Ihre Meinung zu: Fall Khashoggi: Ermittlerteam inspiziert Konsulat

15. Oktober 2018 - 15:17 Uhr

Zwei Wochen nach dem Verschwinden eines Journalisten durchsuchen Vertreter der Türkei und Saudi-Arabiens das Konsulat in Istanbul. US-Präsident Trump verbreitet eigene Theorien, was dort geschehen sein könnte.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3
Durchschnitt: 3 (1 vote)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

die USA töten...

seit Jahrzehnten jeden der Ihnen im Weg ist...um nur mal den Namen Lumumba zu nennen...oder putschen gewählte Präsidenten wie Mossadeq...und nun den Moralapostel spielen....

Tauziehen

Da bin ich einmal gespannt, wer besser ist:
Die Spurenverwischer oder die Spurensucher!

Mord kann nach islamischen Recht auch mit Geld gesühnt werden

Für die Türkei wird Herr Erdogan ein paar Milliarden Dollar Finanzhilfe aushandeln, als auch einen Auftrag für den Bau eines weiteren Großflughafens bei Medina einholen. Und für die Trump'schen USA wird ein zusätzliches Waffengeschäft zu (überhöhten) "Sonderkonditionen" herausspringen und ein Lieferauftrag für drei 1000MW Gasturbinenkraftwerke für die angeschlagene Firma General Electric.
Das Trump'sche Militär wird sicherlich nicht soweit gehen und den vermuteten Mordfall nutzen, um anstatt Iran nun die Saudis zu überfallen (Begründungen hierfür gäbe es ja genügend ....).

Kashoggi war kein Präsident, sondern ein Journalist und Blogger,

der sich aus dem Machtbereich dieser saudischen Verbrecherclique entfernt hatte. Er war kein Präsident. Leider hatte er sich die USA als ersten Zufluchtsort ausgewählt. Nach dem Präsidentenwechsel in den USA und dem saudifreundlichem Kurs der Trump'schen Regierung sicherlich ein gefährlicher Ort für einen Oppositionellen .... Er hatte sich wohl in der Türkei sicherer gefühlt, aufgrund des Spannungsdreiecks Türkei-Katar-S.A. Offensichtlich keine erfolgreiche Überlebensstrategie bei einem, offensichtlich zu allen Verbrechen fähigen, unverändert gewalttätigen und rückschrittlichen Regime.

@odindonar 16:49 Vorbei argumentiert...

Die USA spielen hier ganz sicher nicht den Moralapostel!!

Trump wurde auf Bitten von Kashoggis Witwe in spe öffentlich dazu gedrängt etwas zu tun. Trump befindet sich quasi in einer "Zwickmühle" , da die Saudis ja die guten Freunde und Helfer der USA sind andererseits muss er sein Gesicht wahren.

Würde Trump nichts tun, zieht das weitere fatale Glaubwürdigkeisverluste mit unkalkulierbaren Folgen nach sich.

Die USA schalten sich nun also nur pro forma ein.

Langsam lichtet sich der Nebel

Schon vor Tagen hatte ich auf verräterische Formulierungen der saudischen Seite hingewiesen. Frei nach dem Motto, wir halten einen Mord zwar für möglich, aber der auf keinen Fall mit Wissen der saudischen Regierung. Wer jetzt Trumps trottelige Formulierungen liest, kann eigentlich auch nur zu dieser Wertung kommen. Letztendlich waren es irgendwelche durchgeknallten unteren Chargen, die vieleicht einen dezenten Hinweis des Herrschers, natürlich, völlig falsch verstanden haben.
Dazu gibt es nämlich zu viele Ungereimtheiten. "Zufällig" waren elle Videocameras defekt. Luminol darf auf keinen Fall eingesetzt werden. Und das dauerte alles sehr lange. Vieleicht hätte SA nur ein nachfolgender Bombenanschlag, natürlich des Irans, auf das Konsulat retten können.

///Am 15. Oktober 2018 um

///Am 15. Oktober 2018 um 16:49 von odindonar
die USA töten...
seit Jahrzehnten jeden der Ihnen im Weg ist...um nur mal den Namen Lumumba zu nennen...oder putschen gewählte Präsidenten wie Mossadeq...und nun den Moralapostel spielen....///
.
Nicht die USA " spielen Moralapostel ", sondern alle, denen es um die Verteidigung elementarer Menschenrechte geht.

köstlich!

"vielleicht schurkenhafte Killer" am Werk gewesen sein"

und die sitzen im konsulat, das wie eine festung abgesichert ist. da hat SA aber ein arges sicherheitsproblem. aber gut, der Donald hat bestimmt schon einige rüstungsverträge ausgehandelt mit Salman (für mich ein frühstücksdirektor, aber niemals nenne ich so jemanden "könig"), da kann die lücke bestimmt geschlossen werden.

darüberhinaus: vor zwei woche war ein saudischer forensik-experte im konsulat (schon komisch, wo diese experten so urlaub machen, extra eingeflogen werden). wer weiss, wie man spuren findet, der weiss natürlich auch wie man spuren verschwinden lässt. da hilft auch zwei wochen später kein luminol mehr. eine farce das alles.

@Die Ukraine ist..

"Die USA schalten sich nun also nur pro forma ein."

dann sollen sie es doch gleich sein lassen. glaubwürdigkeit geht anders. aber die gibt's seit DT in den USA eh nicht mehr. eine nation schafft sich ab (die so dolle aufschwung-seifenblase wird uns schneller als gedacht auch in Europa um die ohren fliegen).

Zeit genug zum Putzen hatten sie ja nun in der Botschaft.

Nachdem sie eine Untersuchung mit Luminol (entdeckt Blutspuren) abgelehnt haben, konnte wohl nun nochmal ordentlich geputzt werden und einer Untersuchung steht nichts mehr im Wege.

Eigentlich eine Farce, was da abläuft, da die Sachlage so eindeutig ist (Regimekritiker geht rein, kommt nie wieder raus, während eine Saudi Assassinationstruppe samt Forensikexperte extra eingeflogen wird. Darüberhinaus sagt die Türkei, sie habe Ton- und Bildaufnahmen des Mordes).

Wie kann man einem solchen Land noch erlauben, Botschaften zu betreiben. Auch in Deutschland betreibt Saudi-Arabien so eine Botschaft.

Was sagt unsere Regierung dazu? Und wieso läuft alles hier so anders ab wie z.B. wenn es gegen Rußland oder Nordkorea geht, obwohl hier die Sachlage so eindeutig ist.

Darstellung: