Ihre Meinung zu: Wasserkrise: Ein paar Liter mehr für Kapstadt

1. Oktober 2018 - 8:07 Uhr

Kapstadt lockert seine strengen Wasser-Gesetze: Statt 50 Liter dürfen die Bürger ab heute 70 Liter pro Tag verbrauchen. Anfang des Jahres hatte die südafrikanische Metropole den Wasser-Notstand ausgerufen.

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Kommentare

Deutsche Reaktionen auf Klimawandel und Dürre!

Was für Kapstadt gilt, gilt ebenso für deutsche Metropolregionen. Und die typisch deutsche Reaktion auf Klimawandel und Wasserknappheit:
Gegen den Klimawandel kauft sich der Deutsche ein SUV und gegen die Wasserknappheit einen Swimmingpool. Für beide Produkte gelten Rekordverkaufszahlen.

Gruß Hador

Ein Ergebnis des Klimawandels

Leider Gottes werden allzu oft die Probleme mit dem Trinkwasser und der allgemeinen Wasserversorgung in Europa verharmlost und bagatellisiert. Darum ist dann auch der Blick auf die Regionen der Erde, in denen die Auswirkungen heute breits sichtbar sind, ganz besonders wichtig. Die Rechtfertigung von Maßnahmen für mehr Umweltschutz sind in den westlichen Ländern eigentlich nur auf diese Art und Weise zu bewerkstelligen. Die Lösung der Probleme in Afrika selbst muss dann wohl noch eine Weile warten. Wichtig ist die Tatsache, dass es in Europa bereits Projekte zur Verbesserung der Lage gibt. Das Projekt "MARSOL" ist zwar hier wenig bekannt, ist aber dennoch eine internationale Team- arbeit mit Lösungsansätzen zur wenigstens teilweisen Behebung dieser Probleme!!

09:43 von Hador Goldscheitel

also bei mir in der Gegend gibt es keinen Wassermangel
im Gegenteil mehr Wasserverbrauch würde die Leitungen besser durchspülen
die Einnahmen erhöhen
und zu ihrem Swimmingpoolbeispiel (hierzulande !!)
ist doch egal ob das Wasser über Bäche in den Neckar/Rhein fließt
oder über den Umweg durch einen Swimmingpool

@um 09:43 von Hador Goldscheitel

"Gegen den Klimawandel kauft sich der Deutsche ein SUV und gegen die Wasserknappheit einen Swimmingpool."
Kling Wiedersinnig folgt aber einer Logik.
Wenn es draussen heiß und Trocken ist, sorgt ein Swimmingpool für Abkühlung und Spass. Bei dem SUV ist es etwas komplizierter. Die Menschen in Deutschland werden größer, breiter und dicker - ergo sie brauchen mehr Platz, auch im Auto. Bei gleichen Außenmaßen werden die Autos im Innenraum aber immer kleiner, also sucht man ein Auto in das man bequem reinpasst und trotzdem Fahrspass bietet. Wenn unsere Autoindustrie das nur in Form von SUV anbietet, können auch nur diese gekauft werden.

@um 12:08 von winfried213

Trinkwasserproblem am Äquator kann man nicht dadurch lösen, in dem in unseren Breiten mit Trinkwasser gespart wird.
Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun.
Ressourcen schonen sollte man trotzdem, denn wenn zum Beispiel auf den trockenen Frühjahr/Sommer 2018 jetzt ein trockener Herbst und Winter folgt könnte es im kommenden Jahr auch bei uns heißen, Dürre im wahrsten Sinn des Wortes.

RE:Schalk01

"Gegen den Klimawandel kauft sich der Deutsche ein SUV und gegen die Wasserknappheit einen Swimmingpool."
Ihrerseits:
"Kling Wiedersinnig folgt aber einer Logik."

Es ist widersinnig und folgt auch damit keiner Logik!
Es nützt einem der Pool gar nichts, wenn kein Wasser zum befüllen vorhanden ist.
Und was sie SUV`s angeht: Ich denke eher , es ist in Deutschland verstärkt zur Mode geworden zu prassen und zu protzen!

Gruß Hador

RE:Sisyphos3

"und zu ihrem Swimmingpoolbeispiel (hierzulande !!)
ist doch egal ob das Wasser über Bäche in den Neckar/Rhein fließt oder über den Umweg durch einen Swimmingpool"

Die Pools werden mit Trinkwasser befüllt, welches aus Talsperren, Brunnen oder Hochwasserbehältern gefördert wird. Schön, dass sie nicht betroffen sind.
Kleines Beispiel für hierzulande aus Hessen:
Das hessische Kelkheim hatte diesen Sommer den Trinkwassernotstand ausgerufen. Im Taunus wurden Verbot für überflüssige Trinkwassernutzung (Swimmingpools, Pflanzenwässerung, Kfz waschen) ausgesprochen. Der Vogelsbergkreis wurde, durch die Belieferung mit Trinkwasser für die Stadt Frankfurt, regelrecht trockengelegt. Es mussten Tankfahrzeuge ausrücken, um die Hochwasserbehälter zu befüllen.
Das war der Sommer hierzulande.

In Zukunft soll es häufiger trockene und heiße Sommer geben. Da ist kein Platz für Trinkwasserverschwendung !!!

Gruß Hador

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