Kommentare

also noch gut 50 Jahre

bis die Schulden getilgt sein werden

fragt sich nur, ob der Zins so niedrig bleibt
und die Konjunktur so lange boomt

Und wie sieht es in..?

Und wie sieht es in Rheinland-Pfalz, Berlin und Bremen aus? Warum fehlen die wo doch bekannt ist das alle Bundesländer/Stadtstaaten wo rot oder/und grün die Finger drin haben finanztechnisch nichts auf die Reihe bekommen? Und warum fehlt NRW wo dieses Bundesland doch so groß ist? Ich wohne in NRW und mir ist bekannt das die Migrationskosten uns die Haare vom Kopf fressen. Warum wird nicht vollumfänglich berichtet?

Nur die halbe Wahrheit!

Der nimmersatte Staat erhöht seine Einnahmen aus Steuern, Abgaben und Gebühren von Rekord zu Rekord. Der Bürger bekommt zunehmend Schwierigkeiten für sich selbst vorzusorgen. Reale Negativzinsen werden noch besteuert. Hier stellt sich die Frage nach der Verfassungsmässigkeit. Der Staat spart aufgrund der Draghi-EZB zu Lasten der Sparer und deren Altersvorsorge Milliarden an Zinsen. Man verdient noch am Schuldenmachen.

Kalte Progression, Soli nichts davon wird abgebaut. Man kann es schon nicht mehr vernünftig ausgeben. Da bleibt wenigstens etwas für die Schuldentilgung. Es wäre ja auch noch schöner! Verschwendung und Fehlinvestitionen nehmen zu. "Wohltaten (Mütterrente & Co.)", die über Steuern zu finanzieren wären, gehen zu Lasten der Rentenkasse etc.pp..
Die Bürger werden weiter über Gebühr belastet. Bei jedem Problem fallen Politikern zur Lösung zuerst Erhöhungen oder neue Steuer- und Abgaben ein.

Es ist hohe Zeit für Steuer- und Abgabensenkungen. Der Soli ist längst fällig ...

Immerhin etwas

Es wird aber auch höchste Zeit, dass die Schulden weniger werden.

Die Wahrheit

Stand 2017:
Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) kostet die deutschen Sparer 436 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt die DZ-Bank in einer aktuellen Berechnung, die der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.) vorliegt. Die Fachleute der Bank haben aus Daten der Bundesbank und anderen offiziellen Statistiken berechnet, wie stark die Zinseinbußen ausfallen, die die Deutschen durch die lockere Geldpolitik seit 2010 hinnehmen mussten.

Das muss nicht nur statistisch noch zu den üppigen Einnahmen aus Steuern, Abgaben und Gebühren hinzugerechnet werden um das ganze Bild zu zeigen.

Das wird Folgen für die Zukunft haben. Selbst seriöse Banken, Sparkassen, Volksbanken, Lebensversicherungen kommen so in Existenznöte durch diese selbstzerstörerische Politik. Staatschuldenfinanzierung über die Hintertüre. Schuldenmacher sind die Helden, Sparer die Dummen. Das hat trotz dem bisschen Schuldentilgung bei den deutschen öffentlichen Haushalten keine Zukunft!

Das is ja fast nix, wir haben

Das is ja fast nix, wir haben also nur noch rund zwei Billiardenchen €uro Schulden, da können wir ja ruhig weiter dem Erdowahn wieder ein paar Milliardchen bei seinem morgigen Besuch hinterherschmeißen und all den Eu-Staaten und Afrika und überhaupt allen in der Welt. Nur aufpassen, nicht, dass unsere Armen und Rentner und überhaupt etwas bei den eigenen Leuten hängen bleibt.
Wie das wohl mit den vielen Verpflichtungen wird, die diese Regierungen hier eingegangen sind, vor allem, wenn die nächste Finanzkrise wieder alles sprengen wird?

Ja ja der Schuldenabbau

Was nützt mir das,wenn ich unsere kaputten Brücken an den Autobahnen sehe,marode Schulen und total kaputte Straßen.(z.B. man fahre durch Ostfriesland und genieße die Schlaglochpisten)
Was nützt mir das wenn die Bundeswehr kaum handelungsfähig ist. Man fahre z.B.nach Wilhelmshafen und sehe sich zwei neue Zerstörer an mit zertöpperten Maschinen.
Wenn ich dann jeden Monat meinen Lohnstreifen sehe weiß ich woher der Schuldenabbau kommt. Alleinerziehend wird man abgezockt ohne Ende.

Bayern war 40 Jahre Schlusslicht und wurde vom "roten Hessen"

finanziert.
@10:40 von eine_anmerkung
Erst die Umschichtung von Bundesmitteln unter Strauß brachte die Wende.

Plus mangelhafte Steuerprüfung als "Standortvorteil".

Berlin war doch unter CDU-Zeiten viel schlimmer dran. Vgl. damals die diversen Affären.

Und: Wie sieht es im CDU-regierten Saarland aus??

Übrigens: Trotz bester Voraussetzungen bricht Deutschland immer noch die Schuldenobergrenze der EU von 60 %.
Neben der Exportgrenze von 6 %.

Hepheistos

Der Schuldenstand in Deutschland beläuft sich insgesamt derzeit auf 68 % des BIP. Und das ist sogar im weltweiten Vergleich extrem niedrig. Es ist sogar zu erwarten, dass wir in wenigen Jahren unter 60 % liegen werden und damit deutlich die Maastricht-Kriterien erfüllen!

Einen Staat gänzlich ohne Schulden ist utopisch und wird es nie geben. Natürlich sind 2 Billiarden Euro verdammt viel, nein, unvorstellbar viel Geld. Aber für einen Industriestaat wie Deutschland mit der Stärke ist das ganze eher zu belächeln. Wichtig ist nur, dass wir keine neuen Schulden aufbauen und weiterhin die Last senken. Deutschland hat nicht umsonst bei allen drei Ratingagenturen das heiss begehrte Triple-A (AAA). Das schaffen die laut Trump so tollen USA nicht! Nur die Niederlande und die Schweiz haben die gleiche Bewertung. Darauf können wir schon ein wenig Stolz sein!

10:40 von eine_anmerkung

«Warum wird nicht vollumfänglich berichtet?»

Es wird so umfänglich berichtet, dass man erfahren kann:

1. Der Bund + alle Bundesländer haben ihre Schulden reduziert
(Ausnahme HH + SH / warum wird auch gesagt).

2. Die Kommunen in allen Ländern auch (2 Ausnahmen, nicht NRW).

tagesschau.de ist keine Statistik-Datenbank, die immer zu jedem Thema alle Zahlen zu präsentieren hätte. Wer weiter gehend interessiert ist, kann problemlos im Internet haufenweise Zahlen zu allen Ländern finden, bis ihm/ihr schwarz vor Augen wird.

«Und warum fehlt NRW wo dieses Bundesland doch so groß ist? Ich wohne in NRW und mir ist bekannt das die Migrationskosten uns die Haare vom Kopf fressen.»

NRW wird wohl deswegen fehlen, weil es weder ein positiver, noch ein negativer "Ausreißer" ist.

Von 2015 zu 2017 sind hier (auch ich wohne in NRW, Köln) die Schulden pro Kopf von 13.633 € auf 12.786 € gefallen. 2018 dann noch weiter.

Haare hin, Haare her. Die angeblich von Köpfen gefressen werden …

wieder ein sehr tendentiöser artikel

schulden sind quasi nur deshalb abgebaut worden, weil die bürger weiter ausgepresst und durch nullzinsen enteignet wurden. der staat hat das geld weiter mit der mistgabel zum fenster gekippt

Es wäre angebracht

den Aufbau von kurz-, mittel - und langfristigen Verbindlichkeiten und nicht nur mit "Schulden" herumzuwerfen. Es gibt keine "Schulden" es sind Verbindlichkeiten gegenüber den Gläubigern. Wer sind die Gläubiger ?
Gläubiger können nur Nichtbanken und Banken sein. Das kommt aus dem Artikel auch nicht hervor.
Deshalb an die Redaktion, Bitte etwas mehr konkreteres.

@12.25 Uhr - ein Staat ohne Schulden ist utopisch..?!??

Ist es nicht. Es gibt durchaus Länder die über längere Zeiträume keine Schulden hatten. In Europa fällt mir da nur Estland ein. Aktuell gibt es aber auch dort ein paar Schulden, aber deutlich unter den 60% von Maastricht. Es ist eben alles eine Frage des Managements und des politischen Willens, ob man Schulden nur macht für sinnvolle Investitionen, oder um Wohltaten zu finanzieren. Und ob ein Staat schlank aufgestellt ist, oder ineffektiv und mit einem Wasserkopf.

11:34 von Vollgas

«Es wäre angebracht den Aufbau von kurz-, mittel - und langfristigen Verbindlichkeiten und nicht nur mit "Schulden" herumzuwerfen.»

Ja, das könnte man so detaillierter darlegen, als es der Artikel tut. Muss man aber nicht zwangsläufig bei jeder Meldung, die sich mit einer prinzipiellen Schuldenentwicklung befasst.

«Es gibt keine "Schulden" es sind Verbindlichkeiten gegenüber den Gläubigern.»

Reine Wortklauberei. Wenn ich Ihnen Geld schulden würde, dann wäre ich Ihnen "verbindlich". Besagt beides dasselbe …

«Wer sind die Gläubiger ?
Gläubiger können nur Nichtbanken und Banken sein.»

Nichtbanken + Banken = alle.
Nichttrinker + Trinker = alle.
Nicht (x) + (x) = alles.

«Das kommt aus dem Artikel auch nicht hervor.»

Aus dem Artikel kommt hervor:

«In der Statistik werden nur die Schulden gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich gezählt, also etwa gegenüber Banken und privaten Unternehmen.»

U.a. nicht die Verbindlichkeiten durch Staatsanleihen an Privatpersonen.

11:34 von Vollgas

Sehe ich ebenso. Wem wir wieviel schulden, das zu wissen wäre für viele sehr interessant.

11:33 von Karl Napf

«wieder ein sehr tendentiöser artikel»

Ähnlich tendenziös, wie es ein Bericht wäre, der besagte, in der Fußball-Bundesliga wären in der letzten Saison weniger Tore gefallen als in der vorletzten.

«schulden sind quasi nur deshalb abgebaut worden, weil die bürger weiter ausgepresst und durch nullzinsen enteignet wurden. der staat hat das geld weiter mit der mistgabel zum fenster gekippt.»

Solange der Staat das Geld nicht mit der Mistgabel aus dem Fenster kippt, gibt‘s ja noch Hoffnung auf Besserung. Das Geld ist ja noch nicht weg.
Liegt nur dumm vorm Fenster rum …

@Sisyphos3

Stimmt nicht ganz. Das Institut für Generationenverträge hat veröffentlicht , dass Deutschland mit 6,2 Billionen verschuldet ist.
(Es werden nur 2,2 angegeben.) Das bedeutet , dass schon die nächsten ungeborenen 50 Generationen , bereits verschuldet sind ! Ebenso heißt das dann : 500 Jahre Tilgungszeit. Ist das nicht wunderschön ?

Habe eben ergoogelt,

daß Deutschlands Rentenniveau im EU-Vergleich ganz unten steht. Ich bin Rentner und weiß wovon ich rede. Die Schulden interessieren mich nur peripher, denn die hatten wir immer.

um 11:30 von schabernack

Vielen Dank für die sehr informativen Ergänzungen zu meinem Kommentar.

Schulden (Minus) = Vermögen (Plus)

Jeder Euro Schulden bedeutet, dass irgendjemand einen Euro Vermögen hat, den er verliehen hat und dafür Zinsen und Zinseszinsen bekommt. Gegen die 2 Billionen € Schulden stehen also 2 Billionen € Vermögen. Und in D besitzen ca. 40 einzelne Menschen so viel Geld wie die ärmere Hälfte der Deutschen, also ca. 40 Millionen Menschen.
Der Preis eines jeden Konsumartikels, von der Klorolle über Benzin/Diesel und Lebensmittel bis zum PKW..., beinhaltet heute schon etwa 30% Zinslast gegenüber diesen großen Vermögen.
Nach der Feststellung, daß die Bundesrepublik verschuldet ist sollte also die Frage kommen, an wen sie verschuldet ist. Und auch wofür das Geld ausgegeben wurde: Bildung oder Beton? Zukunftstechnologie oder Braunkohlesubvention? Vereinbarkeit von Familie/Beruf oder Industriesubvention für Minijobs (Aufstocker)?

Nach Adam Riese müssen wir aber bei den guten Bedingungen;

noch mind. 40-50 Jahre solche Bedingungen u. Tilgung haben bis er weg ist ;der Schuldenberg 2 Bill.€?
Ich wette aber das man schon dafür sorgt das die Zinseszinsen einigen paar wenigen noch sehr viel länger als 40-50 jahre zu Gute kommen werden u. deren Kindeskindern?!Im Mittelalter hatten sie noch Namen wie Hohenzollern u. sonstiger Adel;blaues Blut bis der Geldadel a'la Rockefeller usw. kam. Heut sind es anonyme Steuersper-Privilerierungs-Aktionäre bei sich selber angestellte Mäzene mit Ewigkeitsansprüchen die vom Geld geadelt sind?!

wir bauen keine Schulden wirklich ab sondern

nehmen nur weniger Anleihen auf. Gleichzeitig wachsen die Targetforderungen (Wechsel). Die sind sogar schlimmer als Wechsel, da jeder Wechsel einen Fälligkeitstermin hat nur das Targetsystem hat keinen ( z.Z. hat die BRD wohl 1 MRD Forderungen). Kein normaler Mensch glaubt dass diese bei einem Crash beglichen werden. Weiterhin steigen die Schulden der Wackelkandidatenländer weiter . Ganz zu schweigen von der Bankenunion und den faulen Krediten der Südländer wie Italien. In einer solchen Situation zu sparen statt wenigstes mehr in die Infrastruktur zu investieren ist unklug. Es ist als würde man sich den neuen Kühlschrank nicht leisten aber den Nachbarn einen kaufen oder verkaufen ohne zu wissen ob der den abbezahlen kann. Die Wenigsten haben weitere Haftungsrisiken des Euro die die EZB mit Anleihekäufen, Zinsen usw betreibt verstanden. Die Wettbewerbsfähigkeit der Südstaaten ist nur durch Abwertung möglich.

12:50 von Barbarossa 2

«Wem wir wieviel schulden, das zu wissen wäre für viele sehr interessant.»

Völlig erschöpfende Auskunft zu allen Aspekten der deutschen Staatsverschuldung werden Sie auch dort nicht finden. Aber so einige Fragen werden Sie beantwortet bekommen:

"https://www.gold.de/staatsverschuldung-deutschland/"

Es gibt (viele) unterschiedliche Zahlen in unterschiedlicher Berechnungsweise der Verschuldung. Als Anhaltspunkt, mit dem man nicht all zu weit daneben liegt, mag gelten:

Ca. 40% der Schulden sind Inlandsschulden (Intitutionen, Privatleute in DEU).
Ca. 60% sind Auslandsschulden (hauptsächlich durch Staatsanleihen).

"Größte Gläubiger-Länder" sind:

1. LUX ca. 580 Mrd. €
2. NL / GB je ca. 560 Mrd. €
4. FRA ca. 320 Mrd. €
5. USA ca. 250 Mrd. €
6. JAP ca. 220 Mrd. €

Diese Zahlen scheinen auf den ersten Blick mit der im Artikel genannten Gesamtverschuldung des Staates (1.934 Mrd.€) zu kollidieren. Aber Verbindlichkeiten durch Staatsanleihen werden stets sehr unterschiedlich erfasst.

Nach Adam Riese müssen wir aber bei den guten Bedingungen;

noch mind. 40-50 Jahre solche Bedingungen u. Tilgung haben bis er weg ist ;der Schuldenberg 2 Bill.€?
Ich wette aber das man schon dafür sorgt das die Zinseszinsen einigen paar wenigen noch sehr viel länger als 40-50 jahre zu Gute kommen werden u. deren Kindeskindern?!Im Mittelalter hatten sie noch Namen wie Hohenzollern u. sonstiger Adel;blaues Blut bis der Geldadel a'la Rockefeller usw. kam. Heut sind es anonyme Steuersper-Privilerierungs-Aktionäre bei sich selber angestellte Mäzene mit Ewigkeitsansprüchen die vom Geld geadelt sind?!

Schulden sind nicht das Problem

Wir haben knapp 2 Billionen EURO Schulden der öffentlichen Haushalte in Deutschland. Demgegenüber liegt der Vermögensstand des Staates bei rund 18,5 Billionen. Bei einem Privathaushalt würde man sagen fast schuldenfrei. Das Problem ist die Vermögensverteilung! Die wird immer ungleicher. Immer mehr Menschen die nichts haben und nur wenige, denen fast alles gehört.

"Zudem entlasten niedrige

"Zudem entlasten niedrige Zinsen auf der Kostenseite."
Ja. Mehr als nur 'zudem', hauptsächlich.
Und ein weiterer Faktor, die allgemeine Unter-Investition in den Service Public, wird nicht genannt. Die lässt es zu, die nominalen Schulden zu senken, produziert aber gleichzeitig virtuelle Schulden, die in den kommenden Jahrzehnten sich dann entweder in reguläre Schulden und / oder eine immer massivere Schlechterstellungen grosser Bevölkerungskreise verwandelt.

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