Ihre Meinung zu: Handwerk fordert Bleibeperspektive für integrierte Flüchtlinge

30. September 2018 - 16:57 Uhr

Sollen abgelehnte Asylbewerber bleiben dürfen, wenn sie einen Job haben? Auch darüber werden die Spitzen der Großen Koalition wohl am Montagabend reden. Das Handwerk macht im Vorfeld Druck. Und der GroKo droht der nächste Streit.

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Kommentare

Ja der Streit kommt

weil es das falsche Signal in die Welt ist, egal wie man nach Deutschland kommt, rechtlich bleiben darf oder nicht.
Man bleibt und wird belohnt, der Spurwechsel oder wie auch immer das dann genannt wird, ist das falsche Signal in die Welt.

Dann braucht es auch kein Fachkräfte Einwanderungsgesetz mehr, läuft ja auch so.

Wie viele Millionen haben wir im Land die keiner Arbeit nachgehen, dabei meine ich nicht nur die offiziellen Arbeitslosen, sondern auch H4 und sonstiges.
Gibt sicher eine Menge die auch die Schulbank drücken könnten und eine Chance verdient haben im Leben.
Und mit der Meinung bin ich nicht ganz allein.

Fazit also ...

Fazit also ... aus den millionfachen Rechtsbrüchen soll im Nachinhein Legalität werden.

Das nennt man dann "demokratische Werte" ... and stuff.

Das Handwerk ist das Rückgrat

Das Handwerk ist das Rückgrat der einheimischen Wirtschaft. Gerade hier wird sich zeigen ob die CDU/CSU ihre traditionelle Nähe zum Mittelstand bewahrt oder lieber auf billigen Populismus setzt.

Das glaube ich Hrn. Wollseifer schon!

Zitat: "Wollseifer schätzt, dass im Handwerk 200.000 bis 250.000 Fachkräfte fehlen. Sein Verband vertritt nach einen Angaben rund eine Million Handwerksbetriebe in Deutschland."

Das glaube ich Hrn. Wollseifer schon!

Indes würde mich einmal umgekehrt interessieren, wieviele "Flüchtlinge" tatsächlich das Potenzial zu den im Handwerk benötigten Fachkräfte denn taugen.

Lothar Semper genannt, der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer München und Oberbayern, hatte bereits unlängst mitgeteilt, dass 70 % der Flüchtlinge, die eine Ausbildung im Handwerk antreten, diese abbrechen.

Quelle:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/handwerkskammer...

Wie integriert?

Fragen:

Wie integriert sind diese Menschen eigentlich?
Inwiefern wollen Arbeitgeber nur billigere Arbeitskräfte?
Falls sie wieder arbeitslos werden, bekommen sie dann Hartz4?
Was sendet es für ein Signal wenn Arbeitsmigranten über den Asylantrag (wird abgelehnt, dürfen aber dank "Spurwechsel" bleiben) bessere Chancen haben als Arbeitsmigranten, die gesetzestreu über die deutschen Botschaften im Ausland ihre Anträge stellen?

Gesetze anwenden

Wir sollten unsere Gesetze anwenden!
Wer zu Unrecht hier ist, muss gehen, auch wenn er durch die Anstrengungen des deutschen Staats und seiner Steuerzahler eine Ausbildung oder Arbeitsstelle gefunden hat.
Ansonsten werden wir ganz schnell das Asylrecht abschaffen müssen, um nicht ständig vor diese moralisch aufgebauschte Situationen gestellt zu werden.

Mein Gegenvorschlag!

Zitat: "Als einen Grund dafür nannten sie, dass "Unternehmen offenbar zunehmend Probleme haben, genügend Arbeitskräfte für ihre Produktion zu finden"."

Dass wir vor gewaltigen "demographischen Herausforderungen" stehen, das ist nicht zu leugnen.

Insofern verwundert es mich umso mehr, dass wir anstatt für einen Nachwuchs in den für Deutschland vitalen und wichtigen Bereichen erst einmal zu sorgen, mehr und mehr "Lehrstühle" für Gender-"Wissenschaften" schaffen, denen kein erkennbarer Nutzen für die Gesellschaft und für den Wohlstand sowieso nicht zuzurechnen ist.

Ein Bleiberecht sollte kein Problem sein ...

… auch in der CDU, denn genau dies und nichts anderes war der eigentliche Grund für Merkels Politik der offenen Grenzen …

Abgelehnte Asylbewerber

Abgelehnte Asylbewerber gehören prin­zi­pi­ell ausgewiesen. Wenn sie einen Ausbildungsbetrieb haben der für sie bürgt,sollte allerdings die Möglichkeit bestehen,daß offiziell wieder einreisen können. Bei einem reinen Arbeitsvertrag ,sind dem Betrug wieder alle Türen geöffnet,wie mir eine Bekannte vom Jobcenter verdeutlichte.

@ Wollseifer

"Wollseifer schätzt, dass im Handwerk 200.000 bis 250.000 Fachkräfte fehlen."

Liegt wohl vor allem an den schlechten Arbeitsbedingungen und hierin insbesondere der schlechten Bezahlung. Da könnte das Handwerk vielleicht einmal was machen und dann klappt es auch mit dem Nachwuchs.

Ganz klar Nein!Nur weil die

Ganz klar Nein!Nur weil die Regierung mit der Abschiebung nicht hinterher kommt!Andere Frage, was mach ich dann mit denen die Asyl bekommen?Auf Staatskosten Leben lassen, weil dieser nicht Asylberechtigte ihm den Arbeitsplatz weggenommen hat?Das im Handwerk Azubis fehlen ist nichts neues! Da sind so Fälle wie jener Ägypter willkommen!Eine billige einfache Lösung für das Handwerk ist sie!Aber auf kosten der Asylberechtigten oder der Allgemeinheit! Nutznießer ist der Handwerksmeister!Brauch er seinen Job doch nicht Attraktiver machen durch höheres Einkommen usw!

Wenn ein Asylbewerber abgelehnt wird,

hatte er gesetzlich gesehen kein weiteres Bleiberecht in D.
Wenn man da Ausnahmen macht, wird es wieder den rechten Polpulisten in die Karten spielen. Im Moment würde ich raten, hart zu bleiben. Man sollte sich vielmehr überlegen, wie man die 2,2 Millionen Arbeitslosen in Deutschland in Lohn und Brot bringt. Die Arbeitslosen müssen ja nicht unbedingt nur in den Berufen vermittelt werden, die sie gelernt haben. Man kannt auch gut in Berufe vermittelt werden, die keine allzu hohen Voraussetzungen erfüllen müssen.

Bitte, bitte!!!

Nicht nur beraten, sondern zu Ergebnissen kommen. Das muss doch möglich sein.
Ich hätte da so ein paar Ideen. Das würde aber hier zu weit führen.
Aber z.B. eine Chance geben, Gutachten der Ausbilder berücksichtigen, Asylbescheide noch einmal überprüfen. Und das nicht ewig und 3 Tage wie man so schön sagt.
Ich habe eher das Gefühl: Viele Köche verderben den Brei. Ich bin nur schlicht und ergreifend sauer, dass unsere Regierung in vielen Punkten nicht "zu Potte " kommt. Aber bei Gehaltserhöhungen für sich, da geht das quasi über Nacht.
Ich bitte um Verzeihung, ob der saloppen Ausdrucksweise. Aber... naja... ist jetzt egal.

Brinkhaus gibt den Drehtür-Portier

"Die Gewährung von Asyl und die Zuwanderung von Fachkräften "müssen wir streng voneinander trennen""

Dann wird einer als abgelehnter Asylbewerber est abgeschoben und dann als zuwandernde Fachkraft wieder reingelassen?

Warum nicht gleich durch eine Drehtür beides abwickeln ...

Migration ist notwendig

Die guten Leute müssen bleiben dürfen, das ist doch logisch.

Humaner Pragmatismus statt „Symbolpolitik“

„Sollen abgelehnte Asylbewerber bleiben dürfen, wenn sie einen Job haben?“

Ergänzungsvorschlag: „... und wenn sie sich in unsere Gesellschaft integrieren, d.h., wenn sie allgemein im Sinne des Gemeinwohls als gut, sinnvoll und daher richtig anerkannte Regeln achten.“

Ja, sollen sie. Es geht hier nicht um „Signale“, sondern darum, was für die gesamte - also auch unsere - Gesellschaft das Beste ist.

Der große Fehler besteht

Der große Fehler besteht darin das Leute ohne Bleiberecht arbeiten, also Geld nach Hause schicken können. Wer kein Bleiberecht hat darf kein Geld verdienen sollte aber einen Sprachkurs machen müssen und das Wichtigste von unserer Kultur lernen also Gleichberechtigung und das Religion nicht in die Schule oder auf die Arbeit gehört.
Eine Stichtagregelung wäre gegen das GG - gleiches Recht - also kein Bleiberecht, aber die Möglichkeit einen neuen Antrag in ihrer Heimst zu stellen. Die Handwerker können ihnen die Reise nach D ja dann bezahlen.

re abseitsdesmains

"Wer zu Unrecht hier ist, muss gehen, auch wenn er durch die Anstrengungen des deutschen Staats und seiner Steuerzahler eine Ausbildung oder Arbeitsstelle gefunden hat."

Anstrengungen des deutschen Staats und seiner Steuerzahler?

Welche sollen das denn gewesen sein?

Übrigens sind diese Migranten dann auch Steuerzahler ...

Einwanderung

Es zeigt sich jetzt wieder, wie sehr ein Einwanderungsgesetz fehlt. Einerseits brauchen wir Fachkräfte aus dem Ausland, andererseits sind viele der illegal zugewanderten Personen im Arbeitsmarkt angekommen. Wie wäre es, wenn die Firmen und Handwerksbetriebe, die diese Arbeitskräfte dringend benötigen, für "Illegale", also von Ausweisung bedrohten Arbeitskräften eine Bürgschaft für etwa 5 Jahre geben? Das wäre ein Beweis dafür, dass diese Arbeitskräfte wirklich gebraucht werden sind.

@17:26 von Bote_der_Wahrheit

Sie schreiben es doch selbst. Wenn 70% der Flüchtlinge abbrechen, dann haben 30% das Potential die Ausbildung zu machen. Das würde allemal reichen den Bedarf zu decken, man sollte die Qualifikation wohl besser vorher prüfen.

Es macht keinen Sinn,

hier in Deutschland gut ausgebildete, jedoch als Asylbewerber abgelehnte Fachkräfte erst wieder nach Hause zu schicken, um sie dann als gesuchte Fachleute wieder anzuwerben und einwandern zu lassen...

@17:23 von Bote_der_Wahrheit

Was faseln Sie denn immer von Rechtsbruch? Jeder der hier ein Asylantrag stellt ist zunächst einmal legal hier. Wenn er dann als Flüchtling/Asylant nicht anerkannt wird muss er erst dann das Land verlassen. Bis dahin liegt kein einziger "Rechtsbruch" vor.

Wenn dann einige davon so gut integriert sind, dass Sie einen Job haben, die Sprache gelernt haben, warum sollte man denen keine Bleibeperspektive eröffnen? Was macht das denn für einen Sinn, die gehen zu lassen und stattdessen wieder andere ins Land zu holen, die dann wieder ausgebildet werden müssen?

Wir haben tatsächlich derzeit Vollbeschäftigung - auch wenn einige daran zweifeln. Ich finde keine Mitarbeiter mehr - würde auch Flüchtlinge nehmen, aber Unternehmer investieren nicht, wenn es keine Perspektive gibt.

Zuwanderungsgesetz

Anstatt die Aushöhlung des Asylgesetzes zu befördern sollten die Regierungsparteien lieber mal etwas mehr Zeit und Arbeit in ein Zuwanderungsgesetz stecken, das qualifizierte Zuwanderung unter legalen Gesichtspunkten steuert und befördert.

Und falls das zu schwierig erscheint: Einfach mal bei den Kanadiern fragen, die wissen wie so etwas geht.

Dieses jämmerliche Herumgewurstel der GroKo ist - auch in dieser seit Jahren auf der Agenda stehenden Angelegenheit - nicht mehr auszuhalten!

Fehlende Fachkräfte?

Hätte man in den vergangenen 30 Jahren nicht so viele Fehler in der Bildungspolitik gemacht, so gäbe es diese Probleme nicht in der genannten Masse.

Abgelehnte Asylbewerber sollten wieder zurück geschickt werden. Sie sollten, damit sie sich nicht wertlos fühlen, gerne auch eine Ausbildung während ihres Aufenthaltes beginnen und abschließen können.

So wäre der Aufenthalt schonmal für 3 Jahre gesichert.

Sollten sie hierbleiben wollen, dann sollten sie den Weg als Arbeitsmigrant (hört sich blöd an dieses Wort) wählen. Aufenthaltsdauer 5 Jahre.

Ansonsten wäre ich für eine Greencard analog den USA.

Vestehe wer will

Wir haben in Europa so viel junge Menschen ohne Arbeit.
Wieso bekommen die keine Chance bei uns durch Förderungen ect. Das ist die Zukunft die hier verspielt und vertan wird ohne drüber nachzudenken.

um 17:28 von Bote_der_Wahrheit

Ich denke, dass Ihr "Gegenvorschlag"-Kommentar aber ein wenig am Thema vorbeigeschossen ist, sehen Sie jetzt auch, oder?
Außerdem: Was hat der Fachkräftemangel im Handwerk mit Lehrstühlen für Gender-Wissenschaften zu tun? Noch dazu in Abführungszeichen gesetzt ...
Wer ein 'Bote der Wahrheit' sein will, sollte sich m. E. doch besser in seiner Argumentation auskennen. Besonders, wenn er dessen Sinn einfach so als Sinnlosigkeit wegwischt, weil er selbst (Ihr Beispiel: Gender-Wissenschaft) weder Kenntnis davon besitzt, noch überhaupt Interesse an diesem Studiengang sowie deren Relavanz in der Praxis, im Alltag hegt.

Sonderweg

Keine Sonderwege für jemanden,, eine Ausnahme für irgendjemand sonst berufen sich alle darauf.
Niedrige Geburtenraten wegen Kinddrfeindlichkeit, neue Flucht oder Immigrationskinder sollen die Lücken schließen? Trotz arbeitsloser Jugend in Europa. Deutschlands Sonderweg. Wer kann das verstehen?

Wichtiger noch als Einwanderung ist,

das Augenmerk auf die Ausbildung unserer Schüler zu richten.

47.435 Jugendliche haben im Jahr 2015 ihre Schule ohne Abschluss verlassen. Laut Caritas-Bildungsstudie 2017 stieg die Quote bundesweit von 5,7 auf 5,9 Prozent. Der Berufseinstieg für diese jungen Leute ist schwierig. Abhilfe bietet nur eine frühzeitige Förderung.

Hier wird schon seit vielen Jahren Potenzial verschwendet und schon junge Menschen abgehängt. Die Politik guckt weiterhin weg.

18:29 von _Beholder

"Dieses jämmerliche Herumgewurstel der GroKo ist - auch in dieser seit Jahren auf der Agenda stehenden Angelegenheit - nicht mehr auszuhalten!"

Das ist aus meiner Sicht das größte Problem überhaupt. Und kein Licht am Ende des Tunnels.

Könnte man das ins Einwanderungsgesetz aufnehmen ?

natürlich nur als Sonder-bzw.Ausnahmefallregelung?Einen generellen Spurwechsel und damit Aufweichung der Asylgesetzgebung darf es nicht geben.Dann würde das Kaos perfekt und individueller Auslegung und auch Betrug Tür und Tor geöffnet.Und wieviele abgelehnte Asylsuchende betrifft das denn überhaupt?Hat da überhaupt irgendjemand eine genauere Vorstellung oder sogar Fakten?Die genannten 200 000-250000 Arbeitskräfte werden es mit Sicherheit nicht sein.

Spuren

"Spurwechsel" ist m.E. zu euphemistisch für eine gravierende Änderung des Zuwanderungsrechts.

Einer rechtskonformen Asylgewährung im Rahmen vorhandenen Kapazitäten und bei gerechter Verteilung der Kosten würde mehrheitlich wohl zugestimmt.

Kaum aber einer dauerhaften Aufnahme von Zuwanderern, die nach geltendem Recht nicht einmal einen Asyl- oder Flüchtlingsstatus haben. Da wäre vorab mindestens das Recht anzupassen, ggf. für eine begrenzte Zeit. Und da das den Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt gravierend beeinflusst, sollte sich schon eine deutliche Mehrheit dafür aussprechen.

Wenn Zuwanderern i.ü. überhaupt ein dauerhaftes Bleiberecht ermöglicht werden sollte, dann m.E. nur solchen, die einen in D anerkannten Berufs- oder Hochschulabschluss haben.

Hilfskräfte gibt es in D schließlich schon heute genug (bei angemessem Lohn jedenfalls); i.ü. dürften Hilfskräfte früher oder später ohnehin durch Computer ersetzt werden und wären dann von der Allgemeinheit zu alimentieren.

der sog.

Spurwechsel ist nur ein weiteres Mittel, um möglichst allen illegalen Migranten und abgelehnten Asylwerbern ein Bleiberecht in D. zu verschaffen. Inklusive Gefährdern und Straftätern- wenn sie denn "gut integriert" sind...( wofür bestimmt immer Argumente gefunden werden).
Was hat das alles noch mit unseren Asyl- und Schutzgesetzen, auf die so gerne verwiesen wird, zu tun? Hier geht's nur noch um Kommerz und (linke) Ideologie.

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