Ihre Meinung zu: Syrien-Konflikt: Neuanfang in Trümmern

12. Oktober 2018 - 12:13 Uhr

Ihre Heimat liegt in Schutt und Asche. Auf dem Golan versuchen die Bewohner den Wiederaufbau. Im Juli hatten syrische Truppen das Gebiet von Rebellen zurückerobert. Daniel Hechler war an der Grenze zu Israel unterwegs.

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Kommentare

der Golan

Im Juli hatten syrische Truppen das Gebiet von Rebellen zurückerobert.
.
von Israel müsste es doch heißen ?
wenn schon

"Rebellen"

Die welche wenn sie nicht von den USA finanziert würden auch "Terroristen" heißen würden.

Aufbauhilfe

Hier wäre Aufbauhilfe zu leisten. Für die Menschen dort. Häuser, Infrastruktur usw. Es wäre auch eine Rückkehrperspektive für Menschen, die in Deutschland Schutz vor dem Krieg gesucht haben. Dazu muss man nun doch Realpolitik machen und akzeptieren, dass der Despot Assad noch eine Weile regiert. Das ist das kleinere Übel.

Vor-Ort-Bericht statt London-Telefonat. Danke!

Und sofort hört es sich ganz anders an, als wenn die selbsternannte "Beobachtungsstelle ..." in London (Coventry) mit ihren islamistischen Freunden telefoniert.

Plötzlich wird auch klar, dass UN-Soldaten wegen der islamistischen Rebellen abziehen mussten und jetzt
("seit kurzem") wieder patrouillieren können.

Und sogar die syrische Armee wird positiv gekennzeichnet: "Natürlich sind wir glücklich damit, dass sie da sind. Schließlich helfen sie uns, Sicherheit wieder herzustellen und die Parteien miteinander zu versöhnen nach all dem Terror, der das Land zerstört hat."

Ehrliche Unterstützung für Syrien

Ich würde die Menschen in Syrien gerne beim Wiederaufbau (auch durch eine Spende) unterstützen. Aber nur in den Rebellengebieten. In den von der Regierung gehaltenen Gebieten möge Russland, der Iran und die Hisbollah bitte den Aufbau übernehmen. Es waren deren Bomben.

Das gilt so lange, wie das niemals frei gewählte Assad-Regime an der Macht ist.

Wird sehr schwierig

werden, zumal ja hier gleich steht das das Nachbarland das nicht gern sieht.
Und wenn ich an die Region denke wo jetzt ein Streifen eingerichtet wird, und dahinter alle Ihre Waffen behalten durften.
Sehe ich noch keinen Frieden im Land und einen friedlichen Aufbau.
Dazu muss ein Land erst mal wieder Waffen frei werden, der Konflikt ist noch nicht zu Ende befürchte ich.

Verursacherprinzip

Nach der Herkunft des verbrauchten Kriegsmaterials müsste Russland über 90 Prozent des Wiederaufbaus bezahlen. Hoffentlich hat die Regierung in Moskau so viele Milliarden zurück gelegt. Man hat ja zuvor auch gut verdient.

Fassbomben

Bellingcat hat dem syrischen Regime den Einsatz von Fassbomben eindeutig nachgewiesen. Eine Kooperation des Westens mit der Assad-Regierung kommt daher sicher nicht in Frage.

Ruhe mit Ruhe beantworten

Dann wird Ruhe mit Ruhe beantwortet. Europa sollte mit Iran Tacheles reden.

Syrien-Konflikt:Neuanfang in Trümmern.....

Da hätte auch mal etwas stehen können über die Baufirmen aus Russland,China und Indien,die sich jetzt dort engagieren.In Damaskus gab es kürzlich eine Handelsmesse,an der sich 45 Länder beteiligten.
Und gerade beim Wiederaufbau Syriens,da haben sich ja so manche Länder die unbedingt den Regime-Change wollten(natürlich aus selbstlosen Gründen),jetzt ins Abseits manövriert.

Wer zahlt?

Wer am meisten mit den in dieses Krisengebiet gelieferten Waffen verdient hat, sollte auch am meisten beim Wiederaufbau bezahlen, und das ist eindeutig Russland. Erst danach kommt der Iran.

@ Sisyphos3

Im Juli hatten syrische Truppen das Gebiet von Rebellen zurückerobert.
von Israel müsste es doch heißen ?

Die Golanhöhen sind und bleiben in israelischer Hand. Sie sind annektiert.

Kein deutsches Geld

@ WB0815
Dazu muss man nun doch Realpolitik machen und akzeptieren, dass der Despot Assad noch eine Weile regiert. Das ist das kleinere Übel.

Hauptsache zum "kleineren Übel" fließt kein deutsches Geld. Soll doch die Schutzmacht des "kleinen Übels" zahlen.

15:10 von Anatoliy Chepiga

und die tun sowas
dürfen die das
:-)

Sollen die Verantwortlichen doch zahlen

@ Bernd Kevesligeti:
... die Baufirmen aus Russland,China und Indien,die sich jetzt dort engagieren.In Damaskus gab es kürzlich eine Handelsmesse,an der sich 45 Länder beteiligten.

Toll, was Sie nicht alles wissen. Dann werden die 45 Länder aber hoffentlich auch den Aufbau bezahlen. Bin mal gespannt, ob die dann auch noch alle so flott dabei sind. Wenn der Diktator bleibt, zahlen wir hoffentlich keinen Pfennig.

Kriegs-Regime

Ein Regime, das seine Bevölkerung mit Chemiewaffen und Fassbomben angegriffen hat, sollte auch nach der Niederschlagung der Aufstandsbewegung nicht aus dem freien Westen unterstützt werden.

@Kowalski

Kein Ding...die Schutzmacht ist dort schon aktiv mit ihren Firmen-und nicht nur die,sondern auch andere Länder.

15:17 von KowaIski

Jetzt lassen sie das Volk doch erst mal wählen. Wer in Syrien regiert, bestimmen sie doch nicht.

@ krittkritt

Vor-Ort-Bericht statt London-Telefonat.

Freie Journalisten dürfen nicht aus Syrien berichten. Wenn Ihnen die staatliche syrische Hofberichterstattung lieber ist, bitte.

Ich glaub es nicht

13:28 von Satansbraten
„“Im Unterschied zu den USA, sind die Russen dort willkommen und im ganz krassen Unterschied zu den USA, werden die auch wieder gehen.“““

Na klar doch. Nachdem Herr Assad in Zusammenarbeit mit Herrn Putin die Dörfer plattgeschossen haben und die Bevölkerung geflohen ist, werden die Russen jetzt von den Einheimischen nach allen Regeln der Kunst beklatscht und gefeiert.
Wie naiv muss man eigentlich sein un solche Statemaents hier zu plazieren.

@ skydiver-sr

Kein Ding...die Schutzmacht ist dort schon aktiv mit ihren Firmen-und nicht nur die,sondern auch andere Länder.

Umso besser. Hoffentlich sind die auch noch da, wenn es ans Bezahlen geht.

@ Barbarossa 2

Jetzt lassen sie das Volk doch erst mal wählen. Wer in Syrien regiert, bestimmen sie doch nicht.

Kennen Sie eine Diktatur, die freie Wahlen zulässt? Also.

Übergangsregierung

Mit einer Übergangsregierung unter Leitung der UN könnte ich mich anfreunden. Assad sollte dann nach Den Haag überstellt werden.

re von Kowalski

Sie haben aus den gescheiterten Regime-Change-Bemühungen nichts gelernt.Und dabei ging es eben nicht um einen Diktator,sondern um geopolitische Absichten.
Der sogenannte Westen wird in Zukunft dort ohne jeden Einfluß sein.

re Bernd Kevesligeti

Und dabei ging es eben nicht um einen Diktator,sondern um geopolitische Absichten.

Russland hat seine geopolitischen Absichten, der Westen seine. Jeder verfolgt seine Interessen, so gut es geht. Der Westen wird niemals mit Assad kooperieren. Was ist daran schlecht?

"Als die Rebellen hier noch

"Als die Rebellen hier noch die Kontrolle hatten, zogen die UN ab. Schon bald soll nun auch der Grenzübergang zwischen den beiden Ländern wieder geöffnet werden. So wie vor Beginn des Bürgerkriegs."

Wieso sind die UN den vor den guten Rebellen geflohen? Und wieso kommen sie erst wieder, wenn die "Schergen Assads" wieder da sind?

Wieso mach Israel die Grenzen zu, wenn die guten Rebellen da sind und wieder auf wenn die "Schergen Assads" diese vertrieben haben?

Kann wohl was nicht an der bisherigen Mär stimmen.

2018 um 13:28 von

2018 um 13:28 von Sisyphos3:
"
der Golan
Im Juli hatten syrische Truppen das Gebiet von Rebellen zurückerobert.
.
von Israel müsste es doch heißen ?
"

Nö.
Den Teil,den Israel völkerrechtswidrig besetzt hält - ohne dass es dafür Sanktionen von DE/EU/USA gibt - hält Israel nach wie vor völkerrechtswidrig besetzt.

Die syrische Armee hat nur den Teil vom Golan zurückerobert,den Islamisten mit israelischer Unterstützung (von Blauhelmen dokumentiert - ob die deswegen zwischendurch von da abziehen mussten? Wegen der Dokumentation dieser Beziehung ?) zeitweilig kontrollierten

Für Israel wäre es sicher

Für Israel wäre es sicher besser wenn die Russen das Gelände kontrollieren und nicht die Iraner.
Ob allerdings Trump und Netanjao dafür intelligent genug sind......
Wir müssen jetzt den Syrern in D eine Aufbauhilfe geben und sie nach Hause schicken.
(Natürlich möchten die lieber in einer deutschen Neubauwohnung leben als in Syrien quasi Trümmerfrau zu sein. Aber es ist besser wir helfen ihnen beim Wideraufbau als das wir unser Land zubetonieren. )

Nein, denn der Golan ist

Nein, denn der Golan ist zweigeteilt. Laut UN gehört der ganze Golan Syrien. Allerdings besetzt Israel eine Hälfte.

Nach 2011 haben islamistische Terroristen die nicht von Israel besetzte Seite erobert und als Geisel gehalten. Israel hat die Grenze daher geschlossen. Die UN Leute sind wegen der Terroristen dann auch abgezogen, insbesondere, da diese auch von den UN Leuten Geiseln genommen hatten.

Seitdem die syrische Regierung die Terroristen vertreiben hat, kehren wieder mehr Menschen zurück, die UN kehren auch mit ihrer Mission zurück und Israel will die Grenzen wieder öffnen. Fragt sich, ob die "Rebellen" so toll sind.

" Mit vier Beobachtungsposten

"
Mit vier Beobachtungsposten am Rande der Pufferzone markiert Syriens Verbündeter seinen Machtanspruch.
"

Wenn Russlands Beobachtungsposten einen Machtanspruch markieren...

...was sind dann die ganzen US-Militärbasen für Markierungen - z.B in Syrien,Katar,Deutschland ? (die sind ja deutlich mehr weltweit & auch deutlich größer als so ein russischer Beobachtungsposten...)

15:28 von KowaIski

"Assad sollte dann nach Den Haag überstellt werden."

Das kann noch eine Weile dauern. Auf die Überstellung warten noch ganz andere. Seit Jahren.

wäre schön für Syrien

wenn auch die ganzen Länder, die die "Rebellen" bzw. eigentlich ja Terroristen finanziert haben auch zur Kasse gebeten werden.... dann könnten die USA, GB und Deutschland ja die Milliarden mal langsam locker machen.... und schön, dass sich die Verbündeten der Regierung der Arabischen Republik für die Menschen so einsetzen, dass nun wenigstens etwas Ruhe (und Frieden) herrscht. Jetzt müsste nur noch der "Wertewesten" die entsprechenden Länder sanktionieren, die dort Land okkupiert haben (USA, Israel + Türkei) dann wäre dem Völkerrecht genüge getan.

re von Anatoly Chepiga

Der "Westen wird niemals mit Assad kooperieren".Aber nur deshalb,weil er nicht die Interessen des Westens vertritt.Die wirtschaftliche Öffnung ab 2005 begrüßte der Westen zwar,aber die Weigerung von Damaskus bezüglich eines Pipelinebaus mit Saudi-Arabien und dem Festhalten an Zusammenarbeit mit russischen und chinesischen Firmen enttäuschte ihn.(Wikileaks,Depeschen der US-Botschaft in Damaskus)

um 15:24 von

um 15:24 von KowaIski:
"
Freie Journalisten dürfen nicht aus Syrien berichten. Wenn Ihnen die staatliche syrische Hofberichterstattung lieber ist, bitte.
"

->
...& dies unter einem Bericht aus Syrien vom SWR-Korrespondenten Daniel Hechler...

verklärt der Forist KowaIski nicht damit einen SWR-Korrespondenten,dessen Bericht hier bei der TS veröffentlicht wird,nicht abstruser Weise zu einem Hofberichterstatter des syrischen Staates,weil dieser gerade aus Syrien berichtet ?

Verstehe nur ich das so,dass dieser Forist nicht nur diesen Artikel,sondern auch den Korrespondenten verunglimpft ?

Wunschdenken

@ Bernd Kevesligeti:
Westen wird in Zukunft dort ohne jeden Einfluß sein.

Oh, das wäre doch schade. Das einzige Bollwerk der Freiheit und Demokratie.

na endlich

Ich finde es gut dass Dank der Russen nun endlich Frieden im Land eingekehrt ist.

Der Wiederaufbau wird teuer, sehr teuer.
Und ich hoffe dass die EU und die USA nicht in den Aufbau investieren.
Denn durch diese Investitionen werden natürlich auch viele Gewinner erzielt, und diese sollten den Regiemesturzbeführwortern bicht zu Gute kommen.

15:24 von KowaIski

"Freie Journalisten dürfen nicht aus Syrien berichten."

So deutlich hat's noch niemand gesagt/geschrieben.
Ich dachte bisher nämlich, dass z.B. Ulli Gack ein freier Journalist aus Deutschland ist. Denn der hat schon direkt aus Syrien berichtet.

Aber Sie werden das wohl wissen.

(ent-)Täuschung

@um 13:28 von Satansbraten
„im Unterschied zu den USA sind die Russen dort willkommen“ ... volle Zustimmung „ werden im Gegensatz zu diesen auch wieder gegen“ ... wohl eher nicht. Oder besser hoffentlich nicht.
Denn die Russen bleiben als Garant des Friedens und stützen die Herrschaft Aussads.
Die Illusion des Westens man müsste im arabisch-muslimischen Kulturraumnur ganz schnell die Menschenrechte einführen, Stichwort „ Regime change“ dann werde alles gut, wird grade als fatale Täuschung entlarvt.
Assad ist der Garant dafür, dass es mit Syrien jetzt wieder aufwärts geht. Die Bundesrepublik sollte den vielen syrischen Flüchtlingen die Heimreise und den Wiederaufbau durch finanzielle Hilfen ermöglichen.

@ um 13:28 von Sisyphos3

"der Golan
Im Juli hatten syrische Truppen das Gebiet von Rebellen zurückerobert.
.
von Israel müsste es doch heißen ?
wenn schon"
.
Es handelt sich hierbei nicht um die von Israel besetzten Gebiete in Golan.

re von Skripal lebt

Na,auf "Bollwerke" die in den letzten Jahrzehnten zig Unordnungskriege (von Irak,Libyen bis Jugoslawien)führten,darauf kann die Welt im Namen von Freiheit und Demokratie verzichten.

@ Bernd Kevesligeti

Der "Westen wird niemals mit Assad kooperieren".
Aber nur deshalb, weil er nicht die Interessen des Westens vertritt.

Exakt. Und das ist auch nur zu verständlich.
Außerdem hat dieser Diktator nachweislich sein Volk mit Chemiewaffen angegriffen. Eine Kooperation wäre keinem Steuerzahler im Westen vermittelbar.

@ um 15:43 von Anatoliy Chepiga

"re Bernd Kevesligeti
Und dabei ging es eben nicht um einen Diktator,sondern um geopolitische Absichten.

Russland hat seine geopolitischen Absichten, der Westen seine. Jeder verfolgt seine Interessen, so gut es geht. Der Westen wird niemals mit Assad kooperieren. Was ist daran schlecht?"

Schlecht ist, dass wir ohne das Eingreifen des Westens in der Levante ein Syrien ohne 1/2 Millionen Tote, ohne 12 Millionen Syrer auf der Flucht und ohne kaputte Häuser hätten.

@ Margareta K.

Ich weiß nicht, ob Sie das wissen, aber in der syrischen Militärdiktatur gibt es keine Pressefreiheit.

@ Richi

Schlecht ist, dass wir ohne das Eingreifen des Westens in der Levante ein Syrien ohne 1/2 Millionen Tote, ohne 12 Millionen Syrer auf der Flucht und ohne kaputte Häuser hätten

Die Häuser hat nicht der Westen zerstört und auch nur zu einem verschwindend geringen Teil die Rebellen. Die Häuser wurden von syrischen Panzern, syrischer Artillerie und syrischen Bomben zerstört. Und diese Munition wurde weitgehend von Russland in das Bürgerkriegsland geliefert.

Nach Angaben der UNO wurden über 90 Prozent der Opfer von der syrischen Armee getötet.

@ Satansbraten

„im Unterschied zu den USA sind die Russen dort willkommen“

Eine willkommene Besatzungsmacht ist wie trockenes Wasser. Russland verfolgt in Syrien seine geostrategischen Interessen, nicht die Interessen der Bevölkerung.

"... werden im Gegensatz zu diesen auch wieder gegen“

Die russische Militärmacht wird Syrien nicht freiwillig wieder verlassen.

Es kann nicht sein...

...was nicht sein darf!
Israel schaute da nicht mit "Nervosität", sondern entspannt. Die ganze Situation dort ist doch einer Vereinbarung Israel-Russland zu verdanken.
Israel greift nicht ein, wenn syrische Regierungstruppen die Terroristen vertreiben. Russland stellt sicher, daß dabei KEINE iranische Truppen zum Einsatz kommen. Mehr noch. Iranische Truppen bleiben ca 100km von der israelischen Grenze weg. Und mit den Fakten hat Herr Hechler auch so seine Probleme. Die Grenze, die er erwähnt, ist nämlich KEINE im Sinne des Völkerrechts. Die liegt um einiges weiter westlich! Einfach ein Blick auf die Karte, egal welche!

Am 12. Oktober 2018 um 15:24 von KowaIski

"Freie Journalisten dürfen nicht aus Syrien berichten. Wenn Ihnen die staatliche syrische Hofberichterstattung lieber ist, bitte."

Bedeutet dies, dass jeder Journalist, der nicht in Ihrem Sinn berichtet, kein freier Berichterstatter ist? Darüber sollte man nachdenken.

jede Hand wird für den Wiederaufbau benötigt

"Wenn Strom und Wasser zurück sind, werden die Menschen auch zurückkommen. Immerhin ist es jetzt sicher."

Wenn sich Abdel Hemaid da mal nicht irrt. Da es keine konsequente Rückführung in befriedete Gebiete gibt, sind die deutschen Politiker mitverantwortlich, wenn der Aufbau in Syrien nur kaum vorankommen wird. Jede helfende Hand und gerade die von jungen Männern wird benötigt.
Auch darf man die Frist nicht verstreichen lassen, die Assad für eine Enteignung gestellt hat.

@18:21 von Skripal lebt

"Außerdem hat dieser Diktator nachweislich sein Volk mit Chemiewaffen angegriffen."

Diese Nachweise würde ich gerne mal sehen...

@18:21 von Skripal lebt

"Eine Kooperation wäre keinem Steuerzahler im Westen vermittelbar."

Ich glaube da wäre vieles nicht vermittelbar, sofern es der Steuerzahler denn wüsste. Z.B. die Tatsache, dass die Bundesregierung die Weißhelme, die aus Sicht nicht weniger anderer EU Länder Terroristen sind und die deren Unterstützung deshalb eingestellt haben, mit 12 Millionen Euro unterstützt hat...

@ Zentraleuropaer

Die Weißhelme sind eine Hilfsorganisation, die den ausgebombten Menschen in Syrien hilft, die technische Hilfe leistet und die Leben rettet. Das macht sie zu einem Dorn im Auge der anderen Kriegspartei Russland. Russische Medien versuchen die Weißhelme mit großem Aufwand zu diskreditieren. Auch Fakes werden da benutzt. Darauf sollte man nicht hereinfallen.

@ Giselbert

Jede helfende Hand und gerade die von jungen Männern wird benötigt.
Auch darf man die Frist nicht verstreichen lassen, die Assad für eine Enteignung gestellt hat.

Von Enteignung und Verfolgung sind meist Sunniten betroffen. Das Assad-Regime hat die höchste Zahl an Geheimdienst-Mitarbeitern pro 1000 Einwohner. Der Geheimdienst führt genau Buch über geflüchtete Oppositionelle und solche, die man dafür hält.

Syrien ist eines der repressivsten Systeme der Welt. Auf Hilfe aus Westeuropa und Amerika wird das syrische Militärregime unter General Assad vergeblich warten. Hilfe kann für das Volk nur nach einem politischen Neuanfang kommen.

@ Bayerndödel

Bedeutet dies, dass jeder Journalist, der nicht in Ihrem Sinn berichtet, kein freier Berichterstatter ist?

Nein. Freie Journalisten sind im syrischen Militärregime nicht zugelassen. Journalisten wurden teilweise im Bürgerkrieg von der Armee unter Feuer genommen.

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