Kommentare

...

Bravo!

Was für eine ...

... gute Nachricht und hoffentlich der erste Schritt, diese vollkommen sinnlose Rodung endgültig zu verhindern!

Endlich ein kleiner

Endlich ein kleiner Lichtblick!..

ein Streif der Hoffnung am Horizont

Mal schauen wie die "Machtvollen" intervenieren u. mit welchem Erfolg...

Oh je

Was für ein Bananenstaat. Erst den millionenschweren Polizeieinsatz anordnen und jetzt einen Eilantrag stattgeben.
Ich verstehe das ganze Tamtam nicht. Deutschland ist eines der waldreichsten Länder in Europa. Man meint gerade bei uns würde über das Weltklima entschieden. Stoppt lieber die Rodung der Regenwälder.

Danke!!!

Endlich mal eine gute Nachricht! Der Gerichtsentscheid spricht vielen Menschen aus dem Herzen! Bleibt nur zu hoffen, dass dieser Entscheid Bestand hat. Zumindest sollte jetzt erst einmal Zeit zum Nachdenken sein! Auf der einen Seite setzten wir uns für en Klimaschutz ein und auf der anderen Seite fällen wir Bäume die Sauerstoff produzieren um dann Kohle zu verbrennen, was Treibhausgase produziert. Das ist einfach nur völlig daneben!

Prima!

Ein Zeichen der Hoffnung gegen den Wahnsinn der Braunkohleverstromung. Für ein kurzfristiges, extrem schädliches Ausbeuten soll Jahrhunderte alte Natur zerstört werden.

Na endlich

... macht jemand diesen Wahnsinn ein Ende.
In ein paar Jahren ist doch eh Schluss mit dieser schwachsinnigen Art, Strom zu produzieren. Und mir ist schleierhaft, wie man die profitgier über die grüne Lunge stellen kann.
RWE: Es reicht...

Sie haben lange genug die Zukunft unserer Kinder zerstört und uns mit Feinstaub die Lungen verpestet.

Hoffentlich bleibt es dabei, die drecksschleudern müssen abgeschaltet werden.
Und wenn nicht, wachen hoffentlich bundesweit die Wähler auf und wählen die Umweltverschmutzer bei den nächsten Wahlen niederschmetternd ab.

Lassen sie sich endlich von kompetenten Wissenschaftlern beraten, und versuchen sie doch nicht ständig auf total plumpe Art, ihren Lobbyismus zu vertuschen.....

Arme RWE

Das ist doch mal etwas Neues, dass ein schwachsinniges Projekt eines "Global Players" gestoppt wird.
Funktioniert Demokratie überraschenderweise doch? Da müsste ich ja schon wieder ans Umdenken denken (oder erst einen Ausschuss oder eine Kommission etablieren)!
Von mir ein BRAVO! :o)

DANKE ans OVG Muenster fuer diese richtige Entscheidung!!!

Danke ans OVG Muenster!! Endlich!! Das wurde auch bitte Zeit!! Es gibt mehr als genug Argumente fuer den Stopp:

zum einen dass die erneuerbaren Energien mehr als genug Ersatz fuer die Kohle ist (derzeit haben die erneuerbaren Energien einen Anteil von 40% am Strommix)

zweitens hat Greenpeace gestern gemeldet, dass die Erderwärmung bei drei bis vier Grad liegt und damit zwei Grad ueber dem was im Klimavertrag von Paris vereinbart wurde (heute.de)

drittens ist bekannt, dass die Kohle der größte Klimakiller ist

viertens greift RWE hier der Entscheidung der Kohlekommission vor, was RWE nicht darf

fuenftens hatte RWE sämtliche Urteile vom OVG Muenster und die Vereinbarung gueltig bis zum 14. Oktober 2018 gebrochen!!

sechstens hat das Gericht schonmal durchblicken lassen dass der Habacher Forst ein Schutzgebiet ist.

Von daher verlange ich jetzt, dass das Gericht verfuegt, dass RWE alle Gräben rund um den Hambacher Forst zuschuetten muss und alle Absperrungen entfernen muss

Schöner wärs gewesen, hätte

Schöner wärs gewesen, hätte RWE eingesehen, dass sie hier einfach falsch liegen und die Zeit vorbei ist wo für Braunkohle ganze Landstriche verwüstet werden. Also nochmal gerichtlich verordnete Denkpause. Ich befürchte nur, das wird nichts nützen. Liebe RWE - manager, jetzt ist die Zeit Visionär zu sein und nicht vergangenen Zeiten hinterher zu laufen. Das wäre besser, fürs Image der Firma und für die ganze Welt.

RWE will alten Wald

RWE will alten Wald roden.

Was für eine grässliche Manier.

Ich dachte, wir wären schon zehn Schritte weiter.

Die Vernunft beginnt sich

Die Vernunft beginnt sich durchzusetzen!

Ein Konzern will Allgemeingut

Ein Konzern will Allgemeingut zustören, das dem Wohl und der Gesundheit der Menschen in der Umgebung zugute kommt....

Damit wirft RWE ein ganz schlechtes Licht auf sich selbst.

@Secondsright77 Geealtenteilung

Was Sie hier erleben ist die Auswirkung eines Grundprinzips unser demokratischen Grundordnung. Diese heist Gewaltenteilung.
Mag sein, dass Sie ein wenig Geld kostet. In Summe sollte sie es uns Eert sein.

Sehr schön!!!

Alles, was den raffgierigen RWE-Konzern daran hindert, sich die Taschen weiter vollzuschaufeln, ist mir willkommen! Mit der ganzen Hambacher-Forst-Geschichte haben die ihrem Image nachhaltig geschadet!

@ von Secondsight77

Sie verstehen das ganze Tamtam nicht? Sie verstehen die Zuständigkeiten in einem Rechsstaat nicht! Das hat mit Bananenrepublick absolut nichts zu tun. Und die Rodung der Regenwälder kann Deutschland alleine nicht stoppen.

Vo rwe g Gehen

Danke für diese Atempause. Schade dass RWE nicht selber auf die Idee kommt die Rodung des Waldes abzusagen, um weitere Kündigungen von Stromlieferverträgen zu verhindern. Es passt auch nicht zu dem Image "Vorweg zu gehen". Ja die Entscheider werden sicherlich mit aller Macht versuchen Ihren Willen durchzusetzen, obwohl die Stromerzeugung aus Braunkohle nun eher ins Zeitalter der Römer gehört :-)
Die "Grundlastsicherung" funktioniert auch mit den vorhandenen Gaskraftwerken.

Richtig so.

Es kann nicht sein, dass das Wohl weniger (RWE-Aktionäre) über das Wohl vieler (den Rest des Volkes) gestellt wird. In dem Wald, der übrigens Naturschutzgebiet ist, stehen Jahrhunderte alte Bäume und leben bedrohte Tierarten. Da kann man nicht einfach platt machen, bloß weil sich RWE um die Zukunft ihres Schaufelbaggers sorgt.
Abgesehen davon kann es nicht sein, dass wir uns als modernes Land präsentieren, unseren Strom aber noch wie zu Omas Zeiten durch Verheizen von Kohlen gewinnen. mal abgesehen davon, dass wir die Klimaschutzziele nicht erreichen: Grüne Lunge abholzen und verfeuern. Soll mal einer versuchen, einen alten Baum auf seinem Grundstück zu fällig - dann gibt es aber mächtig Ärger mit den Behörden. Aber als reiches Unternehmen muss man nur genügend Geld auf den Tisch legen, dann ist den Behörden Umwelt- und Denkmalschutz (Immerather Dom) sowie ganze Ortschaften egal.
Ich habe meinen Strom auf regenerative Energie umgestellt von einem Anbieter, der mit RWE nichts zu tun hat

@Secondsright77 Geealtenteilung

Was Sie hier erleben ist die Auswirkung eines Grundprinzips unser demokratischen Grundordnung. Diese heist Gewaltenteilung.
Mag sein, dass Sie ein wenig Geld kostet. In Summe sollte sie es uns Eert sein.

Rechtsstaat und Politik

Der Polizeieinsatz hat Geld gekostet und sogar ein Menschenleben. Und das nur wegen VORAUSgehorsam der Politik.
Trauriges Deutschland und unverantwortungsvolle Politiker

Hier was aus der Begruendung vom OVG Muenster

Hey zusammen

Auch die Begruendung vom OVG ist einfach gut zu lesen!!

https://tinyurl.com/yco4xjhf
t-online.de: Oberverwaltungsgericht verhängt Rodungsstopp im Hambacher Forst (05.10.2018, 10:53 Uhr | dpa)

Etappensieg für die Gegner der Rodungen im Hambacher Forst: Wegen seltener Fledermäuse müssen die Arbeiten dort vorerst eingestellt werden.

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat einen vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Forst verfügt. Die Richter entsprachen damit in einem Eilverfahren dem Antrag des Umweltverbandes BUND. Zunächst müsse geprüft werden, ob das betroffene Gebiet wegen des Vorkommens der Bechsteinfledermaus sowie des großen Mausohrs geschützt werden müsse.

Damit gehen die Pläne von RWE endgueltig in Schall und Rauch auf!! Gut so!! Die Kohle bleibt im Boden und dass bedeutet: #hambibleibt !!!

OVG stoppt Rodung

Auf die Begründung darf man gespannt sein- die früheren Urteile pro Rodung sind ja auch im Rahmen unserer Rechtsordnung und Gesetze getroffen worden. Gibt es neue Sachverhalte für eine neue Entscheidung ?

Klar wird bei uns auch über

Klar wird bei uns auch über das Weltklima entschieden. Die Bewahrung unserer Wälder ist unsere Hausaufgabe. Jeder muss vor seiner eigenen Türe kehren.
Die Rodung der Regenwälder können wir nicht durch Gerichtsentscheide stoppen, allenfalls durch unser Konsumverhalten beeinflussen. Da geb ich dir recht, unsere Regierung sollte mehr Druck auf die Regierungen der Länder ausüben, in denen Regenwald abgeholzt wird.

Die beste Nachricht heute

Das OVG Münster hat mal einmal etwas sinnvolles gemacht.
Hoffe das nun ein Zeichen gesetzt wird und der Ausstieg aus der dreckigen Braunkohle schnell voran kommt.
Das ist die nächste Schlappe für die Landesregierung in NRW und RWE. Hoffe das nun auch das Recht auf Demonstrationsfreiheit von den Gerichten gewährt wird.

Denken!

Heureka! Es gibt noch denkende Entscheider in der Republik, die sich um den Fortbestand des Lebens auf diesem Planeten etwas scheren! Die RWE-Führungsriege gehört definitiv nicht dazu! Ich zumindest beziehe keine Kilowattstunde für den Rest meines Daseins von RWE und auch sonst nichts, was aus dem Laden kommt. Inzwischen habe ich schon viele Privathaushalte und Gewerbebetriebe überredet, es mir gleich zu tun. Bitte ausdrucken und in die RWE-Chefetage hängen: "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus!"

@Secondsight77

Wir sprechen hier von dem "größten Loch Europas", was noch mehr erweitert werden soll...

Damit sind derzeit rund 85 Quadratkilometer an bis zu 450m Tiefe vollständig ausgeweideter Fläche gemeint, die sich noch mehr ausbreiten soll.

Da könnte man bereits jetzt ganz Regensburg reinschmeißen, und es wäre flächenmäßig immer noch Platz übrig! Berücksichtigt man die Tiefe, dann könnte man darin Regensburg, Solingen und Oberhausen hintereinander reinschmeißen...

Dank unserer Gewaltenteilung arbeiten Legislative und Exekutive ja nicht Hand in Hand, insofern dürfte das unterschiedliche Vorgehen von Polizei und Richtern nicht verwundern. Und die Polizisten werden ja auch so monatlich bezahlt - egal wo sie sich befinden. Aber ich gebe Ihnen natürlich Recht, dass hier ziemliche Mehrkosten entstanden sind - keine Frage.

@Tomassoo (10:55)

Schöner wärs gewesen, hätte RWE eingesehen, dass sie hier einfach falsch liegen und die Zeit vorbei ist wo für Braunkohle ganze Landstriche verwüstet werden. Also nochmal gerichtlich verordnete Denkpause. Ich befürchte nur, das wird nichts nützen. Liebe RWE - manager, jetzt ist die Zeit Visionär zu sein und nicht vergangenen Zeiten hinterher zu laufen. Das wäre besser, fürs Image der Firma und für die ganze Welt.
____

Natürlich wäre das schöner gewesen. Als es hieß, dass die Baumhäuser geräumt werden, dachte ich: wieso? RWE hatte doch keine Verzicht auf die Rodung verlautbar, also gab es überhaupt keinen Grund, die Baumhäuser zu räumen.
Ich habe meinen Stromtarif auf 100% nachhaltig erneuerbare Energien umgestellt. Aber nicht Eprimo oder Innogy (RWE- und Eon-Produkte), sondern bei einem Anbieter, der 100% nichts mit RWE zu tun hat. Wenn das alle machen, dann lernen RWE und seine Aktionäre vielleicht über den Geldbeutel. Mit Vernunft hat es ja nicht funktioniert.

Rechtsstaat

Sehr gut, dann muss ich am Samstag kein schlechtes Gewissen haben, weil ich nicht zur Demo kann.
Gestern noch habe ich in einem Gespräch den Hambacher Forst als verloren erklärt. Das, falls nicht doch ein Instrument des Rechtsstaats, sprich ein Gericht, RWE in seiner Arroganz stoppt. Das ist nun, zumindest vorläufig, geschehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Der Weltuntergang ist besiegelt

Also, wenn ich RWE da in letzter Zeit richtig verstanden habe, bedeutet diese Entscheidung, dass innerhalb der nächsten zwei Wochen die komplette Stromversorgung der Bundesrepublik zusammenbrechen wird. Was für eine entsetzliche Entscheidung!

auf einmal gibt es dort Fledermäuse?!

Ich bin sehr dafür, das Ergebnis der "Kohlekommission" durch ein gesellschaftlich getragenes Moratorium für Hambacher Forst abzuwarten. Das nun aber plötzlich eine gefährdete Fledermausart aufgetaucht sein soll? RWE durfte dort sicherlich keinen einzigen Baum fällen, ohne eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen, die eine entsprechende Population vor Jahren hätte bestätigen müssen. Die Entscheidung des OVG Münster in allen Ehren. Aber die Justiz muss unabhängig bleiben und darf sich nicht nach denen richten, die einfach nur lauter brüllen als andere!!! Und auch wenn ich entschiedener Braunkohlegegner bin, gibt es Gesetze in diesem Land, in diesem Fall zu verantworten durch die Landesregierung in NRW. Das es zu dieser Situation kommen konnte, ist nicht allein die Schuld von RWE.

Tragikomödie

Bechsteinfledermäuse... die Gerichte werden mit tonnenweise Dokumenten vollgemüllt... und das alles, anstatt dass man einfach mit gesundem Menschenverstand entscheidet, dass die Natur zu schützen ist.

Sind wir hier bei den Vogonen aus Per Anhalter durch die Galaxis? Es fehlt echt nur noch, dass RWE im Anschluss an den Braunkohleabbau eine Umgehungsstraße durch das Gebiet legen will.

Aber okay, alles in Allem ist es eine gute Nachricht, über die ich mich freue.

Es lebe der Wald!

Das ist die beste Nachricht heute! Man kann nur hoffen, dass diese unsinnige Rodung für immer gestoppt bleibt. RWE: schäme dich!

StöRschall (11:00)

RWE will alten Wald roden.
Was für eine grässliche Manier.
Ich dachte, wir wären schon zehn Schritte weiter.

____

Ich würde mich mal weiter informieren. RWE hat bereits denkmalgeschützte Gebäude (Immerrather Dom) und ganze Ortschaften abreißen und die seit Jahrhunderten ansässige Bevölkerung vertreiben lassen. Die haben keinerlei Gewissen und würden auch den Kölner Dom abreißen lassen, wenn darunter Kohle gefunden würde.
Das Verhalten dieses Unternehmen ist dermaßen schäbig, dass ich nur jedem raten kann, seinen Stromanbieter zu einem zu wechseln, der 100% nichts mit RWE zu tun hat und das RWE auch schriftlich mitzuteilen. RWE bietet als Feigenblatt mit Eprimo auch Ökotarife an, aber wer das nimmt, unterstützt RWE und damit hinten herum die Rodung des Jahrhunderte alten Waldes.

Bravo!

Ein gutes Signal - mehr auch (noch) nicht.
Aber ein Schlag ins Gesicht der NRW-Regierung und der RWE.

Dank an die Fledermäuse!

Wenn der Protest Abertausender Menschen nichts erreicht, schafft es vielleicht eine bedrohte Tierart. Viel Glück!

Jemand schrieb hier, dass es

Jemand schrieb hier, dass es doch in Deutschland eigentlich genug Wald gibt. Das stimmt aber nur zum Teil. In Deutschland gibt es fast nur Forst, d.h. von Menschen angepflanzte und gepflegte Bäume, oftmals Monokulturen.
Alte Waldbestände gibt es z.B. noch im bayerischen Urwald.
Ich habe für ein Foto hier in Rheinland-Pfalz mal eine schöne richtig dicke Eiche gesucht. Dafür musste ich 290 km fahren. Ein "alter Wald" ist in Deutschland eher selten.

RWE

RWE begründet die Rasche Abholzung mit aufrecht Erhaltung der Energieversorgung.. tut mir leid aber diese Ausrede ist so kurz gedacht das einem dabei nur das Lachen kommen kann. Diese 100 Hektar Wald werden doch nicht benötigt um die Energieversorgung aufrecht zu halten, das Verbrennen die Schneller als man hinsehen kann. Viel mehr möchte RWE mal wieder Druck auf die Regierenden Ausüben damit die Aktien bloß ständig steigen. Ein Konzern der schamlos die Umwelt schädigt und darüber Milliarden Gewinne einfährt ist auf diese 100 Hektar überhaupt nicht angewiesen.

so wird´s gemacht !

Das ist das altbekannte Geschäftsmodell vom BUND,
RWE wird einen Vergleich schließen und an den BUND zahlen, die Klage wird zurückgezogen und alle haben bekommen was sie wollten. Glaubt ernsthaft jemand, es geht um Umweltschutz?

noch eine Bitte an die Umweltschützer

bitte liebe Umweltschützer nutzt die Zeit und siedelt dort noch ein paar seltene Tierarten an, damit auch nichts mehr schiefgehen kann. Es sind die ersten guten Nachrichten seit langem!

11:20 von Mathias M.

auf einmal gibt es dort Fledermäuse?!
.
was die Fledermäuse in dem Hambacher Forst waren Buchtenkäfer in Stuttgart

Rodungsstopp ImHambacher Wald - aber bitte total

Dank an das OVG
Endlich stellt sich etwas in den Weg der gefräßigen Braunkohlelobby. Unsere Politiker schaffen das ja nicht, wollen es nicht, denn dann gibt es schlechte Aussichten für RWE-Nebenjobs und Aufsichtsrat.
Im Oktober hat RWE viele alte Bäume geschlagen für Schneisen für Rettungswege und Räumfahrzeuge.
Zur Zeit verkleben RWE-Biologen die Nisthöhlen der geschützten Tierarten. Was ist, wenn sie dafür neue Schneisen für neue Hebebühnen brauchen?

Dank an das OVG & die Initiative

Rechtsstaatlichkeit siegt - allerdings hätte hier deutlich früher agiert werden sollen und eine Prüfung mit einhergender Pausierung des Prozesses nach den Klagen erfolgen müssen! Besser spät als gar nicht und es zeigt, dass sich das Kämpfen der Initiative lohnt...Glückwunsch!

Bravo OVG

alles andere wäre ja auch paradox!
Kohleausstieg vereinbaren und trotzdem weiterroden.

Hambi

So ist es.

Hambi bleibt

Ich bin genau auch dieser Meinung.

Missbrauch

Man mag zur Frage von Braunkohle, Hambacher Forst etc. etc. ja stehen wie man will.

Wenn man aber mal nüchtern sich diese Sache ansieht, sieht man folgendes:
- ein Verfahren dauert bereits Jahre, wenn nicht Jahrzehnte.
- immer wieder werden neue Klagen wegen allem möglichen eingereicht.
- nachdem alle abgewiesen sind, wird der Wald besetzt und ein teure Räumung zur Durchsetzung der RECHTE einer Partei notwendig.
- Nachdem diese durchgeführt ist, kommt der Bund mit einem EILANTRAG wegen eines Fledermausbestandes - als ob diese plötzlich aus dem Nichts dort aufgetaucht wären.

Das ist doch ein Missbrauch der Gerichte. Es geht hier nicht um die Fakten oder das Recht, es geht hier einigen Parteien darum das Verfahren nur so lange in die Länge zu ziehen wie irgendwie möglich.

Das Gericht müsste den Eilantrag abweisen können, mit der Begründung dass es keinen ersichtlichen Grund gibt warum dies ein Eilantrag sein müsste, denn an den Fakten hat sich seit geraumer Zeit nichts geändert.

Hier steht doch vorerst!

Also eine endgültige Entscheidung steht noch nicht fest. Jetzt jubeln und in ein paar Monaten weinen? Was ich nicht verstehe. Woher kommen plötzlich Fledermäuse? Die müssen doch mit den Baumbesetzern zusammen gelebt haben. Wer hat wen gefüttert?

Wenn Gerichte Politik machen,

ist der Rechtsstaat am Ende.

Hoffentlich Ruhe

Um es Vorwegzusagen: Ich bin weder pro RWE noch pro Umweltverbände.
Als Buirer Einwohner wünsche ich mir mal wieder ein RUHIGES Wochenende zum erholen ohne Demonstrantenchaos, Lärm, Feinstaub und CO2-Belastung durch Fahrzeuge (teilweise OHNE oder nur mit ROTER Plakette) der Teilnehmer die ja unbedingt mit ihrem Auto anreisen müssen und den Einwohnern das Leben zur Hölle machen.
Ferner sollte auch bedacht werden, dass wesentlich mehr aufgeforstet als abgeholzt wird. Des weiteren gebe ich zu bedenken, bis die Energiewende vollzogen ist: Wo soll denn der Strom herkommen? Etwa aus den äußerst maroden Kernkraftwerken aus Belgien?
So nun denkt mal nach und schaut euch die rekultivierten Naherholungsgebiete im Rheinischen Braunkohlerevier mal an bevor hier weiter nur einseitig kommentiert wird!

@Secondsight77 - 2,4 Mrd. Tonnen Braunkohle

10:53 von Secondsight77:
"Ich verstehe das ganze Tamtam nicht."
> Ganz grob zusammengefasst: Es geht ums Prinzip.

"Deutschland ist eines der waldreichsten Länder in Europa."
> Beim viertgrößten EU-Land sollte das auch so sein.

"Man meint gerade bei uns würde über das Weltklima entschieden."
> Das ist tatsächlich so, denn jeder Beitrag zählt. Die 100 Hektar Wald mögen nur ein publikumswirksamen Aufhänger sein. Doch die Braunkohle unter dem Wald würden beim Verheizen etwa sechs Milliarden Tonnen CO2 freisetzen. (Der Jahresausstoßes der BRD liegt bei "nur" 850 Millionen!)

"Stoppt lieber die Rodung der Regenwälder."
> Das erinnert mich an die Sprüche der Diesel-Fahrer zu den Hochseeschiffen.

Wenn jeder darauf wartet, dass die anderen anfangen, dann wird es nie was. Jeder Beitrag zählt!

@Wetterfrog

Als jemand der mal beim BUND Praktikum gemacht hat: ja, dem BUND geht es nur um Umweltschutz (viele arbeiten dort sogar ehrenamtlich, also ohne Bezahlung).

11:23 von nikioko

nur mal zur erinnerung. RWE ist in den aufsichtsgremien durchsetzt mit kommunalpolitikern, vorzugsweise spezialdemokraten. die sehen das offenbar anders. socialdemokraten würden sich nie an ander leute eigentum vergreifen oder gar schamlos bereichern wollen

Vertreiben lassen?

Hat RWE da Mitarbeiter mit Knüppeln hingeschickt die die Bewohner aus den Häusern gejagt haben?

Wohl eher nicht.

Hat RWE einen Brandsatz am Immenrather Dom angebracht um ihn klammheimlich zu entfernen?

Wohl eher nicht.

Was da geschah war nach langem rechtsstaatlichen Verfahren entschieden worden. Unter Interessensabwägung aller Beteiligten. Aber die nüchterne Wahrheit interessiert ja heute kaum noch, da wird nur gehetzt... "Bevölkerung vertreiben lassen", also wirklich...

Schade um den Wald - Später schöner Badesee

Es ist natürlich schade um den alten Wald aber später wird sich die Bevölkerung an dem schönen Badesee erfreuen, so wie in der Gegend um Leipzig herum. Außerdem brauchen wir die Braunkohle als heimischer sicherer und preisgünstiger Energielieferant.

@11:32 von Sisyphos3

wenn schon, dann Juchtenkäfer. Was ist jetzt eigentlich falsch?

Im Gegenteil ist ..

... das ist kein Ausdruck eines "Bananenstaats" . Der Polizeieinsatz war gerechtfertigt, da die rechtliche Voraussetzung für die Rodung da war.

Dann haben Naturschützer herausgefunden, dass es Gründe gibt die dem entgegenstehen. Da rechtlich schon alles klar war hätte die Polizei weiter räumen können. Mit einer einstweiligen Anordnung ist das verhindert worden. Jurisdiktion schlägt Executive im Rechtsstaat.

In der Bananenrepublik entscheidet die Exekutive und verhindert das Eingreifen der Jurisdiktion.

der wievielte Fall

...ist das eigentlich, in dem die Landesregierung versucht, Gerichte auszutricksen und die Urteile zu unterlaufen.
Jeder wusste, dass dieses Urteil ansteht.
Aus den Äußerungen der Polizei war klar zu entnehmen, dass sie das Problem sah und kein Interesse daran hatte, Arbeitskraft und vieles mehr für nichts und wieder nichts einzusetzen, bzw. schlimmer: eine Aktion zu beginnen, die am Ende nur großen Schaden entstehen lässt.
Die die das ganze angezettelt haben sitzen in Düsseldorf, reden von Recht und Gesetz und versuchen gleichzeitig, es für ihre Klientel zu verbiegen.

Gibt es schon einen Termin für die endgültige Entscheidung?

Warum dauert das so lang?
Bei anderen Entscheidungen war das OVG Münster viel schneller.

@StöRschall

Sehe ich wie Sie.
So ein Urwald darf nie einem Konzern gehören!
Wir haben die Verpflichtung unsere Umwelt und unsere Erde für unsere Nachkommen zu erhalten. Wir sind alle nur auf der Druchreise!
RWE ist ein giereiger Konzern!
Merkel sollte sich schämen, uns Bürger die selbsternannte Klimakanzlerin vorzuspielen und dabei die Zerstörung unseres Lebensraums erlauben. Hier fehlt es an einer entsprechenden Gesetzgebung. Die CSU/CDU wundert sich nicht wirklich über Stimmenverlust, oder?
Der Kohleausstieg ist doch beschlossen, also was soll diese sinnlose Naturzerstörung? Oder werden wir was den Kohleausstieg angeht, auch schon wieder belogen?!

Bedrohte Tierarten, Naturschutz

Es gab reichlich Umweltverträglichkeitsprüfungen, und das "Wohl weniger" umfasst
- RWE-Mitarbeiter
- RWE-Kunden
- alle Rentner, Sparer etc. die über ihre Versicherungen als Aktionäre an RWE beteiligt sind

Und "der Rest des Volker", die tangiert es äußerst periphär was mit dem Hambacher Forst passiert, das hat mit deren Wohl gar nichts zu tun.

Betroffen sind nur folgende Minderheiten:
1. unmittelbare Anwohner, die bereits umgesiedelt wurden bzw. die in unmittelbarer Umgebung wohnen und den Forst nicht mehr für Waldspaziergänge nutzen können.
2. Naturschützer, die ideologische Ziele verfolgen und denen alles andere gleichgültig ist (inklusive des Rechtsstaats).

Am 05. Oktober 2018 um 11:17 von nikioko

Und da sind Sie sich zu 100% sicher? Nicht, dass sich herausstellt, dass der Strom aus russischem Gas hergestellt wird oder gar von einem französischen Atomkraftwerk kommt. Haben Sie Garantien?

Das ist noch nicht das Ende

Das ist nur eine einstweilige Anordnung. Das Gericht kann immer noch entscheiden dass es eines Schutzes der Fledermäuse nicht bedarf.

Die Behauptung, man müsse Kraftwerke abstellen greift nicht, bei Plauen ist der Braunkohleabbau sogar gestoppt worden.

Mal sehen, wie unsere Regierung zukünftige Braunkohleprojekte bewertet. Unter Umständen wird die Kohleförderung ganz eingestellt. Vernünftig wäre das.

Deswegen hat es RWE so eilig.

@Secondsight77

Ja, D ist ein Banenenstaat, beschließt den Kohleaussstieg und läßt unwiederbringliche Urwälder roden!
Für Sie mag das Tamtam sein, für unsere Nachkommen ist es der wertvolle künftige
Lebensraum, den es zu erhalten gilt!
Nicht immer auf andere zeigen! Lieber mal bei sich selbst anfangen, wie hier der Erhalt des Hambacher Forstes.

Danke an die Richter!!!!

RWE und Hambacher Forst.

Man kann jedem RWE kunden nur empfehlen auf einen anderen Anbieter zu wechseln.
Wer Natur und damit Lebensraum für Pflanzen und Tiere vernichtet, der sollte nicht meinen Strom liefern.

Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Münster ist sehr Gut !

@11:31 von Wetterfrog

aber sicher, es geht um Umweltschutz. Was für einen Vergleich? Haben Sie ein einziges Beispiel, bei dem der BUND wegen Geld auf Naturschutz verzichtet hat?

Endlich!!!!

Danke OVG Münster!

leider wahr

dem ist nichts hinzuzufügen

11:43 von Dabbljuh

Was ist jetzt eigentlich falsch?
.
nichts, absolut nichts
ich finde das Tier (wenn ich bis dato auch nichts davon wusste)
ist unheimlich wichtig für uns ob Juchten oder Buchtenkäfer
:-)

@ Secondsight77 10:53

"Stoppt lieber die Rodung der Regenwälder."

---

Beides ist wichtig. Hambacher Forst und Regenwälder sind weitestgehend zu erhalten.

@ Wetterfrog 11:31 Uhr

"Glaubt ernsthaft jemand, es geht um Umweltschutz?"

---

Ja, ich zum Beispiel.

Es ist schon eine

Überraschung, was das OVG Münster in dem Eilverfahren, festgesetzt hat.
RWE könnte doch auf Windenergie u. a. die der Natur nicht so viel Schaden zufüge, setzen. Doch dem fehlt die Durchsetzbarkeit, weil es zu schwierig ist für die Energie-Manager und Kohle lässt sich mit der Zerstörung der Landschaft besser durch setzen. Denn die Politiker standen oder stehen noch hinter RWE. Mit Arbeitsplatzvernichtung lässt sich auch die Aussetzung der Förderung von Braunkohle begründen.

Chapeau!

Diese Entscheidung vom OVG ist ganz klar (!!!) der Hartnäckigkeit der Besetzer sowie der in den letzten Wochen zahlreich aufgetretenen Demonstrationen mit einer glücklicherweise großen Anzahl an Teilnehmern zu verdanken. Es ist schön zu sehen, dass Widerstand gegen Maßnahmen und Entscheidungen, die dem Großteil der Bevölkerung zuwider und generell auch nur schwer nachzuvollziehen und zu erklären sind, die Entscheider in diesem Land unter Druck setzen. Die Gesetzgebung ist in diesem Fall erneut klarer Spielball und wird ausgelegt, wie es gerade günstig ist (Wald ist zu roden > der Brandschutz muss konsequent durchgesetzt werden und Unterstützt die Entscheidung zur Rodung; Wochen später: Opposition formiert sich und hält konsequent dagegen > die Rodungen werden durch schützenswerte Arten gestoppt, die schon längst hätten entdeckt werden müssen... man will der Opposition ihren Sieg nicht zusprechen).
Ich habe hier meinen Teil jedenfalls gelernt: gemeinsam ist man doch stark.

@ zacha (11:37)

Stimmt, das Verfahren dauert bereits Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. In dieser Zeit haben sich etliche Gesetze bezüglich Umwelt- und Artenschutz geändert und somit auch die Grundlage für damalige Beschlüsse, die dann aufgrund neuer Gesetze zurückgenommen oder geändert werden müssen, selbst wenn es damals rechts- und entgültige Beschlüsse gegeben hat, aber RWE den Wald noch nicht anfassen wollte.

Und selbst wenn es diese Fledermaus vor ein paar Jahren im Forst nicht gegeben hat, *jetzt* ist sie da.
Tiere tauchen übrigens "aus dem Nichts" auf, wenn sie anderswo vertrieben wurden. Tiere aus ihrem ursprünglichen Lebensraum vertreiben beherrscht der Mensch perfekt.

Diese geschützte Fledermaus wußte bei ihrem Einzug nicht, daß das Gebiet plattgemacht werden soll, für sie ist das ein gutes Lebensumfeld.
Menschen können umgesiedelt werden, wenn ihre Orte z.B. einer Talsperre, einer Autobahn oder einem Tagebau weichen müssen. Bei Tieren ist das problematischer.

Missbrauch oder gängige Praxis von beiden Seiten?

Nun muss man ja sagen, dass die Abholzungsgegner lange Zeit gehofft hatten, dass die Rodung noch bis nach der Entscheidung der Kohlekommission ausgesetzt wird, was ja eigentlich auch Sinn gemacht hätte. Beim Versuch die Rodung noch schnell vorher durchzuziehen wird von RWE-Seite genauso getrickst wie beim Versuch der Gegner die Sache zu verzögern. Die Gerichte dafür zu gebrauchen ist ein Schachzug, aber gängige Praxis. Wenn es Hinweise gibt, dass tatsächlich eine schützenswerte Fledermauspopulation dort beheimatet ist, kann das Gericht nicht anders entscheiden, denn bloss weil diese Fakten nicht eher präsentiert wurden werden sie nicht weniger relevant. Die Fakten zusammenzutragen dauert ja auch.

An alle

Ich begrüße die Entscheidung des Gerichts, die Rodung zu stoppen.
Dennoch: Das Gericht hat nicht gegen RWE oder für den Wald entschieden. Sondern weil die Rechtsfragen so komplex sind, dass sie nicht im Eilverfahren beantwortet werden können. Und wie es im TS-Bericht heißt: "Die Rodung müsse vorerst gestoppt werden, damit keine "vollendeten, nicht rückgängig zu machenden Tatsachen geschaffen" würden"

Das ist natürlich ein "Schlag ins Gesicht" von RWE und der NRW-Landesregierung, die eben genau diese Tatsachen schaffen wollten. Es wäre wesentlich klüger gewesen, den Ball flach zu halten und die weitere Entwicklung abzuwarten.

Der Hambacher Forst ist für beide Seiten zu einem Symbol geworden. Es geht nicht so sehr um den Wald und seine Bedeutung für den Klimaschutz und auch nicht um die Menge Kohle (im doppelten Wortsinn), die dort zu holen ist.
Es geht darum, ob Klimaschutz oder Kohleförderung Vorrang haben soll.
Das Urteil ist ein Zeitgewinn für die Klimaschützer.

gegen die Rodung des Hambi! Jetzt zum Ökostromanbieter wechseln!

Kohleverstromung hat mit Abstand die höchsten CO2-Emissionen von allen Formen der Stromerzeugung und gilt daher als besonders klimaschädlich.

Auch die sonstigen Emissionen von Kohlekraftwerken (Schwefeldioxid, Stickoxide, Staub) können – je nach Zustand der Rauchgasreinigung - zur Umweltbelastung der Kraftwerksumgebung beitragen.

Braunkohle wird im Tagebau abgebaut. Dazu werden riesige Natur-, Landwirtschafts- und Siedlungsflächen zunächst zerstört und erst lange Zeit später nach Abbauende wiederhergestellt. Oft müssen ganze Siedlungen verlegt werden um den Abbau zu ermöglichen.

Aussage RWE richtig stellen

Ich finde zu gutem Journalismus gehört es dazu, Zitate in ihren Kontext zu setzen und richtig zu stellen.

RWE behauptet im letzten Jahr freiwillig auf eine Rodung verzichtet zu haben. Das ist eine Lüge. RWE hatte die Rodung bereits begonnen und hat sie nur wegen einer gerichtlichen Entscheidung gestoppt.

Zweitens könnte der Tagebau mit der gleichen Leistung noch mehrere Jahre weiter betrieben werden, ohne auch nur einen Baum zu fällen.
https://www.dw.com/de/hambacher-forst-dw-faktencheck/a-45726374

Bitte helft mit euren Artikeln nicht die RWE-Lügen zu verbreiten.

OVG Münster stoppt Rodung im Hambacher Forst

"Das Oberverwaltungsgericht Münster hat einen vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Forst verfügt."
Also haben die Richter eingesehen, dass der RWE-Wald doch wichtiger, als die Braunkohle für die Bürger ist. Dieser Wald brauchte Jahrhunderte und der Abbau der Kohle nur Jahrzehnte.
Und die Energie muss dann RWE eben auf eine andere, umweltschonendere Weise produzieren. Vielleicht sollten sie mehr die Ökoenergie nutzen?

Arbeitsplätze gegenüber Klimawandel und Artenschutz?

Der Braunkohletagebau macht seit Jahrzehnten die Landschaften nur kaputt und unterstützt den Klimawandel. Die Zukunft gehört daher einer Energieversorgung ohne Braunkohle. Gut, dass der BUND beim Hambacher Forst einmal geklagt hat.
Jetzt müssen aber leider Gerichte das ausbaden, was die Politik seit Jahren versäumt hat: wir brauchen Alternativen mit einer aktiven Strukturpolitik und einer wirklichen konzeptionell durchdachten Energiewende. CDU und FDP haben dazu bisher nur warme Worte verkündet. Allseits anpacken für die Energiewende ist jetzt gefragt! Jetzt müsste man erst recht als ohnmächtiger Bürger zu einem Ökostrom-Anbieter wechseln.

@ DasKaos um 11:39

Aus Ihrem Kommentar: "So nun denkt mal nach und schaut euch die rekultivierten Naherholungsgebiete im Rheinischen Braunkohlerevier mal an bevor hier weiter nur einseitig kommentiert wird!"

Wenn ich durch die "rekultivierte" Landschaft im Rheinischen Braunkohlerevier fahre, bin ich betrübt wegen der Trostlosigkeit der Region: Schnurgerade Straßen, alle Bäume haben die gleiche Höhe, gesichtslose Ortschaften, keine gewachsenen Strukturen, keine historischen Bauwerke...

Für die mit dem Tagebau verbundenen Auswirkungen auf Menschen und Landschaft hatte ich schon kein Verständnis als vom Klimaschutz noch gar nicht Rede war.

Das ist..

... doch mal eine klasse Sache! Selten gibt es so gute Nachrichten. Natürlich war der Stopp nicht gegen RWE oder für den Wald, aber ich denke auch, dass es im Endeffekt so ausgehen wird, dass wir beim Kohle-ausstieg hoffentlich diesen Wald noch mehr haben werden. Solange wir Strom ins Ausland exportieren, kann mir keiner erzählen, dass wir so einen Unsinn betreiben müssen, damit bei uns selbst das Licht nicht ausgeht. Wie immer: Geld, Geld, Geld.

ENDLICH

Endlich konnte mal wieder eine NGO ihre Macht unter Beweis stellen.

In Zeiten von Austiegen aus Atomenergie und fossilen Brennstoffen, sollte man nicht mehr über die Rodung von Lebensräumen wilder Mitbewohner (Wild) denken. Viel mehr sollte der Mensch sich mit seiner untergeordneten Rolle in der Natur abfinden und in Einklang mit dieser leben. Aber nein, wir Zweibeiner müssen doch allem unseren Fußabdruck verpassen.

Lieber zerstört der Mensch auf Jahrzehnte hin Flächen, für den Abbau von umweltschädlicher Kohle, anstatt jene Flächen zu belassen, da diese unseren "Klimatischenfußabdruck" endlich mal wieder verschönern würden.

Gäbe es nicht Leute, die auf so etwas aufmerksam machen, wären wir schon lange am Ende. Gut das es NGO's wie Greenpeace, Amnasty und eben den Bund gibt. Kämpft weiter für diese Sachen.,Sachen wie die Rettung des Hambacher Forstes.

Also, solange der BUND die

Also, solange der BUND die Gerichtskosten trägt, keine Einwände. Daß dann später vermutlich der Steuerzahler die Gerichtskosten und Schadensersatzansprüche von RWE gegen das Land NRW aufgrund einer bereits erteilten Rohdungs- und Schürfgenehmigung tragen muß, mag man noch nicht bedenken. Trägt der BUND die dann auch? Btw: Können eigentlich die Kosten der Räumungsaktionen nicht gegen die Aktivisten geltend gemacht werden? Immerhin hatte bis dahin (hoffentlich) alles seine rechtstaatliche Gültigkeit (Grund und Boden Eigentum von RWE, durchlaufene und bestandene Genehmigungsverfahren etc.) und daß ein Steuerzahler dafür aufkommen soll, welcher u.U. gar nicht im Einzugsgebiet von RWE und dem Hambi wohnt, muß ja nun wahrlich nicht sein. Zudem dürfte die Züchtung bzw. Züchtungsbemühungen der nun gefundenen seltenen Fledermäusen und anderen Arten insgesamt für die Gesellschaft erheblich günstiger und für die Populationen nachhaltiger sein.

Noch dazu...

Noch dazu: Ich hab oben gelesen, dass jemand sich wünscht, RWE hätte das von sich aus eingesehen. Der Meinung bin ich auch!
RWE kann von mir aus jetzt sagen, was sie wollen. Wenn sie in ein paar Monaten oder Jahren sich selbst wieder als klimafreundlich darstellen wollen, weil sie den Wald endgültig in Ruhe lassen, werde ich nur über sie lachen. Sogar die Börse straft RWE schon seit Wochen wegen des Imageverlust ab.

OVG Münster stoppt Rodung im Hambacher Forst

Sehr gute Entscheidung! In anderen Bundesländern, zum Beispiel in Thüringen, werden sogar extra Waldverbindungen hergestellt, damit auch die Tiere sich mehr ausbreiten können, Beispiel Nationalpark Hainich.

Die Lobbyisten sind der Tod der Demokratie !

Und ja, De ist ein "Bananenstaat" belegt von der NRW-Regierung sowie der Bundesregierung.

Politiker sind nur noch Lobby geleitet, und daher völlig unglaubwürdig.

Daher bleibt nur zu hoffen, das die Judikative weiter sachlich und faktisch mit einem ungetrübten Menschenverstand schlussfolgert.

Und den RWE-Machern sowie den politischen Anteilseignern sollte man mal die Frage stelle, ob Sauerstoff nicht wichtiger ist als Strom ?

Sehr geehrte Lobby-Politiker, der Kohleausstieg muß sofort kommen, den alles andere ist eine Versündigung an "Mutter Erde", und wir haben nur die eine !

@ pkeszler, um 12:16

Wenn ich das recht verstanden habe, sind es die Fledermaus und der fehlende Nachweis, dass die Energieversorgung gefährdet sei, wenn die Kohleförderung nicht gewährleistet seien, die zu dem Urteil führten.
Der Wald selbst zählte da (bedauerlicherweise) nur in zweiter Linie...
Gleichwohl: Das Ergebnis zählt.

Azubi2006

Gerichte machen Politik?
Gerichte RICHTEN!
Was das OVG hier beschlossen hat ist die Folge einer Abwägung von pro und kontra
und hat mit Politik aber auch gar nichts zu tun.
Der Rechtsstaat der hier in frage gestellt wird
funktioniert in diesem Falle Gott sei Dank doch noch.

Gerade gelesen

und kann den BUND nur beglückwünschen.

Wird auch mal Zeit, dass die Industrie mit ihren Allmachtsphantasien in die Schranken gewiesen wird.

Es gibt in Spitzenzeiten so viel Strom, dass auf dem Energiemarkt sogar Negativpreise für die Einspeisung ins Netz gezahlt werden müssen, was unter anderem auch daran liegt, dass gerade die stromerzeugenden Braunkohlewerke nicht schnell genug abgeregelt werden können.
Und dann kommt RWE mit "Versorgungssicherheit nicht gegeben"...

Glückwunsch auch an alle, die durch Besetzung, Demos etc. diesen Wahnsinn erst einmal verhindert haben!!!

Kriminelle

Sowohl RWE Verantwortliche als auch Politiker (noch dazu mit Doppelmandat bei RWE und in der Politik tätig), wird die Geschichte in einigen Jahrzehnten als Kriminelle bezeichnen. Sie verkaufen, kaufen Land welches nicht ihnen sondern dem Volk gehört. Das Volk hat Vertreter seiner Interessen gewählt und das Volk hat gewiss kein Interesse das die eigenen Lebensgrundlage zerstört wird. Gebe es doch eine Macht die stärker ist wie jene die ihr Unrecht mit Polizeigewalt durchsetzen und dadurch auch noch das Vertrauen in die Polizei zerstören.

Wieder...

ein Fehlurteil des OVG Münster. Wie soll die Industrie langfristig planen? RWE hat doch das Rodungsrecht schon gehabt. Ich verstehe dieses Urteil nicht.

Sehr gute Entscheidung!

Das stellt mein Vertrauen in das deutsche Rechtssystem ein Stück weit wieder her.
Hoffen wir nun für die zukünftigen Generationen in diesem Land, dass RWE endlich Vernunft zeigt und von seinen Plänen ganz abrückt. Es wundert mich, dass ein so großes Unternehmen keine besseren Unternehmensideen auf den Tisch legen kann. Schließlich geht es nicht nur um den Schutz einer Tierart, sondern auch um den Schutz der Menschen vor einer weiteren Verschlimmerung des Klimawandels.

@StöRschall (11:02)

Ein Konzern will Allgemeingut zustören, das dem Wohl und der Gesundheit der Menschen in der Umgebung zugute kommt....
Damit wirft RWE ein ganz schlechtes Licht auf sich selbst.

____

Eigentlich sollte man annehmen, dass es einen Rechtsgrundsatz gibt, der das Allgemeinwohl über das Wohl wenige (RWE-Aktionäre) stellt. Aber wenn man nur genügend bedruckte Scheine auf den Tisch legt, ist den zuständigen Behörden der Denkmal- und Naturschutz nicht mehr wichtig und gibt den Abriss frei. Zum Glück sind hier die Gerichte eingeschritten.

RWE-Geschäftsmodell Braunkohle Hambacher Wald

Der Stopp wird RWE freuen!

Jetzt sind sie (nach den höchstprofitablen Milliardendeals zum ATOM zu Lasten aller zukünftigen Generationen) der bereits ins Spiel gebrachten 5-Milliarden-Entschädigung bei der Braunkohle deutlich nähergekommen.

Bei dieser "Energiepolitik" brauchen die Konzerne nur mehr mit Klagen und Geschäftsaufspaltung zu drohen - Gewinne aus dem operativen Geschäft sind nicht mehr erforderlich.

@Destillatorii

Wenn man sieht, für was wir Steuerzahler alles herhalten müssen (Bankenrettung, kostspielige Ex-Präsidenten, Heerscharen von Politikern/Beamten, verarmte EU-Staaten, etc.) sind das doch mal sinnvolle Ausgaben.
DANKE den Aktivisten, DANKE BUND!

Sehr gut

Ein sehr gutes Urteil. Hoffentlich wird aus dem vorläufigen Verbot der Rodung ein endgültiges Verbot. Ich freue mich auch ganz besonders für die friedlichen Demonstranten.

"Zwingend erforderlich" ist da nur der gesunde Menschenverstand

Ich hoffe sehr, dass die Gerichte ( und bei großem Glück auch Politik und Wirtschaft) ihren gesunden Menschenverstand nutzen und die Rodung verhindern.
Abgesehen vom oft auch monetär unterschätzten Schaden an der Natur entstünde sonst weit stärkerer eklatanter Image-Schaden für RWE und die Bundesregierung, was zusätzliche Einbußen mitbringt. Vielleicht melden sich da mal die Aktionäre zu Wort. Seit dem 12.9. hat die RWE Aktie fast schon 10% verloren und das Urteil wird dem nicht helfen.

Gott sei dank siegt am Ende

Gott sei dank siegt am Ende doch noch die Vernunft.
Jetzt muss die Entscheidung nur noch entsprechend für immer verlängert werden.
Gut, dass es eine Organisation wie den BUND gibt, die es auf sich nimmt gegen den um sich greifenden Kapitalismus um jeden Preis zu kämpfen.

@ transarena

"Man kann jedem RWE Kunden nur empfehlen auf einen anderen Anbieter zu wechseln.
Wer Natur und damit Lebensraum für Pflanzen und Tiere vernichtet, der sollte nicht meinen Strom liefern."

Das ist erstmal völlig richtig und zweitens sparen Sie bei einem Anbieterwechsel ordentlich Geld - wir sind vor zig Jahren gewechselt und haben pro Jahr um die 280 Euro eingespart...

Uff! Kurzes Aufatmen!

Schade, dass es dazu erst eines Gerichtsbeschlusses bedarf! Sollte da nicht der gesunde Menschenverstand genügen, dass sowohl das Ansinnen Braunkohle zu verbrennen, als auch dafür Wälder zu roden ziemlich anachronistisch ist...!?

Das eigentlich traurige...

... an dieser Geschichte ist in meinen Augen, daß es dazu einer Fledermausart ( in diesem Fall ), eines seltenen Vogels oder Käfers etc. bedarf.

Die MENSCHEN ( insbesondere in direkter Nähe ) interessieren offenbar nicht.

Beispiel Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven, wo die "Rohrdommel" einen Ausbau um Jahre verzögern konnte, Klagen von Anwohnern dagegen nicht.

Dito bei der Neuerrichtung von "Windparks". Leute wohnen in der Nähe ? Macht nix, xyz-Gutachten "beweist", daß keine Beeinträchtigungen entstehen werden.
Aber dann wird "ein kleiner Käfer / Vogel / Frosch" gefunden und schon wird doch nicht gebaut.

Die Entscheidung des Gerichts finde ich im übrigen gut !

Braunkohle und E-Mobilität

Wie funktioniert eigentlich flächendeckende E-Mobilität (man beachte den hessischen Traum vom emmissionsfreien Güter-Strassenverkehr) ohne Braunkohle?

Einfach mal

den gesunden Menschenverstand einschalten und die Dollarzeichen aus den Augen nehmen. Dann versteht man auch das Urteil.

schon das geplante AKW Wyhl

hat vor Jahrzehnten gezeigt das Widerstand funktioniert. Ich bin heute noch stolz auf meine Vorfahren hier.

Danke BUND, lasst euch zum Durchhalten ermutigen.

Die Welt geht von etwas weniger Braunkohlestrom nicht unter. Noch nicht mal eine Glühbirne wird deswegen dunkel bleiben müssen. Höchstens ein paar Aktionäre haben ein paar Euro weniger Dividende.

@ MSCHM1972 (12:42): RWE verliert Hauptargument

@ MSCHM1972

Hier dazu aus der SVZ die Begruendung Teil 2:

https://tinyurl.com/y7s2fkjw
svz.de: Hambacher Forst aktuell: Gericht verfügt Rodungsstop

Im Streit um die geplanten Rodungen im Hambacher Forst hat der Energiekonzern RWE nach Einschätzung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster die Notwendigkeit für die Versorgungssicherheit nicht belegt. Der Konzern und die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Behörde hätten nicht durch Tatsachen oder Unterlagen belegt, dass bei einem Rodungsstopp die Energieversorgung bundes- oder landesweit gefährdet sei, hieß es am Freitag in der Begründung der OVG-Entscheidung. RWE hatte die Rodungen zuvor stets als notwendig bezeichnet, um den Braunkohle-Tagebau fortzusetzen und die Energieversorgung sicherzustellen.

Daher sei es nicht gerechtfertigt, durch die Rodung vollendete Tatsachen zu schaffen, die zudem Belange des Gebiets- und Artenschutzes unwiderruflich beeinträchtigen könnten, stellte das Gericht fest.

Gelegentliche Hoffnung

Es gibt für mich, die leider immer seltener werdenden Momente, wo ich spüre, dass ich in einem Rechtsstaat lebe.
Dank an dieses Gericht.
Ich glaube mutige RichterInnen, BürgerInnen und Grundgesetztreue werden in nächster Zukunft noch notwendiger und noch wichtiger. Von PolitikerInnen Mut zu verlangen, übersteigt deren Vermögen und Rollenverständnis.
Und was geschieht mit unserer Republik und Demokratie, wenn bald niemand mehr da ist, der MUT zeigt?

@ Thomas Wohlzufrieden (12:54): schließe mich vollumfänglichst a

hi Thomas Wohlzufrieden

Auch Ihrem Kommentar kann ich mich nur vollumfänglichst anschließen!!

Sehr gut
Ein sehr gutes Urteil. Hoffentlich wird aus dem vorläufigen Verbot der Rodung ein endgültiges Verbot. Ich freue mich auch ganz besonders für die friedlichen Demonstranten.

ich ebenfalls und ich oute mich an dieser Stelle mal als Mitunterstuetzerin im Hintergrund! Yep, ich habe mit etlichen Anwälten Kontakt gehabt und habe auch den Aktivisten ueber diverse Kanäle mitgeholfen. Und von daher freue ich mich um so mehr ueber diese dicke Niederlage von RWE!! *unverschämt breit grins*

Diese Niederlage von RWE wird hoffentlich eine endgueltige, was zum Wohle der Menschheit, zum Wohle diese Planeten und zum Wohle des Hambacher Forstes ist. Denn der Schutz der natuerlichen Lebensgrundlagen steht schon im Grundgesetz im Artikel 20a.

Und dass heißt:
dieses Holz in den Baumstämmen
die Tiere die dort leben
die Pflanzen dort
die Luft dort

alles natuerliche Grundlagen.

von wegen Rodung zwingend erforderlich

selbst wenn jetzt gerodet würde bräuchten die Bagger noch 3 Jahre um die Kohle zu erreichen. Terion lügt uns als ins Gesicht.
Und die Versorgungssicherheit? Wie wäre es einfach mal die hochmodernen (und emissionsarmen) Gaskraftwerke nebenan in Hürth in Betrieb zu nehmen? Regelzeiten im Minutenbereich anstelle von Tagen wie ein Braunkohlekraftwerk. Ach ja, ich vergaß, damit kann man ja nicht soviel verdienen wie mit dem Verheizen von Braunkohle

Ggerichtsurteil nach gefühl .

Die Gesetze sind Festlegungen die von Menschen eingehalten und von Gerichten umgesetzt werden müssen .Gesetze nach Gefühl oder Wünsch einzuhalten oder durchzusetzen darf nicht sein .Richter sind nur dem Gesetz verpflichtet und nicht da um Wünsche zu erfüllen .

11:39 von DasKaos

"Ferner sollte auch bedacht werden, dass wesentlich mehr aufgeforstet als abgeholzt wird." Das stimmt nur teilweise. Die Pilze, die ich damlas gesucht habe dort, die gibt es nicht mehr. Zudem, für Quarzsand wird auch gebaggert, das sollten sie wissen. Sicher, viele arbeiten da in der Region bei Rheinbraun/RWE, aber einige mußten auch schon früher in Rente gehen. RWE hat es verschlafen in neue Energie zu setzen und nun wird sie eingeholt. Es muß nichts mehr abgebaggert werden. Was würden sie machen, wenn ich z.B. in ihren Garten den Mutterboden abtrage und einfach neue Erde gebe? So wie einige Pilzarten nicht mehr vorhanden sind, sind auch einige Tiere dort nicht mehr vorhanden. Ich habe dort gewohnt und weiß sehr genau, welchen Dreck dort aus den Kaminen gepustet wurde. Die Wäsche konnte man nur an bestimmte Zeiten raus hängen.
Wenn man den Diesel abschafft, dann gehörte die Kohle erst Recht abgeschafft.

@10:53 von Secondsight77

Deutschland ist eines der waldreichsten Länder in Europa.

Meinen Sie die Fichtenplantagen?

Wald ist nicht gleich Wald. Zumeist ist der bei uns in Deutschland wohl lediglich eine Ansammlung von Nutzholzbäumen.

Ökologisch wertvolle Altwälder oder Urwälder sind in Deutschland eher selten anzutreffen.

Beim Hambacher Forst handelt es sich um einen Wald mit hoher ökologischer Wertigkeit.

@12:42 von MSCHM1972

wie von RWE angekündigt gehen jetzt in NRW die Lichter aus. ;-)

Schutz der Bechsteinfledermaus

Die haben die Waldbesetzer schon vergrault.
Außerdem ist der Hambacher Forst eh schon irreversibel beschädigt, durch die Rodung, durch die Besetzer, mit ihren Müllbergen, durch die Polizeieinsätze usw.

@11:11 von rkessler

Und deswegen ist die Gewaltenteilung so wertvoll!

Wechseln kann man ja

zu Anbietern, die billigen Atomstrom aus Frankreich und Tschechien liefern. Da spart man dann echt Geld (und solidarisiert sich mit der Fortschrittsgläubigkeit in diesen Ländern).

Reinhardswald Hessen

Sehr schön! Dafür roden wir aber liebendgern große Flächen des Reinhardswaldes für zig Windräder! Das ist viel besser und auch unterstützt von den GrünInnen der hessischen Landesregierung!
Leider zerstückeln diese Windräder laut Studie jährlich hunderttausende Fledermäuse. Nach deren Zerstückelung kann man leider nicht mehr feststellen, ob sie zu einer geschützten Art gehörten! ;-)

12:55 von Tretschko

Anbieter? Letztlich handelt es sich nicht im eigentlichen Sinne um Anbieter, sondern nur um Händler. Der Strom aus der Steckdose kommt aus dem allgemeinen Netz, also Atomkraftwerke bis zu Windkraftwerken, wer gerade wieviel ins allgemeine Netz einspeist. Und in dem Netz ist genauso viel "Öko-Strom" drin, wie produziert wird, nicht wie nachgefragt wird. Wenn ein "Öko-Stromkunde" mehr Strom verbraucht, als im Netz ist, wird ein irgendein schmutziges Kraftwerk angefahren. Würden morgen alle Deutsche Öko-Strom kaufen, würde sich an der Zusammensetzung des Stroms im Netz nichts ändern, die Baugenehmigung für eine Windstromanlage würde nicht ein Jahr kürzer sein (wegen eines seltenen Salamanders) und erst recht nicht die für die Stromtrassen von Nord nach Süd.

@ Torborg (12:54): Aktie ist erneut eingebrochen - unter 20 Euro

hi Torborg

Wissen Sie was ich bei n-tv.de im DAX gerade so richtig schönes lese?? Nein?? Dann gucken Sie mal selbst!! Die Aktie ist gerade erneut eingebrochen! Kurs jetzt UNTER 20 Euronen! Tendenz: weiter fallend!! Gut so, recht so sage ich dazu nur!! *unverschämt breit grins*

Die Abstrafe durch die Börsianer ist völlig zu recht und dafuer liebe ich die Börsianer heute. Danke an alle Börsianer die mithelfen den Kurs von RWE auf NULL zu bekommen. Dankeschön!! *breit grins*

OVG Münster stoppt Rodung im Hambacher Forst....

Das ist vorerst eine Niederlage für RWE und die Landesregierung.Jetzt wird man sehen,welche Register die noch ziehen.
Das RWE aufgibt ist nicht sehr realistisch.Und in deren Aufsichtsrat sitzen so manche Politiker.

Vernunft siegt!

Der Hambacher Forst gilt als Symbol des Widerstands gegen die Kohleverstromung. Deutschland muss aus dieser rückwärtsgewandten, umweltschädlichen und naturbeeinträchtigenden Form der Energiegewinnung aussteigen, auch wenn es teuer wird und Arbeitsplätze kostet.
Erneuerbare Energien sind gefragt.
Nächste Woche sind Landtagswahlen in Bayern und ich wähle zum ersten mal in meinem Leben Grün. Nur die machen Druck, alle anderen knicken vor der Kohlelobby ein.

AUFFORSTEN!

Das Stoppen der Abforstung weltweit(!) kann nur ein erster Schritt sein:
Wir müssen flächendeckend wieder *aufforsten*!
Damit stabilisieren wir den Feuchtigkeitshaushalt (Wälder sind große Wasserpuffer) und reduzieren somit Überschwemmungen und Klima-Extreme. Ob im Süden oder in Mitteleuropa.

Bravo...

Schnelle Entschlüsse sind immer gefährlich.
Mal sehen wer zuerst auf die Barrikaden geht, wenn die Stromversorgung in der Region nur noch bedingt gewährleistet ist...

@12:42 von MSCHM1972

Wie soll die Industrie langfristig planen?

Das ist übrigens ein guter Punkt, und hier ist die Politik gefragt (Bund und Land). Wichtig ist jetzt ein verlässliches Ausstiegsszenario aus den fossilien Energien, damit die Stromkonzerne damit planen können.

Aktuell ist die Linie der Bundesregierung sowas wie "Wir machen zwar eine Energiewende, aber gleichzeitig lassen wir alles so weiterlaufen wie bisher und warten mal ab, welche Probleme sich von selber lösen."

Und die NRW-Landesregierung wiederholt die Fehler, die bei der Steinkohle gemacht wurden. Es sieht aus, als ob sie bis zum letzten Tag an der Braunkohle festhalten möchte, bis das Ende dann irgendwann Knall auf Fall kommt und nicht mehr sinnvoll abgefedert werden kann.

Die Fortführung des Braunkohletagebaus ist nicht nur ökologischer Wahnsinn, sie ist auch ökonomisch schädlich.

Wer die Diskussion so verfolgt der merkt, ...

... daß viele Menschen nichts über die Grundlagen ihrer Existenz wissen.

Endlich ein kleiner Lichtblick...

Endlich ein kleiner Lichtblick, auch wenn nur ein kleiner.
RWE versucht mit allen Mitteln eine weitere Aufmerksamkeit zu verhindern, dennoch erreicht es mit den bisherigen Mastnahmen genau das Gegenteil und so ist es nicht verwunderlich, das dass Oberverwaltungsgericht die Abholzung gestoppt hat.
Gut das die Umweltaktivisten doch noch was erreicht hat und haben meine volle Unterstützung und nicht nur von mir.
Fahrt zur Großdemo und rettet die Umwelt und wenn nur ein kleines sehr bedeutendes Stück...

@ MSCHM1972

"ein Fehlurteil des OVG Münster. Wie soll die Industrie langfristig planen? RWE hat doch das Rodungsrecht schon gehabt. Ich verstehe dieses Urteil nicht."

Was verstehen Sie denn nicht? Das Gericht hat doch breit und deutlich Stellung genommen und die Gründe für die Entscheidung erklärt.
Ich vermute eher, Sie verstehen nicht das bei uns immer noch die Gerichte das letzte Wort haben und nicht eine Verflechtung aus Großindustrie, Hochfinanz und Politik!

um 13:10 von Märchenwald, Der Hambacher Forst steht für alle Bäu

>>Sehr schön! Dafür roden wir aber liebendgern große Flächen des Reinhardswaldes für zig Windräder! <<

//

Der Hambacher Forst steht für alle Bäume, welche es gilt zu schützen und ist nicht umsonst zum Politikum geworden.
Bedenkt man das aufheben um das Dieselfahrverbot / Belastung, so gilt die Zerstörung des Hambacher Forst, als doch wesentlich schwerwiegender, so wie die Umweltverschmutzung mit Braunkohle....

RWE soll betrogen werden?

RWE hat das Gebiet gekauft, unter der Voraussetzung und mit der Zusage, dort Braunkohle abbauen zu dürfen.
Jetzt soll diese Zusage revidiert werden - RWE sollte sein Geld zurückfordern und Schadensersatz für entstandenen wirtschaftlichen Schaden verlangen.

Das wird das Land und die Gemeinden ein Vermögen kosten.

Fahrt am Wochenende zur Demo, die Umweltschützer haben es verdie

Die Aktivisten und Umweltschützer brauchen jetzt jede Unterstützung und es ist schon 5nach 12 für unsere Umwelt...

@11:04 von E.Cartman

Naja, zunächst mal haben all diejenigen sich die Taschen vollgeschaufelt, die das Gebiet der RWE für immense Summen verkauft haben.
Die RWE hat an dem Gebiet des Hambi noch keinen Cent verdient.

"Was für ein Bananenstaat.

"Was für ein Bananenstaat. Erst den millionenschweren Polizeieinsatz anordnen und jetzt einen Eilantrag stattgeben."

Dass es in einem Staat mit Gewaltenteilung üblich ist, dass die Gerichte nicht die Polizei kontrollieren (und umgekehrt) ist bekannt nehme ich an?

"Stoppt lieber die Rodung der Regenwälder."

Welches Deutsche Gericht entscheidet darüber?

Politik ist die Unterhaltungsabteilung de Wirtschaft.Frank Zappa

Deutschland hat die höchsten Strompreise in ganz Europa Und das ist von der Politik/Wirtschaft so gewollt.
Her Altmeier sollte mal lieber seine Hausaufgaben erledigen, als in Talkshows schlaue Sprüche los zu lassen.
Diese Regierung und auch die letzte, haben bei den wichtigen Themen rein gar nichts auf die Reihe gebracht.Die Schuld liegt nicht bei der jungen Generation, die Schuld liegt bei der Regierung. Die „nichts zustande bringen“Die Jugend demonstriert im Hambacher Forst und wird derzeit von der Staatsgewalt nieder gemacht. Wieder mal die Lobbyarbeit der Kohleindustrie, welche den Ausstieg /Umstieg verhindern?
Frau Merkel hält nur Sonntagsreden zum Thema. Tatsächlich wurde die Energiewende weitgehend aus gebremst. Der Rechnungshof hat völlig recht.

Deutschland hat die höchsten Strompreise in ganz Europa und was ist aus dem einstigen 1000 Dächer-Programm (der Grünen) geworden?

Oberirdische Stromleitung sind zudem Überaltert und fördern nur die 4 Großen Energiekonzerne...

um 13:17 von Theodortugendreich "Haben Sie eine Ahnung?...

>>Wer die Diskussion so verfolgt der merkt, ...

... das viele Menschen nichts über die Grundlagen ihrer Existenz wissen.<<

Das glauben auch nur Sie!
Die meisten Bürger haben es mittlerweile kapiert, besser ist unsere Umwelt zu retten und kennen durchaus die notwendigen Zusammenhänge, ansonsten würden nicht so viele gegen die Umweltzerstörung Protestieren.

Das versteht

kein Mensch mehr, Steuergelder werden dort vernichtet für Polizei und Einsätze in Größenordnungen.
Die Polizei sollte jetzt aber aufpassen das nicht wieder der Wald besetzt wird, sonst geht das Spiel von vorn los und wird noch teurer.
RWE sollte dort einfach zumachen und das Geld für den Kauf von Grund und Boden wieder zurück verlangen.
Ich hab viel Verständnis für Tiere und Schutz, aber nicht nachdem alles in Sack und Tüten ist und die Gelder geflossen sind.

Irgendwie muss auch mal gut sein, RWE sollte dort wirklich dicht machen, mal sehen ob das dann zieht.

@Autograf (13:10)

12:55 von Tretschko

Anbieter? Letztlich handelt es sich nicht im eigentlichen Sinne um Anbieter, sondern nur um Händler. Der Strom aus der Steckdose kommt aus dem allgemeinen Netz, also Atomkraftwerke bis zu Windkraftwerken, wer gerade wieviel ins allgemeine Netz einspeist. Und in dem Netz ist genauso viel "Öko-Strom" drin, wie produziert wird, nicht wie nachgefragt wird. Wenn ein "Öko-Stromkunde" mehr Strom verbraucht, als im Netz ist, wird ein irgendein schmutziges Kraftwerk angefahren. Würden morgen alle Deutsche Öko-Strom kaufen, würde sich an der Zusammensetzung des Stroms im Netz nichts ändern, die Baugenehmigung für eine Windstromanlage würde nicht ein Jahr kürzer sein (wegen eines seltenen Salamanders) und erst recht nicht die für die Stromtrassen von Nord nach Süd.
___
Richtig. Aber wenn man Ökostrom kauft, wird damit der Ausbau des regenerativen Anteils am Pool gefördert. Und jeder Anbieter verkauft nur soviel Strom wie er in den Pool einspeist.

Yipie !!!

Na endlich mal eine gute Nachricht.
---

Bleib zu hoffen, daß der BUND genügend Beweismittel vorweisen kann um einen endgültigen Rodungsstopp zu erwirken.

Braunkohleverstromung mit all den Folgen für die Natur und der Landschaft ist sowas von unnötig.

@Worldwidenews (13:16)

Bravo...
Schnelle Entschlüsse sind immer gefährlich.
Mal sehen wer zuerst auf die Barrikaden geht, wenn die Stromversorgung in der Region nur noch bedingt gewährleistet ist...

____

Glauben Sie allen Ernstes diese Schutzbehauptungen seitens RWE? Nirgendwo wird der Strom ausgehen. Es werden ja schließlich erneuerbare Energiequellen ausgebaut.

@10:53 von Secondsight77 _ Ich möchte Ihren...

...Beitrag nicht weiter kommentieren.
Nur soviel sei gesagt.
Sie haben sich anscheinend nicht über diesen Wald informiert.

@r.wacker (14:12)

RWE soll betrogen werden?
RWE hat das Gebiet gekauft, unter der Voraussetzung und mit der Zusage, dort Braunkohle abbauen zu dürfen.
Jetzt soll diese Zusage revidiert werden - RWE sollte sein Geld zurückfordern und Schadensersatz für entstandenen wirtschaftlichen Schaden verlangen.
Das wird das Land und die Gemeinden ein Vermögen kosten.

____

1. RWE konnte das Gebiet gar nicht kaufen - der Wald gehört der Allgemeinheit.
2. Versuchen Sie mal, ein Grundstück im Naturschutzgebiet zu kaufen und dort die Bäume zu fällen. Da bekommen Sie ganz schnell Ärger von den Behörden.
3. Schadensersatz für was denn? Für unternehmerisches Risiko? Ich würde eher sagen, das ist ein typischer Fall von selbst schuld und Pech gehabt. Wer das Recht zu stark biegt, muss sich nicht wundern, wenn es mal zurückschnappt.

@AnnoSechziger (13:02)

von wegen Rodung zwingend erforderlich
selbst wenn jetzt gerodet würde bräuchten die Bagger noch 3 Jahre um die Kohle zu erreichen. Terion lügt uns als ins Gesicht.
Und die Versorgungssicherheit? Wie wäre es einfach mal die hochmodernen (und emissionsarmen) Gaskraftwerke nebenan in Hürth in Betrieb zu nehmen? Regelzeiten im Minutenbereich anstelle von Tagen wie ein Braunkohlekraftwerk. Ach ja, ich vergaß, damit kann man ja nicht soviel verdienen wie mit dem Verheizen von Braunkohle

____

Das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass der Bagger da steht, wo er gerade steht, und mal nicht eben von A nach B transportiert werden kann. Es geht nicht darum, dass es keine Alternativen gibt, sondern weil RWE will, dass der Bagger was zu tun hat.

der Polizeieinsatz

"Der Polizeieinsatz hat Geld gekostet und sogar ein Menschenleben. "!

@ rkessler

wie kann man nur so einen Unsinn von sich geben !

Sie bewegen sich auf doch recht dünnem Eis !

@Martin0123: »Ohne Braunkohle?«

»Wie funktioniert eigentlich flächendeckende E-Mobilität … ohne Braunkohle?«

Oh. Ein Kohleverstromungsbefürworter.

Unterstellt, es stimme, dass die Kohleverstromung mittelfristig unumgänglich sei, warum wird dann nicht auf Anthrazit-Steinkohle gesetzt? Stattdessen wird die im Vergleich minderwertigere Braunkohle protegiert.

Die Ewigkeitskosten der untertage geförderten Steinkohle bestehen ja ebenfalls. Dafür ist aber der Flächenfraß an der Oberfläche erheblich geringer.

Und kommt mir nicht mit den Kosten der bergmännischen Förderung:
Entweder, Kohleverstromung ist unumgänglich, dann dürfen die Kosten für eine unterirdische Förderung keine Rolle spielen – oder sie ist eben nicht unumgänglich.

@11:20 von Mathias M. - Ich glaube schon, daß...

...es diese Fledermausart dort gibt.
Wären es keine gefährdete Tierart würden ja soviele Fledermäuse rumfliegen, daß man sie eben nicht übersehen kann.

Für mein Verständnis ist eine gefährdete Tierart,
ein Tier was es nur noch selten auf diesen Planeten gibt.
Oder würden Sie auf die Idee kommen z.B. eine Stubenfliege als gefährdet anzusehen?

@r.wacker: »RWE betrogen«

»RWE hat das Gebiet gekauft, unter der Voraussetzung und mit der Zusage, dort Braunkohle abbauen zu dürfen.«

Können sie doch.
Bei eine Teufe von bis zu 450m dürfte das auch untertage gehen.
;-)
Und deutsche Bergbautechnologie ist weltweit spitze.

@DasKaos (11:39)

Ferner sollte auch bedacht werden, dass wesentlich mehr aufgeforstet als abgeholzt wird.
____

Ich wusste gar nicht, dass die gerodeten Flächen anschließend mit 500 Jahre alten Bäumen wieder aufgeforstet werden. Ich wusste gar nicht, dass das überhaupt möglich ist. Bisher dachte ich immer, dass nur mit kleinen, jungen Bäumen, schön in Reih und Glied, wieder aufgeforstet wird. Und der Untergrund ist, nachdem der Bagger da einmal durchgepflügt ist, natürlich auch derselbe.
Und für die abgerissenen Baudenkmäler kommen anschließend neue alte Gebäude an die Stelle. Ich dachte bisher, das wird mit dem heutigen Einheitsbrei wieder bebaut, sofern das wegen der nachsackenden Erde überhaupt möglich ist.
Gut, dass Sie mich eines Besseren belehrt haben.

Secondsight77

"Was für ein Bananenstaat. Erst den millionenschweren Polizeieinsatz anordnen und jetzt einen Eilantrag stattgeben."

Deutschland ist eben KEIN "Bananenstaat"! Hier ist es möglich Entscheidungen gerichtlich zu stoppen, wenn sie nicht in Ordnung sind!

Sie verstehen das ganze 'Tamtam' nicht? Macht ja nichts, nicht jeder kann das. Vertrauen Sie den Menschen, die das können und informieren Sie sich bei denen. Wissen ist Macht.

"Deutschland ist eines der waldreichsten Länder in Europa. Man meint gerade bei uns würde über das Weltklima entschieden."

Nein, nicht nur bei uns wird über das Weltklima entschieden. Aber auch bei uns. Und die Erhaltung eines Forstes trägt dazu bei!

"Stoppt lieber die Rodung der Regenwälder."

Richtig! Die Rodung der Regenwälder muss gestoppt werden. Sie können dazu beitragen. Jeder kann das.

Naturschutz fängt aber auch immer vor der eigenen Tür an. Jeder Baum ist wichtig. Auch bei uns. Gerade bei uns!

@r.wacker um 14:15

"Die RWE hat an dem Gebiet des Hambi noch keinen Cent verdient."
Der arme RWE Konzern. Soweit ich informiert bin muss dieser die Gewinne aus dem Atomstrom für sich behalten und darf an den Kosten für das Endlager nicht teilhaben. Oder übernimmt etwa der RWE Konzern zu 100 % die Kosten der Entsorgung und Endlagerung ?
...für schlappe 40.000 Generationen

@wenigfahrer (14:43)

RWE sollte dort einfach zumachen und das Geld für den Kauf von Grund und Boden wieder zurück verlangen.
____

Warum? Sie haben Grund und Boden doch bekommen oder nicht? Jetzt müssen sie sich auch anständig um den Wald kümmern. Eigentum verpflichtet. Art. 14(2) GG. Wenn ich mir eine Immobilie kaufe, darf ich auch nicht darauf veran/unstalten was ich will.
Es steht RWE natürlich zu, den Wald weiter zu verkaufen, aber eine Verpflichtung für einen Rückkauf gibt es nicht.

friedlich ?

@ Thomas Wohlzufrieden

das mit den friedlichen Demonstranten sollten sie vielleicht noch einmal überdenken.

So edel deren Absichten auch sein mögen aber diese "Aktivisten" hatten ein extrem hohes Gewaltpotential .. Steine , Flaschen und sogar ihre Fäkalien ergossen sich über die Einsatzkräfte die einfach nur ihren Job machen mussten.

Ein Journalist hat sich zu Tode gestürzt und schuld war NICHT die Polizei !

@Hafenstraße 1982 um 11:13

"Das ist die nächste Schlappe für die Landesregierung in NRW und RWE"

Einfach klasse formuliert, erinnert an "Kopfnicken mit Buffet" :-)

@Martinus1 (13:12)

Der Hambacher Forst gilt als Symbol des Widerstands gegen die Kohleverstromung. Deutschland muss aus dieser rückwärtsgewandten, umweltschädlichen und naturbeeinträchtigenden Form der Energiegewinnung aussteigen, auch wenn es teuer wird und Arbeitsplätze kostet.
Erneuerbare Energien sind gefragt.
Nächste Woche sind Landtagswahlen in Bayern und ich wähle zum ersten mal in meinem Leben Grün. Nur die machen Druck, alle anderen knicken vor der Kohlelobby ein.

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Wieso sollte das Arbeitsplätze kosten? Der Energiebedarf ist ja da, die Arbeitsplätze werden also nur von den fossilen Brennstoffen zu den erneuerbaren Energien verlagert, was auch gut so ist.

@12:42 von MSCHM1972 und ich möchte Ihren Beitrag...

...nicht verstehen müssen.
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Selbst wenn RWE das Rodungsrecht hat, kann
es doch von heute auf morgen einen Grund dafür geben einen Stop zu erwirken.

Warum denn nicht, wenn man etwas gefunden hat vondem man gestern noch nichts wußte?

Also ich kann das Urteil verstehen und hoffe, daß
der BUND genügend starke Beweise hat um einen endgültigen Rodungsstop für immer und ewig zu erwirken.

Satire an:
Notfalls würde ich die Fledermaus an Ort und Stelle fest tackern.
Satire ende.

@Politeia: »Wertigkeit«

»Beim Hambacher Forst handelt es sich um einen Wald mit hoher ökologischer Wertigkeit.«

Wohl eher: ›handelte‹.
Es sind ja nur noch 10% davon übrig.

Der Deutsche Bundestag

veröffentlichte 2013 ein Dokument
"Wie Umwelt- und Tierschutz ins Grundgesetz kamen -pa/dpa", in dem es heisst:
Ob die Förderung erneuerbarer Energien,
die Sicherung wertvoller Biotope oder eine Ressourcen schonende Kreislaufwirtschaft -
staatliche Politik zum Schutz von Umwelt und Klima ist heute in Deutschland ein
SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT" Zitat Ende.
Man kann sich nur noch grün und blau ärgern,
dass diese Regierung von SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT redet und dann beim Hambacher Wald nicht sofort rigoros gegen die Absichten von RWE vorgeht.
Sich selbst belobhudeln und dann tatenlos zusehen, wie ein Konzern die Glaubwürdigkeit der Regierung unterminiert.

@ all: zweiter Sieg vor Gericht!! Demo-Verbot gekippt!!!

Hey zusammen,

Update: zweiter Sieg fuer uns vor Gericht!! Das Demo-Verbot im Hambacher Forst wurde gerade gekipppt!!!!

https://tinyurl.com/y9eutjly
n-tv.de: RWE rechnet mit Rodungsstopp bis Ende 2020 (Freitag, 05. Oktober 2018)

Die Rodung des Hambacher Forstes ist vorerst gerichtlich gestoppt. Doch wie es weitergeht, ist offen. RWE kalkuliert sogar mit einem Stopp bis Ende 2020 und Kosten im dreistelligen Millionenbereich. Zudem stoppt ein Gericht das Verbot für eine Großdemo am Samstag.

Außerdem darf die für diesen Samstag geplante Großdemonstration von Braunkohlegegnern am Hambacher Forst trotz Sicherheitsbedenken der Polizei stattfinden. Das Verwaltungsgericht Aachen hat ein von der Polizei erlassenes Verbot am Freitag gekippt. Die Polizei kündigte an, die Entscheidung zu akzeptieren und nicht vor das Oberverwaltungsgericht in Münster zu ziehen.

Wir sind durch!!!!

Endlich...

Das sind gute Nachrichten!
Hoffentlich hat auch die Klage erfolg. Ich drücke die Daumen das dieser Wahnsinn noch gestoppt werden kann!

@Azubi2006

"Wenn Gerichte Politik machen, ist der Rechtsstaat am Ende."

So ein Blödsinn, Gerichte (v.a. die höchsten und damit kompetentesten) sind dazu da um falsche oder sogar verfassungswidrige politische Entscheidungen zu korrigieren, das hat auch schon das Bundesverfassungsgericht oft gemacht bzw. machen müssen um den Rechtsstaat zu wahren.

Keine Arbeit mehr

Der Vorstand sollte alle Berg— und Energiearbeiter fristlos entlassen und ihnen sagen, dass sie sich am Samstag bei den Kohlegegnern bedanken können.

@wenigfahrer -

Es geht nicht nur nettes Verständnis für "Tiere und Schutz", sondern um die Reste eines der ältesten Wälder in D und Bürgerrechte.

Das RWE hat die gesamte
Jülicher Börde umgekrempelt: wer so riesige und tiefe Löcher in die Gegend baggert, muss hohe Hügel Abraum aufschütten - die gesamte Landschaft ist verändert, Dörfer weggeräumt, neue langweilige Wohngebiete wurden aus dem Boden gestampft, das Grundwasser sinkt, seine Fließbahnen sind verändert: auch in weiter entfernten Orten senken sich Häuser, Wände bekommen Risse. Für all dieses kommt RWE auf, um an Braunkohle heranzukommen, den dreckigsten aller fossilen Brennstoffe - dann scheint die Gewinnmarge ja immens zu sein.

Und nun sollen weiter Bäume von mehreren 100 Jahren gefällt werden - aus denen dann was? Terrassenböden? Kaminholz? gemacht wird?

Wenn jemand sich an die Nase fassen muss, dann die NRW-Regierungen seit 1977, seitdem wird nämlich schon protestiert. Über 40 Jahre Gelegenheit, die RWE-Verträge nicht immer wieder zu ve

@ wenigfahrer um 14:43 und Tgheodor Tugendreich 13:17

@ Wenigfahrer: soll ihr letzter Satz heissen, wenn es einer Interessengruppe mal gelungen ist - unter welchen Umständen auch immer - einen Deal durchzusetzen, dann sollte es gut sein?

Warum machen wir nochmal gleich einen Hype um die Dieselaffäre? Sind jetzt ja schließlich alle Autos verkauft und zugelassen.

Wenn ich solche Meinungen lese knallt mir echt der Unterkiefer auf die Tischplatte.

Ja, RWE soll sein Geld fürs Land zurück bekommen und abfahren. Das ist ein Bruchteil dessen, was an Umweltschäden entsteht. Und alle Handaufhalter sollen ihre Provisionen auch gleich zurückführen.

Es ist im Übrigen auch irrwitzig zu beklagen das RWE keine Planungssicherheit hat, während man mit diesem Argument die Grundlage des Lebens für viele Kreaturen wegzuwischen versucht, unmittelbar übrigens auch die der Menschen. Wenn auch erst später bemerkbar.

Kasperltheater um unsere

Kasperltheater um unsere Energieversorgung. Manchen hier gehts offenbar zu gut. Rechtsstaat? Mal so mal so.

Kohlestrom ist nichts gegen

Kohlestrom ist nichts gegen die echte Strahlenpower.
Da kann kein Wind und Wasser mit.

Endlich

... wurde eine vernünftige Entscheidung getroffen. Trotz Inhaber von RWE Aktien dachte ich schon, dass man uns Deutsche nun überhaupt nicht mehr für voll nehmen will... Also: sofort und für immer stoppen diese sinnlose Rodung!

Gericht weist Sicherheitsbedenken der Polizei zurueck :-D

Hier die Begruendung vom Gericht ueber das gekippte Demo-Verbot. Das Gericht hat die Sicherheitsbedenken zurueckgewiesen!!!

https://tinyurl.com/y8aqkxwr
svz.de: Hambacher Forst aktuell: RWE geht von Rodungsstopp bis Ende 2020 aus

5. Oktober 2018 15:38
Groß-Demo am Samstag darf nun doch stattfinden
Das Verwaltungsgericht Aachen hat die Entscheidung der Polizei gekippt, die für Samstag geplante Großdemonstration im Hambacher Forst abzusagen. Die Demonstration darf also trotz der Sicherheitsbedenken der Polizei stattfinden. "Es spricht Überwiegendes dafür, dass das Verbot der Demonstration rechtswidrig ist. Das Gericht teile die Sicherheitsbedenken der Polizei nicht", heißt es in der offiziellen Begründung des Gerichts. Die Polizei kündigte an, die Entscheidung zu akzeptieren

Tja... da waren also auch die Sicherheitsbedenken nichts weiter als eine Luege und an den Haaren herbeigezogen.... Damit fliegt die zweite Polizeiluege auf...

Früher in der Ölkrise gab es

Früher in der Ölkrise gab es autofreie Sonntage. Warum nicht mal kohlestromfreien Sonntag? Testweise. Dann wird man ja sehen, wie lustig das ist.

Lobbyparteien werden es schon richten

Die von der Industrie bezahlten Parteien CDU, FDP und AfD werden es schon richten. Aus kurzfristiger Gewinnsucht wird auch noch die letzte Perle Deutschlands verschachert.
Die angebliche Buergerpartei AfD hat nur Hohn für die Menschen, die für den Erhalt des Ökosystems eintreten (siehe auch die strammen AfDler im Forum @Herr Job @Sisyphos3). Denen geht es nur um ihre Ideologie ganz sicher nicht um den Erhalt unseres schönen Landes. Alles was grün ist sind böse Gutmenschen.

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