Ihre Meinung zu: Daimler-Chef Zetsche soll in Aufsichtsrat wechseln

26. September 2018 - 10:17 Uhr

Nach 13 Jahren an der Spitze von Daimler gibt Dieter Zetsche seinen Posten als Vorstandschef auf und wechselt in den Aufsichtsrat. Nachfolger soll Ola Källenius werden - er ist bislang für Forschung und Entwicklung verantwortlich.

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Kommentare

Schade

ein Dr. Bernhard, wäre mir persönlich lieber gewesen

Ich erinnere mich...

Ich erinnere mich daran das Herr Zetsche vor so drei Jahren sagte das mit den kommenden Flüchtlingen ein neues "Wirtschaftswunder" in Deutschland bevorstehe. Mit dieser Aussage lag er nach dem heutigen Stand daneben. Richtig armeselig finde ich es jedoch das dieser riesige Konzern bis heute nur eine vernachlässigbare Zahl an Flüchtlingen beschäftigt (waren es nach letzten Stand nicht 24?).

Moment mal...

...die Nachricht, dass ein Business-Möchtegern seinen Posten wechselt, schafft es ganz an die Spitze der heutigen Meldungen?

Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich die (nicht-)Bedeutung dieser Meldung vielleicht total falsch einschätze, aber das kommt mir jetzt merkwürdig vor. Irgend jemand? Help?

Daimler-Chef Zetsche soll in den Aufsichtsrat wechseln....

Wo sollte er denn auch anders hin wechseln ?
Vielleicht in die Regierung ? Das geht aber nicht,weil da sitzen doch schon genug Autolobbyisten.

@eine_anmerkung "Daimerl beschäftig eine vernachlässigbare ...

... Anzahl von Flüchtlingen"
---
Das darf man Zetsche nicht ankreiden, denn die Konzerne sind erheblich vom Wohlwollen der Politik abhängig, wie man in besonders negativer Form bei VW und der politisch motivierten Schädigung um ~30 mrd in den USA sieht. Da kann man schon mal eine Stimmungsverlautbarung zugunsten der aktuell Regiernden Partei machen.
Anders aber wenn es um die Leistungserstellung geht. Da kann man nur das jeweilig Beste zur Verfügung stehende heranziehen.

Ein Schwede ist der Falsche

Für einen Konzern der so sehr von der Mentalität der südwestdeutschen Urbevölkerung geprägt ist. Es wird zu gefährlichen Reibungsverlusten kommen.

Wichtig ist, dass auch Herr

Wichtig ist, dass auch Herr Zetsche greifbar bleibt für die Justiz.
Für den Abgasskandal sind die Aufsichtsräte ebenso verantwortlich wie die Vorstände und die Politik.
Falls es jemals eine echte Aufklärung und Strafverfolgung in dieser Sache geben würde, käme Zetsche als Aufsichtsrat also auch nicht davon.
Aber nur, wenn es diese Aufklärung gäbe.
Danach sieht es aber nicht aus.

10:32 von eine_anmerkung

mit den kommenden Flüchtlingen ein neues "Wirtschaftswunder" in Deutschland bevorstehe
.
wer weiß was ihm die Kanzlerin für diese Einschätzung versprochen hat
(wohlwollensmäßig) bei der aktuellen Dieselsache vielleicht eingelöst und wie man den
(und andere) behandelt (glacehandschuhmässig)
käme mir schon was in den sinn

eine_anmerkung

Armselig finde ich, dass Sie nur eines können: auf dem Thema Flüchtlinge rumreiten! Dabei übersehen Sie, dass die nächste Bundestagswahl laut Plan erst in ca. 3 Jahren stattfinden wird. Und aus diesem Grund freue ich mich, dass bis dahin das Thema so totgeritten wurde, dass damit kein Blumentopf mehr zu gewinnen sein wird. Bereits jetzt sagen Umfragen voraus, dass die Deutschen davon genervt sind. Von daher...

Zetsche hatte vollkommen Recht. Natürlich wird die Wirtschaft nur durch Zuwanderung auf dem derzeitigen Niveau und den erwarteten Steigerungen zu halten sein. Bereits jetzt haben wir in vielen Bereichen Fachkräftemangel. Und gerade mit den syrischen Flüchtlingen sind viele hochausgebildete Kräfte nach Deutschland gekommen. Das Hochschulniveau in Syrien ist nicht zu verachten. Besonders Ärzte, Ingenieure und Techniker sind durchaus gefragt auf dem Arbeitsmarkt

@Fossil

"Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich die (nicht-)Bedeutung dieser Meldung vielleicht total falsch einschätze [...]
Irgend jemand? Help?"

Ich helfe gerne.

Ja, Sie schätzen die Bedeutung dieser Meldung offenbar total falsch ein.

Als kleinen Tipp: Daimler ist ein Weltkonzern mit deutschem Hauptsitz.

Ohh doch!

Das kann man Dr. Z. ankreiden!
4-5 Wochen vor Merkels erster Äußerung bzgl. Flüchtlinge und Facharbeiter hat Zetsche den Wortlaut vorgegeben mit der Behauptung, das (wie immer ;-) Facharbeiter fehlen würden und die in Ungarn festsitzenden Menschen diese Lücke füllen würden.
Es ist davon auszugehen (Ergebnis), dass er und andere CEO`s ihren Einfluss auf die CDU-Marionetten genutzt haben.
Warum ein deutscher Konzernlenker eine solche Aussage vor der Presse macht, leuchtet glaube ich jedem ein...! Für die Folgen kann er ja nicht belangt werden.
Er selber transferier seit Jahren tausende Arbeitsplätze - die zur Zeit NOCH sehr viel Geld in die Sozialkassen und Steuertöpfe spülen - nach Indien.
Diese Marke wird in absehbarer Zeit "made in India" entwickeln und produzieren...

10:59 von Theodortugendreich

>Für einen Konzern der so sehr von der Mentalität der südwestdeutschen Urbevölkerung geprägt ist. Es wird zu gefährlichen Reibungsverlusten kommen.<

Die Schwaben sind internationaler als wir Denken. Ich sehe da keine Probleme. BMW verkraftet auch in fast allen Segmenten "Europäer".

10:59 von Theodortugendreich

Für einen Konzern der so sehr von der Mentalität der südwestdeutschen Urbevölkerung geprägt ist.
.
als ein langjähriger Mitarbeiter ….

in den 70ern hätte ich ihnen zugestimmt
man war stolz
heute ?
und das gilt insbesondere für Dinge wie Loyalität
die man als MA für diesen Betrieb empfand,
ebenso aber der Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern,
die komplett abhanden gekommen ist

um 11:19 von DB_EMD

>>"...Und gerade mit den syrischen Flüchtlingen sind viele hochausgebildete Kräfte nach Deutschland gekommen. Das Hochschulniveau in Syrien ist nicht zu verachten. Besonders Ärzte, Ingenieure und Techniker sind durchaus gefragt auf dem Arbeitsmarkt"<<

Ja das wäre wirklich schön. Es gibt scheinbar immer noch Menschen die nicht in unserer Realität angekommen sind?

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11:19 von DB_EMD

Und gerade mit den syrischen Flüchtlingen sind viele hochausgebildete Kräfte nach Deutschland gekommen. Besonders Ärzte, Ingenieure und Techniker
.
und genau das ist das unappetitliche an der Sache
wir ein "vermeintlich reiches" Land haben es nötig solche "Hungerstaaten" dahingehend auszubeuten, dass wir denen teuer ausgebildete Fachkräfte zum Nulltarif übernehmen um nicht zu sagen abzuwerben, die dort fehlen werden

BWL halt...

Zitat:
"Der Schwede ist 49 Jahre alt, Betriebswirt..."
und
"...derzeit als Chef der Konzernforschung sowie der Entwicklung der Pkw-Sparte..."
---
Ist eh´klar. Betriebswirt eben. Und Chef von "Forschung und Entwicklung". Fachfremd und von keinerlei Sachkenntnis getrübt. Einem Ingenieur kann man halt in Geldsachen nicht so vertrauen wie einem BWLer. Konzernlenkung nach Zahlen. Das hat man gelernt, da weiss man, was man zu tun hat, wenn´s kriselt und die jährliche Steigerung für die Aktionäre nicht do üppig ausfällt wie gewünscht. Glückwunsch, Daimler. Was für austauschbare Figuren. Wenn´s mit Daimler nichts wird, geht man dann halt zu einer Airline und verheert diese. Oder zur Eisenbahn. Von der Inspiration und Leidenschaft ist nichts mehr da...

14:31 von Sisyphos3

"wir ein "vermeintlich reiches" Land haben es nötig..."

Naja, das Thema ist ja nicht neu! Bisher waren es die polnischen Aushilfskräfte, die zum Spargelstechen jede Saion ins Land gekommen sind. Und warum? Weil "wir" zu dieser Arbeit nicht mehr bereit sind!

Ca. 20 Prozent der Schulabgänger in Syrien gehen auf die Hochschule. Entsprechende Studie dazu wurde von Marie-Claire von Radetzky und Kristina Stoewe bereits veröffentlicht. Ebenso konnte festgestellt werden, dass das Schulsystem bis vor dem Krieg in Syrien funktioniert hat. Wenn jetzt also hier gewisse Personen meinen, da kommen nur Analphabeten ins Land, muss man diesen wohl eher Realitätsverlust vorwerfen als mir! Nach der Studie des Mediendienstes Integration haben sogar 71 Prozent der geflüchteten Syrer einen Schulabschluss. Wenn man jetzt noch die vielen Kinder und Kleinkinder rausrechnet, passt das sogar sehr gut, weil 27 Prozent der Geflüchteten in diese Altersklasse fallen! Man muss sich nur mal die Fakten durchlesen!

Bei Premium-Autos die Weltspitze zurückerobert.

Bei den Marktanteilen rechnet Mercedes auch die Smart und Vito dazu, genauso wie die vielen Taxifahrzeuge, die mit sehr wenig Gewinn verkauft werden. Diese Droschken sind eine gute Werbung für Mercedes-Benz. Vielleicht schafft es der Ola Källenius, dass die Verarbeitungsqualität der sogenannten "Premium-Autos" wieder besser wird.

@Walter2929 "BMW verkraftet auch in fast allen Segmenten ...

... Europäer"
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TT: "Ein Schwede ist der falsche für einen Konzern der so sehr von der Mentalität der südwestdeutschen Urbevölkerung geprägt ist. Es wird zu gefährlichen Reibungsverlusten kommen."
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Walter: "Die Schwaben sind internationaler als wir Denken. Ich sehe da keine Probleme. BMW verkraftet auch in fast allen Segmenten "Europäer"."
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Wenn diese These stimmt, warum ist BMW, dann wieder auf Platz 2 zurückgerutscht? Sicher nicht aus Kapitalmangel.
Im Allgemeinen werden Ideenwelten und ihre Kongruenz in ihrer Bedeutung für die Gruppenleistung unterschätzt. Aus diesem Grund gibt es auch nur 24 nochmal was Geflüchtete unter der nach hunderttausenden zählenden Daimlerbelegschaft.

Nichts gelernt aus der

Nichts gelernt aus der Vergangenheit.
Herr Zetsche wird als Aufsichtsratschef die Folgen seiner eigenen Handlungen als Vorstandschef beurteilen (daran ändern auch 2 Jahre Karenzzeit nichts). Daß sowas problematisch ist weiß man doch mittlerweile. Wann wird da endlich mal ein Riegel vorgeschoben?

Aufsichtsrat

Noch ist der Zetsche nicht im Aufsichtsrat. Vorstandsvorsitzende werden auch schon mal weggelobt, wenn die Aktien der Unternehmen in einem Jahr um 18 Prozent fallen.

Respekt.

Herr Zetsche hat Daimler wieder zu einer Nr.1 Position gebracht. Das verdient Respekt. Jedoch rechtzeitige Innovationen im Bereich Antrieb wurden nicht getätigt, ob der Elektroantrieb lange Bestand haben wird ist fraglich. Es gibt besseres.

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