - nicht nur die SPD - vor dem Aus!

21:06 von Zauberin

Ritchi:

die Richtlinienkompetenz hat Frau Merkel. SIe ist nicht delegierbar.

Frau Nahles hätte also gar nicht eingreifen können.

Wäre Ihnen der Bruch der Groko mit neuem Wahlkampf lieber gewesen?
////
*
*
Und Frau Nahles hat den Bruch nicht vorbereitet, als Sie bei dem Dreier, von Horst seinen Vorschlägen ausgerechnet den mit der Maaßenbeförderung rausgesucht hat?

@umfaller, 20:40

"Herr Pistorius hat es doch bei Anne Will laut und deutlich gesagt: Die Wahl in Hessen ist für die SPD bereits verloren!"

Ist ja gut, war ein Versprecher. Wird Ihnen auch schon passiert sein.

Verlieren wir die SPD in Hessen natürlich trotzdem, da muss man kein Prophet sein.

Die Unfähigkeit, aus Niederlagen Konsequenzen zu ziehen, ist schon bei der deutschen Nationalmannschaft spektakulär.

Die Sozen sind da allerdings noch um Lichtjahre spektakulärer.

@21:11 von FreierGeist "Aber

@21:11 von FreierGeist
"Aber wenn den PSD nicht bald die Kurve kriegt, gibt es wahrscheinlich bald keine SPD mehr..... und das wäre doch schade."
-
Nicht wirklich, denn diese Partei hat über jahrzehnte ihre Wähler verarscht, verraten und verkauft. Nun bekommen sie die Quittung, etwas spät für meinen Geschmack aber immerhin.

Es rächt sich eben, wenn die

Es rächt sich eben, wenn die SPD permanent sowohl Regierungspartei wie auch Oppositionspartei sein möchte. Beides geht nicht. Das war aber irgendwie schon zu Zeiten von Kanzler Schröder so. Man sprach dann dezent von "Entfremdung".
Vereinfachend gesagt: Regieren und Klassenkampf geht nicht gleichzeitig.
Man fragt sich auch, ob die "soziale Gerechtigkeit" der SPD eine andere ist als die der Linkspartei.

Hoffen auf was?

Nach der Bundestagswahl hieß es "wir müssen analysieren", aber nix passiert. Nach der Bayern-Wahl muss man analysieren, es kann angeblich nicht so weiter gehen. Jetzt heißt es die CDU und CSU streiten, die sind schuld. Nachdem man nun 10 % in Bayern verloren hat, heißt es : wir ändern erstmal nix, weil Hessen kommt. Alter Schwede. Ich hätte Spitzenpolitikern wirklich mehr Geschick zugetraut. Aus meiner Sicht hat Frau Nahles den Absturz für die SPD in Hessen eingeleitet. Ich würde ihr genau deswegen nicht meine Stimme geben. "Wir ändern was, später." Der Verlust in Hessen wird groß sein. Aber danach heißt es wieder "das ist bitter, wir müssen das analysieren". Mimimi. Das kann keiner mehr hören und es glaubt auch keiner an Ergebnisse. Wie viele Wahlschlappen brauchen sie denn noch? Wähler an SPD: für Sätze wie "wir packen es an und erneuern uns" und "wir analysieren das Ergebnis" wird man nicht gewählt. Offensichtliches Analyseergebnis nach zwei (bald drei) Wahlen!

Hoffen auf Hessen.

Und nach Hessen hoffen sie auf den Weihnachtsmann.

Hinterrücks auf Frau Nahles

Für mich war der Angriff von Frau Kohnen auf Frau Nahles (nach dem stundenlang ausgehandelten Kompromiss bzgl. Herrn Maßen) symptomatisch für die Streitlust innerhalb der SPD.
Und als die SPD ihren internen Streit dann auf die CDU schieben wollte, wurde sie noch unglaubwürdiger.
Nein, danke!
Das geht gar nicht.

@Biocreature "Die Wähler wollen die Voragenda-SPD"

Der klassische SPD-Wähler, der deutsche Arbeiter, kleine Handwerksmeister, Konzernangestellte, den gibt es heute nicht mehr in dieser Form. Arbeiter im klassischen Sinn sind heute innereuropäische Migranten, jene die sich ursprünglich bei der SPD aus ideologischen Gründen verorteten sind heute in Tätigkeiten beim Staat, der Sozialindustrie, oder ähnlichen Institutionen. Da sind ihnen, weil radikaler ideologisiert, die Grünen als ideelle Heimat näher. Denn die kümmern sich gleich gar nicht um die Wirklichkeit und lassen alle in ihre Luftschlösser einziehen.

@ Leipziger Lerche

mag sein aber nicht für die SPD. Die SPD wird deutlich unter 25 % und deutlich hinter der CDU landen. Am 28.10. nach der ersten Hochrechnung wissen wir mehr.

Lachhafte Ausreden der SPD Führung

Lachhafte Ausreden der SPD Führung. Frau Nahles hatte doch schon alles gesagt - die Regierung kriegt auf die Fresse. Vielleicht sollte sie sich gelegentlich an ihre vorausschauenden Worte erinnern, statt sich bei jedem Schlag zu wundern.

Seehofer und Maaßen sind nicht schuld, dass die SPD mit einem Ultimatum vorgeprescht ist, nur weil Maaßen ein paar Zweifel an den Aussagen von Frau Merkel und diversen Medien geäußert hat. Die ganze Diskussion war unwürdig und unnötig - selbst schuld, dass dabei die Erfolge auf der Strecke bleiben.

Das "Programm" der SPD ist ein Haufen populistisches Stückwerk, wenn das alles umgesetzt wird, dann gute Nacht Deutschland. Die hohen Genossen haben keine Kante und keine klare Position. Ein Herr Gabriel mag im Bundestag versagt haben, aber unter seiner Führung hat die Partei immerhin noch einige Landtagswahlen in führende Mehrheiten umgewandelt. Das sollte man nicht vergessen, wenn man eine Linie des Vorsitzenden-Versagens zeichnen möchte.

@ Niemand

Hmmmh, nette Aufzählung, Ihre Wunschliste :-).

Wäre es Ihnen möglich, die jeweilige Gegenfinanzierung dazu beizusteuern?

Mal im Ernst: wollen Sie wirklich die Zustände bei Kohl zurück?
Jeder bekommt richtig viel Arbeitslosengeld, muß sich um nichts kümmern;
dann sagt wieder einer "die Rente isch sischer",
jeder freut sich nach der Lebensarbeitszeit auf zu wenig Rente
die nächste Generation nimmt Reißaus vor den Ansprüchen der Neu-Rentner …

Wäre für mich - auch als Mutter - keine Zukunftsvision.

@20:59 von Zauberin

"Daß Merkel sich von Seehofer dermaßen auf der Nase herumtanzen läßt und ihre Richtlinienkompetenz offenbar im Fahrstuhl vergessen hat, kann man der SPD zuletzt anlasten."

Richtig! Auch ich habe manchmal den Eindruck, dass die SPD für viele als Sündenbock NR. 1 herhalten muss.
Dass sich sehr viele ehemals treue SPD-Wähler enttäuscht abgewendet haben, liegt aber schon daran, das die Genossen vergessen haben, wofür das S im Parteinamen steht. (Und die CDU weiß mit dem C nichts mehr anzufangen.)

@ Niemand um 21.05 Uhr von Niemand "Der Niedergang der SPD ..."

"Damit es wieder aufwärts gehen kann, müsste die SPD ein Programm mit folgenden Punkten aufstellen:"
Als Ergänzung zu Ihre Liste hätte ich noch folgende Punkte anzufügen:
8. Die Politik "nach Gutsherrenart" der SPD-Bundespolitiker muss aufhören. SPD-Politiker müssen nicht in Schutt und Asche gehen, aber sie sollten nicht nur darauf achten, "bella figura" zu machen (z.B. Brioni-Kanzler, Maas ...).
9. Die Bürgerinnen und Bürger möchten ihre Interessen von ehrlichen Volksvertretern wahrgenommen wissen, die sich wie Menschen anhören, die ihre Arbeit ernst nehmen. "Ätschi", "widewitt" und "in die Fresse" - wer kann so etwas ernst nehmen?
10. Keine/r möchte, dass sich die Politik zu sehr in den persönlichen Bereich einmischt. Ideen z.B. von Herrn Lauterbach zur Volksgesundheit und richtigen Ernährung sind gut gemeint, aber übergriffig.
10. Die Landes- und Kommunalpolitik der SPD, teils von den Grünen dominiert, gibt in vielen Fragen ein widersprüchliches Bild ab, z.B. im Wohnungsbau

Hessen-Wahl

Nach der letzten Umfrage hätte rot-rot-grün zusammen 49 % der Stimmen zu erwarten, zu knapp zum Regieren. Schwarz-grün käme auf 47 %, das reicht erst recht nicht.

Wundert sich die SPD ernsthaft?

Nach dem Trauerspiel um die Fortsetzung der Groko, damit man selbst am Trog bleibt und der Machterhalt von Merkel gesichert ist, ist doch solch ein Wahlergebnis nicht wirklich überraschend!
Meinen die Altbatterien aller Wähler sind dement?
Ein Partei, die sich selbst so prostituiert
braucht sich doch nicht zu wundern.

...ein kleines Kreuz bei den Wahlen, ein großer Schritt..

Der SPD-Slogan:
Huete stehen wir vor dem Abgrund! Doch wir müssen jetzt nach vorne schauen und einen großen Schritt in die gleiche Richtung machen.
Wirklich?
Wie wäre es mal die Agenda 2010 zu überdenken, quasi die Wende von der Wende vollziehen und das Volk wieder endecken.
Da war doch noch was?
Wie hieß das noch gleich?
Arbeitnehmer? Leiharbeiter? Aufstocker und Harz IVler? Marode Schulen und Bildungsystem am Boden? No go Bezirke in den Städten? Unbezahlbare Mieten? Alters- und Kinderarmut?
Könnte es das sein, worum man sich kümmern sollte? Nur mal so gefragt?
Wäre da was dabei, was "Zum Wohl des Deutschen Volkes" gereichen könnte, so wie es so eklatant über dem, was immer noch "Reichstag" genannt wird, prangt?
Das sozialpolitische SPD-Guthaben wurde mit Schröders Agenda 2010 rasant aufgebraucht.
Tja, liebe SPD, denn wer nur mit den Wölfen heult und nicht mit den Schafen verweilt, vor dem fliehen die Schafe.

Bald

nach Scheitern der Koalitionsverhandlungen CDU/CSU/GRÜNE/FDP hätte es bei Neuwahlen vermutlich kein Ergebnis gegeben, das eine andere Regierungsbildung ermöglicht hätte. Insofern war es richtig, dass der Bundespräsident die SPD gebeten hat, ihre Verantwortung wahrzunehmen.
Dass das strategisch zur Abstrafung führen würde, habe ich damals erwartet.
Gut finde ich es nicht. Bei aller Kritik, die auch ich habe, finde ich es ungerechtfertigt, die SPD als zigmal desaströser darzustellen, als sie ist.
Im Vergleich zu den CSU-MInistern leisten die der SPD vernünftige Arbeit.
Aber Bayern ist wirklich auch speziell. Wie auch immer, in Hessen wird es anders aussehen.

Antwort auf die Frage "Warum"

Da höre ich immer wieder die Frage, warum Wahlen so ausgehen, wie sie im Moment ausgehen. Wenn ich hier die Kommentare lese, ist die Antwort klar !
Und noch ein Punkt: Hat sich irgendjemand mal die Mühe gemacht, sich die Arbeit der SPD in der letzten Zeit anzusehen ? Natürlich nicht. Leere Worthülsen nachzuplappern ist doch einfacher.
Nein, nicht "die da oben" -auch so ein unsinniger Begriff - haben die Wahlergebnisse so gestaltet wie sie sind, sodern wir alle !
Es ist an der Zeit, daß wir uns hinterfragen unser Wahlverhalten analysieren und erkennen, wohin ein solches Wahlverhalten führt. Wir alle sind der Staat!

@21:11 von FreierGeist

"Nach dem nächsten Wahldebakel wird die SPD-Basis die alten Agenda2010-Granden inkl. Nahles und Co. zum Abdanken bringen, und neue Gesichter werden auf der pol. Bühne auftauchen."

Ein schöner Traum.

SPD, eine Partei zum

SPD, eine Partei zum wegrennen.

@ Palma

"Wenn Sie mir nun auch noch erzählen die SPD wollte auch nicht mitregieren sondern ist nur in der Regierung um Frau Merkel mit ein paar Witzen den Tag zu verkürzen glaub ich ihnen das aufs Wort."

Fakt ist die SPD wollte in die Opposition. Allerdings kriegte es Frau Merkel nicht auf die Kette eine Koalition mit den Grünen und der FDP zu bilden - die Hauptschuld daran liegt wohl an Herrn Lindner.
Dann hat sich die SPD quasi geopfert um Deutschland regierbar zu halten. Zugegebener Maßen ein schwerer Fehler aber tun Sie doch bitte nicht so als hätte die SPD auf irgendwelche Pöstchen geschielt, eigentlich waren die völlig raus.

Da ist aber jemand

Da ist aber jemand ausserordentlich schwer von Begriff. Ein Beweis für die Ralitätsferne der Andrea Nahles. Sie jedenfalls wird die SPD nicht retten. Aber eine Partei, die Nahles auf dem Posten hält will auch nicht gerettet werden.

Ich hoffe auch,

das die Insolvenzverschleppung der SPD zügig zu Ende geführt wird.

@21:05 von Niemand

"Für mehr reicht der Platz nicht."

Deshalb mache ich hier weiter.

Wir brauchen eine SPD mit völlig neuen, zukunftsweisenden Ideen für den Arbeitsmarkt. Die Digitalisierung wartet nicht, bis wir (arbeitslos) wach geworden sind. Mit tragfähigen und sozialen Konzepten für die Zukunft könnte die SPD sich 'sanieren'.

Nahles, Symbol für die Talfahrt

Nahles, deren Wahl eine komplette Farce war ist symbolträchtig für alles, was in der Partei falsch läuft. Eine Distanz von Parteispitze zu Basis wie auch Bevölkerung. Nahles ist ein Relikt, gewählt zur Schadensbegrenzung nach dem unrühmlichen Abgang Schulzes, dass letztendlich das genaue Gegenteil ihrer Funktion erfüllt: Sie steht für Stagnation, Ideenlosigkeit und dem Klammern "an die guten alten Zeiten" der SPD, anstatt neue Realitäten zu erkennen und diesen innovativ zu begegnen. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass Lange die Wahl gegen Nahles gewonnen hätte - auch wenn ich inhaltlich nicht mir ihr auf einer Linie bin. Sie hat den revitalisierenden und mutigen Charakter, den die SPD gebraucht hätte. Aber Innovation wird in der SPD unter Staub erstickt.

Darstellung: