Ihre Meinung zu: Nachfolgesuche für G36: Alle Sturmgewehre versagen

14. Oktober 2018 - 9:28 Uhr

Wegen vermeintlicher Mängel wird das Sturmgewehr G36 bei der Bundeswehr ausgemustert. Doch die Suche nach einem Nachfolgemodell ist schwierig. Offenbar sind alle angebotenen Gewehre bei Tests durchgefallen.

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Kommentare

Was kann Deutschland noch ?

Ob Flughafen Berlin, Emsbrücke bei Weener oder Waffen der Bundeswehr:
Was klappt oder funktioniert ?
Man hat den Eindruck, in den Amtsstuben sitzen unfähige Faulpelze, die sich, wenn sie einander auf dem Flur begegnen, fragen:
Kannst du auch nicht schlafen?

Das

vollautomatisch treffende Sturmgewehr gibt es halt noch nicht.
Im Waffensektor kann man etwas besseres als Heckler oder Sig/Sauer bei den Kleinwaffen schwerlich bekommen.
Interessant wäre in diesem Zusammenhang wie das Pflichtenheft des´Beschaffungsamtes ausgesehen hat. Wenn ich an den Test "Dauerfeuer auf 500 Meter entferntes Ziel" erinnern darf; das kann kein Gewehr erfüllen und ist absoluter Schwachsinn.

Besser so!

Ich glaube die Welt wird wenig traurig drüber sein, das deutsche Soldaten und Gewehre kein Unheil mehr anrichten können.

Deutschland sollte sich endlich dafür entscheiden, ganz auf militärische Außenpolitk zu verzichten. Das wäre mal ein mutiger Schritt nach vorne.

G36 nicht schlechter als andere

Offenbar ist das G36 gar nicht so schlecht. Wenn alle Alternativen auch nicht besser sind, ist entweder der Anforderungskatalog zu hoch angesetzt, oder die Preisvorgabe zu niedrig.

Die politisch motivierte

Die politisch motivierte Entscheidung, das G36 auszumustern war falsch. Als Sturmgewehr ( nicht für Dauerfeuer ) gibt es nichts besseres.

Vielleicht sollten sich die Beschaffer der Bundeswehr

einmal mit Experten zusammen setzten, die sich z.B. mit Materialkunde auskennen.

Diese Experten könnten dann erklären, dass sich z.B. Metall beim Erhitzen ausdehnt, was dann wiederum zur Ungenauigkeit einer Waffe führt.

Und wenn eine Waffe sehr leicht sein soll, dann kommt man einerseits um die Verwendung von Kunststoff nicht herum und muss andererseits die Metallteile so sparsam wie möglich fertigen.

Dass MG3 der Bundeswehr wiegt mehr als 11Kg. Die Vorschrift besagt, dass nach 150 Schuss das Rohr zu heiß wird und gewechselt werden muss. Was erwarten die Beschaffer von einem Sturmgewehr, das keine 4Kg wiegen darf? Etwa dass man damit 5 Magazine im Dauerfeuer leer schießt und danach auf 300m noch einer Fliege ins Auge trifft?

Jeder Infanteriefeldwebel mit Schießlehrerausbildung kann den hohen Herren im Amt erklären, dass ihre Wünsche nicht zu erfüllen sind.

Vielleicht liegt es aber auch an der Ausbildung der Soldaten. Dauerfeuer ist nur für Hollywood und verzweifelte Lagen.

Bundesrepublik

Gut das wir Gerichte haben, sie genehmigen Gesetze oder nehmen Sie zurück, sie beschließen Maßnahmen zur Luftreinhaltung oder kippen diese, sie bestätigen die Tauglichkeit von Waffensystemen oder kassieren diese. Wozu brauchen wir noch Parteien oder eine Regierung? Wenn es um Entscheidungen geht, dann werden die Gerichte angerufen. Ob es da einen Bundestag - oder -rat gibt ist nicht mehr wichtig.

Gut so,

da sie auch exportiert werden und nicht unbedingt friedensstiftend sind.

/// Am 14. Oktober 2018 um

///
Am 14. Oktober 2018 um 10:33 von Laber_Rababer
Besser so!

Ich glaube die Welt wird wenig traurig drüber sein, das deutsche Soldaten und Gewehre kein Unheil mehr anrichten können.

Deutschland sollte sich endlich dafür entscheiden, ganz auf militärische Außenpolitk zu verzichten. Das wäre mal ein mutiger Schritt nach vorne.///
.
Das wäre gleich doppelt falsch. Erstens: deutsche Soldaten sollten die beste Ausrüstung haben; zweitens: Demokratie und Freiheit muss notfalls als ultima ratio auch mit Waffengewalt verteidigt werden können.

Rausgeworfenes Geld

Da hat man ein Gewehr das funktioniert aber dann schaffen es einige gelangweilte Medien ein derart sinnfreien und unbegründeten Skandal herbeizuschreiben weil es anscheinend keine echten Probleme gibt in diesem Land das sich die BVM genötigt sieht eine schildbürgerhafte aktionistische Entscheidung zu treffen die sich dann als grösster Blödsinn herausstellt, nur um Schaden von ihrer Politischen Karriere abzuwenden. So geht Politik in Deutschland. Und dafür sollen wir dann mehr Geld in die Bundeswehr stecken das dann wieder aus dem Fenster geworfen wird. Bravo!

10:33 von Laber_Rababer

Sie meinen, kein Land überfallen? Nicht mal Liechtenstein?

Vielleicht ist ein Luftgewehr

doch die bessere Alternative.
Wenn man hier liest:
"Offenbar sind alle angebotenen Gewehre beim Test durchgefallen"
Was haben den die Russen so im Angebot?

@10:34 von Barthelmus

"Man hat den Eindruck, in den Amtsstuben sitzen unfähige Faulpelze,..."

Was hat das Sturmgewehr mit den Amtsstuben zu tun? Außer vielleicht, das die Anforderungen der quadratur des Kreises gleichen: Das Sturmgewehr soll sehr leicht sein, aber dennoch sehr präzisie.

Sturmgewehre werden gemeinhin nicht in Amtsstuben hergestellt.

Warum keine AK?

Ist tatsächlich ernst gemeint. Hat doch kürzlich sogar das Pentagon Geld in die Hand genommen, um russische Waffen, unter Verletzung aller Lizenzbedingungen, nachbauen zu lassen. Die sollten eigentlich dann die Qualität kennen. Warum also für die BuWe nicht gleich das Original?

Mich würde mal interressieren

ob die Anforderungen überhaupt realistisch und erfüllbar sind. Mir scheint es immer mehr als ginge es gar nicht um irgendein Sturmgewehr, sondern als würde über das G36 ein Machtkampf zwischen Industrie and VdL ausgetragen.

"Made in Germany" ist verkommen

zu einem Witz. Technisch sehr schlecht und dabei noch viel zu teuer. Dafür nur ein Mega-Lobbyismus.
.
Und das hat ausnahmsweise mal nichts mit Amtsstuben zu tun, sondern mit einer überbezahlten und völlig überschätzten Manager-Generation in Deutschland. Wir haben nicht nur einen Fachkräftemangel, sondern einen Führungskräfte-Mangel in fast allen deutschen Unternehmen, Banken usw.
.
Bundeswehr, Marine-Schiffbau, Flugzeuge überall das gleiche Bild. Die deutsche Waffenlobby gehört auf den Müllhaufen der Geschichtliche.
.
Und das können wir überall durch-buchstabieren. Unfähiger und veralteter Automobilbau usw.

@Barthelmus

Nur eine Antwort auf Stammtisch Sprüche: Export Weltmeister Deutschland! Sagt das was?

@„Mein blauer Engel“

Ihr Kommentar ist absolut zutreffend. Ein Sturmgewehr ist nicht treffsicher auf 500 Meter. Insbesondere nicht, wenn es im Dauerfeuer verwendet wird. Der Lauf müsste viel schwerer sein und das möchte die Armee nicht. Auch das Kaliber 223. remington ist dafür nicht ausgelegt. Für solche Distanzen eignet sich 308. und diese werden in den MGs oder G22 verwendet. Es gibt keine Eierlegendewollmilchsau.

Wenn die Sanktionen nicht wären, ....................

............... könnte man auch mal in Rußland nachfragen!

Denn es ist schon bemerkenswert, wenn viele Staaten, auch NATO-Staaten der russischen Technik vertrauen.

Dennoch würde ich mich eher dem Kommentar von Laber_Rababer (10:33) anschliessen.

Auch keine Alternative?

Axt und Steinschleuder...

Alle Sturmgewehre versagen ..

das ist vermutlich wieder mal eine bodenlose Übertreibung. Wenn "alle Sturmgehehre" unterbestimmten Bedingungen Schwächen zeigen, dann tun dies auch die Waffen der Gegner, womit Waffengleichheit hergestellt wäre und alle zufrieden sein können.
Will man mehr, sollte man auf ordentliche MG's und größere Kaliber ausweichen, dann können die Infanteristen ja Lafetten schieben. Abgesehen davon sollte die BW sich wieder tunlichst mehr auf die Landesverteidigung im engeren Sinne beschränken und das dann dafür ordentlich tun, dann wären wir ebenfalls einen Schritt weiter.

Keine eierlegende Wollmilchsau?

Ich vermute auch, dass das wieder mal daran liegt, dass Leute die keine Ahnung haben nur EIN Standardgewehr für ALLE Aufgaben haben wollen.*

Das leicht und klein sein soll wie eine Maschinenpistole, schnellfeuernd wie ein Sturmgewehr, sperrfeuerfähig wie ein leichtes Maschinengewehr, und präzise und durchschlagskräftig wie ein Scharfschützengewehr, mit 30 Schuss im Magazin.
(Und am besten noch billig und einfach zu bedienen und warten natürlich.)

Das kann eben kein Gewehr, weil sich die Anforderungen widersprechen.
Das G3 kann auch die Punkte 1, 3, und 5 nicht erfüllen, und ist trotzdem ein sehr gutes Gewehr - für den richtigen Zweck.

*Keine Ahnung deshalb, weil alle anderen Armeen (mWn) für so unterschiedliche Anforderungen auch unterschiedliche Gewehre im Arsenal haben und Trupps je nach Bedarf einen pasenden Mix daraus mitgeben.

Alle Sturmgewehre?

Nahezu alle Bieter - bis auf HK - haben das Handtuch geschmissen.
Vermutlich ist man nicht bereit, einen angemessenen Preis zu zahlen. Jetzt soll nachgebessert werden. Hauptsache billig.

10:57 von PolitikEsel

Was haben den die Russen so im Angebot?

Robust und zuverlässig. Beispiele gibt es genügend. Siehe Raumkapsel.

@Hugo...

"Was hat das Sturmgewehr mit den Amtsstuben zu tun?"
Sehr viel sogar. Was meinen Sie, wozu das BAAINBw da ist?

Mussforderungen.

Obwohl ich diese “Muss-Forderungen“, die an das Gewehr gestellt werden, nicht kenne, sollten diese dem Hersteller doch wohl genauestens bekannt gewesen sein.
Daher ist es mehr als befremdlich, dass sich erst bei der Prüfung durch das Bundesamt die Untauglichkeit herausstellt und nicht bereits beim Hersteller. Hat der also geschludert?

Top Gewehr

Wie wäre es den mal bei Herrn Erdogan nachzufragen zur Zeit kauft sogar die USA dieses Top Gewehr aus der Türkei.

AK 47

Dann gleiche Russland in die EU aufnehmen dann werden die Dinger auch noch billiger.
Ernstgemeint. Wir haben mir Russland mehr gemein wie mit den Inselmenschen in der Nordsee.
Die wollen ja eh raus :-))

ist denn die Bundeswehr

die einzige Armee die ein Sturmgewehr braucht ?
Alle Armeen anderer Länder dieser Welt schiessen mit Steinschleudern weil es keine brauchbaren Stgw gibt?

@10:56 von Werner40

"Demokratie und Freiheit muss notfalls als ultima ratio auch mit Waffengewalt verteidigt werden können"

Genau. Bisher musste Demokratie und Freiheit aber eher gegen deutsche Soldaten verteidigt werden als andersrum.

Ohne Worte

Ich bin nicht Überrascht das sich so einfach ein Nachfolger finden läßt, der den Anforderungen genügt. Da hier die Verteidigungsministerin damals wieder irgendwelche Aktionen gestartet hat, ohne Nachzudenken wundert es mich nicht das wir heute dastehen ohne Verbesserung.
Vielleicht will unsere Ministerin ja die Produktion aus ihrer Links Grünen Sicht in Deutschland aufgeben, und die Waffen dann aus dem Ausland beziehen. Wundern würde mich das nicht.
Es sollte halt schon klar sein für was zukünftig die Waffen herhalten sollen. Und bei der derzeitigen Regierung gehe ich mal davon aus das die Auslandseinsätze massiv ausgeweitet werden.

10:59 von Bernd39

>>Die sollten eigentlich dann die Qualität kennen. Warum also für die BuWe nicht gleich das Original?<<

Weil wenn die versehentlich verschwinden der Finder es wesentlich einfacher hat mit der Besorgung von Teilen und Munition. (Ironie aus)

Unsinn @Bernd39 um 10:59

Nicht das Pentagon, sondern US-amerikanische und Firmen in der ganzen Welt bauen die AK-47 nach, und dies schon seit vielen Jahren (nicht erst kürzlich). Dier erste Version wurde 1947 herausgebracht. Patente laufen in der Regel nach 20 Jahren aus. Also werden beim Nachbau keinerlei Lizenzbedingungen verletzt.

"Alle Sturmgewehre versagen im Test"

Zitat: "Demnach habe "keines der angebotenen Produkte alle durch den öffentlichen Auftraggeber zwingend geforderten Leistungen erfüllt". "

Zwingend geforderten Leistungen erfüllt?

Welche Anforderungen wurden im Lastenheft (technisch) vertraglich vereinbart.

Und in welchen Versuchen - die wie durchgeführt wurden - haben welche Produkte wie "versagt", d.h. welche vertraglich zugesicherten Anforderungen im Lastenheft wurden nicht erfüllt?

Fordern kann der "öffentliche Auftraggeber" viel. Entscheidend ist, was vertraglich im Lastenheft vereimbart wurde!

Kann man das einmal präziseren, oder versucht man hier einfach nur Stimmung gegen einen Waffenhersteller zu machen?

@ madera8, um 11:08

“... ein gutes Gewehr - für den richtigen Zweck...“
Da scheiden sich wohl die Geister. Totschießen allein reicht ja offensichtlich nicht.

Warum keine AK?

Warum keine AK? Ist tatsächlich ernst gemeint.

Die AK wäre unter diesen Bedingungen auch durchgefallen. Was auch kein Wunder ist: Kein richtig ausgebildeter Soldat käme auf die Idee mit einem Sturmgewehr Dauerfeuer auf entfernte Ziele abzugeben...
Übrigens hat das G36 im Jahr 2017 die Ausschreibung der französischen Armee gewonnen, also NACH dem angeblichen Skandal (das G36 wird das französische FAMAS ersetzen). Vielleicht sollte Frau von der Leyen die BW-Soldaten nach Frankreich zur Ausbildung schicken, dort könnten sie lernen wie mit einem Sturmgewehr richtig umgegangen wird.

11:05 von Hallo_Hallo

>>Es gibt keine Eierlegendewollmilchsau.<<

Das war aber schon immer das Ziel der BW gewesen. Erinnern sie sich noch an den Starfighter? Ein Jäger wird zum Bomber umgebaut weil irgendein Spezialist das so wollte.
Die Lastenhefte sind unsinnig.

"keine zwingend geforderten Leistungen erfüllt?"

Zitat: "Demnach habe "keines der angebotenen Produkte alle durch den öffentlichen Auftraggeber zwingend geforderten Leistungen erfüllt". "

Zwingend geforderten Leistungen erfüllt?

Welche Anforderungen wurden im Lastenheft (technisch) vertraglich vereinbart?

Und in welchen Versuchen - die wie durchgeführt wurden - haben welche Produkte wie "versagt", d.h. welche vertraglich zugesicherten Anforderungen im Lastenheft wurden nicht erfüllt?

Fordern kann der "öffentliche Auftraggeber" viel. Entscheidend ist, was vertraglich im Lastenheft vereimbart wurde!

Kann man das einmal präziseren?

@Bernd39, 10:59

"Warum eigentlich keine AK"?
Weil das Ding zwar zuverlässig und effizient ist, es aber eine ausgesprochen schlechte Idee sein könnte, Waffen ausgerechnet beim gefährlichsten lokalen Kriegstreiber und anzunehmendem zukünftigen Feind zu kaufen, oder?
Nichtsdestotrotz, vielleicht ist es gerade deshalb an der Zeit, allmählich russisch zu lernen...wenn Heckler&Koch nicht mal in der Lage ist, ein brauchbares Sturmgewehr zu entwickeln!

Ausmustern Sturmgewehr

ist die falsche Konsequenz, das einzige was ausgemustert werden muss ist unsere "Flintenuschi von der Leyen". Ihr Helikopter Management like "Staub aufwirbeln und dann nur heiße Luft erzeugen" inklusive Beratern deren große Eigenschaften ebenfalls keine Ahnung von der Materie sind haben dieses Schlamassel erzeugt. Prozess verloren gegen Heckler& Koch , die Praktiker die sich mit dem G36 ihrer Haut wehren sind mit dem Schießeisen zufrieden, so wie viele andere auf der Welt. Tja vielleicht sollte man einer von der Leyen mal erklären weshalb ein Sturmgewehr kein Maschinengewehr ist und warum man bei letzteren einen Lauf nach X-Schüssen wechseln muss.

Als alter Pazifist freue ich

Als alter Pazifist freue ich mich über jeden Schießprügel, der nicht funktioniert. Was mich bei meiner Freude etwas stört, ist, dass die Waffen der BW einen Haufen Steuergeld kosten. Geld, das an anderer Stelle wesentlich besser angelegt wäre. Aus den tausend Beispielen fällt mir auf Anhieb Schulsanierung ein. Oder nachhaltige Entwicklungshilfe. Dann müssten wir unsere "Jungs" erst gar nirgends mit untauglichen Knarren hin schicken.

Bei Putin einkaufen

Die Kalaschnikow ist die zuverlässigste Waffe der Welt.
Das wäre doch was , Frau Leyen. Von der Sowjetunion lernen heißt siegen lernen.

Was wollen wir mehr?

Waffen, die nicht schießen und eine Bundeswehr, die das eigene Land in Brand schießt. Also besser kann man den Friedenswillen der Bundesrepublik doch kaum noch darstellen.
Und deutsche Waffenschmieden werden sicher bald den Friedensnobelpreis bekommen.
Hoffentlich werden diese Waffen auch in alle Welt exportiert. Am deutschen Waffenwesen könnte die Welt genesen.

Das G 36

wird weltweit eingesetzt.

Geben sich denn alle Anwender mit einem mangelhaften Sturmgewehr zufrieden?

Oder liegt es an der typisch deutschen Beschaffungspolitik, unerfüllbare Eigenschaften bzw. Kombinationen von Eigenschagten zu fordern ...

Details bitte

was waren denn die Mängel? Die übertriebenen Forderungen des Beschaffungsamtes? Der Wunschfabrikant war nicht der Beste? Alle zu teuer?

Hier tummeln sich wieder die

Hier tummeln sich wieder die Besserwisser ohne Ahnung von Waffen oder Waffentechnik oder simpelster Physik.

Ein Sturmgewehr daß extrem leicht ist, präzise bei Einzelschuss und Feuerstoß und im Dauerfeuer etwas trifft wird es nicht geben, falls nicht irgendein Alienmaterial entdeckt wird, das der Soldat durch Gedankenkontrolle formen kann, je nach Situation.

Dazu müsste man sämtliche Regeln der Physik aushebeln.

Hier wird einfach nur ein Schauprozess durchgeführt, daß war schon von Beginn an so und ist noch heute so.

"Bisher musste Demokratie und

"Bisher musste Demokratie und Freiheit aber eher gegen deutsche Soldaten verteidigt werden als andersrum."

Sprechen Sie etwa von den durch die damalige rot/grüne Bundesregierung angeordneten BW-Kampfeinsätzen in Jugoslawien und Afghanistan?

G3

Vorwärts, wir müssen zurück. Na, wieder das gute alte G3? In unzähligen Autokratien bei jedem Klima bewährt.

@10:52 von blue reef

"Gut das wir Gerichte haben, sie genehmigen Gesetze oder nehmen Sie zurück"

Das ist Unsinn. Die Gerichte richten auf der Grundlage von Gesetzen.

Scheinbar versucht man die

Scheinbar versucht man die Quadratur des Kreises zu finden und ist überrascht dass dies jetzt nicht so leicht ist, um nicht zu sagen unmöglich.

Das G36 ist für heimische Gefilde sicherlich mit das Beste was es aktuell gibt und was wir in Mali, Afghanistan, anderen klimatischen Regionen wollen erschliesst sich mir derzeit nicht so ganz.

@Bernd39

"Hat doch kürzlich sogar das Pentagon Geld in die Hand genommen, um russische Waffen, unter Verletzung aller Lizenzbedingungen, nachbauen zu lassen."

Können Sie das irgendwie belegen? Ich konnte bei einer eigenen Recherche keine Belege für Ihre Aussage finden.

Schwerer Start des G 36

Das G 36 wurde uns Soldaten bei Einführung mit einer Lüge angepriesen. Es sollte ähnlich amerikanischen Gewehren auch bei Streifschüssen durch den "Gewebeschock" töten. Mit diesem moralisch fragwürdigen Vorteil sollte Einwänden gegen die schwache Durchschlagskraft des G 36 begegnet werden. Dabei will die Bw und kein Soldat töten, sondern den Gegner nur kampfunfähig machen.

Tatsächlich trifft das G 36 hervorragend, auch auf weite Distanzen. Der Gewebeschock ist glücklicher Weise eine Legende. Das Einsatzspektrum ist auf Lebewesen und Streifengänge in Afghanistan reduziert. Für die europäische Heimatverteidigung ist ein G 3 mit Zielfernrohr überlegen. Das G 36 ist das Symbol für die hemdsärmligen Versuche, die Bw weltweit einzusetzen, für die windigen Berater im BMVg und unfähiger Politiker wie von der Leyen an der Spitze der Bw.

10:56 von Werner40

Zitat: "Demokratie und Freiheit muss notfalls als ultima ratio auch mit Waffengewalt verteidigt werden können"

Wo? Rund um den Globus? Auch in Ländern, in denen wir eigentlich gar nichts verloren haben?

Welche Experten?

Welche Experten haben am G36 eigentlich Mängel festgestellt?
Es ist schon lustig was Politiker und sogenannte Experten für einen Unsinn verzapfen. Da wird ein deutsches Markenprodukt als mangelhaft bezeichnet und die Politik (alles Fachleute) entscheiden:
Ein besseres Gewehr muss her.
Vor Gericht stellt sich heraus: Das Gewehr ist genau so, wie es vom Einkauf der Bundeswehr spezifiziert und bestellt wurde (Ein hoch auf die Experten).
Nun testet man andere Gewehre: Oh welch ein Graus, die sind auch nicht besser.
Vielleicht sollte man einen Berufsschüler im Fach Metallbau mal fragen: wenn ein Gewehr immer leichter werden muss und daher die Materialstärke immer mehr ausgedünnt wird, was passiert dann bei Wärme?
Wenn wir das Ganze nicht mit unseren Steuern bezahlen müssten wäre es wirklich lustig.

G36 Ersatz

Ja genau, es geht hier auch um etwas ganz anderes. Tatsächlich hat die BW für verschiedene spezielle Einheiten auch unterschiedliche halb- und vollautomatische Stgw zur Verfügung, die teilweise auch ganz ok sind (und sehr teuer). Es geht hier prinzipiell um die Nachfolge des G36, also der Standardwaffe für den Gefreiten, nicht für den Spezialisten. Hier muss man immer einen Kompromiss finden, am Ende muss das bezahlbar sein. Ein anderer Kollege hat die AK vorgeschlagen. Super Idee. Das Teil funktioniert zwar von Afrika bis Sibirien ohne zu mucken, ist aber leider halt noch etwas unpräziser als das G36. Übrigens haben die Finnen das AK-System in ihrer Armee eingeführt und nicht den Nato-Standard. Technische Standards müssen in jedem Fall erfüllt sein.

10:56 von Werner40

Zitat:

Das wäre gleich doppelt falsch. Erstens: deutsche Soldaten sollten die beste Ausrüstung haben; zweitens: Demokratie und Freiheit muss notfalls als ultima ratio auch mit Waffengewalt verteidigt werden können.

So in etwa wie am Hindukusch, oder in Syrien?

Europäisch einheitliche Systeme

Das war doch mal der Ziel? Warum also noch so viele Waffenschmieden mit unseren Steuergeldern aufpäppeln? Ich würde es begrüßen, wenn man mal langsam ernst macht, und die französische,- britische,- niederländische Armee und die kleine, deutsche "Bundeswehr" die gleichen, europäischen Waffensysteme nutzen würden. Das russische Firmen - also uns feindlich Gesonnene - hierbei selbstverständlich außen vor sind, versteht sich von selbst.
.
Fakt ist: wir sollten uns an Einsatz-Armeen orientieren: Frankreich, UK und uns hier anpassen.

Keine AK!

Die AK wie sie die meisten wohl im Kopf haben (47, 74 und 101) sind furchtbar veraltet.
Die aktuelle Entwicklung erfordert Optiken. Das Ziel ist nicht nur einfach auf Personen in der Entfernung zu schießen sondern den Feind tatsächlich zu identifizieren.
Auf den alten Modellen können diese aber nicht vernünftig montiert werden und solange Zugang zum Verschluss über eine Abdeckung hinten, oben erfolgt wird sich das auch nicht ändern.

Zudem ist es mit der Schmutzresistenz nicht wo weit her wie der Mythos behautet. Wirklich verschlossen ist die Mechanik nur solange die Sicherung bestätigt ist. Eine ungesicherte AK-74 hat ein großes Loch in der Seite das Dreck und Staub direkten Zugang zum Abzug erlaubt.

Ob die AK-12, mit ihrem Kontergewicht, was taugt muss sie erst noch beweisen. Solche Komplikationen haben sich in der Vergangenheit meist als böse Fallstricke erwiesen.

Ich glaube übrigens auch nicht das eine in Europa produzierte AK billiger kommt als ein hiesiges Modell.

Am 14. Oktober 2018 um 10:56 von Werner40

" Das wäre gleich doppelt falsch. Erstens: deutsche Soldaten sollten die beste Ausrüstung haben; zweitens: Demokratie und Freiheit muss notfalls als ultima ratio auch mit Waffengewalt verteidigt werden können. "

Sehe ich jetzt nicht so, wer bedroht uns ?.

Das schließe ich mich doch lieber dem User Laber_Rababer an, das klingt mir wesentlich friedlicher und auch noch billiger.

Waffen schaffen keinen Frieden, sondern nur Leid und Tote Menschen, kann man ja in diversen Ländern zur Zeit sehen.

11:14 von jfkal - Ihr Wunschtraum?

Wir haben mit Russland absolut nichts gemein. Nicht kulturell, nicht politisch. Das Gegenteil ist der Fall. Ihr Putin-Regime destabilisiert, unterstützt Neonazis/Rechtsradikale in Europa, überfällt die Ukraine, Georgien und weitere und sieht uns als Feind. Putins Russland passt besser zu China. Und darauf sollte sich Russland, Deutschrussen und von mir aus Pegida, AfD und alle russophilen konzentrieren.

Seltsam, aber guter Anlass

Soso, zig Staaten nutzen dieses Gewehr seit Jahren, Saudi-Arabien zum Beispiel, oder der britische SAS, aber jetzt erweist es sich plötzlich alles völlig untauglich? Seltsam...

Aber in Gottes Namen, dann sollen sie Heckler & Koch halt den Auftrag für ein neues Standardgewehr geben. Mit den 1000en Stück für die Bundeswehr kann Heckler & Koch dann gut verdienen und im Gegenzug sperrt man halt HK-Technik für Saudi-Arabien, ohne dass Arbeitsplätze verloren gehen. Das wäre mal kluge Außen- und Sicherheitspolitik.

@Ramuthra um 11:42

Zu ihrer Aussage
"Ein Sturmgewehr daß extrem leicht ist, präzise bei Einzelschuss und Feuerstoß und im Dauerfeuer etwas trifft wird es nicht geben" - meine volle Zustimmung.

"Hier wird einfach nur ein Schauprozess durchgeführt..." - sehe ich ganz anders.

Hier wird Steuergeld für eine angebliche Entwicklung oder den Kauf aus anderen Ländern verschleudert. VdL, die "Expertin" auf schon so vielen Gebieten, dreht an den "richtigen" Angst-Schrauben um ihrer Lobby Zucker zu geben.

Wenn das doch universale

Wenn das doch universale Gültigkeit hätte: alle Sturmgewehre weltweit fallen durch und versagen: Da bekäme die alttestamentliche Utopie "Schwerter zu Pflugscharen" endlich die längst überfällige Chance, Wirklichkeit zu werden...

@ Der_Mahner von 11:44

Sehe ich genau so. Mit der 7,62x51 macht man auch auf größere Entfernungen noch Löcher in Mauerwerk nebst gewünschtem Effekt gegen das Dahinter. Aber, mit dem G3 braucht man auch eine vernünftige Schießausbildung und entsprechende Ausbilder. Ich habe ich Chile einen G3 Umbau als LMG gesehen, sehr interessant. Und mit ZF gibt's das auch als Scharfschützenvariante. Ich konnte mich für das "Plastikspielzeug" G36 nicht begeistern. Geringere Durchschlagleistung und sehr anfällig für Dejustierung. Naja, es bleibt spannend....

Na dann lieber eine Kalaschnikow ...

... tausende von Terroristen und Despoten können sich nicht irren. Und Du kannst die erbeutete Munition des Gegners verwenden!

Na aber mal ernsthaft, lasst uns doch endlich diese Pseudoarmee abschaffen und ein gemeinsame EU Truppe aufstellen. Die anderen Länder haben es sowieso besser drauf.

Wenig Inhalt

Leider gibt der Artikel wenig Inhalt darüber, was nun der Mangel genau ist.

Alle die sich G3 und die Kalaschnikow zurückwünschen, den sei gesagt, dass die Waffen ergonomisch und von den Systemparametern(Treffgenauigkeit, Verschmutzungsanfälligkeit) nichtmehr zeitgemäß sind.

re von Werner40

Das ist wieder einmal ein Statement.Die "Freiheit und Demokratie" nach Ihrer Lesart sollen verteidigt werden.Natürlich auch tausende Kilometer von Deutschland entfernt,ganz "selbstlos".

Wie nannten kluge Leute das früher ? Impe......

11:38 von nie wieder spd

Und deutsche Waffenschmieden werden sicher bald den Friedensnobelpreis bekommen.

Da muß man erst mal drauf kommen. Super.

@ DieMueBS

"Offenbar ist das G36 gar nicht so schlecht. Wenn alle Alternativen auch nicht besser sind, ist entweder der Anforderungskatalog zu hoch angesetzt, oder die Preisvorgabe zu niedrig."

Sie bringen es auf den Punkt! Das G36 kostet deutlich unter 1000 Euro und funktioniert für kleines Geld anständig.
Das bei extremen Dauerfeuer - eh nur theoretisch weil unüblich - die Treffergenauigkeit nachläßt haben Sie auch bei einer zehnfach teureren Waffe. Naturgesetze lassen sich nunmal schwer verbiegen.

G36 in Frankreich

"Übrigens hat das G36 im Jahr 2017 die Ausschreibung der französischen Armee gewonnen, "

Wenn es die Ausschreibung tatsächlich gewonnen hätte wäre die Waffe wohl beschafft worden.
Es wurde aber das HK416 (als G95 im Einsatz bei den deutschen KSK).

Interessant wäre es zu erfahren

welche Bedingungen nicht erfüllt wurden.

Einen Test kann man problemlos so anlegen, dass er nicht zu erfüllen ist.

Vielleicht geht es jetzt bei dem Test nur darum, das G36 besser dastehen zu lassen als es ist?
Dann würde die damaligen Entscheider nicht mehr so schlecht aussehen.

11:47 von AbseitsDesMains...

Dabei will die Bw und kein Soldat töten, sondern den Gegner nur kampfunfähig machen
.
kampfunfähig machen => "ausschalten" hieß es in meiner Jugend
gelegentlich bleibt er es dann auch … für immer, "ausgeschaltet"
und was ist an ehrgeizigen Forderungen an ne Waffe schlecht ?
Ein Panzer z.B. der nicht nur tiefwaten und tauchen kann sondern auch noch fliegen und dazu die Version EURO 6 d ohne NOx ...

re abseitsdesmains

"Das G 36 wurde uns Soldaten bei Einführung mit einer Lüge angepriesen. Es sollte ähnlich amerikanischen Gewehren auch bei Streifschüssen durch den "Gewebeschock" töten."

Mangelndes Wissen von Ausbildern ist keine Lüge.

Mir wurde im Kapitel "Luftverteidigung aller Truppen" auch erzählt, dass ein Geschoss aus dem G3 in einem Kampfflugzeug ein riesiges Loch reißen würde.

Ich habe dem Feldwebel auch keine Lüge unterstellt, er wußte es eben nicht besser.

Ich finde es ein bisschen

Ich finde es ein bisschen gruselig, dass es hier so viele Waffenexperten gibt, die sich mit wachsender Begeisterung in die Diskussion über technische Details verbeißen. Wir reden hier über Technik, mit der Menschen umgebracht werden, nicht über die Feinheiten von elektrischen Eisenbahnen.

Fantasievorstellungen

Das Problem liegt nicht in der Untauglichkeit des G3 oder der fehlenden Kompetenz der neuen Anbieter. Es liegt in den Fantasievorstellungen der Bundeswehr.

Die meisten Materialien dehnen sich bei Erwärmung aus. Das sollte der Bundeswehr eigentlich bekannt sein. Dass eine solche Ausdehnung die Funktionsweise eines Präzisionsgewehrs beeinträchtigt, ist nicht überraschend.

Man stelle sich nur vor, die Bundeswehr stellt in einem Kriegsfall wie in Afghanistan fest, dass es vorteilhaft für die eigene Kriegsführung wäre, wenn ihre Panzer 500 km/h fahren könnten. Da der Leopard II das nicht schafft, wird er ausgemustert. Verwundert wird dann festgestellt, dass alle anderen Panzermodelle auf dem Markt auch keine 500 km/h schaffen. Da müssen die Hersteller aber mal ganz schnell nachbessern!

Ausmustern Sturmgewehr

ist die falsche Konsequenz, das einzige was ausgemustert werden muss ist unsere "Flintenuschi von der Leyen". Ihr Helikopter Management like "Staub aufwirbeln und dann nur heiße Luft erzeugen" inklusive Beratern deren große Eigenschaften ebenfalls keine Ahnung von der Materie sind haben dieses Schlamassel erzeugt. Prozess verloren gegen Heckler& Koch , die Praktiker die sich mit dem G36 ihrer Haut wehren sind mit dem Schießeisen zufrieden, so wie viele andere auf der Welt. Tja vielleicht sollte man einer von der Leyen mal erklären weshalb ein Sturmgewehr kein Maschinengewehr ist und warum man bei letzteren einen Lauf nach X-Schüssen wechseln muss.

Berater prüfen !

wie wir ja noch n wissen, hat selbst der Sohn vdL prächtig an den Beraterverträgen partizipieren können.

Das man ein Sturmgewehr nicht im Dauerfeuermodus verwenden sollte hat mehrere gute Gründe. 1. verschlechtert sich die Trefferlage . 2. wer soll die ganze Munition schleppen ? .... Selbst IS-Attentäter (wie bei Charly Hebdo) nehmen lieber Einzelfeuer ! .... Für Dauerfeuer gibts LMG, was selbst bei Kommandoeinheiten von 4 Leuten min. 1x vorhanden ist ..... sämtliche Spezialeinheiten mögen deutsche StG sehr HK416 etc...... Ich denke hier gibt es mal wieder outgesourcte inkompetente und viel zu teure Berater..... Die ersetzen und Leute aus der Truppe nehmen die das auch verwenden buw. schon verwendet haben und Sachen auf Grund von Erfahrungswerten weiter entwickeln . Das WAR mal die Stärke den deutschen Maschinenbaus !

Am 14. Oktober 2018 um 11:47 von Hr. Paschulke

" Können Sie das irgendwie belegen? Ich konnte bei einer eigenen Recherche keine Belege für Ihre Aussage finden. "

Also wenn Sie diese 3 Worte bei Freund G eingeben " Kalaschnikow Nachbau USA " dann kommen eine Reihe Artikel von Spiegel bis derstandard.at und auf Wunsch auch Bilder.
Die Waffennarren der USA stehen auf diese Teile.

@Küstenralle

Und wie sollen die Soldaten ihrer "Eurotruppe" kommunizieren? Etwa auf europäisch?

Ausländische Anbieter

Übrigens: Welche Hersteller ein Angebot unterbreitet haben wurde noch nicht veröffentlicht.

Bekannt ist derzeit nur das H&K dabei ist. Sig/Sauer sowie Rheinmetall/Steyr-Mannlicher sind (mit Pressemeldungen) ausgestiegen.
Angeblich gibt es noch (mindestens) 2 ausländische Anbieter die im Rennen sind.

@Vox moderandi

wie wollen Sie als Mitglied der BW jemandem begegnen,der ihr Land überfällt und z.B Ihnen oder ihrer Familie nach dem Leben trachtet ? .... Mit „ich hab Dich lieb“-Pappschild ? ....

Das wir aktuell grundgesetzwidrig an Angriffskriegen teilnehmen, keine Frage!

ebenfals keine Frage das Waffen IMMER nur für den Verteidigungsfall sein SOLLTEN !!

/Am 14. Oktober 2018 um 12:04

/Am 14. Oktober 2018 um 12:04 von wenigfahrer
Am 14. Oktober 2018 um 10:56 von Werner40

" Das wäre gleich doppelt falsch. Erstens: deutsche Soldaten sollten die beste Ausrüstung haben; zweitens: Demokratie und Freiheit muss notfalls als ultima ratio auch mit Waffengewalt verteidigt werden können. "

Sehe ich jetzt nicht so, wer bedroht uns ?.
///Prinzip : Abschreckung ///
Das schließe ich mich doch lieber dem User Laber_Rababer an, das klingt mir wesentlich friedlicher und auch noch billiger.

Waffen schaffen keinen Frieden, sondern nur Leid und Tote Menschen, kann man ja in diversen Ländern zur Zeit sehen.
/// Das sehe ich nicht so. Z.B. hat in Ex-Jugoslawien der NATO Einsatz den Bürgerkrieg beendet.///

Es gibt doch gute Sturmgewehre

Wie wäre es mit der HK 416 oder dem M4? Letzteres ist zwar US Produkt, dennoch eine gute robuste Waffe die vielfach im Einsatz erprobt ist.

Was soll mich nun mehr stören?

Daß mit dem G36 das offenbar letzte funktionierende Stück BW-Ausrüstung ausgemustert werden soll, oder dass es innerhalb von 3 Jahren nicht möglich war, eine angeblich nicht korrekt funktionierende Grundausrüstung zu ersetzen? Irgend wie ist beides erbärmlich!

Alle Sturmgewehre versagen ....

.... und bei der Bundeswehr , in der Beschaffung , versagt die komplette Mannschaft. Und es ist wie immer : Nichts passiert , jeder behält seinen Job und alles klopft sich freundlich die Schultern ! Aus meiner Sicht gehören die Verantwortlichen alle entlassen und zwar bis in die Spitze. Denn gerade dort muss was passieren nicht bei den kleinsten Rädchen ! Aber bitte ohne weitere Bezüge oder Vorsorgen die haben es nicht verdient.

@ 12.26. zeitungsjunge

Auf Englisch, so wie es eh schon Standart ist.

@karwandler, 12:15 - Feuerkraft

Gut zu wissen ist es, dass es Bundeswehrreservisten gibt, die sich Gedanken machen über die Feuerkraft von Sturmgewehren, ohne aufgrund der politischen Gründe für die tödliche Anwendung dieser Feuerkraft ins Zweifeln zu geraten.

Kalaschnikow, was sonst. Die

Kalaschnikow, was sonst. Die Lehren aus der Geschichte zeigen, das dieses Gewehr funktioniert.
Verantwortliche Militärs der BW und alle Minister gehören zur Verantwortung gezogen, Rücktritt reicht da nicht .

Ein gutes Gewehr schützt den Soldaten

Die Amis haben welche.
Die Engländer haben welche.
Die Schweizer haben welche.
Die Russen haben welche.

Nur die Deutschen haben anscheinend keine oder haben Schwierigkeiten welche zu bekommen.
Aha.

@Am 14. Oktober 2018 um 12:36 von BB8

"Es gibt doch gute Sturmgewehre
Wie wäre es mit der HK 416 oder dem M4? Letzteres ist zwar US Produkt, dennoch eine gute robuste Waffe die vielfach im Einsatz erprobt ist."
Die M4 verschießt 5,56mm, die Bundeswehr fordert aber 7,62mm, wie sie das G3 verschossen hat.
Eigentlich ist die Aufgabenliste wie sie die Bundeswehr stellt mir einer Waffe alleine ganz einfach nicht zu machen. Es gibt keine eierlegenden Wollmilchsäue.

Es ist herrlich amüsant, dass

Es ist herrlich amüsant, dass unsere Verteidigungsministerin wirklich so dämlich ist, dass sie nicht weiß, dass das HK G36 deshalb angeschafft wurde, weil es besser war als die ganzen anderen Mitbewerber, nämlich jene die gerade getestet werden.

Wegen massenhafter Geldverschwendung aus reiner Ignoranz und völliger Unfähigkeit hat UvdL unverzüglich zurückzutreten.

Wer hat den Test gemacht?

Dem Beschaffungsamt traue ich eine derartige Leistung nicht zu. Also vermute ich, dass „die Industrie“, sprich H&K die Tests gemacht hat? Wer wurde dafür bezahlt: der Tester oder der Auftraggeber?

@11:03 von Demokratisch

"Made in Germany ist verkommen zu einem Witz".

Es wurden auch ausländische Hersteller getestete, die waren aber noch schlechter!
Die Vorgaben sind einfach viel zu hoch. Leicht, Dauerfeuerfest und extrem präzise, das kann kein derzeitiges Gewehr bieten.

Einfach ist einfach genial

Je technisch aufwendiger die Waffen werden, desto anfälliger sind sie gegen Störungen. Ich empfehle der Bundeswehr, komplett auf die russische Kalaschnikow umzurüsten. Die hat sich bestens bewährt, weil sie auf Grund ihrer einfachen, robusten Bauweise immer funktioniert.

11.05 Hallo-Hallo Die Eierlegendewollmilchsau

Es gibt keine Eierlegendewollmilchsau.
So ist es. Nirgendwo. Nicht in der freien Wirtschaft. Und nicht bei der Bundeswehr. Und je mehr Fachabteilungen an der Konzeption und Normenfestlegung einer Waffe mitarbeiten um so teurer und hoffnungsloser wird das Ding. Und vor allem um so länger dauert die Entwicklung. Bis es fertig ist, bis dahin braucht man es nicht mehr. Und noch was, bei jeder Änderung minimiert sich die Verantwortung für den Hersteller. Wer jemals mit der Bundeswehr zusammen gearbeitet hat kennt dies.

Am 14. Oktober 2018 um 12:34 von Werner40

" Das sehe ich nicht so. Z.B. hat in Ex-Jugoslawien der NATO Einsatz den Bürgerkrieg beendet. "
Und das sehe ich auch nicht so, und was hat es gebracht, es kocht dort unten immer noch nach vielen vielen Jahren.
Krieg und Eingriffe haben nicht weiter als Tote eingebracht und gegenseitigen Hass auch nach 20 Jahren und mehr, je nach Konfliktpunkt.

Da kommen wir nicht auf einen Nenner.
Waffen und Krieg haben der Welt noch geholfen, und werden es auch nicht.

ich kam in den Genuß,

während meiner zweijährigen Dienstzeit sowohl das G3 als auch das G36 verwenden zu dürfen. Sofort würde ich das G3 wieder reaktivieren. Sowohl was Robustheit, Trefferlage und Bedienbarkeit angeht. Das ist aber lediglich meine Meinung, die aber sicher vielen am G3 ausgebildeten entsprechen dürfte.

"Das sehe ich nicht so. Z.B.

"Das sehe ich nicht so. Z.B. hat in Ex-Jugoslawien der NATO Einsatz den Bürgerkrieg beendet."

Ja, und zwar ohne UNO-Mandat und deshalb gegen das Völkerrecht. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Sie den Einsatz russischer und iranischer Einheiten in Syrien ebenfalls begrüßen? Schließlich hat ja deren Einatz den Bürgerkrieg in Syrien beendet? Und warum sollte sich Russland oder der Iran an das Völkerrecht halten, wenn im Jugoslawienkrieg eine rot/grüne Bundesregierung meinte sich über dieses hinwegsetzen zu können, aus welchen Gründen auch immer?

@Laaber Rababer 10:33

Eine ziemlich engstirnige und naive, um nicht zu sagen dämliche Einstellung, die offensichtlich auf ein Unverständnis von Zusammenhängen beruht. Ich hoffe, diese teilen heute nicht auch noch 18 % in Bayern...

@BB8

"In den Testergebnissen belegte das HK416 mit 233 Ladehemmungen bei insgesamt 60.000 Schuss aus jeweils 10 baugleichen Waffen hinter dem HK XM8 (127 Ladehemmungen) und dem FN SCAR (226 Ladehemmungen) den dritten Platz. Alle drei Gewehre erwiesen sich damit als weitaus zuverlässiger als das M4 mit 882 Ladehemmungen"
https://de.wikipedia.org/wiki/HK_XM8
das xm8 wird wohl der nachfolger des g36 werden,sie sind fast baugleich und H&K muss nicht nochmal parteispenden für die auftragsvergabe abdrücken.die ausmusterung des g36 kann man als neubeschaffunggeschenk für H&K betrachten.kriegen die doch ihre alten gewehre zum spotpreis zurück und können die kaum gebrauchten an saudi arabien oder die türkei für die bewaffnung von antiassad terroristen verwenden.das das XM8 wesentlich teurer als sein vorgänger sein wird ist ein wichtiger beschaffungsgrund immerhin geht es bei den gewehren ausschließlich um arbeitsplätze und aktienkurs.

@11:03 von Demokratisch

"Made in Germany" ist verkommen

Was soll der Stuss? Wenn hier von "Herstellern" (Plural) die Rede ist, kommen alle bis auf H&K NICHT aus Deutschland.

Es gibt eine NATO Waffe,

die diese Tests bestanden hat.

Das türkische Sturmgewehr MPT-76.

Ist sogar viel günstiger als alle Alternativen, die auch durchgefallen sind.

Die Türken können also so ein Gewehr bauen, die Deutschen aber nicht.

Wie kann das sein?

@BB8

ps:das das g36 vom gericht als fehlerfrei von der cdu aber als fehlerhaft definiert werden zeigt doch schon worum es ging.die us armee hat das xm8 nicht eingeführt,wegen des zuhohen preises und um H&K absatzprobleme zu lösen,musste das g36 wech.

Gemeinsam mit Soldaten bewerten

Ja, es sollten umfangreiche Tests laufen, die Stabilität und Genauigkeit, einfacher Aufbau und Einsatz in verschiedensten Umgebungen ermöglichen. Dann sollten aber auch die mit einbezogen werden, die das Ding als Werkzeug benutzen müssen. Man ist oft überrascht, welche zusätzlichen Erkenntnisse das bringt, und wie viel „oh, das hätten wir ja nicht gedacht“ vermieden werden kann. Traut Euch, die Truppe ist nicht doof

"Letzteres ist zwar US

"Letzteres ist zwar US Produkt"

Gute Idee! David von der Leyen ist ja schließlich »Associate« bei der von Frau von der Leyen beauftragten Beratungsfirma McKinsey. MacKinsey mit Sitz in New York könnte sehr gut mit dem amerikanischen Hersteller des M4 kommunizieren und für Herr von der Leyen fällt dann auch noch was ab.

ist doch logisch

Klar erfüllte kein Gewehr, welches derzeit auf dem Markt verfügbar ist, die Forderungen des BMVg. Denn die wollen sicher wieder die "Eierlegende Wollmilchsau". Das soll möglichst ein Sturmgewehr sein, welches man auch als Scharfschützengewehr nutzen kann und gleichzeitig ein schweres MG ersetzt. So sehen die Forderungen des BMVg doch immer aus.

Zu 12:17 von Unabhaengiger "G3"

Das Problem liegt nicht in der Untauglichkeit des G3.

Sicher nicht, das G3 war ja auch das Bundeswehrstandardgewehr der 60er-70-er-Jahre. Hunderttausende Wehrpflichtige wurden daran ausgebildet. Hunderte mal zerlegt, gereinigt und damit geschossen.
Viele haben mit dem G3 für gute Schießleistungen als Auszeichnung ihre Schützenschnur erhalten. Die Schießleistungen der Amerikaner auf dem benachbarten Schießstand waren nicht besser.

Manchmal ist eine einfache aber funktionierende Ausrüstung besser als eine im Einsatz anfällige Hochtechnologie.
Ballerspiele mit Phantasiewaffen taugen nichts für die Beurteilung der Praxistauglichkeit eines Bundeswehrgewehrs.

Thema Kalaschnikov

mal davon abgesehen das die Standard-Nato-Patrone 5,56x45mm nicht in die AK geht und auch die Magazine der AK inkompatibel zu StGs der Nato sind, gibt es einen ganz anderen Faktor, der ein StG aus dem Hause Kalaschnikov derzeit unmöglich macht.
Wir haben Russland mit Sanktionen belegt.
Darunter fällt auch der Import von Waffen, wie z.B. eine Kalaschnikov.

Man kann da lange rummachen

Man kann da lange rummachen oder einfach das M16 nehmen.

Kapiere ich nicht

Gut, ich kenne mich nicht so aus obwohl ich bei der BW wahr und nur das G3 hatte. Wie kann das aber sein das selbst amerikanische Sondereinsatzkommandos, Militär und Polizei, auf diese Waffen schwören Ähnliches Bild in anderen Ländern.

Oder ist es wieder so das die deutsche Militärführung Unmögliches will. Diese Politik hatte den Steuerzahler in allen Waffengattungen in den letzten Jahren schon zweistellige Millionensummen gekostet ohne das man etwas Funkionierendes bei der BW hat. Außer Spesen nichts gewesen.

Kein Geld mehr für die Bundeswehr bitte, Milliarden verschwinden und die Armee hat „NICHTS“, aber dann über fehlende Ausrüstung jammern.

Wie sieht das Pflichtengeft aus

Wie sieht das Pflichtengeft aus und was erfüllt die G36 nicht? Ansonsten ist es leider (wieder einmal) eine Negativschlagzeile für das Made in Germany (Abgasmanipulation, Elbphilarmonie, die BER...) Die Koreaner, Chinesen lachen sich wahrscheinlich ins Fäustchen.

Soll die Bundeswehr mal in

Soll die Bundeswehr mal in Russland nachfragen,
vielleicht wird man da fündig.

@ stebon

"Wie wollen Sie als Mitglied der BW jemandem begegnen, der Ihr Land überfällt und Ihnen und Ihrer Familie nach dem Leben trachtet? Mit 'Ich hab dich lieb' Pappschild?"

Genau solche schizophrenen Fragen wurden uns zu Zeiten meiner Musterung (1977) im Rahmen einer "Gewissensprüfung" gestellt, wenn wir den Dienst an der Waffe verweigern wollten. Fand ich damals im kalten Krieg schon an der Realität vorbei, und heute in einer globalisierten Welt noch mehr.

Ein paar Punkte aufgegriffen...

US-Nachbauten der AK:
Das in Amerika AK nachgebaut werden ist korrekt. Aber nicht auf ansinnen der US-Armee sondern wegen des etwas seltsamen Waffenrechts das keinen Import von Automatischen Waffen zulässt. Aber Teilesätze bei denen der registriepflichtige Teil (das Gehäuse) unbrauchbar gemacht wurde und daher lokal nachgebaut wird um aus eben diesen Sätzen legale Waffen aufzubauen.

M4/M16:
Colt hatte 2015/16 ein Insolvenzverfahren laufen. Sie sind derzeit gar nicht in der Lage die Stückzahlen für die Neuausrüstung einer Armee zu stemmen.
Übrigens ist Sig/Sauer ausgestiegen weil das BW-Lastenheft (US-) exportbeschränkte Waffen grundsätzlich ausschließt.

HK416:
Laut Kommentaren auf augengeradeaus.net hat H&K das HK433 (und nur dieses) Angeboten und eingereicht. Das HK416 ist nach Einschätzung des Herstellers zu teuer.

Kaliber:
Die BW hat im Lastenhaft gar kein Kaliber vorgeschrieben sondern den Punkt (vorerst?) komplett offen gelassen.
Das AK-102 ist übrigens für 5,56 Nato gerüstet.

13:32 von straight

"Man kann da lange rummachen oder einfach das M16 nehmen."

Sicher hatten sie noch kein M16 in Händen sonst würden sie nicht genau dieses Gewehr empfehlen. Das olle G3 und sogar das ach so schlechte G36 würde ich auf jeden Fall dem amerikanischen Gegenstück vorziehen.

Pflichtengeft ?

"Pflichtengeft" ? Mangelnde Sorgfalt ! Die Koreaner, Chinesen lachen sich nicht ins Fäustchen. Denn dort wird Qualität befohlen. Und wenn die Qualität nicht erfüllt wurde, wird's verschwiegen. Daß "alles rauskommt", ist der Nachteil der Demokratie. Woanders wird die "Wahrheit" weg-befohlen. Basta !

Kriegsindustrie aufgeben

Ein Zeichen dafür , dass Deutschland aus dieser Industriesparte aussteigen sollte und lieber in Energie, Transport und Nahrung mehr investieren. Vor allem aber noch in der IT ob der Zug nicht schon abgefahren ist.

Wozu werden die Gewehre benötigt?

Laut Testergebnis ist die Treffsicherheit bei extremen Außentemperaturen herabgesetzt. Wo verwenden wir die Dinger denn? Soll die BW wieder bis nach Moskau im Winter??? Die BW ist zunächst für die Landesverteidigung zuständig - unter verhältnismäßig normalen Temperaturen. Für Moskau ode El Alamein sind die hoffentlich nicht vorgesehen.

Aaaaaaha....

Welche vergleichbaren Waffen sind beispielsweise bei den Briten, US Amerikanern, Israelis, usw. im Einsatz? Warum muss Deutschland mal wieder das Rad neu erfinden und ebenso mal wieder und mit Anlauf auf die Nase fallen?
Man könnte Tränen lachen, wenn es nicht so traurig wäre....

Ein Gewehr für alle Fälle

das wird es nie geben , jede Waffe hat ihren Verwendungszweck und ihre Funktion .

Ein Scharfschützengewehr ist kein Sturmgewehr . In der Wüste braucht man andere Waffen als in der Arktis Frau von der Leihen . verstanden ?

Keine Waffen? Eine schöne Vorstellung!

"Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin." - Dieses Zitat von Carl Sandburg könnte man umschreiben:

Stell dir vor, es ist Krieg und niemand kann schießen.

Keine schlechte Vorstellung.

Magerer Artikel

Ich verfolge das Trauerspiel seit der unglückseligen Entscheidung unserer Verteidigungsministerin, das Gewehr G36 auszumustern, sehr genau. In Ihrem Artikel, liebe Tagesschau-Redaktion, vermisse ich zwei interessante Informationen - oder zumindest einen Hinweis darauf, ob diese Informationen verfügbar sind, oder nicht: 1. Welche Anwärter sind konkret im Rennen in der Ausschreibung? 2. Wie sieht der Forderungskatalog der amtlichen Beschaffer überhaupt aus? Ohne diese Informationen ist der Artikel leider sehr beliebig und verleitet Weniginteressierte bzw. Uninformierte Zeitgenossen dazu, wieder in die Kerbe "Deutschland kann doch eh' nichts (mehr)" zu hauen. Schade!

Nur zur Information AK 47

Sollte nur mit kurzen Feuerstößen geschossen werden .
Bei Dauerfeuer kann Mann anschließend um die Ecke Schießen .Vorteil , es ist allwettertauglich und robust .

Physik vs. feste Überzeugung …

… Es ist wirklich nur noch zum Lachen.

Herrjeh

Die Angebote der Firma H/K gehören so ziemlich zum Besten, was es auf der Welt überhaupt zu kaufen gibt. Besonders in der Relation zum Preis.
Das ergeben Tests in allen einschlägigen Journalen, die sich damit befassen, auch im Ausland.
Lediglich unsere ziemlich unintelligenten Beschaffer im politischen Auftrag einer von Fachwissen vollkommen unbehelligten Ministerin sagen und schreiben etwas anderes. Aber Ok, die Ärztin kennt sich ja aus in militärischer Technik.......

Im Gegenteil,

Die Deutschen müssen endlich ihrem politischem Druckpunkt, auch militärisch Nachdruck verleihen.

Wir haben hier in Deutschland die besten Maschienen, die Waffen herstellen können.
Wir müssen nur politisch verstehen, das dies notwendig ist!

Auch um unserer politischen Position in der Welt Geltung zu schaffen.

Wir können nur die Welt zum Besseren verändern, wenn wir das mit Stärke zum Ausdruck bringen können.

Die Welt ist scheiße, und mit bitten und Wirtschafthilfe kommen wir nicht weit!

Haben wir versucht 50 Jahre lang!

Wir müssen in der Lage sein unserere, bessere Vorstellung von der Welt, Nachdruck zu verleihen.

Stärke zeigen, Vorbild sein, Konsequent sein!

um 12:26 von Zeitungsjunge

"Und wie sollen die Soldaten ihrer "Eurotruppe" kommunizieren? Etwa auf europäisch?"

Wenn Sie zum Beispiel im Management der deutschen Bank in Frankfurt arbeiten ist die lingua franca kaufmännisches englisch.
Bei der deutsch-französischen Brigade mussten zumindest die Offiziere französisch sprechen.
Auf welche Sprache man sich letztendlich einigen würde wäre nebensächlich. Ein entsprechender Kurs mit den entsprechenden Begrifflichkeiten kann Bestandteil der Ausbildung sein. Ist es ja sowieso schon. Komisssprech ist ja auch nicht Hochdeutsch.

Tja das Problem ist nicht das G36...

...sondern die Voraussetzungen, die die BW
an das G36 stellt.

---
Man könnte das Gewehrdebakel auch mit den Debakel beim neuen Airbus Truppentrantporter
vergleichen.

Mittlerweile habe ich das Gefühl, daß alles was die BW anschaffen möchte oder schon nutzt, sämtliche, mögliche Vorkommnisse, überall zu jeder Zeit und bei jedem Wetter erfüllen m u ß.

Blödsinn Frau v.d.L.

um 12:34 von Werner40

// Das sehe ich nicht so. Z.B. hat in Ex-Jugoslawien der NATO Einsatz den Bürgerkrieg beendet.///

Blöd nur daß sich die Begründung "Operation Hufeisen" im Nachhinein als Geheimdienstente herausgestellt hat und somit die Beteiligung der Bundesrepublik ein verbotener Angriffskrieg wurde. Im übrigen hat man damit nur die Terrororganisation UCK gepäppelt, die bis heute das Kosovo in ihren Klauen hält und bis heute Kriminalität exportiert.

G36 immer schlecht geredet

Die Neubeschaffung ging ziemlich sicher von der Politik und nicht der Bundeswehr aus. Jetzt merken sie, jedes Sturmgewehr wird bei längeren schießen heiß.

Dass das G36 nicht so schlecht sein kann, merkt man wenn man die Nutzer sieht.

Großbritannien SAS und SBS
Frankreich GIPN
Deutschland KSK
Norwegen Küstenjägerkommando
Marineinfanterie Portugal, Mexiko
Spezialeinheiten Kroatien, Malaysia, Australien etc.
Im übrigen auch Saudi-Arabien und Jordanien (so hitzeempfindlich kann es also nicht sein)

Einige der besten Spezialeinheiten der Welt, welche freie Waffenwahl, haben nutzen es, die werden wohl kaum so blöd sein und ein schlechtes Gewehr kaufen.

13:13 von inslandschauer

.........Eine ziemlich engstirnige und naive, um nicht zu sagen dämliche Einstellung,................

Sie wollen, das Deutschland für den nächsten Angriffskrieg unter der Führung Amerikas bestens gerüstet ist.

Habe ich Sie da richtig verstanden?

@11:21 von herbert2 - Sorry, aber da mußte ich doch...

...lachen. Frau von der Leyen ist politisch
"links-grün".
Der ist wirklich gut.

Der eigentliche Skandal

Dass das G36 eben nicht das Schrottgewehr ist zu dem es verschrieben wurde, sollte sich langsam rumgesprochen haben. Das ist nicht der Skandal. Es ist doppelt so zuverlässig wie das HK416 und achtmal mehr als das M4 und kostet zudem relativ wenig. Die Bedienung ist kinderleicht...

Doch es ist ein Skandal wie das BMVG mit Millionen um sich schmeißt, um Berater anzustellen die dann Probleme finden die keine sind. Wie kann es sein das über 35 Mrd. nicht reichen sollen um etwa 20000 Soldaten und deren Gerät kampfbereit zu halten. Wo versickert das ganze Geld eigentlich? Und diese Bande will langfristig bis zu 70 Mrd. € haben?
Solange kein Hersteller die unrealistischen Forderungen erfüllen kann sollte die Bw beim G36 bleiben und so 250 Millionen sparen. Beschränkt man die Bw auf Landesverteidigung und führt die Wehrpflicht wieder ein, kann man noch die Ausgaben für den Werbefirlefanz sparen, dann reichen auch die 35 Mrd...

AK

Hier wird gern die AK als beispiel genommen,
Problem 1, Falsches Kaliber, heißt komplett neue Munition kaufen, alte entsorgen.
Problem 2: Die alten AK Modelle sind extrem schwer und unpräzise, dafür zuverlässig (Gewehre für schlecht ausgebildete Soldaten)
Die neuen russischen Gewehre sind wie die westlichen Gewehre aus Plastik, leicht, anfällig gegen Witterung, Sand etc.

Wo ist das Problem?

Sollte das ach so schrottige und im Bedarfsfall unbedingt gefährliche G 36 wie von der Chefin angeschafft ausgemustert sein, können die sich mit der Nachfolgesuche eines neuen Schießprügels jede Zeit lassen. Je länger um so ungefährlicher.

Könnte man mit U-Booten und Drohnen ebenso halten, erst anschaffen wenn die "intelligente" U-Bootflugdrohne auch wirklich funktioniert und ein beschriebenes Einsatzgebiet hat. Und zwar ebenso wie bei dem Gewehr bei jedem Wetter, Eisgang wie Sandsturm, möglichst gleichzeitig.

Tunnelblick

Oje, Waffen-(Beschaffungs)-Experten unter sich (bis auf ein paar wenige Ausnahmen).

Mir graust‘s.

Und natürlich fast alles Männer...

Bei soviel Detailversersessenheit gerät das „große Ganze“ offenbar völlig aus dem Blick.

Dann kommt man natürlich gar nicht erst darauf, mal nach dem Sinn des ganzen Unterfangens zu fragen.

Also danach, wozu „man“ das Objekt seiner Aufmerksamkeit und Begierde (hier: die Gewehre) überhaupt braucht.

Logischerweise also auch nicht dazu, sich mal ein paar Gedanken darüber zu machen, ob dieser „Verwendungszweck“ wirklich Sinn macht, oder ob er nicht eher allen schadet. Und vor allem, ob es nicht zielführendere strategische Alternativen gibt (und welche). Und sich dann auf deren Verfolgung zu konzentrieren.

Wodurch (den Wegfall des ursprünglichen Verwendungszwecks, die Austragung von Konflikten mittels Waffengewalt und somit deren Verschärfung) die Notwendigkeit, sich überhaupt mit Waffen zu befassen gleich mit entfallen würde.

Besser wär‘s, für alle.

@herbert2

Seit wann ist den Frau von der Leyen links oder gruen?
Wollen Sie und ihre Gesinnungsgenossen nicht wahrhaben das die Schwarzen und nicht etwa die Linken uns in den Ruin manoevrieren?
Es ist schon erstaunlich seit 12 Jahren CDU Regierung und trotzdem haben die Schuld alle ausser den konservativen Kraeften.

Es erübrigt sich alles

Es erübrigt sich alles aufzuzählen was in Deutschland nicht mehr funktioniert. Die Liste ist endlos. Wen interessieren da die selbstverständlich nicht einsatzbereiten Sturmgewehre.

@Cagera, 15:25 - Geopolitisches Instrument

Wie man in den Verteidigungpolitischen Richtlinien nachlesen kann, werden die "deutschen Interessen" beispielsweise in Afghanistan und anderen unwirtlichen Gegenden durch den Einsatz der Bundeswehr als Interventionsarmee gesichert, sodass diese Truppe Waffen haben muss, die auch bei extremen Außentemperaturen zum Totschießen sich eignen. Dass die geopolitischen Interessen der deutschen Staatsgewalt vornehmlich marktwirtschaftlicher Art sind, die den Damen und Herren Unternehmern am Herzen liegen, lässt sich in den genannten Richtlinien finden.

Erfahrungen

Ich habe sehr lange in zwei deutschen Armeen gedient.
Da hat man mit Waffen und deren Zuverlässigkeit so seine Erfahrungen.
AK will man ja nicht...dann soll man doch die Wieger 540 nehmen-ist wenigstens eine deutsche AK.
Da das alles nich gehen soll,kann man das G3 wieder auflegen und produzieren.
Und wenn das auch nicht gewollt ist dann das Steyer AUG.
Am allerbesten wäre aber alle relevanten Posten mit gedienten Soldaten besetzen

Die BW muss abgebaut werden...

es wird Zeit die BW endlich abzuschaffen, da sollte es nichts neues geben und schon gar nicht die Truppenstärke erhöhen.
Wir leben im Zeitalter von nuklearen Waffen da ist die BW völlig überflüssig, dazu liegt Deutschland mitten in Europa und hat keine Feinde, nur wenn man paranoid ist, findet man irgendeine Bedrohung.
In einer Gesellschaft wo beide Elternteile arbeiten gehen müssen und es zu wenig Kindergartenplätze gibt und zu wenig Grundschullehrer, sollen diese Menschen schon mal gar keine Waffe tragen dürfen.
Und im Zeitalter des Klimawandels sollte man lieber den Katastrophenschutz ausbauen und dafür sorgen das wir uns auch in Zukunft ohne Import selbst ernähren können, ohne dies wird es so oder so keine BW mehr in naher Zukunft geben.

Liebe Nettie,

Konflikte gabs, gibts und wirds immer geben, übrigens auch bei Frauen.
Jetzt will halt jeder gerne gewinnen, das ist vollkommen natürlich. Dabei bedient sich jeder aller möglichen Hilfsmittel- was denn sonst?
Auch wenns grausig aussieht - das ist die Welt, die ändert sich nicht.
"Edel sei der Mensch, hilfreich und gut", das Goethe-Zitat ist zwar ausgesprochen wünschenswert, aber halt unrealistisch, weil der Mensch so eben nicht ist; keine Erziehung, auch nicht eine sozialistische, konnte das ändern.

Die Türken machen das richtig mit ihrem MPT-76

Die Türken nehmen die besten Teile von lange bestehenden und bewährten Sturmgewehren und bauen daraus ihr MPT-76 zusammen. Raus kommt dabei das wahrscheinlich beste Gewehr das es zur Zeit gibt. Es ist völlig falsch das Rad immer neu erfinden zu wollen. Zudem ist das G36 ein allerbestes Gewehr und braucht höchstens gegen was leichteres oder ein stärkeres Kaliber ersetzt werden!

12:05 von andererseits

"Wenn das doch universale Gültigkeit hätte: alle Sturmgewehre weltweit fallen durch und versagen: Da bekäme die alttestamentliche Utopie "Schwerter zu Pflugscharen" endlich die längst überfällige Chance, Wirklichkeit zu werden..."

Ich bin spät dran. Vielleicht können Sie es doch noch lesen:

Endlich, nach unzähligen und unsagbaren "Fachkommentaren" endlich mal ein Kommentar, der zwar utopisch, aber destotrotz nicht weniger wünschenswert wäre. Danke.
Bin mal gespannt, was jetzt noch kommt.

@Zeitungsjunge

Evtl. mal bei der Fremdenlegion nachfragen, die scheinen das Problem seit ueber 100 Jahren geloest zu haben.
Alternativ im internationalen Wissenschaftsbetrieb nachhoeren ich habe mal gehoert das Englisch recht weit verbreitet sein soll.

Hinriss und Unverstand

Da wird der Bericht zum Ankass genommen die BW in Frage zu stellen, anstatt Bein Thema zu bleiben. Und vom Hintergrund des Ganzen haben die meisten null Ahnung. In Ermangelung eines leichten MGs hat die Truppe das G36 notgedrungen zweckentfremdet. Weder der Ersatz macht Sinn, noch wird das neue Gewehr diesen Zweck erfüllen können.

G36 + Verteidigungspolitik

Wenn ein Gewehr alles können muss, braucht man sich nicht wundern.

Generell bin ich auch dafür, dass wir uns aus jeglicher militärischer Politik heraushalten sollten. Lassen wir den Dingen doch einfach ihren Lauf. Bis Konflikte bei uns vor der Tür stehen....

@ Nettie

Ihre Erklärung ist zu lang und kompliziert. Das kapieren Männer nicht. Ich bin zwar ein Mann, und habe es kapiert, aber ich arbeite auch mit lauter Frauen zusammen. Das bildet.

@ crastro

"Konflikte gabs, gibts, und wirds immer geben, übrigens auch bei Frauen."

Die gehen aber trotzdem nicht mit bewaffneten Heeren aufeinander los. Amazonen-Horden gibt's nur in (von Männern erfundenen) Sagen.

Übrigens amüsant, in welche Richtung sich dieser Thread entwickelt.

13:17 von cowboy8 - Hinweis

Die Sache mit der Lesekompetenz.. Schade, das Sie den Ausführungen inhaltlich nicht folgen konnten. Kurzform:
Politisch wird offenbart, wie wichtig unser "High-Tech-Land" sei. Wie wichtig die deutsche Rüstungsindustrie sei, denn sie sei die einzige, die unseren Anforderungen gerecht werde. Und das gilt für Rüstungsindustrie genauso wie für die Autoindustrie. Unterm Strich aber werden Sie diesen Anforderungen nicht gerecht. Ich hoffe, Sie haben es jetzt verstanden. Soviel zum "Stuss". Bitte, gern geschehen.

11:59 von Demokratisch

>>… wenn man mal langsam ernst macht, und die französische,- britische,- niederländische Armee und die kleine, deutsche "Bundeswehr" die gleichen, europäischen Waffensysteme nutzen würden.<<

Leider, leider Wunschdenken. Die in dem Lastenheft geforderten Eigenschaften sind leider aus Gewichts- und Kostengründen nicht möglich. Einen Kompromiss zu finden (Grenzübergreifend) wird ohne Verletzung eines Patentes auch nicht möglich sein. Die Streitereien über die Lizenzrechte würden über Jahrzehnte gehen und es ist dann noch nicht einmal klar wer diese führen soll. Die BW weil im Lastenheft verlangt oder der Hersteller, der zwangsläufig abkupfern muss.

Ausschreibung nicht überbewerten

Das man in der ersten Runde einer Ausschreibung unrealistische Forderungen stellt ist übrigens normal.

Da schaut man was ist möglich, was wird angeboten und was muss man in Runde zwei verlangen damit der politisch gewollte Anbieter zum Zug kommt ohne das man Ausschreibungsregeln verletzt.

Rüstungspolitik ist vor allem Industrieförderung...

Das G36 sollte so eine Art Volkssturmgewehr werden und genau das ist es geworden. Leicht, extrem zuverlässig, billig zu produzieren, einfach zu bedienen und zu warten. Dabei ist es recht leistungsfähig.

Das Gewehr für die Profis sollte das G11 werden, ein teures, kompliziertes dennoch leichtes Gewehr mit 50 Schuss Magazin und ein absolut tödlicher Salvenmodus der statt 10% Schüsse im Ziel, die Quote auf um die 30% gebracht hätte. Denn im Gefecht trifft man sowieso fast nie was, der Gegner steht ja nicht einfach in der Gegend rum, was diese Treffergenauigkeitsdiskussion ad absurdum führt. Das ist halt kein PC Spiel.

Das Ak 47 kann

mit unterschiedlichem Kaliber ausgestattet werden .

tja

Wenn die Bundeswehr nur im Gebiet der Bundesrepublik ihren Dienst täte würden wohl sogar Steinschleudern ausreichen, aber wir müssen ja in jedem Konflikt ein bisschen mit machen. Das G36 ist für den Gebrauch in Mitteleuropa angeschaft worden, oder irre ich mich da?
Ich denke übrigens, entgegen mancher Foristen, das das AK auch durchfallen würde, und wenns nur am Gewicht läge.

Mitleser!

Die AK wäre so schnell nicht durchgefallen.

Wenn du bei der Waffe den Abzug drückst schießt die und das auch im Dauerfeuer.

Was glaubst du warum so viele Leute in Afrika und Nahen osten die AK als ihre Waffe wählen.
Sicher die Waffe ist billig, das ist nicht der einzige Grund.

Diese Waffe ist einfach im Gegensatz zu anderen Waffen ihrer Art der Gott der Robustheit.

Es gibt nur Wenige Waffen die bei solch grober Behandlung, so lange mitmachen wie die AK.

Diese Diskussion gab es schonmal und ich schrieb es vor Jahren auch ihr hinein in die Tagesschau.
Es war mir damals schon klar, das dass G36 bzw. andere Sturmgewehre höchsten 5-10 Jahre dienen um dann ausgemustert zu werden.

Man muss ja nicht das alte Modell 47 kaufen es gibt auch neue Modelle zum Beispiel: Ak105 oder so.

An Werner40, Wer bedroht Deutschland von außen??

Deutschland hat nicht nur den 2. Weltkrieg begonnen mit insgesamt ca. 60 Millionen Tote. Dieses Geld sollte lieber genommen werden um die Not, das Elend und die Armut in Deutschland zu bekämpfen, s. Quelle: "Studie mit präziseren Kriterien: Arme Familien sind ärmer als gedacht." 18 Millionen deutsche Mitbürger haben weniger als 1 056 Euro im Monat für Mietzahlung und zum Leben zur Verfügung. Dafür wäre das Geld sinnvoll angelegt und nicht für Kriegstechnik. Oder s. Quelle: "Wohnungslosigkeit - 860 000 Menschen haben in Deutschland keine Wohnung." Jeden Euro den wir für Waffen sinnlos ausgeben wäre 1 Euro für die Bekämpfung der Armut in Deutschland.

ich finde es amüsant,

ich finde es amüsant, wieviele hier zeigen, dass sie keine Ahnung haben, indem sie die AK immer und immer wieder hervorzaubern.

Das Ding ist übrigens grottig. Schwer kaputt zu kriegen und billig - und damit hört es auf.

Kein Vergleich zu so ziemlich ALLEM was die westliche Welt die letzten 60 Jahre so hervorgebracht hat.

Mit Ausnahme eines britischen Ausrutschers, der dermaßen schlecht war, dass sie HK bitten mussten, es in Ordnung zu bringen...

Eines wird auf jeden Fall klar. UvdL ist komplett unfähig, korrupt und ihre Position als Ministerin eine Beleidigung für jeden denkenden Menschen.

Womit sie gut zu Merkel&co passt. Keine Ahnung und korrupt, aber immer schön am Medienspiel dran und völlig unbeeindruckt von der eigenen Inkompetenz.

lange vor Frau v.d.Leyens Amtszeit

Erstens: Es ist gut, dass ein neu anzuschaffendes Gewehr „auf Herz und Nieren“ geprüft wird, bevor ein Auftrag erteilt wird.
Zweitens:Wenn das Bundesamt für Aufrüstung … die auf dem Markt befindlichen „Kandidaten“ als nicht geeignet einstuft, ist das in Ordnung, denn das bewahrt uns vor einem Fehlkauf.
Drittens: Ein erster Bericht, dass das G36 evtl eine mangelhafte Treffgenauigkeit im heißgeschossenen Zustand aufweise, gab es bereits 2012 ( nach Prüfung durch die Wehrtechnische Dienststelle 91), Gemunkel gab es schon viel früher

In welchem Jahr die Bestellung des Gewehres erfolgte, weiß ich nicht. Vielleicht hat jemand anders Informationen dazu?

@alle Pazifisten

Zum einen wünsche ich mir auch eine kriegsfreie Welt, zweitens finde ich auch das wir zu viel Geld in Rüstung stecken und das die Bedrohungslage also Russland und die Mängellage der Bundeswehr aufgeblasen sind, um zu rechtfertigen warum 35 Mrd. für das Militär immer noch nicht reichen.

Nichtsdestotrotz wird eine Rüstung die etwas höher ist als 10-15% der Fähigkeiten des Gegners als friedenssichernd gesehen, da man so selbst nicht angreifen kann, aber der Gegner auch nicht angreifen wird, da die Verluste zu groß würden. Solange sich Menschen in Staaten organisieren wird es wohl Kriege geben.
Die Kriege der letzten Jahre haben gezeigt, dass es im Prinzip unmöglich ist ein Land zu erobern, in dem ein Teil der Bevölkerung ein Sturmgewehr und ein paar Sprengsätze bzw. Panzerfäuste hat.
Ergo ist das Sinnvollste, genug Gewehre für die wehrfähige Bevölkerung bereit zu halten. Das wäre vergleichsweise Preiswert.

Die wahre Massenvernichtungswaffe ist die Handfeuerwaffe.

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