Ihre Meinung zu: Nach Testphase: Gesichter zu mehr als 80 Prozent erkannt

11. Oktober 2018 - 20:11 Uhr

Ein Experiment zur automatischen Gesichtserkennung am Berliner Bahnhof Südkreuz hat eine Trefferquote von mehr als 80 Prozent erreicht. Das von Datenschützern kritisierte Projekt soll nun fortgesetzt werden.

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Kommentare

Supersache

Wunderbar, das wurde auch Zeit. Ich hoffe, dass diese Software nun auch bald privat und z.B. im Handel eingesetzt werden kann, um Hausverbote gegen Taschendiebe und andere unerwünschte Personen wirksam durchsetzen zu können.

Datenschützer sehen Probleme

natürlich
aber was will man haben
zumindest ich habe kein Problem damit
wenn mein Auftreten in der Öffentlichkeit gläserner wird

Ich bin dafür,

dass wir dagegen sind!
Denn natürlich richtet sich dies wieder gegen Persönlichkeitsrechte & gegen Datenschutzrichtlinien.

Aber natürlich finden sich immer mehr & immer wieder Mittel & Wege, Menschen- bzw. unsere Persönlichkeitsrechte 'legitim' zu umgehen. Ich fasse es nicht.

Wozu gibt es eigentlich noch Gesetzbücher, wenn diese IMMER WEITER ausgehebelt werden dürfen? Es muss doch schwarz auf weiß stehen bleiben, wie es dort steht, damit ein menschenwürdiges Miteinander weitergeht!

Demnächst werden unsere so hart erkämpften schriftlichen Bestandteile der humanen Grundrechte öffentlich noch als 'anachronistisch' verbrannt ...? (Sarkasmus aus)

Eingriff (durch Videos) in die Persönlichkeitsrechte - Hust

Zum Thema Sicherheit liest man in deutschen Gefilden schon seit langem nichts wirklich sinnvolles oder hilfreiches mehr.

Ausgerechnet im sozialistisch-kommunistisch regierten Berlin aber macht nun ein Projekt Schule, dass längst "On Top" auf den Listen stehen sollte.

Auf den Punkt gebracht hat es Heinz Buschkowsky im TS:

"Vor kurzem erst wollten ihn einige Genossen des Kreisvorstands Neukölln wegen „rassistisch geprägter“ Aussagen aus der Partei werfen. Nun holt Buschkowsky zum Gegenschlag aus. Im Interview fielen Ausdrücke wie „Kranke“, „Linksspinner“ und „vollmundig inhaltsleeres Gequatsche“.

Der Berliner Bürgermeister Michael Müller sei nicht wirklich ein Politiker, sondern eher ein Beamter. Man merke richtig, wie verkrampft er Themen suche. „Aber wenn es um die Videoüberwachung des öffentlichen Raums geht, hinter der 85 Prozent der Bevölkerung stehen, dann steht er willenlos unter der Kuratel der Grünen und Linken."

Auch Taser für die Polizei sind längst überfällig.

Bahn zwingen, das Projekt abzubrechen

kann man, indem man das Südkreuz meidet, oder zumindest keine Waren mehr konsumiert. Die Bahn und die Gewerbetreibenden könnten die aggressive Spionage abschalten lassen. Auf Unternehmen hören die Politiker wenigstens....

Wunderbar

nun kann man die Bürger noch mehr überwachen und einschüchtern. Es fehlt noch eine Kamera in der Wahlkabine, dann ist alles komplett.
Deutschland hat sich verändert aber nicht zum Guten.
Wo sind wir gelandet, ein Überwachungsstaat DDR 2.0.
Warum ist es Notwendig geworden, das kann sich jeder selbst überlegen. Der Fehler liegt in Berlin.

Wen kann man jemanden mit sowas finden?

Mein biometrisches Foto müsste ich bei der Beantragung eines neuen Perso abgeben - mein 'alter' alter war schon abgelaufen.

Ist das Foto nun irgendwo gespeichert?
Sind die Menschen, die kein biometrisches Foto einer Behörde vorliegen mussten nun im Vergleich zu mir besser geschützt, weil nicht gespeichert?

Chinesisches Social Credit System

Das werden wir hier früher oder später auch bekommen.
Die neusten Polizeigesetze arbeiten darauf hin.
Und wer nicht schön brav auf Linie gebracht agiert, wird wie in China in Umerziehungslager gesteckt.
https://www.tagesschau.de/ausland/chinas-umerziehungslager-101.html

Bald also nurnoch mit Sonnebrille und Sombrero rumlaufen.

Unsicher

Ich bin mal wieder nicht sicher, was gut und richtig ist. Ich denke z. B bei der U-Bahnüberwachung an die "U-Bahn-Treter". Auch wenn man weiß, dass so eine Überwachung im Notfall nicht hilft, fühle ich mich an überwachten Bahnhöfen etwas sicherer.
Bei dem, was viele Menschen über sich in sozialen Netzwerken freiwillig über sich preisgeben, wundert mich die Aufregung dann aber doch. Prinzipiell sehe ich aber jede Form von Überwachung des öffentlichen Raums kritisch.
Das Für und Wider muss sehr sorgfältig abgewogen werden.

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