Ihre Meinung zu: KBA-Beirat: Die Lobby sitzt mit am Tisch

25. September 2018 - 12:57 Uhr

Im Kraftfahrtbundesamt tagt heute erstmals der Beirat, der sich mit Verbraucherfragen im Diesel-Skandal beschäftigen soll. Auch ein Industrieverband sitzt mit am Tisch - ein Widerspruch? Von Arne Meyer-Fünffinger.

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Kommentare

im bundesamt sitzt auch die kanzlerin am tisch

ich darf nur mal an den dilletantischen rettungsversuch von opel retten. und an das schmierenstück, als merkel und ihr mitarbeiter Christian Wullf den kauf von vw durch porsche dadurch zu fall gebracht haben, daß merkel das für die eu illegale VW-Gesetz nicht abschaffte. dadurch war der deal gescheitert, wulff weiterhin automagnat, und der DAX und deutschland wurde erstmals zur lachnummer in der welt

SoSo

KBA - die Lobby sitzt mit am Tisch. Ist klar. Nicht nur im Kraftfahrtbundesamt vermischen sich Politik und wirtschaftliche Interessen.
Im VW-Aufsichtsrat sitzen neben 2 Leuten aus Katar und dem trotz aller VW-Betriebsratsskandale der immer wieder umgarnte Betriebsrat Osterloh, u.a. auch zwei Vertreter der Niedersächs. Landesregierung, nämlich Althusmann und Weil ( und einige andere mehr).
Man kennt sich eben ... und man tut sich nicht weh.

Her Scheuer ist auf einem guten Weg

So wie ich Herrn Scheuer verstanden habe, hat das Schadlos-Halten der Dieselfahrzeug-Eigentümer für ihn höchste Priorität. Das hört sich doch gut an.

Klar, die typischen

Klar, die typischen Geschäfts- und Dienstfahrzeuge sind doch die genannten VW-Passat, der 3er BMW und die Mercedes-C-Klasse. Deshalb soll zum Schutz unserer heiligen Wirtschaft alleine denen nun wieder geholfen werden. Aber nur den Fahrern von den drei genannten Typen zu helfen und alle anderen im Regenstehen zu lassen, kann ja wohl nicht machbar sein, denn das wäre doch keine Gleichbehandlung vor dem Gesetz. Aber was probiert man nicht alles in strenger Erfüllungstreue für seine Lobby, die einem ja genau für solche 'Dienste' ins Ministeramt gehoben hat. Dies alles wissend, frage ich trotzdem, soll das ein Witz sein von diesem Herrn Scheuer oder ist der nur bescheuert?
Eins ist sicher, wenn diese Politiker den Wähler nun auch mittels ihrer Lobbyhörigkeit und Günstlingswirtschaft verprellen und es geht dabei für wirklich viele Leute in Deutschland um viel Geld, werden diese Herrschaften mit ihren Parteien bei den nächsten Wahlen keinen Blumentopf mehr gewinnen.

Ankauf - Umtausch - zu welchem Preis?

Soweit ich informiert bin, soll der Großteil der Diesel durch den vom Hersteller finanzierten Umtausch vonstatten gehen. Was sagt VW dazu? In welchem Umfang will sich der Konzern daran beteiligen? Davon hängt das Einverständnis der KFZ-Besitzer und der Verbraucherverbände ab, sonst wird geklagt.

Car-Sharing erleichtern

Ganz Bremen steht voll mit Autos, dabei haben wir sehr enge Straßen. Aufgrund der überdurchschnittlichen Armut fahren viele Menschen alte Autos, auch viele Dieselfahrzeuge. In die Innenstadt darf man damit nicht mehr.
Wenn in Bremen das Car-Sharing nicht so teuer wäre und es nicht nur den einen Anbieter Cambio gäbe, hätte ich schon lange meinen Dieselbulli verkauft. DriveNow fände ich klasse, Car2go auch. Aber leider haben hier die günstigen Konkurrenzunternehmen keine Chance, Bike-Sharer auch nicht, da ist der „Umweltsenator“ vor. Schade eigentlich.

Lobbyismus ist ein Grundproblem

Das Abgasthema ist ein Paradebeispiel für den Einfluss der Lobbyisten auf die Politik. Hier muss es endlich klare Grenzen und mehr Transparenz geben. Ganz generell in allen Bereichen der Politik.

Für den Verbraucher und Autokäufer

kommt da sowieso nichts bei raus. Ziel ist m.E. nur, sich einigermaßen billig aus der Affäre zu ziehen und ein möglichst positives Medienecho zu erzeugen.

Lobby mit am Tisch

Der Titel ist irreführend. Da geht es um Betroffene und um Entscheider, nicht (nur) um Lobby.
Natürlich wollen weder KBA noch die Vertreter diverser Umweltverbände Fachleute am Tisch haben sondern in Einigkeit ihre Weisheit diktieren.
Fahrzeuge mit EUR4 und EUR5 entsprechen den Kriterien die für sie vom KBA gefordert war. Die Prüfungen müssen für diese Fahrzeuge auch nach den vereinbarten Kriterien ausgeführt werde; das ist geltendes Recht. Falls Fahrzeuge (wie z.B. VW) aufgrund des Dieselskandals durchfallen, dann muss der Hersteller in die Pflicht genommen werden. Aufgrund eines Verdachtes die gesamte Autoindustrie zu verurteilen kann nicht mit unserem Rechtsverständnis in Einklang gebracht werden. Die unqualifizierten Bemerkungen und Interviews von Möchtegern Entscheidern verwässern nur den Tatbestand. Unsäglich.

Natur- und Verbraucherschützer

sind auch Lobby

KBA-Beirat:Die Lobby sitzt am Tisch....

Da wird also extra ein Beirat geschaffen,den es früher nicht gegeben hat und wo der VDA selbstverständlich drin sitzt.Dazu vielleicht noch ein paar Ko-Management Betriebsräte.Begründet wird das mit angeblichem Verbraucherschutz.
Auf die Empfehlungen dieses Beirates darf man gespannt sein.

Seit 2011 war dem KBA die horrenden Meßwertabweichungen bekannt

Das Unterbesetzte KBA prüfte gar nicht

Die Hersteller testeten ihre Werte selber
und das KBA akzeptierte in Treue und glauben einfach alles.

Der Skandal ist das die MAUTMinister
selbst nach bekannt werden des Skandals gar nix unternommen haben.

Selbst bei der Softwareupdaterei wurden die Werte nicht geschafft und von Herstellern
kamen die eigenen Testfahrer damit bei den Testzyklen auf einmal die Werte stimmten :-)

Intensiv Städte, bin mal

Intensiv Städte,
bin mal gespannt wie und wer diese festlegt.Für mich kommen da alle in Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohner angemeldeten Fahrzeuge in Frage.Dazu alle Fahrzeuge die vom Umland in eine solche Stadt nachweislich zur Arbeitsstätte fahren .

Unsere Noch Regierung

Wenn unsere Noch- Regierung auf 6,5 Mio. Wählerstimmen verzichten kann sollte sie so weitermachen!! Ich denke die meisten davon werden gut von der Automobilindustrie versorgt werden.

Industrieverband mit am Tisch ....

.....was ja direkt heißt : Alles zahlt der Betrogene nicht etwa der Betrüger ! Die Politik interessiert sich nicht für Land und Leute wohl aber für Unternehmen und deren Lobbyisten.

das Kraftfahrtbundesamt

dachte deren Aufgabe wäre es Zulassungen bevor man sie erteilt zu überprüfen
von daher Einsparpotential
das ungeprüfte Stempeln der Freigabe kann auch die Putzfrau übernehmen

Geld spielt die Hauptrolle im Film „Fälschung der Welt“

„Die Lobby sitzt mit am Tisch“

Solange Geld das Maß aller Dinge ist, wird die nicht nur mit am Tisch sitzen, sondern den Ausschlag geben.

VDA - R1234yf

Haben wir dem VDA nicht auch das Kältemittel R1234yf zu verdanken, obwohl kostengünstigere und bedeutend umweltfreundlichere Mittel zur Verfügung standen?

Geld spielt die Hauptrolle im Film „Fälschung der Welt“

„Die Lobby sitzt mit am Tisch“

Solange Geld das Maß aller Dinge ist, wird die nicht nur mit am Tisch sitzen, sondern den Ausschlag geben.

Schadlos halten.....

Ich fürchte da haben Sie etwas falsch verstanden.
Die Autoindustrie hat keine Absicht die Diesel-Besitzer schadlos zu halten, die Industrie hält sich an den Fahrzeugbesitzern schadlos.
Nette Worte sind zwar gut für die Seele, aber wenn diesen kaum Taten folgen.....

@14:05 von WB0815

"Das Abgasthema ist ein Paradebeispiel für den Einfluss der Lobbyisten auf die Politik" - es geht nicht ohne die ! Man darf doch nicht übersehen, daß die gern geschmähten Lobbyisten die einzigen sind, die von der Materie etwas verstehen. Was dabei herauskommt, wenn die nicht dabei sind und Politiker alleine nach dem Motto "Wünsch Dir was" planen, das sieht man an BER oder S21, wo man sich über Sachzwänge hinwegsetzt und von Anfang bis Ende nichts funktioniert.

Es reicht langsam, Herr Scheuer...

Der Beirat soll uns mit seinen Experten helfen...
.
Es wäre schön, wenn Ihnen mal jemand behilflich wäre, ihnen klar zu machen, das sie als Verkehrsminister für den Verkehr zuständig sind, und nicht für die Schützenhilfe für Betrüger. Es wäre ferner schön, wenn sie verstehen könnten, das die Bürger sich nicht länger für dumm verkaufen lassen. Natürlich will die Auto-Lobby, das nach ihrem massenhaften Betrug nun auch noch massenhaft neuer Umsatz generiert wird. Und Sie denken, wir merken das nicht?
.
So übelst siehts dann mit der Bildung in Deutschland doch noch nicht aus, das man dieses beScheuerte Spiel nicht durchschauen würde!

Ja-ja, wenn zwei sich

Ja-ja, wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte...
Wenn sich Autobauer und Autokäufer darum streiten, wer ein neues Abgassystem für Autos bezahlen soll, die zum Zulassungszeitpunkt und auch noch jetzt(!) technisch völlig in Ordnung sind, feixt sich die Politik, die Grenzwerte eingeführt hat, die mit irdischer Physik und/oder Chemie nicht einzuhalten sind, eins.

"Autopapst" Andreas Kessler bezeichnete dies unlängst im mdr als einen Schritt weiter in dem Plan der Politik, den motorisierten Individualverkehr (sprich: das Verbrennungsmotorauto mit quasi unbegrenzter Reichweite durch zu vernachlässigenden Zeitaufwand beim Tanken) abzuschaffen.

Ist halt so ueblich!

Wenn schon die Krankenkasse, die ich bezahle, sich gegen mich fuer den Arzt einsetzt, dann muss das Kraftfahrtbundesamt, das wir bezahlen, natuerlich fuer die Lobby da sein!

Verbraucherschutz

wird in Deutschland klein Geschrieben. In NRW hebeln CDU, FDP und AfD den Verbraucherschutz ganz aus.

Aber statt etwas dagegen zu tun lassen wir uns bevormunden und von Fremdenhass und den fiktiven Problem mit Auslaendern (wir haben zur Zeit Einwanderungszahlen die denen der 90er und 80er gleichen) ablenken. Diese selbst-Enmuendigung gibt den verantwortlichen Lobbyvereinen nur noch mehr Macht (siehe Parteispenden von CDU, FDP und AfD). Es ist ueberhaupt noch erfreulich das es diese Meldung in die Presse schaft

Der Dieselskandal ist ein wirkliches deutsches Problem und wir sollten daran arbeiten. Aber es macht viel mehr Spass auf anderen rumzuhacken.

Lobby sitzt mit am Tisch

Warum wählen wir eigentlich in diesem Lande noch Politiker bzw Parteien ?
Es wäre viel billiger für den Steuerzahler die Lobbyisten direkt zu wählen die dann über unser "Wohl" entscheiden . Wozu der Umweg über die Politiker ?

Warum soll die Autoindustrie

Warum soll die Autoindustrie ein Auto umrüsten, dass voll und ganz, alle Prüfungen bestanden hat?
Vw hat nicht betrogen. Es stand nie zur Debatte, was ein Auto im Fahrbetrieb macht. Einzig der Prüfstand war relevant.
In den usa sieht das anders aus. Ist für hier aber irrelevant.
Viel besser wäre es, die nachrüster würden kostengünstige lösungen anbieten. Und der Wähler dsrf halt nicht immee die laientruppe wählen. Die wussten um die Problematik. Gemacht haben die nix.

In Zeiten der Privatisierung

urstaatlicher Bereiche heisst plötzlich die international als Mafia agierende Industrie "Lobby".
Das ist das neue Schönsprech. Am Tisch mit Politikern müsste eigentlich der Wähler sitzen und zusammen mit der Regierung GEGEN das Großkapital FÜR ein würdiges, planbares Leben sitzen. Aber klar: Im Mittelalter wars ja auch schon so.......

Programmierter Pfusch

Wer sich fragt, wie aus "guten Absichten" der gegenwärtigen Regierung oft sinn- und wirkungsloser Mist herauskommt, findet die Antwort im Artikel.

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