Ihre Meinung zu: Kanada: Suu Kyi soll keine Ehrenbürgerin mehr sein

28. September 2018 - 9:55 Uhr

Sie galt als Friedensikone, doch seit sie Regierungschefin in Myanmar ist, bröckelt ihr Ruf: Aung San Suu Kyi. Weil sie zu lange zum Völkermord an den Rohingya schwieg, distanzierte sich Kanada nun von ihr.

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Kommentare

guter Schritt

und eine Aberkennung des Friedensnobelpreise würde ich ebenfalls begrüßen. Allerdings gäbe es da eine ganze Reihe von Kandidaten, die diesen Preis zurückgeben müssten, beziehungsweise ihn niemals hätten bekommen dürfen.

Den Charakter von Menschen erkennt man eben doch erst dann, wenn sie Macht erlangt haben.

Richtig - und alle schauen zu und tun nichts

Gut dass Kanada hier eine klare Sprache spricht. Leider kommt von unserer Bundesregierung ausser Besorgnis nicht viel. Die internationale Staatengemeinschaft schaut zu. Denn es geht hier "zum Glück" (böse Ironie) nur um Menschen und nicht um wichtige Rohstoffe in dem Land. Dann wäre die Staatengemeinschaft bestimmt extrem besorgt und hätte auch Maßnahmen ergriffen.
Ein paar Sanktionen gegen ein paar Offiziere, ein Waffenembargo -- das war es.
Es ist beschämend. Wie so oft....

Kanada

hat bei mir einen positiven Einklang.
Jetzt habe ich auch noch Respekt.

Zum Thema:
Die Kriterien für einen Nobel Preis sind mittlerweile nicht mehr nachvollziehbar.
Wenn Al Gore, Barack Obama, Jimi Carter, diesen Preis bekommen, weiß ich nicht mehr, wem sie diesen Preis noch verleihen.

Ist Trump der Nächste?

Oder vielleicht ist es soooo lange her, dass Suu diesen Preis bekommen hat; sie hat sich verändert...

Kanada

Ich staune immer wieder, wie sich das - wenn man das einmal vergeneralisiert sagt - relativ unwichtige Kanada unter seiner neuen Regierung macht und hoffe, daß sich der Rest der Welt endlich mal aufrafft, diese Art Politik zu unterstützen.

Da wird begonnen, die eigene Vergangenheit mit den Indianern aufzuarbeiten.
Da spricht man Menschenrechtsverletzungen in Saudi Arabien an.
Da sagt man offen: Diversität ist Stärke.
Da regieren Frauen mit, und nicht gerade wenige.

Natürlich ist das alles noch längst nicht dort, wo es sein sollte, aber es sind die richtigen Schritte auf einem richtigen Weg.

Weiter so, Canada! Und ich würde mich freuen, wenn sich endlich weitere Staaten aufmachen würden, das zu unterstützen. Ich könnte mir nämlich vorstellen, daß Canada im Gegenzug einiges zu bieten hätte, und nicht nur materiell.

Ich würde sagen

diese Personalie kann man getrost unter "ein weiterer Mißgriff des Friedensnobelpreiskommitee's" verbuchen.

Da steh ich voll dahinter.

Ich bin oefters mal im Land. Die Presse ist vollzensiert. Die Bevoelkerung voll manipuliert. Es wird gelogen was das Zeug haelt. Suu Kyi nur ein Aushaengeschild um die Sanktionen abzuwenden. Wirklich getan hat sich nur der Wechsel der Generale von der Uniform zum Massanzug. Fuer die geknechteten, rechtlosen Buerger hat sich NULL geaendert. Nur die Ausbeutung hat stark zugenommen. War es vorher 100% China, spielt nun auch der Westen mit.
Es ist ein Trauerspiel. Am Schlimmsten ist die taegliche Hetze in den Medien gegen die "Bengalen", wie man die lange ansaessigen Rohingya hier nennt. Dem Volk fehlt die Bildung und Information zu verstehen was vorgeht. Wer tiefer graebt riskiert sein Leben.

Ich hoffe(wohl sinnlos)...

auf mehr davon! Frau Merkel?

Nun ja...

Es ist eine Sache dagegen zu sein und verfolgt zu werden, weil man sich etwas anders vorstellt und eine andere Sache endlich etwas Macht zu bekommen und dann wirklich in der Realität Politik zu betreiben.

Nur weil jemand ein tolles Opfer abgegeben hatte macht ihn / sie das nicht zu einem gutem Politiker / einer gunten Politikerin.

Ein Mensch alleine kann sowieso keine Macht haben. Selbst Diktatoren und Tyrannen brauchen aktive Unterstützer.

Lobeshymnen auf Kanada sind auch nicht angebracht

Wenn man sich in Kanada mit derselben Inbrunst den verschwundenen indigenen Frauen in Kanada witmen würde, könnte man Kanada tatsächlich für glaubwürdig halten.

re jukep

"Ich würde sagen

diese Personalie kann man getrost unter "ein weiterer Mißgriff des Friedensnobelpreiskommitee's" verbuchen."

Verlangen Sie vom Komitee wahrsagerische Fähigkeiten?

16:12 Tada

Sie bringen es auf den Punkt mit dem Satz

"Nur weil jemand ein tolles Opfer abgegeben hat (hatte) macht ihn/sie noch lange nicht zu einem guten Politiker / einer guten Politikerin".

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