Ihre Meinung zu: Vor der Wahl in Bayern: Wohnungsnot, Asylstreit, Fachkräftemangel

12. Oktober 2018 - 17:07 Uhr

Morgen wählen die Bayern einen neuen Landtag. Die Programme aller Parteien sind voll mit Versprechungen, Ankündigungen und Vorhaben für die kommende Legislaturperiode. Doch was bewegt die Wähler? Von Gabriele Dunkel.

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Kommentare

Wohnungsmangel.?

Wenn Finanzminister SÖDER in Bayern über 30 000 Sozial Wohnungen an Investoren ohne Not Verhökert,dann braucht man sich nicht wundern wenn keiner den markigen Sprüchen von CSU mehr glaubt.

Parteien versprechen Besserung

als ob das ein Problem wäre, das es erst seit gestern gibt

Mangelwirtschaft?

Die Wohnungsnot in Bayern und der Asylstreit wird bestimmt die Wähler in Bayern bewegen. Ich denke aber, das der Wähler auch der GroKo in Berlin seinen tiefen Unmut ausdrücken möchte. Der vorhersehbare tiefe Absturz der CSU wird die CDU soweit mit in den Abgrund stürzen, das er möglicherweise den Verzicht auf den Parteivorsitz von Angela Merkel zur Folge haben wird. Ich glaube das nach dieser Wahl politisch kein Stein auf dem anderen bleibt.

Wenn

15000 Neubürger monatlich über die Grenze kommen, dann wird man den Wohnungsmangel in Bayern und gesamt D nicht in den Griff bekommen.
Das ist die Realität.

Sehr aufschlussreich...

... die Probleme existieren offenbar erst seit gestern und am Morgen nach der Wahl gibt's natürlich wieder keine Probleme, allenfalls Herausforderungen für die Normalbürger.

@ um 17:27 von Sisyphos3

Völlig Richtig!
Versprechungen gibt es seit Jahrzehnten und zu jedem Problem.
Nur verbessert hat sich kaum irgendetwas.
Ausser den Diäten.
Manchmal könnte man glauben, der Rechtsruck in Deutschland und in Europa ist von den machthabenden Politikern beabsichtigt.

Ja dann mal los....

Obwohl?
Mir kommen alle Parteien vor als ob es eh nur eine gäbe.
Was CDU nochmal zum Verständnis für mich Christlich demokratische Union mit der CSU Christlich Soziale Union mit dem Bündnis letztendlich CDSU zu tun hat kann ich nicht mehr nachvollziehen. Dazu kommen dann die Grünen und die Linken. Für mich nur noch alles Grau in Grau. So gestaltet sich unser Land seit Jahren alles grau in grau.
m.M.
Ich will Rauuuuuus...!!!!

Der Wohnungsmarkt verläuft in Wellen

solange ich lebe. Es gibt Boomphasen und Depression. Die Deutschen haben zuviel Mieteranteil. In anderen Ländern ist der Anteil der Eigentümer größer, der stabilisiert. Aber mit der Mobilität der Arbeitsplätze gerät auch der Eigentumsgedanke ins Wanken. Nachhaltigkeit verhindert auch der Wunsch, in Lebensqualitätshotspots zu leben. 70 km abseits zu pendeln, gilt anders als 1974 heute als unzumutbar. Die Politik verkauft in Depressionsphasen die kostenträchtigen Sozialwohnungen, die dann im Boom nicht ausgleichen können. Hinzu kommen die stoßweisen Bevölkerungsveränderungen, die Wohnungsbedarf schaffen. Im Boom wirds für Mieter teuer oder unbequem (Langpendler, unattraktive Stadtauswahl). Diese Schwankungen kann man im Wohnmarkt nicht schnell ausgleichen. Die Mieter leiden jetzt wie die Eigentumskäufer, die in den Depressionsphasen als dumme Fehlinvestierer verspottet wurden. Aber ohne Pufferfunktion der Politik ist die Schwankung nicht glättbar, denn der Markt investiert nur im Boom.

CSU ignoriert Recht und Gesetz

Man ignoriert ja Bundesgesetze und zahlt Familiengeld aus,
welches gleich als Einkommen wieder den H4 Empfänger
abgezogen werden muß.

Man zahlt Zwangsgeld um ein Fahrverbot in München zu verhindern.

.ardmediathek.de/tv/Kontraste/Die-Rechtslage-interessiert-die-CSU-in-B/Das-Erste/Video?bcastId=431796&documentId=56846622

Bei einer Wahlbeteiligung...

...von über 70%, sollten mal alle Burger einen leeren Wahlschein abgeben... :-)

Dann werden vielleicht die Begehren einer Vielzahl von unterschiedlichen Bevölkerunggruppen berrücksichtigt (ich rede nicht von"Deutsch" und "Nicht Deutsch")...- Politikverdrossenheit; und /oder komplettes desinteresse an der Gestaltung der Gesellschaft - viele Menschen geniessen anscheinend die "Verwalosung im eigenen gewünschten Konsum" - von Links- außen, über "Öko-Land", bis AFD und sogar weiter rechts...Phrasen allein genügen nicht...- und erst recht kein "Aufblasen von Fakten", sowie den Anderen für seine Untätigkeit-, oder ohne irgendwelche Beweise für irgendetwas, zu beschuldigen...
Die Politik der Grenzen beginnt in jedem Menschen seinen eigenen Kopf...
Kleine Träumerei meinerseits... ;-)

17:27 von Sisyphos3

>>Parteien versprechen Besserung als ob das ein Problem wäre, das es erst seit gestern gibt<<

Umso schlimmer, dass die csu noch nicht dagegen unternommen hat.
Meines Wissens regieren die auch nicht erst seit gestern ...

18:15 von Plusminus

>>Mir kommen alle Parteien vor als ob es eh nur eine gäbe.
Was CDU nochmal zum Verständnis für mich Christlich demokratische Union mit der CSU Christlich Soziale Union mit dem Bündnis letztendlich CDSU zu tun hat kann ich nicht mehr nachvollziehen. Dazu kommen dann die Grünen und die Linken. Für mich nur noch alles Grau in Grau. So gestaltet sich unser Land seit Jahren alles grau in grau.
m.M.
Ich will Rauuuuuus...!!!!<<

CDU - CSU - Linke -Grüne
Für Sie 'seit Jahren alles grau in grau'?
Sie sehen da keinerlei Unterschied?
Dann sollten Sie wirklich mal 'Rauuuuuus...!!!!'

Der Markt wird nicht helfen.

Denn so wie es sich verhaelt, wird er keinen guenstigen Wohnraum schaffen.

Will man ihn dazu bringen, taete es Not, alle Verguenstigen zb fuer Luxussanierungen abzuschaffen.

Damit wuerde man die Geldstroeme vermutlich in konstruktivere Bahnen lenken.

Weiterhin sollte man das von Konjunkturprogramm fuer die Daemmmittelindustrie ueberdenken, welches auch als "EnEV" bekannt ist.

Und weiterhin die baurechtlichen Bedingungen zu vereinfachen.

Den in die Grossstadt stroemenden sollte man vermitteln, das es vielleicht Klueger ist, in kleineren und mittleren Staedten zu wohnen.

Jobs gibt es da auch.
Und insbesondere uch mehr Wohnraum.

Die Qualitaet des Lebens in Grossstaedten wird oft ueberschaetzt.

Abgesehen von ein paar zusaetzlichen Einkaufsmoeglichkeiten wird kaum etwas geboten.

Wohnungsmangel

entsteht auch dadurch, dass es immer mehr Ein- und Zwei-Personen-Haushalte gibt, und die Ansprüche sich geändert haben. Ich wohne mit meinet Frau auf 60 m2. Da fragen mich Leute ganz entsetzt: "Was? Ist euch das nicht zu eng?" Vor uns hat in der Wohnung eine Familie 2 Kinder großgezogen - und das galt seinerzeit (so vor 30 - 40 Jahren) als normal.

@Plusminus

Ich halte es mal zumindest sehr ignorant die Linken und die CDU gleichzusetzen.
Oder schauen Sie sich mal den Herrn Scheuer an.
Der macht doch alles damit die Industrie nicht zahlen muss und geht verbal gegen alle anderen Parteien vor.
Das kann man doch nicht mit den anderen gleichsetzen.

@Plusminus

Manchem wird halt jetzt langsam klar, dass die sogenannten Volksvertreter zum Teil (!) andere Interessen vertreten.
Und das obwohl man sie doch gewählt hat.
Das ist aber kein Problem der Politik, sondern des Wahlverhaltens.
Ich für meinen Teil könnte besser heute als morgen auf jedweden CSU Verkehrsminister verzichten.
Ach ja. Ich fahre einen Euro 4 Diesel. Und ich möchte keine der angepriesenen Prämien, die ich sowieso für mein ltes Auto bekommen hätte.

@Redaktion Das ist zwar sehr direkt, ich verstosse jedoch nicht gegen ihre Richtlinien, wie ich denke.
Also veröffentlichen Sie bitte den Kommentar, oder erklären mir wogegen ich eventuell verstoßen habe.

Fachkräfte

Die Idee, den Fachkräftemangel mit Flüchtlingen bekämpfen zu wollen, ist in der Praxis gescheitert. Ohne Sprachkenntnisse auf B2 Niveau, ohne Schulabschluss, ist eine Ausbildung in der Berufsschule nicht zu bewältigen. Das wissen die Arbeitgeber auch. Hier geht es um billige Arbeitskräfte. Ein Betrieb, der in Deutschland einen guten Lohn zahlt ( und das ist nicht der Mindestlohn oder Helferlohn „nach Tarif“ ) bekommt seine Fachkräfte. Man muss halt vernünftige Konditionen bieten und darf nicht ohne Anschluss an den ÖPV im abgelegenen Gewerbegebiet einen Betrieb aufmachen.

Fachkräftemangel... Unsinn!

Die Firmen müssen sich nur mal im Bundesgebiet verteilen, schon gibt es keinen Fachkräftemangel mehr. Die werden niemals Fachkräfte bekommen, denn die Fachkräfte können sich die Mieten nicht leisten. Zu viele Firmen auf zu kleinem Raum, Mieten explodieren und Fachkräfte fehlen. Wird etwas an dem Unsinn geändert? Nope! Immer stur weiter...

Die Freude an den bestehenden

Die Freude an den bestehenden Parteien scheint ja nicht so groß, mal sehen was es jetzt nach der Wahl wird.
Schaffen wir 3,5 Jahre Koalitionsverhandlungen?

Eines ist mal klar: Die

Eines ist mal klar: Die Grünen werden keines der drei Themen Wohnungsnot, Asylstreit und Fachkräftemangel auch nur marginal einer Lösung näher bringen können. Warum diese Traumtänzer-Partei laut Umfragen einen solchen Höhenflug hat, erschließt sich dem denkenden Bürger nicht (?).

Am 12. Oktober 2018 um 18:33 von Weltbürger2015

"17:27 von Sisyphos3
>>Parteien versprechen Besserung als ob das ein Problem wäre, das es erst seit gestern gibt<<
Umso schlimmer, dass die csu noch nicht dagegen unternommen hat.
Meines Wissens regieren die auch nicht erst seit gestern ..."

Komisch, heute las ich einen Bericht in der regionalen Tageszeitung, in der ein SPD-Oberbürgermeister! die Politik der CSU-Landesregierung! ausdrücklich lobt und als Vorbild für Deutschland hervorhebt.

Merkels Einladungs- und Willkommenspolitik steht zur Wahl

Der Sonderweg der Flüchtlingspolitik Merkels führt zu extrem hohen Kosten. Der Steuerzahler muss jedes Jahr rund 50 (DIW) bis 55 (Sachverständigenrat) Mrd. Steuergelder erwirtschaften um die Kosten der Masseneinwanderung zu bezahlen.

Zugleich wurde die Wohnungsnot durch die Masseneinwanderung weiter verschärft. Der Wähler muss nicht nur die Mieten für Flüchtlinge erarbeiten sondern auch noch höhere Mieten für die eigene Wohnung bezahlen.

Die hohe finanzielle Belastung führt in Teilen der Bevölkerung zu Vorurteilen gegen ausländisch aussehenden Menschen generell. Ausländische Fachkräfte werden abgeschreckt.

Die CDU liegt bundesweit zwischen 26% und 27% der Stimmen. Weil sich die CSU sich nicht glaubwürdig von der Willkommenspolitik Merkels distanzieren konnte wird sie mit in den Abwärtstrudel hineingerissen. Am Sonntag steht auch die Zukunft Merkels zur Wahl. Bei einem weiteren Wahldesaster ist sie als Kanzlerin nicht mehr zu halten.

Am 12. Oktober 2018 um 17:26 von Posbi

"Wenn Finanzminister SÖDER in Bayern über 30 000 Sozial Wohnungen an Investoren ohne Not Verhökert,dann braucht man sich nicht wundern wenn keiner den markigen Sprüchen von CSU mehr glaubt."

Welch Glück doch, dass so etwas in anderen Bundesländern, in denen die CSU nicht antritt, nie gemacht wurde oder wird - oder liege ich dabei falsch?

@Ferkelchen : bitte nicht schon wieder

reflexhaft auf die Geflüchteten losgehen !!!! Das Wohnungsnotproblem besteht schon viel viel länger , wird durch Privatisierung von öffentlich gefördertem Wohnraum und Investoren , die Wohnungen dem allgemeinen Wohnungsmarkt entziehen verursacht .
In München zB bilden sich schon seit Jahren Initiativen und Eigentümerkollektive , um dieser Entwicklung entgegenzutreten .
Wenn sie allerdings scharf drauf sind , in einem Ankerzentrum oder einem der sogenannten Unterkunftsdependancen zu wohnen , verstehe ich Ihren Frust , dass die Geflüchteten ihnen dort wohl ein Bett in einem 8 Bett-Zimmer mit Dusche auf dem Gang streitig machen werden .
Wäre aber vielleicht auch mal eine gesunde Erfahrung ......

Herdentrieb

Der Wunsch in eine Großstadt zu ziehen ist angesagt und die Herde der Hipster läuft hinterher. Muss man so akzeptieren.
Aber das ewige Gejammere über knappen Wohnraum nervt, denn vor den Toren der meisten Städte gibt es im ländlichen Raum genug Leerstand.

Eine Katastrophe wäre es, wenn die Politik diesen Hipster-Wunsch nach günstigen Großstadtwohnungen auch noch mit Steuergeldern fördert statt Strukturpolitik zu machen und alle Regionen - auch die ländlichen - gleichmäßig entwickelt.

Wohnugsnot ?

In München nichts Neues. Zum Glück ein Dauerthema, verfügbar immer zur Wahl.

Re 18:37 von Weltbürger2015

"CDU - CSU - Linke -Grüne
Für Sie 'seit Jahren alles grau in grau'?
Sie sehen da keinerlei Unterschied?
Dann sollten Sie wirklich mal 'Rauuuuuus...!!!!"
Als gelernter DDR Bürger mit über 60 Jahren,seit 29 Jahren im Schwarzwald wohnend,kann ich Weltbürger2015 nur zustimmen. Die Zustände im Land will keiner ändern. Nur das Geld für ihr Klientel wollen sie anderst verteilen.
Wer es erarbeitet ist denen doch egal.

Wieviele Ausbildungsplätze

zum Metallbauer gibt es in Bayern? Nach 30 Minuten Recherche war ich bei 10 angekommen. Lassen wir es 200 sein. Gegenüber 20000 Realschulabgängern. Wo ist da der Fachkräftemangel. Ich seh da nur Ausbildungsunwilligkeit.

Menschenverstand einschalten...

Ob man (oder ich) mit dem im Artikel erwähnten Herrn Markus Brändle Mitleid haben müsste, lasse ich mal dahingestellt... dem Foto nach gehört er nicht zu den ganz Armen und hat sich viell. nur beruflich "verzockt"... und schläft nun vorübergehend im Wohnbüro auf der Couch... statt wie manche andere echt "Abgehängte" in einer Einzimmerwohnung ohne Strom und Heizung ... weil unbezahlbar und abgestellt.
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Und genau vor diesem Hintergrund beißt sich die bayr. Regierungsbehauptung "Mir san mir - uns gehts gut". Weil das inzwischen nicht mal mehr der bisherige Mittelstand glaubt (siehe Markus Brändle).
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Man wünscht sich den "Alten Aloisius" herbei mit den göttlichen Ratschlägen für die bayr. Staatsregierung... der ist aber im Hofbräuhaus wohl unauffindbar... oder er wartet in der Kälte auf ein Mercedes-Diesel-Taxi, aber´s kummt net und brummt net... (Fahrverbot..?).
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Kurzum: Wer etwas verbessern will, muß wohl den eigenen gesunden Menschenverstand wieder einschalten...

@Kein Weltbürger

Der Markt wird nicht helfen. Will man ihn dazu bringen, taete es Not, alle Verguenstigen zb fuer Luxussanierungen abzuschaffen.

Da stimme ich Ihnen zu. Die sollte man meines Erachtens sowieso abschaffen, denn Vergünstigungen sollen ja den Schwächeren helfen. Wer sich Luxussanierungen leisten kann, gehört sicher nicht dazu.

Weiterhin sollte man das von Konjunkturprogramm fuer die Daemmmittelindustrie ueberdenken, welches auch als "EnEV" bekannt ist.

Da stimme ich Ihnen, gerade im Hinblick auf den jüngsten IPCC-Bericht, nicht zu. Der Gebäudebereich ist in Deutschland immer noch einer der größten CO2-Schleudern. Da liesse sich durch bessere Dämmung sicher viel einsparen.

@18:09 von Ferkelchen

Ich verstehe, was Sie andeuten wollen aber unser Wohnungsmarkt in München ist nicht durch Flüchtlinge aus dem Ruder gelaufen, sondern durch „Wirtschaftsmigranten“ aus Sachsen, Ostfriesland und anderswo.
Das Doppelverdienerpärchen, das Omas Häuschen in Oldenburg geerbt hat und nur dadurch überhaupt das Eigenkapital hat um sich ein Reihenhaus für 700000€ kaufen zu können.
Und natürlich durch die ganzen “Leistungsträger”, die durch Spekulation die Preise nach oben treiben.

@17:27 von Sisyphos3

"Parteien versprechen Besserung
als ob das ein Problem wäre, das es erst seit gestern gibt"

Das gilt für alle relevante Bereiche - und dann über Politikverdrossenheit klagen.
Ich werde auch langsam müde.

Ich denke

Es werden Erdbeben artige Verwerfungen in der Parteien Landschaft erfolgen mit unbekannten Ausmaßen nicht nur für Bayern sondern auch für Berlin.Und sollte SPD unter 10% abrutschen,dann sehe ich auch die Gro/Ko am Ende. Frau Nahles hat es ja schon angedeutet.

Ich beschränke mich auf ein

Ich beschränke mich auf ein Thema: Dass bezahlbare Wohnungen fehlen, das ist eine Schande. Ich bin deswegen nach 4 Jahren in München wirklich schweren Herzens wieder nach Berlin gezogen. Das war aber bereits vor 11 Jahren.
Das ist wirklich eine Schande, dem Menschen nicht das Grundrecht auf ein bezahlbares Dach über dem Kopf zu ermöglichen.
In einer derart wohlhabenden Gesellschaft.
Mich schüttelt es, aber mein Stift bei der letzten Bundestagswahl war auch schon knapp bei den 'Verfehmten'. Ich habe mich noch einmal zusammengerissen.

@17:26 von Posbi

>> Wohnungsmangel.? Wenn Finanzminister SÖDER in Bayern über 30 000 Sozial Wohnungen an Investoren ohne Not Verhökert,dann braucht man sich nicht wundern wenn keiner den markigen Sprüchen von CSU mehr glaubt.
Wohnungsmangel.? <<
_
Nur nebenbei: Damals schrien alle Bürger nach dem schlanken Staat und Einsparungen... Und der Unterhalt von Sozialwohnungen kostet die Kommunen auch Geld... Und neue Radwege und Kreisverkehre und Ortsumgehungen erschienen wichtiger... zumal die Bevölkerung angeblich schrumpfte... bis A.Merkel das alles völlig auf den Kopf stellte...
_
Ich glaube, Söder würde seine frühere Entscheidung heute gerne rückgängig machen, muß nun aber mit den Wölfen heulen, denn neue Sozialwohnungen kosten das Dreifache... ABER - was könnte zB. ein grüner MP in Bayern daran ändern..? Auch der grüne MP in BaWü konnte das Desaster mit S-21 und die Fahrverbote in Stuttgart nicht verhindern... Mietenexplosion inklusive... Das tangiert aber "Grüne" mit Pellettkamin aber eher wenig...

@Am 12. Oktober 2018 um 18:09 von Ferkelchen

"Wenn 15000 Neubürger monatlich über die Grenze kommen, dann wird man den Wohnungsmangel in Bayern und gesamt D nicht in den Griff bekommen.
Das ist die Realität."

Die Aufnahmelager sind doch fast überall leer. Es kommen auch nur 12.000 - also einer pro deutsche Stadt. Man kann die auch auf die Städte verteilen, in der es keine Wohnungsnot gibt. Gerade in Städten im Osten gibt es viele leer stehenden Wohnungen, aber als Flüchtling würde ich auch nicht da hin wollen. Aber auch im Ruhrgebiet gibt es noch massenhaft Leerstand, und natürlich in ganz vielen Kleinstädten - ich kenne einige Städte, wo sich jeder Vermieter über einen Flüchtling freut.

So wie es zur Zeit mit den

So wie es zur Zeit mit den Versprechungen für preiswerten neuen Wohnungsbau aussieht wird das nichts.
Dies gilt für Mietwohnungen wie auch für Eigentum.
Hindernisse :
Viel zu teure Baugrundstücke.
Die Preise haben die Städte selbst nach oben gebracht.
Die Grunderwerbssteuer
Die teilweise irren Vorschriften hinsichtlich Wärmdämmung.
Hohe Kosten für Anliegerstrassen etc.
Generell hohe Kosten für Kanalisation etc.
Baukindergeld hat und wird die Preise nach oben bringen
Zuviel Spekulation mit Grund und Boden.
Städte haben zentrumsnahe Grundstücke und Sozialwohnungen aus dem eigenen Bestand vehöckert um Haushalte zu sanieren. Spekulanten und Investoren haben abgerissen und Luxuswohnungen gebaut.

@ 17:26 von Posbi

Und genauso wie Sie sagen ist es!

Warum soll ich der CSU noch vertrauen, die es seit Jahren nicht auf die Reihe gebracht hat. Gemäß dem Spruch: "Wer dreimal lügt dem glaubt man nicht".

Wir brauchen endlich bezahlbare Wohnungen und eine glaubhafte Politik. Die CSU war in der Vergangenheit nicht glaubhaft und bekommt dafür wahrscheinlich die Quittung.

Haben wir denn tatsächlich Wohnungsnot?

Ich kenne viele Städte in den es massenhaft Leerstand gibt. Ich glaube das eigentliche Problem ist nicht die Wohnungsnot an sich, sondern die Landflucht. Gerade in kleinen Gemeinden ist es kaum noch möglich einen Mieter zu finden. Wir sind z.B. aus der Großstadt raus gezogen. Ich fahre jetzt 30 min mit der Bahn zum Büro und spare über 50% Miete. Die Lebensqualität in der Kleinstadt ist viel höher als in der Großstadt. Sauberere Luft, weniger Lärm, saubere und schöne Innenstadt und sehr gute Fachärzte mit Zeit!
Ich würde nie wieder in der Großstadt leben wollen.

@Initiative Neue...

... wow, jetzt sind die Flüchtlinge auch schon an Dingen schuld die es gab, bevor sie hier waren. Respekt, dass Sie das rausgefunden haben.

Die Wohnungsnot ist die Folge von jahrzehntelanger katastrophaler Politik der CSU. Mit Flüchtlingen hat das überhaupt nichts zu tun.

19:42 von Zwicke

so isses. ich kann das nur nicht in so schöne worte kleiden!

19:55 von einbuerger65

hinzukommt noch, daß die gemeinden in neubaumieten die grundsteuer in irre höhen getrieben haben, wo sie sich im altbestand noch nicht rantrauen

@spax-plywood - Nur 10 Metallbauer AZUBI Plätz gibt es in Bayern

Bei über 60 Berufen im Metallhandwerk
dürfte der Fehler wohl woanders liegen

@WB0815 - Fachkräfte

Immer die gleiche Mähr
Die Flüchtlinge können nicht und es geht nur um billige Arbeitskräfte.

Es ist genau das gegenteil, die wollen was lernen im gegensatz
zu unserer Handy dattelnden Brut.
Zudem halten sich die Ausbildungsbetriebe der Innungen an die Tarifverträge.

Bayern steht heute im

Bayern steht heute im Vergleich zu anderen Bundesländern in allen Bereichen hervorragend da. Nicht zuletzt ein Erfolg der jahrzehntelangen erfolgreichen Politik der CSU. Jeder Wähler in Bayern sollte sich fragen, welche Partei wohl für die nächsten 5 Jahre diese Erfolgsgeschichte am Besten fortsetzen kann.

19:24 von dr.bashir

@18:09 von Ferkelchen

Ich verstehe, was Sie andeuten wollen aber unser Wohnungsmarkt in München ist nicht durch Flüchtlinge aus dem Ruder gelaufen, sondern durch „Wirtschaftsmigranten“ aus Sachsen, Ostfriesland und anderswo.
Das Doppelverdienerpärchen, das Omas Häuschen in Oldenburg geerbt hat und nur dadurch überhaupt das Eigenkapital hat um sich ein Reihenhaus für 700000€ kaufen zu können.
Und natürlich durch die ganzen “Leistungsträger”, die durch Spekulation die Preise nach oben treiben.
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Das ist eine der Kehrseiten unserer Wohlstandsgesellschaft.
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Aber möchten Sie den Wohnungs-Bezugsschein von der Partei, wie schon beim Trabbi?

Selten so gelacht – und geärgert

„SPD, Grüne und Linke kündigen Zehntausende günstige Wohnungen, Maßnahmen gegen Bodenspekulation und mehr Mieterschutz an.“ - Selten so gelacht.

Vielleicht sollten die gutgläubigen WählerInnen sich einmal in den rot-grün-regierten Ländern und Kommunen umhören, wie diese Maßnahmen aussehen. Hier (Bremen) wurden nicht nur viele Wohnungen in kommunalem Besitz an oftmals dubiose Immobilienhaie verscherbelt, sondern auch ganze Teile der Innenstadt. Die Gestaltung des Stadtbildes liegt damit in den Händen privatwirtschaftlich handelnder gewinnorientierter Unternehmer. In meinen Augen kommt das einer Enteignung ureigenen bürgerlichen Besitzes gleich.

Alte Probleme

Die CSU regiert seit Jahrzehnten, alle heutigen Probleme sind ihr Werk. Warum also sollten andere es nicht besser machen können? Schlechter als das bisherige Rumwurschteln kanns wohl kaum werden.

Bezahlung?

Wenn Fachkräfte in anderen Ländern besser verdienen, warum sollten sie nach Deutschland kommen, siehe Pflege.

Sehr einfache Logik oder?
Und keine der Parteien will hier etwas ändern....

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