Ihre Meinung zu: Spahn will Mini-Senkung des Krankenkassen-Zusatzbeitrags

11. Oktober 2018 - 10:01 Uhr

Die Krankenversicherungen erwirtschaften Überschüsse, also könne man die Beitragszahler auch entlasten. Deshalb will Gesundheitsminister Spahn den Zusatzbeitrag der Krankenkassen um 0,1 Prozentpunkte senken.

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Kommentare

Mini ist es in der Tat...

0,1 Prozent - doch so viel?

nicht nur den Zusatzbeitrag

kann man senken, sondern auch die Anzahl der Krankenkassen. Eine Reduzierung um 116 Stück würde massive Einsparungen mit sich bringen, die man direkt auf die Beiträge und/oder den Leistungskatalog umlegen kann.

Ich finde die Krankenkassen führen eh ein ungesundes Eigenleben.

Ungesund für die Beitragszahler.
Um Kunden zu ködern werden Leistungen aufgenommen, die man sonst privat bezahlen musste.
Kundenwerbung auf Kosten der Beitragszahler.
Jetzt aber mal eine ganz andere Frage, wieso braucht man mehr als 1 Krankenkasse in Deutschland?
Bin ich der Einzige, der da noch ein enormes Sparpotential sieht?
Da werden dann Arbeitsplätze vernichtet?
Zum einen reden wir von unseren Beiträgen, zum anderen stöhnt die Wirtschaft doch über Facharbeiter Mangel.
Man kann doch nicht künstlich Arbeitsplätze am Leben erhalten, nur weil diese Leute sich dann um einen neuen Job bemühen müssten.
Und für die neuen Jobs holt man sich dann mehr oder weniger qualifizierte Kräfte aus dem Ausland?
In was für einem Land leben wir eigentlich?

Allgemeine gesellschaftliche Leistungen

Alle Sozialversicherungen erfüllen gesetzliche Vorgaben, die allgemeine gesellschaftliche Leistungen erhalten, und wünschenswerte gesellschaftliche Entwicklungeen fördern sollen (z. B. für Kinder, Mütter, Eltern), die aber nicht nur ausschließlich von den Beitragszahlern zu finanzieren sind.
Sie müssen aus den gesamtgesellschaftlichen Einnahmen finanziert werden, also aus dem Bundeshalt. Denn auch Kapital- und Unternehmensgewinne müssen zur Finanzierung der gesamtstaatlichen Aufgaben beitragen. Ansonsten hätte Wirtschaftsförderung keinen Sinn mehr.

@Kunkel:

Wie wahr, wie wahr. Es ist eh der blanke Hohn, von "der gesetzlichen Krankenversicherung" zu sprechen, gleichzeitig aber 110 Krankenkassen zu unterhalten, die diese Leistungen erbringen sollen. Wie wäre es wirklich mit einer einzigen gesetzlichen Krankenversicherung, um 109 Vorstände, Aufsichtsräte, Hauptsitze etc. einzusparen, die Verfügbarkeit von Ansprechpartnern vor Ort gleichzeitig zu erhöhen (in fast jeder Stadt gibt es eine Krankenkasse, aber längst nicht jede Kasse in jeder Stadt), die Verwaltung schlanker und damit günstiger zu machen. Dann würden wir vielleicht auch wieder auf das alte Leistungsniveau zurückkommen können, ohne Zusatzversicherung für Zähne (wer hat sich eigentlich ausgedacht, dass Zähne nicht wirklich zur Gesundheit gehören?!?) etc.pp. abschließen zu müssen. Eine gesetzliche Rente, eine gesetzliche Arbeitslosenversicherung (wobei man die auch streichen könnte und einfach ein BGE einführen könnte) und eine gesetzliche Krankenversicherung, fertig.

@ Kunkel 10:12 Uhr

"Nicht nur den Zusatzbeitrag kann man senken, sondern auch die Anzahl der Krankenkassen. Eine Reduzierung um 116 Stück würde massive Einsparungen mit sich bringen, die man direkt auf die Beiträge und/oder den Leistungskatalog umlegen kann."
Das wäre Logisch - wird also nie passieren.
Wer sollte dann die Strukturen im Gesundheitswesen bezahlen?
Von wem sollen die Vorstände, die im Grunde wie Beamte honoriert werden, dann ihr Ruhegeld erhalten?
Sie wollen doch nicht etwa eine "Eigenverantwortung" ins Spiel bringen?
Das haben Politiker doch bereits NUR für andere Bürger umgesetzt.

10:08 von Graf von Gülle

Verrechnen Sie das mit 0,5% Erhöhung für die Pflege. Sieht doch gleich viel besser aus.

Spahn will Mini-Senkung des Krankenkassen-Zusatzbeitrags....

Echt großzügig,der Herr Spahn.Da merken die Beitragszahler wirklich was von.

Und mit der Erhöhung der Beiträge für die Pflegeversicherung werden im wesentlichen die meist privaten Pflegedienste unterstützt.Aber nicht im Sinne von Verbesserungen für die Pflegekräfte oder einem besseren Betreuungsschlüssel Pfleger=Patienten.

Zu viele GKV...

...mit ihren administrativien Wasserkoepfen und glamuroesen Liegenschaft, die viel Geld kosten. Gar nicht noetig, eine GKV reicht, decken doch alle gemeinsam ca. 90% der gesetzlichen Gesundheitsleistungen ab.

Populistischer Nonsens : Des Spahn´s 0,1 % sind schon verpufft

Denn das Krankenhauspersonal möchte in den nächsten Jahren
auch mal eine Lohnerhöhung in der Höhe Bundestagsdiäten & deren Pensionsansprüche

@10:42 von RenamedUser

Eine gesetzliche Rente, eine gesetzliche Arbeitslosenversicherung (wobei man die auch streichen könnte und einfach ein BGE einführen könnte) und eine gesetzliche Krankenversicherung, fertig.

Und diese dann bitte für alle. Keine Aufteilung mehr in Rentner und Pensionäre, in gesetzlich und privat Krankenversicherte. Und auch der Selbständige sollte sich gegen "Arbeitslosigkeit" (entspräche dann einer Geschäftsinsolvenz) versichern müssen.

Spahn

Wieviel sind eigentlich 01, Prozentpunkte? Befasst man sich eventuell mit wirklichen Peanuts? Keine wichtigeren Themen vorhanden?

der blanke Hohn

Alle Leistungserbringer im Gesundheitswesen(Pfleger, Schwestern, Arzthelferinnen/helfer und auch superböse Ärzte im Krankenhaus oder in den Praxen) würden sich sehr freuen wenn auch der Politik endlich ein Lichtlein aufgehen würde ...
Bei den Praxen ist das ach so einfach: Los 25 statt 20h arbeiten fürs gleiche Geld...Hä Leistungskürzung um 25% heisst das für alle Versicherte...
In den Hospitälern und Heimen: einfach 3h pro Woche mehr arbeiten, von welchem Geld? - das kostet Menschenleben! siehe Grippe3fachUNSINN.
Mehrleistung heißt mehr Personal &Geld... Das Honorarbudget...Budget ist seit 20Jahren gedeckelt.
Achtung: Die Beitragseinnahmen sind auf Rekordniveau, die Rücklagen der Kassen auch, nur in unserer Versorgung kommt das Mehr an Geld schon seit 20 Jahren nicht mehr an. (Inflationsbereinigt sinken Honorarbudgets seit 20 Jahren)
und jetzt 0,1% mehr Beitrag?? ein Cafe oder 1 Eis mehr oder wie.
Spahn bitte gehn Sie endlich in die Wirtschaft.

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