Ihre Meinung zu: Referendum in Mazedonien: "Wir müssen nach Europa"

29. September 2018 - 17:20 Uhr

Stimmen die Mazedonier heute für die Änderung ihres Landesnamens in "Republik Nord-Mazedonien", könnte dies eine erste Tür in Richtung EU- und NATO-Beitritt öffnen. Doch das Land ist gespalten. Von Srdjan Govedarica.

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Kommentare

Finde, so sollte EU nicht funktionieren

Aufgenommen werden, ohne dass andere Staaten dies verhindern, solange nicht eigene, ziemlich vermessene, Wünsche erfüllt werden

andere täuschen und belügen um in den Euro zu kommen, obwohl man dort einfach nicht hingehört

dann von der EU Geld verlangen, weil man jahrzehnte lang auf Kosten anderer gelebt hat

und dann diese Mitgliedschaft noch nutzen, um anderen Ländern ihren Namen auszutreiben -

denke nur ich so, oder stimmt da was nicht?

Da haben wir einen Konstruktionsfehler der EU, wenn man glaubt den Verein für eigene Überheblichkeit und Maßregelung anderen Staaten gegenüber, ausnützen zu können. Finde ich.

Ich empfehle

EU: Ja

Nato: Nein:

Die Nato, so wie sie mal gedacht war ausgedient!

Jetzt ist sie nur die 1.Welle vom Kanonenfutter gegen Rußland!

Osterweiterung

Alle wollen möglichst schnell in die EU und in die NATO. Das kann ich gut verstehen.
Na dann ma willkommen.

Namensaenderung

fuer Weg nach Europa - nur werden auch die Buerger Europas gefragt die danach deren Mitgliedschaft ueber Jahrzehnte bezahlen muessen? Nein ... daher hoffen wir auf einen uns wohl gesinnten Ausgang des Referendums

Schon wieder

"Nationalstolz". Wieso ist das eigentlich so schwer, dieses antiquierte Konzept loszuwerden? Warum wird ständig vergessen, dass es wegen "Nationalstolz" im letzten Jahrhundert zwei Weltkriege gab? Und ich hsbe das Gefühl, das wird immer schlimmer. Ständig mehr Separatismus-Bestrebungen, ständig mehr Abschottung. Ständig dieses Am-Leben-Halten von Streitpunkten von vor 100 Jahren. Und ein etabliertes EU-Mitglied wie Griechenland ist sich nicht zu schade, da mitzumischen.

Man sollte zustimmen

Und was Griechenland angeht: früher oder später werden die aus der Euro-Währungsunion austreten (müssen).

Dann wird man weitersehen.

Mazedonien: "Wir müssen nach Europa"

Nationalstolz? Der Name des Landes spielt doch eigentlich keine wichtige Rolle mehr, denn eines Tages wird Nord-Mazedonien doch nur eine Provinz in der großen EU sein. Und ihre Währung haben sie doch schon in EURO.

Es geht nicht um die Bevölkerung

Sondern um Absatzmärkte und die Erweiterung der NATO, mehr nicht.
Billige Arbeitskräfte haben wir zuhauf, nur die strategische Lage gegenüber Russland das dürfte Stoltenberg das Wasser im Mund zusammen laufen lassen.
Ja, was für eine Gelegenheit.
Macht weiter so und der 3. Weltkrieg rückt näher.

Referendum in Mazedonien:"Wir müssen nach Europa"....

Da soll also extra der Landesname geändert werden,nur um in Nato und EU eintreten zu können.Und was heißt "Wir müssen nach Europa" ? Was hat die EU zu bieten ?Konkurrenz mit anderen um schlechte Jobs.
Und welche Rolle haben manche EU-Länder in Jugoslawien-Konflikt der 90er Jahre gespielt ?
Innerhalb von Jugoslawien lief es auch für Mazedonien besser.
Außerdem ist es nicht besonders korrekt,daß bei einer Abstimmung,mit einer Stimmabgabe,drei Dinge zur Wahl stehen.Nämlich die Namensänderung,der Eintritt in die EU und der Eintritt in die Nato.

Zwei Dinge, die es zu

Zwei Dinge, die es zu bedenken gibt:
1) Das antike Griechenland war nie eine Nation es war ein Vielvölkerreich. Es gibt also kein "nationales Erbe" das man beanspruchen kann... bestenfalls ein historisches Erbe basierend auf Geographie und Ethno-kultureller Vergangenheit.
2) In FYROM, Nord-Mazedonien, oder wie auch immer, sollte man sich die Frage stellen, welche historische Verbindung hat man zum antiken Mazedonien: ethnisch, geographisch, kulturell???
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Man sollte lieber für eine Zukunft stimmen, denn in einer Vergangenheit zu leben.
Ein Name is letztlich nur schall und Rauch.

Ich würde sie Willkommen heißen

Aber ich denke auch es wird ein harter Weg werden,denn so wie es mit Griechenland war kann es nicht noch einmal gehen. Mazedonien muss seine Haushalt erst einmal überarbeiten,dann sage ich ja dazu.

alleine schon wegen der leckeren

macadamieanüsse sollten wir sie herzlich willkommen heissen.

21:07 von schiebaer45

Ich würde sie Willkommen heißen

Aber ich denke auch es wird ein harter Weg werden,denn so wie es mit Griechenland war kann es nicht noch einmal gehen. Mazedonien muss seine Haushalt erst einmal überarbeiten,dann sage ich ja dazu.
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Die Staatsdiener Nord-Mazedoniens welche nach Brüssel dürfen, werden es Ihnen danken, denn EU Bezüüge für die Gleichheit, sind für andere Bürger und Rentner nirgendwo vorgesehen.

Ein weiteres

tief zerstrittenes Land auf dem Weg in die EU. Vieviel solcher Laender will die EU auf wie lange Zeit alimentieren. Bosnien, Kosovo, Montenegro hat man bereits auf der ewigen Unterstuetzungsliste.

Die Motivation

ist schon erkennbar, ich meine die der EU.
Außer einem Zahlungsempfänger bringt die Aufnahme eigentlich nichts, aber der Fokus liegt auch eher auf der NATO.
Ein wenig Ehrlichkeit darf schon sein, es ist geostrategische Schritt und durch die Aufnahme in der EU natürlich Geld für das Land.
Und unter diesen Bedingungen kann ich schon verstehen das das Land gerne in die EU will, haben andere ja auch gemacht und auch wenn sie jetzt nicht mehr ganz so mitspielen.
Die EU jetzt zu erweitern ohne die Probleme vorher zu klären ist nicht unbedingt Zielführend, das ist nicht von mir, haben einige Staatslenker auch schon gesagt.

von vox moderandi

Zum einen ist dieses Konzept für einen Großteil der Menschen eben nicht antiquiert.
Es ist es nur im Kopf einiger linker Kreise. Für den Großteil der Staaten die in die EU eingetreten sind und auch für große Teile der Bevölkerung war und ist die EU nur aus wirtschaftlichen Gründen Interessant. Den Traum von vereintem Europa träumte und träumt man vor allem in Deutschland und Frankreich.
Zum anderen ist es eine Legende das die Nationalstaaten der große Antrieb der Kriege sein. In Europa ( und auf allen anderen Kontinenten war es das selbe) gab es schon vor den Nationalstaaten fast 10.000 Kriege. Viele davon sogar innerhalb einer Bevölkerungsgruppe. Und was war der Hauptgrund? Besitz. Und auch viele vordergründig nationalistische Kriege drehten sich in Wahrheit nur um Besitzt.

das schadet der EU-Zukunft und dem Frieden

Ich kann keinen Nutzen für die EU-Zukunft erkennen, nur Schaden,

wenn hier Nato-Erweiterungsfantasien der Weg gebahnt werden soll. Darum geht es.

Die Bevölkerung wird getäuscht, auch die deutsche Bevölkerung, bzw. nicht ehrlich informiert über mögliche bzw. wahrscheinliche Konsequenzen einer späteren EU-Aufnahme dieses Winzigstaates Nord-Mazedonien für die ohnehin schon (fast) unregierbare EU.

Es gab Jugoslawien- ein

Es gab Jugoslawien- ein schönes, grosses, starkes Vielvölkerland. Es wurde kriegerisch auseinander gerissen. Es entstanden mehrere kleine, schwache Provinzen. Werden sie jemals würdige Partnerstaaten der grossen Industrienationen werden? Wohl kaum. Das Ziel des westlichen Bündnisses war ja EU - und NATO- Osterweiterung. Den Völkern des ehemaligen Jugoslawien wird es nicht mehr besser gehen, als vor 30 Jahren. So bleibt ihnen wohl nichts anderes übrig, als einer Gemeinschaft beizutreten. Für die westliche Koalition ein Erfolg einerseits, eine neue Herausforderung für die EU andererseits.

NATO-Beitritt auf Kosten der EU

"Ähnlich sieht das die Internationale Gemeinschaft - unter anderem aus geostrategischen Gründen. Denn auch Russland versucht, Mazedonien in seinen Einflussbereich zu ziehen."

Die internationale Gemeinschaft hat weder geostrategische Interessen, noch steht sie in irgendeiner Konkurrenz zu Russland. (Wahrscheinlich ist hier nur der Westen gemeint, der sich für die ganze Welt hält.)

Was die geplanten Beitritte betrifft, scheint die EU-Mitgliedschaft wieder einmal ein Köder für die Mitgliedschaft in der NATO zu sein. Die Aufnahme wirtschaftlich und militärisch schwacher Staaten ist völlig unsinnig. Aber wenn die USA ihren Einfluss noch ein Stück weiter östlich verteidigen wollen, dann nimmt die EU natürlich gern ihren nächsten Problemfall in die Gemeinschaft auf.

um 19:30 von Der Antichrist

"Macht weiter so und der 3. Weltkrieg rückt näher."
Na dann reden Sie mal mit Bürgern von Ex-Jugoslawien, warum sie vor Jahren sich gegenseitig bekämpft haben. Heute sind sie glücklich, dass jede Republik heute selbständig ist und teilweise schon der EU angehört.

@wenigfahrer - Betreibt Mazedonien Geopolitik?

21:32 von wenigfahrer:
"Ein wenig Ehrlichkeit darf schon sein, es ist geostrategische Schritt und durch die Aufnahme in der EU natürlich Geld für das Land."

Für solche Länder wäre es strategisch am besten, blockfrei zu bleiben und von beiden Seiten die jeweils besten Angebote auszuwählen. Aber ohne den NATO-Beitritt käme ein EU-Beitritt ja nicht mehr in Frage und der bringt wahrscheinlich mehr Geld in die Staatskasse, als die Aufrüstungsforderungen der NATO dieser entziehen können.

Man kann doch nicht

allen Ernstes erwarten, daß die Bevölkerung in Jubel ausbricht, wenn ein Nehmerland nach dem anderen in die EU aufgenommen wird. Das einige in Brüssel machen was sie wollen, nur um NATO-Interessen zu verfolgen, hat die Briten zum Austritt bewogen. Für mich ist die EU in ihrem jetzigen Zustand inakzeptabel.

Süd-Mazedonien?

Wenn der nördliche Teil der historischen Provinz Makedonien jetzt Nord-Mazedonien heisst, warum wird der südliche Teil dann nicht gerechterweise in Süd-Mazedonien umbenannt? Die Neu-Nord-Mazedonier können ja noch froh sein, dass sich die Bulgaren nicht in den Streit eingemischt haben. Genaugenommen müsste die neue Republik nämlich Nordwest-Mazedonien heissen, denn der Nordosten Makedoniens lag da, wo heute der bulgarische Bezirk Blagoevgrad liegt.

(Ich wollte nur mal zeigen, wie bescheuert ich diesen Streit finde).

Namensänderung

Wieso muss eigentlich ein ganzes Land seinen Namen ändern und sowas komisches wie "Nord" im wichtigeren Landesnamen haben, wenn bei Griechenland sich nur eine Region in "Süd..." umbenennen müßte?

@pkeszler

"Heute sind sie glücklich, dass jede Republik heute selbständig ist und teilweise schon der EU angehört."

Ohja die Republik Kosovo ist so ein wunderbares Beispiel. Es ist ja nicht so das dort Korruption über alles herrscht und dieses Land quazi überhaupt nicht lebensfähig ist.
Und natürlich sind dort alle glücklich ... die Liebe unter den Völkern dort ist ja so groß. Wären dort keine Grenzen würden die sich weiterhin abschlachten. Die Beziehung dort ist nicht so wie die heutige von Deutschland und Frankreich, eher die von Deutschland und Frankreich 1861.

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