Kommentare

unter polizeilicher Hoheit?

Wieß Herr Gensing eigentlich was Hoheit bedeutet?

Rechte Handlungsweise

Bei uns nennen sie dieses Vorgehen Lügenpresse, dabei ist es billige, offensichtliche Zensur. Es ist unangenehm, also verbietet man diese Berichterstattung schlichtweg. Wahre Demokraten, diese Rechten. Das lässt sich problemlos extrapolieren bis zu den Aktionen vor 80 Jahren: Wehret den Anfängen!

Immer weiter weg vom Volk.

Das fängt schon gut an.
Wahrscheinlich haben die Ösis sich da einiges von Erdogan abgeschaut.
Fehlt jetzt nur noch jemand an der Spitze der Österreicher, der sich hinstellt und via Twitter seine Schitthausparolen als „die reine Wahrheit“ verbreitet.
Man o man, wo soll das alles noch hinführen. Hoffentlich werden die Bürger noch rechtzeitig alle wach.

Rechtsaußen-Verständnis von Presse- & Meinungsfreiheit

Das war vorauszusehen.

Seit Monaten betreiben die rechtsnationalen Demokratieverächter der FPÖ ein Kesseltreiben gegen den ORF und auch gegen private Medien. Die Angriffe auf den hochgeachteten TV-Journalisten Armin Wolf (der was seine Professionalität anbetrifft in derselben Liga spielt wie einst Ha-Jo Friedrichs in der tagesschau) waren bisher der Tiefpunkt.

Das zerrüttete (oder nie entwickelte) Verständnis von Rechtsaußenparteien (und deren Mitläufer) zum Thema Presse- und Meinungsfreiheit lässt sich sehr deutlich an den Negativbeispielen Ungarn, Polen, Trump, Erdogan und der AfD ansehen.

Kritische Berichterstattung zu demokratiefeindlichen Aktivitäten soll unterbunden werden. Man verlangt eine Art Hofberichterstattung.

Redaktionelle Eigenverantwortung ist ein Grundprinzip von öffentl.-rechtl. als auch von privaten elektronischen oder Printmedien. Bei uns in Art 5. Grundgesetz geschützt.

Wer dies behindert, einschränkt steht außerhalb der Verfassung.

Das müsste in Deutschland

Das müsste in Deutschland auch so sein.........Die Objektivität der Inhalte von Berichten in Medien muss kontrolliert werden. "Staatsmedien" wie in der Türkei müssen zwingend im Vorfeld verhindert werden.

Ausgerechnet....

Herr Gensing beansprucht anscheinend die Deutungshoheit darüber, wer und wann Presse- und Meinungsfreiheit gefährdet werden? Wenn ÖR-TV-Sender mittels einer Moderierung selektieren, dann ist das o.k.? Ich würde das nicht kritisieren, wenn Beleidigungen, Verleumdungen, üble Nachrede und besonders im deutschen Strafgesetz beliebte Formuliereungen wie Volksverhetzung oder Antisemitismus o.a "selektiert" würden. Aber man hat den Eindruck, daß eben durch eine willkürliche Auswahl gezielt ein bestimmter Eindruck erweckt werden soll. Die reine Wahrheit war früher neutral nicht vom "Simplicisimus" oder von "konkret" zu erwarten, und ist es auch heute nicht von der "National-Zeitung" oder der "taz" oder der "PRAWDA". Warum regt sich also Herr Gensing darüber auf, daß die Polizei in Österreich genau so selektiert, wie in Deutschland viele Medien?

Zweischneidiges Schwert

Auf der einen Seite ist eine freie Presse eines der wichtigsten Dinge in jeder Demokratie, auf der anderen Seite gibt es leider auch viele solche Medien die ihr Geld mit erfundenen Skandalen verdienen (sog. Click-baiting). Die einen berichten dann (korrekt) über einen Dienstunfall, die anderen betiteln "Versuchter Mord durch Polizist?", letztere bekommen im Regelfall mehr Geld durch Verkäufe/Klicks.

Hier sollte es definitiv Grenzen geben, die Medien verpflichten bei der Wahrheit zu bleiben, diese dürfen aber nicht in Form von Zensur kommen.

sieh an, sieh an

als sie in der Opposition waren haben sie die „Systempresse“ an den Pranger gestellt, nun versuchen sie die „Gleichschaltung“

Ich kann nur sagen: wehret den Anfängen.
Auch hier in Deutschland gibt es Versuche in diese Richtung (Abschaffung der Gebühren usw), wobei es immer nur um die Deutungshoheit geht. Freie Presse bedeutet für uns Konsumenten, das wir auch Informationen bekommen, die NICHT ins eigene Weltbild passen - damit müssen wir uns dann auseinandersetzen und das erweitert möglicherweise den Horizont.
Wer das nicht möchte kann sich ja in den asozialen Netzwerken „informieren“, da bekommt man nur die Nachrichten, die ins eigene Welbild passen

Ein hohes Gut eine freie Presse.

Strache und die FPÖ zeigen ihr wahres Gesicht. Sie meinen wohl nach Amerika und Trump wäre auch für Österreich die Zeit reif. Die dürfte wohl ein Versuchsballon sein, wie reagiert der Wähler. Und reagiert er nicht, dann immer feste drauf bis es keine freie Presse mehr gibt. Die AfD wird wohl genau zuschauen. Aber machen wir uns nichts vor, auch in einigen sogenannte liberale kleinere Nachbarländer Deutschlands hat in den letzten Jahren die freie Presse deutlich gelitten.

So, so, Kanzler Kurz

So, so, Kanzler Kurz distanziert sich.
Da bin ich aber skeptisch. Unter seiner Führung hat die Partei doch mit der früheren ÖVP nicht mehr viel zu tun.
Er hat sich doch bereitwillig mit der FPÖ ins Bett gelegt.
Ich erwarte nichts Gutes aus dem Nachbarland.
Ob das noch einzufangen ist?

Und Sie, Herr Gensing,

Und Sie, Herr Gensing, meinen, dass die Kontrolle der Medien in Deutschland nicht schon längst stattfindet, und zwar so, dass bspw. die ÖRM total gleichgeschaltet linientreu agieren? So wie Sie hier beim sogenannten Faktenfinder...
Also bitte nicht nach Österreich abschweifen, das ist wirklich zu billig.

Die Polizei hat inzwischen...

eigene Kommunikations Kanäle um die Bevölkerung zu informieren. Ich würde sogar noch weiter gehen und jede Zusammenarbeit der Polizei mit Massenmedien auf das aller notwendigste beschränken.

Die Polizei hat keinen Unterhaltungs Auftrag, sondern sie dient der Aufrechterhaltung der zivilen Ordnung und der Durchsetzung geltender Gesetze.

Typisch Rechtspopulisten

Wenn die selbst ernannten „Freiheitlichen“ an die Macht kommen, ist es schnell mit der Freiheit zu Ende. Wer hat denn was anderes erwartet? So ist das bei allen Rechtsradikalen.

Medienschelte

Frei und unabhängie Medien sollte es schon geben. Nur wenn man dann sieht, dass ein Presssesprecher ein Statement der Kanzlerin abgibt, das nachweislich falsch ist und dann ungeprüft von den Medien übernommen wird, dann frage ich mich doch tatsächlich, brauchen wir noch Journalisten und die ÖR? Österreich geht seinen weg, wir gehen unseren!

Aufgepasst

Östetteich ist ja das Experimentierfeld für Regierungen, an denen Parteien aus dem Bereich "weiter rechts als bisher üblich" beteiligt sind. Wir erleben gerade den Beginn der befürchteten "Nebenwirkungen". Also Appell an alle: nochmal im Geschichtsbuch nachlesen (Stichwort: 1930er Jahre), und vielleicht die nächste Wahlentscheidung nochmal überdenken.

Längst gängige Praxis auch in D

Naja da wird wieder eine Sau durchs Dorf getrieben zu einem Thema das bis jetzt keinen Dreizeiler wert war. Die bevorzugte Behandlung von gefälligen Journalisten ist auch in D gängige Praxis. Da bekommen nur wenige Medienhäuser exklusive Sonderbehandlungen mit embedded journalism aus dem innersten Dunstkreis der Politik. Nichts anderes passiert grade in Ö. Nur trifft es mit dem Standard jetzt eine Zeitung die bisher privilegiert war und nun mit der neuen Regierung in Ungnade fällt.
Zusammenfassend: Business as usual, nur für einmal gegen des bisherige Medienestablishment, wobei für den extrem linken Falter sollten solche Schwierigkeiten keine neue Erfahrung sein.

Vorbeugung

Den Vorschlag, „die Kommunikation mit Medien auf das rechtlich vorgesehene Maß zu beschränken (...)", finde ich nicht verkehrt. Auf jedenfall ist diese Handhabung besser, als ständig Mutmaßungen von selbsternannten „Experten“ zu verbreiten.

11:59 von karlheinzfaltermeier

dem aufsatz möchte ich mich vollumfänglich anschliessen. ich kann das leider nicht in so schöne worte kleiden!

@11:59 von karlheinzfaltermeier

Herr Gensing beansprucht keine Deutungshoheit, Herr Gensing regt sich auch nicht auf. Herr Gensing berichtet. Ich glaube, Sie haben den Artikel nicht gelesen. Auch sonst ist aus Ihrem Beitrag nicht zu erkennen, was Sie uns eigentlich sagen wollen.

"Journalismus" heute

hat mit Journalismus oft wenig bis nichts mehr zu tun.

Manche, besser viele, Medien begreifen sich als Meinungsmacher und Kampagnenorgane der GRÜN-Linken.
Studien belegen regelmäßig die Schiefe der pol. Einstellung von Journalisten zum Bevölkerungsschnitt und die Nähe zu Links-GRÜN.

Tatsachenverdrehen, Agitation, Untergeschobene Meinung, Auslassen etc. sind übler Standard.

Ich kenne persönlich 2 Physik-Profs, die dem absurden CO2-Halali nicht anhängen, denen vom WDR, bzw. BR öko-agitatorisch das Wort im Munde verdreht wurde.

Die Art und Weise, wie aus der Causa Merkel eine Causa Maaßen gezaubert wurde, die nicht hinterfragte Schrott-Studie des Jahres, "Integrations-Barometer 2018" oder die "Bericht"erstattung um die als Aktivisten titulierten Öko-Terroristen im Hambacher Forst sind aktuelle Beispiele gesinnungsgefärbten Journalismus.

Der Aufruf zur Vorsicht im Umgang mit Presse-"Aktivsiten" ist mehr als gerechtfertigt.

Viele Medien haben Glaubwürdigkeit und Kredit verspielt.

Zweierlei Maß

Wenn PI-News dauernd abfällig über eine Behörde berichten würde, und die Behörde daraufhin die Kommunikation mit PI-News auf das rechtlich vorgesehene Maß beschränkt, dann wäre das vielleicht kritikwürdig, aber längst keine Einschränkung der Pressefreiheit.
Das gilt für rechte, linke, eben alle Medien gleichermaßen.
Als rechter Demokrat messe ich da nicht mit zweierlei Maß.

Hier wird eine österreichische Behörde von deutschen ÖR-Medien kritisiert.
Was da in Österreich passiert, ist eine Kleinigkeit verglichen mit dem was der deutsche Staat und seine Medien alles anstellen.

Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt sind heute tatsächlich bedroht, von links!
Da sage ich auch ganz deutlich: Wehret den Anfängen!

Meine Behauptungen lassen sich auch leicht belegen:
Länder mit rechten Parteien an der Macht, zB USA, Australien, sind viel freiheitlicher als die eher links-autoritäre BRD.

@12:08 von Veit Stoss

ja, diese AfD-Fangruppen wittern natürlich wieder gleich Verrat. Wie alle rechten Gruppierungen ist die Angst vor den Medien halt groß (siehe Österreich). Das "Abschweifen nach Österreich" meinen Sie doch nicht ernst, oder etwa doch? Darf Herr Gensing sich diesem ganz aktuellen Thema nicht widmen? Sie scherzen wohl!

Schon lustig, in dem anderen

Schon lustig, in dem anderen Beitrag werde ich angegangen, weil ich von Schreiberlingen rede, die permanent Blödsinn schreiben. Ist man nicht in der Lage, diese hypothetische Szenario als solches anzuerkennen? Wenn... dann....
Damit habe ich noch überhaupt nichts über irgendwen bestimmtes gesagt. Auch ist die Aufforderung, die TS nicht zu schauen, wenn dort Beiträge eher als Kommentar rüberkommen, eine Frechheit. So geht Journalismus eben nicht. Und wenn permanent irgendwer als Rechter, NAzi, Populist, etc abgetan wird, ist das ganz schlechter Journalismus. Und den wollen die Ösis nun beseitigen. Wo ist das Problem? Berichtet neutral und anständig, dann gibts keine Auflagen.

Freie Presse

Österreich: TV-Sendung unter polizeilicher Hoheit?
Deutschland: TV-Sendung unterliegt der Selbstzensur?
Was ist freier, guter Journalismus im Zeitalter von Fake News noch wert? Wer hinterfragt noch? Warum wird von den Medien bei Artikel- oder Berichtsübernahme von anderen Sendern, von Journalisten etc. nicht mehr nachrecherchiert?
Man hat doch bei Regierungssprecher Seibert gemerkt, wie leicht Fake News von einem Stückchen Papier abgelesen und verbreitet werden können.
Der Journalismus muss wieder ehrlich und unabhängig werden. Ansonsten informiert sich der User andersweitig! Ob er da die Wahrheit findet, kann man allerdings auch nicht sagen. Und es wäre wichtig, dass die Parteisoldaten aus den Beiräten der ÖR entfernt werden, denn hier entsteht der Eindruck, dass man den Sendern schon sagt, was der Bürger hören und sehen darf. Ob es stimmt? Keine Ahnung, nur der Eindruck ist einfach da.

Bin gespannt,

wie lange Kurz die Rechten noch unter Kontrolle halten kann.

Und hier?

Nun wird in Österreich zurecht eine Gefahr gesehen. Aber diese ist in D bereits vorhanden:
Ich wünschte mir hier viel mehr neutrale und kritische Berichterstattung und nicht eine stark linkspolitische Ausrichtung der Medien. Aber unsere Journalisten kommen wohl oft leider nicht aus ihrer eigenen Perspektive raus (siehe mehrheitliches Wahlverhalten der Journalisten in D). Da ist eine große Gefahr für die Demokratie - wie bei einem drohenden staatlichen Eingriff in Ö oder noch größer, da verdeckt!

@ Wikreuz um 11:55

Ihr Kommentar: "Das müsste in Deutschland auch so sein.........Die Objektivität der Inhalte von Berichten in Medien muss kontrolliert werden. "Staatsmedien" wie in der Türkei müssen zwingend im Vorfeld verhindert werden."

Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Das Vorgehen in Österreich ist der erste Schritt in Richtung Staatsmedien nach dem Vorbild der Türkei.
Denn es soll doch nur noch das berichtet werden, was dem Innenminister Österrreichs genehm ist.

Die Medien dürfen nicht vom Staat kontrolliert werden, sondern müssen unabhängig vom Staat sein.
Es geht auch nicht um "Objektivität", was auch immer Sie darunter verstehen mögen. Es geht darum, dass die Vielfalt erhalten bleibt. Die Hausmedien der AfD wie Compact und Freie Welt sind ja auch nicht verboten. Wenn der Staat diese Medien im Sinn von Ojektivität kontrollieren würde, wären da nur Wörter wie "und", "oder" "aber" etc. nicht geschwärzt. Das wäre doch gar nicht in Ihrem Sinn, oder?

@13:31 von Safe Space

>>Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt sind heute tatsächlich bedroht, von links!
Da sage ich auch ganz deutlich: Wehret den Anfängen!<<

Satire oder meinen Sie das ganz im Ernst? Ich lebe schon seit mehreren Jahrzehnten in diesem Land. Lange Zeit gab es da nur verschwindend kleine rechte Gruppierungen (denen Sie wohl zugeneigt sind). Von links bedrohte Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt wäre somit seit Jahrzehnten Standard. Ich nehme an, Sie haben wohl etwas phantasiert.

@12:08 von Veit Stoss

"Und Sie, Herr Gensing, meinen, dass die Kontrolle der Medien in Deutschland nicht schon längst stattfindet, und zwar so, dass bspw. die ÖRM total gleichgeschaltet linientreu agieren?"

Ja, ich habe auch den Eindruck, dass sehr überwiegend nur über die neoliberale Linie der Großen Koalition oder die zusätzlich noch fremdenfeindliche Linie von CSU und AfD berichtet wird.

Die komplette Hälfte des politischen Spektrums links der Mitte (Grüne, Linke), die soziale Themen auf die Tagesordnung bringen könnten, oder von zumindest in Ansätzen liberalen Parteien (FDP), die gelegentlich auch noch auf Themen wie bürgerliche Freiheiten statt (vermeintliche) Sicherheit um jeden Preis schauen, fällt mehr oder weniger unter den Tisch. Es scheint nur noch mitte-rechts bis rechtsaußen zu geben.

Es wäre Zeit, daran etwas zu ändern und wieder zu einer ausgewogeneren Verteilung der Berichterstattung zurückzukommen.

Die Recherchen des

Herrn Gensing finde ich in letzter Zeit eher merkwürdig.
Irgendwie fehlt mir hier eine glaubhafte Quelle, bzw. ich möchte das nicht so wirklich für bare Münze nehmen, was in diesen Artikeln be- u. geschrieben wird.

Es geht politisch immer in eine gleiche Richtung: Dass der Staat nur an allem Schuld ist, und nun auch noch die Medien beeinflusst.
Wenn auch hier im Artikel von Ö die Rede ist; aber bei uns im Lande liest sich das auch nicht anderes.

Vielleicht etwas einseitig, diese Recherchen ...(?).

Herr Maaßen wurde stark kritisiert

weil er mit einem Pressevertreter srach.
Kommt es auf den Inhalt un die gewünschte Richtung der Gespäche an, damit sie erlaubt sind?

unter polizeilicher Hoheit?

hier geht es darum, einigen Medien keine "Zuckerl" mehr zu geben, sondern nur noch die notwendigen Infos. Das hat mit unter polizeilicher Hoheit nichts zu tun. Mehr Wirklichkeitsverdrehung geht wirklich nicht mehr. Aber ich wundere mich nicht, steht schließlich Gensing drauf.

Kritische Presse

Kritische Presse ist gut. Einseitig kritische Presse ist schlecht.

Pressevertreter sagen mittlerweile unverholen, dass es Ihnen nicht um die Nachricht geht, sondern um die Botschaft. Statt ausgewogener Berichte und Gegenüberstellungen von Meinungen, bekommt man nur noch kommentarartige Berichte und wertende Begrifflichkeiten untergeschoben. Vermeintliche Kausalzusammenhänge werden nach dem Motto des betreuten Denkens vorgegeben, statt sie dem Konsumenten zu überlassen. Über "unpassende" Ereignisse wird gar nicht erst berichtet.

Die meisten Journalisten betreiben nachweislich privat Blogs und Twittern in ihrer "Privatzeit" derart tendenziös, dass man ihnen eine sachliche Berichterstattung kaum mehr zutrauen kann. Die zahlreichen Verquickungen von Journalisten mit der etablierten Politik, insbesondere finanzieller Art, lassen keine unabhängige Berichterstattung mehr zu. Das Buch "Gekaufte Journalisten" kann ich dazu nur empfehlen.

Meines Erachtens eine gute Maßnahme von Herrn Kickl.

@ karlheinzfaltermeier um 11:59

Es ist ein riesengroßer Unterschied, ob die Tagesschau oder eine x-beliebige Zeitung Leserkommentare bzw. - briefe nicht veröffentlicht oder ob ein Staatsorgan wie die Polizei auf Geheiß eines Ministers bestimmte Medien nicht mehr mit Informationen versorgt bzw. eine Vorauswahl trifft, welche Meldungen veröffentlicht werden dürfen und welche nicht.

Im Übrigen habe ich den gegenteiligen Eindruck als Sie. Ich frage mich des Öfteren, warum manche Kommentare, die mir beleidigend oder Schlimmeres erscheinen, veröffentlicht werden dürfen. Und wenn ich dann voll Zorn auf diese Kommentare antworte, werden meine Zeilen gesperrt. Mit anderen Worten: Wahrscheinlich macht die TS ihre Arbeit gar nicht so schlecht, wenn wir beide manchmal unzufrieden damit sind.

Die unheimliche Macht

Kein einfaches Thema, Pressefreiheit ist wichtig, aber was wenn diese missbraucht wird? Wo ist die Kontrolle? Im Grunde erscheinen Artikel ohne die Kontrolle einer höheren unabhängigen Instanz.

Der Spiegel 41/2017 hat diese Problematik unter dem Titel "Die unheimliche Macht" mal zusammengefasst. Im Grunde könnte man auch sagen die "Die unkontrollierte Macht"
Die Medien haben eine sehr große Macht, die von einigen Medien schlichtweg missbraucht werden. Dabei geht es nicht um grobe Falschaussagen. Das Problem sehe ich darin, dass nicht neutral berichtet wird. Mit suggestiver Wortwahl, weglassen von Fakten wird der reale Sachverhalt verzerrter und ein anderer als der Wirkliche vermittelt. Weitere Manipulationstechniken sind z.B. über Themen unterschiedlich lange zu berichten, einseitige Berichterstattung, gezielt Kommentare sperren uvm.

Gensing sollte es eigentlich verstehen

Er ist ein Agitator im Journalistenmäntelchen mit Verbindungen zur ex-Stasi-Informatin geführten "Amadeu-Stiftung".

Seine Beiträge zur AfD-Gründung 2013, dem "Rücktritt" Seeofers im Juli, oder die Verdrehungen in der Causa Merkel (bekanntgemacht als Chemnitzer Menschenjagd und Causa Maaßen) sind "lesenswert".

Seine Elaborate verglichen mit der Wirklichkeit lassen die Warnung aus dem österreichischen Innenministerium geradezu als "alternativlos" -um das Wort der großen Vorsitzenden zu benutzen- erscheinen.

@13:51 von Dabbljuh

Zitat: ""Von links bedrohte Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt wäre somit seit Jahrzehnten Standard. Ich nehme an, Sie haben wohl etwas phantasiert.""

Ich habe da nichts phantasiert.

Nach der Wiedervereinigung setzte in Deutschland ein Gleichschaltungsprozess ein. Die BRD entwickelte sich von einer relativ freiheitlichen Demokratie hin zu einer gelenkten Demokratie. 25 Jahre lang hatten wir keine nennenswerte Opposition im Bundestag.

Dagegen hat Österreich die Debattenkultur nie verlernt.
Da war nichts "Alternativlos".

Das ist doch nicht neu,

dass die Reaktion die freie Presse und Berichterstattung bekämpft und dabei auch schon beachtliche Erfolge erzielt hat. Man schaue sich nur einmal die vereinheitlichte Presselandschaft bei den Tageszeitungen an. Da bestimmen im wesentlichen zwei Konzerne das Bild. Ja und natürlich die Springer-Organe allen voran BILD.

Ebenso wenig haben die privaten Fernsehsender zur Vielfalt beigetragen, wie es ja bei der Einführung des Privatfernsehens gebetsmühlenartig versprochen wurde. Statt dessen menschenverachtende Bloßstellungen am Tage und billig zusammengeschusterte Eigenproduktionen im Wechsel mit nicht mehr aktuellen Spielfilmen am Abend.

Peinlich ist dabei, dass auch die ÖR-Medien immer mehr auf diesen Zug aufspringen. Ein Quiz jagt das andere, dazu dieser unsägliche Degeto-Schund. Die Zeiten von Mut, Avantgarde und Experiment sind hier auch vorbei.

@13:46 von MatthiasS

diese - wie Sie sagen - linkspolitische Ausrichtung der Medien - ist in Wirklichkeit ein Spiegel der Interessen der Gesellschaft. Niemand würde Zeitungen lesen, deren journalistische Ausrichtung gänzlich an der eigenen Haltung vorbei gehen würde. Es ist vollkommen nutzlos, eine rechtsorientierte Medienlandschaft zu fordern, wenn diese Medien nur von kleinen Gruppen der Bevölkerung gelesen und befürwortet wird. Eine wirkliche Gefahr für die Demokratie wäre es, wenn die Medien nur die Meinung von Minderheiten widerspiegeln würden. Sie müssen also hinnehmen, dass unsere Gesellschaft nicht so weit rechts orientiert ist, wie Sie es gerne hätten. Im übrigen sind die Medien natürlich darauf angewiesen, dass sie gelesen werden. Rechts orientierte Medien gibt es durchaus. Sie müssen aber auch gelesen werden.

@meta1960

"Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Das Vorgehen in Österreich ist der erste Schritt in Richtung Staatsmedien nach dem Vorbild der Türkei."

Hat Ihnen eigentlich schonmal jemand gesagt, dass Sie zu Übertreibungen neigen? Nein? Dann tue ich das jetzt. Sie, mein Guter, neigen zu Übertreibungen.

Herr Gensing, der komischerweise immer nur darüber berichtet, wenn es etwas gegen Rechts zu melden gibt, scheint eine Agenda zu verfolgen. Und zwar, egal was, dazu zu nutzen die Rechten (warum darf es Linke geben, aber keine Rechten? Solange sie nicht radikal sind, ist doch alles in Ordnung!) schlecht zu machen.
Diese Sache in Österreich, die ist doch hier in Deuschland schon Gang und Gäbe und zwar von LINKER Seite. Merken denn die Linken unter Ihnen nicht, dass Sie sich genauso autoritär benehmen, so wie Sie es den Rechten vorwerfen?
Ich bin Mitte und mir fällt das sehr oft auf, dass die Linken kein Stück besser sind als die Rechten und sie tun genau das, was sie bei den Rechten verachten.

Ist es nicht ein wenig unfair!?

dass Erdogan als Vorbild dargestellt wird?
Die anderen Politiker könnten evtl. ähnlich ticken, obwohl sie Mitteleuropäer sind?
Kommt so was manchen vielleicht in den Sinn?

Zensur ?

wenn man Medien zwingt umfangreicher zu informieren
also die Nationalität beispielsweise von Tätern mitteilen
also das als Zensur zu bezeichnen
ist es nicht eher Zensur, wenn ein Journalist festlegt, was für den Leser wichtig
oder weniger wichtig zu sein hat
ohnehin hat die Presse genug Möglichkeiten Informationen zu unterdrücken,
mit der Begründung, es wäre nur von lokalem Belang oder ähnlichem

@ 13:29 von DLGPDMKR

Genau. Oooder aber: die vielen verschiedenen Medien berichten objektiv, und es sind Ihre eignen Quellen, die agitieren. Wer kann das sagen. Auf welche Quellen stützen SIe sich denn?

12:17 von vox moderandi

Also Appell an alle: nochmal im Geschichtsbuch nachlesen (Stichwort: 1930er Jahre),
.
warum so weit zurückgehen

da genügen 30 Jahre und DDR

Pressefreiheit

Wenn man mit der Abschaffung der Demokratie beginnen will fängt man mit der Pressefreiheit an. Dann kommt die Meinungsfreiheit und wir sind urplötzlich wieder im Jahre 1933. Nichts dazu gelernt...

@ Axtos um 12:11

Aus Ihrem Kommentar: "Die Polizei hat inzwischen eigene Kommunikations Kanäle um die Bevölkerung zu informieren."

Auch vor Facebook und Twitter hat die Polizei so genannte "Polizeiberichte" veröffentlicht. Die können Sie auch verfolgen auf den Internetseiten der Polizei. Diese Polizeiberichte sind auch Quelle für die Medien. Auch die "Kommunikationskanäle für die Bevölkerung". Die sind nämlich nicht für die Medien gesperrt. Oder meinen Sie "schwarze" Kanäle zwischen bestimmten Polizeibeamten und den Medien der "Rechten"? Ich bin der Meinung, dass es solche Kanäle längst gibt. Finden Sie das korrekt?

Es wäre übrigens keineswegs sinnvoll, wenn die Polizei nicht mehr mit den Medien sprechen würde. Dann wäre der Raum für Spekulationen noch weit größer als bisher.

ENTSETZT bin ich...

... darüber, dass die Österreicher nicht zuhauf auf die Straße gehen und Deutschland (hier v. a. die Regierung) sowie die EU schweigt.
Der evang. Theologe Martin Niemöller hat das geschrieben:
„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“ Wenn es keine unabhängige Presse mehr gibt, erfahren wir von staatl. Übergriffen nichts mehr; dann stirbt auch die Demokratie und die ihr folgende Diktatur tut - außer dem Diktator - keinem gut!
Liebe Nachbarn - nicht nur in A - steht auf!

Ist es nicht ein wenig unfair!?

dass Erdogan als Vorbild dargestellt wird?
Die anderen Politiker könnten evtl. ähnlich ticken, obwohl sie Mitteleuropäer sind?
Kommt so was manchen vielleicht in den Sinn?

@collie4711

"Herr Maaßen wurde stark kritisiert

weil er mit einem Pressevertreter srach.
Kommt es auf den Inhalt un die gewünschte Richtung der Gespäche an, damit sie erlaubt sind?"

Das könnte man fast annehmen, nicht wahr? Also, wo ist dann der Unterschied?
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Ich habe hier in Deutschland, zumindest von den ÖR-Medien, noch nie ein Wort der Kritik an dieser Regierung mit der wir uns rumärgern müssen gelesen. Seltsam finde ich das. Vielleicht liegt es daran, dass die Medien und die Regierung auf einer Linie sind, EGAL was Merkel uns auch einbrockt und alles, was halbwegs von rechts kommt, wird niedergemacht, egal ob das, was von rechts kommt sinnvoll ist oder nicht.
Jetzt soll mir bloß keiner damit kommen, dass überhaupt nichts sinnvolles von rechts kommt. DOCH: Abschiebung von Gewaltverbrechern z.B., aber da sträuben sich die Linken und Grünen gegen. Warum eigentlich?!

@14:07 von Safe Space

Das ist die Fortsetzung Ihrer Phantasien. Wir haben hier immer noch eine freiheitliche Demokratie. Wie soll denn eine "gelenkte" Demokratie aussehen? Wir stehen auf dem Boden der Verfassung und die Regeln des demokratischen Zusammenspiels werden eingehalten. Die Regierung ist frei gewählt. Bitte erklären Sie, worin diese Lenkung denn besteht.

Das ist ware gelebte

Das ist ware gelebte Demokratie und Medienfreiheit in Perfektion. Weiter so Trump macht es vor.Europa hat schon öfters die USA kopiert was nicht von Vorteil war.

Alternatives Universum?

Aus dem Kommentar um 13:31 von Safe Space
Zweierlei Maß:

"Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt sind heute tatsächlich bedroht, von links!
Da sage ich auch ganz deutlich: Wehret den Anfängen!"

Unsinn. Sie dürfen doch genau Ihre diese Meinung hier zum Besten geben. Wenn Ihre Meinung nicht in der Zeitung steht, ist sie vielleicht einfach nur nicht allgemein akzeptiert?

"[...] die eher links-autoritäre BRD."

In welchem Land oder besser Universum leben Sie? Die BRD wird soweit ich denken kann von Konserativen (zähle die Schröder-SPD dazu) regiert.

@Alex Faulkner, 14:24

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Ich habe hier in Deutschland, zumindest von den ÖR-Medien, noch nie ein Wort der Kritik an dieser Regierung mit der wir uns rumärgern müssen gelesen.

Seit wann lesen Sie die ÖR-Medien in Deutschland? Seit 10 Minuten?

Am 25. September 2018 um 11:59 von karlheinzfaltermeier

"Ausgerechnet....
Herr Gensing beansprucht anscheinend die Deutungshoheit darüber, wer und wann Presse- und Meinungsfreiheit gefährdet werden? Wenn ÖR-TV-Sender mittels einer Moderierung selektieren, dann ist das o.k.? Ich würde das nicht kritisieren, wenn Beleidigungen, Verleumdungen, üble Nachrede und besonders im deutschen Strafgesetz beliebte Formuliereungen wie Volksverhetzung oder Antisemitismus o.a "selektiert" würden."

Nun,Herr Faltermeier,wenn solche Sprüche von führenden AfD-Leuten öffentlich in Funktion geäußertert werden,dann darf darüber auch berichtet werden,das Kind beim Namen nennen,nicht schön reden.Wenn ich gestern las,dass die AfD-Fraktion des BT u.a. die Abschaffung der Volksverhetzung beantragte,warum?Damit sie diese dann legal betreiben können?Wollen Sie, dass es legal wird, dass der übergroße Teil der deutschen Bevölkerung auf die Straße geht mit den Worten "nieder mit den hetzenden AfD-Funktionären"?Das könnte dann ja auch ein Ergebnis sein.

14:02 von Giselbert

so isses! dem ist nix hinzuzufügen!

Soll es nicht bald eine Marsexpedition geben, die bemannt ist?

Ich würde diese Leute, die Rechtspopulisten dieser Welt gerne dort hinschicken.
Demokratieverständnis? Fehlanzeige!

Nun ja immerhin scheint der Österreicher humaner zu sein,...

...als manch Deutscher.
Hier wollen einige Rechtpopulisten doch gerne
Journalisten aus Gebäuden herauszerren.
Und das bestimmt nicht, weil draußen so schönes Wetter herrscht.

---

Immer mehr trauen sich Rechtpopulisten in Europa i h r e Wertevostellungen einer Gesellschaft offen zu äußern und auch zu fordern.

Leider hat sich Deutschland diesbezüglich in den letzten Tagen keinen Gefallen getan.

Und wehe die AfD schafft es ebenfalls in die Regierung.

Dann heißt es Grönland hallo! ich komme.

Ist es nicht so, dass in D

Ist es nicht so, dass in D die Polizei bspw. bei Messermorden die Nationalität des grausamen Verbrechers nicht an die Medien weitergeben darf, weil es von parteipolitischer Seite nicht gewollt wird. Und erst, wenn es gar nicht mehr zu verheimlichen geht, rückt man mit der Wahrheit heraus. Erbärmlich.

@dERnEUdEUTSCHE um 14:24

Aus Ihrem Kommentar: "Ist es nicht ein wenig unfair!? dass Erdogan als Vorbild dargestellt wird?
Die anderen Politiker könnten evtl. ähnlich ticken, obwohl sie Mitteleuropäer sind?"

Klar gibt es europäische Politiker, die ähnlich denken wie Erdogan, z.B. die Politiker der PiS-Partei in Polen oder Orban in Ungarn, Le Pen in Frankreich, Salvini in Italien...

Die haben alle die gleich Denke, wenn es darum geht, wie man eine Demokratie aushebelt. Erdogan ist nur etwas weiter vorangekommen, weil dieser "Putsch" ihm sehr gelegen kam, um die Gleichschaltung voranzutreiben.
In Polen und Ungarn ist man auch schon ganz gut dabei, gegen Rechtsstaatlichkeit und Pressefreiheit vorzugehen.
Ist halt ein bisschen schwierig, wegen der EU. Man möchte ja schon weiterhin Geld bekommen. Ich bin der Meinung, dass die genannten Politiker Erdogan ein bisschen darum beneiden, dass er so frei schalten und walten kann.

@Veit Stoss, 15:55

Ist es nicht so, dass in D die Polizei bspw. bei Messermorden die Nationalität des grausamen Verbrechers nicht an die Medien weitergeben darf, weil es von parteipolitischer Seite nicht gewollt wird.

Es ist überhaupt nicht so, dass irgendeine "parteipolitische Seite" bestimmt, was die Polizei in D tut oder nicht. Die Exekutive erhält von den Parteien keine Anweisungen.
Es sei denn, die neuesten Verschwörungstheorien besagen, dass auch schon die Polizei von links-grün-versifften Elementen ferngesteuert ist.

Die Medien scheint es echt zu

Die Medien scheint es echt zu nerven, dass sie jetzt Dinge nicht mehr verheimlichen können und so zu tun, als wenn alles in Butter wäre.
Was soll eigentlich dieses Theater noch? Der letzte Mensch hat schon begriffen, dass nicht alles eitler Sonnenschein ist. Weder in Deutschland, noch in Großbritannien, oder Österreich, oder Schweden, noch in Frankreich, Italien oder Spanien. Raus mit der Wahrheit und dann passiert sowas auch nicht mit der Presse. Und nicht immer soviel Unwahrheiten in die Welt hinausposaunen und auch solch übertriebene Verleumdungen und Diffamierungen sind nicht gern gesehen. Hätte die Presse, oder die Medien im Allgemeinen, sich damit mal etwas zurückgehalten, würde das da in Österreich mit Sicherheit nicht passieren.

Wie meine Frau immer so schön sagt: Schuld eigene.

@ Safe Space um 13:31

Aus Ihrem Kommentar: "Länder mit rechten Parteien an der Macht, zB USA, Australien, sind viel freiheitlicher als die eher links-autoritäre BRD."

Haben Sie da jetzt nicht einiges durcheinander gebracht?

Die demokratischen Freiheitsrechte in den USA sind dem derzeitigen extrem nationalistischen Präsidenten Trump ein Dorn im Auge. Trump würde lieber heute als morgen die meisten freien Medien einschränken und Fox News zum Staatssender erklären.

Vielleicht meinen Sie aber mit "freiheitlich" auch das, was andere neoliberal nennen? Also, dass die Wirtschaft so ziemlich alles darf, was sie möchte?
Was das betrifft, ist Deutschland doch schon recht weit gekommen, dank schwarz-gelber Regierungen. Die Sozialdemokraten haben sich diesbezüglich auch nicht "links-autoritär" verhalten.
Es wäre auch sehr nett, wenn Sie den Begriff "links-autoritär" in Zusammenhang mit der BRD mal näher erläutern könnten.

Klarer Fall von auf dem besten Weg zum Polizeistaat

Dies hat man davon wenn man Parteien wie die FPÖ und die AfD wählt. Die werden alles unternehmen um die jeweiligen Länder zu einem Polizeistaat zu machen. Darum sollte man sich zweimal überlegen ob man diese Parteien wählt die alles nach ihrem eigenen Gusto gleichschalten und auf Linie bringen wollen. Mit Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit hat dies nichts mehr zu tun!

@Veit Stoss um 15:55

"Ist es nicht so, dass in D die Polizei bspw. bei Messermorden die Nationalität des grausamen Verbrechers nicht an die Medien weitergeben darf, weil es von parteipolitischer Seite nicht gewollt wird. "

Wenn dann sollte man alles über den Messermörder erfahren, etwa ob er sportlich war, dann kann ich allen Joggern, z. B., ausweichen, etc. pp.

Aber leider haben wir (noch) so etwas ähnliches wie einen Datenschutz.

@ Alex Faulkner

"Ich bin Mitte"

Auweia. Wo fängt denn dann bei Ihnen rechts an? Unter den Kollegen, mit denen ich eher nicht überein stimme, halte ich Sie noch für einen der Vernünftigeren. Aber was Sie meistens so von sich geben, fällt doch häufig rechts von der Platform runter. Und was Sie als links bezeichnen, sind meistens Leute, die einfach etwas differenzierter denken.

@16:10 von meta1960

Zitat: ""Trump würde lieber heute als morgen die meisten freien Medien einschränken und Fox News zum Staatssender erklären.""

Genau das meine ich. Es gibt in den USA keinen Staatssender. Egal was Obama, Trump usw vielleicht möchten.

FOX war sehr kritisch gegenüber Obama. CNN/CBS sind sehr kritisch gegenüber Trump. Dank dieser Vielfalt kann die öffentliche Meinungsbildung nicht zentral gelenkt werden.

Bei aller Kritik an den USA, dort funktioniert die Gewaltenteilung. Und auch die Vierte Gewalt, die Kontrolle der Mächtigen durch die Überwachung durch freie Medien.

Diese vielfältige Medienlandschaft mit einem "level playing field" fehlt uns in Deutschland.

@frosthorn

"Seit wann lesen Sie die ÖR-Medien in Deutschland? Seit 10 Minuten?"

Nee, seit 15. So eine dumme Frage, MUSS ich mit einer dummen Antwort entgegnen. Sorry!

Aber war ja klar, dass ausgerechnet Sie wieder behaupten wollen, dass es in deutschen Medien nur so wimmelt vor Kritik an die Regierung. Komisch, muss ich ständig überlesen haben, obwohl ich eigentlich ziemlich viel lese. Aber wie gesagt, erst seit 15 Minuten.

Oh Mann...

16:04 von frosthorn

du weisst es besser. die polizei hat schon vom innenminister Schnorr (der bei gladbeck zuständige) die anweisung bekommen, bei gewalttätern nicht auf das südliche aussehen hinzuweisen

@Dabbljuh 14:11

So sieht es aus. Man kann es ja gerne machen, dass es nur noch die Springerpresse, Focus, AfD TV, Compact, KenFM und Co gibt.
Dann liest, sieht und hört aber eine Mehrheit der Deutschen gar keine Medien mehr, denn diese eher rechtsgerichteten Medien oder Medienmacher sind nunmal für eine Mehrheit der Bevölkerung uninteressant.
Ich sehe es genauso, viele in diesem Forum tun sich schwer damit zu akzeptieren, dass Deutschland viel linksorientierter ist als man es gerne hätte. Auch wenn ich selber politisch nicht links stehe, habe ich gelernt diese Realität in unserem Land zu akzeptieren. Es hat keinen Sinn gegen Dinge anzurennen die man nie wird ändern können.

moderne Welt

Ich wäre einmal höchst daran interessiert, dass sich Wissenschaftler mit dem Phänomen beschäftigen und mir erklären, warum heutzutage Personen rechter Gesinnung Falschinformationen und Unwahrheiten verbreiten und die Leute ihnen eher glauben, anstatt den Medien die Informations Sammlung und Analyse schon Jahrzehnte betreiben. Komischerweise trifft es dann nicht diejenigen Medien die keinen Hehl daraus machen, das sie sich als Unterhaltungsmedium sehen und nicht als Informationsmedium, sodern gerade die, die sich um Objektivität bemühen. Das ist in der heutigen Zeit ja symptomatisch und war vor gut 10 Jahren noch nicht Gang und Gebe.

@JanoschausLE um 15:27Uhr

Ich muß Sie enttäuschen, aber ich lese die Artikel von Herrn Gensing schon lange, und NEIN, ich bin weder AfD-Mitglied, noch AfD-Wähler noch Anhänger, aber gewohnt von Personen mit anderer politischer Ansicht, pauschal sofort dort hingeschoben zu werden. Mangel an Argumenten ist bekanntermaßen typisch Rechts, wird anscheinend aber auch von Anderen gerne benutzt, wenn sonst schon nichts einfällt, gell? Vielleicht bin ich empfindlicher, wenn manche Menschen so tun, als ob ausschließlich sie selbst die Wahrheit kennen oder die Moral besitzen und angeblich objektiv sind, weil es eben die einfache schwarz/weiß-Welt nicht gibt. Herr Gensing und manche seiner Kollegen praktizieren aber diese Einteilung! Wenn in Österreich gezielt berichtet werden soll, wenn ein Straftäter ausländischer Herkunft ist, dann ist das ein Skandal! Es ist aber auch ein Skandal, wenn Herr Gensing tote Demonstranten in Venezuela keines Wortes würdig findet, oder nicht? Sehen Sie, da fängt für mich die Selektierung an!

Aus dem Artikel """Ansonsten

Aus dem Artikel """Ansonsten erlaube ich mir vorzuschlagen, die Kommunikation mit diesen Medien auf das nötigste (rechtlich vorgesehene) Maß zu beschränken (...)", ..." - wo ist der Skandal?

Gesucht: Meinungsäuserung in der DDR

"Das Strafgesetzbuch hingegen stellte „staatsfeindliche Hetze“ und
den „Missbrauch der Medien für die bürgerliche Ideologie“ unter Strafe."
Die Bewohner der neuen Bundesländer erinnern sich noch hautnah...

Diejenigen, die

Diejenigen, die hier von "Systemmeddien" und "Gleichschaltung" der ör Medien reden (welch Geschichtsvergessenheit!), und fordern, dass dagegen etwas unternommen werden müsse, zeigen im Grunde nur eins: Dass sie gegen eine freie Berichterstattung eingestellt sind und die Bedeutung des Wortes "Pressefreiheit" nicht verstanden haben. Pressefreiheit heißt, dass sie sich auch bei Pi-News, RT Deutsch usw. usf. informieren dürfen, und dass diese hier genauso wie alle anderen ihre Sicht der Dinge verbreiten dürfen. Jeder darf frei aussuchen, und jedem steht es frei, etwas auch nicht anzusehen/hören/etc. Oder halten diese Menschen die Bürger für unmündig? Ja, selbst wenn einige der Medien sich "linksgrün" zusammengetan hätten, wäre die Presse noch immer frei. Wenn aber öffentliche Behörden Unterschiede machen, dann haben eben nicht mehr alle die gleichen Rechte. Und das bedroht die Freiheit! Nicht dass andere Sichtweisen als die eigene mehrheitlich verbreitet werden (und sind). Im Gegenteil.

@Alex Faulkner - 14:24

"Jetzt soll mir bloß keiner damit kommen, dass überhaupt nichts sinnvolles von rechts kommt. DOCH: Abschiebung von Gewaltverbrechern z.B., aber da sträuben sich die Linken und Grünen gegen. Warum eigentlich?!"

Der Eindruck, dass von rechts nichts Sinnvolles kommt, liegt oft an der zu schlichten Argumentation, mit der rechte Protagonisten überzeugen wollen.
Sie verteufeln die "Lügenpresse" haben aber selbst keine Skrupel, sich ausgiebig der Lüge zu bedienen.

Ihre Behauptung, Linke und Grüne würden sich gegen die Abschiebung von Gewaltverbrechern sträuben, ist einfach unwahr.
Richtig ist, das diese Parteien mehrfach ins Feld geführt haben, dass die betriebene Abschiebepraxis in vielen Fällen nicht unserer Rechtsstaatlichkeit entspricht und nicht mit der Genfer Flüchtlingskonvention vereinbar ist.

Wenn man natürlich der Auffassung ist, dass alle Flüchtlinge Kriminelle sind, lässt sich dann daraus die Legende bilden, diese Parteien sind gegen die Abschiebung von Gewaltverbrechern.

Bananenrepublik

Österreich nähert sich der Bananenrepublik. Bestimmte Medien auszugrenzen erinnert an die Türkei.

Nur noch genehmigte Beiträge abzuliefern ist der Anfang einer Hofberichterstattung.
Es ist geradezu die Pflicht eines Journalisten, die Fakten auch in einen Kontext zu stellen und Zusammenhänge transparent zu machen auch wenn es denjenigen, über die berichtet wird nicht gefällt. Und selbstverständlich fließt auch die persönliche Haltung in die Berichterstattung mit ein. Gebildete Menschen erkennen das und wissen auch, die Einordnung der Berichterstattung vorzunehmen. Um unterschiedlich gewichtete Berichte zu erhalten, muss man sich halt umfassender informieren.

Ich habe hier in Deutschland,

Ich habe hier in Deutschland, zumindest von den ÖR-Medien, noch nie ein Wort der Kritik an dieser Regierung mit der wir uns rumärgern müssen gelesen

Das ist ja völliger Unsinn. Solche Worte gibt es zu Hauf. Zum Beispiel erst gestern: "Reaktionen auf Maaßen-Einigung: Das versteht kein Mensch". Suchen Sie doch einfach danach.

DOCH: Abschiebung von Gewaltverbrechern z.B., aber da sträuben sich die Linken und Grünen gegen. Warum eigentlich?!

Ich könnte ja jetzt sagen: Weil man Lutz Bachmann leider nicht abschieben kann.

Aber in Wirklichkeit wissen Sie, dass es der Rechten nicht um Abschiebung von Gewaltverbrechern geht. Sie will grundsätzlich alle Ausländer abschieben. Je mehr, desto besser.

Immerhin finden Fußballspiele

nur noch unter polizeilicher Aufsicht statt.

@Wanderfalke um 16:58Uhr

Sie haben natürlich recht, wenn Sie sagen, daß nicht alle Flüchtlinge Kriminelle sind. Wenn Pegida-Anhänger oder AfD-Wähler das behaupten, dann lügen sie und sind noch dümmer, als erwartet! Ist das aber wirklich qualitativ so viel schlechter, als das dauernde abstreiten, verharmlosen, verniedlichen, nach Ausreden suchen usw.? Wenn den Rechten richtigerweise dumpfes pauschalieren vorgeworfen wird, dann sollte die andere Seite das aber nicht selbst praktizieren, denn sonst wird sie unglaubwürdig und das Ergebnis ist kontraproduktiv! Und wenn Linke und Grüne krampfhaft nach Gründen suchen, um die Abschiebung eines Kriminellen zu verhindern oder hinauszuzögern, dann dürfen sie sich nicht wundern, wenn sie eben so gesehen werden! Es ist eben schwierig, einem Blinden, eine Farbe zu beschreiben, oder?

es ist schon komisch....

dass sich die Berichte in der ausländischen Presse, vor allen Dingen in Österreich ganz anders lesen, als leider mal wieder von Hr. Gensing publiziert!

@13:29 von DLGPDMKR

"Studien belegen regelmäßig die Schiefe der pol. Einstellung von Journalisten zum Bevölkerungsschnitt und die Nähe zu Links-GRÜN."

Welche "Studien" meinen Sie? Aber Sie entlarven sich ja selbst, wenn Sie friedliche Baumbesetzungen als "Terrorismus" bezeichnen. Das hat nun wirklich mit Terrorismus nichts zu tun.

Sie sprechen von "gesinnungsgefärbten Journalismus" und posten hier doch nur Behauptungen und Unwahrheiten. Wird nicht Ihre Meinung vertreten, so ist das für Sie "ökoagitatorisch" .

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