Ihre Meinung zu: Umweltbundesamt: Mehr Fußgänger, weniger Autos

11. Oktober 2018 - 14:26 Uhr

Die Vorstellungen des Umweltbundesamtes für deutsche Städte klingen ambitioniert: Autos sollen zurückgedrängt, Fußgänger gestärkt werden. Unter anderem solle dafür die Zahl der Parkplätze drastisch reduziert werden.

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Kommentare

Endlich

Diese - nicht neue - Forderung muss jetzt endlich einmal durchgesetzt werden! Dann erübrigt sich die ganze Diesel-/Fahrverbot Diskussion... Es gibt einfach zuviele Autos!

Autos zurück, Fußgänger gestärkt

Hurra! Endlich! Endlich versteht jemand, dass man das stärken muss, was man will!
Wir wissen doch alle, der Mensch ist eher bequem. Solange ich mit dem Auto bequem vorwärts kommen, einen Parkplatz finde, Vorrang habe, solange fahre ich Auto, und für meine Bewegung fahre ich zum Fitnessstudio... das ist die Ironie obendrauf. Mehr Vorrang für Fußgänger ist super! Zebrastreifen! Traumhaft! Sich nicht mehr an Ampeln die Füße in den Bauch stehen.
Ich würde es auch begrüßen, Radfahrer zu stärken. Als ich zur Schule ging, ca. 3,5 km Weg, war ich mit dem Fahrrad schneller als mit dem Bus. Dann wurden "fahrradfreundlich" Radwege eingeführt, sodass ich immer für Fußgänger bremsen muss und an jeder Grundstückausfahrt Risiko laufe, überfahren zu werden. Dann wurden Fahrradampeln eingeführt, immer mit Anforderungskontakt, sodass ich nie "grüne Welle" habe, und für's Linksabbiegen muss ich über 2 Ampeln, erst geradeaus, dann links. Jetzt brauche ich für den gleichen Weg zur Schule doppelt so lange

Eine Frage: Elektroautos, brauchen die keinen Parkplatz?

Mehr Fußgänger! Im Ansatz positiv.
Umweltbundesamt, wo warst du als mit Diesel-Abgasen getrickst wurde? Sich jetzt um die Anzahl der Parkplätze zu kümmern ist eine kurzsichtige Symbol-Politik, liegt wohl auch ausserhalb des Aufgaben-bereiches und trifft wieder den Normal-Bürger. (wären die Autos so sauber wie angegeben und hätten die Politiker ihre Hausaufgaben gemacht - dann hätten wir kein derartiges Problem) Ja, ja: hätte, hätte...
Man sollte m.E. auf Aufklärung und Freiwilligkeit setzen und die Brechstange im Etui lassen.
Merke:
Man kann ein Land auch zu Tode regulieren.

Umstrukturierungen

Vernetztes Denken und Handeln - Fehlanzeige.
Mehr zu Fuß zu gehen ist sicherlich gesund. Aber dass diese Ideen des Umweltbundesamtes dann auch eine völlige Umstrukturierung der Citylagen mit sich bringen werden, dürfte auch klar sein.
Mich würde es nicht so stören, denn ich bin sowieso nicht so konsumorientiert, aber es wird natürlich Arbeitsplätze im lokalen Handel kosten und den Online-Handel stärken. Dementsprechend dann geringeres (Gewerbe-)steueraufkommen, evtl. Bauruinen in den Innenstädten usw. Wenn man das will ...

"Autos sollen zurückgedrängt,

"Autos sollen zurückgedrängt, Fußgänger gestärkt werden. Unter anderem solle dafür die Zahl der Parkplätze drastisch reduziert werden."
-
Demnach möchten dann die Altparteien auf die Wählerstimmen der Autofahrer verzichten.

Mehr Fußgänger, weniger Autos

Wird so nicht klappen: Verbannt man die Autos aus den Städten, sterben die Innenstädte aus, weil die Autofahrer dann zum Einkaufen eben in die Stadtperipherie zu den Großmärkten fahren und zu den Einkaufszentren.
Beispiele von solchen Städten gibt es dafür en masse.
Einzig vernünftige Lösung in den nächsten Jahrzehnten:
Elektroantriebe in der Innenstadt
Wasserstoff für Fahrzeuge mit hohem Gewicht und/oder großer Reichweite
Jahrgänge, die gewohnt sind, selbst zu fahren, werden weder autonome Fahrzeuge noch den öffentlichen Nahverkehr in großem Umfang zu schätzen wissen, erst die zukünftigen Generationen.

prima Vorschläge,

bitte weiter so!!!

Tod den Innenstädten

Ich selbst wohne etwas ausserhalb der Stadt auf dem Lande im Grünen. Wenn ich ins Zentrum fahre zum Einkaufen, nehme ich natürlich das Auto, oder hat jemand einen brauchbaren Tipp, wie ich die Einkäufe sinnvoll nach Hause bekomme. Wenn ich abends ins Kino will, nehme ich natürlich das Auto. Mit öffentlichem Nahverkehr komme ich nicht nach Hause, ausserdem ist es mir in der heutigen Zeit zu gefährlich. Die Vorstellungen des UBA gehen an der Realität vorbei, um nicht zu sagen, sind in meinen Augen geistiger Dünnsch….

Die Einkaufszentren vor den Toren der Städte reiben sich jetzt schon die Hände.

Nur weiter so, D muss doch kleinzukriegen sein.

Sorgt für noch mehr Leehrstand in den Innenstätten...

Sorgt für noch mehr Lehrstand in den Innenstätten...
Schon jetzt sind die meisten Läden leerstehend, oder verschwunden.
Schließlich wollen die gekauften Sachen auch transportiert werden.
in Duisburg ist es durch eine unterirdische Parkanlage geregelt, nur nicht gerade sauber..

ja frage mich

wenn die Autos weiter zurück drängen wollen und viele es abschaffen ,wer zahlt dann die Steuern die wegfallen,denn der beste Steuerzahler war der Autofahrer oder nicht habe noch nicht gesehen das die wilden Fahrradparker Parkgebühren zahlen,Haftpflicht ,auch sonst nix aber nach Radwegen schreien die dann gar nicht benutzt werden.
Ja dann frage ich mich wo das geld herkommen soll?

Gute Initiative!

Wäre sehr beruhigend beim Fahrradfahren nicht mehr um mein Leben fürchten zu müssen. Hoffentlich wird das auch im Verkehrsministerium so gesehen

Weniger Parkplätze für Autos

Weniger Parkplätze für Autos in den Innenstädten klingt doch gut.

Parkplatznot

Ja - klar - Langfristig sollen 2 von 3 Parkplätze wegfallen. - Handwerksbetriebe müssen dann wohl auch den Parkplatz vorher bestellen, bevor sie zum Kunden fahren. - (Ironie an) Wir haben ja auch genug Parkplätze. - Finden problemlos immer einen Parkplatz. - (Ironie aus) - Wir bräuchten gefühlt 50% mehr Parkplätze. ( Rede jetzt nicht von der Innenstadt. Da gibt´s Parkhäuser bzw. man kann da ruhig mit der Bahn zum Shoppen hin fahren.) - Oder Alternativ müßten z.b. Krankenhäuser für ihre Besucher/Mitarbeiter noch mehr Parkplätze zur Verfügung stellen, da immer in den Seitenstraßen ausgewichen werden muß. Wenn man jetzt noch Parkplätze streicht um dann auch noch mehr Falschparker aufzuschreiben, ist das Abzocke. (Ironie an) Aber wenn die meisten Diesel-Autos bald sowieso nicht mehr fahren dürfen, kriegen wir das schon in griff.(Ironie aus)

Parkplätze reduzieren

Sehr gute Idee, warum haben wir dies nicht schon früher gemacht?!? Alle Menschen zwingen in Städten zu wohnen, damit sie zu Fuß überall hinkommen können. Einfach perfekt der Plan die "Landflucht" zu befeuern. Dann haben wir auch noch mehr Grund über steigende Mieten zu jammern! Dann kann man sich über nicht funktionierende Mietpreisbremsen austauschen und sich fragen, warum ziehen so viele Menschen in die Stadt? Vielleicht könnte man aber auch das Sterben der Innenstädte befeuern, in dem es nur noch am Stadtrand Einkaufszentren hat. Wäre auch nicht schlecht, dann muss man als Fußgänger nicht auf Menschen mit Tragetaschen achten. Aber bitte liebe Politiker, legt dann auch die Behörden und Krankenhäuser an den Stadtrand, zu denen ich als Landbewohner eventuell persönlich gehen muss!
p.s im Kreis fahren und einen Parkplatz suchen ist sehr umweltfreundlich!

Mangelnde Inspiration

Nun als Bewohner einer Großstadt bin ich viel zu Fuß unterwegs und kann mich über mangelnden Platz zum laufen nicht beklagen. Eher sollten auf allen Straßen Fahrradwege zur Verfügung gestellt werden, das ist teilweise gefährlich zu nutzen.

Wieder einmal fehlt es der Politik jedoch an Vorstellungskraft. Im Jahr 2030 könnte der Privat-Pkw durch in den öffentlichen Nah-und Fernverkehr integrierte selbstfahrende Wagen vollständig ersetzt sein. App benutzen, Start- und Zielort eingeben, optimiert und durch Großrechner abgestimmt und kostengünstiger fahren. Damit entfielen sicher 80% der derzeitigen Pkw und deren Notwendigkeit zu parken etc., auch prima für die Umwelt, Gesundheit und deutliche Beschleunigung der Fahrzeit.

Natürlich fallen allein in Deutschland mehrere Hunderttausend Arbeitsplätze und Millardengewinne weg. Aber wir haben ja angeblich einen Fachkräftemangel.
Gibt es Politiker, die in diese sinnvolle Richtung voranschreiten?

Grüne Bevormundung

Weshalb wollen diese Menschen anderen vorschreiben, was sie machen sollen und was was sie nicht dürfen und das auch in Bereichen, die sie überhaupt nichts angehen? Wir sind doch keine Kleinkinder!

Utopie

Schöne Utopie. Wirklich toll. Solange ich mich im Umkreis von 75km bewerben muss (Arbeitsamtvorgabe!) und die ÖV für diese Strecke bis zu 3 Stunden benötigen, solange ist es nichts weiter als eine Beleidigung, zu verlangen, dass ich auf mein Auto verzichte.

Ich hoffe...

... es werden nicht auch bei diesem Konzept die Kleinstädte mit dem belastenden Durchgangsfernverkehr vergessen. Für die ca. 200 Meter zum Discounter über die Straße braucht man in meiner Heimatstadt schon sehr viel Geduld und Glück beim Queren der hiesigen Bundesstraße.

Interessanter Ansatz

...
Aber leider völlig daneben.

Der ÖPNV muß ausgebaut, modernisiert und deutlich besser getaktet werden.

Nur so bringt man die Leute dazu, das Auto stehen zu lassen.

Parallel dazu muß der öffentliche Wohnungsbau - Thema bazahlbare Wohnungen - vorangetrieben werden, oder, was noch besser ist, wirtschaftsschwache Gebiete zufördern, Anreize schaffen, das sich dort Firmen niederlassen und ansiedeln....

es gibt so viele Sachen, die funktionieren würden...

Warum werden die nicht umgesetzt?

Fragen über Fragen...

mfg

Euer ratloses Bilgenschwein

Gott sei Dank

lebe ich auf dem Land.
Autos sollen zurückgedrängt und Fußgänger gestärkt werden.
Ja durchaus nachvollziehbar-dieser Plan. In Zukunft werden in unseren Städten ja mehrheitlich auch nur noch Bürger wohnen, die keiner Berufstätigkeit nachgehen die brauchen natürlich auch kein Auto.
Geschäfte werden auch alle geschlossen-aber da können dann natürlich noch viel mehr Döner und Shisha Läden platziert werden.
Uns steht eine goldene Zukunft bevor.

Die Totengräber der Innenstädte sind am Werk

Nicht in der Lage, einen vernünftigen Nahverkehr auf die Beine zu stellen, der auch über die Stadtgrenze hinaus geht. Parkgebühren erhöhen und die Parkdauer auf kürzeste Zeit begrenzen. Jetzt auch noch Fahrverbote.... Aber nachher aufschreien, wenn die Innenstädte veröden und die Umsätze sich auf Onlineläden verlagern. Irgendwie müssen die Fußgänger auch in die Innenstädte kommen.

Ein Kundendienstmonteur erläuterte mir

schon vor vielen Jahren, daß er die Arbeit nicht antritt, wenn man ihm keinen Parkplatz für seinen Montagewagen zur Verfügung stellen kann.
.
Aber man kann heute eine neue Waschmaschine im Internet bestellen. Zum Ausladen darf das Fahrzeug parken.
.
Danach diskutiert man über die Müllvermeidung bei der alten Waschmaschine . ...

Dann sollten

sich alle Einkaufseinrichtungen und Behörden mal schnell an den Stadtrand begeben, damit die mehr als 50 Prozent die nicht in der Stadt wohnen.
Auch noch einkaufen können und Ihre Wege erledigen können, dann ist mir das egal und ich muss nicht in die Stadt.
Die kleinen Geschäfte und so weiter werden sich extrem freuen.
Und wo stellen die Bewohner Ihre Fahrzeuge hin ?, Stadt nur noch für Reiche mit Tiefgarage ?.

Der falsche Weg

Fußgängerzonen sind kontraproduktiv: Durch sie sehen alle Innenstädte gleich langweilig aus, und durch die zusätzliche Reduzierung von Parkplätzen werden Kunden aus der City ferngehalten, mit dem Ergebnis, das die dortigen Geschäfte noch weniger Kunden haben, was in Zeiten von rund-um-die-Uhr Einkaufsmöglichkeiten im Internet für viele Läden den Ruin bedeutet. Die Luft kann nur reiner werden, wenn die Autos sauberer werden, und dafür ist auschließlich die Autoindustrie verantwortlich. Das Motto muß für Autos in Zukunft lauten: "Klein aber fein, statt protzig und schmutzig."

Absurd

Die Pläne sind völlig absurd. Wo sollen denn die ganzen Autos in den Städten hin? Es kann sich vielleicht nicht jeder leisten, aus jedem Einkauf oder jeder Erledigung einen Spaziergang zu machen.

Was ist mit Handwerkern, die in den Städten arbeiten und ihr Arbeitsgerät nicht mal eben zu Fuß durch die Gegend tragen können? Da klingt der Hinweis, "wer zu Fuß geht, tut was für die Gesundheit" geradezu höhnisch. Auch ist so ein Vorschlag doch nur machbar, wenn der öffentliche Nahverkehr so attraktiv gemacht wird, dass er eine ernsthafte Alternative darstellt, was Geld kostet.

Was zutrifft, ist dass viele (Groß-)Städte in Deutschland für Fußgänger anstrengend sind, die Städter aber auf diesem Weg faktisch zu zwingen, ihr Auto aufzugeben, halte ich für falsch.

Tolle Ideen...und was sagt der Handel ?

Ich kann mir nicht vorstellen das diese Pläne dem eh schon gebeuteltem Handel in den Städten passen wird, denn man will seinen Einkauf ja auch irgendwie nach Hause bekommen und bevor ich da mit irgendwelchen Karren durch die Innenstadt latsche fahre ich doch lieber in die Gewerbeparks außerhalb der Städte...ich tippe mal das es für solch romantische Pläne etwas zu spät ist.

"Wer zu Fuß gehe, tue Gutes

"Wer zu Fuß gehe, tue Gutes für seine Gesundheit, spare Geld und schone die Umwelt. Die Behörde will Wartezeiten an Ampeln verkürzen, fordert 2,50 Meter breite Gehwege als Standard und mehr Zebrastreifen. In den Verwaltungen soll es feste Zuständigkeiten für den Fußverkehr geben."

Klingt ja schön, ist aber nutzlos solange den Fahrradfahrern kein Manieren beigebracht werden.

Bei einer relativ neugestalteten Kreuzung in meinem Stadtteil ist der Platz vor der Ampel zwischen Straße und Radweg so eng, dass man Angst bekommt, vom Fahrtwind eines LKW mitgerissen zu werden. Und wehe dem wartenden Fußgänger, der wegen des Platzmangels eine Ferse auf dem Radweg hat.

Selbstgeisselung

Mit dieser wirklichkeitsfremden Politik, verkleidet als wissenschaftliche Erkenntnis, wird der Abstand zwischen dem bürgerlichen Lebensalltag und der Idealvorstellung beamteter Lebensvordenker in erschreckender Weise deutlich. Ein Amt soll administrative Lösungen im Bürgerinteresse umsetzen, nicht unbedingt politisch verantworten, . Keineswegs steht jedoch die Umerziehung der Widerspenstigen im Zentrum seiner Aktivitäten. Rot-Grüne Regierungen vernichten Parkplätze im Dreivierteltakt, verbreitern Radwege zu enormen Kosten und erreichen allenfalls Minoritäten bei ihren Beglückungsvorhaben.Schlimm, dass derartige Ideologieüberfrachtung eine sinnstiftende Diskussion um den Erhalt der Luft- und Lebensqualität das Thema negativ belastet, bevor diskutiert werden kann. Handel und Gewerbe, Alte, tatsächlich noch Arbeitende benötigen ein KfZ.Der Nahverkehr ist kaum flächendeckend eine Alternative. Politik muss mit den Mehrheiten gemacht werden, nicht zu Umerziehungszwecken.

Der Deutsche und das Auto

Man merkt so richtig, wer am lautesten jammern würde, wenn die Fußgänger ihre Wege wiederbekommen würden. An den Fußgänger und den Fahrradfahrer denkt man da doch lieber als das unnötige Randgeschmeiß, das sich bitte von den Hoheitsgebieten der Autos zu distanzieren hat.

Funktioniert in Japan und würde auch hier funktionieren. Man lache ich, wenn auch nur einer den Wagen stehen lassen muss, weil er nicht mit Parkplätzen rechnen kann.

Abgesehen davon,

dass so die Innenstädte mit ihren extremen Mieten weiter veröden- denkt eigentlich auch Jemand mal an die, die nicht gut zu Fuß sind? Ich bin nach einer mißglückten OP stark gehbehindert und auf das Auto angewiesen. Für mich bedeutet das praktisch ein Stadtverbot, danke auch! Da bin ich doch froh, dass das Umweltamt und seine grünen Unterstützer keine Gehbehinderten diskriminieren würden, oder doch?

@16:36 von Thomas Wohlzufrieden

"Fußgängerzonen sind kontraproduktiv: Durch sie sehen alle Innenstädte gleich langweilig aus"

Finden Sie Straßen, die rechts und links zugeparkt sind, ernsthaft attraktiver? Ich nicht.
In einem Straßenkaffee in der Fußgängerzone fühle ich mich entschieden wohler als in Auspuffgasen und hohem Lärmpegel. Außerdem haben die großen Kaufhäuser Parkgaragen. Davon profitieren auch die Einzelhändler.
Wem die Parkgebühren zu hoch sind, der kann ja den öffentlichen Nahverkehr nutzen.

weshalb die negativen Reaktionen?

Bisherige Verkehrsberuhigungsmassnahmen haben die Innenstädte belebt und oft sogar gerettet. Vielleicht kann sich noch jemand an die Situation in dem 70er Jahren entsinnen.

Neben weiterer Verkehrsvermeidungsmassnahmen sind selbstverständlich Verbesserungen am öffentlichen Nahverkehr notwendig und geeignete Stadtentwicklungsmassnahmen.

Hamburg ist ein Beispiel

in Hamburg kommt man ohne Auto einfach überall hin: Mit der U- bzw. S-Bahn. Ich glaube kaum, dass ein Hamburger ein Auto für die City braucht.
Und das ist für mich die richtige Richtung: Die Infrastruktur der Ballungsgebiete ausbauen, dann die Autos wegdenken. Aber das was ich da lese von diesem seltsamen Amt - ist return to Icetime

19:01 von DoitscherButterkäse

Funktioniert in Japan
.
wunderbar sogar
wenn sie schnell genug auf dem Gehweg zur Seite springen
wenn ein Radfahrer angebraust kommt
so meine Erlebnisse in Osaka
und dass in Fußgängerzonen oder am Zebrastreifen Regeln gelten
und Hoheitsgebiete des Autos
also ich fuhr noch nie auf dem Gehweg
was man von Radfahrern nicht von jedem Radler behaupten kann,
wenn er den Radweg ignoriert die Straße benutzt

Fahrradfahren?

Wieso kommt in dem Bericht nichts über die Fahrradfahrer?
Die meißten Fußgänger haben doch genug Platz. Die Fahrradfahrer sind die gefährdesten Verkehrsteilnehmer! Ich erwarte endlich eigene Radstraßen!

Für mich taugt die Stadt

weder zum einkaufen noch zum wohnen.
Blöd nur wenn man man in einem Vorort von Darmstadt wohnt,
muss man mitten durch die Stadt, weil es keine vernünftige Umgehungsstrasse gibt.
Wahrscheinlich sagen sich die Planer für die Wissenschaftsstadt, wo es keine Umgehungsstrassen gibt, gibt es auch keinen Verkehr - Verkehrsberuhigung.

15:56 von Goldenmichel

Dann fehlt uns noch die relative Kraft der Ameisen damit wir unseren Baumarkteinkauf auf dem Rücken nach Hause tragen können.

Das wird aber nur....

Funktionieren, wenn man in Deutschland endlich mal eine vernünftige Fahrradinfrastruktur aufbaut. (ähnlich einigen skandinavischen Städten). Parkplätze zu verringern geht nach hinten los, dann suchen viele halt noch mehr und fahren Kreuz und quer durch die Städte. Citymaut hiese das Zauberwort, Autofahren muss einfach im Vergleich zum ÖPNV viel teurer sein. Und wer dann immernoch mit dem Auto fährt der muss den ÖPNV und die Radwege halt quer finanzieren. Aber Grundsätzlich sollte jeder die Wahl haben!

@16:04 von Leseratte28

"Mit öffentlichem Nahverkehr komme ich nicht nach Hause, ausserdem ist es mir in der heutigen Zeit zu gefährlich."

Da haben Sie zwar Recht, aber für mich bedeutet das nur, dass der öffentliche Nahverkehr entschieden besser ausgebaut werden muss und zwar behindertengerecht.
Deutschland ist übrigens NICHT nur 'freie Fahrt für freie Bürger'. Es gibt sehr viele Bürger, die sich kein Auto leisten können und viele, die aufgrund körperlicher Leiden keine Fahrerlaubnis bekommen. Noch schlimmer ist, dass unter den älteren Mitbürgern noch sehr viele Auto fahren, obwohl sie bereits unter Demenz leiden, nicht mehr gut hören und/oder sehen.

Eine gesunde Mischung sollte das beste sein...

Nicht nur alles auf Fußgänger umrüsten. Fahrradwege werden zudem nur noch aufgemalt und Zugepackt.
Vernünftige Parknischen, sind doch längst Mangel und verschafft den Kommunen enorme Einnahmen.
Was einst als Fahrradweg gedacht war, sind jetzt PKW-Parkplätze für Anwohner.
Schotterpisten sind zudem zu kostenpflichtigen Parkflächen umgebaut worden.
Planungsfehler und Einnahmegenerierung "der Vergangenheit" recht sich zusehends...

Elektroroller

...dann lasst doch für den Anfang endlich Elektrokleinstfahrzeuge für die „letzte Meile“ zu, anstatt die Benutzer wegen Fahrens ohne Führerschein weiter ernstlich zu kriminalisieren. In fast allen Europäischen Ländern klappt das, nur Deutschland schafft es seit Jahren nicht, diese Kleinstfahrzeuge in die Verkehrsordnung aufzunehmen. Wenn selbst das so unendlich schwierig scheint, wie will man da ernstlich unsere Innenstädte fundamental umbauen? Umweltbundesamt eben.

16:37 von Realo Ffm

"Auch ist so ein Vorschlag doch nur machbar, wenn der öffentliche Nahverkehr so attraktiv gemacht wird, dass er eine ernsthafte Alternative darstellt, was Geld kostet."

Das kann man nur unterstreichen. Das wäre aber mal eine sinnvolle Investition.

19:18 von Edwinator123

Bei uns wurden die Radwege großzügig ausgebaut und wo fährt ein großer Teil?
auf den Fußwegen und dann auch noch verkehrt herum.

@16:17 von JoFo1

"Alle Menschen zwingen in Städten zu wohnen, damit sie zu Fuß überall hinkommen können."

Schön wär's ja, mit dem zu Fuß überall hinkommen.
Ich wohne in einem sogenannten Wohngebiet in Hamburg Lokstedt. Ohne den kleinen Supermarkt 'um die Ecke' sähe ich (habe kein Auto) in meiner durchaus hübschen Wohngegend ganz schön alt aus.
Wenn ich allerdings in die Innenstadt fahre - besonders in der Weihnachtszeit, kann ich mir ein Aussterben der Innenstadt nicht vorstellen. Die Busse (3-5 Min.-Takt) sind ätzend überfüllt und die Innenstadt ebenso. Ein Grund, warum ich Weihnachtsgeschenke fast nur noch im Internet bestelle. Für dieses Menschengedränge ist mein Nervenkostüm zu dünn geworden.

Langsam ist Schluss mit lustig

Diese Selbstherrlichkeit, den Menschen vorzuschreiben, wieviel sie zu laufen, zu essen, zu trinken, zu kaufen haben, kotzt mich an.
Hat der einzelne Mensch nicht ein Recht über seine Gesundheit und Lebensweise selbst zu bestimmen ?

@19:16 von CultureFlop

"in Hamburg kommt man ohne Auto einfach überall hin: Mit der U- bzw. S-Bahn."

Ja, natürlich. Wenn ich, in Lokstedt wohnend, meine Nichte in Poppenbüttel besuchen will, brauche ich für den Weg NUR eine gute Stunde. Bus - umsteigen- U-Bahn - umsteigen - S-Bahn, 10 Min. Fußweg. Einfach super.

Liebe Kritiker,

Liebe Kritiker,
guckt euch die Städte an die eine Richtung gehen wie sie vorgeschlagen wird. Dort stehen die Geschäfte alles andere als leer. Selbst London hat einen riesen Schritt pro Fahrrad gemacht und damit an Attraktivität klar gewonnen. Was die können wird man doch hier auch hinkriegen. :)
Abgesehen davon ist das Umweltbundesamt leider nicht allein entscheidend. Da weinen die Autobauer ein mal das Arbeitsplätze gefährdet wären und das Thema ist erst mal wieder ein paar Jahre vom Tisch. Ohne den Lobbyismus hätten wir Stadtbewohner (immerhin 3/4 der deutschen) eine ganz andere Lebensqualität.

Praktikabilität

Müssen denn all die Befürworter der „sportlichen“ Fortbewegung eigentlich nicht einkaufen? Wie schafft man es, als Fußgänger oder Radfahrer 2 volle Einkaufskörbe zusammen mit der vollen Aktentasche nach Hause zu bugsieren? Die Gesellschaft besteht nicht nur aus sportlichen Studenten; es gibt auch ältere und schwächere Menschen. S und U sind keine Alternativen, zumal hier in Berlin viele Bahnhöfe noch nicht einmal mit Rolltreppen ausgestattet sind.
Ich fände es sinnvoller, von SUVs auf kleine, schadstoffarme Autos umzusteigen und dies auch zu belohnen. Beim Ausbau der E-Mobilität hinkt Deutschland grandios hinterher. Die Abschaffung von Parkplätzen freut Autohasser, stärkt aber nur den Onlinehandel.

@19:36 von calusa

"Bei uns wurden die Radwege großzügig ausgebaut und wo fährt ein großer Teil?
auf den Fußwegen und dann auch noch verkehrt herum."

So kenne ich das auch. Vor allem wird der Fußweg gern zum überholen anderer Radfahrer genutzt, Pöbeleien inklusive.

Nicht Jeder ist gut zu Fuss

oder auf dem Rad.Sollte man auch bedenken und die Einkaufstaschen sollen auch mitgenommen werden. Ich denke diese Sache ist noch " Unausgegoren ".

Keine Parkplätze = keine

Keine Parkplätze = keine Autos = keine Kunden = tote Innenstädte. Aus lebenswerten Städten mit Einkaufszeilen werden Schlafstädte.
Die Kunden wandern raus an den Stadtrand wo es große Verkaufsflächen mit vielen Parkplätzen gibt.
Wir lassen uns doch von den Spinnern des Umweltministeriums nicht zu Gewichthebern machen.

19:35 von Anna-Elisabeth

16:37 von Realo Ffm

"Auch ist so ein Vorschlag doch nur machbar, wenn der öffentliche Nahverkehr so attraktiv gemacht wird, dass er eine ernsthafte Alternative darstellt, was Geld kostet."

Das kann man nur unterstreichen. Das wäre aber mal eine sinnvolle Investition.
///
*
*
Richtig, bisher hat ja der Individualverkehr den totalen Stillstand aller Räder verhindert, wenn es um Wertschätzung von organisierten Transportbeschäftigten in Luft, auf Schiene und Strasse ging.
*
Das könnte ja perfektioniert werden.
*
Aber die ampelstaubedingte Schadstoffproduktion hätte im Endeffekt Erfolg gehabt.
*

Am 11. Oktober 2018 um 19:25 von Anna-Elisabeth

" Es gibt sehr viele Bürger, die sich kein Auto leisten können und viele, die aufgrund körperlicher Leiden keine Fahrerlaubnis bekommen. "

Sie sprechen mir aus der Seele.

Wie soll man sich ohne Auto um seine in einem Altersheim lebenden Eltern kümmern?
Die Eltern können ohne Hilfe das Heim nicht mehr verlassen. "Eine Mutter kann 10 Kinder ernähren, aber 10 Kinder nicht eine Mutter." Ist schon sehr traurig.

endlich

mal ein durchdachter Vorschlag.
An die Dauerverhinderer, die bisher die Verkehrspolitik beeinflusst und mit den Verkehrsministern geprägt haben:
So würde endlich die Umerziehung gestoppt, die wir in den letzten Jahren erleiden mussten. Wer weder mit ÖPNV vernünftig in die Stadt kommt ( Infrastruktur vernachlässigt / Rest von den Autoschlangen ausgebremst), noch sich mit dem Fahrrad hineintraut, nimmt dann das Auto, ein Prozess, der sich weiter verstärkt hat.
Eine Frage an die Schlaumeier, die sich über den Radverkehr auslassen: würden Sie mit Ihren Kinder in der Stadt, so wie sie jetzt ist, ohne Sorge fahren wollen? Also lieber Elterntaxi?
Und "teure" Radwege? Der Radverkehr ist restlos unterfinanziert, über Jahre vernachlässigt. Man sehe sich die Zahlen an, sowohl im Vergleich zu anderen Ländern als auch zur Autoinfrastruktur. Teuer wird es da nicht, wo existierende Autospuren verwendet werden können.
Woanders klappts , die Städte atmen auf, nur hier vernebeln Abgase den Verstand.

@19:18 von Edwinator123

"Die Fahrradfahrer sind die gefährdesten Verkehrsteilnehmer!"

Für die Fußgänger (und teilweise auch für die Autofahrer) sind die Radfahrer die gefährlichsten Verkehrsteilnehmer.
Unberechenbar und rücksichtslos!

19:16 von CultureFlop

"" in Hamburg kommt man ohne Auto einfach überall hin: Mit der U- bzw. S-Bahn. Ich glaube kaum, dass ein Hamburger ein Auto für die City braucht.""
#
Volle Zustimmung sage ich als Hamburger.War Heute wieder in der Stadt unterwegs ,kreuz und quer und das alles mit einer Tageskarte für 6 Euro. Ich meine da braucht man kein Auto mehr. Denke nur mal an die Parkgebühren und erst jedesmal einen Parkplatz erst einmal finden!

Ich wundere

mich, wieviele Kommentatoren hier schon wissen, was geht und nicht geht, was Unfug ist usw. Haben die alle schon den 55-seitigen Text gelesen?
Dass es so, wie es in vielen Städten heute ist, auf Dauer nicht weiter gehen kann, sollte meines Erachtens klar sein.
Alle Menschen möchten doch wohl einen lebenswerten Wohnraum nutzen dürfen. Das zunächst einmal unabhängig vom Geldbeutel.
Dass nach Jahrzehnten Auto-orientierter Verkehrspolitik ein Umdenken notwendig ist, sollte eine gemeinsame Basis sein - so zumindest mein Wunschdenken (zumindest bezogen auf Verbrennungsmotoren).
Für den Weg, wie unsere Innenstädte sauberer werden, müssen natürlich vernünftige Konzepte entwickelt und umgesetzt werden. Nicht halbherzig. Es braucht mutige "querdenkende" Konzepte für die Zukunft.
Schnellradwege quer durch die Stadt abseits anderen Verkehrs, vernünftige Park&Ride-Parkplätze um die Innenstadt herum, guter öff. Nahverkehr, sinnvollere Ampelschaltungen, Sonderregelungen für Handwerker, Zulieferer usw

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