Ihre Meinung zu: Meldesystem für das Dauerproblem Judenhass

4. Oktober 2018 - 11:57 Uhr

Judenhass zeige sich in Deutschland wieder offener, beklagt der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Klein. Er will konkrete Vorfälle nun in einem zentralen Meldesystem erfassen lassen.

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Kommentare

"Antisemitismus ist gegenwärtig"

warum schreibt man dann nicht ehrlich hin woher die Gefahr aktuell kommt

@13:01 von Sisyphos3: warum schreibt man dann nicht

Steht im Bericht:

"Nun wolle man gemeinsam mit israelischen Behörden Werkzeuge entwickeln, um Antisemitismus im Internet zu bekämpfen. 90 Prozent der Straftaten gegen Juden würden von Rechtsradikalen begangen, so Klein."

...

Mir erschließt sich der Sinn so ganz nicht. Wofür brauchen wir das Meldesystem? Mehr Statistiken? Ich denke das für 99% der Vorfälle schlicht und ergreifend die Polizei zuständig ist. Ich weiß nicht was ein Meldesystem noch bringen soll.

Ich kann mir vorstellen dass die Politik

der israelischen Regierung gegenüber den Palästinensern im Westjordanland hierzulande zu der Abneigung gegen Juden beiträgt.
Zum Glück gibt es auch in Israel Leute die diese Politik verdammen, die werden aber hier kaum zitiert.

13:01, Sisyphos3

>>"Antisemitismus ist gegenwärtig"
warum schreibt man dann nicht ehrlich hin woher die Gefahr aktuell kommt<<

Sie meinen beispielsweise den Angriff auf das jüdische Restaurant in Chemnitz, bei dem der Inhaber verletzt wurde?

Sie meinen die 80% unserer Mitbürger, die das Antisemitismusproblem für weniger wichtig halten?

Sie meinen die zahlreichen Stimnen hier im Forum, die sich gewiss auch in diesem Thread wieder melden werden, die behaupten, daß die Juden bei uns eine Sonderbehandlung bekämen und daß mit dem Schuldkult mal endlich Schluss sein müsse?

Die behaupten, daß sich die Juden bei der Politik Netanjahus ja nicht wundern müssten, daß man was gegen sie hätte?

Sie meinen die Menschen, die jüdischen Restaurants faulendes Schweinefleisch vor die Tür legen?

Oder muss ich Ihren Post so verstehen, daß Sie mit dem Finger auf die Moslems zeigen möchten?

Haben Sie schon einmal von der Methode "Haltet den Dieb!" gehört?

Es ist aus dem Text

nicht zu entnehmen, wie man die Ursachen näher untersuche.
Es wird von Antisemitismus geredet, aber die Ursachen nicht herausgefiltert.
Das ist doch die Herausforderung.
Mit der Auflistung von Handlungen, werde wieder diskriminiert. Die Konsequenz, die Situation wird damit verschärft, weil dann die Gerichtsbarkeit eingeschaltet werde.
Das wollen so die Politiker, die sich von der Realität immer weiter verabschieden.
Die sollten sich einmal um die wohnungspolitischen Themen kümmern und dort Lösungen präsentieren (strukturelle, ökonomische, menschliche), und wie man kürzere Arbeitswege zurücklegen kann etc. Da Liesen sich noch mehr Punkte ansprechen, doch da reicht der Platz nicht aus.

@ Sisyphos3

"warum schreibt man dann nicht ehrlich hin woher die Gefahr aktuell kommt" Am 04. Oktober 2018 um 13:01 von Sisyphos3

Mit einem Meldesystem wird doch genau das objektiv möglich sein.

@Sisyphos3

Tja, eine gute Frage, die Ihnen sicherlich die tagesschau.de mit dem allseits bewährten "Faktenfinder" gerne beantworten wird.

@ Mifra 15.03h - Analyse -->Diagnose--> Therapie

..........Wofür brauchen wir das Meldesystem?..........

Um eine Krankheit bekämpfen zu können hilft eine Analyse zur besseren Diagnose bzw. für die Therapie. Es gibt allerdings unheilbare Krankheiten...

15:06, Felina2

>>Ich kann mir vorstellen dass die Politik
der israelischen Regierung gegenüber den Palästinensern im Westjordanland hierzulande zu der Abneigung gegen Juden beiträgt.<<

Weil dafür die Juden als solche verantwortlich sind?

>>Zum Glück gibt es auch in Israel Leute die diese Politik verdammen, die werden aber hier kaum zitiert.<<

Natürlich werden die hier zitiert. Die Siedlungspolitik Netanjahus wird in Deutschland übrigens parteiübergreifend kritisiert.

um 15:08 von fathaland slim

>>"Sie meinen beispielsweise den Angriff auf das jüdische Restaurant in Chemnitz, bei dem der Inhaber verletzt wurde?.."<<

Obwohl eine gegenseitige Aufrechnung unsinnig weil nicht zielführend ist möchte ich Sie doch mal an so Vorfälle wie "Gürtelschläger" und "Fahnenverbrennung israelischer Fahnen" erinnern? In einem Punkt sind wir uns aber sicherlich einig? Jegliche Form von Antisemitismus ist zu verurteilen; das sind wir unserer Historie schon schuldig.

Bin ich Antisemit, wenn ich den Staat Israel kritisiere?

Wie kann ich Israel kritisieren, ohne Antisemit zu sein? So lange sich Israel als Judenstaat und Vertreter des Judentums versteht, ist eine Kritik an Israel automatisch auch eine Kritik an Juden und somit antisemitisch.

Erst wenn Israel ein säkularer Staat wird, erst wenn Israel den Staat und die Religion voneinander trennen wie die anderen westlichen Industrienationen auch, dann wird auch der Antisemitismus automatisch abnehmen.

"Ich kann mir vorstellen dass

"Ich kann mir vorstellen dass die Politik der israelischen Regierung gegenüber den Palästinensern im Westjordanland hierzulande zu der Abneigung gegen Juden beiträgt."

Das wäre ziemlich unreflektiert. Vermutlich nutzen viele deutsche Antisemiten das nur als Vorwand. Für mich besteht keinerlei Zusammenhang zwischen Entescheidungen der israelischen Regierung und deutschen Juden. Übrigens auch die Ansicht eines syrischen Freundes.

15:22, Vollgas

Ich versuche, aus Ihrem mir etwas wirr erscheinenden Kommentar eine Aussage zum Thema herauszudestillieren.

Sie meinen also, das Problem kürzerer Arbeitswege sollte Vorrang vor dem Antisemitismusproblem haben, welches lediglich von den Politikern, die sich immer weiter von der Realität verabschieden, hochgejazzt werde?

Der Fall mit dem Schweinefleisch

Meines Wissens wird die unsachgemäße Entsorgung von Tierkadavern je nach Bundesland mit Strafen bis zu 200€ belegt. (Bei bis zu 20kg mindestens 100€).

Daher ist es zwar keine Straftat, aber auch keine Bagatelle - und das sogar unabhängig von dem Glauben aller involvierten Personen.

Warum kann man in Zeiten der Vaterschaftstests nicht die DNA von den Proben testen? An jeder Uni müssen Studenten in verschiedenen Fächern sowieso DNA-Analyse in Kursen üben. Da kann man schon mal in diesen Fällen Daten für mögliche spätere Treffer sammeln. Wenn sich etwas seriöses ergeben sollte, können Fachleute die Proben noch mal prüfen.

Realität

nicht linker Irrsinn solte Grundlage der Debatte bleiben!

Der Befund einer vom Bundestag in Auftrag gegebenen Studie des "Unabhängigen Expertenkreis Antisemitismus" aus dem Jahr 2017, der Perspektiven der jüdischen Bevölkerung im Umgang mit Antisemitismus erkunden sollte, ist deutlich: 88 Prozent der Befragten gaben an, dass antisemitische Vorkommnisse sie sehr berühren würden. Besonders häufig wurden muslimische Personen als Täter angegeben. Antisemitismus im Internet, in Diskussionsforen und sozialen Netzwerken ("bedeutende Triebfedern des Antisemitismus") sehen 87 Prozent als eher großes oder gar sehr großes Problem, Antisemitismus auf Demonstrationen 78 Prozent, antisemitische Kommentare in Diskussionen (Schule/Arbeitsplatz) 74 Prozent, verbale Beleidigungen oder Belästigungen gegenüber Jüdinnen/Juden 69 Prozent und körperliche Angriffe 50 Prozent.

So muss noch einmal

nachgelegt werden, weil die Primitivität unserer Politiker nun zum Fenster rausgehangen werde.
Schlicht und ergreifend befremdlich das ganze Ausmaß dieses Artikels.
Tja, auch an die Redaktion gerichtet.

15:08 von fathaland slim

""Sie meinen beispielsweise den Angriff auf das jüdische Restaurant in Chemnitz, bei dem der Inhaber verletzt wurde?""
Komisch,nicht von gehört, dass die Täter festgenommen wurden. Wird das verschwiegen,oder warum hört man nichts davon? Vielleicht haben Sie eine Quelle,wer die Täter waren.

Wie soll so ein Meldesystem funktionieren?

Ich frage mich wie so ein System in der Praxis funktionieren soll.
Einerseits gibt es natürlich belegbare Vorfälle, wie Gewalt gegen Juden oder auch die Schändung von jüdischen Friedhöfen.
Andererseits gibt es nicht belegbare Vorfälle, wie z.B. Beleidigungen / verbale Anfeindungen bis hin zu Übergriffen ohne nachweisbare Schäden wie z.B. Rempeleien.

Wie soll das gemeldet und erfasst werden?
Per Telefon oder Mail? Als Eintrag auf einem Webportal?
Da könnte jeder alles melden, um die Statistik zu beeinflussen.
Rechte könnten jede Menge Vorfälle von Muslimen erfinden oder Linke könnten Vorfälle von Rechtsextremisten erfinden.

Wenn jeder ggf. sogar anonym ohne einen Beleg dafür zu liefern, dass eine antisemitische Tat stattgefunden hat, alles melden kann, ist das Meldesystem bestenfalls vom Wert "Schön, dass wir darüber geredet haben."

Ob das dann der Sache dienlich ist?
Hat jemand vielleicht eine Idee?

16:09, GeMe

Sehr berechtigte Fragen, die Sie hier stellen.

16:06, Carlsand @ 15:08, fathaland slim

>>""Sie meinen beispielsweise den Angriff auf das jüdische Restaurant in Chemnitz, bei dem der Inhaber verletzt wurde?""

Komisch,nicht von gehört, dass die Täter festgenommen wurden. Wird das verschwiegen,oder warum hört man nichts davon? Vielleicht haben Sie eine Quelle,wer die Täter waren.<<

Ich weiß nicht, ob es Ihnen aufgefallen ist, aber seit der voreiligen Festnahme und Wiederfreilassung des damals Verdächtigen im Fall Daniel H. gibt es keinerlei Informationen mehr im Chemnitz-Komplex, weder zu Tätern noch zu Opfern.

Es scheinen sehr sensible Ermittlungen stattzufinden.

Vielleicht hängt das auch mit der Festnahme der acht Neonazis von "Revolution Chemnitz" zusammen. Das könnte ich mir zumindest vorstellen.

Das Schweigen der Ermittlungsbehörden ist wirklich ohrenbetäubend.

Man muss nur leider, quasi als Kollateralschaden, in Kauf nehmen, daß Verschwörungstheorien der Art, daß es sich um eine False Flag Aktion von Linksextremen gehandelt habe, ins Kraut schießen.

wozu judenhass??

man kann ja die politik der israelischen regierung kritisieren, aber wozu judenhass? die juden waren immer schon die opfer von verfolgungen, so zu zeiten der grossen pestepidemie, vertreibung aus spanien nach dem sieg der katholiken über die mauren (die islamische bevölkerung wurde damals ebenfalls verfolgt), sowie progromen zu anderen gelegenheiten und natürlich im holocaust. sie haben nie etwas schlimmes getan, es gibt überhaupt keinn grund,sie zu ächten und zu verfolgen, aber die ammenmärchen aus den zeiten der verfolgungen wirken bis heute. und das christentum? hat missioniert , auch wenn die "heiden" dabei zu tode kamen, hat verfolgungen und "kreuzzüge " veranstaltet mit unzähligen opfern, hat frauen unterdrückt, hat in der sklaverei grossen anteil an der deportation millionen afrikaner nach amerika... noch mehr ???

was ist wahr? was reden wir uns ein?

Was ist wahr am "Judenhass" und was reden wir uns ein, oder lassen wir uns einreden? Ich bin Deutsch. Ich bin Christ. Ich muss mir auf der Straße eine ganze Menge gefallen lassen von Menschen, die anders sind als ich. Wenn ich jedes mal "Deutschenhass" oder "Diskriminierung" schreien würde, wäre ich ganz schön heiser!
Ich will das Problem hier nicht klein reden, aber es gibt ja auch Studien darüber, dass in Krankenhäusern Patienten, die dauernd stöhnen und nörgeln eher behandelt werden, als die, die geduldig warten. Wen also hier über "Judenhass" gesprochen wird wüsste ich gerne: Handelt es sich um etwas, was sich Muslime oder Christen nicht auch anhören müssen, weil es einfach überall Dumme gibt, die dumme Parolen schreien und dummen Gesinnungen verbreiten? Wenn es ein Meldesystem für judenfeindliche Vorfälle gibt, dann hätte ich gerne auch eins für Islam- und Christen- und Deutschenfeindliche Vorfälle, und dann schauen wir mal.

15:40, r.wacker

>>Bin ich Antisemit, wenn ich den Staat Israel kritisiere?
Wie kann ich Israel kritisieren, ohne Antisemit zu sein? So lange sich Israel als Judenstaat und Vertreter des Judentums versteht, ist eine Kritik an Israel automatisch auch eine Kritik an Juden und somit antisemitisch.

Erst wenn Israel ein säkularer Staat wird, erst wenn Israel den Staat und die Religion voneinander trennen wie die anderen westlichen Industrienationen auch, dann wird auch der Antisemitismus automatisch abnehmen.<<

Was wollen Sie kritisieren?

Den Staat Israel als solchen?

Oder seine Regierung?

Ihre Ausführungen sind unscharf.

Ich beziehe mich mal auf letzteres.

Wenn Sie nach Griechenland fahren und dort als Deutscher für die Politik Angela Merkels in Haftung genommen würden, dann fänden Sie das ebenfalls gerechtfertigt?

Nach Ihrer Logik wäre das so.

Mir ist das übrigens in Griechenland noch nie passiert. Die Griechen sind nicht so drauf.

GeMe

kann mich fathaland slim nur anschließen, ist aber ein Mittel, um das Denunziantentum in D weiter zu stärken. Gab es Alles schon.

15:56, Vollgas

>>So muss noch einmal
nachgelegt werden, weil die Primitivität unserer Politiker nun zum Fenster rausgehangen werde.
Schlicht und ergreifend befremdlich das ganze Ausmaß dieses Artikels.
Tja, auch an die Redaktion gerichtet.<<

Wären Sie bitte so freundlich, sich verständlich auszudrücken?

Außer diffuser Wut und ebenso diffusem Hass auf "unsere Politiker" und die Redaktion der Tagesschau kann ich Ihren Ausführungen leider nichts entnehmen.

"90 Prozent der Straftaten

"90 Prozent der Straftaten gegen Juden würden von Rechtsradikalen begangen, so Klein."
Warum dann wegen der restlichen 10 Prozent ein Meldesystem?
Die Sachlage ist vermutlich dann doch nicht so eindeutig.

15:40, eine_anmerkung

>>Obwohl eine gegenseitige Aufrechnung unsinnig weil nicht zielführend ist möchte ich Sie doch mal an so Vorfälle wie "Gürtelschläger" und "Fahnenverbrennung israelischer Fahnen" erinnern?<<

Warum tun Sie es dann?

Wie gesagt, Methode "Haltet den Dieb!".

Verbrennungen der israelischen Fahne können, müssen aber nicht antisemitisch motiviert sein. Das kommt immer auf den Zusammenhang an, in dem das geschieht.

Ich bin übrigens prinzipiell gegen Fahnenverbrennungen jeglicher Art, obwohl ich kein Freund von Fahnen bin.

...

ich möchte mich Herrn/Frau GeMe anschluessen und noch ergänzen:
wer definiert ob es sich um eine Antisemitistische tat handelt? Bleibt es den gefühlen des betroffenen überlassen oder gibt es da gewisse regeln die beachtet werden müssen. Ich frage deswegen weil für viele Menschen, Kritik an der politik Israels schon reicht um als Antisemit gebrantmarkt zu werden...

@ GeMe 16.09h - aus meiner Sicht relativ einfach

.............Ich frage mich wie so ein System in der Praxis funktionieren soll...........

Es wird nicht nur der Inhalt der Meldung geprüft und erfasst sondern die Meldung als solche auch. Und dies in Verbindung mit einer möglichen Straftat.
Also alles, was keine Straftat darstellt entfällt und jeder Absender, der anonym oder besoffen ist entfällt auch.

Für eine Auswertung müsste das reichen. Die Frage der Auswertung hingegen dürfte sich wesentlich komplizierter gestalten...

Zur Herkunft der antisemitischen Straftaten --

90 Prozent der Straftaten gegen Juden würden von Rechtsradikalen begangen, so Klein.

Für diese Einschätzung gibt es eine einfache Erklärung:

In der Welt vom 08.09.2017 kann man im Artikel 'Zahl der antisemitischen Delikte in Deutschland steigt' lesen:
'fremdenfeindliche und antisemitische Straftaten würden grundsätzlich immer dann dem Phänomenbereich „Politisch motivierte Kriminalität Rechts“ zugeordnet, wenn keine Tatverdächtigen bekannt geworden sind".

Die betroffenen Opfer sehen das laut Welt anders: ''Besonders häufig wurden (von den Opfern) muslimische Personen als Täter angegeben: 48 Prozent der verdeckten Andeutungen, 62 Prozent der Beleidigungen und 81 Prozent der körperlichen Angriffe gingen nach dieser Einschätzung von muslimischen Personen aus.

Antisemitismus ist gegenwärtig ...

Danke, fathaland slim, ich bin immer wieder froh, Sie zu lesen!

@ fathaland slim 15 : 45

Zu Ihrer Anspielung, "wirr" kann ich Ihnen einmal den Wohnungsmarkt in Deutschland empfehlen, was für Spieler dort aktiv mitmischen. Es sind Aktiengesellschaften die von Luxemburg aus gesteuert werden und dahinter sich Israelis als Haupteigner verbergen. Das mit dem Fahrweg ist darauf bezogen, wenn die Mieten in den Ballungsgebieten weiter steigen, dann muss die Infrastruktur konkret näher unter die Lupe genommen werden. Die Gebietsstrukturen sind schon jetzt gewaltig verzerrt und dann kommt für die meisten Berufstätigen ein langer Anreiseweg nur noch in Frage. Das zeigt auch besonders München. Denn jeden Morgen ist es unerträglich, sich auf den Weg zu machen, zur Arbeit. Ich hatte es etwas umschrieben, weil die Redaktion mich schon wegen der Aktiengesellschaften ADO Properties etc. "rausgeschmissen" haben.

Es gibt zwei Teile

auf der einen Seite der Staat Israel und seine Handlungen, die ich derzeitig für mehr als fragwürdig halte.
Auf der anderen Seite gibt es die Juden als Menschen und das Weltweit, ich nehme jetzt mal an das es dadurch zu Vermischungen kommt.
Judenhass ist mir persönlich noch nie begegnet, und Angriffe oder auf den Friedhöfen, das sind Straftaten die einfach verfolgt werden müssen.

Wie will man Hass messen ?, Straftaten kann man entgegentreten und sammeln als Statistik, aber Hass sieht man doch nicht in den Köpfen.

Ich weis nicht ob das so sehr viel bringen wird.

Mit Verlaub !

Antisemitismus ist ein Übel seit Jahrhunderten. Interessanterweise ist er erst seit dem Mittelalter bekannt. Die für die Diaspora Verantwortlichen Römer waren keine Antisemiten. Das heute (wieder) diese Unart als Problem gesehen wird ist löblich. Allerdings finde ich es „unerhört“ wenn staatliche Repräsentanten Deutschlands den Judenhass „von rechts“ brandmarken obwohl der Reichtum von Schwerreichen Deutschen der Gegenwart auch Arisierungen und der Ausbeutung von Zwangsarbeitern geschuldet ist, Siehe zB die NDR Doku 2007 über die reichsten Deutschen Quandts/Klatten (Miteigner von BMW). Hätte Deutschland die oft jüdischen Sklavenarbeiter des NS Regimes und deren Angehörige wirklich gerecht entschädigen müssen, müssten in Deutschland ganz kleine Brötchen gebacken werden!

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