Ihre Meinung zu: Kritik an Taylor Swifts Bekenntnis zu Demokraten

10. Oktober 2018 - 9:20 Uhr

Traditionell wählt Taylor Swifts Heimat Tennessee republikanisch. Kurz vor der Kongresswahl wirbt die Sängerin für die Demokraten und bringt damit auch US-Präsident Trump gegen sich auf. Von Martina Buttler.

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Kommentare

Wer nicht für Trump ist, ist ein Volksfeind

Die Volks Welt verschwörungstheoretiker
twittern gleich wieder aus allen Rohren :-)

Unwichtig

Unwichtig und belanglos.
Unsere Promis haben auch politische Vorlieben.
Jahrzehntelang hatte Uschi Glas Probleme, weil sie als Konservative dem linken Promi-Lager nicht genehm war.
Man versuchte sie sogar beruflich einzuschränken.

Das ist heute nicht anders, als damals...überall und jederzeit.
Welche politische Vorlieben jemand hat, sollte niemals eine Rolle spielen dürfen.
In einer Demokratie sind unterschiedliche Richtungen nämlich gewollt und wichtig.

Is doch super. Warum regt

Is doch super. Warum regt Trump sich auf? Er muß sowieso abdanken. So bekommt er eine ordentliche Rückzugstrategie.

Wer in der Kunstszene

in den USA oder Europa hat denn den Mumm sich gegen den linken Meinungsterror zu stellen? Wie man bei Eva Hermann und einigen US Schauspielern sieht kommt das einem Karriereselbstmord gleich.

wahrscheinlich hat die gute

ein neues lied im angebot, welches so am besten angepriesen werden kann

Eigentlich ein Irrweg

sich politisch von der Einstellung einer Sängerin in Wahlen beeinflussen zu lassen. Die Sängerin kann das Leben der Bürger nicht besser machen. Wenn die Wähler ein besseres Leben wollen, müssen sich die Wähler schon nach der politischen Arbeit der Parteien und nach der Qualität der politischen Kandidaten entscheiden.

Wahnsinnig attraktiv

Die Frau ist wahnsinnig attraktiv und obendrein klug. Dass sie die Demokraten unterstützt, finde ich toll, auch wenn der New Yorker Immobilien-Mann im Weißen Haus tobt.

Gutes Statement von der Frau!

"Und die republikanische Partei versucht, sie gleich als abgehobene Multimillionärin abzustempeln, die aus ihrem Elfenbeinturm herabsteigt, um hart arbeitenden Amerikanern zu sagen, wen sie wählen sollen."

Sollen sie sagen was sie wollen. Logik war da noch nie mit im Spiel. Oder warum sollte ein Milliardär (Trump), der einen beträchtlichen Teil seiner Amtszeit mit Golfspielen verbringt, "hart arbeitenden Amerikanern" helfen wollen?

Jedes klare Bekenntnis gegen Trump ist lobenswert. Völlig egal von wem. Wenn es von einer Person mit öffentlichem Einfluss ist, umso besser.

Jetzt bin ich

ja vielleicht ein Fossil was sich nicht so in der Musikbranche der USA auskennt, aber wer ist Taylor Swift und muss die jeder kennen ?.
Glaub nicht das so etwas auf Wahlen Auswirkungen hat, kann aber in den USA natürlich anders sein.
Bei Wahlen wenn ich hingehen würde, ist meine Meinung doch fertig und nicht von anderen Personen beeinflussbar.
So ist es zumindest bei mir, das andere sich davon beeindrucken lassen, kann ich mir nicht so richtig vorstellen.
Vielleicht liege ich ja falsch.

"Influencer marketing"

...Was in der Werbung schon seit laengerem "gang und gaebe" ist, hat anscheinend auch nun die Politik nun fuer sich entdeckt...

Das laesst die Kosten fuer die Wahlwerbung signifikant in die Hoehe gehen...

Bin mal gespant fuer wen Helene Fischer in Zukunft rekrutiert wird...NPD will Sie ja nicht :-)

Courage !

Recht so Frau Swift.

Bei vernünftiger Betrachtung dürfte wohl Jeder Verständnis für solch einen Schritt haben. Dazu sollte man viel weniger Frau Swifts eigene politische Ausrichtung betrachten, sondern die besondere Situation der Amerikaner mit Ihrem derzeitigen Präsidenten, der fast täglich nationales und vor allem auch internationales Geschirr zerschlägt, über dessen Folgen die Welt noch stöhnen wird, lange nachdem Trump verschwunden ist. Bisher war ich nicht gerade Fan von Frau Swift, aber dieser Aktion sollte man seinen Respekt zollen und vielleicht doch mal hinhören, wenn Sie was zu sagen (oder singen) hat. Weiter so!

Was für eine Aufregung

Taylor Swift eine "arische Gottheit"? Wie viel Irrsinn kann in menschlichen Gehirnen denn noch herumtoben.

Eine Prominente bekennt sich zu einer Partei. Das ist sicher nicht das erste Mal. Und es wäre aus Sicht der Rechtskonservativen sicher ok, wenn sie sich "Pro-Trump" äußern würde. Das heißt ja nichts anderes, als das eine politische Meinung für sie nur dann statthaft ist, wenn sie die rechte ist.

Sie riskiert es, Fans zu verlieren, aber sie wird es verschmerzen können. Die Mehrheit ihrer Fans dürfte in einem Alter sein, wo Akne das größere Problem als Trump ist.

Registrierung

In den USA muss man aktiv werden, um wählen zu dürfen, man muss sich registrieren lassen. Um so bemerkenswerter ist die Höhe Wahlbeteiligung in dieser traditionsreichen Demokratie. Durch das Engagement von Taylor Swift haben sich jetzt viele junge Leute registrieren lassen. Die meisten davon werden demokratisch wählen.

Ist das der Beginn des Erwachens?

Hat der göttergleiche Trump nun seinen Cenit überschritten? Wacht endlich auch Amerika auf? Trump hat viel viel Schaden angerichtet in den USA und in der weiten Welt. Allein sein Austritt aus dem Klimaschutz wird etlichen Menschen das Leben kosten. Zur Zeit rast wieder ein Unwetter auf Florida zu und sorgt dort für eine Panikstimmung. Nur schade, dass es nicht das weiße Haus trifft, so dass der Herrscher dort aufwacht aus seiner Selbstgefälligkeit.

Vertauscht

@ guggi:
Wer in der Kunstszene in den USA oder Europa hat denn den Mumm sich gegen den linken Meinungsterror zu stellen?

Sie meinen vermutlich den rechten Meinungsterror? Oder?

@ wenigfahrer

Jetzt bin ich ja vielleicht ein Fossil was sich nicht so in der Musikbranche der USA auskennt, aber wer ist Taylor Swift und muss die jeder kennen ?

"You belong with me" oder "Shake it off". Na, dämmert's? Sie ist übrigens Artist of the Year 2018. Wer die nicht kennt, ...

Interessant, wie das Volk wählt

Vielleicht sollte man diesen Menschen mal erklären, dass Politik etwas anderes ist als Fußball. Aber schön, dass Frau Swift sich trotzdem getraut hat, ihre Meinung zu sagen.

Hat natürlich auch immer das Geschmäckle, dass dieser Weg der einfachste Weg ist, um Aufmerksamkeit zu generieren.

Der tägliche Trump wurde

Der tägliche Trump wurde sicherlich schon von weniger attraktiven "Künstlern" gebasht.
Aber ob von weniger intelligenten ?

re yolo

"Unwichtig und belanglos."

Wenn sogar Trump dazu einen Kommentar abgibt, wohl kaum.

Schauspieler und Sänger ...

... sollten sich mit politischen Statements zurückhalten.

Den Dixie Chicks riefen die Fans damals entgegen: "Shut up and sing!" (Zitat)

09:30 von guggi

Gehts auch eine Nummer kleiner, Meinungsterror,das ich nicht lache.

09:28 von

09:28 von yolo
"Unwichtig
Unwichtig und belanglos."

Aber auch nur für Sie!

Mir fällt ein Stein vom Herz!

@wenigfahrer

Wenn Sie so direkt fragen kann ich Ihnen ja auch antworten. Ja Sie scheinen ein Fossil zu sein was die Musikbranche anbelangt. Sie ist einer der wenn nicht gerade die erfolgreichste Künstlerin in der Musikbranche in den USA. Also dürfen Sie auch davon ausgehen dass das sehr wohl einen Einfluss haben wird für die jungen Wähler. Ob das richtig war oder nicht sich politisch zu äußern können wir nicht beurteilen aber gut finden tue ich es schon.

Es geht nicht um Demokraten

Es geht nicht um Demokraten gegen Reps!

Es geht darum dass Reps gegen Frauenrechte agieren!

Und DAGEGN muss sich jeder Frau auflehnen!

Wie saudumm muss man denn als Frau sein, wenn man für eine Partei ist, die gegen einen selbst agiert, bloß weil man eine Frau ist?

Hoffen wir mal, daß Miss

Hoffen wir mal, daß Miss Swift nicht einen ähnlichen Shitstorm und Anfeindungen erleben muß wie weiland die Dixie Chicks.

Rechts oder Links

Rechte und nationalistische Politik sind für den kleinen Bürger schlecht, weil er nie am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben wird. Im Gegenteil, er wird immer die Zeche dafür zahlen. Wenn nicht er selber, dann zumindest seine Kinder. Wir denken da an Trump, Orban, Erdogan und die Klicke um Hitler.

Rechte und nationalistische Politik sind gut für den kleinen Bürger, weil er nicht mehr orientierungslos ist, weil er ja einen Vordenker hat. Er kann bedenkenlos seine Verantwortung weiter reichen und ist damit unschuldig und sorglos. Die Welt ist vermeintlich einfacher.

Taylor Swift dürfte die Frau

Taylor Swift dürfte die Frau mit den mit Abstand meisten Plattenverkäufen in den USA sein. Und das vor allem deshalb, weil ihre musikalischen Anfänge in der Country-Musik liegen, die dort mindestens eine solche Verbreitung findet wie hierzulande die Volksmusik.
Ein Fossil sind Sie nicht deshalb, weil Sie sie nicht kennen, sondern weil Sie glauben, dass so etwas Wahlen nicht beeinflussen würde. Menschen, die mit einer politischen Überzeugung zur Wahl gehen, sind eine aussterbende Art. Die meisten lassen sich von größeren Banalitäten und dümmeren Thesen beeinflussen als von dem Statement einer Sängerin. Nur so ist es erklärlich, dass es in diesem Land unmöglich ist, eine Mehrheit für eine Politik zu bekommen, von der 80 % der Bevölkerung profitieren würden.

Abgehobene Multimillionärin

Abgesehen vom Geschlecht trifft das auf Herrn Trump auch zu.

Irgendwie schein es "in" zu sein...

... sich als "Promi" gegen den internationalen Rechtsruck zu positionieren. Aber die Zeit der 68ger-Linken ist vorbei. Die Leute glauben den selbstgefaelligen versprechen dieser linken Politklasse nicht mehr. Trump sollte da gelassener reagieren wenn eine Taylor Swift offen fuer die Demokraten Stellung bezieht. "Hexenjagden" dieser Art koennen auch den genau gegeteiligen Effekt haben, was die Praesidentenwahl bei uns uns in Brasilien letzten Sonntag beweist, wo Bolsonaro ein Rechtsaussen, der Orban und Tramp "muede" aussehen laesst, die meissten Stimmen (ueber 46%) bekam. Solche Aktionen, wie von T. Swift, oder die Demonstration in Muenchen "gegen Rechtsruck" vor Wahlen, wirken wie der verzweifelte Versuch der LInken, das "Batt noch zu wenden"

Gruss aus Brasilien

Spät, aber nicht zu spät?

Es wird höchste Zeit, dass Künstler aus der Musikszene ihren Einfluss geltend machen. Der Brexit ist auch deshalb zustande gekommen, weil viele junge Wähler nicht zur Abstimmung gegangen sind. Alles nach dem Motto: " wir ändern ja sowieso nichts" und "so schlimm wird es wohl nicht kommen".
Aber der Brexit und Trump sind gekommen. Auch weil viele (auch junge Wähler) nicht zur Urne gegangen sind. In England schreiben Musiker wie Ed Sheeran jetzt öffentlich gegen den Brexit und wollen eine zweite Wahl.
Der Einfluss der Musikszene auf junge Menschen ist sehr groß.
"Steht endlich auf gegen die Populisten auf dieser Welt!"

Wenn man's mal runterbricht...

... hat Frau Swift sicherlich das Recht, ihre eigene Meinung publik zu machen. Und bei aller Verantwortung, die Personen öffentlichen Interesses haben, dürfen ihnen derartige Rechte deshalb nicht abgesprochen werden.
Insofern: ganz normaler und vor allem legitimer Vorgang.

09:30, guggi

>>Wer in der Kunstszene
in den USA oder Europa hat denn den Mumm sich gegen den linken Meinungsterror zu stellen? Wie man bei Eva Hermann und einigen US Schauspielern sieht kommt das einem Karriereselbstmord gleich.<<

Eva Herman ist nun wirklich nicht der Kunstszene zuzurechnen.

Welche US-Schauspieler, die nach rechts lehnen, haben damit Karriereselbstmord begangen?

Clint Eastwood?

Charlton Heston?

Na ja das zeigt aber leider, wie tief gespalten

die Gesellschaft ist, und nicht nur in den USA! Jahrzehnte lang wurde nur Politik für hippen links grünen Gutmenschen gemacht, und die anderen waren halt nur rückständige Landeier und Globalisierungsverlierer. Man hat den Menschen vorgeflüstert Multikulti ist gut, Globalisierung ist gut alles toll und hipp. Gut bezahlte Industriearbeitsplätze gingen verloren, ganze Städte und Landstriche sind abgestürzt. Und jetzt wundert man sich über die AfD und Donald Trump. Die meisten seiner Wähler wissen auch das seine Sprüche nicht umsetzbar sind, aber er mischt den Laden da mal richtig auf und zerstört die alten Seilschaften, das reicht den meisten. Und man sieht ja auch, das er was erreicht, Kanada und Mexico sind eingeknickt, mal sehen wie das mit China läuft, die anderen ahben nur imme rumgelabert, er zieht auch mal was knallhart durch. Das mag uns nicht passen und den Gutmenschen, aber seine Wähler honorieren das, die denken, schlechter kann es für uns eh nicht laufen, nur besser

09:49, wenigfahrer

>>Jetzt bin ich
ja vielleicht ein Fossil was sich nicht so in der Musikbranche der USA auskennt, aber wer ist Taylor Swift und muss die jeder kennen ?.<<

Die ist ungeheuer berühmt, aber eher bei Leuten unter dreißig.

Trösten Sie sich, auch ich bin über sechzig.

>>Bei Wahlen wenn ich hingehen würde, ist meine Meinung doch fertig und nicht von anderen Personen beeinflussbar.
So ist es zumindest bei mir, das andere sich davon beeindrucken lassen, kann ich mir nicht so richtig vorstellen.
Vielleicht liege ich ja falsch.<<

Da bin ich ähnlich gestrickt. Bis auf das "wenn ich hingehen würde".

Aber wenn alle so gestrickt wären wie wir, dann könnte man sich die ganzen Wahlkämpfe sparen.

10:26 von Melanda "Irgendwie

10:26 von Melanda
"Irgendwie schein es "in" zu sein...
... sich als "Promi" gegen den internationalen Rechtsruck zu positionieren. "

Vor allem ist es nötig, sich als Frau gegen offen ausgetragene Frauenverachtung zu positionieren, wenm sie vom "Präsidenten" und "obersten Richter ausgeht"!

10:07, SirBananaPie

>>Vielleicht sollte man diesen Menschen mal erklären, dass Politik etwas anderes ist als Fußball. Aber schön, dass Frau Swift sich trotzdem getraut hat, ihre Meinung zu sagen.

Hat natürlich auch immer das Geschmäckle, dass dieser Weg der einfachste Weg ist, um Aufmerksamkeit zu generieren.<<

Wenn Taylor Swift eins nicht nötig hat, dann ist es, Aufmerksamkeit zu generieren.

Berühmter als sie kann man im Pop-Tagesgeschäft nicht sein.

Liebe Trumpianer;Republikaner u. sonstige Trampeltiere:

Ich empfehle mal hier nachzusehen u. sich selbst zu fragen wie noch mal die allseits bekannt sein solltenen Grundlagen von Demokratie deren Grundlagen usw. Wahlen ;geheim ;allgemein;unabhängig .... sind u. das nicht ohne Grund mind. seit der Neuzeit:(Wir sind nicht mehr im Mittelalter oder alten testament!!!!)
https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Wahl
Wenn man jetzt noch auf den ein oder anderen Link sich kundig macht was denn Gewaltenteilung;fünf Grundlagen einer freien Wahl;Demokratiesche Prinzipien sind usw. ähnliches sich verinnerlicht wäre der Menschheit schon ein gutes Stück geholfen u. man müßte sich nicht mehr vergewltigt fühlen von soviel Dummheit u. Unverschämtheit oder auch nur "alternativen Fakten"?!
Außerdem singt die Frau für die denen es sowieso gefällt u. nicht deren Geschmack es ohnehin nicht ist u. das halt mal gar nix mit Politik zu tun.Es passt mir schließlich auch nicht das xy Prommis für z.B. Reps sind aber ich maße mir nicht an sie dafür weniger zu achten usw.....

kognitive Dissonanz..

Es geht nun leider oft nur schwer in die Köpfe der Nationalkonservativen, dass die Realität nur sehr wenig mit der kleinen, festgefressenen Welt in ihren Köpfen zu tun hat.
Und jedesmal, wenn ihnen das vor Augen geführt wird, macht das Kopfschmerzen, oder, schlimmer noch, zwänge zur Reflektion. Aber das eigene Weltbild in Frage stellen, nur wegen ein bisschen Realität?! Diese unamerikanischen Tendenzen erstickt der aufrechte Patriot ganz schnell mit einer Verschwörungstheorie und viel Geschrei in den sozialen.. und weniger sozialen Medien.

Man hätte die arme Frau Swift ja auch mal fragen können, was sie so über die Politik denkt, statt frech anzunehmen, dass eine blonde Frau aus dem Süden automatisch republikanisch wählen muss.

Was mich auch ein bisschen wundert.. kommt man sich als Fan eines selbstgefälligen Multimilliardärs mit einem Kabinett aus fast ausschließlich anderen Multimilliardären nicht weng blöd vor, wenn man politische Gegner als abgehobene Multimillionäre bezeichnet?

Werbung ist wichtig.

In einem Land wo die Politik an der Meinungsäußerung der oberen 10000 entschieden wird, ist es wichtig das die Personen mit öffentlichen Einfluss dass auch Kund tun. Mag es sein das da auch der eine oder andere Dollar im Spiel ist. Oder es mag auch sein das sich ein neues Album dadurch besser verkauft. Doch wo ein Präsident duch Lobbyismus die Weltgeschichte beeinflussen kann, ist die Kontrolle durch eine starke Opposition im Kongress der USA Weltpolitsch entscheidend.
Von mir den Daumen hoch für jede Stimme gegen das Monopol der Republikaner.

@um 10:13 von karwandler

"Unwichtig und belanglos."

Wenn sogar Trump dazu einen Kommentar abgibt, wohl kaum.
---
Ich wusste gar nicht, dass Sie jedem Wort Trumps so viel Gewicht zusprechen!

In Demokratien zählt jede einzelne Stimme.
Damit ist die Stimme einer Prominenten nicht mehr Wert, als die eines einfachen Arbeiters oder Bürgers.
Daher ist die Überhelblichkeit zu dieser Meldung einfach nur unbedeutend.

10:26, Melanda

>>... sich als "Promi" gegen den internationalen Rechtsruck zu positionieren. Aber die Zeit der 68ger-Linken ist vorbei.<<

Sie rechnen Taylor Swift der 68er Linken zu?

>> Die Leute glauben den selbstgefaelligen versprechen dieser linken Politklasse nicht mehr.<<

Dafür glauben sie jetzt den Versprechen derjenigen, denen sie, beispielsweise in Deutschland, vor 85 oder 90 Jahren geglaubt haben.

Das ist gewiss ein Fortschritt...

@ Einfach Unglaublich

Den Dixie Chicks riefen die Fans damals entgegen: "Shut up and sing!" (Zitat)

Denen hat man aber auch noch andere Sachen entgegen gerufen, die weniger stubenrein waren.

@ liebes Rentnerforum

Es ist nicht die Aufgabe der Kunstszene sich gegen irgendwas zu stellen.

Es sind Künstler und keine Revolutionäre.
Es sind Künstler und keine Kämpfer.
Es sind Künstler und keine Werbeträger für irgendwelche Botschaften.

Der Künstler sieht auf die Welt. Und seine Sicht auf die Welt bestimmt sein Werk.

Es ist dann Sache des Betrachters, ob er "ahhh, ohh" sagt und sich als Mensch mit Kunstverstand sieht, weil er sich was angeguckt hat. Oder aber, ob er sich mit dem Werk auseinander setzt, sich der Sicht des Künstlers stellt und seinen eigenen Denkapparat anwirft.

Inzwischen werden Künstler immer häufiger als Marketingfiguren eingespannt. Das ist nicht Kunst. Das ist aufgehübschte Propaganda.

Und wegen "linker Meinungsterror" - so was ist auch eine Kunst. Die Ultra-Rechten, die die Rechten als Linke diffamieren. Das Kunststück hat echt geklappt.

Jemandem wie Merkel zum Beispiel eine linke Politik vorzuwerfen.

Aber deshalb ist man kein Künstler - nur braun.

25% schlechter?

Ich finde ihre Musik gleich um 25% besser.

@ 10:26 von Melanda

Ich meine mich erinnern zu können, dass Sie einen Rolls Royce fahren, bzw. fahren lassen. Dann sind natürlich rechte Parteien eine gute.. nein.. sicher keine gute, aber eine wirtschaftlich sinnvolle Wahl.
Eine Spaltung der Gesellschaft, ein Fokus auf Immigranten, Nationalismus, Homosexuelle, und damit Ablenkung von Themen wie Steuerungerechtigkeit, stagnierende Gehälter, Ausbeutung, Bereicherung und Korruption, die ja traditionell zum Wohle der Reichen von rechten Parteien gefördert werden, das macht sicher Spaß wenn man ein entsprechend gut gefülltes Konto hat.

Aber muss man deshalb gleich so übertreiben? Wo sehen Sie denn eine "Hexenjagt" gegen Trump, oder gegen Rechts? Weil eine Frau Swift sagt sie würde lieber Demokraten wählen? Mich wundert vielmehr, dass es überhaupt noch Frauen gibt, die für Trump stimmen.

Boulevard

Völlig egal, wer für wen wirbt. Jeder darf sich so positionieren, wie er (oder sie) möchte. So viel zum Boulevard-Begriff "Wirbel".

Vorsorge

Diese Frau trifft wohl Vorsorge für die Zeit, wenn sie in ihrem aktuellen Beruf nicht mehr erfolgreich ist.
Schuster bleib bei deinen Leisten...

@09:55 von dr.bashir

"Eine Prominente bekennt sich zu einer Partei. Das ist sicher nicht das erste Mal. Und es wäre aus Sicht der Rechtskonservativen sicher ok, wenn sie sich "Pro-Trump" äußern würde. Das heißt ja nichts anderes, als das eine politische Meinung für sie nur dann statthaft ist, wenn sie die rechte ist."

Hier ist wohl eher das Problem, dass Erwartung und Realität so weit auseinanderklaffen.

Von einem verstaubtem Schlagersänger erwartet man hier auch eher, dass er konservativ wählt als sich für die Linke oder die Piratenpartei auszusprechen. Wenn irgendeine schrille Teenie-Band sich für die Linke ausspricht wird das eher weniger überraschen - wenn sie anfängt für die AfD zu werben gäbe es sicherlich ebenfalls Kritik.

Ich kann mir vorstellen, dass sich einige der Konservativen sich nach Art des trojanischen Pferdes betrogen fühlen. Ist natürlich Unsinn, aber Gefühle sind nunmal nicht objektiv. Und wer voller Inbrunst 'America first' brüllt setzt Gefühl meist höher an als Objektivität.

@wenigfahrer

Trösten sie sich, mir kam auch nur der Name entfernt bekannt vor.
Wenn es nicht im Artikel gestanden hätte, hätte ich nicht mal sagen können, ob die Frau jetzt Schauspielerin, Model oder Sängerin ist.
Hab dann mal Spotify angeworfen und in ein paar Songs reingehört. Da waren sie wieder, die Geräusche, derentwegen ich kein Radio höre.
Und nein, ich gehe nicht im Eiltempo auf die 70 zu.

Ist auch alles wurscht, solange jemand Trump kontra bietet und von vielen gehört wird, verdient diese Person unseren Respekt!

10:33, michicu

>>Na ja das zeigt aber leider, wie tief gespalten
die Gesellschaft ist, und nicht nur in den USA! Jahrzehnte lang wurde nur Politik für hippen links grünen Gutmenschen gemacht, und die anderen waren halt nur rückständige Landeier und Globalisierungsverlierer. Man hat den Menschen vorgeflüstert Multikulti ist gut, Globalisierung ist gut alles toll und hipp.<<

Globalisierung ist als Begriff neu, als Phänomen Jahrhunderte alt.

Und bleiben wir, was Ihre Beschreibung der "Politik für die hippen links grünen Gutmenschen" angeht, mal in den USA und betrachten die letzten Jahrzehnte.

Vor Trump gab es acht Jahre Obama.

Gut.

Davor acht Jahre Bush Jr.

Politik für linksgrüne Gutmenschen?

Davor acht Jahre Bill Clinton, davor vier Jahre Bush Senior, und davor acht Jahre Ronald Reagan.

Vielleicht denken Sie über Ihre These noch mal nach.

@guggi

"Linker Meinungsterror" ist ein kurioser Kampfbegriff. Fühlen Sie und Ihresgleichen sich also "terrorisiert" von denen, die sich nicht an stumpfsinniger Angstmacherei, Diskriminierung von und Hetze gegen Minderheiten, verqueren Verschwörungstheorien und dem Beschwören einer "guten alten Zeit" (die es so nie gab) beteiligen?
Verunsicherung, Spaltung und das Schüren von Angst/Ängsten ist per definitionem das Ziel politischen Terrors – und es ist ganz sicher nicht die politische Linke, die darin derzeit ganz groß ist.

re michicu

"Die meisten seiner Wähler wissen auch das seine Sprüche nicht umsetzbar sind"

Das ist aber ein vernichtendes Urteil über seine Wähler.

"Und man sieht ja auch, das er was erreicht, Kanada und Mexico sind eingeknickt"

Da sind Sie aber schlecht informiert. Das neue Abkommern korrigiert NAFTA nur in Nuancen.

"die anderen ahben nur imme rumgelabert, er zieht auch mal was knallhart durch."

Jawoll! Ein Führer, der was anpackt. Das gefällt den verunsicherten Kleinbürger, siehe deutsche Geschichte.

re bitterer pille

"Was mich auch ein bisschen wundert.. kommt man sich als Fan eines selbstgefälligen Multimilliardärs mit einem Kabinett aus fast ausschließlich anderen Multimilliardären nicht weng blöd vor, wenn man politische Gegner als abgehobene Multimillionäre bezeichnet?"

Dem Satz kann ich mal uneingeschränkt zustimmen.

re yolo

"In Demokratien zählt jede einzelne Stimme.
Damit ist die Stimme einer Prominenten nicht mehr Wert, als die eines einfachen Arbeiters oder Bürgers.
Daher ist die Überhelblichkeit zu dieser Meldung einfach nur unbedeutend"

Thema verfehlt.

In dem Artikel geht es nicht um das Gewicht von Frau Swifts Stimme an der Wahlurne, sondern um eine unerwartete politische Stellungnahme, deren Wirkung in der Öffentlichkeit, und um die Reaktionen der Republikaner.

Ihre Versuche, das "wegzuschreiben" sind vergeblich.

aha

wenn ich also, wie mehrmals die Woche, hier meine politische Meinung kund tue, mache ich das nur, um für mein neues Album zu werben? Wusste ich gar nicht. Und die ganzen Trumpianer, für die ja wohl das gleiche gilt, sollten mal ein bisschen deutlicher machen, wofür sie werben, damit ich das dann auch kaufen kann.

@michicu 10:33

Ihr Kommentar bringt es auf den Punkt. Aber noch zur Ergaenzung: Ich waere z.B. nicht aktives AfD-Mitglied geworden und werde jetzt nicht von der buergerlichen PMDB (die brasilianische CDU) nach 16 Jahren Mitgliedschaft zur PSL (noch leicht "rechter" als die AfD) des Bolsonaro, wechseln, wenn ich nicht ueberzeut waere auch etwas nachhaltig zu veraendern. Deshalb denke ich, dass nicht alle Trumpanhaenger reine "Protest- und Frustwaehler" sind.

Gruss aus Brasilien

@Pustefix

>>Der tägliche Trump wurde sicherlich schon von weniger attraktiven "Künstlern" gebasht.
Aber ob von weniger intelligenten ?<<

Womit Sie sagen wollen, dass Taylor Swift unintelligent ist? Und warum? Weil Frauen, zumal attraktive Frauen, prinzipiell nicht viel im Kopf haben?
Erstaunlich was für Postings hier freigeschaltet werden...

Trump tobt!

Das ist wie ein Ritterschlag: man hat etwas richtig gemacht. Weiter so, gegen Rechte muss man neue Wege gehen!

@ liebes Rentnerforum

>>> Die Frau ist wahnsinnig attraktiv ... <<<
.
Da müssen Sie aber vorsichtig sein mit solchen Aussagen. Es wurden in letzter Zeit schon wegen weniger Augenscheinlicher Feststellungen Sexismusdebatten ausgelöst.

@10:43 von bitterer Pille

"Was mich auch ein bisschen wundert.. kommt man sich als Fan eines selbstgefälligen Multimilliardärs mit einem Kabinett aus fast ausschließlich anderen Multimilliardären nicht weng blöd vor, wenn man politische Gegner als abgehobene Multimillionäre bezeichnet?"

Für die ist Trump halt nicht abgehoben, sondern "down to earth". Der verhält sich so, wie sich manche gern selbst verhalten würden wenn sie reich und berühmt wären.
Und der hat sein Geld 'hart erarbeitet', mit Stahl und Beton - nicht mit irgendeiner großen abstrakten geistigen Leistung.
Kurz: Die wären gern wie er, können sich mit der Gegenseite aber nicht identifizieren.

Hochachtung

OK, ich halte wenig von MS Swifts Musik, aber ich muss sagen, dass sie für diesen Schritt meine Hochachtung verdient.

Ähnliche wie auch Helene Fischer, die sich kürzlich ähnlich geäußert hat (und deren Musik ich ebensowenig mag).

Wenn sich die Toten Hosen oder ähnliche gegen Rechtsradikale positionieren, dann kann man sich sicher sein, dass die damit keinen einzigen ihrer Fans vergraulen – das ist gut und billig, aber eben nichts, was Leute zum Nachdenken zwingen wird.

Taylor Swift (oder eben Helene Fischer) haben aber eine Fanbase, in der einige dieser Ultra-Rechten bis hin zu Neonazis sitzen dürften. Wenn die sich klar gegen solchen Ideologien wenden, werden sie tatsächlich Fans (und damit Einfünfte) verlieren.

Umso mehr also ein großes Dankeschön für die klaren Worte.

Aber die Musik muss ich deswegen trotzdem nicht mögen. ;-)

ag.

@10:47 von yolo

Damit ist die Stimme einer Prominenten nicht mehr Wert, als die eines einfachen Arbeiters oder Bürgers.

Das stimmt zwar an der Wahlurne, aber ganz offensichtlich nicht im Alltag. Wenn die Meinung von Frau Swift genauso bedeutend wäre wie Ihre oder meine, dann würde sich Herr Trump nicht dazu äußern. Dass er nicht nur Fans hat, müsste selbst er schon gemerkt haben.

Promis haben Einfluss auf Meinungen, so traurig das manchmal ist. Deswegen lässt sich Erdogan mit Özil fotografieren, nicht weil er gerne eine Trickot von Arsenal für lau haben wollte.

Und deswegen geben Marketingabteilungen Millionen aus, damit sich Promis mit Autos, Shampoos oder sonst was ablichten lassen.

Und deswegen gibt es heute den Beruf des "Influencers", der erstaunlich einträglich sein kann.

Nicht wahr

"Taylor Swift wirbt für Demokraten"
Sie wirbt nicht für Demokraten!
Der Kandidat der Republikaner ist für sie lediglich unwählbar, und so wird sie das kleinere Übel wählen.
Das ist keine Werbung für die Demokraten, es ist ein Armutszeugnis für die Demokratie und es spiegelt wieder was ich die letzten 20 Jahre gewählt habe. Das kleinere Übel. Wenn sie mal so alt ist wie ich, wird auch ihre Verbitterung tiefer sitzen und ihre Worte werden anders klingen!

09:30 von guggi

>>… in den USA oder Europa hat denn den Mumm sich gegen den linken Meinungsterror zu stellen?<<

Die Demokraten in den USA als "links" zu bezeichnen, das hat was :-) (Ironie aus).

Einflüsse @wenigfahrer

Da liegen Sie aber völlig daneben.
Wenn bei allen Wählern die Meinung schon fertig ware, dann müsste es keinen Wahlkampf geben und man müsste im Wahlkampf speziell auch keine Promis einsetzen.
Die meisten Menschen lassen sich in ihren Ansichten von anderen Menschen beeinflussen, sei es durch Argumente, durch Vorbildwirkung, durch Drohung oder auch über Bewunderung. So funktioniert ja auch die ganze Werbung.

Ob jeder Taylor Swift kennen muss wage ich nicht zu sagen. Aber bekannt ist sie schon, auch außerhalb der USA. Ich jedenfalls kenne sie. Und die vielen Preise, die sie erhält, sprechen auch dafür. Damit entfaltet sie eben auch diese Wirkung.

Ist doch bei uns nicht anders

Wenn Personen des öffentlichen Lebens sich auf eine Seite schlagen, ist es bei uns nicht anders. Als Till Schweiger öffentlich die Flüchtlingspolitik von Frau Merkel bejubelte ging seine Beliebtheit bei vielen Fans in den Keller, kluge Menschen wissen das.

Kommentare von rechts...

Ist doch völlig in Ordnung, wenn eine Person des öffentlichen Lebens ihre politische Meinung kund tut! Der Herr Trump nimmt ja auch zu keiner Zeit ein Blatt vor den Mund. Die kritischen Kommentare hier dazu zeigen welchen Geistes Kind die Menschen sind, die Trumps Politik unterstützen: Abwertungen, Verschwörungstheorien und dazu "Wir sind das Volk" Rufe. Dem ist nicht so: Wir sind mehr.

@10:26 von Melanda

"Die Leute glauben den selbstgefaelligen versprechen dieser linken Politklasse nicht mehr."
Die Frage ist aber, warum dann so viele auf die selbstgefälligen Versprechen der rechten Politklasse hineinfallen.

""Hexenjagden" dieser Art koennen auch den genau gegeteiligen Effekt haben, ..."

Ich weiß, der Begriff "Hexenjagd" ist aktuell populär, hier aber völlig unangebracht. Seine politische Meinung zu äußern ist keine Hexenjagd auf die Gegenseite. Bei der Hexenjagd ging es um Trumps Verbindungen nach Russland.

"Solche Aktionen, wie von T. Swift, oder die Demonstration in Muenchen "gegen Rechtsruck" vor Wahlen, wirken wie der verzweifelte Versuch der LInken, das "Batt noch zu wenden""

Sie sind natürlich auch ein Versuch das Blatt zu wenden. Warum sollte Taylor Swift nicht das Recht haben auf die Gesellschaft einzuwirken, wie sie es für richtig hält?
Das passiert allerdings nicht aus einem linken Schwarmbewusstsein heraus. Sie - und andere - tun dies als Individuen.

10:13, Einfach Unglaublich

>>Schauspieler und Sänger ...
... sollten sich mit politischen Statements zurückhalten.<<

Wo steht das geschrieben?

>>Den Dixie Chicks riefen die Fans damals entgegen: "Shut up and sing!" (Zitat)<<

Da haben Sie aber wirklich den freundlichsten Zuruf zitiert.

Im Vergleich zu den anderen, die hier nicht zitierfähig sind, ist der geradezu als liebevoll zu bezeichnen.

Die pro Republikaner Stimmung kippt immer mehr

und daran ist weder Taylor Swift noch andere Promis schuld, die sich den Demokraten zuwenden.
Der allein Verantwortliche heisst
DONALD TRUMP (und natürlich auch die feigen Republikaner, die einen TRUMP gewähren lassen).

@@10:40 von OldPayer

"10:26 von hochtief
"Steht endlich auf gegen die Populisten auf dieser Welt!"
Nur, der Populismus ist das Volk selber. Also, wer soll jetzt gegen wen aufstehen?"

Schauen Sie einfach mal ins Wörterbuch oder bei Wikipedia vorbei. Das ist besser als sich hier eine eigene Definition vom Populismus auszudenken und dann an der Welt vorbeizureden.

10:25 von Brady4711

>>Die meisten lassen sich von größeren Banalitäten und dümmeren Thesen beeinflussen als von dem Statement einer Sängerin.<<

So ist das, und nicht nur in den USA. Was wir so alles glauben was uns vorgesetzt wird (?)

@10:47 von yolo

@10:47 von yolo
"In Demokratien zählt jede einzelne Stimme.
Damit ist die Stimme einer Prominenten nicht mehr Wert, als die eines einfachen Arbeiters oder Bürgers.
Daher ist die Überhelblichkeit zu dieser Meldung einfach nur unbedeutend."

Sie gewinnen keine Wahl, indem Sie am öftesten für sich abstimmen, sondern indem Sie am meisten Leute überzeugen für Sie zu stimmen. Dazu brauchen Sie eine große Reichweite und Überzeugungskraft (und idealerweise auch gute Ideen).
Wenn Sie Leute auf Ihrer Seite mit Überzeugungskraft und Reichweite haben ist das ebenfalls hilfreich.

Mit 112 Millionen Followern hat Tayler Swift eine größere Reichweite als die BRD Einwohner hat. Die sind zwar sicher nicht alle für die Wahl relevant, einige aber schon.
Wenn nur 1% Ihrer Follower für die anstehende Wahl wahlberechtigt ist und nur 1% davon sich von ihr überzeugen lässt für die Demokraten zu stimmen hätte sie bereits 11.200 Wähler für die Demokraten mobilisiert.

Taylor Swift's Bekenntnis hat Nachrichtenwert und Potenzial

Der Artikel bringt es auf den Punkt.

Das politische Statement von Taylor Swift bekommt sein Gewicht von der schieren Zahl ihrer 112 Millionen Fans & Follower.

Wenn sie 160.000 Menschen zur Registrierung bringt und der Großteil davon die Demokraten wählen sollte, dann kann das in einer engen Wahl für das Senatsmandat in dem Bundesstaat Tennessee, in dem sie wohnt, entscheidend werden. Der Abstand zwischen der Republikanerin Blackburn und dem Demokraten Phil Bredesen beträgt im Schnitt nur 2,7 %.

Swift hat sich gezielt gegen die rückwärtsgewandten Positionen von Marsha Blackburn zu den Themen Frauenrechten, gleiche Bezahlung für Frauen bei gleichwertiger Arbeit (die sie ablehnt) und MeToo gewandt und nicht pauschal für eine Partei geworben.

whataboutism

Herrn Trumps Reaktion ist völlig unangemessen und eines Staatsoberhauptes unwürdig, wie so vieles, was er tut. Aber die Reaktion der vereinigten Rechten hier im Forum kommt reflexartig: "Und was ist mit Eva Herrmann? Und anderen, die sich gegen den 'linken Meinungsterrorismus' stellen?" - Das ist der so genannte whataboutism. Wenn man keine Argumente hat, einfach kreischen: Die anderen sind genauso schlimm, also haben wir das Recht dazu, es auch zu machen. Das ist Kindergartenniveau.

Das Kuriose ...

... und zwielichtige daran ist, dass ausgerechnet die Reps und Altrights, also diejenigen die sich jetzt über Swifts Äußerungen aufregen, die Sängerin bzw. deren Liedgut für ihren Wahlkampf nutzten.
Wohlgemerkt ohne sie zu fragen oder um ihr Einverständnis zu bitten.
Von daher ...

Größenwahnsinnige Promis

Auch in Deutschland meinen ja diverse Prominente, gegen die AfD sich öffentlich positionieren zu müssen. Was bilden sich solche Leute denn ein? Daß ihre Meinung wichtiger und richtiger, als die des Otto-Normalverbrauchers sei? Betreutes Denken für die dumme Masse ist das eher. Gilt auch für JournalistInnen, die sich für MeinungsführerInnen halten.

@ michicu um 10:33

Ich stimme Ihnen dahingehend zu, dass es sowohl in den USA als auch in Deutschland Menschen gibt, die in den letzten Jahrzehnten von der Politik "vergessen" wurden, deren Sorgen und Ängste nicht beachtet wurden.
Allerdings sind nicht die "links-grünen Gutmenschen" verantwortlich, für die wurde auch nicht "Politik" gemacht.
Grund ist vielmehr die neoliberale Wirtschaftspolitik im Interesse der globalen Großkonzerne. Das fing unter Reagan in den USA an, in GB hat Thatcher das fortgesetzt, in Deutschland waren es vor allem die schwarz-gelben Regierungen. Bedauerlicherweise haben "Linke", z.B. Toni Blair in GB und in Deutschland die rot-grüne Regierung unter Gerhard Schröder diesen "Mist" fortgeführt.
Rechtspopulisten werden mit ihrem Nationalismus die Welt aber nicht retten. Wir brauchen viel mehr internationale Gegenbewegungen, die dafür sorgen, dass den "Gobalisierungsgewinnern" Schranken gesetzt werden und soziale und ökologische Erfordernisse wieder berücksichtigt werden.

Man brucht sich nicht wundern

Man brucht sich nicht wundern dass eine Frau für den Gegenkandidaten wirbt, wenn das Abstimmungsverhalten des feinen Herrn Republikaner konsistent Anti-Frau ist (bspw. hat er gegen das Gesetz zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen gestimmt).

die demokraten sind viiieel besser

die republikaner interessieren sich doch null für die belange des (kleineren) volkes, für mich ist es ein rätsel, wie solch eine partei die präsidentschaftswahl gewinnen konnte und die swift hat anscheinend natürlichen menschenverstand

11.47 von Unbequemer

Sie haben einen guten Kommentar geschrieben und eine Punktlandung vollbracht. DANKE.

re oldtimer

"Als Till Schweiger öffentlich die Flüchtlingspolitik von Frau Merkel bejubelte ging seine Beliebtheit bei vielen Fans in den Keller, kluge Menschen wissen das."

Es ist klug, seine Meinung zu verbergen, um keinen zu verschrecken?

Interessante Ansicht.

Der potenzielle "Swift-Effekt" auf die Wahl in Tennessee ...

Das große Verdienst von Taylor Swift ist der Dienst an der Demokratie, den sie mit ihrem Engagement auslöst.

160.000 Menschen zu motivieren von einem der vornehmsten Privilegien der Demokratie, nämlich vom Wahlrecht Gebrauch zu machen, ist ein Wert per se.

Die Frage ist, welche Potenz diese Wahlempfehlung und die 160.000 Neuregistrierungen für die Senatswahl in Tennessee haben könnte.

Legt man als Anhalt die Zahlen zugrunde, die bei der Senatswahl 2012 galten, dann haben 2.212.325 Wähler für den Kandidaten der GOP Bob Corker oder für den Demokraten Mark Clayton gestimmt, und zwar im Verhältnis 64,9 % und 30, 4 %. (Rest vernachlässigbar)

Marsha Blackburn (R) und Phil Bredesen (D) liegen 2018 im Schnitt der Umfragen 2,7 % auseinander. Das wäre ein Delta von rund 60.000 Wählern. Setzt man die 160.000 neu registrierten Wähler dazu in Beziehung, dann ist der potenzielle Swift-Effekt auf das Ergebnis deutlich erkennbar.

11:47, Unbequemer

>>Größenwahnsinnige Promis
Auch in Deutschland meinen ja diverse Prominente, gegen die AfD sich öffentlich positionieren zu müssen. Was bilden sich solche Leute denn ein? Daß ihre Meinung wichtiger und richtiger, als die des Otto-Normalverbrauchers sei? Betreutes Denken für die dumme Masse ist das eher. Gilt auch für JournalistInnen, die sich für MeinungsführerInnen halten.<<

Sie sprechen also öffentlich bekannten Menschen das Recht ab, ihre Meinung öffentlich zu äußern und unterstellen ihnen, sie hielten sich für wichtiger als "Otto Normalverbraucher", für dessen Personifizierung Sie sich offensichtlich halten.

Es gibt aber sehr, sehr viele Otto Normalverbraucher, die nicht so denken wie Sie, und die freuen sich, wenn Prominente sich für eine Sache, die ihnen am Herzen liegt, stark machen.

Hand aufs Herz, ginge Ihnen das nicht auch so, wenn ein Prominenter sich mit Ihrem Anliegen solidarisieren würde?

Und gegen Journalisten wie Roland Tichy haben Sie doch gewiss nichts, oder?

re unbequemer

"Größenwahnsinnige Promis

Auch in Deutschland meinen ja diverse Prominente, gegen die AfD sich öffentlich positionieren zu müssen. Was bilden sich solche Leute denn ein? Daß ihre Meinung wichtiger und richtiger, als die des Otto-Normalverbrauchers sei?"

Was bilden Sie sich denn ein? Jeder kann sich zu jeder Partei positionieren wie es ihm/ihr gefällt.

Das müssen auch AfD-Anhänger hinnehmen, selbst wenn sie ein Problem mit Meinungsvielfalt haben.

@yolo: Stimmen zählen gleich, Reichweiten sind unterschiedlich

"In Demokratien zählt jede einzelne Stimme."

Das ist gut so. In der Demokratie dürfen alle wählen, die Prominenten wie die Einfachen, die Intelligenten wie auch die Dummen, die Überlegenden wie auch die Bauch-Wähler des Populismus. Alles andere führt zur Plutokratie.

"Damit ist die Stimme einer Prominenten nicht mehr Wert, als die eines einfachen Arbeiters oder Bürgers."

Es ist ein No-Brainer, dass die Stimmen alle gleichen Wertes sind. Die Essenz der Meldung geht darauf hinaus, dass die Aussagen von Swift einen Nachrichtenwert mit einem großen Resonanzraum haben, welcher Menschen zum Nachdenken anregt und gegebenenfalls zum Wählen.

Taylor Swift wurde bislang als mutmaßliche Sympathisantin von der Alt-Right "adoptiert" (ohne ihre Zustimmung). Schließlich hat die attraktive Blonde mit den blauen Augen ikonischen "arischen" Model-Charakter.

Nun hat sie öffentlich gemacht, dass sie außerdem noch über Köpfchen verfügt.

"linken Meinungsterror"?

Am 10. Oktober 2018 um 09:30 von guggi:
"... linken Meinungsterror ..."

Da leidet aber jemand kräftig an Verschwörungswahn!

"Wie man bei Eva Hermann und einigen US Schauspielern sieht kommt das einem Karriereselbstmord gleich."

Wer seine Dummheit offen zur Schau trägt und dumme Sachen sagt, wie Eva Hermann, muss sich nicht wundern, dass sich viele Menschen angewidert abwenden und keine Lust mehr auf sie haben. Ich möchte solch eine politisch verwirrte Person auch nicht im Fernsehen sehen

Wenn mein Nachbar dumme Nazilieder hört, dann will ich auch nichts mit ihm zu tun haben.

Aber das ist doch kein Terror!!!

Rechte titulieren gern jede Ablehnung ihres kruden Weltbildes als "linken Terror", weil sie weder willens noch fähig sind, sich mit Argumenten sachlich auseinanderzusetzen. Das Niederbrüllen von Merkel auf Veranstaltungen in Ostdeutschland durch eine AfD/Pegida-Minderheit (Ich bin kein CDU-Freund!) ist aber natürlich kein "rechter Terror" sondern volkstümliche Meinungsäußerung

WARUM???

Am 10. Oktober 2018 um 10:13 von Einfach Unglaublich:
"Schauspieler und Sänger ...
... sollten sich mit politischen Statements zurückhalten."

WARUM???

@ Karwandler

Was bilden Sie sich denn ein? Jeder kann sich zu jeder Partei positionieren wie es ihm/ihr gefällt.

Hauptsache das gestehen Sie auch jedem zu. Sie sind doch immer vorne mit dabei, wenn es darum geht, Personen schlecht zu machen, die bestimmte Parteien sympathisch finden.

Sie haben ja auch ein Problem mit Meinungsvielfalt, denn bestimmte Meinungen darf man bei Ihnen auch nicht haben

10:27 von fathaland slim

"Welche US-Schauspieler, die nach rechts lehnen, haben damit Karriereselbstmord begangen?

Clint Eastwood?

Charlton Heston?"

Nicht zu vergessen Ronald Reagan.

Ja, ich weiß als Schauspieler war er drittklassig.

@wenigfahrer 09:49

Nach allem, was ich bisher von Ihnen an Kommentaren gelesen habe, scheint mir Ihre Meinung eh fertig zu sein.
Und ja, ich denke schon, daß die Bekenntnisse von Prominenten das Wahlverhalten manchen Wählers beeinflußen. Je jünger desto eher. Es gibt vile die ihren idolen wo immer möglich nacheifern wollen.
Auch bei uns gab es Zeiten, in denen sich die intellektuelle und die künstlerische Elite unseres Landes mehr geoutet hat als heute.

"Ihr Kommentar bringt es auf

"Ihr Kommentar bringt es auf den Punkt. Aber noch zur Ergaenzung: Ich waere z.B. nicht aktives AfD-Mitglied geworden und werde jetzt nicht von der buergerlichen PMDB (die brasilianische CDU) nach 16 Jahren Mitgliedschaft zur PSL (noch leicht "rechter" als die AfD) des Bolsonaro, wechseln, wenn ich nicht ueberzeut waere auch etwas nachhaltig zu veraendern. Deshalb denke ich, dass nicht alle Trumpanhaenger reine "Protest- und Frustwaehler" sind"

Genau so war es doch nach dem ersten Weltkrieg. Änderung musste her, komme was wolle, aber keiner wußte wohin es gehen soll und auf dem Weg kam es zu dem Ergebnis welches wir heute betrachten können. Nachhaltige Veränderungen waren dabei, aber der Weg ist nicht erstrebenswert.

re Unbequemer: Eingebildet?!

"Größenwahnsinnige Promis
Auch in Deutschland meinen ja diverse Prominente, gegen die AfD sich öffentlich positionieren zu müssen. Was bilden sich solche Leute denn ein? Daß ihre Meinung wichtiger und richtiger, als die des Otto-Normalverbrauchers sei? Betreutes Denken für die dumme Masse ist das eher. Gilt auch für JournalistInnen, die sich für MeinungsführerInnen halten."

Schreiben Sie das als "Otto-Normalverbraucher"? Und das auch noch öffentlich? Sind Sie sich nicht bewusst, dass ich mich von Ihrer Meinung beeinflussen lassen könnte? Oder sind Sie kein "Meinungsführer"? Was, wenn ich jetzt auch zu der "dummen Masse" gehöre?

Dann würde ich jetzt Ihre Meinung für wichtig halten! Und wissen Sie was: Ich halte Ihre Meinung für wichtig! Sogar für sehr wichtig!

Um so mehr freue ich mich, dass Taylor Swift nicht nur eine tolle Sängerin und songwriterin ist, sondern auch noch eine ganz andere Meinung hat als Sie. So gleicht sich das wieder aus: 1 : 1. Mindestens!

10:33 von michicu

"Jahrzehnte lang wurde nur Politik für hippen links grünen Gutmenschen gemacht"

Was ein Humbug.
Seit Jahrzehnten wird "Neoliberalistische" man könnte auch sagen entfesselter Kapitalismus gepredigt. In den USA spätestens seit Reagan, in GB seit Thatcher in der BRD seit Schmidt/Lambsdorff.
Einen zusätzlichen Schub bekam das ganze dann noch mal nach dem "Sieg" des Kapitalismus 1989.
Seither ist die soziale Marktwirtschaft mehr und mehr zurückgedrängt worden. Daran haben auch vermeintliche "linke" Parteien nichts geändert. "Linksgrünes Gutmenschentum" (was für ein Wortungetüm) hat mit solch einer Politik nichts gemein.

Bestechung?

Die hier kursierenden Verschwörungstheorien lassen mich daran zweifeln, ob die betreffenden Nutzer Frau Swift überhaupt kennen. Die Vorwürfe, sie müsse so auf unlautere Weise Werbung für ihre Musik machen, sich bestechen lassen oder gar für die Zeit "vorsorgen", in der sie nicht mehr erfolgreich ist, zeugen von absoluter Unkenntnis der Situation. Frau Swifts Vermögen bewegt sich im Bereich von 280 Millonen USD. Finanzielle Beweggründe sind also nicht wahrscheinlich. Im Gegenteil. Frau Swift würde als Multimillionärin von der republikanischen Politik mit Steuerentlastungen für Reiche stark profitieren. Auch muss damit gerechnet werden, dass sie eher Fans verliert als dazu gewinnt. Schließlich fängt jetzt keiner an, ihre Musik zu mögen, der sie vorher nicht mochte. Auch das Erlangen von mehr Bekanntheit ist kaum noch möglich. Hingegen werden einige ehemalige Fans sie nun für ihre Meinung boykottieren.
Was bleibt also als Motiv?
Überzeugung und das eigene Gewissen.

re berelsbutze

"Sie haben ja auch ein Problem mit Meinungsvielfalt, denn bestimmte Meinungen darf man bei Ihnen auch nicht haben"

Da verwechseln Sie aber was.

Auch bei mir darf jeder seiner Meinung haben. Und je nachdem sage ich ihm meine Meinung zu seiner Meinung.

Komisch, dass solche Beschwerden über angeblich nicht zugelassene Meinungen immer von rechts kommen.

13:50, dermulla

>>10:27 von fathaland slim
"Welche US-Schauspieler, die nach rechts lehnen, haben damit Karriereselbstmord begangen?

Clint Eastwood?

Charlton Heston?"

Nicht zu vergessen Ronald Reagan.

Ja, ich weiß als Schauspieler war er drittklassig.<<

Nein, das war er nicht. Auch wenn er immer unterschätzt wurde.

Denn die Rolle des amerikanischen Präsidenten hat er IMHO grandios gespielt. Ich würde sogar so weit gehen und seine schauspielerische Leistung als oscarreif bezeichnen.

14:10, karwandler

>>Auch bei mir darf jeder seiner Meinung haben. Und je nachdem sage ich ihm meine Meinung zu seiner Meinung.

Komisch, dass solche Beschwerden über angeblich nicht zugelassene Meinungen immer von rechts kommen.<<

Ja, das ist mir auch aufgefallen. Ich stelle immer wieder fest, daß Meinungsfreiheit von Rechten oft so ausgelegt wird, daß sie das Recht hätten, ihre Meinung zu äußern, ohne Widerspruch erwarten zu müssen.

Widerspricht man, so wird das so ausgelegt, als wolle man ihnen ihre Meinung verbieten.

@Pfluger: Stimmenzählen, nicht Stimmen machen den Unterschied

Man kann es nicht oft genug wiederholen:

Der Ausgang der Midterms ist völlig offen und zwar in beiden Kammern des Kongresses.

(1) Für die Wahl zum Repräsentanten haben die Republikaner ein Bollwerk namens "Gerrymandering" um sich herum gelegt. Die nach dem Census 2010 erfolgte Neueinteilung der Wahlkreise je Bundesstaat wurde von der GOP so genutzt, dass sie in manchen dieser Staaten sogar gegen die Wählermehrheit eine Mehrheit der Sitze erringen kann, wie gegenwärtig in 3 Bundesstaaten der Fall.

(2) Bei der Wahl zum Senat 2018 erschwert aufgrund der Konstellation der vakanten Mandate allein schon die statistische Wahrscheinlichkeit den Erfolg der Demokraten. 25 offene Mandate bei den Demokraten, nur ganze 8 bei der GOP.

Es müsste eine regelrechte "blaue Welle" über das Land rollen, um diese Faktoren zu egalisieren. Selbst wenn die Demokraten eine Wählermehrheit erringen, könnte die GOP die Kongress-Mehrheit(en) behalten.

re 13:41 von Cosmopolitan_Citizen: Köpfchen

„Taylor Swift wurde bislang als mutmaßliche Sympathisantin von der Alt-Right "adoptiert" (ohne ihre Zustimmung). Schließlich hat die attraktive Blonde mit den blauen Augen ikonischen "arischen" Model-Charakter.

Nun hat sie öffentlich gemacht, dass sie außerdem noch über Köpfchen verfügt.“

Danke für Ihre wirklich faktenreichen und gleichzeitig spitzen Kommentare. Wohltuend und informativ!

Auch der „no brainer“ war gut. Und das eine Frau mit „Köpfchen“ bei Trump und seinen Anschiebern direkt zu 25 % weniger Gefallen führt, sagt einem eigentlich alles. Wenn man nur ein bisschen „Köpfchen“ hat.

Übrigens höre ich gerade die Awards-Live-Aufnahme von „RED“: „like to drive a new maserati in a deadend street“. Bisher hatte ich das gar nicht politisch verstanden, aber irgendwie ist ja zur Zeit alles politisch.

Jedenfalls toll!

Peak kurz vor Ende Registrierung

Im Oktober gibt es immer einen Peak, weil sich das Ende der Registrierung nähert (erklärt vote.org).

Künstler und Revolutionäre

Am 10. Oktober 2018 um 10:52 von tisiphone

"Es ist nicht die Aufgabe der Kunstszene sich gegen irgendwas zu stellen.

Es sind Künstler und keine Revolutionäre.
Es sind Künstler und keine Kämpfer."

Das kann niemand befehlen und auch niemand durchsetzen.
Deutsche Gegenbeispiele sind Lessing, Schiller, Büchner - nur als wenige Beispiele.
Günter Grass gehört auch dazu.

Sie alle haben auch Manifeste geschrieben und ihre Ansicht offen mitgeteilt.

Meinungsfreiheit

Wer nicht für Trump oder für die GOP stimmt, ist ein Feind, kennt man doch irgendwo her !!!! Man wird beschimpft, diffamiert, bedroht oder der Verschwörung schuldig befunden. Wo leben denn die Amerikaner! In einem autoritären Staat !!!!! Die gehirnwaschten fanatischen Fans schrecken nicht davor zurück z.b die Prof. Dr. Ford zu bedrohen,weil sie es gewagt hat, Brett Kavanaugh zu beschuldigen. Sie hat Morddrohungen bekommen. Wie tief sind die USA unter Trump gefallen !!!! Die GOP lässt ihn trotz allem weiter gewähren. Das ist der Untergang !!!!

Wer ist diese Frau?

Abgesehen davon, dass jeder wählen darf wie sie/er möchte, habe ich von der Dame noch nie gehört. Ich scheine deutlich neben der Zielgruppe von arischen Gottheiten und Country-Music zu liegen.

re fathaland, karwandler: Widerspruch

„Ja, das ist mir auch aufgefallen. Ich stelle immer wieder fest, daß Meinungsfreiheit von Rechten oft so ausgelegt wird, daß sie das Recht hätten, ihre Meinung zu äußern, ohne Widerspruch erwarten zu müssen.“

Ich kann aus Erfahrung ergänzen, dass tatsächlich Viele tatsächlich glauben, eine (ihre) Meinung dürfe nicht bewertet werden. Geschweige denn hinterfragt werden.
Ich kann aber auch aus Erfahrung ergänzen, dass viele dieser Leute mit einem ehrlichen „Ach so“ reagieren, wenn man ihnen den Unterschied zwischen Meinung und Argument aufzeigt.

Auch deshalb vielen Dank an Sie, dass Sie nicht müde werden, Ihre Argumente wieder und wieder zu erläutern. Das wirkt! Ganz sicher!

Wenn auch nicht bei jedem.

re tisiphone: Künstler

„Es ist nicht die Aufgabe der Kunstszene sich gegen irgendwas zu stellen.“

Wer vergibt denn hier „Aufgaben“? Und wer ist die „Kunstszene“?

„Es sind Künstler und keine Revolutionäre.
Es sind Künstler und keine Kämpfer.
Es sind Künstler und keine Werbeträger für irgendwelche Botschaften.“

Wer Botschaften hat, ist ein „Werbeträger“? Ist das jetzt Ihr Ernst?

„Der Künstler sieht auf die Welt. Und seine Sicht auf die Welt bestimmt sein Werk.“
Darin würde ich Ihnen ja noch zustimmen, obwohl auch der Begriff „Künstler“ hier auch erst zu klären wäre. Aber worin sehen Sie hier einen Widerspruch? Ich kann doch als Künstler gar nicht anders, als durch meine Kunst Botschaften auszusenden.

Die Bewertung dieser Botschaft liegt dann wieder im Auge des Betrachters. Aber Kunst ohne Botschaft? Was ist das denn?

Bravo. Eine gute Aktion. Bei

Bravo. Eine gute Aktion. Bei 120 Millionen Followern hat sie sicher Einfluss.

Cosmopolitan_Citizen 15.04

Ihre "Belehrungen" nehmen ich kopfschüttelnd zur Kenntnis. Sie gehen aber an meinem Kommentar vorbei.
Gerrymandering hin oder her - die zunehmende Auflehnung gegen die Republikaner und ihren
zerstörerischen Präsidenten müssen selbst sie
erkennen - Wie die Wahlen ausgehen wissen
weder sie noch ich.

re Allahkadabra: No brainer

„Wer ist diese Frau?“

Wenn es Sie interessiert, lesen Sie doch einfach den Artikel. Es gibt auch sonst noch mehr als viele Infos über sie. Vor allem aber könnten Sie ja mal ihre Musik hören.

Wie gesagt: Wenn es Sie intressiert!

„Abgesehen davon, dass jeder wählen darf wie sie/er möchte, habe ich von der Dame noch nie gehört“
Ich glaube, ich weiß jetzt, was das ist: Ein „no brainer“! Nein, zwei!

re allahkadabra

"Abgesehen davon, dass jeder wählen darf wie sie/er möchte, habe ich von der Dame noch nie gehört."

Niemand verlangt, dass Sie sie kennen.

Aber warum halten Sie das für mitteilenswert?

15:40, Allahkadabra

>>Wer ist diese Frau?
Abgesehen davon, dass jeder wählen darf wie sie/er möchte, habe ich von der Dame noch nie gehört. Ich scheine deutlich neben der Zielgruppe von arischen Gottheiten und Country-Music zu liegen.<<

Es kann ja sein, daß Sie von Taylor Swift noch nie etwas gehört haben.

Aber was wollen Sie mit diesem Bekenntnis verdeutlichen?

Wenn Sie den Namen mal nachgeschlagen hätten, dann hätten Sie herausfinden können, daß die Dame eine große Pop-Berühmtheit ist.

Natürlich muss die nicht jeder kennen. Es ändert aber an ihrem Status nichts.

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