Ihre Meinung zu: Archäologie-Ausstellung in Berlin: "Migration ist Anfang aller Entwicklung"

26. September 2018 - 17:13 Uhr

Der Berliner Gropius Bau zeigt eine hochkarätige Archäologieausstellung mit den wichtigen Funden der vergangenen 20 Jahre aus dem gesamten Bundesgebiet. Es ist eine ungewöhnlich politische Ausstellung. Von Günter Marks.

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Kommentare

in Berlin: "Migration ist Anfang aller Entwicklung"

Nun, eine "ungewöhnlich politische Ausstellung" mag etwas für sich haben, ich einer Zeit, in der Aufgeregtheit allzu oft mit Politisierung verwechselt wird.

Aber eines, muss man zur o. g. Beurteilung auch sagen, Migration als Anfang von allem (nämlich als nacheiszeitlicher Beginn), kann unter anderen Bedingungen auch sehr gut allem zum Ende gereichen.
Das nicht zumindest als Möglichkeit zu kalkulieren, hieße die geänderten historischen Umstände missachten.

Das ist schön. Wer will das

Das ist schön. Wer will das auch ernsthaft bestreiten? Das Problem bleibt aber, dass sich Migration nicht auf ALLE positiv auswirkt. Denn ebensogut könnte man argumentieren, dass Migration viel zerstört. Fragen sie mal die Neandertaler. Ach ja, geht grad nicht. Ausgestorben. Vom homo sapiens sapiens verdrängt. Fragt man hingegen einen homo sapiens, war der Auszug aus Afrika super. Und auch ein stetiger Zuzug anderer Migranten kann gut sein. So entstanden zB die USA. Aber finden die apachen oder sioux das so gut? Alles in Maßen muß das Motto sein.

Gibt es nur ein kleines Problem

wir haben keine 300 000 Jahre Zeit, und all diese Reiche hatten einen Fehler.
Sie sind untergegangen, letztendlich durch Kriege, das soll jetzt weiterhelfen.
Und Punkt Zwei, heute ist eine andere Zeit und ein viel vielfaches an Menschen auf dieser Welt.

Der Herr hat ein Händchen für

Der Herr hat ein Händchen für populärwissenschaftliche Auftritte in Kamerabegleitung.
Vermutlich gibt es keinen anderen Landesarchäologen der sich dafür hergeben würde, in Kamerabegleitung durch andere Bundesländer zu reisen (siehe "Deutschlands Supergrabungen") und archäologischen Sensationen sowie Erkenntnisse von Fachkollegen zu präsentieren.....

ja ...

... aber wenn die Archäologen ehrlich sind, war diese Entwicklung oftmals recht brutal und alles Bisherige verdrängend. Man sollte Wissenschaft vielleicht auch einfach
Wissenschaft sein lassen.

>>"Insofern muss man bei so

>>"Insofern muss man bei so einer Figur, die ja auch ganz bewusst mit starken Brüsten, mit Geschlechtsmerkmalen, ohne Kopf und eine ganz starke Konzentration auf ein "Sich-etwas-Vorstellen" gestaltet ist, annehmen, dass da ein größeres Gedankengebäude hinter steht."<<

Der Schluss ist zwingend. So habe ich das noch nie gesehen. Dann sind die häufig auf das Sexuelle zielenden Schmierereien an manchen Toilettenwänden gar keine Schmierereien, sondern Ausdruck eines größeren Gedankengebäudes…

Es wäre schön, wenn Fachwissenschaftler - hier Archäologen - sich auf das Gebiet beschränkten, von dem sie etwas verstehen. Sonst kommt dabei - wie im vorliegenden Fall - nur Unsinn heraus.

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