Ihre Meinung zu: Beschluss der Bischöfe: Sieben-Punkte-Plan gegen Missbrauch

27. September 2018 - 15:46 Uhr

Nach Veröffentlichung einer Studie zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche hat die Bischofskonferenz Maßnahmen beschlossen. Doch Opfervertreter sind enttäuscht und kritisieren den Plan als zu unkonkret.

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Kommentare

7-Punkte-Plan

Wasser predigen - Wein trinken. Das kommt dabei heraus, wenn Macht korrumpiert. Die Kirche hat sich von ihrem Ideal - Jesus - weit entfernt. Der hatte damals 10 Gebote ausgerufen. Ganz einfach.

7-Punkte-Plan

Nur seidenweiche Auskünfte aber es wird , wie immer , nichts gravierendes passieren ! Und dafür gibt es nur einen einzigen Grund : Wir sehen nur die Spitze des Eisbergs .....und der Rest muss mit allen Mitteln geheim bleiben.
Das war alles.

Die größte,

aber nicht prozentual im Verhältnis zur Größe am meisten betroffene Organisation geht in Vorleistung. Alle anderen ebenso betroffenen kleineren Organisationen, z.B. die evangelischen Kirchen, die Sportvereine, Schulen usw. müssen hier nachkommen, um das Problem flächendeckend einzugrenzen. Es geht eben nicht um eine typisches Problem der katholischen Kirche, sondern um ein typisches Problem unserer Gesellschaft, von der die katholische Kirche als Teil der Gesellschaft genauso betroffen ist. Und ein typisches Phänomen von Organisationen, die Fehlverhalten von Mitgliedern aus Angst vor einem Reputationsschaden der Organisation geheimhalten wollen, das betrifft die katholische Kirche genauso wie jeden Fussballverein. Ebenso das Problem von jeder Autorität, die eben auch von Psychopathen missbraucht werden kann, das kann auch der Trainer in einem Sportverein sein. Aber: Der Zölibat ist nachweislich nicht ursächlich. Die pädophile Prägung erfolgt schon im Jugendalter oder noch früher.

7 Punkte?

1. Die Kirche hat sich der weltlichen
Gewalten zu unterwerfen. Daher Auslieferung der Akten, der Täter,der Mitwisser
P.2 Urteil/Absitzen
Komisch ich komme nur auf ein
2 Punkte Plan

Plan

Wo sind die Parteien? SPD/CDU ?
Nicht zuständig? Nicht eure Aufgabe?
Ein Paralellrecht? Eine Paralellgesellschaft?
Was macht ihr für eure Wahlschäfchen? Hallo?

Das wichtigste ist schon geschehen!

Indem man sich des Problems bewußt ist, ist das wichtigste schon passiert. Nach den Feststellungen dürfte jedem Verdachtsfall in Zukunft nachgegangen und ggf. die Behörden informiert werden. Was soll eine unabhängige Kommission bringen, wenn es zB um Taten aus den 70er, 80er oder 90er Jahre geht? Die Verantwortlichen von damals dürften tot oder im Ruhestand sein und die Täter schweigen oder leugnen.

Was allgemein auch bedenken sollte ist, dass man Menschen mit pädophilen Neigungen eine Hand reichen muss, so dass sie um unbesorgt Hilfe fragen können und nicht zu Tätern werden.

Heuchelei

Die Empörung über sexuelle Gewalt in der Kirche ist mehr als heuchlerisch.

Sexualstraftäter findem im deutschen Rechtsstaat einen verständigen, akzeptierenden, umarmenden Gegenüber der selbst den Opfer der Neujahr 2015 von angeblich traumatisierten Schutzsuchende gejagten Frauen KEINE Gerechtigkeit bietet!

Wie lächerlich Sexualstraftaten „geahndet“ werden, lässt sich in hunderten Meldungen der Medien nachvollziehen.

@opho

„Was allgemein auch bedenken sollte ist, dass man Menschen mit pädophilen Neigungen eine Hand reichen muss, so dass sie um unbesorgt Hilfe fragen können und nicht zu Tätern werden„

Natürlich, die armen pädophilen... reichen Sie solch Gestalten die Hand.

Hier wird schon wieder eine angebliche Schuld der Gesellschaft konstruiert..

Schuld der Gesellschaft ist, das Wiederholungstäter zugelassen werden, da haben Sie mehr als recht!

@vonottobismarck

Wasser predigen - Wein trinken. Das kommt dabei heraus, wenn Macht korrumpiert. Die Kirche hat sich von ihrem Ideal - Jesus - weit entfernt. Der hatte damals 10 Gebote ausgerufen. Ganz einfach.

Ich glaube allerdings, dass die 10 Gebote gar nicht von Jesus ausgerufen wurden. Kann mich aber irren ;-)

Ergänzung des 2-Punkte-Plans von sosprach

3. Aufhebung des Zölibats
4. Gleichstellung von Mann und Frau auch in geweihten Positionen (also Diakon aufwärts)
5. Trennung von Moral und Religion

So, wären wir bei 5. Hat jemand Ergänzungen?

Kirche und Staat

7 Punke Plan, schön und gut. Solange Kirche und Staat in Deutschland verfilzt sind, bringt das alles nichts. Zuviele Politiker sind Dank kirchlicher Unterstützung in Amt und Würden(?), zuviele kirchliche Organisationen verdanken ihr Auskommen politischer Unterstützung. Nur in einem streng laizistischem System, ohne gegenseitige Abhängigkeiten, können auch höchste Kirchenfürsten zur Rechenschaft gezogen werden. Das Schweigen der Regierungs-Parteien ist jedenfalls sehr beredt.

Es ist doch recht einfach

Wer Kindesmissbrauch begeht gehört vor ein öffentliches Gericht und anschließend eingesperrt in ein reguläres Gefängnis. Sowas ist nicht von den kirchlichen Vertretungen zu regeln, sondern vom Staatsanwalt.

Gehen die ersten Pfaffen in den Knast löst sich dieses Problem in Luft auf, denn ich möchte unter keinen Umständen wegen Kindesmissbrauchs in einen regulären Knast. Folglich mache ich sowas nicht.

Was diese Sonderbehandlung von Pfaffen soll ist mir ein Rätzel.

Wenn die Vorwürfe stimmen

Gefängnis Strafen, nicht milde und auf Bewährung. Und Konsequenzen in der weiteren Betreibung der Kirche. Zb gibt es die Weinstein Company gar nicht mehr, beides sind es Wirtschaftsunternehmen. Wie wäre es mit Abschaffung der Kirchensteuer? Abstrus? Na, dann lohnt ein Blick nach Frankreich, arme Kirche, mehr Mitglieder... Und als moralische Instanz sollten die Bozen der Kirche mal kleinere Brötchen backen.

Kindesmissbrauch

Als Katholik schäme ich mich, was in der kath. Kirche geschehen ist. Ich bin auch dafür, dass die pädophilen Priester sofort angezeigt und von der staatlichen Justiz abgeurteilt werden, wenn sie sich an den Kindern vergriffen haben. Außerdem würde ich es begrüßen, wenn man auf sexuelle Reife der jungen Kandidaten genau schauen würde und vor allem dürften keine Schwulen und zur Pädophilie neigenden Menschen zur Priesterweihe zugelassen werden. In einem Punkt bin ich aber dagegen, was viele Kritiker verlangen: Alle Akten den staatlichen Stellen übergeben?Heißt dass, dass auch die Akten den staatlichen Stellen übergeben werden, in denen es um keinen Missbrauch geht?Wo bliebe dann der Datenschutz? Die Kirche sollte nur die Akten den staatlichen Stellen übergeben, wo es eindeutig um den Kindesmissbrauch geht.

Missbrauch & Entschädigung

naja, €5000 pro Fall. Der Täter wird versetzt oder suspendiert, das Opfer trägt dagegen lebenslänglich. Die Kirche ist ein Monster und hat mit dem Herrn Jesus wirklich nicht, aber auch garnichts ... gemeinsam. Ich sah die Pressekonferenz, Kardinal Meißner trotz seiner Schamerklärung ist nach wie vor ein jovialer arroganter Herrenmensch im Talar. Einfach nur ... Pfui!

re vonottobismarck

"Die Kirche hat sich von ihrem Ideal - Jesus - weit entfernt. Der hatte damals 10 Gebote ausgerufen."

Keineswegs, die 10 Gebote sind im Alten Testament aufgeschrieben.

@privat23

Sind sie Experte für Strafrecht mit dem Standpunkt, durch höhere Strafen ließen sich Sexualdelikte besser verhindern? Denn sie klingen wie jemand der einfach nur polemisch und pauschalisierend gegen die deutsche Justiz pöbeln will und sowas hat hier nichts zu suchen, also suchen sie sich beim nächsten Mal jemanden den ihr Geschreibsel interessiert.

Ich habe vor knapp 30 Jahren

Ich habe vor knapp 30 Jahren diesen Verein verlassen. Schon damals wurde gelogen und vertuscht.....
Heute ist es viel zu spät für diese Eingeständnisse.

@15:54 vonottobismarck

Bei aller Empörung sollte man doch bei den Basics ein paar Grundkenntnisse nicht über Bord werfen: Die 10 Gebote stehen im Alten Testament; von Jesus stammt u.a. "Du sollst Gott und den Nächsten lieben wie Dich selbst." und "Was Ihr dem Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt Ihr mir getan."

10 Gebote

nö, die hatte Moses schon bekommen also altes Testament. Zitat "Matth 22,37 Jesus aber sprach zu ihm: "Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte." 38 Dies ist das vornehmste und größte Gebot. 39 Das andere aber ist ihm gleich; Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. 40 In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten ( also das ganze alte Testament).
Das mit der Liebe haben die Bischhöfe wohl etwas ... falsch... verstanden ...

Den 8. Punkt nehmen die nicht auf

Der 8. und wichtigste Punkt: Die Öffnung der Archive für die externen Aufklärer. Solange das nicht gegeben ist, müssen sie sich erst recht schämen, denn die Betroffenheit bleibt geheuchelt! An Gott kann man glauben, aber nicht mehr im Rahmen der kath. Kirche . Aber andee Religionsgemeinsch. Sind vielfach auch nicht besser. Eine Deutungshoheit braucht‘s in Glaubensdingen nicht.

au wei

bitte ... nicht solche Töne, bitte. Missbrauch von Kindern ist einfach schlim und nicht nur bitter.... und unbändiger Zorn steigt in einem hoch.

Wir reden hier ja über Kirche und so : vergeben ist göttlich ...

@ 16:40 von Kjell Telling

Wieviel bekommt ein Jugendlicher, der jahrelang von einem Lehrer oder Sporttrainer missbraucht wurde? Gibt es hier zwei Klassen, ob man in einer staatlichen/privaten Institution (wo auch alle weggesehen haben) oder der "reichen" Kirche missbraucht wurde? Wo sind die Mitglieder von den Sportvereinen, die gerne deutliche höhere Mitgliedsbeiträge zahlen, damit die Taten des vor 10 Jahren tätigen Trainers ausgeglichen werden können? Nicht immer mit zweierlei Maß messen, abhängig wie sympathisch einem die betroffene Organisation ist - die katholische Kirche ist vielen ein Dorn im Auge und das hier ist natürlich eine tolle Gelegenheit, ihr eins auszuwischen, ohne Rücksicht auf die zehntausende aufopferungsvollen Priester und Ordensleute.

@ 16:33 von Volkspartikel

"3. Aufhebung des Zölibats" Der Zölibat ist eine persönliche Verpflichtung - wie wollen Sie den aufheben? Durch Zwangsverheiratung? Die Zölibatsverpflichtung wird so etwa mit Ende 20 übernommen - da ist jede sexuelle Orientierung längst abgeschlossen. Und es ist für einen bi- oder homosexuellen Priester viel einfacher und risikoloser, sich einen erwachsenen Sexualpartner zu suchen, als sich an einem Kind zu vergreifen. Das tun nur Psychopathen. Die können sich zwar im zölibatären Status verstecken, aber eine Ehe einzugehen, ist für die meisten Pädophilen auch kein Problem. Alle Organisationen versuchen, Fehler zu vertuschen, um eine schlechte Reputation zu vermeiden - das ist einfach menschlich. Das eigentliche Problem sind Autoritäten, die ggf. bei den Eltern mehr gelten, als die Sicht der Kinder. Aber solche Autoritäten gibt es ebenso - Trainer, Onkel, Nachbarn. Leute, denen man "sowas" nie zutrauen würde. Versuchen Sie, das Problem nicht auf das eigene Feindbild zu konzentrieren.

@16:23 von privat23

"Die Empörung über sexuelle Gewalt in der Kirche ist mehr als heuchlerisch.

Sexualstraftäter findem im deutschen Rechtsstaat einen verständigen, akzeptierenden, umarmenden Gegenüber der selbst den Opfer der Neujahr 2015 von angeblich traumatisierten Schutzsuchende gejagten Frauen KEINE Gerechtigkeit bietet!"

Man soll sich also nicht am global aufgetretenen, institutionell geschützten sexuellen Missbrauch durch die katholische Kirche stören, weil Silvester 2015 in Köln Ihrer Meinung nach nicht genug Konsequenzen für die Täter nach sich gezogen hat?

Alles

Kommt wieder:
Wenn diese Niederschmetternden Ergebnisse nicht dazu führen, das endlich,endlich von der Politik die Trennung von Kirche und Staat verwirklicht wird, weiss ich nicht, wozu die Auswertung überhaupt nützlich sein soll .
Die Sekularisierung ist -auch angesichts Islamistischer Tendenzen - mehrere als überfällig. Alles kommt wieder, das obige war schon in den 60-70 Jahren ein vernachlässigtes Thema.
Kindesmissbrauch ist ein Verbrechen und seine strafrechtliche Verfolgung essentiell.

Kindesmißbrauch

Es gibt hier überhaupt nichts zu relativieren: Kinderschänder gehören ins Gefängnis, und ihre Opfer ordendlich finanziell entschädigt, inklusive sämtlicher notwendiger ärztlicher Behandlungskosten in Folge der erlittenen psychischen Schäden. Was die Kirche bisher "angeboten" hat, löste sich größtenteils in Rauch auf.

Erstmal muss der Staat als

Erstmal muss der Staat als erfüllungsgehilfe raus aus der nummer. Kirchensteuer hat so einen geschmack, wie Ablasshandel. Nur weil man als kind getauft wurde, muss man einen antrag auf austritt stellen? Und dann noch erklären, warum? Die katholische kirche gibt einem doch genügend gründe.
Der liebe gott sieht alles. Dann sieht er mich auch zu hause fromm sein. Dazu muss ich sonntags nicht um 7:00 raus.
desweiteren ein verbot, das pfaffen vorschreibt, nie alleine mit schutzbefohlenen zu sein. Dann ust Missbrauch und Protz erstmal beendet.

Daseinsberechtigung verloren

Nach den jüngsten Auassagen Franziskus, welche ich als einen Schlag ins Gesicht der abertausenden von Opfer sehe, hat dieser überholte Männerverein seine Daseinsberechtigung für mich endgültig verloren. Nichts und Niemand steht über dem Recht der Unversehrtheit seines Körpers. Der Vatikan mit all seinem Besitztum sollte eingenommen, verstaatlicht und zu einem Museum gemacht werden, die Verantwortlichen endlich zur Rechenschaft gezogen.
Würde jedenfalls Roms Haushalt sanieren und ein Geschenk an die Menschheit sein.

@ privat23

Ich habe mich deutlich auf die Vermeidung von (Erst-)Taten bezogen. Das Problem ist doch, dass es sich bei Pädophilie um eine sexuelle Orientierung handelt, wie Hetero- oder Homosexualität. So was kann man nicht umerziehen oder ähnliches, daher muss man den Betroffenen versuchen zu helfen, dass sie ihre Orientierung nicht ausleben. So verhindert man das Leid bei Kindern.

Weil es sich um eine Orientierung handelt, hilft die Aufhebung des Zölibates auch nicht. Die Vorstellung, sich an Jungen bzw. Heranwachsenden zu vergreifen, weil man nicht heiraten darf erscheint mir naive. Natürlich würde ein offener Umgang mit Sexualität in der katholischen Kirche beim Umgang mit der Problemerkennung und -behandlung helfen, mehr aber nicht. Es ist zu beachten, dass die meisten Missbräuche im familiären Umfeld stattfinden.

@ Autograf 16:07 Uhr

Es ist auch m.M. nach richtig, dass das Problem nicht auf die kath. Kirche beschränkt ist.
Dennoch gibt es m.E. auch wichtige Unterschiede:
- Die Zulassungskriterien für Männer, deren Auswahl und Begleitung in der Ausbildungsphase ist nicht gegensteuernd, sondern begünstigend.

- Die Institution Kirche (auch ev.) ist diejenige, zu der Menschen in ganz besonderer Weise kommen als Hilfe- und Schutzsuchende, als sich seelisch bzw. psychisch öffnen Wollende.
Hier haben die Kirchen eine besondere Verantwortung, wenn sie mit dem Anspruch von Seelsorge auftreten. Das ist was anderes als eine Sportart beibringen und ausüben zu lassen. Die Täter fügen genau in dem Feld, in dem die Kirchen Kompetenz auf "Heilung" beanspruchen, die größten Verletzungen zu.

- Kirchen treten anders als andere Institutionen als moralische Instanz auf. Dann muss dieser Anspruch eingelöst und nicht konterkariert werden.
Ein Sportverein verfasst keine für die Mitglieder verbindlichen Texte zu moralischen Fragen.

@16:10 von sosprach

Sie habe es auf den Punkt gebracht. Es bedarf keines lächerlichen und verschleiernden 7-Punkte-Plans.

15:54 von vonottobismarck

das war Moses mit diesen Steintafeln.
Und ganz einfach ist ganz einfach: Zölibat abschaffen. Auch Priester können es sich nicht durch die Rippen schwitzen.

Namen der Verbrecher

Da braucht man doch nicht lange rumeiern. Namen der Taeter und Vertuscher ins Internet stellen mit Bild. Der Rest erledigt sich von ganz alleine.

16:14 von sosprach

wieso schon wieder die SPD ?
Muß es nicht heißen CDU/CSU ? Die haben doch das C ganz groß im Namen.

Sie irren sich nicht

/// Ich glaube allerdings, dass die 10 Gebote gar nicht von Jesus ausgerufen wurden. Kann mich aber irren ;-) ///

Die “externen Fachleute“, ...

... die mehr eingebunden werden sollen, sollten Staatsanwälte sein.

Mein Respekt vor der katholischen Geistlichkeit ist auf dem Tiefpunkt. Meinen Glauben beeinflusst das nicht, nur dessen Ausübung.

Am 27. September 2018 um 16:33 von Volkspartikel

6. Abschaffung der Kirchensteuer !

Bestimmt...

gibt es auch Mißbrauch in Umweltverbänden. Wäre das nicht mal ein Thema?

Es muss jetzt Schluß sein

mit internen Untersuchungen und Vertuschungen. Das ist ein klarer Fall für die weltliche Justiz. Wir sind doch nicht im Mittelalter, wo die Pfaffen sich ihre eigenen Gesetze und Gerichtsbarkeit anmaßten und wir haben auch keine Paralleljustiz oder die katholische Scharia!

Welche Auswirkungen hat das

mit der Aufarbeitung der "christlichen Lehre" "Du sonst Deinen Nächsten Lieben wie Dich selbst!"
Dann sollte die Redaktion doch einmal hinterfragen, warum es bei der deutschen Richterschaft nicht auch einmal zu einer Aufarbeitung komme.
Es sind soviel ungerechte Urteile ergangen, da schreibt niemand darüber. Es werden immer nur die mit Erfolg getätigten Urteile hervorgehoben.
Das mit der "Selbstverwirklichung" unserer christlichen Brüder ist schon so ausgelutscht, dass es nicht mehr notwendig war das Thema auf die Agenda zu schreiben!
Servus !!

Ich stimme Autograf voll zu

Man müsste hier schon alle Institutionen gleich behandeln, wobei im deutschen Recht m.W. Nur persönliche Schuld gesühnt wird. Jedenfalls muss VW z.B. Ja auch nichts fürs Vertuschen und Betrügen bezahlen- angeklagt werden Einzelpersonen. Das wäre natürlich auch bei pädophilen Priestern möglich. Aber wir reden hier von Taten, die überwiegend verjährt sind, viele der Täter sind inzwischen tot. Da helfen die „ gut gemeinten“ Forderungen nach Staatsanwälten und härteren Strafen nicht wirklich.
Deshalb sollte die Aufarbeitung der strukturellen Ursachen im Hinblick auf die Zukunft im Vordergrund stehen.

Ohne Zölibat keine so häufig auftretenden sexuellen Fehltritte

Ich lese hier vielfach "die Kirche"..... Bitte machen Sie einen Unterschied zwischen den Konfessionen! Die hier diskutierten Entgleisungen betreffen nicht die lutherische Kirche. Martin Luther wusste von den triebhaften Vergehen selbst unter den Päpsten im Mittelalter. Er muss den Menschen nicht nur "aufs Maul geschaut" haben, sondern auch tiefer. Unter seiner Anleitung öffneten sich die Klöster in seinem Einflussgebiet und machten dem Zölibat ein Ende. Mönche und Nonnen heirateten. Der Zölibat ist ein unmenschliches Druckmittel. Wer das nicht begreifen will und gar wissenschaftliche Gegenbeweise erbringt, beteiligt sich am Vertuschen. Wenn die katholische Kirche ehrlich werden will, muss sie zugeben, dass Päpste und Konzilien irren können und sich für den Weg der protestantischen Kirche entscheiden.

@ Malanders22 18:54 Uhr

"Da braucht man doch nicht lange rumeiern. Namen der Taeter und Vertuscher ins Internet stellen mit Bild. Der Rest erledigt sich von ganz alleine."
---

Sie befürworten im 21. Jh. die Wiedereinführung des aus dem Mittelalter stammenden Prangers, nur mit technisch anderen Mitteln und viel weitreichender?

Abkehr von in langem, mühsamem Prozess errungener moderner Gerichtsbarkeit und Rückführung unserer Gesellschaft ins juristische Mittelalter soll Probleme dieser Art lösen helfen?

Eine solche Idee mag Rachegelüste befriedigen, einen gesellschaftlichen Frieden droht sie aber zu zerstören. In solche juristischen Verhältnisse will ich zumindest nicht zurückfallen.

Wie andere Kriminelle auch

Die Kirche beweist damit, sie nur so weit Aufklärung verspricht, soweit Tatsachen nicht mehr geleugnet werden können.

Und über alle weiteren Schritte möchte sie selbst die Kontrolle behalten.

Wenn es nicht so bitter wäre, könnte man Dieselgipfel und Gipfel zum Missbrauch in der katholischen Kirche zusammen legen.

Die Angst vor Transparenz und Kontrolle und die Energie zur Vertuschung sind die selben.

ein Forum für Kirchengegner

da werden, zugegeben widerliche und unentschuldbare Vergehen,
der letzten 50 … 60 Jahre zusammengefasst und dazu noch weltweit
Sieht es in einer Schule anders aus ?
werden Lehrer versetzt oder bestraft
das ist keine Entschuldigung oder Rechtfertigung aber das übliche Verhalten in der Gesellschaft, sei es der Bundeswehr der Polizei dem Sportverein …..

18:06 von WiPoEthik

das eine tun
das andere nicht lassen
-
es gab Vorfalle in Köln an Silvester
an jeder Schule/Kindergarten/Heimen
… und in Kirchen

noch nicht verjährt

Der Zeitraum 1947-2014 wurde überprüft. Dann muss schnell die Staatsanwaltschaft aktiv werden und sich die Unterlagen der Kirche aushändigen lassen. Bei sexuellem Missbrauch beginnt -glaube ich- die Verjährungsfrist i.d.R. mit dem 30. Lebensjahr und dauert fünf Jahre.
Da werden noch einige Verfahren möglich sein.

Falls die Kirche sich weigert die Unterlagen herauszugeben: hier kann die Staatsanwaltschaft sicherlich Verfahren wegen Vertuschung, Unterstützung oder Mittäterschaft einleiten.

Aber ein "Weiter so" darf es nicht geben.

hmmm

naja, ich mache sowas deshalb nicht, weil ich es von meiner Sozialisation und gesamten Einstellung als zutiefst verwerflich finde , sich an einem Kind oder Jugendlichen zu vergehen. Nicht ,weil ich dafür ins Gefängnis müßte.
ich stehle oder morde auch nicht deshalb nicht,weil ich dafür ins Gefängnis müßte,sondern weil ich es als tiefes Unrecht und Verstoß des gesellschaftlichen Miteinanders empfinde und anerkenne.

@Autograf

Die Missbrauchstaten in der katholischen Kirche sind einmalig. Die Studie stellt fest dass mehr als 50% der Opfer männlich sind. Dies ist sehr anders als im Rest der Gesellschaft mit überwiegend weiblichen Opfern. Damit allein ist nicht wie in jedem Sportverein, ganz im Gegensatz zu ihren fortwährenden falschen Behauptungen.
Ebenso deutlich zeigt es der Unterschied Diakone 1% Täter, Priester 5% Täter.
In keinem Sportverein vergreift sich jeder 20te Trainer an den Jungen des Vereins.
In keinem Sportverein wird einem übergriffiger Trainer dazu geraten sich selbst anzuzeigen, aber nur wenn es gerade passend ist. In keinem Sportverein braucht der übergriffige Trainer nur zu beichten um jeden Vorgesetzten, gedeckt durch Bundesverfassungsgericht Entscheidung, zur Geheimhaltung zu bringen.
In keinem Verein gibt es eine Arbeitshilfe Nr. 222, die vorgibt wie man Zeugnisverweigerung aufgrund dieser obersten Gerichtsentscheidung einzusetzen hat.

in allen gesellschaftlichen Schichten...

gibt es den sexuellen Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen: In Familien ,in allen Berufen.

Das besonders verwerfliche hier bei Priestern als Tätern ist ganz sicherlich ,daß sie sich einmal aus freien Stücken zur zölibatären Lebensform entschieden haben (oder vorgegaukelt) und zum anderen einen enormen Vertrauensvorschuß insbesondere seitens der Eltern von Kindern entgegengebracht bekommen, weil man solche Taten des Mißbrauchs eben nicht von Priestern erwartet hätte. Dies war und ist sicherlich der erfolgreichenVertuschung, Verharmlosung und Verunglimpfung der Opfer durch Päpste, Bischöfe und Priester zu verdanken.

Kein Wunder

Solange es gegen sexuellen Mißbrauch keine rechtliche handhabe gibt, gibt es auch kein Urteil - trotz der moralischen Verwerflichkeit. Es ist mir aber unverständlich, daß die katholische Kirche bis 1983 nicht konsequent das Kirchenrecht angewandt hat. man kann auf der einen Seit Milde gegenüber leichten Straftaten gegen die moralische und dogmatische Ordnung der Kirche ausüben, aber im Falle des sexuellen Mißbrauchs hätte das volle kanonische Strafrecht genügt, um präventiv gegen den Mißbrauch zu wirken. Ohne den Schutz des Klerikerstandes hätte es auch keinen besonderen Schutz durch den Staat gegeben (Konkordat 1933!) und die volle Härte staatlichen Rechtes hätte hier im Namen des Volkes Urteil sprechen können. Die Täter hätten aus dem Klerikerstand ausgeschlossen werden sollen und der staatlichen Justiz übergeben werden sollen, ohne auf den Schutz durch die Kirche (Kirchenasyl!) zu setzen. Ich bin überzeugt, daß dieses abschreckend genug gewirkt hätte. Zumindest in Deutschland.

der Zölibat ist zutiefst unmenschlich

und produziert Perversionen. Das ist leicht nachzuweisen. Die Katholische Kirche ist deshalb strukturell kriminell. Man sollte gegen derlei mittelalterliche, unmenschliche Praktiken in der katholischen Priesterkaste staatlicherseits vorgehen. Im Grunde handelt es sich um eine Verletzung von Menschenrechten. Eine Kirche darf ihren Mitarbeitern, auch Priestern nicht, ihr Sexualleben vorschreiben.

@ Paul Puma 19:13 Uhr

"Bestimmt gibt es auch Mißbrauch in Umweltverbänden. Wäre das nicht mal ein Thema?"

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Missbrauch ist ein gesamtgesellschaftliches Thema, das stimmt.
Spezifisch besonders ist aber z.B., dass manche Vertreter der Kirche nicht selten Sittenverfall beklagen und manches Verhalten von Menschen bezüglich Sexualmoral kritisieren. Offiziell geht es häufig um die Reinerhaltung der Lehre, auch in manch anderen Fragen, und unter der Hand werden dann bestimmte Dinge sogar gedeckt und verschleiert.
Diese Zusammenhänge bzw. Widersprüche gibt es bei Umweltverbänden bei diesem Thema nicht.
Da könnte man, um einen (hinkenden) Vergleich zu gebrauchen, besonders mit Unverständnis reagieren, wenn ein Fest veranstaltet wird und dazu vorher ein Feuchtbiotop planiert wird und dann 1000-fach Einwegplastik verwendet wird usw.
Es geht hier um ganz andere inhaltliche Zusammenhänge.
Siehe auch mein anderer Beitrag weiter oben.

@ 16:06 von Peter Kock

Völlig richtig.
Und wenn man sich Rörig, Prof. Pfeiffer in ihrer Tätigkeit anschaut....
Ja, jA. Niedliche Formulierung in D...dem Täter zugewandt.

@ 20:10 von Besserwisser.de

30 Jahren Verjährung ab dem 18. LJ.
Ist aber inadäquat.

Die 10 Gebote und

1 Staatsanwalt hätten gereicht. Verschleiern macht es komplizierter.

Kirchenrecht sollte Deutschem Strafrecht unterworfen werden !

Es sollte ein Gutachten in Auftrag gegeben werden, bei einem Gremium, besetzt mit hochrangigen Verfassungsrechtlern , inwieweit es möglich wäre, die Katholische Kirche strafrechtlich staatlicher Jurisdiktion zu unterwerfen, insbesondere im Hinblick darauf, dass das Reichskonkordat, im Grundgesetz so vorgesehen, wenigstens novelliert werden sollte.
Leider sind diesbezügliche Petitionen stets gescheitert, zudem wurden Änderungen höchstinstanzlich abgelehnt.
Vor dem Lichte der Verhaltensweise kirchlicher Institutionen bei Missbrauchsfällen wie auch einer Vertuschungspraxis bei finanziellen Manipulationen, sollte jedoch darüber nachgedacht werden.

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