Ihre Meinung zu: Maas unterstützt "Unteilbar"-Demonstration in Berlin

13. Oktober 2018 - 10:38 Uhr

Zehntausende wollen sich ab Mittag unter dem Motto "Unteilbar" in Berlin versammeln und gegen Hass und Rassismus demonstrieren. Auch Außenminister Maas sieht in der Kundgebung ein großartiges Signal gegen Spaltung.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
1.615385
Durchschnitt: 1.6 (13 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Na dann sollten solche

Organisationen finanziell unterstützt werden, statt der Unterstützung der rechtsnationalen durch Industrie und Wirtschaft oder- wie die AfD- als Anwaltspartei

Immigration ja, aber bitte geregelt

Ich habe auch kein Problem mit Diversität und stehe z.B. einem Einwanderungsgesetz offen gegenüber.
Aber Einwanderung muss nach unseren Regeln erfolgen. Es kann nicht sein, dass Menschen ihren Pass wegwerfen und sich dann mit erfundenen Geschichten bei uns einschleichen. Wenn die Regierung dieses Problem löst oder wenigstens zahlenmäßig in den Griff bekommt, dann haben die Rechtspopulisten auch kein Thema mehr und werden wieder von der Bildfläche verschwinden.

Einigkeit und Recht und Freiheit

So konnte man es man auf unserer D-Mark lesen

Wiedervereinigt, Frei , mit rechten ausgestattet.
So sind wir aus der düsterten Zeit unserer Geschichte auferstanden aus deren Ruinen.

Schon einmal konnte wir sehen wie mit
einfachster populistischen Hass verbreitung
ein Land zerstört wurde.

Und es geht schon wieder los mit Denunzianten Foren in denen man Lehrer
anschwärzen soll, welche Kinder über die vor den Schulen verbreiteten Hass-CD´s aufklären und um das verbrennen von Büchern zu verhindern.

wieder nichts kapiert

Wir brauchen keine Abschottung, sondern mehr internationale Zusammenarbeit.

Das sind aber zwei völlig verschiedene Dinge die sich nicht gegenseitig ausschliessen.
Wir brauchen Abschottung gegen illegale Einwanderung.
Mit der internationalen Zusammenarbeit hat dies nichts aber auch gar nichts zu tun. Diese ist gut und zu fördern.
Wann begreift die Regierung das endlich?

Da ist sie, die Spaß-Gesellschaft

Diese Demo gehört nach Sachsen, nicht nach Berlin. Und es ist schon lächerlich, mit einem Konzert die Massen anzuziehen, weil man für die Regierungs-Politik keine Menschen gewinnen kann? Was sagt ein Konzert gegen Rechts aus? Wo ist die Beschäftigung mit dieser Problematik, die klaren Botschaften, die dringenden Appelle, den rechten Mob NICHT zu unterstützen, nicht einmal als Mitläufer. "Am Anfang war das WORT", nicht die Musik.
---
Aber immerhin: Es gibt eine Bewegung gegen die Plattitüden der Rechten, deren Propaganda.

Unteilbar wäre ein gutes Motto...

.... wenn es sich auch auf alle Einheimischen beziehen würde. Aber solange z.B. AfD Wähler oder auch Ostdeutsche immer wieder von ihren Mitbürgern beschumpfen und diffamiert werden, und die Solidarität der Demonstranten eher Menschen aus anderen Kontinenten, als ihren Nachbarn gilt, ... naja. Manchmal frage ich mich schon, wer hier eigentlich spaltet.

Freiheit des Anderen

Wenn man mit dem Begriffen "unteilbar" und "Vielfalt" einige oder ganz spezielle ausgrenzen will, ist das Thema an sich verfehlt. Man spaltet selber. Es gibt keine Einheitsmeinung. Auch die andere Meinung, die einem nicht gefällt oder der politische Gegner gehört zur Vielfalt. Ich erinnere an Rosa Luxemburg - die Freiheit des Anderen.

Da fehlt noch wer

Eigentlich fehlt nur noch, dass Merkel und Seehofer die Demonstration auch unterstützen.
Möglich wär's ja, denn der Aufruf ist so allgemein und unverbindlich gehalten, benennt weder Ursachen noch Verantwortliche, so daß sich auch keiner auf den Schlips getreten fühlen muss.
Friede ! Freude ! Eierkuchen !

Nicht nur

Eine einmalige Demo sollte dies zum Ausdruck bringen, sondern wir alle, die Demokratie noch in Zukunft haben möchten müssen sich jeden Tag dieser Diskussion stellen. Demokratie ist nicht perfekt , aber lebenswert!

Dieser Maas ...

... hätte als deutscher Außenminister etwas ganz anderes zu tun als für Demonstrationen in Deutschland Noten zu verrteilen.
So z.B. Flagge zu zeigen und deutliche Worte zu erheben gegen die saudische Feudaldiktator.
Nichts dergleichen kommt von diesen Sozen.
Stattdessen "bereinigt" er zur UN-Hauptversammlung die Verstimmung der Saudis gegnüber Deutschland.
Auf jeden Fall muß er den Bückemann gegenüber dem saudischen Geldadel gemacht zu haben.
Mit was wohl verrät er und Merkels Regierungssprecher Seibert bis heute nicht.

Demonstration

ist für mich kein Beweis das sich etwas bewegendes ändert, außer das sich eine Masse Menschen bewegen! Sorry, mich macht es auch skeptisch, wenn die Politik dabei mitmacht, diese hat Gleichgewichte innerhalb der Gesellschaft zu erzeugen und das nenne ich Solidarität für Alle! Natürlich muss gegen Rassenhaß aufgestanden werden! Löst man so allein das Problem, oder vertieft es sich so erst? Eine Frage die sich Politik selbst stellen sollte!

Im Prinzip gut, jedoch nicht genug

Klare Zeichen sind sehr wichtig, desgalb ist alkes gut, was hier getan wird. Es ist aber auch einfach, an einer Demo teilzunehmen, zumal es kostenlose Mücke gibt. Doch leider wird man so keinen einzigen Rechten bekehren. Dazu gehört weitaus mehr. Im Alltag muss viel mehr passieren, in der Politik, die weit über den Niederungen schwebt. Menschen, die nach unten treten, gab es schon immer. Doch werden wir nicht erzogen, die Ellbogen einzusetzen, werden Kids nicht schon in der Schule gedrillt. Es ist alles sehr viel komplexer. Und überzeugen kann man besser im Gespräch, auch wenn das sehr viel anstrengender ist . Die AfD wird wieder grölen:'links-grün-versifft', was Nazi-Sprech ist!

Unteilbar Demo

Genau das ist es was die Nation weiterhin spaltet. Mit Bussen rangekarrte Demonstranten und ein Konzert gegen Fremdenhass . Man bleibt unter sich und erkennt mal wieder nicht das Problem. Andere Meinungen sind nicht erwünscht , Kritiker werden sofort in die rechte Ecke platziert. Das eigene Wort ist Gesetz und basta. Die absolute Meinungsdiktatur. Bei der nächsten Wahl werde ich wohl zu Hause bleiben.

Was mich stört:

Wie kommt es, dass man Andersdenkende stets beschimpft und mit Nazikeulen erschlagen möchte, obwohl man angeblich gegen Hass und Hetze agieren möchte?
Genau dann wird es absurd.
Wer gegen Andersdenkende hetzt, ist selbst ein Hetzer und wer Meinungen anderer nicht aushält, ist kein Demokrat.
Wer Meinungen anderer unterdrücken will, ist kein Mensch, der für Freiheit einsteht und wer die Gleichheit überall und immer sieht, verliert die Vielfalt, für die sie auf ihren Plakaten werben.

Mit Intoleranz zur Toleranz?
Das kann nicht funktionieren.
Das disqualifiziert sich aus meiner Sicht völlig von selbst.

Fein, schon wieder ein

Fein, schon wieder ein Umsonst & Draussen- Konzert....
Die Gesellschaft sollte sich wahrlich nicht von den staatszersetzenden Aktivitäten der Buntmenschen auseinanderdividieren lassen.

Die Welt zitiert heute den früheren Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier :

Es besteht die Gefahr,
dass "geltendes Recht durch persönliche Moralvorstellungen ersetzt werde". Deutlich werde die Diskrepanz zwischen geltendem Recht und tatsächlicher Praxis bei Migration und Asyl. Illegale Zuwanderung nach Deutschland erfolge nach wie vor – wenn auch nicht in dem Ausmaß wie 2015. Ausreisepflichten würden vielfach noch immer nicht durchgesetzt.

Gratiskonzert

Finde ich toll. Weiter so!
Aber warum nur in Berlin?

@Gassi

"Was sagt eon Konzert gegen rechts? Am Anfang war das Wort, nicht die Musik."

Mal abgesehen davon, dass sich Musik und Text nicht ausschließen, sondern hervorragend ergänzen, ist das menschheitsgeschichtlich wahrscheinlich auch noch falsch: unsere Vorfahren haben bestimmt schon vor sich hin gesummt, bevor sie den ersten Satz gesprochen hatten.

Hat ein Regierender zu unterstützen?

Sprich Wort zu ergreifen, welche Demonstrationen eigentlich gut sind (und welche im Umkehrschluß nicht)? Hat er das Recht außerparlamentarische sympathisierende Gruppierungen anzuheizen und zu pushen und im Gegenzug oppositionelle außerparlamentarische Gruppierungen die ihm nicht genehm sind durch Nichtbeachten oder Schlechtreden klein zu halten? Geht hier die Gewaltenteilung nicht ganz und gar durcheinander? Ich denke hier auch an das unrühmliche Beispiel durch unseren Bundespräsidenten F. W. Steinmeier! Und: Wird diese Demonstration finanziell von Seiten des Staates mittels Staatsgelder gefördert? Und wie sieht es aus mit dem Motto "Unteilbar"? Muss nicht erst etwas zusammen gehören / gewachsen sein, um unteilbar zu sein?

@Am 13. Oktober 2018 um 11:01 von Karl Klammer

"Schon einmal konnte wir sehen wie mit
einfachster populistischen Hass verbreitung
ein Land zerstört wurde."
Die Populisten waren es damals und sie sind es Heute: Die Antwort auf schlechte Politik. Seit wie vielen Jahren reicht denn vielen Deutschen ein Job alleine nicht mehr aus? Wie viele sehen denn bei ihrer Rentenprognose das sie aufgestockt werden? Wie viele müssen aufgrund miserabler Gesetze wie der Leiharbeit um ihren Job fürchten? Welche Familie kann sich denn trotz zwei Jobs ein Eigenheim leisten? Lehrer werden vor den Sommerferien gefeuert und nach ihnen eingestellt. Für Flüchtlinge, Banken und die Autoindustrie sind ruck-zuck Millionen da, aber an jeder zweiten Schule werden Kinder in Containern unterrichtet. Und dann kriegen wir auch noch eine Maut aufgebrummt und unsere Diesel werden nur dann umgerüstet wenn wir an der richtigen Stelle wohnen?
Wer da für ein weiter so plädiert, hat gar nichts kapiert!

Deutungshoheit

Es reicht nicht Begriffe für sich zu beanspruchen oder für die eigene Sache anzueignen.
Weder wenn es die AfD tut, noch wenn die etablierten Institutionen dies machen. Bei der AfD würde der Zauber ganz von selbst verfliegen und sie würde sich bald den anderen Verursachern allgemeiner Verdrossenheit hinzu gesellen. Welche Entschuldigung haben die traditionellen Institutionen für ihren einseitigen Appell? Wenn ich an "Unteilbar" denke dann gehen mir ganz andere Spaltkeile durch den Kopf. Da sind wieder die üblichen Verbände und Gewerkschaften und vergessen wie gewohnt sich für die stark zu machen, für die keiner spricht. Am Rande werden sie immer mal wieder erwähnt, aber nie werden sie sie in ihre Forderungen einschließen: ökonomisch schwache Kinder und ihre Aussichten am Erfolg teilzuhaben. Tut mir leid, wenn ich das sagen muss, aber ihr seid alle gleich, egal welche drei Buchstaben auf dem Parteibuch stehen.

Das beste Mittel gegen Rechts ist,

eine Politik zu machen, mit der sich die Bürger besser verstanden werden als bisher. Die Politik hat sich von den Problemen und Interessen der Bürger soweit distanziert, dass einige Menschen nach Alternativen suchen. Ich sehe die Flüchtlingspolitik noch nicht mal als Hauptproblem der Menschen, dass wird viel zuviel vorgeschoben. Chancengleichheit, Bildung, Rente, Miete und ordentliche Löhne sind die Eigentlichen Probleme, die den Menschen unter den Nägeln brennen. Rechte Rattenfänger greifen diese auf und geben den Fremden die Schuld, was nicht stimmt. Also, Neuausrichtung der Politik und der Wähler kehrt zurück!!

Konzert gegen Links?

...der deutsche Linksextremismus wird durch staatliche Instanzen wie Polizei und Verfassungsschutz mindestens ebenso gesteuert und gelenkt...brabbelbrabbel...nein, Verzeihung, es geht einfach nicht!
Jede Freude an sarkastischem Relativismus versagt sich selber im Angesicht von Kognition und Bildung sobald auch nur erst in die einfachsten Buchstaben gefasst.
Bernd Höcke und seine Kamerden sind bewundernswert; diesen Figuren gelingt dies Tag für Tag erneut ohne auch nur die Spur von Selbstzweifel zu zeigen...so funktioniert selbstwirksame externale Fehlattribution!

@ Quereinwerfer

" ... leider wird man so keinen Rechten bekehren."

Stimmt. Sehen wir ja an den Kommentaren hier. So eine Veranstaltung ist trotzdem wichtig. Und wenn es nur gegen die eigene Hilflosigkeit angesichts der wachsenden Zahl der Sympathisanten für Rechtsradikalismus ist. Und noch wichtiger ist, dass ein hochrangiger Politiker der aktuellen Regierung dahinter steht. Hätte vielleicht auch mal früher passieren können.

Im Prinzip gut, jedoch nicht genug

Am 13. Oktober 2018 um 11:32 von Quereinwerfer

"Doch leider wird man so keinen einzigen Rechten bekehren."

Das ist schon richtig.

Nur:
Es hilft Ähnlichdenkenden sehr, dass diese Rechten nicht die Mehrheit sind.
In solchen Foren wie diesem hier hingegen machen diese Rechten oft mehr als 90 % aus. Da kann man schon einen Schock bekommen.

Toleranz ist sicher nicht unser Problem

Es ist unbestritten, dass der Großteil der Bevölkerung Toleranz lebt und sich für sie entscheiden wird.
Jeder Mensch wird, wenn die Toleranz durch gesellschaftliche Dynamiken auf die Probe gestellt wird, einen mehr oder weniger langen Weg in seinem inneren gehen müssen, um von seinem Bauchgefühl zurück zu seinem Mitgefühl zu gelangen. Wenn man dies durch Klärung fragwürdiger Verhältnisse verkürzen könnte, sollte man dies tun. Die meisten sind ja keine Monster.
Den übrigen ist nicht zu helfen. Da können noch so viele Konzerte für oder gegen Rechts veranstaltet werden, man erreicht nur seinesgleichen.
Wir beschäftigen uns zuviel mit unserer Außenwirkung oder unserer Fassade. In Deutschland leben und arbeiten so viele Menschen mit deutscher Abstammung und Migrationshintergrund erfolgreich und fröhlich zusammen, dass ich mich manchmal frage, warum überhaupt investieren wir soviel Zeit in unser Image? Wir vergessen ganz wichtige Faktoren, die die Gesellschaft viel schmerzhafter zerteilen.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Am 13. Oktober 2018 um 11:47 von Torsten Seel

Haben Sie ähnliche Fragen gestellt, als die von Ihnen als Opfer dargestellte Partei an Demonstrationen teilgenommen hatte?

Da kann man mal sehen,

wie links gedreht Berlin ist.

Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

um Ihre Kommentare zum Thema „"Unteilbar"-Demonstration in Berlin“ besser bündeln zu können, haben wir uns entschieden, die Kommentarfunktion in diesem Artikel zu schließen. Gern können Sie das Thema hier weiter diskutieren: http://meta.tagesschau.de/id/138720/unteilbar-demo-in-berlin-40-000-teil...

Viele Grüße
Die Moderation

Darstellung: