Kommentare

Ich sag jetzt einfach mal,

Ich sag jetzt einfach mal, wie es ist: Hätte die Presse sich öfter anders verhalten und nicht nur ihre eigene Sichtweise den Menschen präsentiert, wäre das wohl nicht soweit gekommen.
Keine Ahnung, warum die Presse jetzt so unschuldig tut.
Es heisst immer man solle miteinander reden, doch die Presse ist und war mit dafür verantwortlich das eine Seite nie gehört wurde. Nein, man hat noch draufgetreten auf die, mit denen man reden sollte und immer wieder das Gleiche. Immer Rechtspopulisten hier, Rechtspopulisten da, Rechtspopulisten tralalala.
Es ist überall das Gleiche. Wenn man auf Twitter unterwegs ist und etlichen verschiedenen Menschen folgt, egal aus welchem Land, ob nun England, den USA oder auch Frankreich: Überall ist die Presse da und hetzt gegen Menschen mit andere Meinung. Muss das sein?!
Da bringt man so eine Aktion ins Rollen, von wegen sprechen statt brüllen, aber wer brüllt denn? Die Presse etwa nicht? Oh doch!

wieder einfach herrlich

der patrik gensing erzählt uns bürgern, was pressefreiheit ist! er sollte mal bei H. J. Friedrichs nachlesen, da könnte er was lernen

Ist das denn bei uns anders?

Ist das bei uns denn anders? Zumindest die Öffentlich Rechtlichen Medien berichten gleichgerichtet mit der Regierungsmeinung. Von Lügenpresse zu sprechen wäre falsch; frisiert ist das richtige Wort. Jegliche kritische Meinungen, besonders zum Migrantenthema, sind unerwünscht. Haben Sie mal in den Öffentlich Rechtlichen jemals einen positiven Beitrag über die AfD beispielsweise gelesen? Das Problem ist dabei schon die Zusammensetzung des Aufsichtsrates. Kein AfD- Mitglied ist darin enthalten. Es wird Zeit diesen Filz endlich zu entflechten und bis dahin brauchen wir uns über unsere EU-Partner nicht zu beschweren. Wir sind doch nicht besser!

Die Pressefreiheit ist mal

Die Pressefreiheit ist mal wieder in Gefahr. Übrigens erst das erste Mal in dieser Woche?
Bei dem was da in Polen und all den anderen Neu-EU-Staaten abgeht, ist das ja auch wirklich so. Ich frage mich nur, ob da nicht ein Stück Selbstschuld bei den entsprechenden Medien liegt, denn wenn die dort genauso, wie hier die Politik immer mehr bestimmt, kann man sich vorstellen, dass Despoten wie sie in Polen, Ungarn und den anderen ähnlich tickenden Neu-EU-Ländern an der Regierung sind, sich das nicht lange gefallen lassen. Andernseits kann ich mich erinnern, dass man z.B. hier lange nichts gegen einen Erdowahn schreiben durfte, weil das unsere allwissenden Journalisten immer nur als fremdenfeindlich erkannt und aussortiert haben. Wo war da eigentlich die Beachtung der Meinungsfreiheit? Aber bei den Herrschaften scheint das alles nicht wichtig, was Rechte Andersdenkender betrifft, nur bei ihrer eigenen Meinungsfreiheit, da schreien sie gleich los, was langsam zu einer Begriffsinflation führt

@Alex Faulkner 15:53

Tut mir Leid aber Diejenigen die sich über die Presse beschweren und behaupten es würde nur eine Sichtweise gezeigt, sind doch selber total einseitig in ihrer Sichtweise.
Miteinander reden kann man vergessen, wenn eine Seite (Diejenigen die Lügenpresse etc brüllen) nie irgendein Interesse daran zeigte.
Es ist extrem einfach auf die Presse draufzuhauen und sie als Sündenbock zu benutzen.
Hauptsache nicht sich selbst hinterfragen und nachdenken ob mn eventuell selber Fehler macht. "Lügenpresse" und "Systempresse" brüllen geht natürlich einfacher.

re eine-anmerkung

" Haben Sie mal in den Öffentlich Rechtlichen jemals einen positiven Beitrag über die AfD beispielsweise gelesen?"

Soll man positiv berichten, wenn es was Positives zu berichten gibt, oder einfach mal aus Proporz?

Alex Faulkner ...

chapot ... zumal in der Email des österreichischen Innenministeriums stand, dass explizit u.a. auf die Herkunft von "auswärtigen" Tätern hingewiesen werden soll. Genau das, was in dieser Demokratur untersagt ist. Somit kann sich nicht mehr hinter dem roten Mäntelchen versteckt werden.
Klar, das deutsche Medien dem Regierungsauftrag nicht mehr folgen leisten könnten und den Untergang der Pressefreiheit beklagen, was völliger Quatsch ist. Aber die Hauptsache ist doch, dass man anhand dieser aufgebauschten und wie üblich verdrehten Meldung wieder denen vor´s Bein treten kann, die dieser Gesinnungsdiktatur nicht mehr folgen...und das werden immer mehr!

@von eine_anmerkung = ÖR gleichgerichtete Regierungsmeinung

Einfach nur Köstlich

Was sollen die denn anderes Berichten
als das was die Regierung oder die Parteien auch sagen.

Alles andere wären Fakes und Lügenpresse

@Ist das denn bei uns anders? 16:04 von eine_anmerkung

Ach Gottchen, was denn bloss eine Regierungsmeinung?
Ich hab da gleich mindestens 3 Anmerkungen.

Die Meinung von Andrea Nahles oder gar die Meinung von Volker Kauder
oder etwa die Meinung von Horst Seehofer?

Komisch frisiert sind die alle.
Hören Sie auf ihre Filzlatschen für die Welt zu halten.

Angriff: arte-Doku zu Russland.

Der Angriff auf die Pressefreiheit findet in meinen Augen schon lange und sehr massiv und erfolgreich statt.

Im europäischen Parlament war eine Vorführung einer arte-Dokumentation über den Fall Magnetski vorgesehen.

Auf Druck des Oligarchen Browders zog das an der Doku mitbeteiligte ZDF die Genehmigung zurück. Die zu erwartenden Prozesskosten seien zu hoch.
Der Film wurde auf Festivals in Norwegen, und auch in D. gezeigt.

Immerhin brachte die FAZ ein ausführliches Interview mit dem Autor. ("http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/der-fall-magnitski-andrej-nekrassow-im-gespraech-14230183-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_1")

Pressefreiheit in Gefahr? ...

Pressefreiheit ist nur ein Teil jener bürgerlichen Freiheiten, die sich als Meinungs- und Redefreiheit, um freies Denken und Vielfalt all dessen drehen. Das diese all überall unter Druck steht ist nichts neues. Das ist hier so, durch Marktmacht und "Druck der Straße und anderswo ist es nur schlimmer.
Aber das ist keineswegs alles, das ist vielmehr nur ein Teil des Desasters. Gewerkschaftsmacht, Freiheit der Wissenschaften, und viele weitere Punkte stehen doch auch fast überall unter Druck.
Die Bedeutung der Grundfreiheiten werden von denen, für die sie da sind nicht mehr ernst genommen und von jenen, die sie von Amtswegen sichern sollten als lästig empfunden.

1984 ist viel näher, als angenommen.

Ich möchte Fakten und weniger Kommentare!

Ich wünsche mir Medien, die nicht versuchen, mich zu belehren, sondern mir die reinen Fakten, unabhängig jeglicher Parteiensicht, offerieren, auf das ich mir meine Meinung bilden kann.
Nehmen wir nur das Beispiel Syrien: Aleppo und Ghouta wurde bombadiert, Mossul und Rakka wurden bombadiert. Alle mit in etwa gleichen Auswirkungen. Doch wie war die Berichterstattung? War sie ausgewogen? Jeder, der halbwegs denken kann merkt doch, was Berichterstattung und was Propaganda ist.
Das "Neue Deutschland" in der DDR war wenigstens insofern ehrlich, das es sich selbst als "Zentralorgan der SED" bezeichnete.

Selber Schuld!

Die Medien sind von möglichst neutraler Berichterstattung immer mehr in Richtung Meinungsbildung gegangen.

Das betrifft internationale Konflikte (Russland & Assad sind immer und in jedem Kontext die Bösen) genauso wie die Innenpolitik (konservative Anliegen werden tendenziell negativ, progressive Anliegen tendenziell positiv dargestellt).

Wenn die Presse wieder ausgeglichener und objektiver berichtet und weniger stark versucht die Meinung ihrer Journalisten transportieren, dann kann sie auch wieder mehr Vertrauen aufbauen.

@eine_anmerkung, 16:04

Haben Sie mal in den Öffentlich Rechtlichen jemals einen positiven Beitrag über die AfD beispielsweise gelesen?

Nein. Ich habe allerdings auch keinen positiven Beitrag über die letzte Dürre in Afrika oder über Blasenkrebs gelesen.

@ Alex Faulkner

"Ich sag jetzt einfach mal wie es ist..."

janee, Alex, iss scho klar ...

Was immer diejenigen, die ...

in Buchenwald Namen auskratzen oder in Hamburg Stolpersteine ausreißen unter "freier Presse" verstehen, die hat dann völlig unabhängig, wie frei sie ist nichts mit Demokratie und Freiheit zu tun. Man darf ihnen nicht auf den Leim gehen.

was ist eigentlich "freie Presse" ???

zu DDR- Zeiten stand für mich außer Frage, unsere Presse ist nur das Sprachrohr der Partei und Staatsführung. Im Westen ist alles besser,freier und wahrer. Doch nach gut 28 Jahren erlebten Westen hat dieses Bild mehr als nur Risse bekommen. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, das es auch im heutigen Gesamtdeutschland eine überaus regierungsnahe und bis Weilen ergeben wirkende Journallie gibt, die sich nicht selten als Sprachrohr des Establishments verstehen lässt. Warum ist dies so? Bin ich nur zu kritisch oder wie entsteht dieser Eindruck? Wird aus der weiten Welt berichtet,muß ich die Sachverhalte glauben oder zweifle sie an. Sehe oder höre ich allerdings Beiträge, die sich mit Dingen beschäftigen,die unmittelbar vor meiner Haustür stattfinden, habe ich quasi die Möglichkeit, diese Berichte mit der eigenen Wahrnehmung abzugleichen. Und hier liegt die Krux, wenn man plötzlich spürt, das Ganze erscheint wie in einem Zerrspiegel, nur um letztlich irgendwelchen Klischees zu entsprechen

Kann es vielleicht auch daran liegen, ...

dass heutzutage nicht mehr so objektiv wie früher berichtet wird?! Auch weil das Internet die Medienberichterstattung beschleunigt hat. Aber auch weil die Journalisten mehrheitlich nicht mehr konservativ zu denken wagen, sondern eher mit dem Strom bewegen = liberal, weltoffen, links und multikulti. Professionell wäre es wenn die Journalisten Ihre eigenen politischen Überzeugungungen / Vorstellungen nicht zum Filter Ihrer Berichte machen würden, sondern auch das Andere was ist, in der Tiefe darstellen zu versuchen würden. Denn die Medien haben aufzuzeigen, was gesellschaftlich / politisch, etc. passiert. Ihre Aufgabe ist es nicht Politik zu machen! Ansonsten haben Sie ihre Daseinsberechtigung verloren! Wie kann zum Beispiel Patrick Gensing, der sich offen gegen Rechts und die AfD bekennt, neutraler Faktenchecker in Sachen AfD, etc. sein?

Hier haben die wenigsten auch nur im Ansatz eine Ahnung...

Sorry, aber so deutlich muss ich es schreiben.
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Die meisten "Lügenpresse"-Schwadronierer kennen augenscheinlich "die Presse" und "Die Medien" überhaupt nicht. Denn sonst würden sie allesamt nicht solchen Nonsens hier verbreiten.
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1. Der deutsche Blätterwald ist - wie in kaum einen anderen Land - vielseitig. Von Links bis Rechts. Von liberal bis konservativ. Es ist und bleibt eine bewußte Lüge hier zu fabulieren, alle würden das gleiche schreiben oder berichten. Die FAZ hatte seit 2015 völlig anderes über die "Flüchtlingskrise" geschrieben, als die "Süddeutsche Zeitung". Der MDR anders als der WDR.
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2. Wer sich in der deutschen Medienlandschaft nicht auskennt, sollte besser schweigen, als sein absolutes Unwissen mittels "Lügenpresse"- Rufen auch noch öffentlich zu dokumentieren.

Zumindest was Österreich

Zumindest was Österreich angeht versteh ich die Aufregung gerade nicht, wo ist den bitte die Pressefreiheit in Gefahr wenn das BMI darum bittet die Kommunikation mit gewissen Medien auf das nötigste (rechtlich vorgesehene) Maß zu beschränken? Es wird weder der Kontakt verboten noch verboten mit Journalisten zu reden. Nur halt soll nicht mehr einfach so drauf los geplappert werden. Hätte Herrn Maßen im Fall mit der Bild Zeitung sicherlich geholfen ;)

Ansonsten gilt natürlich immer noch das Journalismus 101:
Wenn jemand sagt es regnet und wenn jemand sagt es ist trocken ist es nicht die Aufgabe eines Journalisten zu schrieben was beide sagen sondern einfach mal aus dem Fenster zu schauen und die Aussagen überprüfen, nicht einfach nur nachplappern...Mehr eigenständige Recherche bitte

um 16:15 von Karl Klammer

>>"..Was sollen die denn anderes Berichten
als das was die Regierung oder die Parteien auch sagen..."<<

Vielleicht mal kritisch darüber berichten wohin das was die Regierungsmeinung ist führt? Wie war das beispielsweise noch mit den "Fachkräften" die da kommen? Aber nein, alles wird schöngeredet. Verfolgen Sie doch mal bitte die ÖR Berichterstattung der letzten drei Jahre? Wieviel Migranten sind seit 2015 zusätzlich nach Deutschland gekommen? Summe so 1,5 Mio.? Was berichten die ÖR? Ja es kommen ja immer weniger. Die immer weniger die kommen, kommen aber noch oben drauf und das wird verschwiegen. Ich könnte soviele weitere Beispiele anführen.

Demokratie mit

Demokratie mit gleichgeschalteter Presse ist auch keine.

15:53 von Alex Faulkner - Eine Frage, Herr Faulkner

Ich sag jetzt einfach mal, wie es ist: Hätte die Presse sich öfter anders verhalten und nicht nur ihre eigene Sichtweise den Menschen präsentiert, wäre das wohl nicht soweit gekommen.
.
Sorry, schwachfug. Wer ist denn bitte "die Presse"? Ich vermute, sie gehören zu dem erlauchten Kreis der absoluten Nicht-Leser, denn sonst würden Sie sowas nicht schreiben. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung war von Anfang an gegen die Flüchtlingspolitik, die Süddeutsche Zeitung von Anfang an eher Pro.
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Und Ihnen zur Information gereicht:
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Wem es unangenehm ist, als Rechtsradikaler tituliert zu werden, der sollte einfach nicht als Rechtsradikaler auftreten.

2018 um 15:53 von Alex Faulkner

"Ich sag jetzt einfach mal, wie es ist"

Das tun Sie nicht. Sie äußern lediglich Ihre Meinung, und zwar in so generalisierender Manier ("die Presse", "immer", "überall das Gleiche", "egal aus welchem Land"...), dass ich Ihnen in der Sache beim besten Willen nicht folgen kann.

Was ich aber aus Ihrem Diskussionsbeitrag heraushöre, ist eine gewisse hilflose Verzweiflung angesichts politischer Entwicklungen, mit denen Sie sich alleingelassen fühlen.

Und in diesem Punkt dürften Sie Recht haben. Ich sehe keine Rechtfertigung dafür, einer Partei wie der AfD nachzulaufen. Aber es gibt viele Gründe, sich mit Ihrem Lebensgefühl auseinanderzusetzen und darauf zu reagieren.

Die Macht der Medien!

Der sogenannte Fall Maaßen, der über 14 Tage Politik und Medien beherrschte und zu einer Regierungskrise führte, war doch total durch die Medien aufgebauscht worden. Ich möchte behaupten, das zuvor über 50 % der Bevölkerung diesen Menschen und seine Funktion gar nicht kannten und dessen Äußerungen fast keinen interessierten.
Und ich bin auch heute noch der Meinung, das er nichts Falsches sagte, als er der Kanzlerin insofern widersprach, als das er erst die Faktenlage ermittlen wollte.

Also wenn ich

richtig gelesen habe beim Nachbarn, ist die Kuh schon wieder vom Eis und der Herr kurz hat die Mail kassiert.
Und die Medien müssen sich teilweise an Ihre eigene Nase fassen, siehe die Dinge wo Sie nicht berichten wollten und dann auf Druck mussten.
Die meisten haben eben zur Zeit den Eindruck das die Medien auf einer Seite stehen, mal ganz vorsichtig ausgedrückt.
Ist also nicht ein Gefühl einiger weniger, sondern schon etwas mehr, Medien sollten wie Politik auch lernfähig sein.
Und mal bei einigen Dingen Ihre Haltung hinterfragen, wäre doch hilfreich.

16:15 von artist22

@Ist das denn bei uns anders? 16:04 von eine_anmerkung

Ach Gottchen, was denn bloss eine Regierungsmeinung?
Ich hab da gleich mindestens 3 Anmerkungen.

Die Meinung von Andrea Nahles oder gar die Meinung von Volker Kauder
oder etwa die Meinung von Horst Seehofer?

Komisch frisiert sind die alle.
Hören Sie auf ihre Filzlatschen für die Welt zu halten.
///
*
*
Tut mir leid aber Ihre Schelte geht auch daneben.
*
Denn in "Ihrer Welt" fehlen doch auch mindestens 18%?

um 16:15 von artist22

>>"Ach Gottchen, was denn bloss eine Regierungsmeinung?
Ich hab da gleich mindestens 3 Anmerkungen.
Die Meinung von Andrea Nahles oder gar die Meinung von Volker Kauder
oder etwa die Meinung von Horst Seehofer?"<<

Vielleicht wäre aber mal eine kritische Pressemeinung angebracht die von der Opposition kommt? Da fehlt oft die AfD beispielsweise.

>>"Hören Sie auf ihre Filzlatschen für die Welt zu halten."<<

Was ist das denn für ein inhaltloser (dummer) Spruch der nichts zur Sache tut?

@Magfrad

"Tut mir Leid aber Diejenigen die sich über die Presse beschweren und behaupten es würde nur eine Sichtweise gezeigt, sind doch selber total einseitig in ihrer Sichtweise."

Ach meinen Sie? Vielleicht haben sie nur von denen gelernt, die sie nie anhören wollten? Kann das sein?

Sie schmieden sich immer so

Sie schmieden sich immer so einen Unsinn zurecht. Ein Pluspunkt für die Mühe, die Sie sich machen. Zwei Minuspunkte für die "Ungenauigkeit", mit der Sie sich das alles in Ihre vorgefasste Meinung einpassen.

Die FAZ schriebt ( http://www.faz.net/-gsb-8ghtn ):
Jetzt wurde der Film ad hoc aus dem Programm genommen. Er werde in Ruhe einer juristischen Prüfung unterzogen, heißt es auf Anfrage dieser Zeitung bei Arte. Protagonisten des Films und Angehörige von Sergej Magnitski haben gegen Nekrassows Darstellung vehement protestiert.

Man darf also abwarten, ob der Film die juristische Prüfung auch übersteht. Daran misst sich dann auch der journalistische Wert, nämlich die Nachweisbarkeit der aufgestellten Behauptungen.

PS: Ihre Kommentare überstehen oft nicht mal die inhaltliche Prüfung der von Ihnen selbst angegeben Quellen ...

16:21 von KarlderKühne - Hinweis.

Wie wäre es, Sie würden endlich mal anfangen, und Zeitungen zu lesen. Oder sie würden beginnen, sich die diversen Info-Radios der ARD anzuhören. Hmm? Wie wäre es denn mal damit? Ich kann nicht erkennen, wo ihr Vorwurf gerechtfertigt wäre.
.
Wenn Sie keine Meinung mögen, lesen Sie einfach keine Kommentare. Wenn Sie lieber "Rechts" lesen, dann lesen Sie eben die rechten Zeitungen, wenn sie lieber "links" lesen, dann eben die linken.
.
Und wenn Sie auch nur im Ansatz glauben, auf Facebook oder Twitter wäre alles politisch neutral, dann sind Sie naiv. Der Mensch hat immer eine Meinung. So wie Sie ja auch. Und auch jeder Journalist ist ein Mensch. Gott sei es gedankt!

16:21 von KarlderKühne

Ich möchte Fakten und weniger Kommentare!

Ich wünsche mir Medien, die nicht versuchen, mich zu belehren, sondern mir die reinen Fakten, unabhängig jeglicher Parteiensicht, offerieren, auf das ich mir meine Meinung bilden kann.
Nehmen wir .. das Beispiel Syrien: Aleppo und Ghouta wurde bombadiert, Mossul und Rakka wurden bombadiert. Alle mit in etwa gleichen Auswirkungen. Doch wie war die Berichterstattung? War sie ausgewogen? Jeder, der halbwegs denken kann merkt doch, was Berichterstattung und was Propaganda ist.
Das "Neue Deutschland" in der DDR war wenigstens insofern ehrlich, das es sich selbst als "Zentralorgan der SED" bezeichnete.
////
*
*
Aber ind meiner Heimatstadt, einer Hochburg der SPD war die Nordsee-Zeitung zumindest in den 70/80 Jahren so ehrlich dss überparteilich aus der Kopfzeile zu entfernen.
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Gebrannt haben auch nur die Fahrzeuge des Springer-Konzerns, die von SPD- und noch linkeren Blättern blieben von dieser Zensur ausgenommen.
*
Pressefreiheit die wir wünschen?

armes Deutschland

In Deutschland haben wir seit gefühlt 20 Jahren eine drei Parteien Diktatur, CDU/CSU und SPD. Bei den öffentlich rechtlichen werden Posten nach Linientreue und Parteizugehörigkeit vergeben. Also, wie soll sich unter diesen Bedingungen eine objektive Berichterstattung etablieren? Sehr auffällig ist die Voreingenommenheit immer bei der Wahlberichterstattung. Mit Unions- und SPD-Vertreter wird freundschaftlich fast liebevoll gesprochen. Der AfD Vertreter muss gleich erst einmal erklären, warum er Ausländer hasst und seine Partei kein Rentenkonzept hat. Der Linkspartei Vertreter muss sich erst einmal für die Mauertoten entschuldigen und die Frage beantworten, warum er die Reiche hasst.
Am meisten ärgere ich mich darüber, dass diese so genannten Journalisten von meinem Zwangsrundfunkbeitrag bezahlt werden. Ist ja auch ein gut ausgeklügeltes System. Die Regierung bringt Ihre Sicht der Dinge unter die Leute, welche das auch noch bezahlen dürfen. Dreister geht es nicht.

Der größte Teil der ...

deutschen Medienlandschaft gehört 5 Familien. In den USA sieht es seit einigen "Einkäufen" kaum noch anders aus.

Die mediale Freiheit wird stehts kleiner. Lichtpunkte wie Ken Jebsen werden von den Kollegen mit Kampfbegriffen der 70er gejagd und alle Leute die ihm Interviews geben gleich mit.
Auch die Medien in Deutschland sind auf dem absteigenden Ast. Da helfen auch Formate wie "Deutschland spricht" nicht. Wer sich mal die Bilder angeschaut hat wird feststellen das es kein Bild aus den Neuen Bundesländern gab (Ausnahme Berlin) warum wohl? Sind wir nicht elitär genug? Ist unsere Meinung auch nach bald 30 Jahren nicht Mainstream genug?

Und nun können gerne die Oberlehrer kommen und mir Nähe zur AfD oder zu Putin nachreden. Ich habe ein Parteibüchlein und jenes ist Rot. Ihr habt wahrscheinlich garkeins!

16:33 von KarlderKühne - und wieder Falsch.


Am 25. September 2018 um 16:33 von KarlderKühne
Die Macht der Medien!

Der sogenannte Fall Maaßen, der über 14 Tage Politik und Medien beherrschte und zu einer Regierungskrise führte, war doch total durch die Medien aufgebauscht worden. Ich möchte behaupten, das zuvor über 50 % der Bevölkerung diesen Menschen und seine Funktion gar nicht kannten und dessen Äußerungen fast keinen interessierten.
.
Sehen Sie? Eigentor. Nicht von sich auf andere schließen. Maaßen ist allen Zeitungslesern, Medienkonsumenten und informierten Menschen schon lange in Erinnerung. Das begann mit Netzpolitik org und mündete in dem streuen von Verschwörungstheorien zu Chemnitz.
.
Sie erzählen hier mit inbrunst, wie "gleichgeschaltet" alles doch sei, belegen das aber nicht. Sie philosophieren darüber, das "die Medien" Fälle erfinden oder erst nach oben treiben. Auch das ist Nonsens, denn die SPD-Basis brodelte, und exakt das griffen fast alle Medien auf. Das ist übrigens auch deren Sinn und Zweck.

@Walter Mo.

"janee, Alex, iss scho klar ..."

Sagen Sie, kennen wir uns, dass Sie mich beim Vornamen ansprechen?
Na wenn es nicht so ist, wie isses denn dann? Die Medien haben alles richtig gemacht und es trifft sie keine Schuld? Wollen Sie mir das damit sagen? Sorry, ich kriege einen Lachkrampf.

Solange Journalisten von

Solange Journalisten von ihrem Job abhängig sind, kann es keine Pressefreiheit geben.
Siehe dazu die Rede, die John Swinton, damaliger Chefredakteur der New York Times, vor mehr als 100 Jahren gehalten hat, auf Wikipedia.
Leider darf diese Rede hier nicht zitiert werden, da einige Bemerkungen darin vorkommen, die nicht politisch korrekt sind.
Aber sie sind wahr!

Dazu sage ich nur: wehret den Anfängen!!

Auch ich sage zu sowas ganz klar und entschieden: wehret den Anfängen!! Sowas hatten wir in der DDR und im Nationalsozialismus alles schonmal!! Bitte lernt daraus und lasst solche Angriff auf die Pressefreiheit sein!!

Weiterhin verstößt sowas gegen EU-Recht und gegen internationales Recht!! Siehe EU-Grundrechte-Charta Artikel 11:

https://tinyurl.com/yafchqc3
europarl.europa.eu: EU-Grundrechte-Charta

Artikel 11
Freiheit der Meinungsäußerung und Informationsfreiheit
(1) Jede Person hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Meinungsfreiheit und die Freiheit ein, Informationen und Ideen ohne behördliche Eingriffe und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen zu empfangen und weiterzugeben.
(2) Die Freiheit der Medien und ihre Pluralität werden geachtet.

Und auch im UN-Zivilpakt steht selbiges verankert im Artikel 19!

Solange Journalisten von

Solange Journalisten von ihrem Job abhängig sind, kann es keine Pressefreiheit geben.
Siehe dazu die Rede, die John Swinton, damaliger Chefredakteur der New York Times, vor mehr als 100 Jahren gehalten hat, auf Wikipedia.
Leider darf die hier nicht zitiert werden, da einige Bemerkungen darin vorkommen, die nicht politisch korrekt sind.
Aber sie sind wahr!

@ Magfred um 16:08

Sie schrieben:
"Es ist extrem einfach auf die Presse draufzuhauen und sie als Sündenbock zu benutzen.
Hauptsache nicht sich selbst hinterfragen und nachdenken ob mn eventuell selber Fehler macht. "Lügenpresse" und "Systempresse" brüllen geht natürlich einfacher."
Genau so muss es wohl sein. Die DDR-Bürger hätten sich damals lieber selbst hinterfragen sollen, ob sie wirklich alles für den Sozialismus getan haben, statt ständig was von "Systempresse" zu erzählen.

@von eine_anmerkung - Aber nein, alles wird schöngeredet

Wie war das beispielsweise noch mit den "Fachkräften" die da kommen?

Das wäre genauso wenn die Presse ,heute die morgigen richtigen Lottozahlen veröffentlicht

Soll die Presse etwa postfaktische Hellseherei betreiben ?

Hallo Herr Demokratisch,

ist ja schön, das sie eine so hohe Meinung bezüglich der Politikinteressiertheit der Menschen in unserem Land haben, doch sprechen die Einschaltquoten bei politischen Sendungen und auch die rückläufigen Absatzzahlen der Printmedien eine ganz andere Sprache. Bitte fragen sie mal Menschen auf der Straße nach den derzeitigen Ministern und ihren Ministerien. Ich wette, über 50 % der Befragten können keine 5 Minister nennen. Bei den Jugendlichen sieht es noch viel schlimmer aus. Leider!!!

Genialer Satz!

"Es sei die Pflicht des Ministeriums, die Öffentlichkeit umfassend und objektiv zu informieren. Alles andere sei "ein Abgleiten in eine Informationspolitik, die wir aus Diktaturen und autoritären Regimen kennen"."

Das ist ein genialer Satz, der völlig richtig ist und zugleich eigentlich nur eine Schlussfolgerung zulässt:

Es ist auch die Pflicht der Medien, zumal der gebührenfinanzierten ÖR, die Öffentlichkeit umfassend und objektiv zu informieren. Alles andere ist ein Abgleiten in eine Informationspolitik, bei der am Ende nicht die neutrale Berichterstattung sondern die gesellschaftliche Indoktrination der Mediennutzer steht.

Schön, dass ich mit dem Faktenfinder ein einziges Mal übereinstimmen kann!

@ karwandler 16:12 Uhr

"Soll man positiv berichten, wenn es was Positives zu berichten gibt, oder einfach mal aus Proporz?"
Das Problem scheint die Sichtweise zu sein:
Ist das Glas nun halb voll oder halb leer?
Das Glas ist jedoch in beiden Fällen gleich voll!
Und nun?

Am 25. September 2018 um 16:32 von Goldenmichel

Demokratie mit gleichgeschalteter Presse ist auch keine.
-------
Kurz und richtig, deshalb haben wir in Dtl. diese Probleme.

Es gibt in Dtl. nur 3-4

Es gibt in Dtl. nur 3-4 Meinungskonzerne.
Solche Merkelliebhaber wie Bertelsmann, Springer, Burda, Madsack lassen gar keine Meinungsvielfalt und Kritik zu. Dazu kommt noch die Truppe der KEF, die sich von Zwangsgebühren und Malulob aushalten lassen.

@ Magfrad

"Miteinander reden kann man vergessen, wenn eine Seite (diejenigen die Lügenpresse etc brüllen) nie irgendein Interesse daran zeigte."

Tja... viell. hätten wir uns auch bei "Deutschland redet" treffen sollen? Mein Gesprächspartner hat jedenfalls die Kontaktanbahnung nicht bestätigt. & wo waren eigtl. Gesprächsangebote, als die ersten Bürger z.B. zur Pegida gegangen sind? Da war nichts von Medien & Politik außer Polemisierungen, Pauschalisierungen & Diffamierungen. & da wundern sich immer noch einige, dass man dann nicht mehr reden will?

""Lügenpresse" und "Systempresse" brüllen geht natürlich einfacher."

Den haben sich die Medien leider redlich verdient. Bspw. Fotos: Zu Beginn der Flüchtlingswelle wurden in allen Berichten ausschl. sympathische Familien oder leidende kleine Kinder gezeigt. Was die Medien nicht zeigten, war das wesentlich größere Heer der nicht ganz so sympathisch dreinblickenden meist musl. Jungmänner.
In meiner Realität nennt man so was "dreiste Manipulation"!

Hierzu kann ich nur den Bezug auf die BRD nehmen,

Die Medien haben sich das selbst eingebrockt und es ist wirklich nicht mal ansatzweise eine Besserung in Sicht.

Es gibt eigentlich keinen Bereich, in dem ich den wichtigsten Medien in der BRD eine bessere Note als Mangelhaft geben würde. Man nehme z. B. das Thema Schulden der EU-Länder. Es gibt genügend Volksvertreter, die diese Schulden zu gern dem Steuerzahler anderer Staaten aufzwingen wollen. Warum werden diese Volksvertreter nicht vor laufenden Kameras zur Erklärung genötigt, warum es mittlerweile völlig okay ist, das Vertrauen der Bürger, bei der Gründung der EU, so zu hintergehen? Warum werden solche nicht von ihren Ämtern herausgelobt?

Warum wurden von den Medien die Auswirkungen der Agenda 2010 nicht vermittelt? Denn kaum jemand hätte die SPD diesen Rückschritt machen lassen.

Warum gibt es keine mediale Empörung, dass für das Militär unverhältnismäßig mehr und zusätzliche Milliarden bewilligt, als für den Wohnungsausbau. Welche Anstrengung ist dringender zu lösen?

usw.

Pressekodex

Falls die Presse tatsächlich nicht weiß, was sie in den letzten Jahren falsch gemacht hat, empfehle ich ihr, mal einen Blick in den Pressekodex zu werfen, den sie sich selbst auferlegt hat, insbesondere in die Richtlinien 1-4, 6, 10 und 15.

Wenn ich die Berichterstattung vor allem über Chemnitz mit diesem Kodex abgleiche, rollen sich mir die Fußnägel auf.

@rumpelstielz,16.20

Nicht 1984, sondern 1985 (von Anthony Burgess) ist näher als erwartet!

@ um 16:08 von Magfrad

"Tut mir Leid aber Diejenigen die sich über die Presse beschweren und behaupten es würde nur eine Sichtweise gezeigt, sind doch selber total einseitig ..."

Wohlen Sie allen Ernstes behaupten, dass der Eindruck von Systempresse, Hofpresse etc. falsch ist?

Ich und ich bin mir sehr sicher, die allermeisten Menschen auf der Welt, werden zustimmen, dass es keine zwei Menschen gibt, die identische Sichtweise haben. Bei den ÖR und anderen großen Medien in BRD scheint es aber so zu sein. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass in all diesen Medien, keine Menschen gibt, die andere Sichtweise haben, als die Kollegen von Konkurrenz.

Besser an dieser Stelle lassen, es bringt ja nichts, solange die sogenannten Mainstream-Medien die eigene Sichtweise widerspiegeln, muss ja die Welt in Ordnung sein. Alles andere wäre falsch, rechts- oder linksradikal ....

Selbstkritik Fehlanzeige

Formal gibt es bei uns Pressefreiheit.
Faktisch werden Nachrichten vorbereitet bereitgestellt und dann verarbeitet, wo der jeweilige Nachrichtenübermittler zum Endkunden sich aufgerufen fühlt seine moralischen Ergüsse einzubringen.
Wenn hier ein bisschen Selbstkritik der Medien zum Thema Gleichklang und Zeigefinger dabei wäre, dann wäre vielleicht die Zukunft der freien Berichterstattung durch Akzeptanz statt Anklage unterstützt. Das erfordert einen freien Geist - aber das ist ja das Problem der anderen.

16:04 von eine_anmerkung

«Haben Sie mal in den Öffentlich Rechtlichen jemals einen positiven Beitrag über die AfD beispielsweise gelesen?»

Haben wir in den Öffentlich Rechtlichen nach der Fußball-WM 2018 jemals einen positiven Beitrag über die deutsche Nationalmannschaft beispielsweise gelesen?

Warum wohl nicht …?

Beispiel eines Interviews

Beispiel eines Auszuges eines kürzlichen Interviews zu den Ereignissen in Chemnitz, das die Tagesschau geführt hat:

tagesschau: "Das darf der Staat sich doch nicht gefallen lassen."
Barley: "Nein, das darf er nicht."
tagesschau: "Wir wissen doch schon längst, dass wir gerade in Sachsen Probleme haben."
Barley: "Genau. (...)"

Kritisches Interview geht anders, oder? Ist das ein Interview oder eine Gratiswahlwerbung nach dem Motto, "Nun erzählen Sie mal, was Sie auf dem Herzen haben, ich gebe Ihnen einige Stichworte"?

Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass es keinerlei Interviews gab, in denen irgendwelche Gegenansichten vertreten wurde oder in denen Fürsprecher der Demonstrierenden derart umfangreich zu Wort kamen, außer in irgendwelchen Rechtfertigungsinterviews, zu denen man AfD-Politiker genötigt hat.

Bei normaler Tagespolitik kommt die AfD hingegen nie zu Wort, denn die haben ja "nichts beizutragen".

Sowas erzeugt bei den Bürgern Unmut gegenüber den Medien!

18:41 von Hermjard

Man kann die Berichterstattung am 26ten August kritisieren - das tue ich auch - aber weder ist die gesamte Chemnitz-Berichterstattung schlecht gewesen, noch ist die Meinungsfreiheit davon bedroht.

Im übrigen sind die Stimmen z.B. hier auf tagesschau.de doch sehr viel vielfältiger, als es von vielen Kommentatoren wahrgenommen/hingestellt wird. Erwähnt seinen die Beiträge zum Thema Asyl im TS-Blog oder auch das Interview mit Sachsens Integrationsministerin.

Sämtliche "Argumente", die

Sämtliche "Argumente", die wir hier von den AfD-Anhängern zu lesen bekommen, finden sich in den der AfD zugeneigten oder sogar von AfD-Führungskräften herausgegebenen Medien wieder (compact, freiewelt.net, tichys welt, natürlich die Afd-Homepage etc.).

@Hermjard

Zitat: "Bei normaler Tagespolitik kommt die AfD hingegen nie zu Wort, denn die haben ja "nichts beizutragen".

Sowas erzeugt bei den Bürgern Unmut gegenüber den Medien!"

Was die Afd zur normalen Tagespolitik beizutragen hat, konnte man vor einiger Zeit ja im Sommerinterview mit Gauland bewundern. Steigende Mieten in den Innenstädten: dazu habe Gauland nichts zu sagen. Digitalisierung: Darauf habe Gauland keine Antwort. Rente: die Afd sei eine junge Partei, dazu könne man noch nichts sagen. Und so weiter und so weiter. Was bitte schön, sollen denn die Medien über die AfD berichten außer der Sprachlosigkeit dieser Partei, wenn es mal nicht gerade um Schuldzuweisungen für Flüchtlinge geht? Ein wortloses Interview funktioniert nun mal nicht.
Und was da gerade in Österreich passiert, ist die Blaupause wie sich Rechtspopulisten Meinungsfreiheit vorstellen: Meinungsfreit ist die Freiheit, die Meinung der Afd frei zu verbreiten.

Seriösität bitte

25. September 2018 um 16:31 von eine_anmerkung

Seriöse Presseberichterstattung heißt auch, beide Seiten einer Nachricht zu betrachten, nach Hintergründen zu forschen und diese verständlich zu machen.
Im Fall Ihrer sehr pauschalisierenden Argumentation fehlt zu den Zahlen der nach Deutschland Eingewanderten und Geflüchteten auch die Zahl der aus Deutschland im selben Zeitraum wieder ausgewanderten, zurück gekehrten Menschen. Erst mit dem Saldo ändert sich das Bild.
Da Sie regelmäßig die Artikel der Tagesschau kommentieren, wissen Sie mit Sicherheit, dass an den Statistiken nichts verschwiegen wird. Im Gegenteil. Gerade im Faktenfinder wird das Saldo klar beschrieben und Gründe benannt.

Pressefreiheit in Gefahr? Geht´s nicht auch ne Nummer kleiner?

Inwiefern sieht man in Österreich die Pressefreiheit in Gefahr. Die Aussage war doch eindeutig: Alle, selbst die unbeliebtesten Pressevertreter bekommen an Informationen mindestens was das Gesetz vorschreibt. Das sollte dann ja wohl auch genügen!
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Was ist an diesem Vorgehen falsch? Wenn mir jemand permanent ans Bein pinkelt. Gehe ich eben auf Abstand. So höflich darf man doch wohl noch sein, oder?

@Hermjard

Zitat: "Falls die Presse tatsächlich nicht weiß, was sie in den letzten Jahren falsch gemacht hat, empfehle ich ihr, mal einen Blick in den Pressekodex zu werfen, den sie sich selbst auferlegt hat, insbesondere in die Richtlinien 1-4, 6, 10 und 15. Wenn ich die Berichterstattung vor allem über Chemnitz mit diesem Kodex abgleiche, rollen sich mir die Fußnägel auf."

Und was bitte schön werfen Sie jetzt den öffentlich-rechtlichen Medien konkret vor? Vielleicht Verletzung der Menschenwürde? Oder was?
Den Pressecodex lesen u n d verstehen scheint echt schwierig zu sein. Nichts für ungut, aber bei Ihrem Beitrag rollen sich mir die Zehennägel auf, um in Ihrem Jargon zu bleiben.

Sturmgeschütze benötigt

Vor 60, 70 Jahren war schon einmal ein "Sturmgeschütz der Demokratie" notwendig. Guter, moderner Journalismus trug zu einem Wachsen der Demokratie und der Pluralität in Deutschland bei. Mehr als 60 Jahre Stabilität ist der Erfolg. Die "vierte Gewalt" ist auch heute notwendig. Der meinungsvielfältige Journalismus hilft bei der Orientierung in einer sich erneut rasch ändernden Welt.
Daher ist der Beitrag im Faktenfinder von Herrn Gensing sehr zu begrüßen. Das Thema ist brandaktuell, die Inhalte und Schlussfolgerungen sind richtig und gleichzeitig erschreckend. Dank der sozialen Medien befindet sich der Journalismus im Wandel. Zeit ist, dass mehrere "Sturmgeschütze" sich der wachsenden Illiberalität, Populismus und am Horizont bereits drohendem Faschismus entgegenwerfen. Wir leben in interessanten Zeiten.

@Torsten Seel

Zitat: "Ansonsten haben Sie ihre Daseinsberechtigung verloren! Wie kann zum Beispiel Patrick Gensing, der sich offen gegen Rechts und die AfD bekennt, neutraler Faktenchecker in Sachen AfD, etc. sein?"

Und was wären Ihrer Meinung nach neutrale Fakten über die AfD?

Meiner unbescheidenen Meinung

Meiner unbescheidenen Meinung nach sollten die Medien vermehrt alternative Meinungen ablichten, aber damit ist nicht das rechte Gesinnungsgut gemeint.

Fast scheint mir, dass manche Medien es zu gut mit den Rechten meinen und diese Positionen kontern. Mir fehlt einfach eine BILDUNG, die eben nicht nur darin besteht, die "Demokratie" zu verteidigen. Ich glaube zB nicht an eine Demokratie, in der eine Mehrheit oder Minderheit (politische und wirtschaftliche Elite) bestimmt. Ich glaube an die Freiheit der Selbstbestimmung, und einer Existenz, die nicht an Überfülle und Konsum gebunden sein muss. Dass die Leute Angst vor Veränderungen haben, liegt auch daran, dass Angst vor Veränderung geschürt wird allein dadurch, so wenig über Veränderungen zu sprechen und wenn dann nur in düsteren Szenarien. Das Konsummodell nicht der Kapitalismus steht unter der Prüfung. Und die Rechten gewinnen Zulauf vor allem durch Existenzthemen. So ist es, das zeigen Studien.

Sie scheinen nicht im

Sie scheinen nicht im geringsten versstehen zu wollen oder zu können, was Pressefreiheit und kritischer unabhängiger Journalismus sind. Sie wollen nicht im Ernst behaupten, dass "eine Seite nie gehört wurde"; ich erkenne darin eher das Opfergejaule einer bestimmten Ecke, die ich nun wirklich langsam unerträglich finde.
Und wer gegen Menschen mit anderer Meinung hetzt, ist für mich längst ausgemacht und erwiesen - bis hier in Angriffe in der Kommentarfunktion der Tagesschau. "Die Presse" hetzt jedenfalls nicht. Aber Sie können das behaupten und schreiben - wir haben nämlich (noch) Pressefreiheit. Aber Sie müssen auch mit Gegenkommentaren rechnen - das ist der Lackmustest für jede Meinungs- und Pressefreiheit.

@Karl der Kühne

Zitat: "Ich möchte Fakten und weniger Kommentare!"

Und ich möchte mehr Kommentare und weniger Fakten. Fakten kann ich mit der Suchmaschine meiner Wahl finden. So, was machen wir zwei jetzt?

@Anderes1961

"Und was wären Ihrer Meinung nach neutrale Fakten über die AfD?"
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Zum Beispiel, dass viele ihrer Forderungen heute gar als "visionär" bezeichnet werden müssen?
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Oder wie würde Sie es nennen, dass Forderungen welche die AfD seit Jahren erhebt nach und nach Eingang in die Tagespolitik der etablierten Parteien findet obwohl sie noch vor Kurzem als unmenschlich abgetan wurden?
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Das beste Faktum über die AfD, über das es zu berichten gäbe: Sie treibt die anderen Parteien vor sich her in die richtige Richtung. Auch wenn es langsam, teils sehr langsam vorangeht. Und einfacher wäre es allemal die AfD würde direkt Richtung und Geschwindigkeit vorgeben.

Werte Tagesschau-Kritiker...

...es ist schon erstaunlich, daß diejenigen, die sich über "Zensur", "Hofberichterstattung" und "Meinungsdiktatur" der Medien aufregen, die Ironie nicht bemerken, daß sie dies auf deren eigenen Internetseiten kritisieren können...

@heimatplanetmars

"Wohlen Sie allen Ernstes behaupten, dass der Eindruck von Systempresse, Hofpresse etc. falsch ist?"

Ja, dieser Eindruck hat mit der Realität nun wirklich mal gar nichts zu tun.

"Bei den ÖR und anderen großen Medien in BRD scheint es aber so zu sein."

Dann sollten Sie mal unterschiedliche Zeitungen lesen. Und falls sich bei einem Thema vielleicht tatsächlich mal viele Medien einig sein sollten, könnten Sie ruhig den Gedanken in Erwägung ziehen, selber auf dem Holzpfad zu sein.

@Spirit of 1492

"Genau so muss es wohl sein. Die DDR-Bürger hätten sich damals lieber selbst hinterfragen sollen, ob sie wirklich alles für den Sozialismus getan haben, statt ständig was von "Systempresse" zu erzählen."

Wer auf diese Weise die heutigen Verhältnisse mit denen in der DDR vergleicht, zeigt nur eines: dass er überhaupt keine Ahnung hat.

@Dagmar Bingen 20:49

"...daß diejenigen, die sich über "Zensur", "Hofberichterstattung" und "Meinungsdiktatur" der Medien aufregen, die Ironie nicht bemerken, daß sie dies auf deren eigenen Internetseiten kritisieren können......"
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Wenn Sie wüssten, wieviel Versuche das ein- oder andere mal nötig sind, wären Sie umso erstaunter.

@Anderes1961

Zitat: "Ich möchte Fakten und weniger Kommentare!"
Und ich möchte mehr Kommentare und weniger Fakten. Fakten kann ich mit der Suchmaschine meiner Wahl finden. So, was machen wir zwei jetzt?

Kommentare schließt die Suchmaschine Ihrer Wahl also automatisch aus? Oder sind im Web keinerlei Kommentare zu finden? Das wäre merkwürdig, wo doch das Establishment die Meinungsfreiheit im Web so sehr durch sog. Hasskommentare bedroht sah, dass die SPD es für nötig hielt, den armen, aufgehetzten Bürger durch ein Netzwerkdurchsetzungsgesetz vor allzu deutlichen Unmutsäußerungen zu retten.

Um auf Ihre Frage zu antworten, plädieren Sie doch einfach für die Abschaffung der Rundfunkbeiträge, dann können Sie weiter im Web googeln, und ich muss weder für Berichte, die den Charakter von Kommentaren haben, noch für Fakten von zweifelhafter Vollständigkeit bezahlen.

Und plädieren Sie für die Abschaffung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes, dann gibt's auch mehr Kommentare zu googeln.

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