Ihre Meinung zu: Rodungsstopp: RWE verliert Geld - Politiker sehen Chance

5. Oktober 2018 - 15:29 Uhr

Vor 2020 wird im Hambacher Forst kein Baum mehr fallen. Davon geht der Energiekonzern RWE selbst aus. Und er rechnet mit hohen Kosten durch den Rodungsstopp. Politiker sehen in der Gerichtsentscheidung eine Chance.

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Kommentare

Wo war......

Herr Hofreiter, wo war Herr Laschet als die Rechtsvorgänger von RWE von den Gemeinden den Hambacher Forst kauften? Wieviele der ehemals waldbesitzenden Gemeinden haben RWE-Aktien-Pakete bzw. deren Dividende in den Gemeindehaushalten eingeplant? Ähnlichkeiten mit dem Land Niedersachsen und VW drängen sich sofort auf, oder?

das ist doch mal

Endlich einmal eine Entscheidung, wobei auch dieser scheinheilige Staat in Seine Schranken verwiesen wird. Diese Vergewaltigung von Grund und Boden für diesen unnützen Dreck zu fördern, wobei ganze Dörfer verschwunden sind, muß ein Ende haben.

hoffentlich zahlen dann auch nur die umweltfreunde

den schadenersatz an RWE. schliesslich ist rwe der rechtmässige besitzer des waldes mit der erlaubnis der kohleförderung

Wie armselig verhält sich die

Wie armselig verhält sich die Politik, indem sie die Entscheidung an Gerichte delegiert. Wie handlungsfähig ist die Politik überhaupt noch?

Eine sehr gute Nachricht!!!!

Eine sehr gute Nachricht!!!! Nicht nur der Wald ist Sieger. Man kann nicht über die geplante Reduzierung von Emissionen reden und gleichzeitig mit einer der dreckigsten Formen von Energiegewinnung weitermachen.

Das macht echt wütend!!

"Politiker sehen in der Gerichtsentscheidung eine Chance."
Politiker sollen Gerichte nicht als Chance sehen!!!
Politiker sollen gefälligst Gesetze machen die gut sind und nicht eine Hintertür in Form einer Fledermaus hoch leben lassen!!!
Ich will langsam wirklich nicht mehr, wir bezahlen die Politiker doch um einen guten Job zu machen. Wenn sie das nicht können, dann müssen sie es ja nicht machen. Sagt einfach: Ich bin zu inkompetent für meinen Job, den eine winzige Fledermaus besser macht als ich. Ich trete nicht mehr für dieses Amt an!
Wenn das alle wüssten, wäre es nie zu BER und S21 und weiß ich was allem gekommen! Ach ja, zum Hambacher Forst auch nicht!

Sehr gute Entscheidung

Danke.

Man wird hinzu lernen, und verstehen, dass wir keinen anderen Platz zum Leben haben, als diesen Planeten.

Gut, denn eine über

Gut, denn eine über Jahrhunderte gewachsene, gesunde Bodenstruktur ist durch Rodung gefährdet. Auch wenn man später sagt: "Unrechtmäßig? Oups! Na dann forsten wir halt wieder auf?!" ist das jetzt noch intakte Biotop Waldboden erstmal für lange Zeit unwiederbringlich zerstört, denn die Rodung mit entsprechendem Gerät führt mindestens zu einer erheblichen Bodenverdichtung und damit zur Ausrottung allen Lebens, das auf eine lockeren, gut belüfteten Boden angewiesen ist.

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Chance für noch höhere Strompreise

Wegen der fehlgeleiteten Energiepolitik der Altparteien (schon hunderte Millarden Euro zum Fenster rausgeschmissen, und jeden Tag mehr), zahlen wir heute schon die höchsten Strompreise in Europa.

Und jetzt die Sache mit dem Hambacher Forst. Ein weiteres Geschenk für die schon durch Steuergeldern gemästete Wind- und Solarlobby. Die lachen sich doch ins Fäustchen.

So schnell fällt hier kein Baum mehr

Das ist ja schön, fragt sich nur wo der Strom dann herkommt, aus maroden belgischen Atomkraftwerken.
Ob das viel besser ist?
Bezahlen wird das alles der schnöde Stromkunde.

16:42, karlheinzfaltermeier

>>Wo war......
Herr Hofreiter, wo war Herr Laschet als die Rechtsvorgänger von RWE von den Gemeinden den Hambacher Forst kauften?<<

Das geschah um 1970 herum. Da war Herr Hofreiter gerade geboren und Herr Laschet war neun Jahre alt.

Die Genehmigung zum Braunkohleabbau wurde 1974 erteilt.

Eine Bürgerinitiative dagegen entstand 1977.

Alles sehr lange her...

Naturschutz statt Profitmaximierung!

Nicht nur der Wald hat gesiegt, auch die Umwelt und damit der Mensch. Ein Erfolg auf ganzer Linie!

Der übereilte Atomausstieg ist die Grundursache aller Probleme

Der von Kanzlerin Merkel quasi im Alleingang und im hauruck-Verfahren angesetzte Atomausstieg fällt allen nun auf die Füße. Eibe Energiewende hätte Generalstabsmäßig geplant und umgesetzt werden müssen. Viele Milliarden wären dann eingespart worden. Und Braunkohlekraftwerke wären vermutlich schon alle vom Netz genommen oder stünden zumindest kurz davor.

Aber nicht nur Merkel, auch die Grünen tragen daran eine Mitschuld. Nicht erst jetzt fällt auf, dass in den letzten 15 Jahren fast nichts richtig gemacht wurde von der Politik. Ob das nur an Merkel lag, oder am System des Lobbyismus..?

In jedem Fall sollte sich da bald einiges ändern. Nur bitte nichts was mit der AfD zu tun hat.

Für RWE ist das jetzt bitter. Atomausstieg, Energiewendekosten und jetzt auch noch bei der Braunkohle Probleme. Für die Umwelt wäre es gut, wenn dadurch weniger CO2 frei gesetzt wird.

Hätte man da nur mal früher einen Generalplan gehabt.

re tobiaspsp

"Wie armselig verhält sich die Politik, indem sie die Entscheidung an Gerichte delegiert."

Die Politik hat gar nichts delegiert. Das Verwaltungsgericht wurde vom BUND angerufen.

Bitte mal über die Grundlagen der Gewaltenteilung informieren.

Dann ist fast schon absehbar,...

...dass sich der von RWE in den Raum gestellte niedrige dreistellige Millionenverlust in einer höheren dreistelligen Entschädigungszahlung niederschlagen wird.

16:49, Tobiaspsp

>>Wie armselig verhält sich die Politik, indem sie die Entscheidung an Gerichte delegiert. Wie handlungsfähig ist die Politik überhaupt noch?<<

Die Politik delegiert gar nichts, diese Macht hat sie überhaupt nicht.

Die Jurisdiktion, das sind die Gerichte, kontrolliert die Exekutive, also die Regierung.

Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig das Prinzip der Gewaltenteilung verstanden wird.

@ Kessl, um 16:51

Ja was passt Ihnen denn jetzt nicht??

Ich frage mich

muss man denn immer noch die dreckige Braunkohle für die Verstromung verwenden ? Ganze Dörfer sind für diese Art der Energie gewinnung schon zum Opfer geworden.Deshalb ist das Gericht Urleil sehr zu begrüßen.

Schade

Ich hätte mich gefreut, wenn die Menschen in den zerstörten Dörfern ähnlich viel wert gewesen wären, wie eine Fledermaus.

Eine schlechte Entscheidung.

Eine schlechte Entscheidung. Man sollte die Bodenschätze ausnutzen und danach wieder renaturieren, am Besten mit Freizeitangeboten a la Badesee usw.

Laschet

Macht jetzt einen auf Versöhnung. Er hätte stillschweigend und unter Einsatz tausender Polizisten zugeschaut. Laschet ist eine große Enttäuschung für NRW. Mit Frau Kraft in der Verantwortung wäre es nie so weit gekommen.

In der Marktwirtschaft ...

... sind erfolgreiche Manager in der Lage, rechtliche und politische Entscheidungen rechtzeitig zu antizipieren. Dafür werden sie extrem gut bezahlt.

Wenn die Führung von RWE genau dabei versagt, war sie eben unfähig. Und die Aktionäre haben auf das falsche Pferd gesetzt.

Also müssen diese Leute für ihre Fehler die Konsequenzen tragen. Erst die große Kohle einschieben und dann weinerlich die Verantwortung auf Andere schieben ist armselig.

@ 16:44 von Karl Napf

welcher Schaden? Kursverlust? Stromkunden, die gewechselt haben? RWE hätte nicht so dreist behaupten sollen, dass es Versorgungsprobleme gibt, wenn nicht gerodet wird. Das ist definitiv nicht der Fall. Ob dann angesagten Verluste auch gelogen sind?

Ach, der Laschet.... Hat die

Ach, der Laschet....
Hat die aktuelle NRW-Landesregierung nicht die Räumung der Baumhäuser angeordnet, damit RWE mit der Rodung des Waldes hätte Tatsachen schaffen können?
Es gab genug "Raum für Gespräche". Die CDU will keinen schnellen Ausstieg aus der Kohleverstromung, Klimaschutz ist für die CDU ein reines Lippenbekenntnis.

@ Tobiaspsp

Wie handlungsfähig ist die Politik überhaupt noch?

Der Rechtsstaat ist auf den ersten Blick in seiner Handlungsfähigkeit eingeschränkt, weil es eine rechtliche Instanz gibt, die staatliches Handeln kontrollieren kann. Ich möchte dennoch nicht in einem totalitären Staat wie China oder Russland leben.

Chance

Diese Entscheidung des Gerichts bietet die Chance, aus der Nutzung der Braunkohle sofort auszusteigen.
Glückauf.

Welche Verluste?!

Welche Kosten können denn entstehen, wenn eine geplante Arbeit nicht durchgeführt wird? Ich würde ja meinen, dass dadurch Gelder eingespart werden. Aber wahrscheinlich werden hier nicht realisierbare Gewinne zu "Verlusten" erklärt...

8 % beträgt der Stromexport

8 % beträgt der Stromexport Deutschlands. Wie kann es sein, dass man von Kohle als notwenige Versorgungssicherheit spricht? Eine ziemliche Lüge, oder höflich formuliert ein MYTHOS.

Sie sollen endlich die Netzleitungen zwecks Verteilung der Windenergie ausbauen, und zwar dort, wo es nicht auch die Landschaft so sehr schändet, wie die raubtierhafte Gier nach Profit um den Preis einer einst intakten Erde.

@karlheinzfaltermeier

Es ist ja wohl klar, dass sowas von nicht gerade an die große Glocke gehängt wird, gerade weil es zu solchen Demonstrationen kommt und es in der Öffentlichkeit unbeliebt ist (gerade für einen ach so grünen Konzern wie RWE).

Nicht so verbissen sehen

@ Karl Napf:
hoffentlich zahlen dann auch nur die umweltfreunde den schadenersatz an RWE.

Wieso? Es liegt kein schuldhaftes Verhalten der Umweltschützer vor, sie setzen sich für ein Grundrecht ein. Da stößt das Profitstreben eines Konzern an natürliche rechtliche Grenzen.

@ karwandler & fathaland slim

Das Wort Gewaltenteilung kam auch mir sofort in den Sinn, als ich den Beitrag von Tobiaspsp las. Bin absolut Eurer Meinung!

Endlich wird Klartext

Endlich wird Klartext gesprochen und explizit gesagt, worum es den Weitermachern geht; um den Börsenwert von RWE. Dafür soll nicht nur der Hambacher Forst und seine Fauna dran glauben, sondern auch der Klimavertrag gebrochen werden. Deutschland ist Verpflichtungen eingegangen, denen eine weitere Nutzung der Braunkohle im Weg steht. Egal, was ist schon Klima, wenns um den Wert unserer Aktien geht...

Hab da mal gelesen:

"Gut, denn eine über Jahrhunderte gewachsene, gesunde Bodenstruktur ist durch Rodung gefährdet. Auch wenn man später sagt: "Unrechtmäßig? Oups! Na dann forsten wir halt wieder auf?!" ist das jetzt noch intakte Biotop Waldboden erstmal für lange Zeit unwiederbringlich zerstört, denn die Rodung mit entsprechendem Gerät führt mindestens zu einer erheblichen Bodenverdichtung und damit zur Ausrottung allen Lebens, das auf eine lockeren, gut belüfteten Boden angewiesen ist."

"Um die Minen davor zu schützen, dass sie mit Grundwasser zu laufen, müssen dauernd riesige Mengen Grundwasser in den Rhein gepumpt werden. Allein am Tagebau Hambach entspricht das der fünffachen Menge des Wasserverbrauchs der Stadt Köln jährlich."

Dann wird halt etwas gewartet, bis der Wald ausgetrocknet und ein Blitz einschlägt...

Ob diese...

Ob diese Aussage
„Der BUND hatte vor Gericht hingegen angeführt, dass der Wald mit seltenen Tieren die Qualitäten eines europäischen FFH-Schutzgebietes habe und deshalb geschützt werden müsse.“
noch zutrifft?
Monate lange Waldbesetzung durch Aktivisten und die mediale Räumung haben bestimmt zu Veränderungen geführt.

Endlich ein kleiner Lichtblick...

Endlich ein kleiner Lichtblick...

Endlich ein kleiner Lichtblick, auch wenn nur ein kleiner.
RWE versucht mit allen Mitteln eine weitere Aufmerksamkeit zu verhindern, dennoch erreicht es mit den bisherigen Mastnahmen genau das Gegenteil und so ist es nicht verwunderlich, das dass Oberverwaltungsgericht die Abholzung gestoppt hat.
Gut das die Umweltaktivisten doch noch was erreicht hat und haben meine volle Unterstützung und nicht nur von mir.
Fahrt zur Großdemo und rettet die Umwelt und wenn nur ein kleines sehr bedeutendes Stück...

Das ist doch alles Heuchelei....

Hier werden wieder sympbolische Schlachten geschlagen...

Wenn alle die hier für das Wäldchen streiten auf Auto + Urlaubsflug(= 1 Jahr PKW CO2 Ausstoß) und Zuhause umweltfreundlich mit PV Anlage + WP Heizen würden dann könnte ich Euch wirklich Ernst nehmen.

Während wir aus Kohle und AKW aussteigen werden gerade 1400 Kohlekraftwerke weltweit gebaut und geplant. Selbst in der EU wird mehr gebaut als stillgelegt.

Lächerlich.
Nicht protestieren!
Vorangehen schützt das Klima.

ein Gericht hat entschieden

Da hat die Politik rein gar nichts zu melden.
Aber es reiht sich eins zum anderen: Hände weg von Großprojekten! Das Risiko ist nicht mehr beherrschbar.

17:41 von harry_up

" Dann ist fast schon absehbar dass sich der von RWE in den Raum gestellte niedrige dreistellige Millionenverlust in einer höheren dreistelligen Entschädigungszahlung niederschlagen wird."

So wird´s kommen. Da bin ich mir zu 100% sicher. Unseren Lobbyparteien sei Dank.
Ereignisse in der Vergangenheit gibt´s genug.
Da reichen 1000 Zeichen nicht.
Alles eigentlich zum Kopfschütteln. (Mal "diplomatisch" ausgedrückt, damit der Kommentar auch durchgeht)

Danke!

Vielen Dank, dass dieser Unsinn gestoppt wurde.

Wegen der alten SPD Technologie Braunkohle sollte wirklich kein Baum fallen!

Ich verstehe auch nicht, warum die neue CDU / FDP Regierung diese alte, nicht zukunftsfähige Technologie unterstützt. Ein sofortiger Braunkohleausstieg hätte Herrn Laschet als zukunftsweisenden Politiker ausgezeichnet und viele Sympathien verschafft. Chance verpasst.

Danke noch einmal an die Richter. Hoffentlich realisieren auch die linken und grünen Kritiker der Justiz, wie positiv es ist in einem Rechtsstaat mit unabhängiger Justiz zu leben, und nicht in Staaten wie der Türkei.

Endlich mal eine gute

Endlich mal eine gute Nachricht in Sachen Umwelt.
Nun darf nicht nachgelassen werden. Weiter demonstrieren und hoffentlich ist diese Entscheidung in der Tat ein Signal für die Kohlekommission.
Laschet ist mit seiner Aussitztaktik der beste Grund, warum bei kommenden Wahlen die Union abgestraft werden sollte.
Die Grünen mag ich auch nicht besonders aber die sind die einzige Partei, die das Zukunftsthema Umweltschutz mit einer hohen Prio versehen deshalb haben die meine Stimme.

@ karheinzfaltermeier

Herr Laschet war in der Opposition und die SPD und die Grünen haben als Regierungsparteien die Braunkohle gefördert.

RWE Hambacher Forst muss jetzt etwas genauer kontrolliert werden

RWE Hambacher Forst muss jetzt etwas genauer kontrolliert werden.
Der Raubbau und die Zerstörung hat doch bereits stattgefunden und es bleibt abzuwarten wie der Restwald noch gerettet werden kann.
Das notwendige Wasser wurde schon abgepumpt. jetzt muss ein sofortiges Erhaltungsprojekt gestartet werden, damit der Wald doch noch erhalten bleibt.

Und wie geht es nun

Und wie geht es nun weiter?
Bewacht die Polizei nun bis zum Gerichtsentscheid den Wald - auf unsere Kosten?
Oder wird den Aktivisten ermöglicht neue Baumhäuset zu bauen? Vielleicht mit Notausgängen gemäß Feuerschutzverordnung?
Wenn der Wald REE gehört soll sie den Wald bewachen lassen oder aber an den BUND verschenken. Unsere Polizei hat wichtigeres zu tun als die Interessen von der RWE gegenüber Chaoten zu verteidigen.

Gehen jetzt die Lichter aus?

Ich erinnere mich sehr gut daran, dass in den 1970er Jahren im badischen Whyl ein AKW gebaut werden sollte. Es regte sich massiver Widerstand. Der damalige baden-württembergische Ministerpräsident Filbinger prophezeite, dass die Lichter in BW ausgehen würden ohne das AKW.
Nun: das AKW wurde nicht gebaut und die Glühbirnen haben deswegen nicht einmal geblinkt. Filbinger hatte gelogen und versucht, die Bevölkerung hinters Licht zu führen.
Warum sollte ich heute RWE und der CDU-Regierung auch nur ein Wort glauben?

@harry_up

"dass sich der von RWE in den Raum gestellte niedrige dreistellige Millionenverlust in einer höheren dreistelligen Entschädigungszahlung niederschlagen wird"

Tja, und das zu Recht. Es lag eine Genehmigung vor. Der Wald gehört RWE- und RWE forstet weit mehr Wald insgesamt auf als dass sie roden... In jedem Fall kostet es den Staat Millionen, denn RWE wird Stellen abbauen und weniger Steuern zahlen müssen.

Interessant, dass bislang der Rechtsweg ausgeschöpft war und RWE das Recht zugesprochen bekam sein Geschäft im Hambacher Forst fortzuführen. Aber genau wie eine seltene Vogelart einen Autobahnbau um Jahre blockieren kann, kann es auch der BUND hier scheinbar. Schlechte Nachrichten für 5000 Familien in der Region die von dieser Arbeit leben.

Aber Gerichtsentscheidungen sind zu akzeptieren, auch wenn sie unverständlich sind.

Bin gespannt wo der Strom dann tatsächlich herkommen wird... teurer wird es in jedem Fall- kann man vielleicht eine Umlage bei den Demonstranten machen.

Lohnt sich für uns alle nicht mehr.

nur noch durch hohe Subventionen die wir alle bezahlen, egal ob pro oder contra, wird die Braunkohle noch abgebaut. Die gesellschaftlichen Kosten, inkl. aller Subventionen zu denen jeweils neuen Anlagen Strom produziert können aufgeschlüsselt: Windstrom kostet 4,1 bis 8,5 Cent pro Kilowattstunde, Solarstrom 7 bis 12,7, Erdgas 11,3 bis 14,3, Braunkohle 13,7 bis 18,3, Steinkohle 16,5 bis 18,9 und Atomkraft 18,7 bis 47,3 Cent pro Kilowattstunde.

Es geht nicht mehr um den Forst, der ist längst zum Leitbild für den Kampf neues nachhaltiges Denken gegen alte Besitzstandswarung ohne jedes Verantwortungsgefühl.

Das der Vorstand von RWE alle Register zieht ist klar. Die Shareholder werden die sofort ablösen lassen wenn die Aktien sinken. Da kennt man gar keine Alternative.

Die Zukunft der Erde ist jedes Investment wert und wir als mit reichstes Land der Erde sind so rückschrittlich in Sachen Energie? Das ist peinlich für alle Politiker. Bad Job done.

richtig so.

Die zu erwartenden hohen Kosten kann sich RWE ja vom Verbraucher wieder holen. Die Inflationsrate ist laut dem Spezialisten in dieser Frage, Signore Draghi, sowieso zu niedrig.

@Brisant

"Mit Frau Kraft in der Verantwortung wäre es nie so weit gekommen."

Das ist leider falsch, da Frau Kraft in der letzten Legislaturperiode noch am ehesten die Chance gehabt hätte, die Kohleverstromung zu stoppen. Die Grünen hätten mit Sicherheit zugestimmt.
Wer also dafür gesorgt hat, dass es so weit gekommen ist, war in diesem Fall die SPD bzw. Frau Kraft und Herr Gabriel.

Dreistelliger Millionenbetrag

Mit dem Geld könnte man dauerhaft eine Regenwaldfläche der Größe des Kreises Düren und des Rhein-Erft-Kreises zusammen sichern (der Hambacher Forst liegt je zur Hälfte in beiden Kreisen). Ein Wahnsinnserfolg für den Umweltschutz. Das Sankt Florians-Prinzip: Verschone uns, zünd andere an. Unser schöner Spaziergängerwald soll erhalten bleiben, die grüne Lunge unseres Planeten in Südamerika kann ruhig verschwinden, damit wir Schokolade essen und Kaffee trinken können, zu günstigen Preisen.

@ Einfach Unglaublich, um 19:08

War Herr Hofreiter zum Zeitpunkt der Entscheidung für die Braunkohle noch zu grün?

Was wird eigentlich zum Schutz der seltenen Fledermäuse getan

wenn die ganze Aufregung vorbei ist? Wird der Hambacher Forst für Fussgänger und insbesondere die Fledermäuse gefährdende Katzen gesperrt?

Exportüberschuss

Solange Deutschland es sich regelmäßig leisten kann, zuviel produzierten Strom ins Ausland zu verkaufen, solange kann die Braunkohle nicht existenziell sein!

Schauen Sie einfach selbst: https://www.energy-charts.de/power_de.htm

@ BRDDR

Schade, dass Sie der Braunkohlelobby auf den Leim gegangen sind. Braunkohle ist die schmutzigste Variante der Stromerzeugung.

Gut wenn diese völlig veraltete Technologie in der Asservatenkammer verschwindet und die Braunkohlekraftwerke abgewrackt werden.

Ich gebe Ihnen allerdings Recht, dass es völlig unsozial von den rotGrünen Politikern war, den Wechsel der Stromerzeugung die Stromkunden zahlen zu lassen. Das trifft Geringverdiener sehr stark. Aber das interessiert besagte Parteien wohl eher nicht.

Wo kommt der Strom her?

Atomkraft weg, Kohle weg. Ist man sich wirklich sicher, dass Wind, Wasser und Sonne den Energiebedarf Deutschlands decken können?
Oh, und Erdwärme. Welche Folgen wird es haben, der Erde Energie zu entziehen?

Gute Entscheidung! Schlimm

Gute Entscheidung! Schlimm dass in Zeiten des Klimawandels und der massiven Umweltverschmutzung überhaupt ein Unternehmen die Rechte und den Grund und Boden für eine solch massive Rodung erwerben kann. Manchmal sollte uns Moral und Ethik mehr wert sein als Geld.

@vriegel

"Aber nicht nur Merkel, auch die Grünen tragen daran eine Mitschuld. Nicht erst jetzt fällt auf, dass in den letzten 15 Jahren fast nichts richtig gemacht wurde von der Politik."

Was können denn die Grünen dafür? Die sagen doch mittlerweile seit fast 15 Jahren, dass fast nichts richtig gemacht wird!

"Für RWE ist das jetzt bitter. Atomausstieg, Energiewendekosten und jetzt auch noch bei der Braunkohle Probleme."

Es tut mir leid, aber da hält sich mein Mitleid in Grenzen. Dass es so kommen würde, ist seit mehr als zwei Jahrzehnten absehbar. Das Management von RWE hat da einfach über viele Jahre richtig schlechte Arbeit geleistet, da sie sich nicht auf die Energien der Zukunft eingestellt haben.
Insofern hätte ich auch kein Problem damit, wenn RWE pleite ginge, da auch der Einzelhändler pleite geht, wenn er nur iPhones der ersten Generation verkauft.

Wer mir noch am meisten leid tut, sind die Angestellten bei RWE, die die Management-Fehlleistungen ausbaden müssen.

Erliche Politik????

Wieder einmal hat es sich gezeigt dass Lobbyisten Politik auf Dauer nicht funktionieren kann.

Politiker werden von uns bezahlt um einen guten Job zu machen und vor allem einen Job der für alle da ist.

Dies geschieht seit Jahren nicht mehr im Gegenteil, es wurde immer mehr sich vom Kleinen Man abgewendet und Politik nur noch für die Geldgeber der Parteikassen und Kroßkopferten.

In ganz Deutschland streiten sich Politiker mit den Gerichten, Verbraucherschützer in so vielen Dingen das für eine Saubere Politik keine Zeit vorhanden ist.

Dieselfahrer werden kalt enteignet, Verarscht und auf Ihren Schaden sitzen gelassen wegen der NOx Verschmutzung.

Und was pustet so eine Dreckschleuder wie ein Kohlekraftwerk pro Tag in die Luft???? Wofür brauchen wir eigentlich noch Kohlekraftwerke??? Wenn immer mehr Energie erneuerbar Produziert wird.

Ich freue mich für den Hambacher Forst das dieser erhalten bleibt.

@ 05. Oktober 2018 um 19:04 von Hubert M.

Zitat:"Während wir aus Kohle und AKW aussteigen werden gerade 1400 Kohlekraftwerke weltweit gebaut und geplant. Selbst in der EU wird mehr gebaut als stillgelegt."

Quelle?

Was für ein Verlust?

Wo verliert RWE denn Geld? Der Strom, der aus der im Hambacher Forst abgebauten Kohle produziert werden würde, wird doch überhaupt nicht benötigt, er wäre absolut überflüssig, denn es gibt Strom im Überfluss. Aber ein einmal gerodeter Wald wäre, auch als Sauerstoffproduzent, für immer verloren, und das wäre ein wahrhaftiger Verlust.

@vriegel

Braunkohle ist schon sehr schmutzig. Aber Atomstrom ist noch viele tausende Male schmutziger.

Es ist einfach komplett irre, radioaktiven Müll herzustellen, der länger strahlt, als es die menschliche Zivilisation bisher gab.

Endlager? Wie will man Endlager bauen, die auch noch in 10.000 Jahren sicher sein sollen? Plutonium hat eine Halbwertszeit von 24.000 Jahren!

PS. Halbwertszeit bedeutet, dass die Hälfte des Mülls immer noch genauso giftig ist wie am ersten Tag!

Atomkraftwerke - nein Danke.

Merkel hat viel falsch gemacht - sich gegen Atomkraft zu stellen war es jedoch nicht.

Am 05. Oktober 2018 um 19:16 von Gero Gerber

Es nützt sehr wenig wenn sie Kosten aufzählen, beim Bürger kommt von dem Preis nichts an.
" Die gesellschaftlichen Kosten, inkl. aller Subventionen zu denen jeweils neuen Anlagen Strom produziert können aufgeschlüsselt: Windstrom kostet 4,1 bis 8,5 Cent pro Kilowattstunde, Solarstrom 7 bis 12,7, Erdgas 11,3 bis 14,3, Braunkohle 13,7 bis 18,3, Steinkohle 16,5 bis 18,9 und Atomkraft 18,7 bis 47,3 Cent pro Kilowattstunde. "

Der Bürger wäre schon mit dem Erdgaspreis sehr sehr zufrieden, gut Regelbar und ein Preis von dem wir nur träumen können.
Und die Landschaft bleibt auch in Takt, neben Vogelschutz.
In wie vielen Ländern gibt es so ein Theater wie in Deutschland, ob Diesel oder Strom, es ist Trauerspiel.

@Einfach Unglaublich

"Ich verstehe auch nicht, warum die neue CDU / FDP Regierung diese alte, nicht zukunftsfähige Technologie unterstützt. Ein sofortiger Braunkohleausstieg hätte Herrn Laschet als zukunftsweisenden Politiker ausgezeichnet und viele Sympathien verschafft. Chance verpasst."

Das hat er aus dem selben Grund gemacht wie Frau Kraft: Anteilseigner bei RWE sind zu einem großen Teil eine Menge NRW-Kommunen. Einige Kommunen könnten richtig große Probleme bekommen, wenn es RWE schlecht geht.
Deshalb hat Frau Kraft die Weiterförderung der Braunkohle durchgesetzt und deshalb hat Herr Laschet nichts gemacht.
Und deshalb wird RWE seit Jahrzehnten gepäppelt und die Energiewende ausgebremst, wo es nur geht.

Zukunft?

Ich finde es beängstigend wie einige Leute hier sich so offen darüber aufregen, dass ein Wald, den es schon seit 12000 Jahren gibt, NICHT platt gemacht wird. Geht es hier wirklich noch um den Wald oder wird hier versucht sich gegen eine "linksgrüne Bedrohung" zu verteidigen?
Es soll sich jeder mal bitte fragen in welcher Welt er gerne leben will. Eine in der man die Schätze der Natur an Großkonzerne verscherbeln bis wir Tiere (wie seltene Fledermäuse aus dem Hambacher Forst) nur noch aus Wikipedia kennen oder ob wir endlich anfangen die Natur nicht mehr als politischen Feind zu sehen den wir besiegen müssen und der Natur endlich Rechte eingestehen.

SUPER

Da werden endlich wieder ein paar hundert Millionen € an Volksvermögen im Klo runtergespült. Danke GRÜNE usw.!

Schon Wahnsinn wieviele Leute nicht schnallen, dass WIR ALLE durch solche Aktionen ärmer werden. Aber wer braucht schon Energie zu erschwinglichen Preisen. KEINER!

Börsenwert von RWE

Warum gerade um ein so kleines Stückchen Wald so verbissen gerungen wird, habe ich ehrlich gesagt noch immer nicht ganz verstanden - ich kenne mich mit Landschaftsökologie aber auch nicht aus.

Die Freude, dass die RWE-Aktie heute deutlich an Wert verloren hat, könnte sich aber als verfrüht erweisen, denn viele Städte und Kreise in NRW sind recht große Aktionäre von RWE - manch ein Stadtkämmerer dürfte also heute ein paar (weitere) Millionen Wertverlust erlitten haben. Auch in vielen Misch- und Aktienfonds zur privaten Altersvorsorge stecken RWE-Aktien.

Ich weiß: David gegen Goliath Geschichten sind immer schön erzählt und "den Konzernbossen" wurde es heute mal richtig gezeigt. Leider gilt aber auch, dass in Regionen, wo die Wirtschaft stirbt, auch gesellschaftlich und politisch der Abstieg beginnt. Umweltpolitik und Wirtschaftspolitik mit Augenmaß zu vereinen und abzuwägen, sollte also immer gelten.

@fathaland slim um 17:30Uhr

Danke für die Infos, aber die habe ich vorher schon gefunden gehabt! Hofreiter und Laschet habe ich nur als die jetzigen Protagonisten ersatzweise angeführt, oder wissen Sie alle Gemeinderäte und Bürgermeister, die damals den Verkäufen zugestimmt haben? Weder die Grünen noch die CDU fühlte sich verpflichtet da in der Kommunalpolitik bzw. Landespolitik sich zu engagieren, oder? Ich beklage und kritisiere nur das Herummäkeln am status quo, ohne auf die Hintergründe einzugehen, bzw. so zu tun, als ob alles gottgewollt wäre! Die Gemeinderäte hatten Ende der 70er Jahre alle nur die DM in den Augen und ich wette, die meisten Bürgermeister und Gemeinderäte waren von der CDU, oder? Was hindert Herrn Laschet sich die heutigen Gemeindepolitiker zur Brust zu nehmen? Obwohl nicht geschädigt, bin ich gegen Nutzung der Braunkohle! Es ist einfach paradox, wenn um Diesel gestritten wird, aber Braunkohle das meiste Gift erzeugt und die Umwelt schädigt!

@19:16 von Gero Gerber

"Atomkraft 18,7 bis 47,3 Cent pro Kilowattstunde"

Wo haben Sie diese Zahlen her?
In Frankreich produzieren sie den Atomstrom mit 2 bis 6 ct/kwh, je nachdem, ob mit Abschreibung, Wiederaufbereitung, Entsorgung etc.

Selbst die Grünen schreiben auf Ihrer Homepage: "Am teuersten ist der Atomstrom mit 12,8 Cent pro Kilowattstunde. Die externen Kosten machen bei Kohle- und Atomstrom etwa die Hälfte der Gesamtkosten aus."
Das heißt, selbst die Grünen rechnen mit ca. 6 ct/kwh Herstellungskosten.

17:59 von Brisant

sorry, unsere hannelohre kraft hat mit ihrer grünen partnerin löhrmann die zustimmung zum abholzen erteilt, weil es für rotgrün natürlich zuerst um arbeitsplätze ging! soviel zeit muess schon sein

@19:22 von Einfach Unglaublich

Zitat: ""dass es völlig unsozial von den rotGrünen Politikern war, den Wechsel der Stromerzeugung die Stromkunden zahlen zu lassen. ""

Wer soll es denn sonst zahlen? Wind und Solar sind eben mindesten doppelt so teuer in der Erzeugung, wie Nuklear oder Kohle.

Würde man diese Zusatz-Kosten auf die Energiefirmen schieben, wären ihre Profite nach einem Monat weg, und nach einem halben Jahr wären sie alle pleite.

re brisant

" Laschet ist eine große Enttäuschung für NRW. Mit Frau Kraft in der Verantwortung wäre es nie so weit gekommen."

Ich habe Frau Kraft eher als die große Kohle-Lobbyistin in Erinnerung.

Muß in Deutschland alles beklagt werden?

Wenn in Deutschland jedes Groß.-oder auch klein Projekt Jahrelang beklagt wird werden nur für Richtern und Rechtsanwälte die Daseins Berechtigungen geschaffen. Aber so kann es nicht weiter gehen, der Bürger zahlt ja am Schluß immer die Zeche die ja nur die Kosten erhöht und manche fühlen sich dann mächtig Stolz. Als Landwirt und Waldbauer sehe ich keine Schützenwerten Bäume auf den Fotos der Baumbesetzer.

17:36, vriegel

>>Der von Kanzlerin Merkel quasi im Alleingang und im hauruck-Verfahren angesetzte Atomausstieg fällt allen nun auf die Füße.<<

Nachdem er vorher von ihr quasi im Alleingang gestoppt wurde.

Sie erinnern sich, daß er unter Schröder schon mal beschlossene Sache war?

19:25 von babybalu13

die bürger werden schon länger durch signore draghis geldpolitik enteignet. jetzt trifft es eine gruppe, die es endlich merkt, was hierzulande so abgeht in der politik

16:51 von Kessl

Danke!
Ihrem Kommentar ist nichts mehr hinzuzufügen!

@19.25-Dr. Beyer - schuld der Grünen

Ich meinte damit, dass die Grünen ja auch für den Atomausstieg sind und waren und das ja auch in Regierungsverantwortung mit initiiert hatten. Auch damals gab es keinen Masterplan, sondern eher Ideologie.

Ich bin auch gegen Atomkraft, wenn davon eine Gefahr ausgeht. Es gibt aber auch Alternativen, an denen man weiter forschen sollte.

@ 19:25 von DrBeyer

Zitat:""Das Management von RWE hat da einfach über viele Jahre richtig schlechte Arbeit geleistet, da sie sich nicht auf die Energien der Zukunft eingestellt haben.
Insofern hätte ich auch kein Problem damit, wenn RWE pleite ginge, da auch der Einzelhändler pleite geht, wenn er nur iPhones der ersten Generation verkauft.""

Ihr Vergleich hingt.
Das Eine (iPhones) ist Technologie in Verbindung mit dem freien Markt. Das andere (Energie) ist Technologie verbunden mit politischer Ideologie und Zwang. Andere Länder haben sich nicht so für diese "Energien der Zukunft". Die schauen auf unsere Strompreise und lachen über Deutschland.

@19:04 von Hubert M. Warum

@19:04 von Hubert M. Warum nicht noch einfacher, wenn es schon so bequem ist? Und einfach immer sagen, woanders siehts noch schlimmer aus, wir müssen es noch schlimmer hinkriegen! Ne, dieser von Ihnen geäusserte Gedanke ist genau das Problem. Sorry.

17:41 von fathaland slim

... Sie haben es einfach nur nicht verstanden.
Abstraktionsvermögen anstatt Wortklauberei, hilft!

19:23 von volker11

Wo kommt der Strom her?
.
aus der Steckdose - im Zweifelsfall
aktuell 40 % erneuerbar
wenn natürlich E Autos der Standard werden braucht man mehr Strom (wohl das doppelte
wird wohl mit Windkraft nicht gehen also konventionell
sinkt der Anteil von erneuerbarer Energie auf 25 %

19:27 von tervara

zu ihrer Orientierung

für AKW´s zahlt die EU Subventionen
für den Neubau nicht deren Stilllegung
ansonsten
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157767/umfrage/anzahl-der...

Versöhnung

Waldbesetzer und Polizei können sich nun hoffentlich morgen versöhnen, nachdem sie nicht mehr durch die Landesregierung gegeneinander aufgehetzt werden können.
Ich wünsche ein schönes Fest für alle.

@ vriegel 17:36 Uhr

"Der von Kanzlerin Merkel quasi im Alleingang und im hauruck-Verfahren angesetzte Atomausstieg fällt allen nun auf die Füße."
---

Das stimmt nur zum Teil. Bereits im Jahr 2000 hat die rot-grüne Bundesregierung mit den Atomkraftwerksbetreibern einen Konsens erzielt, nach und nach die Atomkraftwerke abzuschalten.
Die CDU-FDP-Regierung hatte ja 2010 nichts besseres zu tun, als die Laufzeitverlängerung zu beschließen. Von dieser hat sich dann die Regierung 2011 nach Fukushima verabschiedet. Dieses Hin und Her war unnötig und kostspielig.
Aber das alles bedeutet nicht, dass RWE nicht längst ein insgesamt langfristig besseres Konzept hätte verfolgen können ohne Braunkohle und ohne Atomkraft.

@ guggi 19:35

"Da werden endlich wieder ein paar hundert Millionen € an Volksvermögen im Klo runtergespült. Danke GRÜNE usw.!"
---

Meiner Meinung nach sollten Sie Ihren sarkastischen "Dank" an RWE, CDU, FDP und SPD richten, die nicht bereit sind einzusehen, dass schon seit Jahrzehnten die Entwicklung eines tragfähigen Energiekonzepts ohne Braunkohle und ohne Atomstrom nötig und möglich sind.

@19.30-Einfach unglaublich - Atommüll

Es wird bereits aktiv an Technologien gearbeitet, mit denen der Atommüll weiter verwertet werden kann. Das mit dem Endlager wird vermutlich irgendwann gar nicht mehr gebraucht.

Aber es ist schon richtig, dass auf dem aktuellen Stand der Technik AKWs zu bauen eher keine gute Idee ist.

Aber bestehende voreilig und vorzeitig ab zu schalten ohne Masterplan, das halte ich auch nicht für der Weisheit letzter Schluss.

Denn ob man nun ein paar Tonnen mehr oder weniger Atommüll hat, das ist nicht entscheidend. Und es gibt ja AKWs, die weniger gefährlich sind als der Typ Fukushima oder Tschernobyl.

Es wäre sinnvoller gewesen weiter an der Technologie dran zu bleiben. Stichwort Fusionsreaktor.

re hubert m.

"Während wir aus Kohle und AKW aussteigen werden gerade 1400 Kohlekraftwerke weltweit gebaut und geplant."

Wie auch beim weltweiten Bau von AKW kann man mit "geplant" die Zahlen beliebig aufblasen.

Geplant war auch ein neuer Großflughafen für Berlin in 2012 und ein Bahnhof in Stuttgart wird gegenüber "wie geplant" ca. das Vierfache kosten.

Also bitte mal beim Zählen von Kraftwerken als "im Bau" nur die, wo tatsächlich schon Beton gegossen wird.

Laschet ist jetzt in der Verantwortung

Laschet kann sich nicht mehr bequem hinter der Entscheidung der ehemaligen Rot- Grün Regierung verstecken. Jetzt muss er Farbe bekennen zur RWE und zum Kohleabbau im Hambacher Forst. Jetzt hat er die Verantwortung, das Problem liegt nun bei Laschet und der FDP.

Gute Nachricht!

Erstaunlich, wie vielen Menschen Kommerz und Geld auf Kosten von Umwelt und Gesundheit gefällt. Danke, den seltenen Fledermäusen, die mithilfe des BUND den Wahnsinn stoppen konnten. Die Aktivisten und verantwortungsbewussten Menschen danke ich auch. Endlich mal eine gute Nachricht in der Tagesschau.

Grünen-Fraktionschef Hofreiter

Grünen-Fraktionschef Hofreiter - hier bei einem Besuch am Tagebau Hambach.
///

Ok na ja
nur mal zur Errinnerung bevor Wahlwerbung kommt ,wer hatt´s genemigt, welche Landesregierung ??? Eben jetzt bitte damit keine Wahlwerbung Grünen-Fraktionschef Hofreiter man kommt sich sonst verarscht vor.

re guggi

"Da werden endlich wieder ein paar hundert Millionen € an Volksvermögen im Klo runtergespült. Danke GRÜNE usw.!"

War das mit "Volksvermögen" ein unfreiwilliger oder ein absichtlicher Witz?

Oder zählen Sie die Dividendenausschüttung der RWE dazu?

Teure Energiegewinnung

Die Verstromung von Braunkohle, die im Tagebau gefördert wird, ist die sinnloseste, extrem teure und hochgradig umweltschädliche Energiegewinnung. Die Kosten, die durch irreparable Zerstörung von Kulturlandschaften und Umwelt entstehen, sind bei weitem größer. Der Hambacher Forst ist eines der letzten großen zusammenhängenden Waldstücke in dieser Gegend und ein wichtiger Sauerstofflieferant für uns alle. Dass deshalb die Lichter irgendwo ausgehen, kann ich mir nicht vorstellen. Wenn wir allerdings keinen Sauerstoff mehr haben, gehen bei uns allen die Lichter aus und zwar endgültig, dann brauchen wir auch keine Braunkohle mehr.

17:30 von fathaland slim

>>Wo war......
Herr Hofreiter, wo war Herr Laschet als die Rechtsvorgänger von RWE von den Gemeinden den Hambacher Forst kauften?<<

Das geschah um 1970 herum. Da war Herr Hofreiter gerade geboren und Herr Laschet war neun Jahre alt.

Re
na und sie verurteilen jetzt die 3 Generation von Deutscchen und die sind Mitschult siehe Grüne und soe selber !!!!! Diese Parteien gibts ,und Nachfolger auch, also bitte .

Heuchelei?

05. Oktober 2018 um 19:04 von Hubert M.

"Wenn alle die hier für das Wäldchen streiten auf Auto + Urlaubsflug(= 1 Jahr PKW CO2 Ausstoß) und Zuhause umweltfreundlich mit PV Anlage + WP Heizen würden dann könnte ich Euch wirklich Ernst nehmen".

Haben die Erwähnten Ihnen alle geschrieben, dass sie das Geforderte nicht tun?

@mlz

"Umweltpolitik und Wirtschaftspolitik mit Augenmaß zu vereinen und abzuwägen, sollte also immer gelten."

Diese Vereinigung mit Augenmaß ist der einzige Grund, warum in Deutschland überhaupt noch Braunkohle abgebaut wird. Gebraucht wird sie seit ein paar Jahren schon nicht mehr.

Die Verluste (@Nachfragerin, 18:10)

entstehen dadurch, dass RWE mit der sonst abgebauten (Braun-)Kohle Erträge erwirtschaftet hätte; ich fürchte, diese Erträge sind entgegen Ihrer Annahme nicht nicht realisierbar.

Freundliche Grüße,

@guggi

"Schon Wahnsinn wieviele Leute nicht schnallen, dass WIR ALLE durch solche Aktionen ärmer werden."

Schon Wahnsinn, wie viele Leute nicht schnallen, dass WIR ALLE durch Aktionen wie das sinnlose Abholzen ganzer Wälder und Auslöschen dutzender Ortschaften ärmer werden ...

19:34 von taxi132

Wald, den es schon seit 12000 Jahren gibt,
.
werden Bäume so alt ?

wenn man sich so unser Land betrachtet
der Waldreichtum war nicht zu allen Zeiten gleich
mal mehr mal weniger

@ 19:34 von taxi132

Jedes Jahr werden 60.000 Quadratkilometer ebenso tausende Jahre alten Regenwaldes vernichtet, kommt es da wirklich auf die 40 Quadratkilometer Hambacher Forst an? Klar, der ist so schön vor der Haustür und sieht so nett aus. Aber die grüne Lunge der Erde wird ganz woanders wegen unserer Verschwendung vernichtet. Während einen Regenwald über Jahrtausende entsteht, kann man den Hambacher Forst mit ähnlicher Qualität in rund 100 Jahren wieder aufforsten. Denn bei uns sind die ökologischen Grundlagen für den Wald stets da - der Regenwald schafft sich sein benötigtes Mikroklima aber selbst.

Hambacher-Forst

Entlich ein vernüftige Entscheidung.Alle die die da ein Waldstück hatten,und nur aus Profietgier and dieRWE verkauft haben wünshe ich ;Egal was;

RWE verliert Geld .......

„Im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand hat die Regierung den Ganges und alle seine Zuflüsse und alle Flüsse auf seinem Staatsgebiet als lebendige Wesen anerkannt. Allen Flüssen, Bächen, Rinnsalen, Wasserfällen und Strömen wurde das gleiche Recht wie einem Menschen eingeräumt. Es sind Brüder und Schwestern im Ökosystem Erde. Der Mensch ist verpflichtet die Gesundheit dieser zu garantieren.“
So heute bei Dalai Lama gelesen.
Das wäre auch für uns ein Ansatz völlig umzudenken, denn warum soll ein 300 jähriger Urwald für für den Profit geopfert werden?

@vriegel

"Es wäre sinnvoller gewesen weiter an der Technologie dran zu bleiben. Stichwort Fusionsreaktor."

Naja, Kernfusion ist aber eine ganz andere Technologie als Kernspaltung, wie sie aktuell genutzt wird.
Ich gebe zu, dass es sehr faszinierend klingt, mit relativ geringem Einsatz ausreichend Energie für die gesamte Menschheit zu erhalten, aber leider ist diese Technologie trotz milliardenschwerer Forschungsgelder und intensiver (übrigens nach wie vor andauernder) Forschung immer noch meilenweit von so etwas wie kommerzieller Nutzung entfernt. Soweit ich weiß, ist es immer noch ungewiss, ob es jemals dazu kommen wird.

eigentlich wähle ich ne Regierung

dass die die Vorgehensweise festlegt
und entsprechend handelt
und nicht die Aufgabe irgendwelchen Gerichten überläßt

Vielleicht sollte RWE das

Vielleicht sollte RWE das Unterfangen ganz aufgeben, bevor die Aktien noch mehr bröckelt. Die berechtigte Volksmeinung kann für ein Unternehmen sehr schädlich sein.

Hambacher Forst

Denkt denn Jemand noch an die Person die Ihr Leben gelassen hat ?
Vor diesem Zeitpunkt schon haette es einen Stopp geben sollen.
Nicht falsch verstehen aber,
Tierschutz geht halt doch vor Menschenrechte.

@vriegel - KKW als alternative zur Kohle

20:19 von vriegel:
"Es wird bereits aktiv an Technologien gearbeitet, mit denen der Atommüll weiter verwertet werden kann. Das mit dem Endlager wird vermutlich irgendwann gar nicht mehr gebraucht."
> Das wäre auch gut so, denn diese Endlager bergen ein unkalkulierbares Risiko für die Zukunft.

"Aber es ist schon richtig, dass auf dem aktuellen Stand der Technik AKWs zu bauen eher keine gute Idee ist."
> Es werden KKWs gebaut, die auf dem aktuellen Stand der Technik sind. Der Unterschied zu normalen Kraftwerken besteht eigentlich nur darin, dass von einer Kernschmelze eine unmittelbare Lebensgefahr ausgeht, während das Kohlekraftwerk mit seinem Ausstoß kontinuierlich die Gesundheit (und das Klima) belastet.

Die Entsorgung müsste aber überdacht werden: Meiner Meinung nach wäre eine Verdünnung in jeder Hinsicht besser als eine konzentrierte Endlagerung.

Wenn man anders denkende Bürger

munter verprügeln lässt, kann es enden wie bei Hr. Mappus in Stuttgart. Was die Verluste angeht, so rechnet jedes Mädchen mit der Milch die sie glaubt zu haben.

20:19 von vriegel

«Es wird bereits aktiv an Technologien gearbeitet, mit denen der Atommüll weiter verwertet werden kann. Das mit dem Endlager wird vermutlich irgendwann gar nicht mehr gebraucht.»

"Arommüll" bleibt "radioaktiver Strahlungsmüll".
Ganz egal, wie man ihn "weiter verwertet".
Sehr aufwändig, sehr teuer, sehr gefahrenanfällig darüber hinaus.

Wozu soll man Atommüll verarbeiten, wie weiter verwenden?
Neben diversen Anwendungen in der Medizin (zu denen man keinen Atommüll braucht), gibt es nur zwei Anwendungen der Kernkraft:

A Nutzung der (kontrollierten) Spaltungswärme.
B Explosivkraft der (unkontrollierten) Kernspaltung.

«Es wäre sinnvoller gewesen weiter an der Technologie dran zu bleiben.
Stichwort Fusionsreaktor.”

Es gibt einen funktionierenden Fusionsreaktor.
Nennt sich im Volksmund "Sonne".
Mit gigantischer Energieproduktion.
Die es zunehmend zu nutzen gilt.

Alle derartigen Projekte auf der Erde befinden sich im Stadium der Grundlagenforschung. Sehr fern, und sehr teuer …

Dieser Braunkohletagebau gehört verfuellt und geschlossen

Zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/inland/hambacherforst-115.html

Die NRW-Grünen warfen dem CDU-Politiker Laschet allerdings vor, "nichts zur Befriedung des Konfliktes" beigetragen zu haben. Die Landesregierung müsse nun eine neue Leitentscheidung zur Verkleinerung des Braunkohletagebaus vorbereiten, forderte Grünen-Landeschefin Mona Neubaur.

Nach der aktuell gültigen Leitentscheidung ist der Braunkohletagebau bis 2045 genehmigt.

sage ich mal:
laut Fraunhofer Institut ist sogar ein Kohleausstieg bis 2030 möglich und daher muss dieser Braunkohletagebau zuerst mit neuem Boden verfuellt werden und dann geschlossen werden! Hier der Nachweis dazu:

https://tinyurl.com/ybomc65b
rp-online.de: Kohleausstieg wäre bis 2030 möglich (28. September 2018 um 10:51 Uhr)

Berlin Rund um die Räumung des Hambacher Forstes wird viel über den Kohleausstieg in Deutschland diskutiert. Ist er realistisch? Eine Studie des Frauenhofer Instituts sagt ja.

21:01 von CLAUS H MUTH

das verstehe ich jetzt nicht !
muß man wie ein Affe in den Baumwipfeln rumturnen ?
zumal der Aufenthalt dort, zum damaligen Zeitpunkt, vermute ich mal, verboten war

um 17:59 von Werner40

Ihre verschrobenen Ansichten kann man fast täglich hier kopfschüttelnd lesen.
- Die Autokonzerne haben nicht betrogen
- die Fahrpreiserhöhung der Bahn ist i.O.

und jetzt das Nutzen der “Bodenschätze“ , auch wenn die Umwelt mit den Folgen der Verstromung, Schaden nimmt

@ th711 (20:53): Die Aktie ist inzischen auf Crashkursflug

hi th711

Zu dem hier von Ihnen:

Vielleicht sollte RWE das Unterfangen ganz aufgeben, bevor die Aktien noch mehr bröckelt.

Sorry aber da sind die Börsianer geschlossen anderer Meinung und haben die RWE-Aktie auf Crashkursflug geschickt!! Yep, nur noch zwischen 18,73 und 18,82 €/Aktie. Tendenz: weiter fallend.

Allerdings hat inzwsichen auch im gesamten Dax ein mittlerer Einbruch begonnen. Aber anhand der Abschläge kann man erkennen, dass da noch wer mitmischt. Und das ist niemand anderes als Draghi von der EZB, der die Geldschleusen weiter schließt. Ich nutze mal das sogenannte T-Wort (Tapering).

Es geht raus aus der ultralockeren Geldpolitik!! War angekuendigt!!

Autograph@20:40

....“Aber die grüne Lunge der Erde wird ganz woanders wegen ....vernichtet.“

Das stimmt genau so wie Sie es beschreiben, aber ich glaube daran, ein Anfang an einer Stelle noch so klein (und da wo es geht), wird wie der Schlag von einem Schmetterling zu einem starken Wind führen. Denn ohne Umdenken wird es ungemütlich, eben für alle. Das ist meine feste Meinung.

@ CLAUS MUTH (21:01): Ja ich denke an diesen Journalisten

hi CLAUS MUTH

Mit dem hier:

Denkt denn Jemand noch an die Person die Ihr Leben gelassen hat ?

Ja, ich zum Beispiel. ich denke öfters an diesen totan Journalisten und auch an diese schwerverletzte Aktivistin die wohl doch durch Verschulden der Polizei abgestuerzt ist.

Und diesen Stopp

Vor diesem Zeitpunkt schon haette es einen Stopp geben sollen.

gab es schon und zwar vom OVG Muenster am 28.11. 2017. Siehe dazu bei rp-online.de. Nur: selbigen hat RWE nämlich missachtet inklusive einer weiteren Vereinbarung mit dem OVG Muenster mit einer Stillhalte-Vereinbarung gueltig bis zum 14. Oktober 2018!

Und auch das Gericht heute hat in seiner Urteilsbegruendung ja eindeutig gesagt, dass sich die Polizei zum Helfershelfer gemacht hat und auch aus diesem Grund dieses Demo-Verbot rechtswidrig war und auch weil die Sicherheitsbedenken der Polizei nicht gezogen haben. Denn auch diese waren eine Luege!!

17:59 von Werner40

"" Eine schlechte Entscheidung. Man sollte die Bodenschätze ausnutzen und danach wieder renaturieren, am Besten mit Freizeitangeboten a la Badesee usw.""
#
Ein gutes Beispiel was man aus so einer Riesengrube machen kann ist der See in Bitterfeld. Dort gibt es Bademöglichkeiten, Schifffahrt, Yachtclub ,Segler Schulen u. vieles mehr. Am Rande des Sees wurden Baugrundstücke angeboten und viele Einzelhäuser ehemaliger Bewohner die ihr Dorf verlassen mussten haben dort eine neuen Heimat gefunden.

19:28 von Thomas Wohlzufrieden

Was für ein Verlust?

Wo verliert RWE denn Geld? Der Strom, der aus der im Hambacher Forst abgebauten Kohle produziert werden würde, wird doch überhaupt nicht benötigt, er wäre absolut überflüssig, denn es gibt Strom im Überfluss. Aber ein einmal gerodeter Wald wäre, auch als Sauerstoffproduzent, für immer verloren, und das wäre ein wahrhaftiger Verlust.
///
*
*
Unsere Energiewendeexperten und -politiker werden RWE schon die Genehmgungen erteilt haben, die den Abbau auch dieser Kohle noch erlaubt.
*
Aber welcher Beschluß, welches Fertigstellungsdatum und welche Einwohnerschätzung hat schon länger Bestand in dieser Republik?
*

@ CLAUS MUTH (21:01): hier das Urteil vom 28.11.2017

@ CLAUS MUTH

Hier die Gerichtsentscheidung vom 28.11.2017 die RWE missachtet hat:

https://tinyurl.com/ycq8tdns
rp-online.de: Gericht stoppt Rodungen im Hambacher Forst (28. November 2017 um 16:36 Uhr)

Münster Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die umstrittenen Rodungen im Hambacher Wald vorläufig gestoppt. Grund ist eine Klage. Erst am Montag hatten die Arbeiten begonnen.

Die von heftigen Auseinandersetzungen begleiteten Rodungen im Hambacher Wald müssen vorerst wieder gestoppt werden. Das Oberverwaltungsgericht Münster entschied am Dienstag, dass am Braunkohletagebau Hambach von Dienstagabend (18 Uhr) an keine Rodungsarbeiten mehr stattfinden dürfen.

Und genau dieses Verbot ist heute erneuert worden, weil RWE nicht gehorcht hat und gegen eine weitere Stillhalte-Vereinbarung mit dem OVG Muenster verstoßen hat!

gegen die Rodung des Hambi! Jetzt zum Ökostromanbieter wechseln!

Kohleverstromung hat mit Abstand die höchsten CO2-Emissionen von allen Formen der Stromerzeugung und gilt daher als besonders klimaschädlich.

Auch die sonstigen Emissionen von Kohlekraftwerken (Schwefeldioxid, Stickoxide, Staub) können – je nach Zustand der Rauchgasreinigung - zur Umweltbelastung der Kraftwerksumgebung beitragen.

Braunkohle wird im Tagebau abgebaut. Dazu werden riesige Natur-, Landwirtschafts- und Siedlungsflächen zunächst zerstört und erst lange Zeit später nach Abbauende wiederhergestellt. Oft müssen ganze Siedlungen verlegt werden um den Abbau zu ermöglichen.

Deutsche Geschichte

Die Story klingt wie ein Teil deutscher Geschichte.

20:13 von Sisyphos3

… für AKW´s zahlt die EU Subventionen für den Neubau nicht deren Stilllegung
ansonsten https://de.statista.com/…»

Auch Uran ist kein in unendlichen Mengen vorhandener Rohstoff.

Auch wenn diverse Länder bestimmte Anzahlen von AKW-Neubauten planen. Wie viele davon tatsächlich errichtet werden, ist eine ganz andere Frage. Immer sehr teure Großprojekte, bei denen die Folgekosten (so gut wie) nie realistisch eingerechnet werden (können).

Wohin mit den abgebrannten Brennstäben?
Was kostet der Rückbau still gelegter Anlagen?
Sehr viel Zeit, Milliarden und Aber-Milliarden …

Von den unabsehbaren Folgen bei Unglücken gar nicht zu reden.
Aber es gibt ja inzwischen zwei "natürliche Forschungslabore", in denen man das untersuchen kann (seit 1986 Tschernobyl, seit 2011 Fukushima).

21:03 von Nachfragerin

ja die Sache mit dem Restrisko
das ist das Risiko, dass uns den Rest gibt
.
aber mal im ernst
wie kann man so ein Teufelszeug überhaupt als Energiequelle
also im großtechnischen Umfang benutzen
wenn das ne Halbwertzeit von 25.000 Jahren hat (Plutonium mal betrachtet)
was heißt, dass das in 25.000 nicht weg ist, sondern jeweils nur zur Hälfte
Wer kann denn sicherstellen, dass die Lagerstellen über Millionen Jahre sicher sind

Der Hambacher Forst ist nur

Der Hambacher Forst ist nur ein kleiner Wald. Viel wichtiger ist das in Brasilien der Regenwald nicht gerodet wird.

20:45 von schokoschnauzer

300 jähriger Urwald

Ein Widerspruch in sich.
Und auch sonst; der Wald wird nicht dem "Profit geopfert".

Netzausbau u. erneuerbare Energien massiv ausbauen!!

Dass bedeutet:

Wenn jetzt der Netzausbau massiv vorangetrieben wuerde und gleichzeitig die erneuerbaren Energien massiv ausgebaut wuerden, dann braucht niemand mehr diese Kohle.

Darueber hinaus gab es von Greenpeace heute auf heute.de, dass das 1,5-Grad-Ziel bei der Erderwärmung aus dem Pariser Klimavertrag um mehr als 2 Grad verfehlt wird!!

https://tinyurl.com/yaejuu2z
heute.de: Greenpeace appelliert an Politik (04.10.2018 17:58 Uhr)

Zwei Monate vor der nächsten UN-Klimakonferenz machen Klimaschützer von Greenpeace Druck, was die Schutzziele angeht. Ohne eine Nachbesserung durch die Länder sei das 1,5-Grad-Ziel nicht zu erreichen, warnte die Exekutivdirektorin von Greenpeace International, Jennifer Morgan.

"Wir sind absolut nicht auf Kurs." Die Welt nähere sich einer Erwärmung um 3 bis 4 Grad.

Deswegen: die Kohle muss im Boden bleiben. Wie wäre es statt dessen mit Pumpspeichern in den Alpen und zwar oberhalb der Baumgrenzen???

20:48 von DrBeyer

Soweit ich weiß, ist es immer noch ungewiss, ob es jemals dazu kommen wird.

ITER wird wohl netto Strom erzeugen.

Hoffnung 2.0

Die Polizei in NRW ist kein gottgleiches Wesen. Der heutige Tag sollte zum Feiertag werden.
Motto:
Gegen die Willkür des Staates.

@ um 17:59 von Werner40

„“Eine schlechte Entscheidung. Man sollte die Bodenschätze ausnutzen und danach wieder renaturieren, am Besten mit Freizeitangeboten a la Badesee usw.““

Ich glaube sie sollten mal eine Reise in den Tagebau machen, damit sie sehen wo in sie reden.
Dann würden sie vielleicht mal über ihre Worte anders denken.
Am Besten schauen sie sich mal an wenn das nächste Dorf von den Maschinen überrollt wird
Und dann laden Sie die netten Herren doch ein auch in Ihrer Umgebung diesen Raubbau an der Natur und ihrem zu Hause endlich zu planen.
Auch die bisher renaturierten Gegenden brauchen noch Jahrzehnte um wieder das zu sein was sie einmal waren.

@Nachfragerin

"Am 05. Oktober 2018 um 21:03 von Nachfragerin
@vriegel - KKW als alternative zur Kohle"

Kernkraftwerke sind in meinen Augen keine Alternative zur Kohle, denn beide Kraftwerke haben eine "Besonderheit". Sie haben nur 2 Zustände. Entweder sie aus, produzieren also keinen Strom, oder sie fahren unter Volllast. Dazwischen gibt es nichts anderes. Von 0 auf Volllast dauert 2 Tage. Wenn sie unter "Volllast" laufen verstopfen sie die Leitungen für den Ökostrom wenn viel Sonne scheint und viel Wind weht. Die Alternative sind Blockheizkraftwerke
https://de.wikipedia.org/wiki/Blockheizkraftwerk
die in einer Regionalen Stromproduktion eingebunden sind. Ihr Vorteil ist dass sie wirtschaftlich mit 50% Leistung betrieben werden können. Wenn dann in der Nacht plötzlich keine Sonne scheint und kein Wind mehr weht können sie von jetzt auf gleich auf 100% Leistung hochgejubelt werden. Das Problem ist nur die alten KKW und Kohlekraftwerke sind abgeschrieben, also Gelddruckmaschinen".

Strompreise (um 17:26 von BRDDR)

sind sicher ärgerlich, aber nicht der einzige Maßstab: Ich bin konform mit den Foristen, die hier auf den vielleicht auch gar nicht bezahlbaren Wert eines Waldes hinweisen.

Die Wind und Solarlobby mögen gemästet sein, deren Anlagen erzeugen aber weder nukleare Abfälle noch arbeiten sie mit nicht regenerativer und schmutziger Technologie.
Da mag auch Geld zu Fenster raus geflogen sein, aber inzwischen funktionieren deren Anlagen, wie auch die Entwicklung des sog. Strommixes zeigt.

re autograf

"Jedes Jahr werden 60.000 Quadratkilometer ebenso tausende Jahre alten Regenwaldes vernichtet, kommt es da wirklich auf die 40 Quadratkilometer Hambacher Forst an?"

Mit diesem lächerlichen Darauf-kommt's-jetzt-auch-nicht-mehr-an können Sie alles zerpflücken, was in den letzten 100 Jahren für Natur und Umwelt in Deutschland gemacht worden ist.

Wozu Abgasfilter, wozu Recycling, wozu Nationalparks - kommt doch auch nicht drauf an.

@Schiebaer45

"Am Rande des Sees wurden Baugrundstücke angeboten und viele Einzelhäuser ehemaliger Bewohner die ihr Dorf verlassen mussten haben dort eine neuen Heimat gefunden."

.

Dann sind ganz nebenbei die Ufer abgerutscht. Das hat viele Häuser begraben und viele Existenzen vernichtet.

re vriegel

"Es wird bereits aktiv an Technologien gearbeitet, mit denen der Atommüll weiter verwertet werden kann. Das mit dem Endlager wird vermutlich irgendwann gar nicht mehr gebraucht."

Das ist absoluter Unsinn. Diese Verwertung gilt nur für die Nutzung der abgebrannten Brennelemente, die heute eingelagert werden.

Die Masse des radioaktiven Abfalls sind eben KEINE Brennelemente.

Dreistelliger Millionenbetrag, von Autograf 19:19

Zunächst: bin kein ausgewiesener Umweltschützer.
Finde aber den Wald erhaltenswert samt der grünen Lungen in Südamerika! An deren Erhaltung muss auch gearbeitet werden.
Wenn jemand für die Erhaltung des Hambacher Forsts ist, heißt das doch nicht, dass andere Wälder zu vernachlässigen sind.

21:03 von Nachfragerin

«Die Entsorgung [von Atomüll] müsste aber überdacht werden: Meiner Meinung nach wäre eine Verdünnung in jeder Hinsicht besser als eine konzentrierte Endlagerung.»

Womit wollen Sie Atommüll "verdünnen"? Mit Wasser? Mit Salzlösungen?

Selbst wenn man das täte, man könnte "das Zeug" dann nicht irgendwo in die Pampa, in Flüsse & Meere kippen, ohne dass es weiterhin radioaktiv schädlich wäre.

Die Frage der Endlagerung bliebe unverändert bestehen. Nur dass man Lagerstätten für viel größere Volumina suchen, finden, unterhalten müsste.

"Frag‘ nicht die Maus, sondern den Japaner". Welche noch völlig ungelöste Endlagerfrage er beantworten muss. Für das ganze radioktive Wasser, mit dem die geschmolzenen Reaktorkerne in Fukushima-Daiichi seit nun 7 Jahren gekühlt werden.

Das ist kein "Verdünnungswasser".
Solches wäre noch stärker radioktiv belastet.
Und müsste noch strikter und länger "von der Umgebung Natur" getrennt gehalten werden …

Tja, RWE - und nun gehen die Lichter aus?

Das war doch die Masche von RWE, zu behaupten, ohne Abholzung des Hambacher Forstes würden leider die Lichter in Laschets NRW ausgehen müssen.
.
Glück für Laschet/CDU in NRW. Denn das maßlose Verhalten der NRW CDU in dieser Frage wäre am Ende ein "Stuttgart 21" in RWE gewesen. Das die Kohle-SPD hier schon lange Sinn und Verstand vermissen lässt, ist hingegen schon lange Gewohnheit.
.
Hier hat also der Naturschutz und der Rechtstaat gewonnen. Das kommt nicht oft vor, denke ich an die Tierquälerei / Kastration der Ferkeln ohne Betäubung, die CDU und SPD gemeinsam für den Lobbyismus ermöglicht haben.
.
Ein schöner Tag für NRW!

16:44 von Karl Napf - Hinweis

Warum sollen Umwelt-
und Naturschutz bezahlen, wenn RWE Fehler macht ? Das war ein richterliches Urteil gegen den Konzern RWE, der ganz offensichtlich seine Hausaufgaben nicht machte.

Gott sei Dank!

Schöner wäre es gewesen, wenn RWE freiwillig und dauerhaft auf die Ausdehnung des Braunkohle-Tagebaus verzichtet hätte, aber so ist es auch erst mal ok - und bis 2020 liegt ja vielleicht auch ein Ergebnis der Kohlekommission vor. Hoffentlich ist die Braunkohleförderung und -verstromung bald insgesamt Geschichte.

Die Richter des OVG Münster

haben Recht gesprochen und die Landesregierung NRW durch ihr maßloses Vorgehen im Hambacher Forst in ihre Schranken gewiesen. Schade, dass die immensen Kosten für den völlig überzogenen Polizeieinsatz nicht sinnvoll eingesetzt wurden.

16:49 von Tobiaspsp: Wie armselig....

sind viele Deutsche (?) heutzutage, wenn sie nicht mal einfachste Zusammenhänge erfassen können und irrsinniger Weise "Politikversagen" über alles und jedes kippen. Demnächst noch beim Wetter?
.
Umweltverbände haben geklagt, RWE ebenfalls. Umweltverbänden wurde richterlich das Recht zugesprochen. Wo hat die Landesregierung da etwas an die Gerichte verwiesen? Ihr Beitrag wirkt hier eher konfus und wirr.

@Autograf

Jedes Jahr werden 60.000 Quadratkilometer ebenso tausende Jahre alten Regenwaldes vernichtet, kommt es da wirklich auf die 40 Quadratkilometer Hambacher Forst an?

Nein ... aber es kommt darauf an, den Abbau und die Nutzung von Braunkohle, dem dreckigsten aller Energieträger, zu stoppen oder zumindest zu erschweren.

@lebach

Man wird hinzu lernen, und verstehen, dass wir keinen anderen Platz zum Leben haben, als diesen Planeten.

Nein, ich fürchte, das wird man noch lange nicht wirklich verstehen. Die Politiker denken in der Regel nur bis zur nächsten Wahl und die Konzernlenker bis zur nächsten Bilanzpressekonferenz. Daran, ob auch unsere Enkel oder gar Urenkel noch saubere Luft und ein lebensfreundliches Klima haben werden, denken leider die wenigsten.

21:45 von karwandler

re autograf

"Jedes Jahr werden 60.000 Quadratkilometer ebenso tausende Jahre alten Regenwaldes vernichtet, kommt es da wirklich auf die 40 Quadratkilometer Hambacher Forst an?"

Mit diesem lächerlichen Darauf-kommt's-jetzt-auch-nicht-mehr-an können Sie alles zerpflücken, was in den letzten 100 Jahren für Natur und Umwelt in Deutschland gemacht worden ist.

Wozu Abgasfilter, wozu Recycling, wozu Nationalparks - kommt doch auch nicht drauf an.
///
*
*
Richtig, solange mit grünlichen Ampelprogrammen durch Stop an Go und mit Kreuzfahrtschiffen und Flugzeugen für mehr Ausgleich gesorgt wird.
*
Ironie aus.
*
(hier geht es eigentlich um Energiewendetermine und Ihre vereibarten, dazugehörigen Fakten)

re laurisch._karsten

Die alten Eigentümer wurden fair entschädigt und haben in der BRD wie in DDR immer ihren Anteil am Profit erhalten.

@vriegel

Es wird bereits aktiv an Technologien gearbeitet, mit denen der Atommüll weiter verwertet werden kann. Das mit dem Endlager wird vermutlich irgendwann gar nicht mehr gebraucht.

Dann reden wir noch mal über das Thema, wenn diese Technologien zur Verfügung stehen. Allein dass daran gearbeitet wird, heißt ja nicht, dass diese Arbeiten auch erfolgreich sind. Die Industrie muss erst beweisen, dass sowohl die Endlagerungsproblematik gelöst ist als auch das Restrisiko gegen Null tendiert, dann kann man weiter darüber nachdenken, Kernenergie zu nutzen.

Und es gibt ja AKWs, die weniger gefährlich sind als der Typ Fukushima oder Tschernobyl.
Jeder Betreiber wird behaupten, dass seine Kernkraftwerke sicher sind. Ich habe einen Vorschlag: Jeder Betreiber muss sich bei einer kommerziellen Versicherung für den Fall des Super-GAUs versichern. Mal sehen, ob dann angesichts der Versicherungsprämien die Kernenergie noch rentabel ist.

@21:35 von Phonomatic

"300 jähriger Urwald Ein Widerspruch in sich."

Da verbeißen Sie sich in etwas, was völlig irrelevant ist. Und eben doch: Der Wald wäre dem "Profit geopfert" worden.

21:48 von laurisch._karsten

"" Dann sind ganz nebenbei die Ufer abgerutscht. Das hat viele Häuser begraben und viele Existenzen vernichtet.""
#
Hier wurde bei der Vergabe der Baugenehmigungen gefuscht. Man hätte berücksichtigen müssen, das das Ufergeländer noch nicht stabil genug ist und man somit nicht zu dicht am Seegelände bauen darf. Das hat sich bitter gerächt wie sie ja auch schreiben. Ich möchte noch ein anderes Beispiel anführen: Unweit vor den Toren Hamburg in Barbüttel wurden auf eine ehemaligen Mülldeponie Einzelhäuser gebaut.Aus dem Boden traten ständig Gase aus und Risse an den Häusern sind entstanden,da das Gelände noch Jahre wenn nicht Jahrzehnte braucht um Baufähig zu werden.

@phonomatic

"Soweit ich weiß, ist es immer noch ungewiss, ob es jemals dazu kommen wird.

ITER wird wohl netto Strom erzeugen."

Aus Wikipedia: "Es soll ein Brennen des Plasmas bis zu einer Stunde erreicht werden, und die gewonnene Fusionsleistung soll dabei die aufgewendete Heizleistung um das Mehrfache übersteigen."

Er wird hoffentlich netto Strom erzeugen, aber keinesfalls kommerziell. ITER ist ein Forschungsreaktor, dessen Experimente ab frühestens 2035 richtig interessant, aber auch noch komplizierter werden.
Der Wikipedia-Artikel stützt eher meine Aussage, dass man am Thema dran ist, der Ausgang aber noch völlig offen ist.

Am 05. Oktober 2018 um 20:40 von Autograf

" Jedes Jahr werden 60.000 Quadratkilometer ebenso tausende Jahre alten Regenwaldes vernichtet, kommt es da wirklich auf die 40 Quadratkilometer Hambacher Forst an? "

Ihnen sind wohl etwas die Größenordnungen durcheinander geraten ?.

" Auch wenn es vordergründig nur um ein Waldstück von der Größe von 100 Fußballfeldern geht: Der Hambacher Forst ist längst zum Symbol einer ernergiepolitischen Weichenstellung geworden. "

Nur als kleiner Hinweis.

@UdSSR

"
Am 05. Oktober 2018 um 22:17 von UdSSR
re laurisch._karsten

Die alten Eigentümer wurden fair entschädigt und haben in der BRD wie in DDR immer ihren Anteil am Profit erhalten."

.

Wenn die "Eigentümer" fair entschädigt worden sind? Warum werden dann nicht die KKW und Kohlekraftwerke abgeschaltet?

@Demokratisch

Wo hat die Landesregierung da etwas an die Gerichte verwiesen?

Dass Braunkohle die Dreckschleuder schlechthin ist, weiß man seit Jahrzehnten. Alternativen gibt ebenfalls schon lange. Wenn eine Landesregierung dann so massiv die Braunkohle fördert statt den Strukturwandel zu gestalten, dann ist das durchaus Politikversagen.

Karl Napf

Schadensersatz für RWE? Für was bitte?
Solch ein wertvoller Urwald gehört einem Konzern? Allein das ist das Problem. Die Natur ist Allgemeingut und für unsere Nachkommen zu erhalten!
Der Kohleausstieg ist überfällig und von daher gehört diese unverschämte Naturzerstörung eingestellt.

Beleidigung für denkende Individuen

Wie Energiekonzerne Politik und Bürger (Kunden) derat zu belügen versuchen, dass sich die Balken biegen, kann man als denkender Mensch durchaus schon als Beleidigung auffassen. Wer glaubt, dass bei Nichtrodung des Hambacher Forsts ein Energieengpass für Deutschland entsteht, hat wohl das Atom-Moratorium (Abschaltung von 7 AKW für mehrere Monate 2010) vergessen.
Raffgier und Lobbyismus müssen endlich ein Ende haben.

@karl Napf

hoffentlich zahlen dann auch nur die umweltfreunde den schadenersatz an RWE.

Wenn RWE & Co den Schadenersatz an unsere Kinder und Enkel zahlen, weil sie deren Luft verpestet und deren Klima zerstört haben, dann im Gegenzug gerne ... aber Vorsicht, das wird ein verdammt schlechtes Geschäft für RWE.

@ laurisch_karsten

Im rheinischen Kohlerevier wurden die Alteigentümer so gut abgefunden, wie im Lausitzer Revier in der DDR.

21:38 von Demokratieschue...

Pumpspeichern in den Alpen
.
das ist also kein Eingriff in die Natur ?
bestimmt findet da jemand was, weil es die Murmeltiere beim Paarungsverhalten stört

sind sie doch soweit wenigstens ehrlich
Windenergie gibt Schatten und stört die Anwohner und die Vögel
Fotovoltaik ist in der Herstellung umweltschädlich
Wasserkraft ist für die Fische schlecht
und Überlandleitungen für die Anwohner

Sehr richtig lh

Schadensersatz für RWE? Für was bitte???

Ich hatte die Eilmeldung heute morgen schon kommentiert, schade, dass der Kommentar weg ist.
Aber trotzdem eine Ergänzung: Ich bin entsetzt, dass man es billigen kann, wie man die Gesundheit der Menschen im Rheinland schädigt, unseren Kindern ganze Landschaften versaut und die Natur auf diese schlimme Weise zerstört.
Alle Leute, die nicht gegen diesen Irrsinn sind, sollte man ernsthaft nach dem Verstand fragen.

Und hoffentlich werden die Parteien, die diese Umweltzerstörung zu verantworten haben, bei der nächsten Wahl dermaßen stimmen verlieren, dass sowas hirnrissiges nie wieder vorkommt.

@Karl Napf

"hoffentlich zahlen dann auch nur die umweltfreunde den schadenersatz an RWE." Am 05. Oktober 2018 um 16:44 von Karl Napf

Das ist zu kurz gedacht.
Zwar bin ich der Meinung,vdass die sogenannten Umweltschützer den Walt durch ihre Anwesenheit bereits zerstört haben (ich kann mich an die Verwüstung erinnern, die wir als Studenten bei Exkursionen in wenigen Stunden hinterlassen haben; wenn der Boden zertrampelt und verdichtet wird, hat das große Auswirkungen auf Flora und Fauna), aber wenn Sie so rechnen, dann rechnen Sie Mal gleich die Kosten für das CO2 mit ein.
Und ich meine alleine den Emissionshandel.
Die von einigen umstrittene Klimaerwärmung lasse ich erstmal außenvor, damit allemit den Ausgangswerten einverstanden sind.

Wenn ich ganz böse wäre, würde ich noch hinzufügen:
Man könnte natürlich auch die Kosten für Atommüll verrechnen...

Es Ist auch in Ihrem Sinn,

dass der Planet für unsere Spezies bewohnbar bleibt. @Karl Napf

Der Hambacher Forst wird das Klima allein nicht retten. Aber er ist ein Symbol.

Wenn Sie die Kosten nicht mittragen wollen, dann wechseln Sie doch zu einem der zahlreichen Ökostromanbieter. Denen entstehen keine Kosten durch falsche Entscheidungen des Vorstands. Es sind nicht die Umweltaktivisten, die auf eine Energiequelle aus dem vorletzten Jahrhundert setzen.

Guggi

Sie werden aermer, weil ein schuetzenswerter Urwald gerodet wird?
Was verbraucht denn unser Elektroschrott an Energie?
Hier würde ich sparen!

@UdSSR

"
Am 05. Oktober 2018 um 22:58 von UdSSR
@ laurisch_karsten

Im rheinischen Kohlerevier wurden die Alteigentümer so gut abgefunden, wie im Lausitzer Revier in der DDR."

.

Die DDR gibt es nicht mehr. Sie hat damit absolut nichts mehr zu tun. Trotdem laufen in beiden Gebieten immer noch die abgeschriebenen Kohlekraftwerke.

22:20 von ganzneu

@21:35 von Phonomatic

"300 jähriger Urwald Ein Widerspruch in sich."

Da verbeißen Sie sich in etwas, was völlig irrelevant ist. Und eben doch: Der Wald wäre dem "Profit geopfert" worden.
///
*
*
Hier handelt es sich um Ernergiewendevereinbarungen mit den Laufzeit- und Fördervereinbarungen.
*
Aber selbst Profit ergibt Steuern und ist besser für die Sozialkosten.

@Kessl absolut richtig!

Hätten die Politiker Ihren Job in der Vergangenheit richtig gemacht, dann wäre Deutschland längst mit regenerativen Energien versorgt.

RWE und die anderen Stromkonzerne

haben:
- Subventionen für die Entwicklung von Kernkraftwerke erhalten
- dezentrale effektive Energielösungen verhindert
- überteuerte Strompreise kassiert
- sich billig aus den Folgekosten der Kernenergie geschlichen
- hohe Entschädigungen für die Abschaltung der Kernkraftwerke kassiert
- Ecostrom blockiert
- Riesengewinne durch abgeschriebene, dreckige Kohlekraftwerke kassiert
- jahrelang die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle verschlafen
Diese Firmen verdienen kein Mitleid!!!

@Simon1980

Und hoffentlich werden die Parteien, die diese Umweltzerstörung zu verantworten haben, bei der nächsten Wahl dermaßen stimmen verlieren, dass sowas hirnrissiges nie wieder vorkommt.

Ich weiß nicht, ob ich Ihnen bei diesem Wunsch folgen soll. Denn das träfe CDU (aktuelle Landesregierung) wie auch SPD und Grüne (vorherige Landesregierung, die die Genehmigung erteilt hat). Was übrig bliebe, wären die beiden neoliberalen Parteien FDP und AfD, von denen zumindest eine sogar den Klimawandel leugnet, beide aber für Deregulierung und weniger Umweltschutz stehen. Mit denen wird es garantiert nicht besser.

@harry_up Na die maximal 999

Euro, werden wir uns wohl zusammen leisten können. Wenn es dafür die komplette abkehr von fossilen Brennstoffen gibt, dann sammel ich die sogar morgen beim Spaziergang im Wald.

Hambacher Forst ???

wenn ich das Luftbild sehe,
handelt es sich doch eher um ein Wäldchen.

@Peter Schäfer

Diese Firmen verdienen kein Mitleid!!!

Dem kann ich nur zustimmen. Jeder der "Punkte des Versagens" in Ihrer Aufstellung von 23:07 Uhr ist zutreffend. Eigentlich müsste man diese Konzerne zerschlagen.

@Boris.1945

"Aber selbst Profit ergibt Steuern und ist besser für die Sozialkosten."

.

Profit macht Sinn wenn er über Steuern im interesse der Gesellschaft abgeschöpft wird. Ansonsten ist er gesellschaftlich kontraproduktiv.

@Werner40

Schöne Idee, nur leider wird es nicht gelingen stationäre Kleinstlebewesen bei einer Renaturierung wieder anzusiedeln, da sich diese nicht über größere Entfernungen verbreiten können. Hätte man schon in den 70ern damit angefangen, mit Hilfe eines angeschlossenen Waldgürtels eben diesen Organismen die Möglichkeit zu geben sich auszubreiten, würden wir heute eine andere Diskussion führen. Und wie wir aus einem alten Lehrvideo der Firma Shell wissen, sind die Folgen der fossilen Brennstoffe schon laaange bekannt.

@stöberkarl

Hambacher Forst ???
wenn ich das Luftbild sehe,
handelt es sich doch eher um ein Wäldchen.

Mag sein, aber es geht auch weniger um den Wald an sich als um die Braunkohlenutzung, die endlich gestoppt werden muss.

Es geht doch gar nicht um die Naturzerstörung,

im Grunde geht es darum, sich an die "Obrigkeit" zu rächen, es "Ihnen" einmal zu zeigen, ein Schuß, der ohne Verstand nach hinten losgeht. Es begann mit einer Handvoll Gutmenschen, die auch einmal etwas sagen wollten. Planungen des Werkes laufen seit vielen Jahrzehnten, es wurden Autobahntrassen neu gestaltet bzw. verlegt, kleine Ortschaften umgelegt, und die Menschen wurden von RWE großzügig und komplikationslos in neue Häuser umgesiedelt. Arbeitsplätze entstanden. Frau Merkel hat mit überhasteter Eile kurzschlußartig den Energiewechsel beschlossen - und die daraus entstandenen und noch entstehenden Kosten auf die Bürger gedrückt. DE hat die höchsten Energiekosten, und die werden weiter steigen und steigen. Kopflos und undurchplant wurde von ihr der E-Wechsel angestoßen, d.h. das reinste Desaster. RWE wird die jetzt kommenden Kosten wieder den Bürgern aufdrücken. Den Baumhausbauern kann das egal sein, der nächste Wald wartet schon. DE als Stecknadelkopf als Klimaretter = Superwitz.

/// Am 05. Oktober 2018 um

///
Am 05. Oktober 2018 um 21:42 von Klaus1963
@ um 17:59 von Werner40
.....
Ich glaube sie sollten mal eine Reise in den Tagebau machen, damit sie sehen wo in sie reden.
Dann würden sie vielleicht mal über ihre Worte anders denken.
Am Besten schauen sie sich mal an wenn das nächste Dorf von den Maschinen überrollt wird.....///
schauen Sie sich die Gegend Bitterfeld/Leipzig an. Siehe auch Kommentar von schiebaer45:

Am 05. Oktober 2018 um 21:21 von schiebaer45

Ein gutes Beispiel was man aus so einer Riesengrube machen kann ist der See in Bitterfeld. Dort gibt es Bademöglichkeiten, Schifffahrt, Yachtclub ,Segler Schulen u. vieles mehr. Am Rande des Sees wurden Baugrundstücke angeboten und viele Einzelhäuser ehemaliger Bewohner die ihr Dorf verlassen mussten haben dort eine neuen Heimat gefunden.

@PolitikEsel Guter Einwand!

Dann müssen wir RWE wohl auch noch zum gießen verdonnern, bis eine Entscheidung getroffen wird.

@ Botschafter Sarek

Vollkommen richtig,

Leider kann ich mir kein Wahlergebnis wünschen, aber CDU, SPD und Grüne sollten die Regierung bilden, und den Schrott reparieren, den sie angerichtet haben. Und besagte Parteien sollten dafür sorgen, dass Lobbyismus der Vergangenheit angehört.

Wie gesagt, alles Wünsche... Auch Bürgerbefragungen und die Einbeziehung von „echten“ Experten wäre bei solchen Entscheidungen sinnvoll. Ich könnte 1000 Ideen aufzählen.

@denke

Es begann mit einer Handvoll Gutmenschen, die auch einmal etwas sagen wollten.

Jaja, die Gutmenschen. Was ist eigentlich so schlecht daran, ein guter Mensch sein zu wollen? Wären doch bloß alle Bürger Gutmenschen!

Arbeitsplätze entstanden.

Arbeitsplätze können nicht alles rechtfertigen, vor allem nicht die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen. Man sägt einfach nicht an dem Ast, auf dem man sitzt. Das ist einfach nur dumm!

@23:22 von denke

und wie will RWE das anstellen mit dem Kosten aufdrücken?

@Hubert M. Könnte mir vorstellen, dass ein großer

Anteil der aktiven Waldspaziergänger auch solche gedanken hat und deshalb genauso wie wir ein Abbo auf ÖPNV, Strom von Ökostromanbietern, nur ein Auto für die ganze Familie, seit 20 Jahren keine Flugreise mehr, Nutzgarten statt Rasen und vieles mehr anzubieten haben.

Wie siehts bei Ihnen aus?

@Werner40

Ein gutes Beispiel was man aus so einer Riesengrube machen kann ist der See in Bitterfeld. Dort gibt es Bademöglichkeiten, Schifffahrt, Yachtclub ,Segler Schulen u. vieles mehr

Super! Vor allem vom Yachtclub und den Seglerschulen haben die vertriebenen Dorfbewohner bestimmt viel, weil sie bestimmt steinreich sind.

@Simon1980

dass Lobbyismus der Vergangenheit angehört.

Das wäre mein sehnlichster Wunsch! Ich glaube, wenn der Primat der Politik endlich mal durchgesetzt wird (und zwar der Politik, die dem Wohle aller verpflichtet ist), dann regelt sich ganz viel von alleine ...

/// Am 05. Oktober 2018 um

///
Am 05. Oktober 2018 um 21:15 von HadiH
um 17:59 von Werner40

Ihre verschrobenen Ansichten kann man fast täglich hier kopfschüttelnd lesen.
- Die Autokonzerne haben nicht betrogen
/// ist für Deutschland Fakt; alle KfZ haben eine Typ-Zulassung///
- die Fahrpreiserhöhung der Bahn ist i.O.
/// finden Sie einen Inflationsausgleich von 1,9% nicht ok ?///
und jetzt das Nutzen der “Bodenschätze“ , auch wenn die Umwelt mit den Folgen der Verstromung, Schaden nimmt
///hier ist die Meinung in der Bevölkerung wohl geteilt///

@ kaurisch._larsten

Profit macht Sinn wenn er über Steuern im interesse der Gesellschaft abgeschöpft wird. Ansonsten ist er gesellschaftlich kontraproduktiv.

Wer alles abschöpft, braucht sich dann später nicht mehr viel Sorgen um freies Unternehmertum und staatliche Einnahmen zu machen. Dann hat sich das erledigt. Siehe 1989.

@Werner40

- Die Autokonzerne haben nicht betrogen
/// ist für Deutschland Fakt; alle KfZ haben eine Typ-Zulassung///

Die sie sich ermogelt haben, weil sie falsche Abgaswerte vortäuschten. Natürlich ist das Betrug!

@ stöberkarl

Hambacher Forst ??? wenn ich das Luftbild sehe, handelt es sich doch eher um ein Wäldchen.

Es sind ca. hundert Hektar. Ab wann darf man denn Forst sagen?

@Werner40

- die Fahrpreiserhöhung der Bahn ist i.O.
/// finden Sie einen Inflationsausgleich von 1,9% nicht ok ?///

Doch, im Prinzip schon. Aber nicht, wenn man so mieserable Leistung abliefert (Pünktlichkeit, Verfügbarkeit), wie es die Bahn derzeit tut ...

23:29 von Jumid

zu Jahresanfang 7 Wochen in Südamerika
dann 10 Tage (mit dem Auto) in Griechenland
im Sommer 6 Wochen Thailand/Kambodscha/Philippinen
wir (eigentlich ich !!) haben auch nur 1 Auto,
einen umweltschädlicher 12 Jahre alter 320 CDI
öffentlicher Nahverkehr ein Greuel für mich
ansonsten ne Solaranlage (10 KWp) auf dem Dach
- zum Geldverdienen nicht aus Gründen des Umweltschutzes
und wo mein Stromanbieter den Strom einkauft …. (ok von mir) ist mir egal
… und sie werden es kaum glauben
ich habe kein schlechtes Gewissen

@ 23:32 von BotschafterSarek

Zitat:""@Simon1980
dass Lobbyismus der Vergangenheit angehört.

Das wäre mein sehnlichster Wunsch!""

Meins auch! Endlich die Milliarden Subventionen an die Wind- und Solarlobby stoppen.

Endlich Politik für die Verbraucher machen, die in Deutschland unter der verfehlten Energiepolitik und horrenden Strompreisen (die höchsten in Europa) leiden.

Naturschutz statt Profitmaximierung!

@Thomas Wohlzufrieden,05.10.2018,17:33 Uhr.Genauso wie bei diesem Urteil,müßte es auch bei den manipulierten
Dieselfahrzeugen in den Städten kommen.Das ORF.at.,hatte
in der Vergangenheit die entsprechende Überschrift:" Mit
Vollgas in die Klimakrise".Zur Erläuterung des ORF.at.:"Das
Auto ist die heilige Kuh-da spielt Klimaschutz keine Rolle".

@BotschafterSarek

"Man sägt einfach nicht an dem Ast, auf dem man sitzt."

Wenns doch nur der Ast wäre. Mir kommt es eher so vor, als steckt die Stihl schon halb im Stamm.

23:17 von laurisch._karsten

Profit macht Sinn wenn er über Steuern im interesse der Gesellschaft abgeschöpft wird
.
sie haben Humor
warum glauben sie den gehe ich arbeiten und entwickle dabei sogar Ehrgeiz ?
damit ich es abgeben muß
ok dass ich es teilen muß daran habe ich mich gewöhnt - zähneknirschend
und wenn es mir zu viel wird
wandere ich aus

Es geht hier doch um viel

Es geht hier doch um viel mehr als um die tatsächliche Reduktion des co2 Ausstoßes von Deutschland.
Es geht darum, der Welt zu zeigen, dass die meisten deutschen Bürger keine schmutzige Energiegewinnung wollen. Das ist der springende Punkt. Die Menschen wollen saubere Energie und sind bereit dafür zu kämpfen. Wenn diese Bilder um die Welt gehen, ist das ein Signal an alle Schwellenländer und andere Industrienationen, damit diese vielleicht nicht den selben Mist bauen wie wir.

Karl Napf

Auch ein rechtmässiger Besitzer muss
verantwortungsvoll mit unserer Umwelt umgehen und das tut RWE seiner keinem seiner Förderstellen.
Sie hinterlässt nur Mondlandschaften die Jahrzehnte brauchen um sich zu erholen.
Wenn Firmen wie RWE nicht in ihre Schranken gewiesen werden, kann es auch ihnen passieren, dass sie umgesiedelt werden weil unter ihrem Haus/Wohnung Braunkohle
liegt.
Mal bitte ein wenig weiter denken!

23:38 von BotschafterSarek

Die sie sich ermogelt haben, weil sie falsche Abgaswerte vortäuschten. Natürlich ist das Betrug!
.
also wenn ich zum TÜV gehe (früher zumindest) schoben die nen Sensor in den Auspuff
ist das zu viel verlangt beim Kraftfahrbundesamt bei der Freigabe
das auch zu tun

@BRDDR

Endlich Politik für die Verbraucher machen, die in Deutschland unter der verfehlten Energiepolitik und horrenden Strompreisen (die höchsten in Europa) leiden.

Mir ist ein hoher Strompreis lieber als eine versaute Zukunft. Sie scheinen zu denen zu gehören, die nicht an den Klimawandel glauben. Hut ab! Bei so einer drückenden Indizienlast für die Gegentheorie trotzdem so unbeirrt seine Meinung zu vertreten, ist schon eine Leistung.

@ stöberkarl

100 Hektar =
1000 Quadratkilometer
bzw. 1 Million Quadratmeter, wenn ich richtig gerechnet habe.

Wohl kein "Wäldchen".

Das Foto zeigt meines Erachtens eher, wie erschreckend groß der bereits durch Braunkohleabbau zerstörte Bereich ist.

@ 22:37 von BotschafterSarek - Hinweis!

Bitte nicht aus dem Zusammenhang reißen! Sie haben thematisch aus meiner Sicht vollkommen Recht und ich sehe es exakt genauso. SPD & CDU halten und hielten viel zu lange an den Dreckschleudern Braunkohle fest und posaunen gleichzeitig wie wichtig das "Pariser Abkommen" doch sei.
.
Und ganz am Rande: seltsamer Weise kommt das Thema "Arbeitsplätze" dann der SPD immer nur in Westdeutschland als quasi-Totschalgargument (welches keines ist) in den Sinn. In Ostdeutschland war es scheinbar der gleichen Partei ziemlich egal. Geschenkt.
.
ABER: hier ging es um ein richterliches Urteil zu einer Sachfrage. Und dieses Urteil zeigt nicht "Politikversagen", sondern den Rechtstaat.

@ BRD DDR

Endlich Politik für die Verbraucher machen, die in Deutschland unter der verfehlten Energiepolitik und horrenden Strompreisen (die höchsten in Europa) leiden.

Wind- und Solarenergie werden in Deutschland nicht subventioniert.

23:44 von Theo Hopf

wird wohl so sein
bei nem 2 Tonnen SUF mit 340 PS regt sich keiner auf
aber die Leistung bei nem Staubsauger auf 1000 Watt zu begrenzen,
Chefsache bei der EU

@Sisyphos3

warum glauben sie den gehe ich arbeiten und entwickle dabei sogar Ehrgeiz ?
damit ich es abgeben muß
ok dass ich es teilen muß daran habe ich mich gewöhnt - zähneknirschend

Warum zähneknirschend? Ist Solidarität und Gerechtigkeit Ihnen nicht wichtig? Mir schon. Ich teile deshalb auch gern.

Tobiaspsp

Handlungsfähige Politik? Das war einmal
in längst vergangener Zeit.
Da veröffentlicht der Bundestag 2013 ein Dokument (pa/dpa), in dem vollmundig behauptet wird, dass "die Förderung erneuerbarer Energien, sie Sicherung wertvoller Biotope, Ressourcen schonende Kreislaufwirtschaft - staatliche Politik zum
Schutz der Umwelt und des Klimas in Deutschland SELBSTVERSTÄNDLICH sei"!!!
Soweit zur Handlungsfähigkeit der
Deutschen Politik.

@23:51 von BotschafterSarek

Am Klima wird der deutsche nationale Klima-Alleingang auch nichts ändern, egal ob die Klima-These stimmt oder nicht.

@Demokratisch

ABER: hier ging es um ein richterliches Urteil zu einer Sachfrage. Und dieses Urteil zeigt nicht "Politikversagen", sondern den Rechtstaat.

Nein, nicht das Urteil zeigt Politikversagen. Aber dass die ganze Sache so weit gekommen ist, dass da überhaupt ein Gericht entscheiden musste, das schon. Denn eigentlich hätte die Politik das schon vorher stoppen müssen.

@23:51 von UdSSR

Zitat:""Wind- und Solarenergie werden in Deutschland nicht subventioniert.""

Das war jetzt nicht ernst gemeint, oder?

23:54 von BotschafterSarek

Ist Solidarität und Gerechtigkeit Ihnen nicht wichtig
.
oh !
sogar sehr
die Stütze und der Erfolg unserer Gesellschaft
deshalb sollte auch jeder hierzulande die Möglichkeit bekommen
sich entsprechend einzubringen
frei nach der DDR Verfassund
das Recht und die Pflicht zur Arbeit bilden eine Einheit

Am 05. Oktober 2018 um 17:36 von vriegel

Zitat:
"Für RWE ist das jetzt bitter. Atomausstieg, Energiewendekosten und jetzt auch noch bei der Braunkohle Probleme. Für die Umwelt wäre es gut, wenn dadurch weniger CO2 frei gesetzt wird."
Ich habe dies Zitat nur Ausgangspunkt genommen, denn RWE steht stellvertretend fuer die meisten deutschen Stromkonzerne.

Das Management von RWE hat ganz einfach die Entwicklung der alternativen Energien entweder nicht gesehen, verschlafen oder falsch beurteilt. Jedenfalls haben sie falsche Priotaeten gesetzt.

Weitblickende Manager haetten spaetestens im Jahr 2000 versucht, Wind- und Sonnenenergie zu einem bedeutenden Standbein der Energieversorgung durch die Konzerne zu machen. Es war schon 1995 auch fuer die Nichtfachleute abzusehen, dass die elektronischen Steuerungsprobleme nun gut loesbar sind.

Seit einigen Jahren hat EWE endlich begonnen damit zu werben, dass sie die Solaranlage auf dem Dach bezahlen, wenn man mit ihnen einen langfristigen Liefervertrag abschliesst

karlheinzfaltermeier 19:37 Uhr und früher

Sie können doch die Grünen nicht für etwas verantwortlich machen, was vor deren Gründung bzw. in den kleinen Anfängen, als sie noch gar nicht in den Parlamenten waren, ohne deren Zutun entschieden worden ist.

@23:43 von Sisyphos3

die erschreckenden Nachfolger der New Wave Generation ist eben leider die rücksichtslose MeFirst Generation. Skrupellos, egozentrisch, menschenfeindlich. Naturschutz, Umweltschutz, Klimawandel, Mitmenschlichkeit, alles Themen für Weicheier und Gutmenschen. Nicht umsonst gibt es jetzt eine Partei in Deutschland, die eine solche Denkweise gerne auch unterstützt.

@BRDDR

Am Klima wird der deutsche nationale Klima-Alleingang auch nichts ändern, egal ob die Klima-These stimmt oder nicht.

Das stimmt! Aber wenn alle so denken, fängt keiner an. Eigentlich müssten die USA als wirtschaftsstärkste Nation hier Vorreiter sein, aber die versagen ja gerade jämmerlich. Zum Glück nimmt wenigstens Deutschland seine Verantwortung wahr und zeigt, dass nicht alle Industrienationen so ignorant sind. Das ist ein wichtiges Vorbild für die Schwellenländer.

@ BRD DDR

Zitat:""Wind- und Solarenergie werden in Deutschland nicht subventioniert.""
Das war jetzt nicht ernst gemeint, oder?

Selbstverständlich.
Die Verbraucher zahlen für Wind- und Sonnenenergie einen realen Marktpreis. Die Kernenergie in unserem Strommix ist hingegen staatlich hoch subventioniert.

@Sisyphos3

deshalb sollte auch jeder hierzulande die Möglichkeit bekommen
sich entsprechend einzubringen

So weit sind wir aber noch nicht. Und selbst wenn, wird es auch immer solche geben, die weniger leistungsfähig und auf Solidarität angewiesen sind.

Wobei "Leistung" ja durchaus relativ ist. Die Krankenschwester leistet bestimmt nicht weniger als ein Investmentbanker, bekommt aber deutlich weniger Geld und kann sich von ihrem Einkommen z.B. keine Privatschule für ihre Kinder und private Sicherheitsleute leisten. Darum werden solche Dinge vom Staat zur Verfügung gestellt, der dafür Steuern einnimmt. Und selbstverständlich müssen starke Schultern da mehr tragen als schwache.

/// Am 05. Oktober 2018 um

///
Am 05. Oktober 2018 um 23:38 von BotschafterSarek
@Werner40

- Die Autokonzerne haben nicht betrogen
/// ist für Deutschland Fakt; alle KfZ haben eine Typ-Zulassung///

Die sie sich ermogelt haben, weil sie falsche Abgaswerte vortäuschten. Natürlich ist das Betrug!///
.
Das ist falsch. Wenn es denn Betrug gäbe, so könnte man die Autokonzerne nämlich dazu verpflichten, Hardwarenachrüstugen auf ihre Kosten durchzuführen. Dies ist aber nicht der Fall.

@00:01 von Juergen

Zitat:""Weitblickende Manager haetten spaetestens im Jahr 2000 versucht, Wind- und Sonnenenergie zu einem bedeutenden Standbein der Energieversorgung durch die Konzerne zu machen.""

Wenn Sie "Weitblickend" in Bezug auf die zu erwartende verfehlte Energiepolitik meinen, dann ja.

Aber aus wirtschaftlichen und technologischen Gründen hätte kein weitblickende deutscher Manager sich für diese ungeeigneten und sehr teuren erneuerbaren Energie-Technologien entschieden.

@ ser04

@ stöberkarl
100 Hektar = 1000 Quadratkilometer
bzw. 1 Million Quadratmeter, wenn ich richtig gerechnet habe.

Beinahe. Es müsste heißen:
100 Hektar = 1 Quadratkilometer
bzw. 1 Million Quadratmeter

@AbseitsDesMains...

Das heißt, selbst die Grünen rechnen [für Kernenergie] mit ca. 6 ct/kwh Herstellungskosten.

Und nun preisen wir auch die Gemeinkosten mal mit ein:

- Subventionen für die Entwicklung der Technologie
- Freistellung der Betreiber von der Versicherungspflicht gegen einen Super-GAU
- Beiteiligung des Staates an der Endlagersuche und den Endlagerungskosten
- ...

Wenn der Steuerzahler das nicht gezahlt hätte oder zahlen würde, wo läge der Preis pro kWh Kernenergie dann?

@00:14 von UdSSR

Zitat:""Die Verbraucher zahlen für Wind- und Sonnenenergie einen realen Marktpreis""

Weil der Staat die Verbraucher zwingt diese Energie zu kaufen! Wenn das keine Subvention ist!

@Werner40

Das ist falsch. Wenn es denn Betrug gäbe, so könnte man die Autokonzerne nämlich dazu verpflichten, Hardwarenachrüstugen auf ihre Kosten durchzuführen.

Jein. Der Betrug ist deshalb nicht voll justitiabel, weil das Messverfahren so zugelassen war. Trotzdem haben die Hersteller bewusst Werte vorgetäuscht, die im Betrieb nicht zu halten waren. Und dass das Messverfahren so zulässig war, ist auch nur der Lobbyarbeit der Autoindustrie zu verdanken.

@BRDDR

Aber aus wirtschaftlichen und technologischen Gründen hätte kein weitblickende deutscher Manager sich für diese ungeeigneten und sehr teuren erneuerbaren Energie-Technologien entschieden.

Sicher. Aber Weitblick hätte beinhaltet, dass man die Möglichkeit berücksichtigt, dass sie Politik sich irgendwann mal darauf besinnt, der Allgemeinheit verpflichtet zu sein, und dass "wirtschaftliche und technologische Gründe" dann nicht das alleinige Kriterium sind.

@00:11 von BotschafterSarek

Zitat:"" Das ist ein wichtiges Vorbild für die Schwellenländer.""

Sie werden von uns lernen genau wie man es nicht macht. Die meisten Menschen dieser Welt sind nicht so zahlfreudig wie wir.

BRDDR

Nach ihrer Vorstellung also: weiter so..
Kurzfristiger Nutzen gegen langfristige Katastrophe?
Ihr Fatalismus ist beängstigend.

@00:33 von B. Pfluger

Eine menschengemachte Klimakatastrophe wird es nicht geben. Andere menschengemachte Katastrophen schon.

Ich bin kein Fatalist, sondern Realist.

@BRDDR

Eine menschengemachte Klimakatastrophe wird es nicht geben.

Ihr Ernst? Na dann gute Nacht ...

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