Ihre Meinung zu: Vox-Partei in Spanien: Der Aufstieg der Rechtsextremen

9. Oktober 2018 - 7:55 Uhr

In Spanien bekommt die rechtsextreme Partei Vox immer mehr Zulauf. Das hat auch Auswirkungen auf die Volksparteien: Immer häufiger wird nun ein konservativerer Weg eingeschlagen. Von Marc Dugge.

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Kommentare

Immer häufiger wird nun ein konservativerer Weg eingeschlagen.

dann hat die VOX Partei ja ihren Sinn und Aufgabe erfüllt
frei nach den Worten von Schmidt "Links kann´s auch ein bisschen rechtser sein"

Es ist nicht möglich, dass es ein Aufenthaltsrecht für alle gibt

und das ist ne rechtsextreme Aussage
oder "ne Binsenweisheit" ?

Extreme

Rechtsextreme Gruppierungen wachsen ebenso wenig wie linksextreme Gruppierungen wie Pilze aus dem Boden. Sie werden gemacht. Sie werden gemacht durch schlechte Politik der bestehenden Parteien, insbesondere der Regierungsparteien.

Herr cascado

hat in allen Punkten recht. Viel Erfolg dieser Partei.

@ sisiphus

Warum sollte es kein Aufenthaltsrecht für alle geben?

Volkes Stimme

Die "einfachen" Menschen in ganz Europa haben längst gemerkt, dass das jahrelange Gefasel von Wohlstand durch Globalisierung eine Mähr ist. 20% profitieren, 80% zahlen dabei drauf und geraten immer mehr unter Druck. Das war in den USA eben auch schön zu sehen. Ein Trump hätte es sonst nicht geschafft. Und diese ganzen oppositionellen Kräfte stehts als "rechtsextrem" oder "rechtspopulistisch" zu brandmarken wird sich nicht mehr lange halten. Die Menschen können sich über das Internet sehr gut informieren und glauben nicht mehr alles, was in der Zeitung steht.

Vox-Partei

Der Anfang ist immer gleich. Vor dem 2. Weltkrieg war es bei uns nicht anders. Die Rechten wurden immer mehr. Man konnte fast zusehen wie sie mehr wurden. Haß wurde offiziell gegen alles gepredigt und prügelnde Mitglieder durch die Straßen geschickt die von ausländischen Geschäftsleuten die Schaufenster einschlugen und und und !
Aber damals,wie heute ,steht die Politik da wie ein Karnickel vor der Schlange. Aber mehr und mehr stellt man fest , die Politiker sind nicht einmal für einfachste Aufgaben geeignet was man an den ganzen Fehlentscheidungen, und Streitgkeiten, gut sehen kann !

Eine Partei, die für ihre

Eine Partei, die für ihre Daseinsberechtigung die Reconquista von vor 700 Jahren bemüht - im 21. Jhd.! Dazu noch mit dem Thema "Zurückdrängung des Islam", was sowas von überhaupt gar nicht ansteht. Ich hoffe, in Spanien merken die Leute, dass mit mumifizierten Themen aus dem Mittelalter keine Zukunft gestaltet werden kann. Sollten übrigens auch die Katalanen mal dran denken.

09:29 von vox moderandi

700 Jahre? Wo ist das Problem? Berufen sich die C-Parteien nicht auf etwas von vor 2000 Jahren? Im 21.Jhd!

Da kann man Spanien

nur gratulieren!

Globalisierung und EU in der Sackgasse

Die EU steht heute ohne überzeugende Zukunfts-Vision da und besitzt nach innen wenig Anziehungskraft. Nicht zuletzt auch deshalb weil sich der von vielen schon lange totgesagte Nationalstaat als der letzte Hort der Demokratie erweist, da immer mehr Entscheidungen nicht mehr in den gewählten Parlamenten, sondern an ihnen vorbei in intransparenten Verfahren unter dem Einfluss von einem Heer von Lobbyisten in Brüssel getroffen werden.
Die Bürger drängt es nach mehr Mitbestimmung. Sie wollen ihr Schicksal wieder stärker selbst in die Hand nehmen. Das es sinnvoll ist das die europäischen Staaten zusammenarbeiten und nach Aussen ihren Binnenmarkt sichern sollten, das wird kaum einer abstreiten. Diesen Zustand gab es aber schon vor der EU in Form der EWG. Migrationspolitik ist etwas was zur Souveränität der Mitgliedsländer gehört. Einen gemeinsamen Kurs kann es hier nur geben, wenn man der Mehrheit der Europäer folgt die Europa gegen illegale Migration verteidigt sehen wollen.

Eine unerfreulich

wenn auch notwendige Entwicklung in Spanien sowie im Rest von Europa. Ohne einen massiven Rechtsruck wird es Europa als Wiege der heutigen Zivilisation nicht mehr geben. Die Linken würden es nur zu gerne sehen dass die Geburtenrate der Europäer weiter fällt während man zeitgleich die Tore für unausgebildete Menschen aus der dritten Welt öffnet. Zeitgleich führt die Abwendung von Arbeitsmoral und Lernbeteitschaft und der immer krassere Widerstand gegen technologischen Fortschritt zum Verlust der Konkurrenzfähigkeit gegenüber China und zu einer zunehmenden Verarmung in Europa.

09:47 von calyx

jeder empfindet es anders
aber ich favorisiere eher überschaubare Zusammenhänge
etwas zu verändern im Gemeinderat ist (gelegentlich) machbar
vorallem wenn es ein kleiner Ort ist

je größer desto unüberschaubarer, die Verwaltung entwickelt schnell eine eigendynamig
und ein Moloch von 500 Millionen Bürgern macht mir mehr Angst,
als dass er mir Sicherheit verspricht
aber wie angedeutet, jeder empfindet es anders

Ultra-Konservative auch stark wg. fehlender Trennschärfe

Somit geht als der Rechtsruck in Europa, die Fremdenfeindlichkeit, die Angstmache etc. mit VOX in eine weitere Runde, aus der die rechten Kräfte in Europa jedes Mal noch stärker hervorgehen. Dabei ist der beschworene Nationalismus gegenüber den Katalanen schon irgendwie absurd. Diese frönen einem katalanischen Nationalismus, tun also im Grunde nichts anderes.
Doch dass die Rechten immer stärker werden, liegt auch am Schneeball-Effekt der EVP. Dort tummeln sich neben CDU/CSU eben auch die Ultra-Rechten, ohne dass es zu Widerstand käme. Nur deshalb ist sie stärkste Fraktion.
Nun greift also auch in Spanien das Gespenst der Islam- Phobie um sich und der Nationalismus wird auf der iberischen Halbinsel immer salonfähiger.

Was soll das für ein "Rechtsrück" sein?

Kontrollierte Grenzen sind etwas normales. Jedes Naturvolk kontrolliert seine Grenzen. Sogar Nomaden wandern nur innerhalb bestimmter Grenzen. Die Gebiete werden ausgehandelt oder erkämpft, aber es wandert keiner, wie es ihm gerade passt.

Wieso soll Kontrolle der Einwanderung nun etwas rechtes sein??? Ich bin im Ostblock aufgewachsen - linker geht es wohl nicht. Da kam nicht einmal ein Brief unerlaubt über irgendeine Grenze, geschweige denn Menschen.

Grenzenlos bedeutet nicht Rechts oder Links, sondern Anarchie.

Meine Güte! Meine Kinder haben ab Geburt eine Steueridentifikationsnummer!

Ja und warum wundert mich das

Ja und warum wundert mich das nicht mehr?

@09:16 von DieFirmaWinkelmann: Die "einfachen" Menschen

"Die "einfachen" Menschen in ganz Europa haben längst gemerkt, dass das jahrelange Gefasel von Wohlstand durch Globalisierung eine Mähr ist."

Die "einfachen Menschen" scheinen es aber nicht zu bemerken, dass die rechten Parteien ihr Leben sicher nicht besser machen werden.

Rechte Parteien treten dafür ein, dass Steuern für Reiche und Unternehmen drastisch gesenkt werden. Im Gegenzug wollen sie Sozialleistungen kürzen, um diese Steuergeschenkte zu bezahlen.

Mindestlohn und soziale Sicherheit auch für arme Menschen sind für rechte Parteien ein Fremdwort.

Wenn dann durch Protektionismus und Zölle die Preise steigen, sind wieder die armen Menschen die Dummen.

Eines funktioniert aber bei den Populisten ganz prima. Sie haben immer den Schuldigen. Der Migrant nimmt den armen Menschen Arbeit, Wohnung und Geld und die armen Menschen fallen darauf herein.

VOX: selbe Strategie

Erst werden Strohpuppen aufgestellt. Keine Partei in Spanien Forder ungehinderte Einwanderung oder beliebiges Bleiberecht. Das ist eine Lüge der VOX. Dem gehen viele hier im Forum auf den Leim, "natürlich ist das keine extreme Forderung zu sagen Zuzug muss reguliert werde". Das fordern hierzulande Alle von Grün bis CDU.

Was allerdings sehr wohl REchtspopulistisch ist, ist Europa aus eigenen Machtbestrebungen gegeneinander aufzuhetzen. VOX spricht von Respektlosigkeit andrer Europäer über Spanien, vom Kampf gegen den Islam, Spanien gegen Portugal gegen Frankreich gegen Afrikaner. Typisches Devide-and-conquer und die Leute fallen darauf rein. Diese Hetze macht die Partei zum rechtspopulisten nicht die Forderung nach Grenzkontrollen, denn das wollen ja alle.

Sisyphos3 - Angst vor grossen Strukturen

Nun dann sollte die VOX Partei nichts fuer sie sein. Denn sie will die Einigung Spaniens, die Unterdrueckung der Regionalen (katalonischen) Unterschiede und einen Zentralistischen Nationalstaat, regiert aus Madrid. Die zentralistischen europaeischen Nationalstaaten haben ihre regionalen kulturellen Einheiten immer drangsaliert und unterdrückt. Die Waliser von London, die Bretonen und Korsen wurden aus Paris tyrannisiert und auch hierzulande Bildet sich ein zentralistische Wasserkopf in Berlin. Die europaische Union hat die Regionen immer gegen diese Nationalstaatliche Tyranai unterstuetzt. Direktzahlungen und Regionalfonds kommen direkt den Regionen zu gute die von ihren Nationalstaaten im Stich gelassen werden.

Das will AfD, VOX und Co zugunsten ihrer zentralistischen Nationalistischen Ideologie zerstören. Es geht eben nur um Macht.

von GeMe

Sie haben ein sehr eigenwillige Vorstellung von dem was rechte Parteien für Ziele verfolgen. Von wegen Steuern für Reiche und Unternehmen drastisch senken und Sozialleistungen kürzen. Das sind überkommene Vorstellungen die zum Teil noch auf wirtschaftsliberale Parteien zutreffen mögen. Die neuen rechtspopulistischen Parteien verfolgen zwei gesellschaftspolitische Stoßrichtungen die in der gegenwärtigen Lage auch erfolgsversprechend sind, national im Hinblick auf den Erhalt kultureller Identität, sowie den Erhalt staatlicher Souveränitätsrechte oder deren Rückgewinnung und sozial im Sinne von mehr Begünstigungen für die "eigenen" Leuten, auch und gerade den sozial Benachteiligten, womit sie den Linken langfristig das Wasser abgraben könnten.

um 09:47 von calyx

Die EU ist keine Sachgasse, sie wird nur in einen Sack gestopft um die Idee die dahinter steht für eigene Interessen zu missbrauchen. Die EU ist unterm Strich ein Erfolg der zuvor noch nie dagewesen ist, zumindest in so kurzer Zeit. (hat auch 1000 Jahre gebraucht, von der ersten Vorstellung des römisch deutschen Reiches, wie auch immer)
Klar ist das viele diesen Erfolg nicht subjektiv spüren, da ist es egal ob der real da ist, weil man Ungerechtigkeit eben als Betroffener stärker wahrnimmt als die Vorteile der Gesellschaft. Aber schon hier ist der Knackpunkt, vor der EU wurden Ungerechtigkeiten so gar nicht wahrgenommen, weil diese schlicht als normal in den Nationalstaaten deklariert wurden.
Wer gegen die EU wettert, sollte sich die letzten 1000 Jahre in Europa geschichtlich zur Gemüte führen. Wenn man seine Vorurteile prüfen will, wird ein jeder dahinter kommen, das die EU ein Erfolgt und die Entwicklung heute zwar dramatisch und auch unausweichlich aber lösbar ist. Es braucht Zeit

Wie die Versäumnisse in Europa , so auch in Spanien

Es zieht sich wie ein roter Faden durch ganz Europa, die Versäumnisse der grossen, ehemals grossen Volksparteien. Gleich in welchem Land, groß oder klein, Nord oder Süd. Und die Antwort der Politik ist überall die Gleiche, festhalten am Alten bis zum bitteren Ende und dann totale Hilflosigkeit. Dabei ist die Einwanderung nur ein Teil des Problems, sondern es geht viel mehr um die Nichtteilhabe der Mehrheit der Bevölkerung am politischen Entscheidungsprozess. Schon seit Jahren wird hier Brüssel kritisiert, nichts ist geschehen, die Zeit läuft ab, unaufhaltsam.

09:47, calyx

>>Die Bürger drängt es nach mehr Mitbestimmung. Sie wollen ihr Schicksal wieder stärker selbst in die Hand nehmen.<<

Wieder?

Wann hatten die Bürger denn schon einmal ihr Schicksal mehr in der Hand als heute?

>>Das es sinnvoll ist das die europäischen Staaten zusammenarbeiten und nach Aussen ihren Binnenmarkt sichern sollten, das wird kaum einer abstreiten. Diesen Zustand gab es aber schon vor der EU in Form der EWG.<<

Die EU hat sich aus der EWG entwickelt. Die Entwicklungslinie lautet: Montanunion-EWG-EG-EU.

Vier Namen derselben Organisation.

>>Migrationspolitik ist etwas was zur Souveränität der Mitgliedsländer gehört.<<

Migrationspolitik ist eine weltweite Aufgabe, denn Migration ist ein weltweites Problem.

>>Einen gemeinsamen Kurs kann es hier nur geben, wenn man der Mehrheit der Europäer folgt die Europa gegen illegale Migration verteidigt sehen wollen.<<

Europa wird nicht angegriffen und muss deswegen auch nicht verteidigt werden. Kriegerische Rhetorik hilft nicht weiter

re rainer4528

"700 Jahre? Wo ist das Problem? Berufen sich die C-Parteien nicht auf etwas von vor 2000 Jahren? Im 21.Jhd!"

Nein, tun sie nicht. Das Christentum ist kein Ereignis, das vor 2000 Jahren stattgefunden hat.

Rechts"extrem"

Ich bin kein Fan sehr rechter Bewegungen und auch Parteien! Ich würde mich aber als durch und durch konservativ bezeichnen.

Was nun aber den inflationäre Begriff "rechtsextrem" angeht, kann ich bei der VOX-Partei zwar sehr rechte Tendenzen erkennen, jedoch keine extremen! Nationaler Zusammenhalt und Abschottung gegen Flüchtlinge oder Zuwanderer muss nicht zwingend extrem sein! Dann müsste man auch die Briten als rechtsextrem ansehen!

re tada

" Ich bin im Ostblock aufgewachsen - linker geht es wohl nicht."

Was war denn am Ostblock links? Es waren Einparteiendiktaturen.

10:48, calyx, von GeMe

>>Sie haben ein sehr eigenwillige Vorstellung von dem was rechte Parteien für Ziele verfolgen. Von wegen Steuern für Reiche und Unternehmen drastisch senken und Sozialleistungen kürzen. Das sind überkommene Vorstellungen die zum Teil noch auf wirtschaftsliberale Parteien zutreffen mögen.<<

Dann ist Donald Trump für Sie ein Anhänger überkommener Vorstellungen?

>>Die neuen rechtspopulistischen Parteien verfolgen zwei gesellschaftspolitische Stoßrichtungen die in der gegenwärtigen Lage auch erfolgsversprechend sind, national im Hinblick auf den Erhalt kultureller Identität, sowie den Erhalt staatlicher Souveränitätsrechte oder deren Rückgewinnung und sozial im Sinne von mehr Begünstigungen für die "eigenen" Leuten, auch und gerade den sozial Benachteiligten, womit sie den Linken langfristig das Wasser abgraben könnten.<<

Das nennen Sie neu?

Sie beschreiben hier eine Ideologie der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Die damals in Deutschland sehr erfolgreich war.

@Die FirmaWinkelmann 9.16 "Volkes Stimme" im Netz?

Sicher sollte man den Medien nicht alles glauben, was diese so verbreiten. Doch ist das Netz allen Ernstes eine stets glaubwürdige Alternative? Die Menschen können sich über das Internet sehr gut informieren, sagen Sie? Und im Gegensatz zu dem, was in den Medien zu sehen, zu lesen und zu hören ist, glauben Sie dann lieber unbesehen und nicht hinterfragt, was dort so alles an Quatsch von irgendwelchen halbseidenen Schreiberlingen veröffentlicht wird - nur weil es Ihnen gerade in den Kram passt? Aus diesen Ihrer Meinung nach "unabhängigen Infos" basteln Sie sich das Ihnen genehme Weltbild und verkaufen das dann letztlich als angeblich "Volkes Stimme"? Ist das Ihr alternatives Rezept anstelle recherchierter und nachprüfbarer Fakten? Na, vielen Dank! Bei aller vielleicht berechtigten Kritik an den traditionellen Medien - mein Rezept ist das jedenfalls nicht!

@Sisyphos3

das ist keine rechtsextreme Aussage. Das behauptet die TS auch nicht. Die Aussage stammt nicht von VOX sondern von der PP und wird als Anzeichen für eine konservativere Ausrichtung als bisher gewertet.
Tut mir leid. Das taugt nicht als Argument, um der TS zu unterstellen, sie würde AfD / PEGIDA zu Unrecht in eine rechte Ecke rücken. Da hat der Mainstream leider Recht. In Europa gibt es viele extreme rechte (oder eben rechtsextreme) Strömungen. Rechts bleibt rechts.

@Ferkelchen

Ihnen ist aber schon aufgefallen, dass Herr Casado ein Mitglied der PP (Partido Polular) ist, der auch ein Mariano Rajoy angehört? Das ist keine Aussage von VOX. Ihr Beifall nach rechts geht hier ein wenig fehl, zeigt aber, dass Sie offenbar unreflektiert alles beklatschen, von dem Sie glauben, dass es rechts wäre.
Zitat: "Der neue Chef der konservativen Volkspartei, Pablo Casado, glaubt ..."

Warum wohl?

Die meisten EU-Länder scheinen mir in den letzten 10 Jahren von den Regierungen her stark nach links "gewandert" zu sein. Offenbar sehen das grosse Teile der Bevölkerung als nicht wünschenswert. Schade, wenn die regierenden Parteien oft die Wählerschaft scheinbar als zu dumm sehen, den richtigen Weg der Regierung zu akzeptieren. Nur: die Regierung handelt im Auftrag der Bevölkerung, nicht anders herum. Wenn Regierungen anfangen, dies zu ignorieren und - schlimmer noch - grosse Teile der Bevölkerung schlicht als Rechtextreme abzutun, dann wird es kritisch. Die Reaktion sehen wir nun. Traurig, aber vorhersehbar.

10:10, Tada

>>Kontrollierte Grenzen sind etwas normales. Jedes Naturvolk kontrolliert seine Grenzen. Sogar Nomaden wandern nur innerhalb bestimmter Grenzen. Die Gebiete werden ausgehandelt oder erkämpft, aber es wandert keiner, wie es ihm gerade passt.<<

Das ist falsch.

Der Nationalstaat ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts.

Vorher gab es grenzenlose Reiche. Zum Beispiel das osmanische, innerhalb dessen die arabischen Nomaden wanderten. Schauen Sie sich die Grenzen dieses Reiches mal an. Die konnte man als Nomade gar nicht überschreiten. Sie waren zu weit weg.

Gebiete wurden früher gegen Armeen verteidigt, nicht gegen Fremde.

>>Wieso soll Kontrolle der Einwanderung nun etwas rechtes sein??? Ich bin im Ostblock aufgewachsen - linker geht es wohl nicht.<<

Der Ostblock hatte mit links nichts zu tun, auch wenn man Ihnen das dort erzählt hat.

>>Da kam nicht einmal ein Brief unerlaubt über irgendeine Grenze, geschweige denn Menschen.<<

Und das war toll?

11:20, Whatever007

>>Die meisten EU-Länder scheinen mir in den letzten 10 Jahren von den Regierungen her stark nach links "gewandert" zu sein.<<

Welche denn?

Wo in Europa regiert eine linke Regierung?

Vox-Partei in Spanien:Der Aufstieg der Rechtsextremen....

Und was haben sie anzubieten ? Erstmal Nationalismus,dann in der Gesellschaft nach unten treten(nicht etwa nach oben).
In anderen Fragen sind sie so wie die Ciudanos,daß heißt wirtschaftsliberal.Ein Ausstieg aus der Austerität wird mit denen nicht kommen.

@fathaland slim um 11:20Uhr

Ihr Kommentar: Gebiete wurden früher gegen Armeen verteidigt, nicht gegen Fremde.
Auch auf die "Gefahr'" hin, daß Sie das wieder als persönlichen Angriff auffassen: ich glaube, da liegen Sie nicht ganz richtig! Im Rahmen der Völkerwanderung rückten Stämme in besiedeltes Gebiet vor! Oder glauben Sie, daß z.B. die Vandalen ein menschenleeres Nordafrika besiedelten? Oder die Kelten freiwillig nach dem heutign Großbritannien auswichen? Kamen die Franken an der Spitze eines großen Heeres in das heutige Frankreich? Die sogenannte Völkerwanderung war nicht nur eine Folge der kriegerischen Aktionen der Römer und Hunnen usw., sondern eben eine Art der Migration, die aber trotzdem nachweislich zu Verdrängung und Vertreibung geführt hat.

karwandler

Ich bin sicher nicht bibelfest. Aber ist das Christentum nicht aus der jüdischen Religion hervor gegangen? Beruft sich das Christentum nicht darauf das Jesus der Sohn Gottes ist? Das war meiner Meinung nach vor rund 2000 Jahren.

@ Bernd Kevesligeti

Austerität gibt es in Spanien schon lange nicht mehr. Das ist ein alter Hut, genau wie die Furcht vor Neoliberalen.

Interessante Aussagen

" Denn wir haben Europa vor dem vorrückenden Islam geschützt, in sieben Jahrhunderten Reconquista!" Europafeindlich seien die Oligarchien, die die europäische Identität zerstörten, die Masseneinwanderung forderten und die keinen Respekt vor Spanien hätten, so Abascal. "

Noch ist die Gruppe wohl sehr klein, kommt eben auf die Politik an, ob Sie wachsen kann oder nicht.

Aber wenn ein Land nach dem anderen eine gewisse Tendenz zeigt, dann müssen wohl größere Fehler vorliegen.
Manchmal sind Länder die Grenzen besitzen doch im Vorteil wie es jetzt zur Zeit scheint.

Mal sehen was daraus wird.

Wie stehen die neuen Rechtsextremen ...

... in Spanien zum Zerfall der staatlichen Einheit am Beispiel Katalanien.

um 11:36 von karlheinzfaltermeier

"Die sogenannte Völkerwanderung war nicht nur eine Folge der kriegerischen Aktionen der Römer und Hunnen usw., sondern eben eine Art der Migration, die aber trotzdem nachweislich zu Verdrängung und Vertreibung geführt hat."

Und wenn Sie denn schon wissen, dass wir historisch betrachtet alle Nachfahren von Migranten sind, auf welcher Grundlage wollen wir denn heutzutage die Einwanderung anderer Migranten verhindern? Nach der Devise: Wer zu spät kommt, den straft das Leben?

P.S. Wohin ist denn die "Urbevölkerung" Germaniens geflüchtet, wenn sie vertrieben bzw. verdrängt wurde? Sie kann sich ja wohl nicht in Nichts aufgelöst haben?
P.P.S. Zumal ja auch diese ursprünglich aus Afrika nach Europa eingewandert ist?

@Sisyphos3

... und Binsenweisheiten sind als politische Aussagen sinnlos.

@ rainer4528

"700 Jahre? Wo ist das Problem? Berufen sich die C-Parteien nicht auf etwa von vor 2000 Jahren? Im 21. Jhd.?"

Ich glaube, Sie wollten mich ad absurdum führen. Statt dessen haben Sie mich indirekt bestätigt. Es sei denn, Sie meinen mit C wie christlich solche Sachen wie Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Hilfsbereitschaft. Die sind allerdings zeitlos und gehören zur Grundausstattung des Menschen.

um 11:20 von Whatever007

"Die meisten EU-Länder scheinen mir in den letzten 10 Jahren von den Regierungen her stark nach links "gewandert" zu sein. Offenbar sehen das grosse Teile der Bevölkerung als nicht wünschenswert. "

Davon abgesehen, dass die Länder in Europa im Gegenteil eher streng konservativ, teils sogar mit rechtsextremen Tendenzen, regiert werden... der Hauptwiderspruch in Ihrer Aussage liegt darin: Mehrheitlich gewählte, angeblich linke Regierungen in Europa werden von einem großen Teil (derselben?) Wähler nicht gewünscht?

Ich glaube eher, dass einem kleinen Teil der europäischen Bevölkerung die derzeitigen Regierungen nicht rechts genug sind.

@Winkelmann

>>Die Menschen können sich über das Internet sehr gut informieren und glauben nicht mehr alles, was in der Zeitung steht.<<

Wer glaubt, sich im Internet "sehr gut" informieren zu können, am liebsten noch kostenlos, hat etwas ganz wesentliches nicht verstanden. Wenn man Glück hat, ist es einfach nur Kappes. Häufig stehen hinter "Informationsportalen" im Internet (zumal kostenlosen) aber politische Interessen.

Qualität gibt es nicht für lau, journalistische auch nicht.

11:36, karlheinzfaltermeier

>>Ihr Kommentar: Gebiete wurden früher gegen Armeen verteidigt, nicht gegen Fremde.
Auch auf die "Gefahr'" hin, daß Sie das wieder als persönlichen Angriff auffassen: ich glaube, da liegen Sie nicht ganz richtig! Im Rahmen der Völkerwanderung rückten Stämme in besiedeltes Gebiet vor! Oder glauben Sie, daß z.B. die Vandalen ein menschenleeres Nordafrika besiedelten? Oder die Kelten freiwillig nach dem heutign Großbritannien auswichen? Kamen die Franken an der Spitze eines großen Heeres in das heutige Frankreich? Die sogenannte Völkerwanderung war nicht nur eine Folge der kriegerischen Aktionen der Römer und Hunnen usw., sondern eben eine Art der Migration, die aber trotzdem nachweislich zu Verdrängung und Vertreibung geführt hat.<<

Sachlichen Widerspruch fasse ich nie als persönlichen Angriff auf.

Die so genannte Völkerwanderung bestand aus militärischen Eroberungsfeldzügen.

Die Vorstellung, es hätte sich um Trecks von unbewaffneten Zivilisten gehandelt, geht in die Irre.

@9:15 Mannemer Bub

Ja, warum wohl? Die Antwort auf Ihre Frage finden die sicher ohne Probleme selbst. Sie müssen sich nur die Konsequenzen für Sie selbst und Ihre Umwelt vorstellen.

um 09:03 von Sisyphos3

>>"Es ist nicht möglich, dass es ein Aufenthaltsrecht für alle gibt

und das ist ne rechtsextreme Aussage
oder "ne Binsenweisheit" ?"<<

Und nicht nur das! Es gibt keinerlei Gesetz auf der Welt das einem Migranten dies zugesteht.

@DB_EMD

Rechtsextrem vielleicht nicht unbedingt, auf jeden Fall aber rechtspopulistisch, aber wohl eher rechtsradikal, wenn die Tagesschau diese Partei schon als rechtsextrem bezeichnet.
Das Problem ist, dass viele Journaisten und auch viele andere Leute nicht sauber zwischen Rechten, also Konservativen, Rechtspopulisten und vor allem nicht zwischen Rechtsradikalen und Rechtsextremen sauber unterscheiden (können).
Das gleiche gilt auch für die Unterscheidung von Linken, also Progressiven, Linkspopulisten, und auch zwischen Linksradikalen und Linksextremen. Der Hauptunterschied zwischen den Radikalen (Worte) und Extremen (Taten) beider politischer Richtungen ist hauptsächlich die Gewaltbereitschaft und Gewalttätigkeit bis hin zum Mord und Terrorismus sowie die kaltblütige Duldung und Gutheißung dessen als 'legitimes' probates Mittel zur Durchsetzung der jeweiligen politischen Ziele ohne jegliche Rücksicht auf Verletzte oder gar Tote.

um 09:15 von Mannemer Bub

>>"Warum sollte es kein Aufenthaltsrecht für alle geben?"<<

Weil das blöd ist (um bei der gleichen Qualität zu bleiben).

um 09:16 von DieFirmaWinkelmann

"Die Menschen können sich über das Internet sehr gut informieren und glauben nicht mehr alles, was in der Zeitung steht."

Ich glaube jedoch mehr den journalistischen Recherchen der Zeitungen als Schreiberlingen im Internet, von denen ich nicht weiß wer sie bezahlt und die mit völlig aus der Luft gegriffenen Zahlen (wie z.B. "20% profitieren, 80% zahlen dabei drauf...") versuchen, Stimmung zu machen und die Kausalketten durcheinander bringen wollen. Wenn Globalisierung den Wohlstand gefährdet, dann bestimmt nicht wegen der Einwanderung, sondern wegen der unkontrollierten Finanzmärkte. Zum Beleg: Schauen Sie sich die Kosten der Bankenkrise an und vergleichen Sie diese mit den Kosten der sogenannten Flüchtlingskrise

Fremdenfeindlichkeit

Dieser dämliche Vergleich einer unkontrollierten Zuwanderung mit Fremdenfeindlichkeit ist sowas von daneben, schlimmer geht's nicht.
Wenn ein Fremder vor meiner Wohnungstüre steht und zukünftig bei mir wohnen will, werde ich ihn mit vernünftigen Worten abweisen, weil ich das nicht will und meinen Familienangehörigen auch nicht zumuten will. Aber bin ich deshalb fremdenfeindlich? nein, berechtige Notaufnahme muss organisiert sein wenn sie gelingen soll. Ein - der heutigen Zeit angemessenes - Gesetz muss her!

12:17, Elitedemokrat

>>@mcintyre 11:27 - Wahrnehmung?
Zitat: "aber offene Grenzen und Zugang zum Sozialsystem für alles und jeden, wie es eine gewisse Frau M aus Berlin an der Spree und eine grünlich gefärbte Ansammlung von politisierenden selbsternannten Herrschern über Moral und Tugend es gerne hätten, ..."

Ihre Aussage halte ich für frei erfunden und zudem hochgradid polemisch.

In einer Demokratie gibt es keine "selbsternannten Herrscher" - das wissen Sie sicherlich.

Den letzten Teil Ihrer Aussage kann ich auch nicht nachvollziehen - was wollen Sie sagen?<<

Ich möchte noch hinzufügen, daß seit 2015 die Asylgesetzgebung in Deutschland kontinuierlich verschärft wurde. Dies ist eine leicht nachprüfbare Tatsache, die im "Lügenpresse!" und "Merkel muss weg!" Geschrei gern mal übersehen wird.

@eio um 12:03 Uhr

Natürlich hat es neben Verdrängung und Vertreibung auch Vermischung gegeben. Das habe ich auch nie bestritten! Die Befürworter der Migration ohne Begrenzung bestreiten aber durchwegs, daß es Verdrängung und Vertreibung gegeben hat und vermutlich geben wird, oder wie bezeichnen Sie manche Entwicklung in Stadtbezirken? Ich kritisiere nur, daß das Wort "Angriff" ausschließlich militärisch interpretiert wird. Wohin die Kelten z.B. in Oberitalien verschwunden sind, ob sie kollektiven Selbstmord begangen haben oder sich ganz freiwillig in die Täler der Schweiz zurückgezogen haben, das müssen Sie schon Paläontologen bzw. Völkerkundler fragen. Aber man kann sich natürlich auch auf den einfachen Standpunkt stellen: Völkerwanderungen hat es schon immer gegeben - also, was soll´s?

@ Winkelmann

Die Menschen können sich über das Internet sehr gut informieren und glauben nicht mehr alles, was in der Zeitung steht.

Im Internet stehen aber viele nicht seriösen Fakten, es gibt so zu sagen einen Dschungel von ungeprüften FakeNews und Verschwörungstheorien.

Zu lange läuft es in Europa

Zu lange läuft es in Europa mit mittelinks nicht. Nirgendwo. Alle haben immee weniger Geld . Auch wir gehören mitlerweile zu den.ärmsten Arbeitnehmern.da wählt man die verursacher nicht mehr länger. Logisch, oder?

@ eio86

" Wohin ist denn die "Urbevölkerung" Germaniens geflüchtet, wenn sie vertrieben bzw. verdrängt wurde? Sie kann sich ja wohl nicht in Nichts aufgelöst haben?" Am 09. Oktober 2018 um 12:03 von eio86

Ziehen Sie das Thema bitte nicht ins lächerliche.
Um Christi Geburt betrug die Weltbevölkerung etwa 0,3 Milliarden Menschen. Jetzt sind es 7,5 Milliarden.

Früher gab es noch genug fruchtbares Land, auf das man fliehen könnte - jetzt nicht. Früher haben Herrscher Volksgruppen eingeladen und begünstigt, um Land fruchtbar zu machen - heute wird der fruchtbare Boden rar und umkämpft.

Gibt es hier in Deutschland nicht mehr?
Dann schauen Sie sich die Streitigkeiten um Grundstücksgrenzen in den Dörfern an.

12:20, eine_anmerkung

>>um 09:03 von Sisyphos3
>>"Es ist nicht möglich, dass es ein Aufenthaltsrecht für alle gibt

und das ist ne rechtsextreme Aussage
oder "ne Binsenweisheit" ?"<<

Und nicht nur das! Es gibt keinerlei Gesetz auf der Welt das einem Migranten dies zugesteht.<<

Auch nicht in Deutschland, einem Rechtsstaat, in dem auf Gesetze sehr viel Wert gelegt wird. Was unser Land von den allermeisten Ländern dieser Erde unterscheidet.

@ Sisyphos3

Warum soll es kein Aufenthaltsrecht für alle geben? Vor dem Gesetz müssen alle Menschen gleich sein. Angeborene Privilegien sind nicht gerecht.

@ eine_anmerkung

Und nicht nur das! Es gibt keinerlei Gesetz auf der Welt das einem Migranten dies zugesteht.

Es gibt aber auch kein Gesetz, das es verbietet.

@fathaland slim um 12:16Uhr

Na gut, dann liegen manche Lexika falsch und die Studienräte haben mir Unsinn erzählt! Die Völkerwanderung bestand also nur aus Eroberungsfeldzügen! Das machen Sie aber bitte auch einem Historiker klar! Einigen wir uns darauf, daß wir uns nicht einig sind?

@fathaland slim

Trump hat tatsächlich Unternehmen steuerlich stark entlastet damit diese Kapital in die USA zurücktransferieren um es dort zu versteuern und zu investieren, vorläufiges Ergebnis Vollbeschäftigung. Vielleicht können wir uns darauf einigen das man nicht alle Politiker die von unseren Leitmedien als Populisten ausgemacht werden in ihrer Politik über einen Kamm scheren kann. In Europa agieren rechtspopulistische Parteien zunehmend so wie ich beschrieben habe, wie Sie das nennen wollen ist ihre Sache. Für mich ist das nicht neu aber für "GeMe" offenbar, deshalb habe ich es dargestellt.

Was wollt ihr genau Tada

Grenzen bis aufs Blut verteidigen. Zur not mit Abschuss. Abgeschottete Nationalstaaten. Die Forderung Nach Krieg wie von Konservativen in Südamerika ist der nächste Schritt. In Italien und jetzt auch Spanien's VOX hetzt gegen die wirtschaftschauninistischen Deutschen. In Polen auch. In Deutschland wird von der AfD jeder Pole als Sozialschmatrozer bezeichnet und ganz Südeuropa als faul. Sippenhaft ist an der Tagesordnung. Überall wird Hass gesät nur damit ein paar Politiker an die Macht kommen. Wer glaubt da bleibt folgenlos ist etwas geschichtsblind. Wir hatten das bereits, die aufkommenden Nationalstaaten des 18. und 19. Jh haben über Europa unsagbare Leid für die Bevölkerung gebracht. Und alles nur wengen erfundener Machtkonstrukte wie Volk, Nationalstaat u.a.

Das hat nichts mehr mit Regierungskritik zu tun, denn wir haben Einwandungsraten wie auch in den 90ern, da war es kein Problem.

um 12:17 von Sparer

"Sie müssen sich nur die Konsequenzen für Sie selbst und Ihre Umwelt vorstellen."

Das ist mir zu phantasielos. Die Herausforderung an die Gesellschaft ist die Entwicklung von Ideen zur Machbarkeit und nicht die Erzeugung von Ängsten. Wäre es jemals anders gewesen, würden wir heute alle noch ratlos um ein paar aufgeschichtete Holzzweige stehen und um Feuer beten.

nunja

es ist wohltund zu sehen und zu hören,dass rechte strömungen in europa weiter am wachsen sind.es gibt also hoffnung,für ein weiterhin abendländisch geprägtes europa.

um 12:22 von Anonymer-User

"Das Problem ist, dass viele Journaisten und auch viele andere Leute nicht sauber zwischen Rechten, also Konservativen, Rechtspopulisten und vor allem nicht zwischen Rechtsradikalen und Rechtsextremen sauber unterscheiden (können)."

Brauchen sie auch nicht, wenn eine neue, spanische Partei von denselben Leuten beklatscht wird, die hierzulande einer rechten Partei nachlaufen, die sich wiederum mit demonstrierenden Nazis solidarisch zeigt bzw. sich nicht von ihnen distanziert. Hier wächst doch zusammen, was zusammen gehört

11:26 von fathaland slim

«Wo in Europa regiert eine linke Regierung?»

Wie "links" diese tatsächlich ist, ist selbstverständlich eine Frage der Definition. Aber die in Portugal regierende "Partido Socialista" (PS) definiert sich in ihren Grundprinzipien seit 1986 so:

«Die PS ist eine politische Organisation der Portugiesen, die im Demokratischen Sozialismus die Lösung der nationalen Probleme und die Antwort auf die sozialpolitischen Erfordernisse unserer Zeit suchen.»

Auf dem Parteitag 2002 wurde der Passus ergänzt um:
«… eindeutiges Bekenntnis zur Verteidigung der Demokratie …»

Das ist ja schon mal was …

Man hört wenig von der & über die Politik in POR. Ein abgelegenes & wenig lautsprecherisches Land. Deswegen, wegen der freundlichen Menschen, der tollen Natur, wegen der klugen, ruhigen & nachdenklichen Politik genießt dieses Land meine allerhöchste Sympathie, seit ich 1983 das erste Mal dort war.

"In der Kategorie gelungene Integration":
Die UN listet POR auf Platz 2 hinter CAN. Auch was …

um 12:38 von karlheinzfaltermeier

"Die Befürworter der Migration ohne Begrenzung bestreiten aber durchwegs, daß es Verdrängung und Vertreibung gegeben hat und vermutlich geben wird, oder wie bezeichnen Sie manche Entwicklung in Stadtbezirken?"

Ich weiß nicht, wo Sie leben, aber in meiner Stadt werden Menschen in den Bezirken nicht durch Migranten, sondern durch stark ansteigende Mietpreise verdrängt. Dabei spielt Migration nur eine untergeordnete Rolle. Das ist ein Problem von arm und reich und nicht eines von deutsch und nichtdeutsch.

Wenn ich dann an Chemmnitz, Köthen oder Freital etc. denke, dann würde ich ebenfalls nicht vor Migranten flüchten...

Am 09. Oktober 2018 um 12:28 von Muzzi > Fremdenfeindlichkeit

Wann hat das letzte Mal ein Fremder vor Ihrer Tür gestanden und um
Einlass gebeten? Richtig Nie. Sie fordern ein Gesetz muss her. Gesetze
sind da, schon lange (1992). Weitere Zuwanerungsgesetze 2001/2002. Die
Grünen fordern seit langem Nachbesserung. Hier kommt niemand einfach
so ins Land. Die einzigen die Zuwanderung ohne Gesetzliche Regularien
wollten (aus wirtschaftlichen Motiven) war der konservative Adenauer
und seine heutigen AfD Inkarnationen.

Wirklich daneben scheinen mir nur Ihre erfundenen Beispiele.

12:38 von karlheinzfaltermeier

«Die Befürworter der Migration ohne Begrenzung bestreiten aber durchwegs, daß es Verdrängung und Vertreibung gegeben hat und vermutlich geben wird, oder wie bezeichnen Sie manche Entwicklung in Stadtbezirken?»

Leider verbleiben Sie (wie recht häufig) im Ungefähren, ohne eindeutig zu benennen, wen Sie denn genau meinen, wenn Sie sagen:
"Die Befürworter der Migration ohne Begrenzung".

Wohl am ehesten mögen es "einige Randfiguren" der Partei "Die Linke" sein, die durch sehr wenig gelungene Aussagen diesem "Befürwortertum" nahe kommen.

Aber es gibt doch bei politischen Entscheidern aller Parteien niemanden, der/die ernsthaft diese Position vertritt. Auch nicht bei den Linken & den Grünen, denen es ja immer wieder nachgesagt wird, dass sie dies täten.

Auch hier im Forum kenne ich keinen einzigen Foristen, der/die Migration ohne Begrenzung (und Steuerung) begrüßt oder propagiert (von einigen "trolligen" Beiträgen mal abgesehen).

Sollte ich mich von Ihnen nun angesprochen fühlen …?

Erfundene Strohpuppen

Da sind aber viele den Demagogen der AfD auf den Leim gegangen. Im
Jamaika Koalitionsvertrag der CDU und Grünen war eine klare Obergrenze für den Zuzug festgeschrieben. Es ist eine Lüge der Rechtspopulisten, dass sich Merkel oder die Grünen für "offene Grenzen" und "ungezügelte Einwanderung" einsetzen.

Ungezügelte wirtschaftliche Motivierte Einwanderung für
Nicht-Bedürftige ohne Integrationskonzept wurden nur durch die Anwerbeverträge der konservativen Adenauer-CDU mit freundlicher Unterstützung von Gauland, Glasern und den jetzt-AfDlern betrieben.

12:38, karlheinzfaltermeier

>>Die Befürworter der Migration ohne Begrenzung bestreiten aber durchwegs, daß es Verdrängung und Vertreibung gegeben hat und vermutlich geben wird, oder wie bezeichnen Sie manche Entwicklung in Stadtbezirken?<<

Diese Entwicklung nennt sich Ghettobildung. In Deutschland ist die am wenigsten ausgeprägt von sämtlichen Ländern dieser Erde, die ich kennengelernt habe.

Wer wissen will, wie so etwas vor sich geht, sollte sich mit der Geschichte der Ghettos in den US-Großstädten beschäftigen. Auch diese sind eine Folge von Migration. Eine Folge, die im Rückblick vermeidbar war. Die deutschen Stadtentwicklungspolitiker haben aus solchen Fehlern durchaus gelernt.

Wenn ich deutsche "Gangstarapper" über ihre Ghettoexistenz schwadronieren höre, dann kann ich nur lachen.

Die "Verdränger" in meinem Wohnbezirk Neukölln werden übrigens gerade von Kindern reicher Leute verdrängt.

Im Übrigen kann es eine Migration ohne Begrenzung gar nicht geben. Die Faktoren, die begrenzend wirken, sind zahlreich.

um 12:38 von karlheinzfaltermeier

"Ich kritisiere nur, daß das Wort "Angriff" ausschließlich militärisch interpretiert wird."

In der Definition des Begriffes "Angriff" gibt es tatsächlich bei Wikipedia mehrere Varianten. Aber z. B. Flucht und das Stellen von Asylanträgen gehört nicht dazu. Auch nicht das Mitbringen anderer Werte.

Eine lebendige Gesellschaft unterliegt einem ständigen Wandel. Ich gehe auch nicht mit allen Veränderungen konform. Wir müssen aber auch selbst jene Werte vertreten, die wir den anderen abverlangen, und dürfen diese nicht opfern. Sonst werden wir selbst zu dem, vor dem wir uns am meisten fürchten.

rechte sind ursachen der problme

inzwischen gibt es soviel anschauungsmaterial, was dämliche rechte politik bewirkt...usa, österreich, italien.
noch nie ging es den europäern so gut, umso unverständlicher ist das verlangen nach konservativer und nationalistsicher politik ... dabei lösen rechte überhaupt keine probleme, sondern sind ursache von probleme und hass..

re von 04662959954468717811

Das wollen Sie so darstellen.Die Austerität ist leider kein alter Hut,an ihr wird weiter festgehalten,siehe den Streit Brüssel-Rom.Und gut,Neoliberale haben vor sich selber sicher keine Furcht.

um 15:02 von tettigonia

"Ungezügelte wirtschaftliche Motivierte Einwanderung für
Nicht-Bedürftige ohne Integrationskonzept wurden nur durch die Anwerbeverträge der konservativen Adenauer-CDU mit freundlicher Unterstützung von Gauland, Glasern und den jetzt-AfDlern betrieben."

Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los (Goethe)

Und mit Geistern meine ich nicht die Migranten.

12:49, calyx

>>Trump hat tatsächlich Unternehmen steuerlich stark entlastet damit diese Kapital in die USA zurücktransferieren um es dort zu versteuern und zu investieren, vorläufiges Ergebnis Vollbeschäftigung.<<

Trump hat die Wohlhabenden steuerlich entlastet.

Die Weltwirtschaft, von der die amerikanische Wirtschaft ein Teil ist, läuft bekanntermaßen in Zyklen ab. Wir befinden uns gerade weltweit auf dem Scheitelpunkt eines solchen. Die US-Arbeitslosenzahlen sinken seit vier, fünf Jahren.

>>Vielleicht können wir uns darauf einigen das man nicht alle Politiker die von unseren Leitmedien als Populisten ausgemacht werden in ihrer Politik über einen Kamm scheren kann. In Europa agieren rechtspopulistische Parteien zunehmend so wie ich beschrieben habe<<

Die rechtspopulistischen Bewegungen der Welt lassen sich alle über einen Kamm scheren, denn sie sind untereinander bestens vernetzt. Die Globalisierungsgegner agieren globalistisch.

Es lohnt, sich mit dem Milliardär Robert Mercer zu beschäftigen.

12:45, karlheinzfaltermeier

>>@fathaland slim um 12:16Uhr
Na gut, dann liegen manche Lexika falsch und die Studienräte haben mir Unsinn erzählt! Die Völkerwanderung bestand also nur aus Eroberungsfeldzügen! Das machen Sie aber bitte auch einem Historiker klar! Einigen wir uns darauf, daß wir uns nicht einig sind?<<

Erst wurde erobert, dann (ein)gewandert.

Meyers enzyklopädisches Lexikon von 1979 (Jubiläumsausgabe zum 150jährigen Bestehen) sowie Wikipedia stützen da meine Sichtweise.

Politisch korrekt.

"Das ist nicht möglich und wir müssen anfangen, es zu sagen. Auch, wenn es politisch unkorrekt ist."

Nach meinem Verständnis ist jede Aussage ist entweder korrekt (politisch, ökonomisch, physikalisch...) oder unkorrekt.

Wie Aussagen gleichzeitig korrekt und unkorrekt sein können, verstehe ich nicht.

Doch anscheinend sind inzwischen sogar konservative (?) Politiker auch diesem Dampfer gelandet.

Da muss man mit dem Finger nicht auf Trumps "alternative Fakten" zeigen.

Hardliners.

"Anders als Rajoy ist Aznar ein konservativer Hardliner."

Das war wohl als Witz gemeint.

Rajoy ist ein konservativer Hardliner. Verteilt grundlos sonntägliche Polizeiprügel für harmlose katalanische Bürger.

Dass Aznar vielleicht noch etwas rechter ist, ändert an dieser Tatsache gar nichts.

Darstellung: